Bürgermeister Teplitzky und die Vorstandschaft des Kuratoriums zur Förderung des Sports zusammen mit den Vereinsvertretern und Leo und Emil Teplitzky (zweiter und vierter von links) sowie Patrick Pluta (vierter von rechts), die eine Förderung erhielten.  (Bild: Elfriede Weiß)

Sportförderung in Oberviechtach: 8013 Euro für Vereine und Talente

Neun Vereine und drei Einzelsportler erhielten im Rahmen der Mitgliederversammlung Zuwendungen aus dem Topf des Kuratoriums zur Förderung des Sports. Insgesamt wurden 8013 Euro verteilt. Pro Verein gab es eine Grundpauschale von 500 Euro sowie 2,20 Euro für jedes jugendliche Vereinsmitglied. In den Genuss der Zuwendungen kamen die AWO Tanzgruppe Grün-Weiß (759 Euro), der Handballverein (1311 Euro), der Kolping Tischtennisverein (596 Euro), der Pferdesportverein (676 Euro), der SV Pullenried (601 Euro), der FC OVI/Teunz (898 Euro), der TSV OVI (544 Euro), der Tennisclub Oberviechtach (557 Euro) und der Wintersportverein OVI (568 Euro). Emil und Leo Teplitzky sowie Patrick Pluta erhielten je 500 Euro. Geschäftsführerin Hildegard Grieb las die Charakteristika jedes Vereins vor sowie deren Bemühungen für Jugendliche. Dabei zeigte sich das hohe Engagement, das die Vereine für die jugendlichen Mitglieder aufbringen, sowie die große, uneigennützige Einsatzbereitschaft der Verantwortlichen. Leo und Emil Teplitzky spielen bereits seit ihrem dritten Lebensjahr Handball und wurden 2025 in den Kader der Bayernauswahl berufen. Im April erfolgte die Aufnahme in die Auswahlmannschaft des Geburtsjahres 2011 des Bayrischen Handballvereins mit regelmäßigen Trainingseinheiten in Rimpar und Erlangen. Dies bedingte hohe Fahrt- und Ausrüstungskosten für die Eltern. Die beiden Ausnahmetalente erhielten das Angebot zum Wechsel an die Sportschule Potsdam. Mit Patrick Pluta hat der Tischtennisverein ein sehr großes Talent in seinen Reihen. Sein hartes Training unter anderem mit Johann Steger erbrachte 2025 den ersten Platz bei den Vereinsmeisterschaften sowie beim Bezirksentscheid. Spiele außerhalb Oberviechtachs erfordern hohe Benzinkosten, die mit dem Zuschuss des Kuratoriums etwas abgemildert werden.
Bürgermeister Rudolf Teplitzky (links) ist erfreut über das Engagement der Vorstandschaft des Sportkuratoriums mit Karl-Heinz Stoppa (Mitte), Hildegard Grieb (vierte von links), Thomas Teich (rechts) und den Beisitzern (Bild: Elfriede Weiß)

