Entlassschüler der Stötzner-Schule (Bild: Franziska Schubert)

Stötzner-Schule Weiden feiert ihre Absolventen

Nach der Begrüßung bedankte sich Schulleiterin Franziska Schubert bei den Eltern, dass sie ihre Kinder während der Schulzeit und vor allem bei den Abschlussprüfungen so erfolgreich unterstützt haben. Daher könne die Stötzner-Schule heute 13 erfolgreiche-Abschlüsse feiern. Stadträtin Laura Weber überbrachte die Grußworte der Stadt Weiden und beglückwünschte die Schülerinnen und Schüler zu ihrer Leistung. Frau Weißmann, die Elternbeiratsvorsitzende, gratulierte den Schulabgängern mit einem kleinen Geschenk. Auch die Schulsozialarbeiterin Conny Lutz und die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins übermittelten ihre Glückwünsche. Zwei Schülerinnen der 8. Klasse überraschten alle Gäste mit einem sehr dynamischen und ansprochsvollen Hip-Hop-Tanz. In ihrer Rede verglich Klassenleiterin Stephanie Lauter-Seitz den Weg der Schülerinnen und Schüler mit einer Schiffsreise. Als Erinnerung an die Schulzeit und daran, dass den Schülerinnen und Schüler für die weitere Reise in Richtung Ausbildung und Berufsleben der Wind nicht immer gleichmäßig und von vorne wehen wird, verschenkte sie einen Schlüsselanhänger mit einem Segelschiff. Nach einem Video-Rückblick über die vergangenen zwei Jahre mit einem extra für die Schüler komponierten Lied überreichten Franziska Schubert und Stephanie Lauter-Seitz den Schulabgängern ihre Zeugnisse. Die drei Jahrgangsbesten wurden zusätzlich mit einem Sport-Trikot geehrt. Im Anschluss an den offiziellen Teil ließen alle Anwesenden den Abend gemütlich bei einem reichhaltigen Büffet ausklingen. Dieses war von den Schülern der achten Klasse sowie der OGS vorbereitet worden.
Die Teilnehmer des Ausflugs verweilen in stillen Gedenken am Grab der Konnersreuther Resl (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Auf den Spuren der Konnersreuther Resl

Ein bewegender Ausflug führte die Seniorengemeinschaft St. Georg aus Neustadt an der Waldnaab auf die Spuren einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Region. Das Ziel am Montag den 20. Juli war der geschichtsträchtige Markt Konnersreuth, der untrennbar mit dem Leben und Wirken der Theresia Neumann, bekannt als „Konnersreuther Resl”, verbunden ist. Während der Busfahrt stimmten sich die Teilnehmer auf das bevorstehende Programm ein. Der beeindruckende Lebenslauf der Resl wurde ausführlich erläutert - wichtige Details ihrer Jugend, die schweren Krankheiten und die tiefgläubigen Phasen ihres Lebens, die bis heute Menschen aus aller Welt faszinieren. Beim Besuch des Friedhofs verweilte die Gruppe in stillen Gedenken am Grab der Konnersreuther Resl. Mit großem Interesse lasen die Senioren die vielen Votivtafeln, die von zahlreichen Gebetserhörungen durch die Resl zeugen und die tiefe Dankbarkeit vieler Gläubigen widerspiegeln. Im Anschluss an den Friedhofsbesuch vertiefte die Gruppe ihre Eindrücke bei dem Besuch des Geburtshauses des Resl, sowie des Wohnhauses von Pfarrer Naaber, der die Mystikerin ein Leben lang geistlich betreute und begleitete. Nach diesen ergreifenden Einblicken ging es zur gemütlichen Einkehr in ein örtliches Gasthaus. In der geselligen Runde wurde den Geburtstagskindern des Monats Juli herzlich gratuliert. Erfüllt von vielen tiefen Eindrücken trat die Reisegruppe die Heimfahrt an. Im Bus verabschiedete Fr. Eiszrich die Teilnehmer in die Sommerpause und wies auf die nächste Zusammenkunft am Montag, 7. September 2026 hin.
Die Abschlussschüler:innen mit HPT-Leitung, Schulleitung und Lehrkräften der Berufsschulstufe. (Bild: Christina Ponader)

