In der Talstraße Ecke Pappenberger Straße endeten im Zuge der Wahlvorbereitungen die Treffen an der CSU-Feuertonne.  (Bild: Gerald Morgenstern)

CSU-Feuertonne auch bei Wind und Wetter

Grafenwöhr. Bei ihrem letzten Treffen an der CSU-Feuertonne in der Talstraße trotzte die CSU Wind und Wetter und nahm sich der Anliegen der Bürger an. Mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, ist auch das Ziel der CSU-Feuertonne, die sich durch die ganze Wahlvorbereitung zog und in der Talstraße Ecke Pappenberger Straße nun den Abschluss fand. Bürgermeister Edgar Knobloch gab einen kurzen Überblick, und die Kandidaten stellten sich vor. Beim Treffen an der CSU-Feuertonne nahmen die Bürger kein Blatt vor den Mund. Die Anlieger klagten in der Gesprächsrunde besonders über die hohen Geschwindigkeiten, die in der Straße gefahren werden. Ein Problem, dem nur schwer beizukommen ist, gestanden Bürgermeister und die Stadträte ein. Das Aufstellen von Kindersymbolfiguren, mögliche Baumpflanzungen oder Pflanztröge zur Straßeneinengung und auch Geschwindigkeitsmesser mit dem Smiley könnten Abhilfe bringen, hieß es. Besonders nach der Schneeschmelze kämen die Hinterlassenschaften der Hunde zum Vorschein, hier wurde angeregt, weitere Stationen mit Hundekotbeuteln aufzustellen, aber auch die Hundebesitzer direkt anzusprechen. Eine schwierige Parksituation herrsche oft in der Rosenhofer Straße. Bei besonders kritischen Situationen wurde darauf hingewiesen, auch die Polizei direkt zu kontaktieren. Das Biberproblem am Thumbach könne bald behoben werden. Der Beauftragte des Landratsamtes war bereits vor Ort, und es wird eine Entnahme des Bibers erfolgen, so Bürgermeister Edgar Knobloch. Ein weiteres Thema war die Reinigung des Grabens und das Mähen am Rosenhofspielplatz. Gefragt wurde nach den Gründen, warum kein Waldfriedhof errichtet wurde.
Die wichtigsten Akteure des Unternehmerfrühstücks, darunter die beiden Referenten Petar Miščević (3.v.li.) und Klaus Speckner (4.v.li.) sowie Landrat Richard Reisinger (5.v.li.). Von links: Dr.-Ing. Stephan Roth (OTH Amberg-Weiden), Laura Neubauer (Ausländerrecht Landratsamt Amberg-Sulzbach), Petar Miščević (Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung), Klaus Speckner (Zentrale Stelle für die Einwanderung von Fachkräften), Landrat Richard Reisinger, Angela Seidel (Wirtschaftsförderung Landkreis Amberg-Sulzbach), Dr.-Ing. Thomas Niehoff (Leiter TTZ Schwandorf). (Bild: Christine Hollederer)

Unternehmerfrühstück mit Landrat Richard Reisinger setzt Impulse für internationale Fachkräfte und regionale Vernetzung

