TV eine sportlich engagierte Großfamilie. Bürgermeister Uli Münchmeier, Raphael Wittmann, Dominik Buchbinder (Bild: Gabriele Buchbinder)

Wenn Einsatz und Leidenschaft Früchte tragen

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.” Mit diesem Satz von Dirk Nowitzki leitete Dominik Buchbinder die Sportlerehrungen bei der Jahreshauptversammlung des TV Vohenstrauß ein. Ein Satz, der auf den Punkt bringt, was im Sport zählt: sich einzusetzen, an sich zu arbeiten und auch nach Rückschlägen weiterzumachen. Im Mittelpunkt standen deshalb nicht nur die hervorragenden Ergebnisse und Platzierungen oder Titel, sondern vor allem die Menschen und der Einsatz, der hinter diesen Erfolgen steht. Blockweise wurden die erfolgreichen jungen Athletinnen und Athleten aus Leichtathletik, Karate, Judo und Tischtennis nach vorne gebeten. Urkunden, kleine Geschenke und Auszeichnungen würdigten ihre Leistungen und machten zugleich deutlich, wie breit das sportliche Engagement im TV Vohenstrauß aufgestellt ist. Auf der Piste zu Hause „Skifahren ist ein Tanz, bei dem der Berg immer führt.” Und der TV Vohenstrauß darf von sich behaupten, ausgezeichnete Tänzerinnen und Tänzer in seinen Reihen zu haben. Die Ski-Alpin-Aktiven stellten sich anspruchsvollen Pisten und starker Konkurrenz und vertraten den TV auch überregional mit großem Erfolg. Ein ganz besonderer Moment gehörte anschließend Raphael Wittmann, dem langjährigen Aushängeschild des TV im alpinen Skisport. Als Nordbayerischer Meister und Oberpfalzmeister hat er die Höhen, aber auch die Tiefen des Leistungssports kennengelernt und weiß, wie viel Arbeit hinter solchen Erfolgen steckt. Mit der beruflichen Orientierung beginnt für ihn nun ein neuer Lebensabschnitt. „Vieles von dem, was du im Sport gelernt hast, wird dich auch dorthin begleiten”, gab ihm Dominik Buchbinder mit auf den Weg. Unter Standing Ovations trat Raphael nach vorne und nahm seine Urkunde und den Dank des Vereins entgegen. Für eine besondere Überraschung sorgte anschließend eine Videobotschaft von Peppi Ferstl, einer deutschen Größe des alpinen Skiweltcups. Er wünschte Raphael für seine Zukunft alles Gute und verband damit den Wunsch, dass die nachfolgenden Athletinnen und Athleten in seine Fußstapfen treten. Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen. Dass die Ehrungen auch technisch zu einem besonderen Erlebnis wurden, war dem Engagement von Katrin Henschel zu verdanken. Die technische Leiterin, die beruflich in diesem Bereich tätig ist, hatte eine professionelle Live-PowerPoint-Präsentation ausgearbeitet und sorgte dafür, dass Einspielungen und Zuschaltungen punktgenau mit den Redebeiträgen harmonierten. Meistertitel und ein Abschied mit Herz Den Abschluss der Sportlerehrungen bildete die Volleyballabteilung. Oberpfalzmeister und auch weitere Erfolge, vom Bayern-Pokal bis zu Medaillenrängen, zeugen von einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Dahinter stehen Trainerinnen und Trainer, die ihre Mannschaften mit viel Herzblut begleiten. Auch ihnen galt der besondere Dank der Versammlung. Unter großem Applaus wurden anschließend die Volleyball-Damen und das gesamte Team geehrt. Ein besonderer Dank galt dabei Bernhard Grosser, einem echten Urgestein des TV. Seit 1968 gehört er dem Verein an, bereits 1983 erwarb er seinen Trainerschein. Als stellvertretender und später als erster Abteilungsleiter prägte er die Volleyballabteilung über viele Jahre. Sein Herz schlägt im TV-Takt, im Rhythmus des Volleyballspiels. Nun wurde Bernhard Grosser in den Trainerruhestand verabschiedet. „Arbeit ist das halbe Leben, aber nicht das Ganze” und so darf nach vielen Jahren voller Einsatz auch einmal etwas mehr Zeit für andere Dinge bleiben. Im Kreis seiner Volleyball-Damenmannschaft nahm er die Ehrung und den Dank der gesamten Versammlung entgegen. Für eine gute Nachfolge ist gesorgt: „Flo” Florian Stengel und „Pfaffi” alias Julia Hösl, selbst erfolgreiche Spielerin, werden künftig das Training übernehmen. So endeten die Sportlerehrungen mit einem Blick nach vorne: auf junge Talente, engagierte Trainer und eine neue Generation, die bereitsteht. Der TV Vohenstrauß darf also durchaus neugierig und zuversichtlich bleiben, dass seine Erfolgsgeschichte auf den nächsten Stufen weitergeht. Ehrungen der einzelnen Abteilungen Leichtathletik: Luisa Schuller, Matilda Malzer, Lina Kümmel, Erik Nachtmann, Valentin Forster, Lukas Völkl, Marco Preßl, Vinzent Jünke, Mareike Forster, Marlena Klug, Katharina Breu, Mirijam Klug, Charlotte Hösl, Lena Karl, Christina Dirscherl, Martin Schwab, Julian Reindl, Dominik Buchbinder Karate: Denis Kranz, Artem Martych, Michael Müller, Hannah Lamm, Franz-Joseph Kleber, Kenan Besli, Jasmin Baron, Marcel Bieber Judo: Leon Ach, David Beimler, Tyler Meindl, Yeshua Nombo, Anton Bauer, David Nombo, Svenja Kreuzer, Ludwig Wittmann Tischtennis Jugendmannschaft und Einzel Tobias Voit, Luca Fischer, Andreas Schell, Thomas Uebelacker, Leander Klein, Moritz Hochholzer Ski Alpin: Marlena Klug, Anna Baierl, Lara Marie Wittmann, Lorenz Baierl, Mirijam Klug, Raphael Wittmann Volleyball Damen 1 und U14 weiblich Julia Hösl, Julia Bock, Julia Singer, Alica Baier, Alexandra Beer, Jenny Keck, Marie Grosser, Marie Bäumler, Madleen Mitlmeier, Franziska Nößner, Hannah Grosser, Janina Haberkorn, Elisabeth Mages, Anna Ditz, Hanna Güntner, Leonie Saller, Anna Zielbauer, Magdalena Ertl, Sophie Jäger (Roding), Lena Hoffmann (Schwandorf)
Unsere Reisegruppe im Schlosspark Belveder in Wien. (Bild: Irene Zeller)