Förderzentrum Mitterteich verabschiedet sechs Abschlussschüler:innen

Am Freitag, den 24. Juli wurden sechs Schüler:innen der Löwenherzschule Mitterteich mit einer großen Abschlussfeier verabschiedet. Media A., Nihad A., Louis B., Marie W., Theresa W. und Alexander H. haben die Schule abgeschlossen und machen sich auf ihren Weg in die Werkstatt, die Förderstätte oder ins Wohnheim. Beginnend mit dem Gottesdienst ging der Vormittag in einen Stehempfang über. Ab 10.30 Uhr fand die feierliche Verabschiedung mit persönlicher Würdigung inkl. Lieblingslied und Zeugnisübergabe statt. Schulleiter Klaus Jahn, das Berufsschulstufenteam, HPT-Leitung Sandra Köstler, der Schülersprecher Jeremy Köhler, Friedrich Wölfl für den Vorstand, Marco Alberti für den Elternbeirat und Bürgermeister Stefan Grillmeier überbrachten ihre Glückwünsche. Mit dem neuen Schulnamen sind viele wichtigen Eigenschaften verbunden, die sie für den weiteren Lebensweg mitbekommen: Mut, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und der Glauben an sich selbst. Die Schüler:innen haben gelernt: „Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotzdem den nächsten Schritt zu gehen“, so Schulleiter Klaus Jahn. Alle Mitschüler:innen der Berufsschulstufe, das Lehrerteam und die Familien der Schüler:innen feierten das letzte Mal gemeinsam in der Schule und wünschten für den weiteren Lebensweg alles Gute. Die Einladung, die Lebenshilfe mal wieder zu besuchen, steht: „Unsere Türen sind immer für euch offen.“
Klasse 11B im Pyrolyse-Technikum zusammen mit Herrn Betsch, Herrn Schienle, Frau Wolf, Herrn Rosenberger und Herrn Binder. (Bild: Sabrina Bauer)

HCA- Gymnasiasten zu Besuch bei Fraunhofer Umsicht

Am 23. Juli 2026 machte sich die Klasse 11B zusammen mit zwei Lehrern zu Fuß auf den Weg durch Loderhof und Breitenbrunn bis zum Fraunhofer Umsicht-Institut. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von den Mitarbeitern Frau Wolf und Herrn Betsch freundlich empfangen. In einem Vortrag erfuhren sie viele interessante Details über die Fraunhofer-Gesellschaft im Ganzen und ihre unterschiedlichen Standorte und Forschungsschwerpunkte. Dann auch Weiteres über die aktuellen Projekte im Gebiet Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) und noch spezieller am Standort Sulzbach-Rosenberg. Dort arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie zahlreiche Studentinnen und Studenten unter anderem an der Optimierung von Verbrennungsprozessen und an der Rückgewinnung von Kohlenstoff aus verschiedensten Abfällen. Das Ziel ist es, ein Ersatzprodukt für Erdöl zu erzeugen. Dieses Öl ist im Sinne von echtem Recycling aus organischem oder Kunststoffmüll hergestellt und kann anschließend wieder zu verschiedensten Produkten oder Treibstoffen weiterverarbeitet werden. Bei der Besichtigung der Technikum-Hallen konnten die Schülerinnen und Schüler dann die hochkomplexen Anlagen bestaunen, in denen diese Prozesse ablaufen. Mit vielen neuen Erkenntnissen und ein paar hübschen Werbegeschenken machte sich die Klasse nach einer abschließenden Fragerunde auf den Weg zurück zum HCA - zu Fuß und ganz ohne Treibstoffverbrauch.
Bei der Spendenübergabe, im Rahmen des Sommerfests im Pausehof der Schule (von links) Gerda Ibler, Werner Englhard, Martin Schmidt, Anni Schmidt (jüngste Teilnehmerin des Konzerts); Lisa Herbst und Erna Englhard. (Bild: Norbert Weis)

