Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Im Hintergrund der Wasserturm und Maibaum mit den Wappen der Partnergemeinden. (Bild: Markus Rauscher)

Feuerwehr Adlholz auf Erkundungstour im Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Im voll besetzten Bus begab sich die Freiwillige Feuerwehr Adlholz auf einen außergewöhnlichen Vereinsausflug - eine Rundfahrt über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Geführt vom ehemaligen US-Pressesprecher Franz Zeilmann ging es für die Adlholzer Feuerwehrler und ihre Familien an geschichtsträchtige Orte, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben. Franz Zeilmann vermittelte beeindruckende Zahlen und Fakten über die enorme Größe und die Historie des Militärareals in den Bereichen Vilseck und Grafenwöhr. Die Route bot ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Zwischenstopps; darunter: die Kirchenruine Pappenberg, der Bleidornturm am Schwarzenberg, der Wasserturm in Grafenwöhr, die Wohnsiedlung Netzaberg, die Wolfschützenkapelle, die Kirchenruine Hopfennohe, der Friedhof Haag und die Lagerfeuerwehr Vilseck. Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss der Rundfahrt bei den Kollegen der Lagerfeuerwehr in Vilseck. Die Mannschaft vor Ort setzte für die Besucher spontan die Drehleiter in Betrieb. Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Erwachsenen nutzten begeistert die Gelegenheit, den Truppenübungsplatz und die Umgebung aus der Perspektive von oben zu betrachten. Die Vereinsführung der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz zog ein durchweg positives Fazit und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen der Lagerfeuerwehr Vilseck für den tollen Empfang sowie bei Franz Zeilmann für die engagierte und hochinteressante Führung. Ein ebenso großer Dank galt allen Teilnehmern, die durch ihr großes Interesse diesen gemeinsamen Ausflug zu einem einmaligen Erlebnis machten.
Die Wandergruppe in der Ludwigshöhle. (Bild: Günter Reizammer)

Auf dem Panormaweg Ailsbachtal

Die Mittwochswanderer des Waldershofer Fichtelgebirgsvereins zog es auch heuer wieder in die Fränkische Schweiz, um auf dem Panoramaweg Ailsbachtal zu wandern. Ausgangspunkt der 11 km langen Rundotur war der Parkplatz am Ailsbach nahe der Sophienhöhle. Bereits nach wenigen Gehminuten erreichte man mit der Ludwigshöhle das erste von vielen Highlights. Die beeindruckende natürliche Karsthöhle, früher Kühloch oder Rabenloch genannt, erhielt ihren jetzigen Namen anlässlich des Besuchs des bayerischen Königs Ludwig I. im Jahre 1830. Ihm zu Ehren wurde er dort zu einem Festmahl eingeladen. Nach der Durchgangshöhle ging es auf gemütlichen Wegen nach Kirchahorn und von dort auf dem Fränkischen Gebirgsweg Richtung Burg Rabenstein. Nach einer ausgiebigen Brotzeitrast am Parkplatz und Aussichtspunkt Schweinsberg verlief die Route bis zum Endpunkt auf fantastischen Wegen, Pfaden und Steigen! Nach Passieren der Sophienhöhle war auch schon die sehenswerte Burg Rabenstein erreicht. Sie zählt zu den Top-100 der Sehenswürdigkeiten in Franken und wird von der Burg Rabenstein Event GmbH betrieben. Leider war der Biergarten nicht geöffnet, so dass es auf dem Panoramaweg, streckenweise auch Promenadenweg bezeichnet, weiter und schließlich hinab ins Tal ging, um auf der anderen Talseite zur Schneiderkammer und zum Schneiderloch aufzusteigen. Der Sage nach versteckte sich dort im Dreißigjährigen Krieg ein Schneider. Auf der Reststrecke boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Burg Rabenstein und die Klaussteinkapelle. Zur abschließenden Einkehr fuhr man nach Prüllsbirkig zur Brotzeitstube am Bernerhof. Bei zünftiger Brotzeit ließ man die traumhafte Tour Revue passieren und den gelungenen Wanderausflug in gemütlicher Runde ausklingen.
Pater Dariusz (M.) mit Flossenbürger Pfarreiangehörigen (Bild: Sonja Sczech (sonja.sczech@web.de))