Kuratorium Oberviechtach fördert Jugend mit 118.000 Euro

„Seit der Gründung des Kuratoriums zur Förderung des Sports in Oberviechtach haben wir 118000 Euro für die Jugendförderung ausbezahlt.” Mit dieser grandiosen Bilanz eröffnete der Vorsitzende Harl-Heinz Stoppa die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Dobmeier in Pullenried. Stoppa begrüßte neben Bürgermeister Rudolf Teplitzky auch den dritten Bürgermeister Günter Gilch und ging dann auf die erfolgreiche Spendenaktion Ende November 2025 ein, durch die etwa 3000 Euro von den Geschäftsleuten zusammengekommen waren, und mit dem Wintersportverein ein neues Mitglied gewonnen werden konnte. Alle Einnahmen des Vereins kommen den sportbegeisterten Kindern im Oberviechtacher Raum zugute. In ihrer Funktion als Kassenwartin, die sie neben dem Amt der Geschäftsführung und der Schriftführerin ausübt, konnte Hildegard Grieb einen positiven Kassenstand vermelden, der sich aus den Beiträgen der 39 Mitglieder (meist Vereine) und großzügiger Spenden zusammensetzte. Die Kassenprüfer Christine Pfeil und Josef Hauer bestätigten einwandfreie Kassenführung. Bürgermeister Teplitzky, der auch die Neuwahlen durchführte, betonte, dass die Vereine und Privatpersonen mit dem Geld, das sie bekommen, Möglichkeiten nutzen können, die sie so nicht hätten: „Das ist sehr gut angelegtes Geld.” Bei den Wahlen erhielt die bewährte Vorstandschaft erneut das Vertrauen für zwei Jahre. Vorsitzender ist Karl-Heinz Stoppa, Thomas Teich sein Stellvertreter. Hildegard Grieb fungiert weiterhin als Geschäftsführerin, Kassiererin und Schriftführerin. Beisitzer sind Katharina Schneider, Hubert Dobmeier, Henry Seifert, Josef Schwarz und Max Zwack. Anschließend erfolgte die Verteilung der Sportfördermittel, für die sich Michael Welnhofer im Namen aller bedankte.
Ein Dankeschön ging beim Johanni Dämmerschoppen an die ausgeschiedenen Stadträte. Auf dem Bild von links nach rechts: Landrat Andreas Meier, Benjamin Keck, Julia Waldmann, CSU-Ortsvorsitzender Jürgen Hofmann, Peter Lippiotta, Fraktionssprecher Gerald Morgenstern und Bürgermeister Edgar Knobloch. Es fehlten Gerhard Mark und Reinhold Krausch.  (Bild: Hannes Hutzler )

Dankeschön an die ausgeschiedenen CSU Stadträte

Dankeschön für die Mitarbeit sagte die CSU an die ausgeschiedenen Stadträte. Der Ortsverband und die Stadtratsfraktion bedankten sich beim Johanni-Dämmerschoppen in Stichn’s Biergarten bei den fünf ehemaligen Fraktionsmitgliedern. Bürgermeister Edgar Knobloch hob beim Rückblick auf die Kommunalwahlen die Leistungen und den Einsatz der Stadträte heraus. Viel Verständnis mussten auch die Familien aufbringen, während die Partner sich zum Wohle der Stadt engagierten. Fraktionssprecher Gerald Morgenstern ging auf die Laufbahn der einzelnen Stadträte ein. Im September 2024 rückte Reinhold Krausch für die verstorbene Zweite Bürgermeisterin Anita Stauber in den Stadtrat nach. Der Grafenwöhrer Architekt, der bereits viele Projekte in Grafenwöhr, wie die Sanierung der Stadthalle plante und umsetzte, war gemäß seinem Beruf ein absoluter Fachmann im Bauwesen. Sechs Jahre gehörten Benjamin Keck und Julia Waldmann seit Mai 2020 dem Stadtrat an. Benjamin Keck war Mitglied des Bauausschusses, verfügte über ein gutes Netzwerk und brachte mit seiner offenen Meinung gute und frische Ideen in den Stadtrat ein. Im Finanzausschuss und im Bereich Familie und Kinder engagierte sich Julia Waldmann, die Ortsvertreterin aus Hütten bestach durch ihre pflichtbewusste Mitarbeit und ihr freundliches Wesen. Von Mai 1996 bis April 2020 und vom Juni 2024 bis zum Ausscheiden im April dieses Jahres war Peter Lippiotta Mitglied im Stadtrat und in der Fraktion. Der Finanzbeamte galt als Experte im Finanzwesen und war dementsprechend auch im Finanzausschuss eingesetzt. Viele Projekte wurden in Grafenwöhr in den insgesamt 26 Jahren der Mitarbeit im Stadtrat umgesetzt. Acht Jahre war Peter Lippiotta auch Mitglied des Verwaltungsrates der Stadtwerke. Ein Dank für stolze 34 Jahre im Stadtrat ging an Gerhard Mark. Mit einer Periode Pause gehörte das Hüttner Urgestein seit 1986 dem Stadtrat an. Der Hauptverwaltungsausschuss, Finanz- und Personalausschuss und Kulturausschuss waren die Tätigkeitsfelder. Jahrelang war Gerhard Mark in der verantwortungsvollen Position als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Die ehrenamtliche Tätigkeit als vielfacher Vereinsvorsitzender in Hütten und vor allem als Stadtverbandsvorsitzender machten den Mark Hatl zum Sinnbild des Ehrenamtes. Allmonatlich trägt er Verantwortung für die Herausgabe des Grafenwöhrer Stadtanzeigers. Einstimmig fiel auch der Beschluss aus, Gerhard Mark zum Ehrenbürger der Stadt zu ernennen. Die ausgeschiedenen Stadträte erhielten Wein aus der Partnerstadt Grafenwörth und einen Gutschein für eine Einkehr in Grafenwöhr.
Kreisheimatpfleger Gottfried Berger und Seniorenchefin Christina Serve (Bild: Fritz Lindmeier)