VdK Amberg-Nord unterwegs

Der VdK Amberg-Nord unternahm mit dem VdK Reisedienst eine Viertagesfahrt in die Wachau und Wien. Als erstes Etappenziel wurde das Stift Melk angesteuert. Nach einer Führung durch die Klosteranlage fuhren wir zur Schiffsanlegestelle an der Donau, um mit der MS Austria die Wachau von der Donausseite von Melk über Dürnstein nach Krems zu genießen. Anschließend brachte uns der Bus ins Quartier nach Manhartsbrunn vor den Toren Wiens. Dort im Hotel wurden wir mit einem Wiener Schnitzel beim Abendessen belohnt. Am 2. Tag besuchten wir Wien. Mit dem Kulturführer Karl starteten wir zunächst eine Stadtrundfahrt über die Ringstraße vorbei am Prater und dem UNO-Viertel. Beim Hundertwasserhaus legten wir einen Stopp ein. Weiter ging es zum Schloss Belvedere. Dort bot sich ein herrlicher Blick auf Wien, den angrenzenden Wienerwald und die Donau. Vom Heldenplatz aus spazierten wir über die Hofburg zum Stephansdom, da dort gerade eine Messe gefeiert wurde, konnten wir die Akustik der Orgel und eines Mädchenchors bewundern. Weiter ging es zum Mozartviertel. Im Hotel erwartete uns ein Heurigenabend mit einer reichlichen Heurigenplatte, Wiener Krapfen und einem Glas Heurigen oder mehr. Zur Unterhaltung spielte der Sepp mit seiner Harmonika. Am 3. Tag war unser 1. Tagesziel Baden bei Wien im Wienerwald. Anschließend ging es durchs Helenental zum Stift Heiligenkreuz. Dort konnten wir dem Stundengebet der Zisterzienser-Mönche beiwohnen. Weiter ging es nach St. Pölten. Nach einem kurzen Aufenthalt brachten uns unsere Busfahrer und der Kulturführer in die Nähe von Krems zu einer Marillendestillerie mit Verkostung. Am Abend erwartete uns ein köstliches Abendessen im Hotel. Am 4. Tag ging es wieder nach Hause. Jürgen, unser Busfahrer, fuhr mit uns durch die Wachau entlang der Donau von Krems nach Melk. So konnten wir noch mal diese schöne Gegend genießen. In Linz legten wir noch einen Zwischenstopp ein, bevor wir zum Abendessen in Sossau bei Straubing den Tag langsam ausklingen ließen. Mit vielen schönen Eindrücken kamen wir am Abend wieder in Amberg an.
Sichtlich gerührt zeigten sich die frischgebackenen Ehrenmitglieder. Die Überraschung ist gelungen. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Drei neue Ehrenmitglieder für den TV Vohenstrauß