Viele Jahre zu Gast und längst verbunden - Pfarrei Flossenbürg sagt Pater Dariusz Vergelt's Gott

Als 1996 Pater Dariusz Sztuk zum ersten Mal als Urlaubsvertretung in die Pfarrei St. Pankratius zu Flossenbürg kam, war seine Heimat Polen noch nicht Teil der EU, in Deutschland zahlte man mit der D-Mark und der Ortsgeistliche hieß Pfarrer Alfons Kaufmann. Dass diese Urlaubsvertretung des damals gerade erst zum Priester geweihten Salesianers der Beginn einer mittlerweile 30 Jahre andauernden Verbundenheit und seelsorgerischen Begleitung werden würde, konnte keiner ahnen. Die Flossenbürger freuten sich jedenfalls auch dieses Jahr allesamt, dass Pater Dariusz, mittlerweile längst Professor an der Universität in Warschau, zum damit 31. Mal drei Wochen lang in Flossenbürg zu Gast war. Neben der Pflege der entstandenen Freundschaften feierte er in der Zeit alle Heiligen Messen in der Pfarrei, samt Mariä Himmelfahrt und der Kirwa. Die Flossenbürger freuten sich über herzliche Begegnungen, geistlichen Beistand und inspirierende Predigten. Bei der Verabschiedung des beliebten Geistlichen stellte Kirchenpfleger Josef Völkl in seiner Danksagung fest, dass die Pfarrei in diesen drei Jahrzehnten bereits von drei verschiedenen Ortsgeistlichen geleitet wurde und nun auch kurz vor einem Wechsel bei der Stelle des Pfarrvikars steht. Die einzige Konstante sei Pater Dariusz, sodass man, wie Josef Völkl augenzwinkernd hinzufügte, doch darüber nachdenken könnte, im Bistum seine Anstellung als Ortspfarrer zu beantragen. Dem Dank von Kirchenverwaltung und Pfarrer John Subash Vincent schlossen sich Ehrenamtliche der verschiedenen Gruppierungen und viele Gläubige an. Zur Unterstützung seines Wirkens überreichten KAB und Frauenbund Pater Dariusz Spenden, ebenso war die Kollekte des Wochenendes für ihn bestimmt. Mit den Worten aus dem gemeinsam gesungenen Segenslied „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand” und dem Versprechen, einander im Gebet verbunden zu bleiben, wünschten alle Pater Dariusz eine gute Heimreise und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Begrüßung zum Ferienprogramm der Feuerwehren Altendorf, Dürnersdorf, Willhof und Fronhof (Bild: Sina Feneis)

Ferienprogramm der Feuerwehren der Gemeinde Altendorf

Ein abwechslungsreicher Ferientag in Trossau sorgte für strahlende Gesichter und jede Menge Begeisterung. Die Kinder konnten die Feuerwehr einmal aus nächster Nähe erleben und dabei selbst aktiv werden. Ein besonderes Highlight war dieses Jahr die Drehleiter aus Oberviechtach. Sie sorgte bei Klein und Groß für Staunen. Zum einen waren viele von der Aussicht aus der Höhe begeistert, zum anderen beeindruckten die technischen Infos. Für ordentlich Bewegung sorgten der Hindernis-Parcours mit dem Spineboard und die Kübelspritzen beim Löschhaus. Beim Handtieren des Spreizers war hingegen Fingerspitzengefühl gefordert. Das Rettungswerkzeug wurde so aufgehängt, dass die Kinder es leicht bewegen konnten. Das Ziel dieser Station lag darin, einen Tennisball von der Spitze eines Hütchens zu der des anderen zu transportieren. Natürlich durften die Rundfahrten mit den Feuerwehrautos nicht fehlen. Wie jedes Jahr sorgten diese für leuchtende Augen bei kleinen und großen Feuerwehrfans. Das Tretbootfahren bot dieses Jahr eine willkommene Abwechslung zu den feuerwehrtechnischen Stationen. Das Angebot kam bestens an und wurde begeistert genutzt. Daneben warteten noch weitere Stationen auf die Teilnehmer. So zum Beispiel das Schlauchkegeln oder die Erste Hilfe Station. Für das Leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Es wurden Bratwürste gegrillt, an denen sich die Kinder und ihre Begleiter stärken konnten. So bot das Ferienprogramm einen abwechslungsreichen Vormittag und vermittelte den Kindern ganz nebenbei einen Einblick in die vielseitige Arbeit der Feuerwehr. Dabei wurde deutlich: Feuerwehr macht nicht nur beim Ferienprogramm, sondern auch im aktiven Dienst richtig viel Spaß.
Entenrennen 22.08.2026 (Bild: Anita Günther)