Seniorennachmittag in Weiding mit spannenden Sagen und Legenden aus der Oberpfalz

Einen kurzweiligen und informativen Seniorennachmittag erlebten rund 50 Besucher im Landgasthof Frauenstein in Weiding. Seniorenvorsitzende Christina Serve freute sich über den großartigen Besuch und bedankte sich für die Zusage des Kreisheimatpflegers Gottfried Berger, zuständig für den Altlandkreis Oberviechtach, der mit einem Vortrag über Sagen und Legenden aus der Region zu Gast war. Mit großer Sachkenntnis und viel Erzähltalent entführte Berger seine Zuhörer in die Welt der überlieferten Geschichten aus der näheren Umgebung. Ganz angetan war er von den 'Beiträgen zur Geschichte von Weiding', gesammelt von Apotheker E.Brusenbauch. Früher saßen die Menschen beisammen und erzählten sich Geschichten, was heute leider selten mehr vorkommt. Diese Geschichten sollten erhalten und aufgeschrieben werden, damit sich auch junge Menschen dafür begeistern. Bei seinen Ausführungen verband er historische Hintergründe mit den über Generationen weitergegebenen Erzählungen, Sagen und Legenden und sorgte so für einen spannenden und abwechslungsreichen Nachmittag. Die Gäste verfolgten den Vortrag mit großem Interesse und zeigten sich von den lebendig vorgetragenen Geschichten begeistert. Auch der Kreisheimatpfleger aus dem Nachbarlandkreis Cham, Hr. Josef Ederer war anwesend, war ganz begeistert von den Erzählungen und ließ es sich nicht nehmen, von einer Sage von der Schönbrunnen-Kapelle zu berichten. Im Anschluss nutzten viele noch lange die Gelegenheit zum Austausch bei Kaffee, Kuchen und Köichln. Christina Serve bedankte sich im Namen des Seniorenkreises Weiding herzlich bei Gottfried Berger mit einem kleinen Geschenk für den interessanten Vortrag, der den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird. Im Anschluß lud sie alle Gäste noch ein zu einem Tagesausflug mit Pfarrer Jithin am 6.8.2026 nach Mindelstetten, dem Geburtsort der Mystikerin Anna Schäffer.
Weihbischof Dr. Josef Graf zeichnete den Firmlingen mit Chrisam ein Kreuz auf die Stirn und legte ihnen die Hand auf. Rechts Stadtpfarrer Thomas Kopp.  (Bild: Martin Staffe)