Ein Duft von frisch gebrühtem Kaffee und angeregte Gespräche von Akteuren der regionalen Wirtschaft. So begann das Unternehmerfrühstück im Landratsamt Amberg-Sulzbach, zu dem Landrat Richard Reisinger und die Wirtschaftsförderung des Landkreises eingeladen hatten. Ein zentrales Thema des Vormittags lautete „Internationale Fachkräfte. Was Unternehmen wissen sollten.“ Damit griff die Wirtschaftsförderung ein Thema auf, das viele Betriebe im Landkreis unmittelbar beschäftigt, denn der Fachkräftemangel ist längst Realität und in den Betrieben angekommen. Dementsprechend gut gefüllt war der König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes, in dem sich Vertreter von mehr als 80 Unternehmen aus dem Landkreis versammelt hatten. Petar Miščević von der Koordinierungs- und Beratungsstelle Berufsanerkennung erläuterte in seinem Vortrag „Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Mehrwert für Betrieb und Fachkraft“, wie Unternehmen vom Know-How internationaler Mitarbeiter profitieren können. Im Anschluss daran informierte Klaus Speckner von der Zentralen Stelle für die Einwanderung von Fachkräften über aufenthaltsrechtliche Fragen, Verfahrenswege und Fördermöglichkeiten. Für Wirtschaftsförderin Angela Seidel ist das Thema Fachkräfte strategisch entscheidend: „Wenn wir unseren Wohlstand sichern wollen, müssen wir international denken und gleichzeitig regional handeln“.
Die Jubilare mit den Ehrengästen: Erwin Himmelhuber, 2. Bgm. Günter Koller, stellvertr. Gauschützenmeisterin Tanja Hüttner, Lothar Weigl, Erwin Müller, Lisa Himmelhuber, Melanie Stubenvoll, Josef Kerscher, 1. Bgm. Stefan Frank und Georg Hausmann. (Bild: Erwin Himmelhuber)

Jahreshauptversammlung des SV „Edelweiß“ Obersdorf 2026

Zahlreiche Mitglieder folgten am vergangenen Samstag der Einladung zur Jahreshauptversammlung in das Obersdorfer Schützenheim, unter anderem 1. und 2. Bürgermeister Stefan Frank und Günter Koller, sowie die stellvertretende Gauschützenmeisterin Tanja Hüttner. Nach der Bekanntgabe der Tagesordnung, einem stillen Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder sowie der Verlesung und Genehmigung des letztjährigen Protokolls ehrte Schützenmeister Georg Hausmann unter tatkräftiger Unterstützung von 1. Bürgermeister Stefan Frank und stellvertretende Gauschützenmeisterin Tanja Hüttner verdiente und langjährige Vereinsmitglieder. Lisa Himmelhuber und Melanie Stubenvoll wurden für das 15-jährige Vereinsjubiläum ausgezeichnet. Für 40-jährige Mitgliedschaft im Verein und Oberpfälzer Schützenbund wurde Erwin Müller geehrt. Besondere Ehren wurden Erwin Himmelhuber, Franz Pürzer, Dietmar Theml und Lothar Weigl für 50 Jahre Mitgliedschaft in Verein und OSB zuteil. Für stolze 60-jährige Vereins- und Verbandstreue wurden Josef Kerscher, Georg Hausmann und Hans Schlegl ausgezeichnet. Der Schützenmeister berichtete anschließend über eine stabile Mitgliederzahl von 170 Mitgliedern und von zahlreichen vereinsinternen Veranstaltungen, wie der Königsproklamation, dem Sommerfest, einem Preisschnauz, einer Weihnachtsfeier sowie der 5-Tagesfahrt in die Lüneburger Heide und endete mit einem Dank an alle Gönner, Spender und Helfer des Vereines. Sportleiter Erwin Himmelhuber hob in seinem Jahresbericht mehrere erste Plätze in Mannschafts- und Einzelwettbewerben auf regionaler und überregionaler Ebene sowie zahlreiche weitere gute Platzierungen hervor. Besonders herausragende Ergebnisse erzielte auch im vergangenen Jahr wieder Anita Himmelhuber, welche sich unter anderem erneut den Titel der Bayerischen Meisterin sichern konnte. 2. Jugendleiter Elias Beer berichtete von vielen sportlichen und geselligen Aktivitäten der Obersdorfer Schützenjugend und Kassier Bernhard Reif attestierte dem Verein eine gesunde Finanzlage. Die Versammlung beschloss einstimmig eine Beitragserhöhung ab 2027, um jeweils 6,--€ in den verschiedenen Altersklassen, im Jahr. In ihren Grußworten zeigten sich die Ehrengäste 1. Bgm. Stefan Frank und Tanja Hüttner jeweils sehr beeindruckt von den sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen des Vereins und sprachen ihm eine tragende Rolle in der Stadt und im Schützengau zu.
An den Stehtischen vor der Bar wurden viele gute Gespräche geführt. (Bild: Stephanie Kuchlbauer)