Nasser Rennspaß: Kleine Enten ganz groß im Rennen

Am Samstag, den 22. August 2026, fand im Rahmen der Ferienaktion der Freien Wähler wieder das beliebte Entenrennen statt. Und ein bisschen Wasser von oben konnte dabei niemanden stören – schließlich mögen Enten es bekanntlich nass, egal ob von oben oder von unten. Die 25 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 9 Jahren, die sich auf den Weg gemacht hatten, freuten sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag. Im Laufe des Nachmittags zeigte sich schließlich sogar noch die Sonne. Zu Beginn begrüßte Vorstand Friedrich Janner die Kinder und ihre Begleitpersonen. Anschließend ging es gleich zur ersten Fahrt mit dem Mantler Bockl der Freien Wähler. Herbert Steiner übernahm dabei wieder das Steuer und drehte mit den Kindern einige Runden – ein gelungener Auftakt, der bei den jungen Fahrgästen für viel Freude sorgte. Danach durfte sich jedes Kind wie gewohnt seine eigene Rennente aussuchen. Mit den ausgewählten Enten ging es anschließend erneut mit dem Bockl zur Startposition. Dort wurden die Enten in die Haidenaab gesetzt und das Rennen konnte beginnen. Stefan Lippik wartete bereits mit seinem Stand-up-Paddle-Board (SUP), um den Enten auf ihrem Weg zu begleiten. So konnte er darauf achten, dass keine der Rennenten unterwegs verloren ging oder sich am Ufer verfing. Am Ziel, dem alten Festplatz hinter der evangelischen Kirche, wartete Hans Reil bereits im Wasser auf die kleinen Rennenten. Nach und nach fischte er die ankommenden Enten aus der Haidenaab und nannte jeweils die entsprechende Nummer. Gespannt verfolgten die Kinder und ihre Begleitpersonen, an welcher Stelle die eigene Ente das Ziel erreichte. Besonders freuen durften sich Helena Gollwitzer, Tin Hammerl und Jonas Berberich, deren Enten als erste das Ziel erreichten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die Kinder, Eltern und Begleitpersonen standen Getränke, Kuchen und Wurstsemmeln bereit. Nach dem Rennen warteten zahlreiche Preise auf die Kinder. Unter anderem gab es Kinderkopfhörer, Lego, ein Skateboard, Trivial Pursuit, ein Pantomime-Spiel, Straßenmalkreide, Sandkastenformen und vieles mehr. Entsprechend der Reihenfolge, in der die Enten das Ziel erreicht hatten, durfte sich jedes Kind nach und nach etwas aussuchen. Dank der Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer wurde das Entenrennen auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Ferienaktion. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Bockl-Fahrt, beim Aussuchen ihrer Ente, beim Mitfiebern während des Rennens und natürlich bei der anschließenden Preisverteilung.
Ferienkinder auf dem Bauernhof in Obertresenfeld (Bild: Roman Bauer)

