Schützenmeister Karl Eckert und Ehrenschützenmeister Adolf Praschel konnten fleißige Mitglieder der Naabtlschützen Gesellschaft Unterköblitz mit der Ehrennadel des BSSB auszeichnen. (Bild: Max Biller)

Verdiente Mitglieder der Naabtalschützen konnten mit der Verdienstnadel`n des BSSB ausgezeichnet werden

Die Naabtal Schützen Gesellschafft Unterköblitz gehört ja den Bayerischen Sportschützenbundes e.V. an, die selbstverständlich auch eine Landesehrungsordnung haben. Den auch besondere Ehrenamtliche Leistungen der Mitglieder sollen gewürdigt werden. Leider machen sich einige Vereine nicht die Mühe, oder sind zu bequem dazu solche Anträge an die Verbände zu stellen aber auch zu sparsam und wollen so die Vereinskasse nicht belasten, sehr zum leide der zu Ehrenden Mitglieder. Aber nicht so bei den Naabtalschützen, den Schützenmeister Karl Eckert ist ein Verfechter und Vorreiter für diese speziellen Ehrungen. Den Ehre wenn Ehre gebührt. So durften am Samstag, beim „ Ehrentag der Schützengesellschaft Naabtal Unterköblitz „ fünfzehn Mitglieder / innen besonders geehrt werden. Die „ BSSB Verdienstnadel In Anerkennung „ erhielten Matthias Zwack und Georg Zwack. Die „BSSB Nadel In Verbundenheit „ konnte an Johannes Braun, Hans Schlosser, Josephin Eckert und Sonja Eckert verleihen werden. An Ludwig Prüfling und Claudia Geitner konnte die „ kleine Silberne Verdienstnadel „ überreicht werden. Die „ Verdienstnadel Klein Silber „ ging an Michael Biller, Georg Zwack sen. und Josef Biller. Die Mitglieder Thomas Biller, Albert Biller, Christa Praschel und Hans Hermann wurden mit der „ Verdienstnadel Klein Gold „ geehrt. Die dementsprechenden Besitz Urkunden des Bayerischen Sportschützenbundes, die zum tragen der Verdienstnadel berechtigt wurden selbstverständlich dazu mit überreicht. Schützenmeister Karl Eckert und Ehrenschützenmeister Adolf Praschel nahmen nicht nur die Ehrungen vor, sondern bedankten sich bei allen für die gute, ehrenamtliche Unterstützung. Nur mit solchen Ideallisten mit vielen selbst eingebrachten Ideen und Aktionen kann ein Verein getrost in eine hoffnungsvolle Zukunft blicken.
Die Naabtalschützen konnten am Ehrentag des Vereind viele Mitglieder für Ihre langjährige Treue zum Verein ehren. <br> (Bild: Hans Schlosser)

Naabtalschützen Unterköblitz ehren langjährige Mitglieder für Ihre Treue zum Verein.

Jeder Verein braucht einen starken Hinterhalt, diese sind Garanten für ein stabiles Vereinsleben, das sind langjährige Mitglieder so wie auch bei den Naabtalschützen Unterköblitz . Dazu konnte Schützenmeister Karl Eckert am Samstag die zu Ehrenden Mitglieder, und Ehrenschützenmeister Adolf Praschl begrüßen. Der Dank an die langjährigen Mitglieder gab es in einer speziellen Laudatio. Besonders auch an die Familie Braun für die Überlassung der Räumlichkeiten, sowie später an unseren Vereinskoch Christian Farchmin für den leckeren Mittagstisch. Mit der gerahmten Urkunde und den Silbernen Ehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde an Marco Norgauer, Matthias Farchmin, Wolfgang Geitner, Thomas Jenke, Wolfgang Praschl u. Stefan Praschl ausgezeichnet. Das Goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre erhielten Gerhard Reil, Karl – Heinz Dietl, Josef Seebauer, Andreas Schlögl, Andreas Demleitner, Elisabeth Demleitner, Martin Hagler, Helmut Kraus sowie Jürgen Dippel. Heidi Müller, Josef Lang, Johann Farchmin, Johann Schlögl, Hans Schlögl, Christa Mösbauer, Margit Alt, Helmut Blank, Josef Lang, Fritz Gietl und Günther Müller konnten mit den Goldenen Ehrenzeichen mit Eichenlaub sogar für Ihre 50 jährige Treue zu der Naabtalschützen Gesellschaft geehrt werden. Leider konnten einige zu Ehrenden Mitglieder aus gesundheitlichen oder anderweitigen Gründen nicht anwesend sein. Diese Mitglieder werden die Urkunden und Abzeichen selbstverständlich persönlich nachgereicht. Alle Gäste durften sich dann mit einen deftigen herzhaften bayerischen Schweinebraten mit Knödel und Krautsalat kulinarisch verwöhnen lassen und mit einer frischen halbe Bier dazu fand dieser Ehrentag noch einen schönen und gemütlichen Ausklang.
Präses Pfarrer Julius Johnrose (links), die Mitglieder des Leitungsteams Walter Pirner (2.v.r) und Ulrike Kraus (r.) gratulieren Günther Stock (2.v.l.) und Richard Stock (Bild: Dr. Stefan König)

