Foto 16: Die neugewählte Vorstandschaft der Feuerwehr Schönau für die nächsten sechs Jahre. Mit Bürgermeister Ludwig Prögler (3. V. rechts) und KBM Martin Holler (rechts) (Bild: Nikolaus Scherr)

Jahresversammlung FFW Schönau

Schönau. Zur Jahresversammlung begrüßte Vorstand Christian Stangl zahlreiche Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Schönau und Ehrengäste im vollbesetzten Vereinsheim. Neben den Berichten der Vorstandschaft und des Kommandanten stand als letzter Punkt die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft auf dem Programm. Nach seinem Willkommensgruß für Bürgermeister Ludwig Prögler und Kreisbrandmeister Martin Holler galt sein Gruß auch den beiden örtlichen Gemeinderäten Eva Prögler und Markus Betz. Zum Totengedenken erhoben sich alle Anwesenden und gedachten der im Jahr 2025 verstorbenen drei Mitglieder der FFW Schönau mit Rudolf Fleischmann, Pfarrer Michael Reitinger und Wolfgang Kocht. Schriftführer Florian Schindler berichtete von 193 Mitgliedern zu Jahresbeginn 2025 und durch Wegzüge und Sterbefälle sank die Zahl zum Jahresende auf 188 Männer und Frauen. Davon sind sechs Jugendliche registriert. Das Protokoll der letzten Versammlung stand zur Einsicht zur Verfügung und sogleich schritt Manfred Unertl ans Rednerpult und begann als Kassenwart seinen Bericht. Als größere Einnahmenposten stand klar der Feuerwehrball mit knapp 2000 Euro an erster Stelle, gefolgt vom Weihnachtsmarkt, dem Laurentiustag und dem Handwerkermarkt in Tiefenbach. Den stattlichen Einnahmen standen jedoch auch eine Reihe von Ausgabenposten gegenüber. Doch letztendlich blieb ein stolzes Plus von 5848 Euro am Ende des Jahres übrig. Kassier Unertl dankte abschließend den vielen Spendern der Feuerwehr Schönau für die Gesamtsumme von 3400 Euro. Die Kassenprüfer Magdalena Bittner, Fritz Fleischmann und Hans Eiber konnten eine tadellose Kassenführung bestätigen und somit fiel die Entlastung durch die Anwesenden einstimmig aus. Dominik Saßl betreut die Jugendlichen der Schönauer Wehr und obwohl dies nur fünf Mädchen und ein Junge sind, absolvierten diese ein stattliches Programm. Ob eigene Übungen mit Wasserförderungen, oder überörtliche Abzeichen, wie die Jugendflamme und der Wissenstest, die Jugend aus Schönau ist immer präsent. Unertl dankte der Vorstandschaft für die Unterstützung und vor allem seinen Schützlingen. Im laufenden Jahr möchte er ein ähnliches Programm absolvieren und lädt dazu alle Jugendlichen aus Schönau dazu ein.
Bild zeigt die neue Vorstandschaft zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Söllner (2.v.li) und den beiden Vorsitzenden Josef Bauer und Reinhold Schraml. (Bild: Josef Söllner)

Reinhold Schraml führt weiterhin den Schützenverein Grünlas

Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft standen im Mittelpunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins „Freischütz Grünlas“. Als Vorsitzender wurde dabei Reinhold Schraml einstimmig in seinem Amt bestätigt. Weiter wurden in der von Josef Söllner geleiteten Wahl folgende Mitglieder in die verschiedenen Ämter gewählt: Josef Bauer senior und Bernd Steinbruckner (stellvertretende Vorsitzende), Bernd Bauer und Sebastian Bauer (Schießleiter), Fabian Lindner, Josef Bauer junior, Hilmar Zaus (Jugendleiter), Michael Heindl, Mehdi Karimzadeh (Bogensportleiter), Roland Bauer, Thomas Schmidt (Kassier), Elisabeth Bauer (Schriftführerin), Maria Bauer (Vereinskoordinatorin), Markus Heindl, Alexander Kellner (Kassenprüfer). Zu den ersten Gratulanten gehörte Bürgermeister Wolfgang Söllner. Er dankte besonders dem alten und neuen Vorsitzenden für seine 45-jährige Tätigkeit an der Spitze des Vereins. In seiner Laudatio erinnerte er unter anderem daran, dass Reinhold Schraml an den zahlreichen, wichtigen Entscheidungen maßgeblich beteiligt war. Dabei nannte er unter anderem den Schützenhausanbau 1985, die Neugestaltung der KK-Anlage 1996 aufgrund erhöhter Sicherheitsanforderungen, den Einbau einer Heizung im Jahre 2000, den weiteren Schützenhausanbau 2004/2005, den Aufbau über mehrere Jahre verteilt der elektronischen Schießanlage, die Erneuerung des Schützenhausdaches und den Bau eines Bogenschießplatzes für die neue Sparte Bogenschießen. „Du hast nicht umsonst schon vor vielen Jahren die Auszeichnung durch die Gemeinde mit der Bürgermedaille erhalten. Deine außergewöhnlichen Leistungen für den Schützenverein sprechen bis zum heutigen Tage für sich!“, so das Gemeindeoberhaupt Wolfgang Söllner. Zuvor hatten der Vorsitzende Reinhold Schraml, Schießleiter Bernd Bauer, Jugendleiter Fabian Lindner und Bogenschießleiter Michael Heindl auf die zahlreichen Aktivitäten im Verein hingewiesen. Nachdem Kassier Roland Bauer den Kassenbericht vorgetragen hatte und Kassenprüfer Markus Heindl eine einwandfreie Kassenführung bestätigt hatte, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Erinnerungsfoto der Kommunionjubilare mit Pfarrer Jo Jovilla Kurian (rechts). (Bild: Inge Wolfrath)