CSU Wintergrillen am Lehrpfad: Gemeinschaft, Schnee und gute Gespräche

Das diesjährige Wintergrillen der CSU am Lehrpfad fand zwar später als gewohnt statt, doch die Stimmung hätte kaum besser sein können. Der späte Termin brachte einen Vorteil mit sich: Endlich lag wieder genügend Schnee – sehr zur Freude der Kinder. Der Abend begann nass, doch Hausherr Werner Schärtl und CSU Vorsitzende Stephanie Kuchlbauer konnten dennoch zahlreiche Besucher begrüßen. In der großen Garage des Gastgebers fanden alle Schutz, Wärme und genügend Platz, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Besuch aus anderen CSU-Familien war gut vertreten: Zum Beispiel schauten Anton Kappl, der Bürgermeister der Nachbargemeinde, sowie die stellvertretende Landrätin Andrea Lang vorbei und suchten den Austausch mit den Anwesenden. Sobald der Regen nachließ, ließ es sich an Feuerschale und Feuertonne wunderbar aushalten, während der Duft von Gegrilltem durch die Luft zog. Für die erste Schicht am Grill standen David Nesner und Thomas Bäuml bereit. Nesner hatte zudem für die Kinder wieder Haselnussstecken vorbereitet, damit Marshmallows über dem Feuer geröstet werden konnten. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Besucher war das Basteln von Glitzerarmbändern. Ein Team um Franziska Ebnet hatte diese Idee und auch gleich alles organisiert – und sie wurde begeistert angenommen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Das Team um Josef Geitner, Wilhelm Seegerer und Johannes Winter schenkte Kaufnitzer Winterpunsch und weitere Getränke aus. Irene Hammerl verwöhnte die Gäste mit frisch gebackenen Kücheln – ein süßes Schmankerl, das perfekt zum Punsch passte. Ingesamt konnte das Organisationsteam mit dem Besuch wieder sehr zufrieden sein.
Von links nach rechts: Siegfried Sörgel, Bezirksvorstand Horst Embacher, Rudi Herrmann, Robert Haas, Vorstand Gerhard Windisch, Hans Kellner, Benjamin Heuchel, Bürgermeister Reiner Pickel und Frank Dannhauser. (Bild: René Rausch )

Die Soldaten- und Reservisten-Kameradschaft Haunritz‑Högen setzt auf Kontinuität und Gemeinschaft