Kolpingsfamilie Riglasreuth ehrt langjährige Mitglieder

Zur Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Riglasreuth kamen am 25. April 2026 zahlreiche Mitglieder und Gäste im Kolpinghaus zusammen. Sprecher Walter Pirner blickte auf ein aktives Vereinsjahr zurück, das besonders von der 75-Jahr-Feier geprägt war. Auch die Sommerveranstaltungen sowie die Nikolausandacht und der monatliche Kolpingtreff fanden Erwähnung. Kassier Max Pirner berichtete von einem ausgeglichenen Haushalt, der auch Spenden an wohltätige Zwecke im Berichtsjahr ermöglichte. Ein Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder: Manfred Schraml wurde für 70 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie ausgezeichnet, Günther Stock für 65 Jahre sowie Peter Rubner und Richard Stock für jeweils 60 Jahre Mitgliedschaft. Pirner dankte den Geehrten für ihr langjähriges Engagement und ihre Verbundenheit mit der Gemeinschaft. Präses Pfarrer Julius Johnrose stellte in seinem Grußwort die Bedeutung der Familie heraus und zeichnete das Bild einer Kolpingsfamilie, die Werte vermittelt, den Zusammenhalt stärkt und ein verlässliches Miteinander bietet. Abschließend dankte er der Kolpingsfamilie für die Unterstützung in der Pfarreiengemeinschaft. Zum Abschluss gab Pirner einen Ausblick auf die anstehenden Termine – darunter die Altkleidersammlung am 9. Mai 2026, Lagerfeuer am Kolpinghaus am 20. Juni 2026 sowie das jährliche Familienfest am 15. August 2026 – und lud alle Interessierten zur Mitarbeit ein.
Bild zeigt die neue Vorstandschaft der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth. (Bild: Josef Söllner)

Generationswechsel bei der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth: Junge Talente übernehmen Verantwortung

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft Hermannsreuth standen alle Zeichen auf Erneuerung. Während der Verein auf ein erfolgreiches Jahr zurückblickt, stellt er mit einer verjüngten Vorstandschaft die Weichen für die Zukunft. Vorsitzender Michael Philipp konnte in seinem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr schauen. Besonders hob er das alljährliche Backofenfest hervor: Trotz widriger Wetterbedingungen war das Fest hervorragend besucht und ein voller Erfolg. „Wir danken unseren Besuchern für ihre Treue, die zeigt, wie fest unser Verein verwurzelt ist”. Auch in Zukunft werde man an bewährten Traditionen festhalten und das Brauchtum ehren. Die anschließenden Neuwahlen brachten spannende Veränderungen und eine deutliche Verjüngung des Gremiums. Jonas Philberth wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von seinem Vorgänger Josef Pöllath, der dem Verein erfreulicherweise weiterhin als Beisitzer mit seiner Erfahrung zur Seite steht. Besonderen Applaus gab es für die Neubesetzung der Chronik: Die erst 16-jährige Emily Rieß übernimmt ab sofort die Führung der Vereinschronik. Sie folgt auf Gabriele Schecklmann, die dieses Amt langjährig innehatte und nun ebenfalls als Beisitzerin die nächste Generation unterstützt. Bürgermeister Wolfgang Söllner lobte in seinem Grußwort die positive Zusammenarbeit und zeigte sich sichtlich erfreut darüber, dass die „nächste Generation” bereits in den Startlöchern steht. Ein wesentliches technisches Highlight bildet die Sanierung der Glocke. Sie erfüllt nicht nur eine kulturell und historisch bedeutsame Funktion, sondern übernimmt im Ernstfall zugleich eine wichtige Aufgabe im Rahmen der Alarmierung bei Katastrophenlagen. Mit Stolz blickt der Verein nun nach vorne: Im Jahr 2026 feiert die Dorfgemeinschaft bereits ihr 30-jähriges Bestehen – ein Meilenstein, der die Beständigkeit und den Zusammenhalt im Ort unterstreicht.
1.FC Rieden erhielt in Amberg Inklusionspreis (Bild: Matthias Becker)