Jubelkommunionfeier in Roggensteiner Kirche St. Erhard

In der Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-Michldorf-Roggenstein feierte man letzten Sonntag in der Roggensteiner Kirche St. Erhard Jubelkommunion. Der Einladung waren über 20 Jubilare gefolgt, die vor 25 oder 50 Jahren in Roggenstein zum ersten Mal ihre Hl. Kommunion feierten. Die Jubilare wurden von Pfarrer Jo Jovilla Kurian und den Ministranten feierlich in die festlich geschmückte Kirche geleitet. Der feierliche Gottesdienst wurde vom Jugendchor Roggenstein „Sing & Smile“ musikalisch umrahmt. Pfarrer Kurian zeigte sich eingangs erfreut, dass so viele ehemalige Erstkommunikanten gekommen waren, um den denkwürdigen Tag mit einem freudigen Wiedersehen zu begehen. Die Lesung trug Jubelkommunikant Andreas Hartung vor. Die Fürbitten und auch die Kommunionbetrachtung wurden von PGR-Mitgliedern vorgelesen. In den Fürbitten gedachte man auch der bereits verstorbenen Jubilare. Pfarrer Kurian stellte in seiner Predigt über „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“. die Verbindung zu Jesus Christus dar. Zum „Vater unser“ lud er die Jubilare nach vorne in den Altarraum ein um sich an den Händen zu nehmen. Nach dem feierlichen Gottesdienst galt der Dank allen Mitwirkenden, Verantwortlichen, Organisatoren und Helfern und anschließend wurde noch im Altarraum ein Erinnerungsfoto gemacht. Auch Pfarrer Gerhard Schmidt war beim Jubiläum mit dabei.
Die 19 Sternsinger der Expositur St. Jakobus und der Filialkirche St. Emmeram, die gemeinsam von Pater Jo Jovilla Kurian (rechts) ausgesandt wurden. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Gegen Kinderarbeit sammelten die Sternsinger

„Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihn anzubeten! Mit dieser Begründung und Absichtserklärung kommen die Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem. Und als sie das Kind finden, fallen sie vor ihm nieder und huldigen ihm. Das ist die Botschaft des Festes Erscheinung des Herrn: Gott erscheint vor den Kennern und Könnern, vor der Weisheit der Welt, im kleinen Kind im Stall. So entsteht vor unseren Augen ein wunderbares Bild: Hirten und Könige sind an der Krippe versammelt, die einfachen Menschen und die Deuter der Zeichen der Zeit, Menschen aus allen Schichten erkennen in der Geburt in der Krippe von Bethlehem die entscheidende Zeitenwende und brechen deshalb dahin auf“, dies stellte Pater Jo Jovilla Kurian unter anderem in seiner Predigt heraus. In der Expositurkirche St. Jakobus in Döllnitz zelebrierte der Priester am Vorabend des Dreikönigstag mit 19 Sternsingern und Gläubigen den Gottesdienst. Die Sternsinger aus der Expositur und der Filialkirche St. Emmeram aus Woppenrieth waren zugleich Messdiener und um dem Volksaltar versammelt. Während der Messfeier wurden auch Wasser und Kreide geweiht. Gesanglich und auf der Orgel wurde der Gottesdienst von Talina Winter umrahmt und die Gläubigen stimmten mit ein. Am Ende der Messfeier stellte Pater Jo die Sternsinger den Gläubigen vor, stellte ihre Bedeutung heraus und dankte ihnen, dass sie sich auf dem Weg machen. Die heurige Aktion „Dreikönigssingen“ steht unter dem Motto: „Gegen Kinderarbeit - Schule statt Fabrik.“ Am nächsten Tag machten sich, die Ministranten als Sternsinger verkleidet mit Kronen auf den Weg, um dafür zu sammeln und brachten, nachdem sie ihren Spruch aufgesagt hatten, den Segen in die Häuser. An die Türen schrieben sie die den Segensspruch „C+M+B“ und wurden von den Empfängern mit Dank und Spenden belohnt.
v.l. 1. Vorstand Franz Niebler, Hans-Gerd und Sonja Königer, die anwesenden Neumitglieder Doris Bodendörfer, Alexandra Dorn, Sabrina Zagel, Kerstin Pilhofer und 2. Vorstand Andre Wing (nicht im Bild die neuen Mitglieder Christian Dorn, Lukas Pilhöfer und Erwin Vogel). (Bild: Gerda Donhauser)

