Bei den Burgschützen Ebermannsdorf fand der erste Durchgang von 22. bis 25. April statt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Traditionsreicher 56. Vilstalwanderpokal startete

Am 22. April startete der Vilstalwanderpokal der Schützenvereine Burgschützen Ebermannsdorf, Freischütz Haselmühl, SG Vilstal Rieden, SG Edelweiß Wolfsbach, SG Gut Ziel Vilshofen und der SG 1922 Theuern. Der Traditionswettbewerb wird heuer zum 56. Mal ausgetragen. Waren es 2024 80 Teilnehmende, gehen heuer 78 Schützinnen und Schützen in allen Altersklassen an die Schießstände. Insgesamt stellen fünf Vereine 15 Teams, von Schülern, Jugendschützen, Herren- und Damenteams, den Senioren bis hin zur Aufgelegtklasse. Erfreulich ist zudem, dass die SG Gut Ziel Vilshofen von den Einzelschützen Josef Spies und Nico Schwendtner vertreten wird. Im vergangenen Jahr setzten die Vilshofener aus. Auch eine Pistolenwertung gibt es. Heuer lautet die Besonderheit, dass erstmals eine gemeinsame Aufgelegtmannschaft der Wolfsbacher Edelweißschützen und der Riedener Vilstalschützen an die Schiessstände gehen. In fünf Durchgängen treten die Schützen an. Um die Auswertung der Ergebnisse kümmert sich schon seit längerem Stefanie Kryschak von den Burgschützen. Entstanden ist der Vilstalwanderpokal aus einem Freundschaftsschießen im Jahr 1968 heraus, bei dem damals die drei Vereine aus Haselmühl, Theuern und Wolfsbach teilnahmen. Mitbegründet hatten den Vilstalwanderpokal Josef Lotter, Konrad Riedl und Rupert Fischer. In all den Jahrzehnten nahmen neben den aktuellen fünf Vereinen auch die Schützengesellschaft Schmidmühlen, die Schützengesellschaft Gut Ziel Vilshofen und die SG Tell Kümmersbruck teil, welche aber nicht mehr Teil des Wettbewerbs sind. Bei den Siegerehrungen im Herbst wechseln sich die teilnehmenden Vereine stets ab. Für die Ring- und Blattlwertungen der Einzelschützen und Mannschaften gibt es Jahr für Jahr tolle Pokale. Der Wanderpokal für das beste Team in der Schützenklasse wurde immer von den Gemeinden gestiftet. In diesem Jahr ist der ausrichtende Verein die SG Freischütz Haselmühl. In diesem Jahr ist die jüngste Teilnehmerin zwölf Jahre jung, der älteste Schütze 82 Jahre.
Ökumenischer Frauentreff mit Pfarrerin Frau Grajer-Hechtel. (Bild: Brunhilde Spannl)