1. FC Rieden wurde mit dem Inklusionspreis des Landkreises Amberg-Sulzbach ausgezeichnet

Inklusion ist beim 1. FC Rieden nicht nur ein Schlagwort, sondern eine vorgelebte Grundeinstellung. Der umtriebige Vilstalclub wurde kürzlich mit dem Inklusionspreis des Landkreises Amberg-Sulzbach in Amberg ausgezeichnet. Bei der Plenumsversammlung des Inklusionsbündnisses Amberg-Sulzbach würdigte der Vorsitzende des Inklusionsbeirats, Georg Dietrich, die Verdienste des 1. FC Rieden, der Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit als Grundprinzip lebt. Der Inklusionspreis wird an Personen oder Organisationen mit besonderem Engagement für Inklusion und Teilhabe in der Stadt Amberg und dem Landkreis Amberg-Sulzbach verliehen. Ausgezeichnet wird bereits geleistetes und freiwilliges Engagement, das nicht aus finanziellen Gründen geschieht. Die Gewinner erhalten Preisgelder in Höhe von jeweils 1000 Euro, Sponsor ist die Sparkasse Amberg-Sulzbach. Der erste Vorsitzende des Vereins, Hans Fischer, im Originalton: „Eine besondere Ehrung, über die wir uns sehr freuen und die zeigt, dass sich Einsatz, Herzblut und gelebtes Miteinander auszahlen. Diese Auszeichnung ist für uns nicht nur eine große Anerkennung, sondern auch ein klarer Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Am 9. Mai feiert der 1. FC Rieden die Neueröffnung eines inklusiven Mehrgenerationenspielplatzes am Sportgelände. Unter anderem erwarten die Besucher an diesem Tag auch das legendäre Entenrennen auf der Vils, eine Kinderolympiade, ein Fußballspiel der Lebenshilfe Amberg gegen die Bananenflanken-Kinder aus Regensburg, ein Spiel der FCR-AH gegen das Ü-50-Team des FC Bayern München und einen exklusiven Inklusionslauf. Ein Tag für Begegnung, Gemeinschaft und echte gelebte Inklusion in Rieden.
Hegeschau in der Nordgauhalle in Nabburg (Bild: Martina Heigl)

Hegeschau der Kreisgruppe Nabburg im Bayerischen Jagdverband e. V.

Rund 130 Jägerinnen, Jäger und Gäste durfte Kreisgruppenvorsitzender Dr. Ulrich Heigl am Sonntag, den 19. April 2026, in der Nordgauhalle Nabburg zur diesjährigen Hegeschau begrüßen. Bereits vor dem offiziellen Teil nutzten die Teilnehmenden beim geselligen Frühschoppen mit deftigen Schmankerln die Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch. Besonderes Interesse fanden dabei die ausgestellten Gehörne der fünf Hegegemeinschaften, die anschaulich den Erfolg der Revierarbeit dokumentierten. In seiner Eröffnungsrede bedankte sich Dr. Heigl herzlich beim scheidenden Forstamtsdirektor Alwin Kleber für die stets vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Im Anschluss gab Kreisjagdberater Günter Hofmann einen umfassenden Überblick über die Streckenentwicklungen der jagdbaren Wildarten im Gebiet der Kreisgruppe. Mit Blick auf den Rückgang des Niederwildes mahnte er zu besonderer Aufmerksamkeit und Pflege dieser Bestände. Zugleich ging er auf den Einfluss des Wolfes als Großprädator ein – ein Thema, das derzeit intensiv diskutiert wird. Dank des aktuellen Problemmanagements der Staatsregierung, so Hofmann, könne man hier jedoch vorsichtig optimistisch bleiben. Sebastian Kienast vom Landratsamt Schwandorf nutzte die Gelegenheit, um über Neuerungen im Jagdrecht zu informieren. Anschließend stand er den Anwesenden für Fragen und Diskussionen zur Verfügung, was auf reges Interesse stieß. Den stimmungsvollen musikalischen Rahmen bildeten die Jagdhornbläser der Kreisgruppe unter Leitung von Hornmeister Fritz Kleierl, deren Klänge die Verbundenheit zur Jagdtradition spürbar machten. Zum Abschluss zog Dr. Heigl ein durchweg positives Resümee der Veranstaltung und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement. Mit einem kräftigen „Waidmannsheil!” verabschiedete er die Teilnehmenden.
Vorstand Jürgen Lober der Wasserwacht Wiesau begrüßt die Teilnehmer bei der Jahreshauptversammlung  (Bild: Matthias Kunz)

Jahreshauptversammlung der Wasserwacht Wiesau – Der Ort könnte ohne die Wasserwacht nicht schwimmen

„Oft ist bei Jahreshauptversammlungen ein Tisch belegt und der Rest ist frei. Bei euch ist es umgekehrt“, so dritter Bürgermeister von Wiesau, André Putzlocher. „Wiesau könnte ohne euch nicht schwimmen“, fuhr er fort. Tatsächlich war die Wasserwachthütte an den Wiesauer Waldseen nahezu voll besetzt und die geleistete Arbeit in 2025 war beachtlich. Begonnen hat der informative Abend aber mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Vereins, Jürgen Lober. Besonders begrüßte er die Ehrengäste mit 3. BGM André Putzlocher, BRK-Kreisgeschäftsführer Sven Lehner sowie die Vertreter des BRK Wiesau, Robert Wolfrum und Cornelia Klarner. Der Präsident des Vereins zeigte in seinem Rechenschaftsbericht die Menge der Versammlungen während des Jahres sowie die Vielzahl der Veranstaltungen und unterstrich dies mit einer Zahl: 2271 Arbeitsstunden. Gefolgt von einem großen Dank an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter der Wasserwacht Wiesau sowie an die Servicestelle der Kreiswasserwacht für das Ehrenamt. Jochen Gold – Technischer Leiter der Wasserwacht – fand Worte zu den geleisteten Einsätzen und Übungsstunden. Ehrgeizig begann das Jahr mit einem wöchentlichen Schwimmtraining mit Ziel: Rettungsschwimmabzeichen. Ein Erste-Hilfe-Kurs und ein Defibrillator-Rezertifizierungskurs folgten, bevor der reguläre Wachdienst auf der Kipp begann. Ausgestattet mit der nötigen Fachkenntnis fanden so 392 Wachstunden statt. Beeindruckend waren auch die Tätigkeiten der Jugendwasserwacht. Christina Ernstberger – Jugendleiterin – berichtete über Veranstaltungen der 25 Kinder umfassenden Gruppe. U. a. war der Steinwald-Ranger zu Gast und zeigte Lehrreiches rund um die Kipp. Ein Highlight war ebenso der Schwimmkurs mit 20 Kindern. Ein Ferienprogramm, Familienwachdienst und Familienwanderung folgten. Die Ehrengäste ließen viel Dank in der Hütte. André Putzlocher von der Marktgemeinde dankte für das große Engagement mit den Worten „die Kippe wäre nicht die Kipp ohne die Wasserwacht“. Sven Lehner von der Kreis-WW dankte für die Einladung in die wunderschöne Hütte sowie für die zusätzlich geleisteten Stunden, die statistisch nicht erfasst werden. Robert Wolfrum vom BRK Wiesau dankte für die gute Zusammenarbeit mit den Worten „die Chemie stimmt“ und bezeichnete die dargestellten Zahlen als „großartige Bilanz“.
Stellv. Kreisvorsitzende Andrea Lang (Bild: Gwendolyn Hübner)