Heimatverein Birgland feiert Jahrestag in Kirchenreinbach

Traditionell am Vorabend des Dreikönigstages beging der Heimatverein Birgland seinen Jahrestag im Gasthaus Dorn in Kirchenreinbach. Dazu begrüßte 1. Vorsitzender Franz Niebler alle Mitglieder, die anwesenden Gruppen des Vereins und insbesondere Ehrenmitglied Berta Leitgeb. In seinem Jahresrückblick brachte er die verschiedenen Aktivitäten des vergangenen Jahres in Erinnerung, die von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurden. Er kündigte auch für 2026 diverse Vereinsunternehmungen und Aktivitäten an. Zudem verwies er darauf, dass für den Herbst eine Veranstaltung zum 80-jährigen Bestehen des Heimatvereins Birgland angedacht ist. Die Birgländer Musikanten (Leitung Andreas Baumer) eröffneten den Abend, bevor die neu gegründeten „Birgländer Moila“ unter der Leitung von Lisa Brzoza mit ihrem Stück „Wir wünschen heut euch allen ein gutes neues Jahr“ aufhorchen ließen. Die Mundartsprecher Irmgard Gebhardt und Hans Pirner hatten wieder viele lustige Gedichte und Anekdoten parat, die sie zum Besten gaben und die Gäste zum Lachen brachten. Die Birgländer Volkstanzgruppe, letztmals geleitet von Sonja und Hans-Gerd Königer, die den Stab an Eika und Edi Bär übergaben, überzeugte mit drei überlieferten Figurentänzen aus dem Birgland. Im Laufe des Abends hießen 1. Vorstand Niebler und 2. Vorstand Andre Wing sieben Neumitglieder willkommen und stellten sie im Verein vor. Eine Umfrage für das Ziel der diesjährigen Vereinsfahrt ergab unter vier Vorschlägen eindeutig eine Fahrt zum Schliersee mit Schifffahrt, Besuch des Freilichtmuseums Markus Wasmeier und des Hopfenmuseums in Wolnzach. Die Birgländer Musikanten und das Akkordeonduo Franz Niebler und Hans Pirner spielten im Anschluss noch für alle Gäste zum Tanz auf.
Von links Damenleiterin Petra Franke, Erster Schützenmeister Peter Süß, Nusskönig Sigi Mayerhöfer (Bild: Leonhard Grillmeier)

Neujahrsböllern und Nussschießen der königlichen privilegierten Schützengesellschaft Mitterteich

Traditionell an Neujahr böllerten die Böllerschützen der Schützengesellschaft Mitterteich unter der Leitung des Böllerkommandanten, Dieter Franke, das Jahr 2026 an. Dieter Franke zeigte sich erfreut über die zahlreiche Teilnahme. Er konnte auch Schützen der Ahrensburger Schützengilde begrüßen. Anschließend wurden die Termine für das Jahr 2026 besprochen und festgelegt. Zum Abschluss gab es das obligatorische Weißwurstfrühstück, gespendet von Karl Krasser senior. Einen Tag vor Heilig Drei Könige, fand das alljährliche Nussschießen der Königlich privilegierten Schützengesellschaft Mitterteich statt. Erster Schützenmeister Peter Süß begrüßte die Anwesenden und wünschte ein gesundes Neues Jahr. Er war erfreut über die rege Teilnahme von 42 Schützen. Er bedankte sich bei der Damenleiterin, Petra Franke, für die liebevolle Gestaltung und Präsentation der Preise. Jeder Schütze erhält einen Preis. Dank galt auch Ehrenschützenmeister Josef Wurdack. Er präparierte 120 Walnüsse. 60 Nüsse waren mit Nummern versehen und 60 Nüsse waren Nieten. Die Nüsse wurden an dem ausgedienten Weihnachtsbaum befestigt. Die Schützen durften dann die Treffsicherheit unter Beweis stellen.Nach Beendigung des Schießens fand die Preisverteilung statt. Die Schützen mit den niedrigsten Nummern hatten als erste das Auswahlrecht bei den Preisen. Zum Schluss wurde noch der Nusskönig ausgelost. Nusskönig 2026 ist Sigi Mayerhöfer. Verköstigt wurden die Anwesenden von der Metzgerei Krasser-Ruckdeschel
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