OWV Ferienprogramm trotz Regen

Beim alljährlichen Kinderferienprogramm der Marktgemeinde Waldthurn beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder der Oberpfälzer Waldverein. Am 28. August machten sich von 45 angemeldeten Teilnehmern leider nur 15 Ferienkinder mit den Begleitern Johanna Grünauer, Sabine Arlt, Kristina Grünauer, Sonja Bäumler, Monika Bauer, Thomas Bauer, Jürgen Förster mit den Vorsitzenden Dominik Klos und Roman Bauer auf den Weg nach Obertresenfeld zum Milchbauernhof von Manfred Bäumler. Wegen der schlechten Wetterlage musste kurzfristig umorganisiert werden. Empfangen wurde die Gruppe vom Hofbesitzer Manfred Bäumler und seinen Neffen Florian und Jakob Albrecht. Der Seniorchef stellte sich zunächst vor und erklärte kindgerecht den Tagesablauf eines Milchbetriebes. Auf großes Erstaunen stieß der Melkroboter, der vollkommen autark das Melken der Milchkühe übernimmt. Die entsprechenden Kühe betreten selbständig den Melkstand, der Roboter reinigt das Euter und startet anschließend den Melkvorgang. Streng getrennt sind trächtiges und junges Vieh. Gerade die kleinen, putzigen Kälber verursachten viel Aufmerksamkeit und erhielten viele Streicheleinheiten. Leider beschränkt sich der Beruf des Landwirtes nicht nur auf Stall-, Wald- und Feldarbeit. Der bürokratische Aufwand nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Umfangreiche PC-Kenntnisse sind mittlerweile Voraussetzung um in der modernen Landwirtschaft gute Erfolge zu erzielen. Selbstverständlich sind technischer Sachverstand unumgänglich, damit die großen landwirtschaftlichen Gerätschaften sicher bedient werden können. Ein Höhepunkt des kurzweiligen Nachmittags waren die Fahrten im Korb des Hofladers, der unentwegt die begeisterten Kinder durch das Hofgelände führte. Für Verpflegung, Getränke und Naschereien sorgte das Team vom Marktladen. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse war es ein erlebnisreicher und interessanter Nachmittag beim „Homühlbauer” in Trasafeld.
v. l. Hans Prechtl, Christian Kiendl, Rita Heiß, Pater Justine, Helmut Kramer, Rosemarie Brattinger, Irmi Prechtl (Bild: Helmut Kramer)

Seniorenkreis Stulln fährt nach Weltenburg und Eggmühl

Bei herrlichem Wetter führte der diesjährige Ausflug des Seniorenkreises Stulln zuerst nach Kelheim. Dort unternahm die Gruppe mit dem Schiff eine Rundfahrt auf der Donau. Weiter ging es dann mit dem Bus zum Kloster Weltenburg zur freien Verfügung. Nach dem Essen fuhr man auf Einladung der Senioren vom Pfarrcafe Ü 60 nach Schierling/Eggmühl. Dort hatten sie für die Stullner Senioren die Turnhalle aufwändig geschmückt und ein riesiges Kuchenbuffet vorbereitet. Der ehemalige Stullner Pfarradministrator Pater Justine, der sehr gerührt über den Besuch seiner ehemaligen Freunde war, begann den Nachmittag mit einer kleinen Andacht. Die Leiterinnen der Gruppe Pfarrcafe Ü60, Rosemarie Brattinger und Rita Heiß begrüßte danach die Stullner herzlich zu ihrem Gegenbesuch. Sie freute sich besonders über die Anwesenheit ihres Bürgermeisters, Christian Kiendl und des stellv. Landrats Hans Prechtl aus Stulln. Beide sprachen ein Grußwort. Danach wurde das Buffet freigegeben. Zum Schluss besuchten alle das Löwendenkmal in Eggmühl. Franz Spacek, vom Verein des Kgl. Bay. 5. Linien-Infanterie-Regiment Preysing erzählte in seiner historischen Uniform die Geschichte der Schlacht von 1809, in der Napoleons Truppen einen entscheidenden Sieg über die Österreicher errangen. Hans Prechtl ließ es sich danach, zur Freude der Teilnehmer, nicht nehmen, einen Schuß mit einem historischen Steinschloßgewehr abzugeben. Nach einer bewegenden Verabschiedung durch die beiden Vorsitzenden Helmut Kramer und Irmi Prechtl, die sich besonders bei Pater Justine und der Gruppe Pfarrcafe Ü60 für den herzlichen Empfang und das reichliche Kuchenbuffet bedankten, ging es wieder zurück nach Stulln.
Gruppenbild der Teilnehmer an den Schanzen von Planica (Bild: Lothar Porst)