Weihbischof Josef Graf spendet in Neustadt 55 jungen Katholiken Firmsakrament

Mit einem festlichen Gottesdienst feierten am Donnerstag, 2. Juli, am Festtag Mariä Heimsuchung, 55 junge Christen aus der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/WN mit den Exposituren Störnstein und Wilchenreuth in der Stadtpfarrkirche St. Georg die Firmung. Das Sakrament spendete Weihbischof Dr. Josef Graf. Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe und Gemeindereferentin Claudia Stöckl hatten die 29 Jungen und 26 Mädchen in den zurückliegenden Monaten auf den großen Tag vorbereitet, an dem sie den Glauben bekräftigen und einen weiteren Schritt auf dem Weg zum Christsein vollziehen. Für Stadtpfarrer Thomas Kopp war es eine große Ehre, den Weihbischof aus Regensburg als Firmspender in Neustadt begrüßen zu dürfen. An die Fünft- und Sechstklässler gewandt, sagte der Seelsorger: „Ihr werdet heute etwas Wunderbares empfangen. Jesus kommt selbst zu euch mit seinem Heiligen Geist!“ „Ich freue mich, dass ich hier sein darf“, drückte der Weihbischof den Jugendlichen seine Wertschätzung aus. In der Predigt zeigte er den Zusammenhang zwischen Taufe und Firmung auf. Mit der Firmung bestätigt der Firmling seine Taufe und bestärkt seine lebenslange Verbindung mit Gott und der Kirche. Mit dem „Amen“ gebe er seine Zustimmung zum Sakrament und hat so sein persönliches Pfingstfest. „Jesus schenkt dir seinen Heiligen Geist, und dieser will dann in dir wirken.“ Schön wäre es, wenn der Firmling das Versprechen gibt, er geht mit Jesus weiter und will in der Pfarrei ein engagierter Christ sein. Zumindest sollten alle am Glauben festhalten. Und an die Paten und Patinnen appellierte er, sie sollten auch nach der Firmung hinter ihrem Schützling stehen. Nachdem der Würdenträger den Heranwachsenden feierlich das Glaubensbekenntnis abgenommen hatte, spendete er ihnen das Firmsakrament. Dabei ließ er sich Zeit, um mit den Jugendlichen, aber auch mit den Paten ein paar Worte zu wechseln, ehe er die Formel „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ sprach, ein Kreuz mit Chrisam auf die Stirn der Jugendlichen zeichnete und ihnen die Hand auflegte. Die festliche Pontifikalmesse gestaltete Harald Bäumler an der Jann-Orgel mit neuen und auch traditionellen Liedern aus dem Gotteslob in zeitgemäßer Klanglichkeit. Heitere und nachdenkliche Solostücke zum Thema „Heiliger Geist“ ergänzten das musikalische Programm.
Bild oben:Mia Horoszak, Bayrische Meisterin in Luftgewehr 3-Stellung <br>Bild unten :Jana Stahl, Bayrische Meisterin in Luftgewehr 3-Stellung.  (Bild: Angelika Stahl)

Burgschützen Trausnitz mit starken Leistungen bei der Bayerischen Meisterschaft

Bayerischen Meisterschaften im LZ Pfreimd des OSB. Für die Burgschützen Trausnitz gingen insgesamt sieben Schützinnen und Schützen in den Disziplinen LG und LP an den Start. In spannenden Wettkämpfen über alle Altersklassen hinweg erzielten sie beachtliche Ergebnisse. In der Disziplin LP erreichte Matthias Dirschedl mit 344 Ringen einen guten 9. Platz. Auch die Auflage-Schützen konnten überzeugen: Roland Sandmann erreichte in der Klasse LG Auflage mit 307,9 Ringen einen guten 16. Platz. Maja Horosak erreichte mit 153 Ringen den 34. Platz. Martin Wolf erreichte mit 293,4 Ringen Rang 17. Franziska Wolf erzielte 383,7 Ringe und erreichte damit den 25. Platz. Nur knapp verfehlte Mia Horoszak das Podest mit hervorragenden 394,9 Ringen, sie belegte einen ausgezeichneten 4. Platz. Für den größten Erfolg im LG-Einzelwettbewerb sorgte Jana Stahl mit starken 200,7 Ringen und sicherte sich somit den 2. Platz und damit den bayerischen Vizemeistertitel. Zusätzlich gingen Mia Horoszak und Jana Stahl in der anspruchsvollen Disziplin LG 3-Stellung an den Start. Beide zeigten dabei herausragende Leistungen: Mia Horoszak gewann mit 583 Ringen den bayerischen Meistertitel in der Jugendklasse, Jana Stahl setzte sich mit 582 Ringen in ihrer Altersklasse ebenfalls auf Platz 1. Damit konnten sich die beiden Schützinnen den bayerischen Meistertitel in der Disziplin LG 3-Stellung sichern. Mitte Juli werden Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften bekannt gegeben, welche Ende August auf der Olympia-Schießanlage in München Garching-Hochbrück ausgetragen werden. Aufgrund ihrer starken Leistungen gilt die Teilnahme von Mia Horosak und Jana Stahl als nahezu sicher. Offen ist derzeit lediglich, in welchen Disziplinen sie sich letztlich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren werden. Die Burgschützen Trausnitz blicken damit auf eine äußerst erfolgreiche Bayerische Meisterschaft zurück. Der größte Dank gilt dem Trainer Günther Scharf, welcher unermüdlich die Schützinnen das ganze Jahr über unermüdlich betreut, unterstützt, fördert und trainiert.
Die Poppenrichter und Ammerthaler Firmlinge mit dem Firmspender Abt em. Hermann-Josef Kugler, Pfarrer Dominik Mitterer und Pfarrer Klaus Hausmann (links), sowie GR Regina Probst und Pfarrsekretärin Monika Fruth (rechts) (Bild: Julian Probst )