30 jähriges Jubiläum der Frauenunion Pirk

Am Mittwoch, den 22. April 2026, fand im Restaurant Ambiente in Pirk die Jahreshauptversammlung der Frauenunion Pirk statt, die zugleich im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stand. Insgesamt konnte die Vorsitzende zahlreiche Mitglieder und Gäste zu diesem besonderen Anlass begrüßen. In ihrem Rückblick hob die Vorsitzende Gwendolyn Hübner insbesondere den starken Zusammenhalt während der vergangenen Kommunalwahl hervor. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen CSU, Frauenunion (FU) und Junger Union (JU) von einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl geprägt sei – „eine richtige Familie”, wie sie es formulierte. Auch die Kreisvorsitzende Andrea Lang unterstrich diese Aussage und ergänzte, dass dieser familiäre Zusammenhalt nicht nur intern spürbar sei, sondern auch von außen deutlich wahrgenommen werde. Die Frauenunion Pirk nehme hier eine besondere Stellung ein. Der Vorsitzende der CSU, Michael Meiler, schloss sich den Worten an und bedankte sich herzlich bei seinen „schwarzen Schwestern” für die engagierte und tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf sowie für den außergewöhnlichen Zusammenhalt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Bürgermeister a. D. Georg Stahl, der der Frauenunion Pirk zum 30-jährigen Bestehen gratulierte. Mit einem Augenzwinkern überreichte er Pralinen und brachte damit seine Wertschätzung zum Ausdruck. Im Rahmen der Versammlung wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt. Insgesamt neun Ehrungen konnten vorgenommen werden: Acht Mitglieder wurden für 30 Jahre Treue zur Frauenunion ausgezeichnet, eine weitere für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Veranstaltung war geprägt von Dankbarkeit, Gemeinschaftssinn und einem starken Rückblick auf drei erfolgreiche Jahrzehnte der Frauenunion Pirk.
Die beiden Prüfungsgruppen mit den Prüfern und den Beobachtern der FFW. (Bild: Karl Ziegler)

Fit für den Feuerwehreinsatz

Neben der Brandbekämpfung hat die Technische Hilfeleistung (THL) bei der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn einen hohen Stellenwert. Gerade bei schweren Verkehrsunfällen ist der Einsatz hydraulischer Rettungsgeräte wie Schere, Spreizer und Rettungszylinder unerlässlich. Im Rahmen einer Leistungsprüfung stellten zwei Gruppen ihr Können unter Beweis. Dabei zeigte sich, wie wichtig es ist, alle Geräte sicher zu beherrschen und deren Einsatzabläufe routiniert umzusetzen. Die Feuerwehrfrauen und -männer überzeugten durch präzises und koordiniertes Arbeiten. Entscheidend ist nicht nur die Zeit, sondern laut Kreisbrandrat Marco Saller vor allem eine saubere, fehlerfreie Ausführung. Beide Gruppen meisterten die gestellten Aufgaben erfolgreich. Schiedsrichter KBR Marco Saller, unterstützt von Kreisbrandinspektor Martin Weig, Kreisbrandmeister Thomas Kleber und Kreisjugendwart Dominik Zintl, bescheinigte den Teilnehmern ein hohes Ausbildungsniveau. Auch Kommandant Georg Rauch, sein Stellvertreter Markus Lehner sowie Vorsitzender Jürgen Bösl und zweiter Bürgermeister Thomas Kleber verfolgten die Prüfung. Die Stufe 1 (Bronze) erhielten Johannes Schaller, Michaela Maier, Franziska Ruhland und Leonie Dierl, Stufe 2 Wolfgang Voit, Stufe 3 Maria Wazl und Felix Wild, Stufe 4 Florian Wazl, Janine Krämer und Ulli Bauer und Stufe 6 (Gold-Rot) Sebastian Wild, Manuel Demleitner und Christoph Demleitner. Das Leistungsabzeichen „BFV1-Ü40“ des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz richtet sich an erfahrene Feuerwehrangehörige über 40 Jahre, die bereits die Stufe Gold-Rot erfolgreich absolvierten. Das Abzeichen erhielten Manuela und Jürgen Bösl. Bürgermeister Kleber zeigte großen Respekt für das ehrenamtliche Engagement und betonte die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde. KBI Weig lobte die fehlerfreien Übungen und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft. Kommandant Rauch unterstrich die Wichtigkeit kontinuierlicher Ausbildung und zeigte sich erfreut über die starke Beteiligung. Die Prüfung habe erneut bewiesen, dass die Wehr bestens vorbereitet ist. Zum Abschluss wurden die Abzeichen überreicht. Allen Beteiligten galt ein herzlicher Dank und Anerkennung für ihren Einsatz sowie Glückwünsche zu den bestandenen Prüfungen.
Vorstandschaft und die zu Ehrenden (Bild: Martina Lorenz)