Spende von 500 € der Dorfgemeinschaft Ödputzberg für den Posaunenchor Illschwang

Die diesjährige Maiandacht am Flurkreuz in Ödputzberg stand im Zeichen eines Jubiläums: Zum 40. Mal gestaltete der Männergesangverein Illschwang sie musikalisch mit. Anschließend lud die Ortsgemeinschaft Ödputzberg die Besucher zum traditionellen Dämmerschoppen ein, dessen Erlös alljährlich gespendet wird. Im Rahmen des großen Sommerkonzerts im Pausenhof der Schule überreichte Vorsitzender Werner Englhard gemeinsam mit seiner Frau Erna und Gerda Ibler, die sich um das Flurkreuz kümmert, 500 Euro an den Leiter des Posaunenchors Martin Schmidt und die Vertrauensobfrau Lisa Herbst. Eine Abordnung des Chors war heuer aus Anlass des Jubiläums erstmals in Ödputzberg dabei und sorgte für einen besonders festlichen Rahmen. Lisa Herbst bedankte sich für die großzügige Spende. Der Betrag soll für die Jugendarbeit verwendet werden. Englhard lud zugleich zur Maiandacht im nächsten Jahr ein. Zum guten Erlös trug 2026 auch das Wetter bei: Nach Regentagen kam zur Maiandacht die Sonne heraus, sodass es ein lauer Abend wurde. Zur Feier kamen auch etliche evangelische Christen. Die Ödputzberger freuten sich darüber, dass der heuer in den Ruhestand verabschiedete evangelische Pfarrer Thomas Schertel die Maiandacht in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem katholischen Diakon Georg Lindner gefeiert hatte – ein Zeichen gelebter Ökumene. Beim Dämmerschoppen bewirteten die Dorfbewohner die zahlreichen Gäste mit Speis und Trank.
Volle Haus-Kapelle zur festlichen Andacht. (Bild: Johanna Ritter)