Für einen besonders bewegenden Moment sorgte die Ernennung von drei neuen Ehrenmitgliedern. Obwohl der TV Vohenstrauß inzwischen mehr als 1.800 Mitglieder zählt, war es gelungen, die Überraschung bis zur Jahreshauptversammlung geheim zu halten. So erfuhren Alfred Arnold, Dagmar Schmidt und Manuela Völkl erst nach der Zustimmung der Versammlung von ihrer besonderen Auszeichnung. Sichtlich überrascht, gerührt und bewegt nahmen alle drei die Urkunden und persönlichen Geschenke entgegen. Alfred Arnold – die Nummer 7 als Glückszahl Die erste Laudatio hielt Vorsitzender Stephan Gesierich für Alfred Arnold, der im TV Vohenstrauß die Mitgliedsnummer 7 trägt, für ihn eine Glückszahl. Seine sportliche Laufbahn begann bereits 1972 im Alter von zwölf Jahren beim FC Freihung mit Tischtennis. Nach einer beruflich bedingten Zeit, in der er in ganz Bayern unterwegs war, führte ihn sein Weg 1987 zurück in die Heimat und damit zum TV Vohenstrauß. Seit fast vier Jahrzehnten steht Arnold inzwischen ununterbrochen in Verbands- und Pokalspielen für den TV an der Tischtennisplatte. Für 30 Jahre Leistungssport zeichnete ihn der Bezirksvorsitzende Günter Bauer bereits mit der Leistungsnadel des Bayerischen Tischtennisverbandes aus. Doch Arnold auf Tischtennis zu reduzieren, würde ihm bei Weitem nicht gerecht. Auch in der Polizeimannschaft feierte er Meisterschaften und Erfolge beim legendären FC-Bayern-Fanclub-Turnier. Ob Wellenreiten, Kiten oder Surfen, der vielseitige Sportler macht auch dabei bis heute eine gute Figur. Seit Anfang der 1990er-Jahre ist Arnold Trainer der Tischtennisabteilung, seit 1997 deren Leiter und zudem Mitglied des Ausschusses. Seit 2001 ist er Fachübungsleiter Tischtennis, daneben seit vielen Jahren auch als Skiübungsleiter aktiv. Dutzenden Kindern brachte er das Skifahren bei und führte Jugendmannschaften zu zahlreichen Erfolgen. Seine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und sein Fleiß, so Gesierich, suchten ihresgleichen. Ob im privaten, dienstlichen, sportlichen oder ehrenamtlichen Bereich, sein Engagement gehe weit über das gewöhnliche Maß hinaus. Inzwischen hat Arnold auch seine Nachfolge in der Tischtennisabteilung geregelt, die künftig von Dominik Schütz übernommen wird. Für dieses außergewöhnliche Engagement ernannte der TV Vohenstrauß Alfred Arnold zum Ehrenmitglied. Dagmar Schmidt – seit Jahrzehnten in Bewegung Mit Stephanie Beierl-Nickl übernahm die dritte Vorsitzende die zweite Laudatio. Auch Dagmar Schmidt gehört zu jenen Persönlichkeiten, die den Turnbereich des TV über Jahrzehnte hinweg geprägt haben. Seit 1990 steht sie mit unterschiedlichen Gruppen mehrfach in der Woche in der Halle. Und wenn ihr Mann Erwin sie einmal sucht, so Beierl-Nickl augenzwinkernd, dann sei die Turnhalle vermutlich die beste Adresse. Nach ihrer Übungsleiterausbildung 1991 übernahm Schmidt zunächst das Montagsturnen, schnupperte in den Kinderbereich hinein und prägte anschließend über viele Jahre die Aerobic-Gruppe. Seit 2003 ist sie bei „Kreuzfidel” aktiv. Von 1994 bis 2014 leitete sie zudem Step-Aerobic, bevor sie die Gruppe an TVlerin Bettina Voit übergab. Auch im Ausschuss brachte sie sich von 1999 bis 2011 ein. Dabei versteht es Schmidt nicht nur, Bewegung zu vermitteln, sondern auch Gemeinschaft zu schaffen. Gemeinsame Fahrten, gesellige Treffen und regelmäßige Einkehr mit ihren Gruppen gehören ebenso dazu wie ihr langjähriger Einsatz bei Veranstaltungen des TV, bei denen sie mit ihren Frauen für die Bewirtung sorgte. Vielseitig, engagiert und immer offen für neue Entwicklungen, so hat Dagmar Schmidt den Turnverein über Jahrzehnte begleitet. Für dieses große ehrenamtliche Engagement wurde auch sie zum Ehrenmitglied ernannt. Und der Wunsch der Turnerfamilie ist klar, noch viele gemeinsame Jahre voller Tatendrang. Denn, wie es in der Laudatio treffend hieß: „Wer rastet, der rostet.”
Johannes Neukam von „Tannenzweig Preißach” (stehend Zweiter von links) ist der neue Luftgewehr-Gauschützenkönig des Oberpfälzer Nordgaus, zur Königin wurde Claudia Herr aus Weiden (sitzend rechts neben Lichtgewehrkönig Lukas Presche) gekürt. (Bild: Bernhard Piegsa)