Jahreshauptversammlung mit Ehrungen

Auf ein ereignisreiches Vereinsjahr 2025 konnte die Vorsitzende Martina Lorenz bei der Jahreshauptversammlung des Sportkegelklubs Rot Weiß Pleystein 1971 e. V. zurückblicken. Zum Stichtag 2. April 2026 zählte der Verein 155 Mitglieder. Zu Beginn der Saison im September 2025 startete der RW Pleystein mit insgesamt sieben Mannschaften: drei Herrenmannschaften, einer gemischten Mannschaft, einer Damenmannschaft sowie einer B-Jugend und einer A-Jugend-Spielgemeinschaft mit Moosbach. Sportlich überzeugten zahlreiche Aktive mit starken Leistungen. In der 1. Mannschaft erzielte Toni Stahl mit einem Schnitt von 579,2 Holz das beste Ergebnis. Bei der 2. Mannschaft führte Fabian Stauber mit 499,2 Holz, bei der 3. Mannschaft Manuel Sax mit 486,64 Holz. In der gemischten Mannschaft war Benedikt Zehent mit 491,64 Holz erfolgreichster Spieler. Bei den Damen erreichte Johanna Schneider mit 536,71 Holz den besten Schnitt. Im Jugendbereich U14 lag Veronika Bauer an der Spitze. Auch gesellschaftlich zeigte sich der Verein im Jahresverlauf sehr aktiv. Mitglieder beteiligten sich am Elfmeterturnier des TSV Pleystein, an der Baumchallenge sowie am Beachvolleyballturnier der Red Sharks. Der traditionelle Zweitagesausflug führte die Keglerinnen und Kegler nach Rothenburg ob der Tauber, wo sowohl kulturelle Eindrücke als auch die Gemeinschaftspflege im Mittelpunkt standen. Ein Höhepunkt im Veranstaltungskalender war erneut die Stadtmeisterschaft für Hobbykegler. Beim Sommernachtsfest nahmen über fünfzig Mannschaften am Pokalturnier teil. Das wöchentliche Jugendtraining wird weiterhin von Anton Stahl sen. geleitet, dem für seinen unermüdlichen Einsatz besonders gedankt wurde. Auch die Faschingsnight im Bachhofersaal erwies sich erneut als großer Erfolg und trug zu einem positiven wirtschaftlichen Ergebnis bei. Bürgermeister Rainer Rewitzer würdigte die zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins und wünschte seinem Nachfolger Werner Rieß einen guten Start in das Vereinsleben. Als Dank überreichte Vorsitzende Martina Lorenz dem scheidenden Bürgermeister ein kleines Erinnerungsgeschenk – einen „Rot-Weiß-Pleystein-Button“. Gemeinsam ehrten Rewitzer und Lorenz anschließend langjährige Mitglieder. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Srilla Weizdörfer und Michael Gallitzendörfer ausgezeichnet. Für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Patrick Stahl, Felix Hartung, Tanja Moritz, Amged Zayeda und Marcel Pfab ihre Urkunden. Die Versammlung endete traditionell mit dem Keglergruß: „Gut Holz“.
Hintere Reihe: Bürgermeister Michael Schedl, Helmut Thanner, Angela Zwerenz, Rainer Daubitzer, Stadtpfarrer Konrad Amschl, vorne: Renate Brunner und Markus Fichtner (Bild: Christian Walter)