KAB Immenreuth entdeckt Schätze der Natur, Kultur und den Genuss Sloweniens

Die Mehrtagesfahrt der KAB Immenreuth nach Slowenien bot viel Abwechslung zwischen Kultur, Natur und kulinarischen Entdeckungen. Beim Besuch der Hauptstadt Ljubljana fanden wir eine saubere und lebensfrohe Stadt vor. Das zeigt gut den Lebensmut der Bevölkerung, die nach der vollständigen Zerstörung der Innenstadt durch das Erdbeben von 1895 die Gebäude im Zentrum nach historischen Vorbildern wieder modern aufbaute. Es sind schmucke und teils farbenfrohe Gebäude und Plätze, dazu Markthallen nach römischen Vorlagen und es gab reges Treiben entlang der Straßen am Fluss und auf den zahlreichen Brücken. Dann - ein See am Fuß des Gebirges mit Insel, einer Burg und Wallfahrtskirche - die Kleinstadt Bled ist Anziehungspunkt für viele Besucher. Doch die Slowenen verstehen die Menschenmassen zu verteilen. Die Ruderboote hin zur Insel sind mit Muskelkraft bewegt, relativ klein und die Wallfahrtskirche der Insel nur damit erreichbar. Wir konnten uns auf der Seepromenade, in Cafes und zum Wandern auf den Burghügel aufhalten. Bemerkenswert ist die Sauberkeit in der gesamten Region, offenbar legen die Slowenen großen Wert, dass Orte und ihre natürlichen Umgebung ein gutes Bild abgeben. Die Natur in ihrer Ursprünglichkeit erlebten wir in den Julischen Alpen. Das enge Tal des Soca mit tief in den Kalkboden eingeschnittenem Gewässer, Wasserfällen und kiesigen Badestellen war nur über wilde
„Punkt 12”-Konzert in der Josefskirche mit Silvia Schönberger, Judith Peter und Karin Schönberger (v.l). Auf dem Programm standen Werke der Romantik und des Barocks. (Bild: Helmut Kunz)

„Punkt 12”-Konzert in der Josefskirche begeistert

Ein besonderes musikalisches Doppeljubiläum stand am Samstagmittag im Mittelpunkt der musikalisch gestalteten Mittagsandacht „Punkt 12” in der Josefskirche. Die Kirche feiert heuer ihr 125-jähriges Bestehen, gleichzeitig wird 2026 des 125. Todestages des Komponisten Josef Rheinberger gedacht. Grund genug für die Sängerinnen Judith Peter und Silvia Schönberger, gemeinsam mit Organistin Karin Schönberger ein Programm zu gestalten, das Rheinberger und seine Zeitgenossen in den Mittelpunkt stellte. Mit Rheinbergers „Venite populi” eröffnete das Trio die Mittagsandacht. Von den ersten Takten an beeindruckten die beiden Sängerinnen mit ihren glasklaren Stimmen. Rheinberger, der die spätklassische Romantik entscheidend mitprägte, war im ersten Konzertteil gleich mit drei Werken vertreten. Neben „Venite populi” erklangen „Alma redemptoris mater” und „Ave Maria”. Abwechslungsreich ergänzt wurde das romantische Programm durch das „Crucifix” des französischen Komponisten Jean-Baptiste Faure, „Gebet” von Ferdinand Hiller sowie „Wanderers Nachtlied” von Artur Rubinstein. Dabei entstand ein stimmungsvolles musikalisches Bild der Romantik, das von der Orgel und dem harmonischen Zusammenspiel der beiden Sängerinnen getragen wurde. Auch der Wechsel des Konzertortes innerhalb der Kirche sorgte für eine besondere Note. Während der romantische Teil von der Orgelempore herab zu hören war, nahm das Trio für den barocken Programmabschnitt an der Orgeltruhe im Mittelgang der Josefskirche Platz. Nun standen Werke von Sigismund Neukomm, Johann Michael Haydn, Heinrich Schütz und Wolfgang Amadeus Mozart auf dem Programm. Mit dem „Kyrie” aus Neukomms Messe in C, „Mutter der Barmherzigkeit” von Johann Michael Haydn, „Wo du hingehst” von Heinrich Schütz und Mozarts „Ave Maria” schlug das Konzert einen Bogen von der Klassik bis zur geistlichen Musik früherer Epochen. Mehr als 50 Besucherinnen und Besucher ließen sich auf die musikalische Mittagsstunde ein. Die beiden Sonntagslesungen wurden von Lektor Peter Gach vorgetragen und fügten sich in die besondere Atmosphäre der Andacht ein. Die sommerliche Konzertreihe wird vom Sachausschuss für Kirchenmusik von St. Josef veranstaltet. Beim nächsten „Punkt 12”-Konzert am kommenden Samstag steht die Gitarre im Mittelpunkt: Peter Ermer wird die Kirchenbesucher mit seiner Musik durch die Mittagsstunde begleiten.
Bei der Veranstaltung „Spiel und Spaß im Pfarrhof” hatten 23 Ferienkinder einen tollen Nachmittag erlebt. (Bild: Marion Hollweck)