Nordgau mit Lichtgewehrkönig einzig in Bayern

Die „Residenzen” des Oberpfälzer Schützen-Nordgaus im Bayerischen Sportschützenbund liegen für zwölf Monate in Trabitz und Weiden: Aus der Schützengesellschaft Tannenzweig in Preißach kommt der frischgebackenen Inhaber der begehrtesten „royalen” Würde bei den Herren, Luftgewehr-Gauschützenkönig Johannes Neukam. Der Burkhardsreuther verfehlte beim in Weiden ausgetragenen 97. Gaukönigsschießen mit einem 32-Teiler die ideale Mitte nur um weniger als einen Drittelmillimeter. Als ebenbürtige „Co-Regentin” bewährte sich Luftgewehr-Gaukönigin Claudia Herr von der Feuerschützengesellschaft (FSG) Weiden mit einem 54,5-Teiler. Für die amtierende Inhaberin eines deutschen Meistertitels war dieser Erfolg freilich gleichsam Ehrensache. Doch einer konnte es noch besser: Ein 17,2-Teiler verhalf Richard Förster von den Eichenlaub-Sportschützen aus Neustadt/Waldnaab zum Luftgewehr-Auflage-Gaukönigstitel. Die Luftpistolen-Königstitel sicherten sich Harald Wällisch (275,3-Teiler) und Alois Lukas (Auflage, 228,3), beide von Adler Mitterhöll, sowie Christine Meier von der Scheibenschützengesellschaft (SSG) Weiherhammer (Königin, 750,4). Starke Leistungen glückten auch dem Nachwuchs mit Luftgewehr-Gaujugendkönig Simon Mardaus (SSG Weiherhammer, 76,0) und Luftpistolen-Gaujugendkönig Tom Rudnik (FSG Weiden, 1427,4). Eine bayernweites Alleinstellungsmerkmal des „Nordgaus”, der 34 Vereine mit rund 3.800 Mitgliedern in Weiden und drei Nordoberpfälzer Landkreisen vereint, ist das zum zweiten Mal ausgetragene Gaukönigsschießen in der jugendgerechten Disziplin „Lichtgewehr”. Die von Gauschützenmeister Wolfgang Weiß gestiftete Königskette ging an Lukas Presche aus Weiherhammer für seinen 269,8-Teiler-Schuss. Wie alle anderen Titelträger empfing er seine „Insignien” beim Zoiglabend des Schützengaus im voll besetzten Preißacher „Tannenzweig”-Schützenheim, wo die Festgemeinde ihre „Majestäten” bei Musik des Duos Herbert & Andy bis spät in den Abend feierte.
TSV Sportheim Küche. (Bild: Joachim Meidenbauer)