60 Jahre Haus St. Elisabeth Windischeschenbach: Ein Ort der Menschlichkeit feiert seine Geschichte

Ein besonderes Jubiläum, viele bewegende Begegnungen und ein Nachmittag voller Gemeinschaft: Das Haus St. Elisabeth Windischeschenbach feierte am 25. Juli 2026 sein 60-jähriges Bestehen. Im Rahmen des traditionellen Sommerfestes zum Schuljahresende wurde nicht nur auf sechs Jahrzehnte Kinder- und Jugendhilfe zurückgeblickt, sondern auch gemeinsam gefeiert, Abschied genommen und Danke gesagt. Seit seiner Gründung im Jahr 1966 ist das Haus St. Elisabeth ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen ein Zuhause auf Zeit finden. Die Einrichtung wurde einst durch die Deutschordensschwestern aufgebaut, die sich mit großem Engagement und ihrem christlichen Auftrag für junge Menschen einsetzten. Über mehr als vier Jahrzehnte prägte der Deutsche Orden die Entwicklung des Hauses, bevor die Verantwortung im Jahr 2004 an die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) überging. Seither entwickelte sich Haus St. Elisabeth zu einem modernen Kinder- und Jugendhilfezentrum mit vielfältigen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien. Rund 300 junge Menschen und Familien aus der Region werden heute vom Haus St. Elisabeth unterstützt. Zum Jubiläumsfest kamen zahlreiche Wegbegleiter, auch aus vergangenen Tagen, zusammen: ehemalige Jugendliche, Eltern, Mitarbeitende des Hauses, Vertreter aus Kirche und Politik sowie viele Freunde der Einrichtung. Auch KJF-Direktor Eibl und Bürgermeister Budnik nahmen selbstverständlich an den Feierlichkeiten teil. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen vor allem die Menschen, die das Haus St. Elisabeth mit Leben füllen. Kinder und Jugendliche, die die Einrichtung verlassen, wurden feierlich verabschiedet. Gleichzeitig wurden junge Menschen geehrt, die einen Schul- oder Ausbildungsabschluss erreicht haben. Es war ein Moment des Stolzes, der Dankbarkeit und der Zuversicht für den weiteren Lebensweg. Für beste Stimmung sorgte ein buntes Sommerfestprogramm: Beim gemeinsamen Grillen, bei Kaffee und unzähligen selbst gebackenen Kuchen, Eis, Zuckerwatte vom Zuckerwatteroboter und vielen weiteren Angeboten war für Groß und Klein etwas geboten. Die Hüpfburg, XXL-Fußball-Dart, Buttons und Klebetattoos sorgten für Begeisterung und viele fröhliche Gesichter. Ein besonderer Höhepunkt war die festliche Andacht der Glaubenswerkstatt zum Thema „Wegweiser“. Als sichtbares Zeichen der gemeinsamen Geschichte wurde ein Wegweiser errichtet, auf dem die verschiedenen Wirkstätten des Hauses St. Elisabeth dargestellt sind. Friedens- und Hoffnungssymbole wurden anschließend mit dem Steigenlassen von Friedenstauben als Luftballons gesetzt. Die Band „Heaven’s Beat“ aus Parkstein begeisterte während der Andacht mit ihrer hervorragenden musikalischen Gestaltung und verlieh der Feier eine besondere Atmosphäre. Einrichtungsleiter Peter Wasel würdigte in seiner Ansprache das immense Engagement aller Mitarbeitenden. Alle seien mit großem Herzen dabei, was man täglich spüre. Er bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Besonders hob er die Verdienste der Ordensschwestern hervor, die diesen besonderen Ort gegründet und über viele Jahre hinweg mit ihrem Glauben und ihrer Fürsorge gefüllt haben. Direktor Eibl erinnerte an seinen ersten Besuch im Haus vor rund 30 Jahren. Schon damals habe er gespürt, dass dieser Ort etwas Besonderes sei – geprägt von Nächstenliebe, Wärme und Menschlichkeit. Diese besondere Atmosphäre sei bis heute geblieben. Der Nachmittag wurde zu einer eindrucksvollen Begegnung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner erzählten Geschichten aus ihrer Zeit im Haus, alte Fotos wurden gemeinsam betrachtet und dadurch Erinnerungen lebendig. Viele Gespräche, viel Lachen und herzliche Begegnungen machten deutlich, wie eng die Verbindung vieler Menschen zum Haus St. Elisabeth bis heute ist. Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit und Veränderungen geprägt ist, zeigte das Jubiläumsfest eindrucksvoll, wie wichtig Zusammenhalt, Begegnung und Gemeinschaft sind. 60 Jahre Haus St. Elisabeth stehen nicht nur für eine lange Geschichte, sondern vor allem für unzählige Lebenswege, engagierte Menschen und einen Ort, an dem das Wohl von Kindern und Jugendlichen immer im Mittelpunkt steht.
Oberstudienrat Uli Roth mit Schulleiter Matthias Weiser und den Gästen von LBV und BN bei der Prämierung der fleißigen Sammler. (Bild: Klaus Schoefl)