Spiel und Spaß im Riedener Pfarrhof begeistert Ferienkinder

Tolle Termine im Ferienprogramm der Gemeinde Ensdorf und des Marktes Rieden erfreuen sich erfahrungsgemäß großer Beliebtheit. So auch die Veranstaltung „Spiel und Spaß im Pfarrhof“, welche das Jugendforum der Pfarreiengemeinschaft Ensdorf-Rieden-Vilshofen am 24. August Nachmittags anbot. 23 Kinder nahmen im Riedener Pfarrhof an dem kunterbunten und spielerischen Event teil. Fünf Betreuerinnen und Betreuer kümmerten sich um das Wohl der kleinen Feriengäste aus allen drei Pfarreien. Das Wetter spielte mit und so hatten die Kinder bei verschiedenen Spielstationen die Möglichkeit, sich nach Lust und Laune auszutoben. Ganz spannend das Kickerturnier, bei dem die Kinder ihren Idolen aus den großen Vereinen nacheiferten. „Aufpassen, gleich fliegts runter“, rief so manches Kind beim Beobachten des „Eierlaufes“. Schnell und konzentriert sein, hieß es da. Wenn dann doch ein Ei zu Boden ging, war ein lustiger Aufrschrei groß. Weiter ging es beim Ringe hüpfen, Sackhüpfen und einem spannenden Wikingerschach. Die Augen der Ferienkinder waren riesengroß ob der tollen Spielmöglichkeiten. Natürlich wurden Wasserbomben gebastelt für die große Wasserbombenschlacht zum Ende des vielfältigen Nachmittags. Die Betreuer, Eltern und Großeltern hatten auch allen Grund sich zu freuen, war es doch wieder ein toller Nachmittag für Ferienkinder. Zum Schluss gab es für alle Kinder ein Eis.
Aus Juttestoff wurden Wichtel mit Lavendelfüllung und Türkränze gebastelt  (Bild: Brigitte Klinger)