TSV Königstein erhält neue Edelstahlküche im Sportheim

TSV Königstein setzt mit Unterstützung des Regionalbudgets 2026 ein wichtiges Projekt um. Beim TSV Königstein 1948 e.V. gibt es Grund zur Freude: Die in die Jahre gekommene Küche im Sportheim wurde umfassend erneuert und durch eine moderne, funktionale Edelstahlküche ersetzt. Möglich wurde die Maßnahme durch die Förderung der AG FrankenPfalz e.V. im Rahmen des Regionalbudgets 2026. Das Sportheim des TSV ist seit Jahrzehnten ein zentraler Treffpunkt für Mitglieder, Sportler, Familien und Gäste. Es wurde bereits in den Jahren 1984 bis 1986 mit großem Einsatz der Vereinsmitglieder errichtet. Auch bei zahlreichen weiteren Projekten und Maßnahmen setzt der TSV traditionell auf die Eigenleistung seiner Mitglieder. Aus der Bauzeit des Sportheims stammte auch die bisherige Haushaltsküche. Nach nahezu 40 Jahren war eine Erneuerung dringend erforderlich. Die alte Küche entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an Funktionalität, Belastbarkeit und Hygiene. Mit der neuen Edelstahlküche steht dem TSV nun eine zeitgemäße und robuste Lösung zur Verfügung, die insbesondere bei Veranstaltungen, Vereinsfeiern und im laufenden Sportheimbetrieb deutlich bessere Möglichkeiten bietet. Die Küche wurde mittlerweile fertiggestellt und in Betrieb genommen. Mit dem neuen Dampfgarer und der neuen Geschirrspülmaschine in Gastronomiequalität wird effizientes und vereinfachtes Arbeiten in der Küche ermöglicht. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses wichtige Projekt mit Unterstützung des Regionalbudgets umsetzen konnten“, so der TSV Königstein. „Die neue Küche ist eine Investition in die Zukunft unseres Sportheims und damit auch in das Vereinsleben in Königstein.“ Der TSV Königstein bedankt sich ausdrücklich bei der AG FrankenPfalz e.V. für die Förderung im Rahmen des Regionalbudgets 2026. Durch diese Unterstützung konnte ein seit vielen Jahren bestehender Bestandteil des Sportheims modernisiert und für die kommenden Jahrzehnte fit gemacht werden.
VdK Waldthurn und Brünst „On Tour” beim ältesten Wirtshaus der Welt (Bild: Franz Völkl)

VdK Waldthurn „On Tour” in Regensburg

Zu einer abwechslungsreichen Ausflugsfahrt nach Regensburg hatte der VdK-Ortsverband Waldthurn eingeladen. Gemeinsam mit dem VdK Brünst und Umgebung machten sich am Samstagmorgen 41 Teilnehmer auf den Weg in die Oberpfälzer Bezirkshauptstadt. Bei herrlichem Wetter wartete ein vielseitiges Programm auf die Ausflügler. Erste Station war das Haus der Bayerischen Geschichte. Dort konnten sich die Teilnehmer auf eigene Faust umsehen und interessante Eindrücke aus der bayerischen Geschichte sammeln. Anschließend blieb ausreichend Zeit für ein gemeinsames Mittagessen, einen Bummel durch die Regensburger Altstadt oder einen Besuch der zahlreichen, urigen Geschäfte. Am frühen Nachmittag startete die rund 40-minütige Stadtrundfahrt mit der „ feuerroten Bimmelbahn”. Dabei konnten die Waldthurner die historische Stadt auf besondere Weise kennenlernen. Danach stand mit dem Dackelmuseum ein ganz besonderer Programmpunkt auf dem Programm. Die Besucher bekamen zahlreiche unterschiedliche „Dackel-Variationen” zu sehen. Dabei kam so mancher Dackelliebhaber voll auf seine Kosten. Auch ein Besuch des Regensburger Doms war möglich. Weitere freie Zeit nutzten die Teilnehmer für einen Bummel durch die Altstadt. Einige überquerten die Steinerne Brücke und besuchten das dort stattfindende Weinfest. Zum geselligen Abschluss ging es nach Eilsbrunn zum Röhrlbräu, wo die Ausflügler im ältesten Wirtshaus der Welt gemeinsam zu Abend aßen. Bei guter Stimmung und vielen Eindrücken wurde anschließend die Heimfahrt nach Waldthurn angetreten. Das herrliche Spätsommerwetter trug zusätzlich zum gelungenen Ausflug bei. Die Teilnehmer erlebten einen abwechslungsreichen Tag in Regensburg und ließen den Ausflug in geselliger Runde ausklingen.
Die VdK-Reisegruppe Pressath vor dem Haus der Bayerischen Geschichte. (Bild: Robert Dotzauer)