Abigail - von Frauen und ihren Männern

Ökumenische Frauentreff Neunkirchen durfte in seiner April-Veranstaltung auch Der dieses Jahr Frau Pfarrerin Grajer-Hechtel begrüßen. Mit dem Lied „Sonne der Gerechtigkeit“ wurde der Abend eröffnet. Jeder bekam einen Bogen Papier mit Frauennamen aus dem Alten und Neuen Testament. „Wen kenne ich?“ Welche Eigenschaft ordne ich ihnen zu? Und dann kam Abigail. Wer kennt sie? Das Alte Testament im Buch Samuel gibt die Auflösung. Mit dem überaus reichen, skrupellosen und unbarmherzigen Nabal verheiratet führte Abigail wie wohl viele Frauen ein Leben im Hintergrund und Gehorsam gegenüber dem Mann. Zu dieser Zeit flieht David vor Saul, schon gesalbt von Salomon, in das Gebiet des Nabal. Diesen bittet er um Essen für seine 600 hungernden Begleiter, doch Nabal verweigert die Hilfe. David erklärt, mit seinen Männern anzugreifen und ein Blutbad anzurichten. Das erfährt Abigail von ihrem Personal. Sie geht alleine zu David und bittet ihn um das Verhalten ihres Mannes um Vergebung. Sie erinnert David an sein Gesalbt sein und dass Gott kein Morden duldet. David verschont Nabal und seine Männer. Abigail geht heim und berichtet Nabal von ihrem Gang. Der unbarmherzige Ehemann „versteinert“ und stirbt nach zehn Tagen. David nimmt Abigail danach zur Frau, sie wird Königin. Nun waren die Frauen und Männer, auch Gäste aus dem Bibelkreis waren gekommen, gefragt. „Macht es der Glaube leichter zu vergeben?“ „Darf eine Ehefrau so handeln?“ „Wie geht es uns mit dieser Geschichte?“ Nach Austausch vieler Meinungen beendete Pfarrerin Grajer-Hechtel den Gesprächsabend mit dem dem Segen: „Vertraut auf die Kraft des Gebets! Segnet eure Lieben!“ Brunhilde Spannl bedankte sich im Namen der Gruppe für den Abend und übergab ein kleines Geschenk und sprach die Hoffnung aus, dass auch in den nächsten Jahren Pfin. Grajer-Hechtel kommen wird. Mit dem Dank an alle Anwesenden, besonders an die Mitglieder des Bibelkreises endete der Abend.
Ein Dank für die langjährige Treue kam von Pfarrvikar Basil Bazir, Pfarrer Udo Klösel, zweiten Bürgermeister Thomas Kleber, Vorsitzender Silke Singer (v.l.) und von Diözesanvorsitzender Martha Bauer (re).  (Bild: Karl Ziegler)

Glaube, Gemeinschaft und Initiativen prägten das Vereinsjahr des Frauenbundes

Die Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes fand im Pfarrheim „St. Marien“ statt und wurde von der Vorsitzenden Silke Singer eröffnet. Sie begrüßte besonders Pfarrer Udo Klösel, die Diözesanvorsitzende Martha Bauer sowie den 2. Bürgermeister Thomas Kleber. Zu Beginn wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, besonders an die verstorbene Schatzmeisterin Ingrid Höllerl. Im Anschluss gab Schriftführerin Barbara Pöllmann einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, das von Neuerungen und Reformen geprägt war. Der Frauenbund beteiligte sich unter anderem an der Bewirtung beim Pfarrfasching sowie am Faschingsfrühstück „Naschn Pfinsta“. Traditionell wurde im März der Weltgebetstag gefeiert und am Palmsonntag fanden die selbstgebastelten Ostersachen großen Anklang. Ein wichtiger Einschnitt war die Neuwahl der Vorstandschaft am 4. April: Silke Singer wurde zur neuen Vorsitzenden gewählt, Gunda Hölzl übernahm das Amt der Stellvertreterin. Ein besonderer Dank galt der bisherigen Vorsitzenden Beate Roth. Zu den weiteren Aktivitäten zählten die Organisation einer Maiandacht an der „Dainskapelle“ sowie eine Wallfahrt zum Eichelberg bei Hemau. Der kunstvoll gestaltete Blumenteppich an Fronleichnam war erneut ein besonderer Blickfang. Auch beim Pfarrfest und beim Barthlmarkt im Rahmen des Heimatfestes engagierte sich der Frauenbund mit Kaffee- und Kuchenverkauf. Großen Zuspruch fand die Vorführung der Marke LUMARA mit ihren Backwaren. Zum Patrozinium der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ wurden Kräuterbüschl angeboten. Ein weiterer Höhepunkt war der Gründungsgottesdienst der Pfarreiengemeinschaft an der Kapelle in Ragenwies sowie der Festgottesdienst zur Installierung von Pfarrer Udo Klösel am 26. Oktober. Sehr gut angenommen wurde auch das Buffet unter dem Motto „Kulinarische Reisen“. Es folgten ein Oktoberrosenkranz sowie kreative Bastelabende für Adventsdekorationen unter der Anleitung von Carmen Floß. Mit der Adventfeier im Gasthof Böhmerwald und dem Frauentragen im Dezember fand das Vereinsjahr einen stimmungsvollen Abschluss. Den Kassenbericht trug die Vorsitzende Silke Singer vor und die Kasse prüften Silvia Völkl und Petra Forster. Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig. Bei den Neuwahlen wurde Michaela Maier zur neuen Schatzmeisterin gewählt. Ein weiterer wichtiger Programmpunkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Auf außergewöhnliche 50 Jahre blicken Agnes Bauriedl, Maria Bauriedl, auf 40 Jahre Gerda Prem, 30 Jahre Brigitte Biermeier, Rosmarie Frischmann, Gerlinde Hanauer, 20 Jahre Bettina Reindl, Barbara Winter und auf 10 Jahre Anja Biller, Daniela Forster, Elisabeth Gräber, Heidi Hammer, Isabelle Kleber, Johanna Kölbl, Diana Maier, Michaela Maier, Katrin Stahl zurück.
Doris Zeitler und Marion Neuner aus dem Vorstandsteam vom katholischen Frauenbund Herz Jesu und St. Johannes überreichten dem Referenten Manufel Häffner einen Geschenkkorb.  (Bild: Manuel Häffner)