Besondere Prämierungen am Stiftland-Gymnasium

Biologielehrer Uli Roth zeichnete im Rahmen des Schulfests am Stiftland-Gymnasium zahlreiche Sammlerinnen und Sammler aus, die sich an zwei Haus- und Straßensammlungen zugunsten des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) und des Bund Naturschutz in Bayern (BN) beteiligt hatten. Insgesamt nahmen mehr als 90 Kinder aus den Klassen fünf bis sieben freiwillig teil. Im März wurden für den LBV 2540,80 Euro gesammelt, im Mai kamen für den BN weitere 2034,12 Euro zusammen. Roth freute sich über die zahlreichen Ehrengäste, die in kurzen Ansprachen ihren Dank für das Engagement ausdrückten. Für den LBV war die Vorsitzende Susanne Pätz gekommen. Den BN vertraten der erste Vorsitzende Werner Schubert und Kreisgeschäftsführerin Doris Burger. Für die Schulfamilie sprach Schulleiter Matthias Weiser allen Teilnehmern seine Anerkennung aus. Die besten Sammler wurden mit kleinen Naturschutz-Geschenken nach Wahl und einer Tüte Gummibären belohnt. Für den LBV waren Leopold Fleischmann und Anton Rank (5c) als Team mit 235,00 Euro besonders erfolgreich. Platz zwei belegte Romy Beier (7c) mit 191,00 Euro, Platz drei Ludwig Zölch (5c) mit 183,00 Euro. Erfolgreichste Klasse war die 5c mit 891 Euro. Für den BN waren Antonia Riedl und Sophia Seidl-Guerrero (5e) mit 170,00 Euro vorne. Platz zwei erreichten Tamina Gebel und Johanna Ziegler (5e) mit 168,00 Euro, Platz drei belegte Paula Dötterl aus der 5a mit 155,00 Euro. Erfolgreichste Klasse war die 5a mit 786 Euro. Besonders stolz zeigte sich Sammlungsleiter Uli Roth darüber, dass die Sammlungen seit 2017 stattfinden und in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 26.810 Euro für den Naturschutz überwiesen werden konnten.
Im Bild von links Christian Urbanek, Florian Müller, Tina Schmidkonz und Natalie Wölfl. (Bild: Tony Brunner)

Neue Leitung beim Jugendrotkreuz Waldsassen

Nach fünf Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit übergab Florian Müller die Leitung des Jugendrotkreuzes Waldsassen an Tina Schmidkonz, die bei der Versammlung der JRK-Mitglieder im Rotkreuzheim einstimmig zu seiner Nachfolgerin gewählt wurde. Stellvertreterinnen bleiben Corinna Zupfer und Vivien Hart. Derzeit gehören dem JRK etwa 50 Mitglieder im Alter von sechs bis 27 Jahren an, die wöchentlich in vier Altersgruppen betreut werden. In einer emotionalen Rede zog Müller Bilanz seiner Amtszeit und bedankte sich bei allen, die ihn unterstützt haben. Er blickte auf eine erfolgreiche Zeit mit vielen Höhepunkten zurück. Bei zahlreichen Veranstaltungen habe sich das JRK Waldsassen sowohl auf Organisationsebene als auch im Gemeinwesen aktiv eingebracht und mit gemeinsamen Zeltlagern mit der Wasserwachtjugend, Wettbewerbsteilnahmen, 24-Stunden-Schichten mit der Jugendfeuerwehr, Ausflügen, Bewirtungen bei öffentlichen Festveranstaltungen und Umbaumaßnahmen im JRK-Raum bleibende Eindrücke hinterlassen. „Wir haben in den letzten Jahren im Blaulichtwesen in Waldsassen ein gutes und harmonisches Miteinander gepflegt“, betonte der scheidende JRK-Leiter. Trotz seiner Tätigkeit im Lehrteam für Gruppenleiter des Bezirksverbandes Niederbayern-Oberpfalz sowie seiner neuen Aufgabe als Mitglied der Projektgruppe Mitgliedergewinnung des Deutschen Jugendrotkreuzes bleibt Müller stellvertretender Leiter der Jugendarbeit im BRK-Kreisverband Tirschenreuth und will weiterhin Gruppenstunden in Waldsassen übernehmen. Seiner Nachfolgerin wünschte er gute Entscheidungen, viel Freude bei der Arbeit und bot ihr Unterstützung an. Die Leiterin der Jugendarbeit im BRK-Kreisverband, Natalie Wölfl, und der Jugendbeauftragte der Stadt Waldsassen, Christian Urbanek, würdigten Müllers Engagement und wünschten ihm für seine weiteren Aufgaben sowie Tina Schmidkonz für ihre neue Tätigkeit viel Erfolg.
Verkehrswacht Eschenbach verabschiedet in einem würdevollen Rahmen Michaela Böhm. (Bild: Andrea Wolfram)