Firmung ermutigt: „Euer Herz sei ohne Angst”

„Was macht euch Angst?” Mit dieser Frage startete Abt em. Hermann-Josef Kugler aus Speinshart seine Predigt beim Firmgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael Poppenricht. Den Poppenrichter Firmlingen, die gemeinsam mit den Firmlingen aus Ammerthal zusammengekommen waren, gab der Abt ein Mittel gegen die Angst mit auf den Weg: „Vertrauen! Dieses Vertrauen in einen Größeren soll durch die Firmung, durch die Gabe des Heiligen Geistes, gestärkt werden. Der Heilige Geist ist euer Beistand und Helfer. Er ist eure innere Stärke und Kraft.” Weiter ermutigte der Firmspender die Jugendlichen: „Lasst euch also nicht aus der Fassung bringen. Euer Herz sei ohne Angst. Macht Euch fest in Gott! Findet Euren tragenden Grund in ihm! Es gilt aus dem Geist Jesu heraus bewusster, achtsamer, dankbarer und auch mutiger zu leben.” So gestärkt widersagten die Firmlinge allem Bösen und bekannten sich zu ihrem Glauben, bevor sie das Sakrament der Firmung empfingen. Begleitet von ihren Paten traten die Firmlinge vor den Firmspender und bekräftigten ihr JA zum Glauben mit einem „Amen”. Firmlinge, Eltern und Paten durften den Gottesdienst aktiv mitgestalten. Die selbst gestalteten Firmkreuze sowie die Firmkerzen zierten den Altarraum. Für stimmungsvolle musikalische Umrahmung sorgten Organistin Gabriele Biehler, Regina Probst und die Flötistinnen Anna Ebner und Birgitta Englhard. Auch wenn sich die Hitze der vergangenen Tage in der Kirche gestaut hatte, tat das der festlichen Stimmung keinen Abbruch. Beschenkt vom heiligen Geist und mit dem Segen Gottes wurden die Firmlinge entlassen, um mit ihren Firmpaten und Familien diesen Tag zu feiern. Abt Hermann-Josef Kugler gab den Firmlingen noch mit auf dem Weg: „Mitfühlen, Rücksicht nehmen, solidarisch sein, Geduld haben, helfen, wo Hilfe nötig ist, sich einsetzen für Menschen, denen Unrecht geschieht. Das wären meines Erachtens hoffnungsvolle Ziele, für die es sich zu leben lohnt.” Nicht nur für die Firmlinge, sondern für jeden Menschen!
Blaulichtbande Seugast. (Bild: Simone Spörrer)

Kinderfeuerwehr Seugast erreicht erfolgreichen 10. Platz bei „Spiel ohne Grenzen“ in Thanheim

Die Kinderfeuerwehr Seugast nahm kürzlich an den „Spiel ohne Grenzen“ der Freiwilligen Feuerwehr Thanheim teil. Insgesamt gingen 17 Kinderfeuerwehren aus der Region an den Start und stellten bei verschiedenen abwechslungsreichen Stationen ihr Können, ihren Teamgeist und ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Mit viel Motivation und großer Begeisterung meisterten die jungen Feuerwehranwärterinnen und -anwärter aus Seugast die unterschiedlichen Herausforderungen. Die Kinder hatten dabei durchgehend super Laune, und die Stimmung innerhalb der Gruppe war hervorragend. Auch während der einzelnen Wettbewerbe standen Freude, Zusammenhalt und Fairness im Mittelpunkt. Am Ende des Wettbewerbs durfte sich die Kinderfeuerwehr Seugast über einen hervorragenden 10. Platz freuen. Angesichts der starken Konkurrenz und der hohen Teilnehmerzahl ist dieses Ergebnis ein beachtlicher Erfolg für die Nachwuchsfeuerwehr. Die Betreuer zeigten sich stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge, die die Kinderfeuerwehr Seugast engagiert und mit großem Teamgeist vertreten haben. Die Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Thanheim bot zudem eine gute Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und den Austausch zwischen den Kinderfeuerwehren zu fördern. Mit vielen schönen Erinnerungen und einer tollen Erfahrung im Gepäck trat die Kinderfeuerwehr Seugast die Heimreise an und freut sich bereits auf die nächsten gemeinsamen Veranstaltungen und Wettbewerbe. Die gute Laune und die positive Stimmung werden den Kindern dabei sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Das Team der „Eine-Welt-Schatzkiste” feiert sein 20-jähriges Jubiläum. (Bild: Carola Helm)