Vortrag „Bestattungskultur im Wandel der Zeit” begeisterte zahlreiche Besucher

Einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung der Bestattungskultur von der Antike bis zur Gegenwart bot der Vortrag „Bestattungskultur im Wandel der Zeit“, zu dem der katholische Frauenbund Herz Jesu und St. Johannes ins Pfarrheim Herz Jesu eingeladen hatte. Der große Saal war mit vielen Interessierten gut besucht. Nach einem Stehempfang eröffnete der Pfarrgemeinderatssprecher der Pfarrei Herz Jesu, Manuel Häffner, den Abend. Mit fundierten statistischen Zahlen zur Anzahl der Sterbefälle in der Stadt Weiden und einer Übersicht über die städtischen Friedhöfe gewährte er den Besuchern einen informativen Überblick. Dabei zeigte der Referent anschaulich auf, wie sich die Bestattungstraditionen wandeln. Während früher überwiegend Erdbestattungen üblich waren, sind heute die Urnenbeisetzungen auf dem Vormarsch. Alte Fotos der Friedhöfe in Weiden vermittelten anschaulich die Veränderungen im Laufe der letzten Jahrzehnte. Auch beim Trauerdruck hat sich sehr viel verändert. Damals wurde das Sterbebild meist ohne Foto des Verstorbenen gedruckt und die Todesanzeige wurde nur in schwarz-weiß veröffentlicht. Heute sind ein Foto der verstorbenen Person auf dem Gedenkbild und der Farbdruck in der Traueranzeige kaum noch wegzudenken. Besonderes Interesse fanden die Einblicke in die historische Bestattungskultur, eine regelrechte Zeitreise, die von antiken Begräbnisritualen bis zu modernen Trends führte. Zudem konnte eine ausgestellte Schmuckurne von den Besuchern aus nächster Nähe betrachtet werden. Zwischen informativen Abschnitten fand auch der Humor seinen Platz. Unter dem Motto „So stirbt man standesgemäß“ wurden unterhaltsame Sprüche wie „Den Pfarrer segnet das Zeitliche“ oder „Der Religiöse muss dran glauben“ präsentiert, die das Thema Tod auf eine heitere Art beleuchteten. Im Anschluss erfolgte ein reger Austausch, bei dem zahlreiche Fragen der Zuhörer beantwortet wurden. Tote zu begraben gilt in der katholischen Kirche als ein Werk der Barmherzigkeit. Diesem Akt der Nächstenliebe schenkte Manuel Häffner besondere Bedeutung. Daher bildete eine besinnliche Andacht für die Verstorbenen einen würdigen Rahmen, der den Themenabend einzigartig abrundete. Stadtpfarrer Gottfried Schubach spendete dazu abschließend allen Betern den Segen. Die Veranstaltung bot allen Anwesenden nicht nur wertvolle Informationen, sondern auch Raum für Gemeinschaft im Glauben, Nachdenklichkeit und eine tiefgründige Auseinandersetzung mit solch einem wichtigen Thema. Der katholische Frauenbund mit dem Vorstandsteam um Doris Zeitler und Marion Neuner dankte Manuel Häffner herzlich für den äußerst interessanten und bereichernden Vortrag mit einem Geschenkkorb.
Der Preisträger Fabian Kaiser wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet. (Bild: Valentina Schmid)