Keine Veränderungen bei der Vorstandschaft des TSV Bärnau

Markus Fichtner wird auch in Zukunft den TSV als 1. Vorsitzender leiten. In ihren Ämtern bestätigt wurden auch der 2. Vorsitzende Rainer Daubitzer und die 3. Vorsitzende Renate Brunner. Auch bei der weiteren Besetzung mit Schriftführerin Angela Zwerenz, Kassier Helmut Thanner und Vereinswart Siegmund Mages ergaben sich keine Veränderungen. Neu besetzt wurden die Kassenprüfer mit Herbert Seitz, Jürgen Härtl und Natalie Schwägerl. Markus Fichtner begann seinen Bericht mit der traurigen Nachricht, das unser Ehrenmitglied Hans Richter leider wenige Tage vor der Versammlung verstorben ist. Hans war über Jahrzehnte eine prägende Figur beim TSV. Nach seiner aktiven Zeit als Spieler war er jahrelang als Spartenleiter der Fußballer tätig. Durch sein Fachwissen und seine ruhige Art war er ein wichtiger Eckpfeiler des TSV. Auch der im letzten Jahr verstorbene Josef Trißl, der als Fußballspieler, Spartenleiter, Trainer und in der Sparte Tennis aktiv war, wurde vom Vorstand besonders erwähnt. Lobende Worte gab es vom Vorstand auch für die Sparte Fußball. Diese hatte in der Winterpause die Kabinen im Sportheim saniert. Sein Dank galt hier besonders Spartenleiter Christian Ott für seinen Einsatz und die Leitung der Arbeiten. Ein äußerst schwerer Verlust für den TSV ist der Rückzug von Ehrenmitglied Leo Standfest. Über Jahrzehnte hat er sich um die Steuerangelegenheiten des Vereins gekümmert. Dank sagte der Vorstand auch dem Team hinter der Theke um Wirtin Hildegard Haberkorn. Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden. Unterstützt wird Hildegard, „die gute Seele des Vereins“ dabei von Siegmund und Anja Mages. Ein besonderes Lob gab es vom Vorstand für Michael Fischer. Er bewirtet die Gäste bei den Fußballübertragungen im Sportheim Dank sagte der Vorstand auch den Spartenleitern, Platzwarten, Trainern und allen, die einen Dienst für den Verein ausüben. Grußworte sprachen auch der zukünftige Bürgermeister der Stadt Bärnau Michael Schedl und Stadtpfarrer Konrad Amschl.
Querflötengruppe mit Ukulelebegleitung (Bild: Oliver Lipfert)

Musikalischer Nachmittag der Stadtkapelle wieder gut besucht

Vor großer Kulisse spielten vor kurzem die Flötengruppen und die Nachwuchsmusiker der Stadtkapelle im Josefsheim. Fast 40 Kinder und Erwachsene gestalteten den musikalischen Nachmittag. Ein paar von ihnen hatten ihren ersten Auftritt vor Publikum. Laura Sollfrank, Dirigentin der Jugend, und Oliver Lipfert, 1. Vorsitzender, führten durch das Programm. Im gut einstündigen Vorspiel zeigte der Nachwuchs, was sie musikalisch schon alles gelernt haben. Die 20 Blockflötenspielerinnen und -spieler eröffneten den kurzweiligen Nachmittag traditionell mit dem „Seemannslied“. Begleitet von Angela Schedl (Gitarre), Nicole Fischer (Altflöte) und Christian Brand (Tenorflöte) präsentierte die Blockflötengruppe unter anderem die Stücke „Tanz“, „Wir sind zwei Musikanten“, „Der Kuckuck und der Esel“, „Lummerlandlied“, „Michellied“ und „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“. Im Anschluss war von der Altflötengruppe „Andante“ zu hören. Zusammen mit 2 Klarinetten, Simon Schedl u. Thomas Wührl, spielten sie noch „Sailing“. Danach traten die Nachwuchsmusiker als Solisten, im Duett und auch als Trio in Aktion. Mit Querflöten und Ukulele erklangen „Au clair de la lune“ und „Sommerlied“. Das Querflötenquintett intonierte Chorus from „The Magic Flute“. Das Klarinettenquartett brachte „Ouvertüre“ und „Ragtime Potpourri“ zu Gehör. Mit der Trompete wurden „Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn“, „Weißt du wieviel Sternlein stehen?“, „Dreh dich Tanzbär!“ und „Der Mond ist aufgegangen“ gespielt. Die Tenorhornspieler trugen „Down by the riverside“, „Viva il Rioja“ und „Joshua fit the battle of Jericho“ vor. Zum Abschluss waren vom 10-köpfigen Jugendorchester unter der Leitung von Laura Sollfrank „Dreiländer-Medley“, „Majestic March“, „Mohrentanz“, „When the saints go marching in“, „Trumpet Voluntary“, „Power Rock“, „Monster Unite“ und als Zugabe „Narcotic“ zu hören. Die Zeit verging viel zu schnell. Das Publikum spendete den jungen Künstlern kräftig Applaus. Im Anschluss nutzten etliche junge Gäste die Möglichkeit, verschiedene Instrumente selbst auszuprobieren. Neue Musikerinnen und Musiker sind in der Stadtkapelle immer willkommen.
V.l.: Nicole Presche, Andrea Eckert, Julian Kraus, Gabriele Heibl, Hildegard Wölfl, Gabi Schätzler, Monika Wildenauer und Annett Kamm (Bild: Lisa Ziegler)