Dank für Kirchenthumbacher Schulweghelfer und Verabschiedung von Michaela Böhm

Bei Wind, Wetter, Schnee oder eisiger Kälte sorgen sie ehrenamtlich dafür, dass die schwächsten Verkehrsteilnehmer sicher zur Schule kommen: die treuen Kirchenthumbacher Schulweghelfer. Um dieses Engagement zu würdigen, lud die Verkehrswacht Eschenbach unter dem Vorsitz von Andreas Bscherer alle Aktiven zum traditionellen Helferessen ein. Es wurde ein Abend des stolzen Rückblicks: Die Kirchenthumbacher Schulweghelfer gibt es bereits seit 1998. Insgesamt waren seither 139 Helfer im Dienst, im aktuellen Schuljahr sorgt ein starkes Team von 23 Kräften für Sicherheit. Rektorin Andrea Wolfram hob in ihrer Rede hervor: „Die schönste und wichtigste Bilanz aus all diesen Jahren lautet: Es gab keinen einzigen Schulwegunfall. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von unermüdlichem Einsatz und absoluter Zuverlässigkeit an den Gefahrenstellen.” Dass der tägliche Einsatz so reibungslos funktionierte, ist maßgeblich der Verdienst von Organisatorin Michaela Böhm, die an diesem Abend aus ihrer Funktion verabschiedet wurde. Seit 2009 selbst als Schulweghelferin aktiv, übernahm Frau Böhm 2012 die Leitung von Monika Fuhrich. Böhm prägte die vergangenen 14 Jahre. Sie holte das Ehrenamt ins digitale Zeitalter, führte eine WhatsApp-Gruppe ein und sorgte so bei krankheitsbedingten Ausfällen in Windeseile für Ersatz. „Bei dir stand die Ampel für die Sicherheit unserer Kinder quasi nie auf Rot”, betonte Wolfram. Besonders gewürdigt wurde Böhms Talent, immer wieder neue Freiwillige zu gewinnen – darunter gezielt auch ältere Mitbürger, wodurch sie erfolgreich Generationen zusammenbrachte. Mit großer Dankbarkeit überreichte erster Bürgermeister Ewald Plößner im Namen der Gemeinde Kirchenthumbach der scheidenden Organisatorin mit den besten Wünschen für die Zukunft ein Abschiedspräsent. Als Nachfolgerin für Frau Böhm konnte Maria Schreglmann gewonnen werden, um den nahtlosen Schutz der Schulkinder zu gewährleisten.
Gausportleiter Jonas Pühler (Zweiter von rechts) und sein Stellvertreter Valentin Kellner (Dritter von links) mit den Gaumeistern 2026. Schützenmeister Johannes Zeug (Dritter von rechts) gratulierte im Namen des SV Frankenreuth. (Bild: Renate Kellner)