Fabian Kaiser für sein außergewöhnliches Engagement mit dem MaxEL ausgezeichnet

Es gibt Schülerinnen und Schüler, die über den Unterricht hinaus Maßstäbe setzen. Einer von ihnen ist Fabian Kaiser, der in diesem Schuljahr mit dem Oberpfälzer Realschulpreis „MaxEL – Maximum an Engagement und Leistung” geehrt wurde. Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz verleiht diese Auszeichnung seit 2022 jährlich an ausgewählte Schüler, um herausragende Talente sowie besonderes schulisches und gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und zu würdigen. Bemerkenswert ist, dass – seitdem der Preis ins Leben gerufen wurde – jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Vohenstrauß unter den Geehrten waren. In diesem Jahr konnte sich Fabian Kaiser in der Kategorie Fremdsprachen gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Doch sein Erfolg ist weit mehr als eine rein schulische Leistung – er ist das Ergebnis eines beeindruckenden, vielseitigen Einsatzes in vielen Lebensbereichen. Auf dem Sportplatz zeigt er als Fußballer bei der SpVgg Weiden Teamgeist und Ehrgeiz. Besonders erfolgreich war er zudem im Skilanglauf: Mit dem Schulteam feierte er den Sieg beim Bezirksfinale und zog erfolgreich in das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia” in Bad Tölz/Lenggries ein. Auch abseits der Sportanlagen beweist Fabian, dass man schon in jungen Jahren Verantwortung übernehmen kann: Bei der Jugendfeuerwehr fungiert er als Kassenrevisor und investiert viel Zeit in die Betreuung sowie die Ausbildung jüngerer Mitglieder. In der Schule glänzt Fabian nicht nur durch durchweg sehr gute Leistungen, sondern vor allem durch seine soziale Ader. Als Wertebotschafter setzt er sich aktiv für ein respektvolles Miteinander an unserer Schule ein. Er lebt diese Werte im Schulalltag vor und vermittelt sie in Workshops an seine jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler. Seine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und sein authentisches Auftreten machen ihn zu einem echten Vorbild für die gesamte Schulfamilie.
Die Tanzlehrer Sven und Yvonne Müller legten besonderen Wert auf individuelle Anleitung. (Bild: Jürgen Schmidt)