Basteln bei Regen und Gärtnern bei Sonnenschein

Die letzten beiden Wochen im August sind für Gartler wie ein Glücksspiel. Regnet es oder scheint die Sonne? Aus der geplanten Aktion „Gärtnern mit Kindern“ beim OGV Glaubendorf-Woppenhof wurde am regnerischen Freitag ein Bastelabend. Mit Jutestoff, der einst die Turnhalle dekorierte, wurden unter Anleitung von Maria Duftwichtel und Türkränze gebastelt. Auf einem Fleckerl Stoff setzten die Kinder einen Knäuel Füllwatte. Für den Duft kamen in die Mitte getrocknete Lavendelblüten und ein paar Tropfen Lavendelöl hinein. Dieses wurde mit einem Band zu einem Beutel zusammengerafft. Darauf klebten die Kinder einen Holzkopf mit einem selbstgemachten Filzhut. Verziert wurden die Wichtel mit Dekolaub. Auch ein Igel stand zur Auswahl. Die Frauen übten sich beim Türkranzbinden. Mit ein bisschen Geschick wurde aus dem einfachen Material ein bombastischer Hingucker. Nichtsdestotrotz des Regens wurde der Abend mit Grillen unter dem Vordach fortgesetzt. Vorstand Wolfgang verköstigte die kleinen und großen Gartler mit Grillspezialitäten und Eis. Wie sagt man: Alle guten Dinge sind drei! Nach dem dritten geplanten Termin konnten alle Gartler nun bei Sonnenschein ihr Können nachholen und somit die Gartenanlage des Pfarrheims Glaubendorf wieder auf Vordermann bringen. Hierzu brachte jeder sein eigenes Gartenwerkzeug mit und fand gleich mit einem gärtnerischen Auge Arbeit beim Sträucher-Zurückschneiden, Stauden-Ausputzen und Unkrautjäten. Nach getaner Arbeit läutete man den Feierabend mit Getränken und Eis ein.
Die Mitglieder, die am Fernrundenwettkampf 2024/2025 erfolgreich teilgenommen haben. (Bild: Jasmin Heinrich)

Siegerehrung Fernrundenwettkampf 2024/2025 der Soldatenkameradschaft 1873 Neustadt/WN

Im Schützenheim Neustadt kamen die Kameraden der Soldatenkameradschaft 1873 Neustadt/WN am 08. August zusammen. Geehrt wurden Mitglieder aus der Schützengruppe, die wie jedes Jahr am Fernrundenwettkampf teilgenommen und wieder gute Ergebnisse erreicht haben. 1.Vorstand Engelbert Eckart, Kamerad und Stadtrat Karl Meier, sowie Heinrich Scheidler überreichten folgenden Teilnehmern ihre Urkunde und Spange: In der Einzelwertung Sportpistole Kleinkaliber erreichten Karl Stock in der Seniorenklasse mit 1446 Ringen den 3. Platz und Peter Heinrich in der Altersklasse mit 1362 Ringen den 1. Platz. Den ersten Platz gewann in der Wertung Einzel Luftgewehr, Altersklasse, mit 1685 Ringen Wolfgang Huber. In der Einzelwertung Luftpistole-Auflage erhielt Engelbert Eckart in der Seniorenklasse den 2. Platz mit 1555 Ringen. 1.Platz, sowie der 3. Platz gingen in der Seniorenklasse der Einzelwertung Luftpistole an Wolfgang Huber (1518 Ringen) und Norbert Schwarz (1504 Ringen). In der Altersklasse gewann Markus Schulze mit 1610 Ringen. Auch in der Mannschaftswertung war die Sportschützengruppe erfolgreich. Die Kameraden Peter Heinrich und Karl Stock erreichten in der Seniorenklasse Sportpistole Kleinkaliber mit 2808 Ringen den 3. Platz. Die Luftpistolenmanschaft der Altersklasse, Peter Heinrich, Markus Schulze, Jürgen Hecht, erhielten mit 4183 Ringen den 3. Platz. Mit 4376 Ringen gewannen die Schützen Norbert Schwarz, Alfred Ertl und Wolfgang Huber in der Seniorenklasse den 1. Platz. Die Altersklasse der Luftgewehrmanschaft bestehend aus unserem Kameraden Wolfgang Huber, Albert Brandt und Norbert Schwarz erreichten den 3. Platz mit 4418 Ringen. Eine weitere besondere Leistung erreichte unser Mitglied Wolfgang Huber, welcher auf der BSB-Landesmeisterschaft 2025 teilnahm. Mit 283,2 Ringen gewann er in der Seniorenklasse den 1. Platz. Vorstand Engelbert Eckart wünschte allen Schützen eine erfolgreiche Teilnahme am nächsten Fernrundenwettkampf.
Der Grafenwöhrer Frauenbund gut gelaunt bei der Holzkugel. (Bild: Roswitha Heining)