Sportschützengrenzgau Vohenstrauß proklamierte bei Siegerehrung seine Meister

Im Schützenhaus Frankenreuth konnte Gausportleiter Jonas Pühler erstmals die neuen Gaumeister ausrufen. Bei der Siegerehrung unterstützten ihn tatkräftig Stellvertreter Valentin Kellner, sowie Vorgängerin Nicole Baier. Die besten Einzelschützen und Mannschaften in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen erhielten Urkunden, Medaillen gab es zusätzlich erstmals für die jeweils besten drei Lichtschützen. Luftgewehr-Gaumeister sind: Jonas Pühler, Christian Stahl, Josef Pühler, Josef Herrmann, Bernhard Bodensteiner, Nicole Baier, Petra Müller, Martina Grundler, Thomas Bodensteiner, Annalena Uschold, Andreas Eckl, Magdalena Seegerer, Pascal Sier, Oleksij Minakov, Marie-Christin Wallmeyer, Lisa Stahl und Willi Stefinger. Gaumeister mit der Luftpistole wurden Andreas Bäumler, Rudolf Grundler, Hans Wittmann, Josef Herrmann, Hans Grötsch, Nicole Baier, Renate Kellner, Elisabeth Meier, Adam Slanar, Johannes Wittmann, Pascal Sier und Annalena Stahl. Mit Lichtgewehr Freihand gewannen Anna Kleber, Sebastian Krämer, Lukas Zimmermann, Julia Schönberger. Lichtgewehr Auflage: Vinzenz Voit, Charlotte Sevens, Anton Sevens. Im KK-Liegendkampf siegten Stefan Schönberger, Matthias Hölzl, Hannah Helm, Roland Helm, Hermann Meier und Johann Stahl. Gaumeister mit 25 M Pistole wurden Florian Wild, Thomas Kleber, Renate Forster, Peter Novak, Josef Wittmann und Hans Grötsch. Mit Pistole 9x19 siegten Florian Wild, Markus Summer, Alexander Hofmann und Hans Grötsch. Mit Revolver 357 Florian Wild, Stefan Zwack, Alexander Hofmann und Anton Hirnet. Mit Revolver 44 Christoph Baier und Markus Summer, sowie Manfred Ertl und Anton Hirnet. Mit Pistole 45 siegten Stephan Hoffmann, Alexander Hofmann und Anton Hirnet. Unter allen anwesenden Siegern wurden traditionell auch wieder verschiedene Gutscheine verlost. Die jeweiligen Siegermannschaften erhielten ebenfalls Urkunden. Abschließend dankte Gauschützenmeister Johann Kellner für den zahlreichen Besuch und wünschte Allen eine erholsame Urlaubszeit.
Gruppenfoto der Kooperationspartner: (Verbindungs-)Lehrkräfte und Schulleitung der Lobkowitz-Realschule und die Vertreter der Blue Devils Weiden (Bild: Emely Reis)

Blue Devils gewinnen Lehrer-Schüler-Challenge an der Lobkowitz-Realschule

Schon vor Saisonbeginn haben die Blue Devils den ersten Pokal gewonnen – bei der alljährlichen Lehrer-Schüler-Challenge der Lobkowitz-Realschule Neustadt setzten sich Luca Gläser, Luis Marusch, Calvin Pokorny und Philipp Faulhaber sowie Athletik-Coach Simon Heidenreich im Gummistiefel-Weitwurf und Elfmeterschießen gegen die Abschlussschülerinnen und -schüler der Klassen 10c und 10f durch, ehe sie das packende „Eimer-Pong”-Finale gegen die Klasse 10a für sich entscheiden konnten. Bereits seit vier Jahren sind die Blue Devils Kooperationspartner der Lobkowitz-Realschule und Paten des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” und füllen die Partnerschaft durch verschiedenste Aktionen und Projekte mit Leben. So gibt es immer wieder Freikarten für die Schüler oder Besuche bei Schulveranstaltungen. Auch gemeinsame Videoprojekte sind bereits entstanden und die Foto-AG der Realschule ist regelmäßig zu Gast in der Hans-Schröpf-Arena. Die Teilnahme an der Lehrer-Schüler-Challenge der Abschlussklassen hat inzwischen ebenfalls schon Tradition. Der Besuch an der Lobkowitz-Realschule war auch gleichzeitig eine Staffelübergabe: Der ehemalige Geschäftsführer Franz Vodermeier bedankte sich bei der Schulfamilie für gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und stellte seinen Nachfolger Jörg Bayer vor, der bekräftigte, die erfolgreiche Kooperation und die gemeinsamen Aktionen auch in Zukunft fortzuführen.
Die Dritt- und Viertklässler werden beim Abschlussturnier des Ballhelden-Aktionstages kräftig angefeuert. (Bild: Johanna Reger)