Partytime am „Kuchsaal“ – Tanzabend und Tanzkurs sorgen für Begeisterung

Unter dem Motto „Bewegen mit Tanzen“ verwandelte sich der Kuchsaal kürzlich in einen Ort voller Lebensfreude, Musik und Bewegung. Zahlreiche tanzbegeisterte Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung und genossen einen beschwingten Abend, der Erinnerungen an frühere Tanzveranstaltungen weckte. Dazu gab’s passende Stimmung mit Discofox-Hits aus den 70er-Jahren, Klassikern der 80er und bekannte Rocktitel. Die Tanzfläche blieb dabei kaum leer. Ein besonderes Highlight war die Rückkehr einer liebgewonnenen Tradition: das Tanzen unter der glitzernden Kristallkugel, die dem Abend ein nostalgisches und zugleich festliches Flair verlieh. Auch für das leibliche Wohl war durch das Team von Gastwirt Jürgen Schmidt bestens gesorgt, sodass einem rundum gelungenen Abend nichts im Wege stand. Großen Anklang fand auch der im April erstmals angebotene Tanzkurs. Organisiert wurde die Veranstaltung von Quartiersmanagerin Petra Brenner vom Markt Eslarn gemeinsam mit Gastwirt Jürgen Schmidt. Der Kuchsaal bot hierfür den idealen Rahmen und wurde einmal mehr zum Treffpunkt für Tanzfreunde aus der Region. Mit elf teilnehmenden Paaren war dieser vollständig ausgebucht – die Nachfrage war sogar so groß, dass eine Warteliste geführt werden musste. Die Teilnehmerzahl wurde laut Brenner bewusst begrenzt, um eine intensive Betreuung durch die mobile Tanzschule „Tanzhexle“ aus Windischeschenbach zu gewährleisten. Die Tanzlehrer Sven und Yvonne Müller legten dabei besonderen Wert auf individuelle Anleitung und persönliche Förderung jedes einzelnen Paares. Der Auftaktkurs überzeugte auf ganzer Linie: sportlich, unterhaltsam und lehrreich zugleich. Die Teilnehmer erlernten die Grundschritte sowie erste Figuren im Discofox und zeigten sich begeistert von der Kombination aus Bewegung, Musik und Gemeinschaft. Die stimmungsvolle Beleuchtung im Saal trug zusätzlich zur besonderen Atmosphäre bei. Aufgrund des großen Erfolgs geht der Tanzkurs nun in die zweite Runde. Im Mai haben Interessierte erneut die Gelegenheit, ihre Kenntnisse zu vertiefen oder ganz neu einzusteigen. Ob Anfänger oder Wiedereinsteiger – alle sind willkommen, gemeinsam zu tanzen, zu lachen und die Freude an der Bewegung zu entdecken. Denn eines ist sicher: Tanzen verbindet – und macht einfach glücklich. Die Plätze werden nach der Anmeldung verteilt, deshalb ist eine sofortige Anmeldung bis 30.04.2026 unter der Telefonnummer 09653/92070 erforderlich. Termine der zweiten Runde: 5.5.2026 und 12.5.2026 jeweils von 19.00–20.30 Uhr am Kuchsaal in Eslarn, Preis: 22,50 Euro pro Person und Kurseinheit (90 Minuten).
Gisela Pöhler (Mitte), 1. Vorsitzende und Sybille Huber (4. v. r.), 2. Vorsitzende mit den weiteren Vorstandsmitgliedern nach Neuwahl. Angela Krüger (3. v. l.) wurde zum Ehrenmitglied ernannt (Bild: Monika Kagerer)

Hospizverein Schwandorf zieht positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung

Schwandorf. Bei der Jahreshauptversammlung des Hospizvereins Stadt und Landkreis Schwandorf am 23. April 2026 im Bruder-Gerhard-Hospiz standen neben Berichten auch Neuwahlen im Mittelpunkt. Erste Vorsitzende Gisela Pöhler begrüßte zahlreiche Mitglieder und blickte auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück. In ihrer Ansprache betonte sie die wichtige Rolle der Trauer- und Sterbebegleiter: Sie seien das Fundament der Vereinsarbeit. Seit der Gründung im Jahr 2004 habe man gemeinsam mit vielen Engagierten viel erreicht. Zahlen und Engagement Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 106 Hospizbegleitungen durchgeführt, davon 20 im stationären Hospiz. Aktuell begleitet der Verein 54 Menschen im Landkreis. Insgesamt zählt der Verein 241 Mitglieder, darunter 200 Einzelpersonen, 29 Familien sowie 12 Institutionen. 86 aktive Hospizbegleiter sowie 13 Trauerbegleiter engagieren sich derzeit. Der Verein wachse stetig, wenn auch langsam, so Pöhler. Gleichzeitig bleibe es eine Herausforderung, neue Mitglieder zu gewinnen, da viele Menschen wahrscheinlich noch immer Berührungsängste mit den Themen Tod und Sterben hätten. In ihrem Rechenschaftsbericht verwies die Vorsitzende auf zahlreiche Termine: fünf Vorstandssitzungen, Klausurtagungen, Netzwerktreffen sowie Spenden- und Pressetermine. Für ihr Ehrenamt legt sie jährlich rund 5500 bis 6000 Kilometer zurück. Vielfältige Hospiz- und Trauerarbeit Die Berichte zeigten die große Bandbreite der Vereinsarbeit. Neben den Hospizbegleitungen wurden Trauerangebote weiter ausgebaut. Dazu zählen neben den bestehenden Einzelgesprächen und der monatlichen offenen Trauergruppe „Trost-Raum”, Trauerwanderungen sowie kreative Angebote für trauernde Kinder und Jugendliche. Ein neues Projekt ermöglicht es jungen Betroffenen, beim gemeinsamen Malen Trost zu finden. Zudem befindet sich ein spezialisiertes Angebot für Familien beim frühen Verlust eines Kindes – auch pränatal – im Aufbau. Hierfür wurde Hospiz- und Trauerbegleiterin Simone Frank eigens ausgebildet, um später betroffene Familien in akuten Situationen zu begleiten. Auch über die Koordinatorinnentätigkeit wurde stellvertretend für das Team durch Monika Kagerer über die intensive Arbeit mit den Ehrenamtlichen berichtet, darunter Fortbildungen, Supervisionen sowie der Hospizbegleiterkurs mit 14 Teilnehmern. Auch aktuell läuft der jährlich durchgeführte Ausbildungskurs im Marienheim Schwandorf mit 14 Teilnehmerinnen. Die Zusammenarbeit mit externen Pflegeeinrichtungen und Netzwerkpartnern wurde als sehr positiv hervorgehoben. Zu den besonderen Veranstaltungen zählten unter anderem der Welthospiztag in der Spitalkirche mit dem Kabarettisten Martin Rassau sowie der Besuch von Monika Gruber im Hospiz. Satzungsänderung und Neuwahlen Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Vorstands wurde eine überarbeitete Satzung einstimmig beschlossen. Die Neuwahlen leitete Vereinsmitglied Rechtsanwalt Kurt Mieschala. Dabei wurde Gisela Pöhler als 1. Vorsitzende bestätigt. Neue 2. Vorsitzende ist Sybille Huber. Gerd Reimer übernimmt das Amt des Schatzmeisters, Julia Montaser wurde zur Schriftführerin gewählt. Beisitzerinnen sind künftig Simone Frank, Brigitte Molch, Karin Pötzl und Evi Reil. Zu Kassenprüferinnen wurden Gerda Ordon und Rosi Pretzl gewählt. Ehrung für Angela Krüger Ein besonderer Moment war die Ehrung von Angela Krüger. Die Mitgründerin des Vereins hatte sich über viele Jahre hinweg, unter anderem als 2. Vorsitzende, engagiert und stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für ihren langjährigen und unermüdlichen Einsatz wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt.
Eine bunte Schar an Musikanten nahm wieder am Wirtshaussingen im HAK teil. (Bild: Monika Fink)

Bunte Besetzung beim Wirtshaussingen

Im gemütlichen Ambiente des Landgasthofs Busch in Kötzersdorf fand das Wirtshaussingen im HAK statt und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern an. Gastgeberin Monika Fink hieß das Publikum herzlich willkommen und setzte gleich den musikalischen Auftakt: Mit ihrer Steirischen stimmte sie das zünftige Lied „Grüß di Gott, Frau Wirtin“ an – prompt fielen Anni Sandner aus Kirchenthumbach (Steirische) und Barbara Reichl aus Weiden (Akkordeon) mit ein. Der Funke sprang sofort über, und die Stube füllte sich mit dichtem, warmem Klang. Die Riege der Musikantinnen und Musikanten konnte sich sehen – und vor allem hören – lassen. Mit der Steirischen bereicherten Albin Zeitler aus Kastl sowie Rudi Fink aus Kemnath den Nachmittag. Des weiteren sorgten Thomas Schreyer (Kemnath), Oswald Kopp (Ramlesreuth), Werner Matt (Mehlmeisel) und Bernhard Bienert (Trevesen) jeweils mit ihren Akkordeons für gute Laune. Fein und gefühlvoll setzte Siegfried Zaus aus Kemnath mit seiner Geige Akzente, während Roland Lutz aus Bayreuth auf der Konzertina brillierte. Vielseitig begleitete Heinz Schmidt aus Speichersdorf auf wechselnden Instrumenten. Für humorvolle, singende Pointen zeichnete sich schließlich Herbert Diesner aus Ebnath verantwortlich, der als Coupletsänger mit Gitarre auftrat. Linde Wick von den Kemnather Sängerinnen lockerte das Programm mit Witzen und heiteren Anekdoten auf. Musikalisch spannte das Repertoire einen weiten Bogen: Polkas, Walzer und böhmische Lieder wechselten einander ab, immer wieder stimmte die Stube zum gemeinsamen Singen ein. Auf besonderen Wunsch erklang von den Kemnather Sängerinnen das Lied „Nix Amore“, das für kräftigen Applaus sorgte. Der kurzweilige Nachmittag verging wieder einmal wie im Flug. Das nächste Wirtshaussingen findet am Pfingstsonntag, den 24.05.2026, erneut im Landgasthof Busch in Kötzersdorf statt.
Manfred Groher (l) und Walter Fleischmann (r) bedankten sich bei den anwesenden Jubilaren für deren langjährige Vereinstreue oder deren wichtige Funktionärstätigkeit. Von links: Rösch Helmut, Zach Bernhard, Sellmeyer Irmgard, Hoffmann Hans, Gast Andreas, Klier Werner, Epp Elisabeth, Weinberger Elfriede, Flierl Heidi, Maier Maria, Högl Evelyn, Gebhardt Karl-Heinz, Flierl Adelheid. (Bild: Manfred Groher)