Der Grafenwöhrer Frauenbund war unterirdisch und hoch oben unterwegs

Bei bestem Wetter machte sich Frauen aus Grafenwöhr auf den Weg nach Schwandorf, um die dortigen Felsenkeller zu erkundigen. In zwei Gruppen aufgeteilt, begaben sich die Frauen in das unterirdische Labyrinth der alten Felsenkeller, die per Hand aus dem Fels gehauen wurden zur Lagerung von Bier, das von vielen Kommunbrauern selbst hergestellt wurde. Nachdem die Eigenproduktion von Bier nicht mehr nötig war, wurden die Keller zur Lagerung von Geschäften genützt. Später sind die Keller mit Unrat zugeschüttet worden. Um 2000 herum wurde das unterirdische Labyrinth wieder entdeckt, gereinigt und für die Öffentlichkeit zugängig gemacht. Bei kühler Temperatur um die 8 Grad ist es ratsam, auch bei hohen Temperaturen im Außenbereich eine Jacke mitzunehmen. Die Frauen des katholischen Frauenbunds waren bestens darauf vorbereitet. Nach dieser interessanten Führung ging es mit dem Bus weiter zur Holzkugel am Steinberger See. Dort genoss man erst Kaffee und Kuchen, bevor die Gruppe die Holzkugel erklomm. Durch schöne Aussicht und die Unterhaltung war der Aufstieg kurzweilig und nicht anstrengend. Ein paar mutige Frauen nahmen den kurzen Rückweg über die Rutsche zurück zum Ausgangspunkt. Der Rest spazierte den Weg wieder hinunter. Auf dem Heimweg wurde in Wernberg im B 14 eingekehrt und sich gestärkt. Die Fahrt war bestens organisiert von Rosalinde Hacker und Roswitha Heining.
Stolz präsentierten die Kinder ihre selbst gestalteten Werke (Bild: Gerd Neumann)

Kreatives Ferienprogramm: Kräutertürme aus Tontöpfen

Im Rahmen des Ferienprogramms des Obst- und Gartenbauvereins Erbendorf e.V. konnten Kinder in den Ferien kreativ werden und gleichzeitig einiges über Kräuter und Pflanzen lernen. Zu Beginn wurde den Kindern anhand eines Musterturms die Vorgehensweise erklärt. Bei den verwendeten Tontöpfen legte der OGV Wert auf Nachhaltigkeit und sammelte im Vorfeld gebrauchte Tontöpfe. Dann ging es an das Aussuchen der Töpfe und das Bemalen mit Acrylfarben. Mit viel Begeisterung gestalteten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst einen eigenen Kräuterturm aus zwei unterschiedlich großen Tontöpfen. Die Töpfe durften nach Herzenslust individuell bemalt werden. Dabei entstanden tolle bunte und fantasievolle Kunstwerke. In der Zwischenzeit, bis die Farben trocken waren, wurde der Hunger gestillt. Es gab verschiedene süße Köstlichkeiten wie Amerikaner, Nussschnecken oder auch Pizzaschnitten sowie frische Getränke. Anschließend ging es ans Bepflanzen. Gemeinsam wurden verschiedene Kräuter in die vorbereiteten Töpfe gesetzt. Die Kinder erfuhren dabei, welche Kräuter sich für den Kräuterturm eignen, wie sie richtig eingepflanzt werden und was bei der späteren Pflege zu beachten ist. Mit viel Freude und Eifer waren die Kinder bei der Sache und konnten aus den verschiedenen Kräutern wie Schnittlauch, Thymian, Zitronenmelisse und Erdbeerpflanzen wählen. Am Ende durfte jedes Kind seinen selbst gestalteten und bepflanzten Kräuterturm mit nach Hause nehmen. So konnten die Teilnehmer nicht nur ein schönes Andenken an den Ferientag mitnehmen, sondern auch erleben, wie aus kleinen Pflanzen mit der richtigen Pflege etwas wächst und gedeiht. Der Obst- und Gartenbauverein Erbendorf e.V. freute sich über die rege Teilnahme und den gelungenen Ferientag. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrer Unterstützung dafür sorgten, dass die Kinder einen abwechslungsreichen und lehrreichen Nachmittag verbringen konnten.
north