Zahlreiche Ehrungen bei der Frauenunion Weiherhammer

Vorsitzende Nicole Presche begrüßte die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung der Frauenunion Weiherhammer im Sportheim. Annett Kamm, Kreisvorsitzende des Frauenunion-Kreisverbandes Neustadt, sowie die Bürgermeister Ludwig Biller und Julian Kraus waren ebenfalls unter den Gästen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder berichtete Presche in ihrem Rückblick über die Aktionen und Veranstaltungen des Ortsverbandes seit der letzten Jahreshauptversammlung. Besonders hervorzuheben waren das Schmücken des Osterbrunnens und das Vorlesen der Ostergeschichten für Kinder in der Bücherei sowie das Frauenfrühstück, das auch heuer im Herbst wieder stattfinden wird. Schatzmeisterin Stefanie Tanner stellte eine solide Finanzlage in ihrem Kassenbericht vor. Von den Kassenprüferinnen Gudrun Heibl und Lisa Ziegler wurde ihr eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt. Besonders stolz kann der Ortsverband auf die Ehrung von 14 Frauen in diesem Jahr sein: Für 40-jährige Treue wurden die Gründungsmitglieder Hildegard Wölfl, Gabi Schätzler, Theresia Klapper, Erika Wenzl, Irmgard Reger, Margarete Hilbig, Marga Förster, Maria Kellermann und Angelika Schusser geehrt. 30 Jahre lang sind Regina Härning, Monika Wildenauer und Andrea Eckert bereits Mitglieder. Gabriele Heibl wurde für 15 Jahre und Julia Härning für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Der scheidende Bürgermeister Ludwig Biller bedankte sich für die große Unterstützung während seiner Amtszeit und lobte die Arbeit der Frauenunion Weiherhammer. Julian Kraus, der in wenigen Tagen das Amt des Ersten Bürgermeisters übernehmen wird, überbrachte die Grüße der Gemeinde und auch der CSU Weiherhammer als stellvertretender Vorsitzender. Er betonte die gute Zusammenarbeit in der Unionsfamilie und freute sich über die tatkräftige Hilfe der Frauenunion bei verschiedensten Veranstaltungen. Annett Kamm verdeutlichte in ihrem Grußwort, dass der Zusammenhalt der Unionsfamilie in Weiherhammer großartig funktioniere, und bedankte sich für das Engagement des Ortsverbandes. Mit einer Blume sprach Presche ihren Vorstandsmitgliedern großen Dank für die tolle Zusammenarbeit aus und beendete die Jahreshauptversammlung.
Der Waldthurner Frauenbund bei der Jahreshauptversammlung 2026 mit Bürgermeister Josef Beimler und Pfarrer Norbert Götz. Stellv. Diözesanvorsitzende Rita Kleierl (Fünfte von links) aus Stulln nahm verschiedene Ehrungen vor. (Bild: Franz Völkl)

Aktive Frauen

Der katholische Frauenbund Waldthurn (KDFB) ist ein aktiver Zusammenschluss von Frauen, dies zeigte sich wieder bei der Jahreshauptversammlung im Waldthurner Pfarrheim. Vorsitzende Sieglinde Zielbauer konnte auch die stellvertretende Diözesanvorsitzende des KDFB, Rita Kleierl aus Stulln bei Schwarzenfeld, begrüßen. Im Fokus standen an diesem Abend verschiedene Ehrungen. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Anneliese Bergmann, Agnes Lang, Elisabeth Lukas, Karin Riedl und Christine Schönberger mit der silbernen Nadel des KDFB ausgezeichnet. Maria Glatter erhielt die Goldene Nadel für 40 Jahre Mitgliedschaft und 50 Jahre (Gold mit Stein) sind Margarete Bäuml, Anneliese Gmeiner, Erna Gollwitzer, Marianne Piehler und Annemarie Zellner beim Waldthurner Frauenbund. Die Albersrietherin Ernestine Beimler ist seit sechs Jahrzehnten dabei. Kleierl dankte allen für ihre Treue zum Frauenbund. Dies zeige Gemeinschaftssinn, Engagement und die Bedeutung von gelebten Werten. „Der Frauenbund lebe von solchen Frauen, gerade in diesen Zeiten sei es wichtig, dass es Frauen gibt, die etwas bewegen wollen.“ Der KDFB biete gemeinsame christliche und weltliche Veranstaltungen und wirke so der Vereinsamung aktiv entgegen. Kassenführerin Gabi Holfelner erörterte die überaus positive Kassenlage. Insgesamt wurden durch Einnahmen aus verschiedensten Aktionen die Erlöse in Höhe von insgesamt 3800 Euro gespendet. Für die Christusfigur am Freialtar Fahrenberg 1000 Euro, aus den Kräuterbuschenaktionen jeweils 800 Euro an die Weidener Klinikclowns und an den Bunten Kreis, 400 Euro an Solibrot, 500 Euro an den Johanniter-Weihnachtstrucker, 200 Euro beim Weltgebetstag und 100 Euro an die Rumänienhilfe. Agnes Härtl blickte begleitet von einer medialen Präsentation auf das vergangene umfangreiche KDFB-Jahr zurück, wobei hier natürlich das 70-jährige Gründungsjubiläum im Mittelpunkt stand. Fußballfahrt, Kräuterbuschen binden, Kreuzwegandachten, Rosenkranz, Weltgebetstag, Solibrot-Aktion standen ebenso im Fokus wie weltliche Beteiligungen am Bürgerfest, Lerautal-Wanderung, Instagram- und Facebook-Workshop, Johanniter-Weihnachtstrucker oder auch Beteiligung am Waldthurner Faschings-Gänsemarsch. Die Präsentation zeigte, dass der Waldthurner Frauenbund ganz nach dem Motto „Dazu gehören lohnt sich“ agiert. „Ich bin froh, dass ich den Frauenbund in unserer Pfarrei habe“, meinte geistlicher Beistand Pfarrer Norbert Götz. Bürgermeister Josef Beimler bewunderte die unglaubliche Spendenbereitschaft des Waldthurner Frauenbunds. Der Bürgermeister dankte für 24 Jahre konstruktive Zusammenarbeit und wünschte dem Frauenbund eine gute Zukunft.
Gruppenbild vor dem Hochaltar mit Pfarrer Helmut Brügel -ganz links- und Katechist Martin Bergmann -ganz rechtsmit dem Vorstandsteam des Frauenbundes und den Teilnehmern (Bild: Anita Hartmann)