Kicken für Kinder in Not - Waldershofer Grundschüler erspielen über 3000 Euro

Einmal im Jahr veranstaltet die Waldershofer Grundschule eine sportliche Spendenaktion, um an einem Aktionstag Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. 2024 beteiligten sich die Kinder am Spendenlauf des Landkreises für das Klima und 2025 sammelten die Kinder beim Lauf um das Waldershofer Schwimmbad Geld für Kinder in Afrika. Ganz im Fußball-WM-Fieber führte die Jobst-vom-Brandt-Grundschule Waldershof in diesem Jahr Anfang Juli den Ballhelden-Aktionstag unter dem Motto „Kicken für Kinder in Not“ durch. Spaß haben, Sport machen und anderen helfen: diese Idee motiviert die Schüler jedes Jahr, ihr Bestes zu geben, um möglichst viel Geld für notleidenden Kinder zu sammeln. An sechs verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler ihr fußballerisches Talent unter Beweis stellen und Spendenpunkte erspielen. Neben Zielschießen und einem Geschicklichkeitsparcours sammelten die Kinder auch beim Cheerleading-Tanz und beim Fußballquiz Punkte. Den krönenden Abschluss bildete ein Klassenturnier der dritten und vierten Klassen. Die 175 Schülerinnen und Schüler der Jobst-vom-Brandt-Schule konnten durch ihr Engagement eine Spendensumme von 3160 Euro erzielen. Das erspielte Geld der unter der Schirmherrschaft der Kultusministerin Anna Stolz stehenden Aktion, geht zu gleichen Teilen an die gemeinnützige Sozialstiftung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) und die gemeinnützige Kinderhilfe des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV). Ein herzlicher Dank gilt allen Fans der Kinder, die deren Leistungen durch ihre Spenden unterstützt haben.
Pfr. Julius, die Organisatoren AK Minis Jasmin Beck und Franziska Lippert, die Oberminis Anna König, Sophia Beck, Viktoria Fenzl und Sebastian Daubner, die diensttuenden, die anwesenden ausscheidenden und die neuen Ministranten, PGR Sprecher Robert Bauer. (Bild: Helmut Greger)

Verabschiedung und Neuaufnahme von Ministranten in der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth

Am Samstag den 25. Juli wurden in der Kirche Neusorg mit einem Gottesdienst die Verabschiedung und die Neuaufnahme von Ministranten gefeiert. Pfarrer Julius Johnrose begrüßte die Gemeinde und die anwesenden Ministranten. Das Ministrant-Sein stellte er fest, ist eine Berufung. Der Dienst am Altar verdiene Wertschätzung und Respekt, weil die Aufgaben nicht mit dem Gottesdienst enden, sondern auch im privaten Bereich fortwirken und eine Identifikation mit dem Glauben bedingen. Sein Dank galt sowohl den ausscheidenden Ministranten für die geschenkte Zeit und das erbrachte Engagement, als auch den fünf Neuen für die Bereitschaft und den Mut, sich in den Dienst der Kirche zu stellen und Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. In den feierlichen Verlauf des Gottesdienstes waren die Organisatoren des Arbeitskreises Ministranten Jasmin Beck und Franziska Lippert mit einer Willkommensrede, der Übergabe der Plakette und der Lesung, die Oberministranten Anna König, Viktoria Fenzl und Sophia Beck mit dem Kyrie, die Neuaufgenommenen und die diensttuenden Ministranten mit den Fürbitten eingebunden. Am Ende der Feier wurde an die ausscheidenden und an die neuen Ministranten ein Geschenk überreicht. Der Sprecher der Pfarreiengemeinschaft Robert Bauer sprach ein Grußwort, in dem er auf die Aufgaben Bezug nahm und die lebendige und sehr aktive Gemeinschaft der nun auf 48 Ministranten angewachsenen Gruppe herausstellte. Seine Bitte, Werbung für den Dienst am Altar zu machen, richtete er an alle Ministranten. Das Übernehmen und Mittragen von Verantwortung sei prägend für das Leben.
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