20 Jahre Eine-Welt-Schatzkiste: Ein starkes Zeichen für fairen Handel

Im Rahmen des diesjährigen Pfarrfestes gab es ein bedeutendes Jubiläum zu feiern: Die „Eine-Welt-Schatzkiste“ in Neukirchen blickt auf 20 Jahre erfolgreiches Bestehen zurück. Gegründet wurde der Eine-Welt-Laden einst vom ehemaligen Pfarrer Michael Kneißl, der es sich nicht nehmen ließ, zum Jubiläum als Gast vorbeizuschauen. Im Festgottesdienst stand die Ehrung der Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt, die teilweise schon seit der ersten Stunde mit großem Herzblut dabei sind. Helga Niebler, der „Kopf der Truppe“, ließ in einer informativen Ansprache die wichtigsten Meilensteine der vergangenen zwei Jahrzehnte Revue passieren. Als Anerkennung für diesen unermüdlichen Einsatz überreichte Pfarrer Roland Klein ein „blühendes“ Geschenk an Helga Niebler sowie Präsente an das gesamte Team. Das langjährige Jubiläum macht deutlich, wie unverzichtbar das ehrenamtliche Engagement im ländlichen Raum ist. Ohne den freiwilligen Einsatz des Teams wäre der Betrieb des Ladens nicht denkbar. Auch während des anschließenden Pfarrfestes luden die geöffneten Türen der Schatzkiste die Besucher dazu ein, in den fair gehandelten Produkten zu stöbern und durch ihren Einkauf ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Für zusätzliche Begeisterung sorgte ein Glücksrad, bei dem jeder Dreh ein Gewinn war – eine Seltenheit, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte.
Schulleiterin Dr. Anja Wiesner zusammen mit den Jahrgangsbesten Simon Fröhlich, Kai Buchheit und Max Wilhelm sowie Oberstufenbetreuer Stefan Schropp (v. l. n. r.). (Bild: Raphael Haubelt)

Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg verabschiedet außergewöhnlichen Abiturjahrgang 2026

Außer wegen rekordverdächtiger Hitze während der Zeugnisverleihung wird der diesjährige Abiturjahrgang des Schmeller-Gymnasiums Nabburg auch darüber hinaus im Gedächtnis bleiben: Als jener, dem Schulleiterin Dr. Anja Wiesner in ihrer ersten Abschlussrede lobend attestierte: „Ich habe selten einen Jahrgang erlebt, der so gelassen, humorvoll und mit solcher Lösungsfreude auf die Herausforderungen des Lebens reagiert hat.“ Als passendes Motto legte sie allen ein Roosevelt-Zitat zur künftigen Entscheidungsfindung im Erwachsenen- und Berufsleben ans Herz: „Tu was du kannst, mit dem, was du hast, dort, wo du bist.“ Dies beherzigend hatten die 54 Absolventinnen und Absolventen rückblickend bereits einige Schicksalsschläge im Klassenverband verkraftet und Krisen der Zeit gemeistert. Als großer Pluspunkt entpuppte sich das kollektive „Socialising“ der Teenager. Erleichtert wurde die Persönlichkeitsentwicklung laut Elternbeiratssprecher Georg Hirmer für diesen Abiturjahrgang durch die wegen der Renaissance des G9 wieder um ein Jahr verlängerte Schulzeit, natürlich inklusive fortgesetztem „Coaching“ durch die Erziehungsberechtigten. Er appellierte an die Jugendlichen, diesen ausgedehnteren Reifeprozess mit Verstand für die Karriere zu nutzen. „So komme ich zur Kernfrage: Worauf kommt es an – im Schulleben, wie auch als Mensch?“, konkretisierte Oberstufenbetreuer Stefan Schropp. Die Antwort: „Vertrauen, und zwar in sich selbst genauso wie in Andere“ – auch zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, die er heuer als sehr zuverlässig, ehrgeizig, freundlich und kreativ empfand. Dieser angenehme Eindruck, zuvor schon durch Leni Brandl namens der Absolventen vermittelt, bestätigte sich auch in hervorragenden Endergebnissen der Jahrgangsbesten: Simon Fröhlich (1,0), Kai Buchheit (1,1) und Max Wilhelm (1,1). Zudem wurden Urkunden, Auszeichnungen und Preise verliehen. Wir gratulieren herzlich!
Pfr. Roland Klein betet mit den Kindern das Vater Unser. (Bild: Carola Helm)