Geistliche Kirchenführung in St. Vitus

Martin Bergmann, Katechist und Sprecher des Pfarrgemeinderates, führte für die Mitglieder des Frauenbundes ZV Schnaittenbach eine geistliche Kirchenführung in ihrer Heimatkirche St. Vitus durch. Begrüßt wurden die Anwesenden, darunter auch drei Männer, am Eingang der Kirche. Bergmann erläuterte die Kirche als spirituellen Raum, in dem Besucherinnen und Besucher Ruhe finden, Kraft schöpfen und die religiöse Praxis erleben können. Um Besonderheiten des katholischen Glaubens besser zu erläutern, nutzten die Teilnehmenden liturgische Orte wie Hochaltar mit Tabernakel, Tischaltar, Taufkapelle, Taufbecken und Kanzel, um nur einiges zu nennen. Auch liturgische Gegenstände wie Kelch und Hostienschale, Ziborium, Korporale und Pantene verdeutlichten die Verbindung von praktischer Funktion, künstlerischer Gestaltung und religiöser Symbolik. Sie seien unverzichtbar für die Feier katholischer Messen und der Sakramente. Geistliche Kirchenführungen vereinen kulturelle, historische und spirituelle Aspekte und machen Kirchen zu lebendigen Orten der Begegnung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden eingeladen, Fragen zu stellen, die Martin Bergmann und Pfarrer Helmut Brügel gern beantworteten. Den Abschluss bildete eine Zusammenkunft in der Tafernwirtschaft „Goldener Löwe”. Gastwirt Dr. Nagler übernahm das erste Getränk für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer -herzlichen Dank dafür-, wodurch nicht nur der Geist, sondern auch der Körper gestärkt wurde. Das Vorstandsteam des Frauenbundes zeigte sich sehr erfreut über das große Interesse und die positive Resonanz.
Das Jugendorchester der Trachtenkapelle Hohenburg am Vorspielnachmittag (Bild: Natalie Reiser)

Bunter Vorspielnachmittag für junge Musikenthusiasten in Hohenburg

Musik braucht Nachwuchstalente - genau dies war am vergangenen Sonntag auch wieder das Motto am traditionellen Vorspielnachmittag der Trachtenkapelle Hohenburg. Dieser bietet jungen und junggeblieben Musikenthusiasten die Möglichkeit, einen detaillierten Überblick über die verschiedenen Instrumente zu erhalten und auch selbst auszuprobieren. Eingeläutet wurde der Nachmittag mit einer feierlichen Einleitung des Nachwuchsorchesters der Kapelle unter der Leitung seiner Dirigentin Tanja Fruth, welches eindrucksvoll musikalische Perlen, unter anderem aus dem Radio und aus Kinofilmen, zum Besten gab. Anschließend gab es auch mehrere musikalische Einzel- und Gruppendarbietungen von den Nachwuchsmusikanten, die auf der Blockflöte, Querflöte, Klarinette, aber auch auf dem Schlagzeug, Waldhorn und der Trompete ihr ganzes Können voll und ganz unter Beweis stellen konnten. Somit konnten sich die Besucher einen umfassenden Überblick über das breite Spektrum des Angebots an Instrumenten verschaffen, welche bei der Trachtenkapelle erlernt werden können. Vereinsvorstand Benjamin Siegert und Anja Paulus, Dirigentin des großen Orchesters, hoben hierbei die große musikalische Bandbreite der Trachtenkapelle Hohenburg hevor, und dass die Nachwuchsmusikanten eine wichtige Stütze der Kapelle darstellen. Zum Abschluss wurde ein großes „Instrumentenkarussell” veranstaltet, bei dem den Besuchern die Möglichkeit gegeben wurde, mit Unterstützung der anwesenden Musiker die verschiedenen Instrumente selbst auszuprobieren und so das eigene Wunschinstrument herauszufinden. Für die Trachtenkapelle Hohenburg ist dieses Jahr ein sehr bedeutsames Jahr, da der Musikverein hiermit sein 66-jähriges Bestehen feiert. Zu diesem Anlass erweitert die Kapelle daher dieses Jahr ihr traditionelles Maifest am Vatertag auf ein dreitägiges großes Jubiläumsfest vom 14. bis 16. Mai 2026, welches erstmalig auf der Festwiese in Hohenburg stattfinden wird.
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