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Haunritz‑Högen hielt am Sonntagabend im Gasthaus „Zum Alten Fritz“ in Haunritz ihre Jahreshauptversammlung ab, bei der neben den Neuwahlen der Vorstandschaft auch die Zukunft des Vereins im Mittelpunkt stand. Die Mitglieder bestätigten ihren bisherigen Vorstand geschlossen im Amt: Gerhard Windisch wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt, ein Amt, welches er seit beeindruckenden 40 Jahren ausübt. Für diese außergewöhnlich lange Zeit in der Vorstandschaft wurde Windisch vom Bezirksvorsitzenden des Bayerischen Soldatenbundes, Horst Embacher, besonders geehrt. Als 2. Vorsitzender wurde Benjamin Heuchel wiedergewählt. Unter den Ehrengästen befand sich zudem der 1. Bürgermeister der Gemeinde Weigendorf, Reiner Pickel. Pickel und Embacher hoben in ihren Grußworten die Bedeutung der Kameradschaft für das gesellschaftliche Miteinander im ländlichen Raum hervor. Sie betonten dabei, wie wichtig Wehr- und Zivildienst aus gesellschaftlicher Sicht seien: Junge Menschen lernten dort Verantwortung zu übernehmen, sich in eine Gemeinschaft einzufügen und Aufgaben zuverlässig zu erfüllen – Erfahrungen, die weit über die Dienstzeit hinauswirkten und für eine solidarische Gesellschaft unverzichtbar seien. Dabei wurde auch deutlich, dass die Kameradschaft – wie viele Traditionsvereine – mit einem Nachwuchsproblem zu kämpfen hat. Mitgliederzahlen stagnieren, und es wird zunehmend schwieriger, junge Menschen für die Vereinsarbeit zu gewinnen. Die Anwesenden waren sich einig, dass neue Wege gefunden werden müssen, um die Bedeutung des Vereins und seine Werte an die nächste Generation heranzutragen. Für das laufende Jahr stehen bereits wichtige Termine fest: Beispielsweise findet am 24. Oktober 2026 der traditionelle Kameradschaftsabend statt, und am Volkstrauertag, dem 15. November 2026, wird in Ernhüll sowie in Hartmannshof ein Gedenken abgehalten. Trotz aller Herausforderungen blickt die Kameradschaft optimistisch nach vorn und plant, ihre bewährten Veranstaltungen fortzuführen sowie neue Impulse zu setzen, um das Vereinsleben attraktiv zu halten und die Gemeinschaft weiter zu stärken. Neue Mitglieder sind gerne gesehen.
Als äußeres Zeichen wurde die Plakette „Seniorenfreundlicher Verein” an Gabi Beck (2.v.links) überreicht. (Bild: Manfred Bäumler)

1. FC Schwarzenfeld für Seniorenarbeit ausgezeichnet

Bereits zum dritten Mal darf sich der 1. FC Schwarzenfeld als „Seniorenfreundlicher Verein“ bezeichnen. Seit 2018 in vierjährigem Rhythmus wurde diese begehrenswerte Auszeichnung wieder an die Verantwortlichen des Traditionsclubs überreicht. Zu dieser Zeremonie der Ernennung hat sich stellvertretende Bezirksvorsitzende Steffi Frankenstein im Sportpark Schwarzenfeld eingefunden und mit ausführlichem Redebeitrag die Leistungen, insbesondere der Turnabteilung, gewürdigt. Dass dabei auch in anderen Sparten wie bei den Keglern, im Fußball oder auch Handball gerade im Bereich der „Älteren Herren“ wertvolle Seniorenarbeit geleistet wird, stellte sie dabei deutlich heraus. Als „vorausschauend, planvoll, durchdacht und strukturiert“ bezeichnet Steffi Frankenstein die Herangehensweise des Vereins mit Weitblick. Dass dabei gerade der demografische Wandel im Blickfeld gegenwärtiger Entwicklungen steht, erklärt sich von selbst. Übungsleiter und organisatorisch Verantwortliche tragen das Gerüst eines solchen Großvereins, wusste die stellvertretende Gauvorsitzende für Breitensport dieses besondere Engagement herauszustellen. Dass dabei Gabriele Beck zum beispielhaften Motor im sportlichen Treiben des Vereins zählt, ist unbestritten. Fitness im Alter sei wichtiger denn je in Zeiten von Wohlstand und Wohlergehen, mahnte die Repräsentantin des Sports an. Übungsleiter wie Evi Lehner oder auch Gabi Beck gehen hier mit gutem Beispiel voran, lobte sie die anwesenden Funktionäre. Christian Liebl, als 1. Vorsitzender dankte für die erneute Auszeichnung und ermunterte zu Wiederholungen dieser so wichtigen Beiträge eines Sportvereins. Dass der 1. FC Schwarzenfeld in der Region als Vorreiter und herausragend im Bereich des Seniorensports gilt, bedeutet für Bürgermeister Peter Neumeier als nicht selbstverständlich. Weniger als „Altensport“ möchte dabei das Marktoberhaupt die Aufgaben der Verantwortlichen sehen, als eher mit einem „Fit und gesund“ in Richtung älter werden.
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