Pfarrfest trotz Hitze ein voller Erfolg

Die hochsommerlichen Temperaturen stellten die Organisatoren des Pfarrfestes in Neukirchen zwar vor besondere Herausforderungen – der guten Stimmung konnten sie jedoch nichts anhaben. Ganz im Gegenteil: Weil die Kirche an diesem heißen Tag der kühlste Ort weit und breit war, begann das Pfarrfest mit einem bestens besuchten Gottesdienst im angenehm temperierten Gotteshaus. Neben zahlreichen Gläubigen aus Neukirchen konnten auch viele Gäste aus der Nachbarpfarrei Heldmannsberg/Pommelsbrunn begrüßt werden. Ebenso feierten viele evangelische Christen aus Neukirchen mit. Unter den Besuchern waren außerdem Altbürgermeister Peter Achatzi, Bürgermeister Christian Beyer sowie die Leiterin des katholischen Kindergartens St. Walburga, Angela Abernathy. Am Nachmittag freuten sich viele seiner „ehemaligen Schäfchen“ über den Besuch des ehemaligen und immer noch sehr beliebten Pfarrers Michael Kneißl, der seit einigen Jahren die Pfarreien Wendelstein und Rednitzhembach leitet. Kneißl war es auch, der vor 20 Jahren den Umbau des ehemaligen Schwesternhauses und den Anbau zum Pfarrheim initiierte und den Eine-Weltladen begründete, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Spontanchor, der den Gottesdienst mit rhythmischen Liedern schwungvoll und stimmungsvoll gestaltete und eine echte Bereicherung war. Pfarrer Klein verstand es in seiner Predigt, auf anschauliche Weise eine Brücke zwischen der Fußball-WM und dem kirchlichen Leben zu schlagen – eine Kombination, die bei den Gottesdienstbesuchern für manches Schmunzeln sorgte. Anschließend verlagerte sich das Geschehen in den schattigen Pfarrgarten, wo das eigentliche Pfarrfest seinen gemütlichen Lauf nahm. Bei Schweinebraten und allerlei Leckereien vom Grill ließ es sich ebenso gut aushalten wie bei Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet. Und weil Pfarrer Klein sein Versprechen aus dem Gottesdienst hielt, durfte sich jedes Kind über ein Eis freuen – wohl die begehrteste „Segnung“ des Tages. Da eine Hüpfburg bei den Temperaturen wohl eher zur Sauna geworden wäre, sorgte stattdessen ein Planschbecken für willkommene Abkühlung. Auch die Spielecke war bei den kleinen Gästen durchgehend gut besucht. Wer Lust auf fair gehandelte Produkte hatte, konnte in der Eine-Welt-Schatzkiste stöbern und einkaufen. Für zusätzliche Begeisterung sorgte ein Glücksrad, bei dem jeder Dreh ein Gewinn war – eine Seltenheit, die nicht nur Kinderaugen zum Leuchten brachte. So wurde das Pfarrfest trotz hochsommerlicher Hitze zu einem rundum gelungenen Nachmittag voller Gemeinschaft, guter Gespräche und fröhlicher Begegnungen. Der katholische Pfarrgemeinderat bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern und freut sich schon auf das nächste Pfarrfest, welches ganz im Zeichen des 100-jährigen Bestehens der Pfarrkirche St. Peter und Paul stehen wird – vielleicht dann bei etwas weniger Sonne, aber ganz bestimmt mit genauso viel Herz!
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