Ehrung für verdiente Funktionäre und Mitglieder beim TuS Hirschau 1870 e.V.

Eine lange Tradition hat die Ehrung von Funktionären sowie Mitgliedern im TuS Hirschau, die jahrelang, gar jahrzehntelang dem Verein die Treue halten. Der Ehrenabend, in dem ausschließlich die genannten Personen im Mittelpunkt stehen, war ein Dank des Vereins für deren Mitgliedschaft oder Tätigkeit in und um den Verein. TuS-Vorstand Manfred Groher begrüßte alle Teilnehmer und bedankte sich herzlich für deren Engagement im Verein und den Abteilungen. Ohne diese Unterstützung wird kein Verein bestehen können, umso erfreulicher sind die Ehrungen von Sportlern, die bis zu 80 Jahre als Mitglied im Verein sind. Als Neuerung werden auch Personen ab 70 Jahre Mitgliedschaft oder 50 Jahre Funktionärstätigkeit mit eingeladen, erhalten aber an dem Ehrenabend keine gesonderte Ehrung. Geehrt wurden Mitglieder für 25 Jahre: Fellner Katharina, Grünwald Birgit, Lauerer Birgit, Lex Maria, Dr. Schönberger Hans-Jürgen, Schwab Maria, Sellmeyer Irmgard, Wild Birgit. Für 40 Jahre: Birner Marieluise, Flierl Adelheid, Geiler Hanna, Maier Maria, Weinberger Elfriede. 50 Jahre im Verein sind Epp Elisabeth, Högl Evelyn, Rauch Inge. 60 Jahre sind Flierl Heidi und Gebhardt Karl-Heinz beim TuS. Für die anwesenden Jubilare für 80 Jahre Vereinstreue gab es großen Applaus, denn das ist etwas Außergewöhnliches und wird in heutiger Zeit nicht mehr erreicht werden: Gast Andreas, Hoffmann Hans, Klier Werner, Reil Annemarie, Rösch Helmut und Zach Bernhard haben Geschichte geschrieben. Funktionäre wurden geehrt für 10 Jahre: Fellner Katharina und Wild Judith. Für 25-jährige Tätigkeit konnten Sellmeyer Irmgard, Luber Bernhard und Pichl Helmut die Auszeichnung in Empfang nehmen. Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es viel zu erzählen. Die Bewirtung im Sportpark-Restaurant Nikitas war ein leckerer Höhepunkt, und vor allem die langjährigen Mitglieder konnten aus den Jahren nach dem Krieg und dem Start der sportlichen Tätigkeiten im TuS viel erzählen, sodass es ein langer und gemütlicher Abend für die Jubilare wurde.
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