VdK Pressath erkundet die alte Reichsstadt Regensburg

„Als wir jüngst in Regensburg waren, sind wir über den Strudel gefahren”! Dieses bekannte Volkslied im Blick lud der VdK-Ortsverband zu einem Tagesausflug in die UNESCO-Weltkulturerbestadt. Eine gute Wahl. Bei spätsommerlichen Temperaturen eröffnete sich den Reiseteilnehmern die ganze Pracht des am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtzentrums Deutschlands. Im Programmmittelpunkt stand zunächst der Besuch des Hauses der Bayerischen Geschichte. Schon in der Eingangshalle begrüßte ein riesiger Löwe, das symbolträchtige Wappentier aller Bayern, die Reisegruppe. Drinnen ging's dann auf eine spannende Reise durch die Geschichte Bayerns und was es eigentlich heißt, „ein Bayer zu sein” mit einer Führung durch die aktuelle Landesausstellung „Hitler und der Kampf um die Demokratie”. Bei der folgenden CITY-TOUR mit einer Bimmelbahn gewannen die VdKler neue Eindrücke von der einzigartigen Geschichte der Stadt. Die anschließende Freizeit nutzten viele Reiseteilnehmer zu einem Besuch des Doms St. Peter. Zudem gehörte für viele Mitfahrer ein Spaziergang über die Steinere Brücke, der ältesten Steinbrücke Deutschlands mit einem perfekten Postkartenblick auf Regensburg, zum Pflichtprogramm. Ein Hauch von Geschichte wehte mit dem Fahrtwind um die Nase den Pressathern bei einer 45-minütigen Donau-Strudelrundfahrt an Bord eines Ausflugsschiffes entgegen. Eine spektakuläre Fahrt, die Geschichte der Stadt auch von der Donau aus zu erleben. Entspannung pur hieß es schließlich bei der Heimreise bei einem Zwischenstopp im Brauereigasthof Jakob in Bodenwöhr. Für die VdKler ein abwechslungsreicher Tagesausflug mit viel Anerkennung für die perfekte Organisation durch Ortsvorsitzende Alexandra Stangl und ihren Stellvertreter Anton Gareis.
Bild zeigt die Teilnehmer (Bild: Matthias Wolfram)

Mit Apes ins Flosser Land - Dolce Vita auf drei Rädern

Bei bestem Ausflugswetter machte sich der Apestammtisch Lago Martello zu einem ganz besonderen Zweitagesausflug ins Flosser Land auf. Mit acht Apes und zwei begleitenden Zweirädern ging es auf große Fahrt. Die kleinen italienischen Dreiräder mussten dabei so manche Steigung bewältigen. Durch die hügelige Landschaft kämpfte sich die Gruppe ihrem Ziel entgegen und näherte sich schließlich der Grenze. Die gemütliche Reisegeschwindigkeit bot dabei reichlich Gelegenheit, die Landschaft zu genießen. Ein erster Höhepunkt war die Einkehr in einer alten Mühle, wo sich die Ausflügler eine wohlverdiente Pause gönnten. Anschließend ging es weiter nach Floß, dem Ziel des ersten Tages und zugleich Quartier für die Nacht. Bevor am Abend das gemeinsame Essen auf dem Programm stand, stand zunächst ein Besuch des örtlichen Lokalmarktes an. Bei einer interessanten Führung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die regionalen Angebote – und natürlich durfte auch das eine oder andere Produkt ausgiebig probiert werden. Den krönenden Abschluss des Tages bildete das Weinfest des TV Floß. Bei guter Stimmung, geselligem Beisammensein und dem einen oder anderen Glas Wein ließ die Ape-Truppe den erlebnisreichen Tag gemütlich ausklingen. Nach einer erholsamen Nacht hieß es am nächsten Morgen wieder: Ape an und Richtung Heimat! Doch bevor die Heimfahrt endgültig angetreten wurde, wartete bei Mitglied Klaus bereits ein kulinarisches Highlight: herrlich schmeckende Schweinehaxen sorgten für die nötige Stärkung. So gut gesättigt machten sich die acht Apes und ihre beiden Begleitfahrzeuge auf die letzte Etappe. Unfallfrei und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck erreichte die Gruppe wieder ihre Heimat. Das Fazit der Teilnehmer fiel entsprechend eindeutig aus: Ein rundum gelungener Ausflug – und eines steht jetzt schon fest: Nächstes Jahr geht es wieder los!
Die an der Herbstfahrt teilnehmenden Mesnerinnen und Mesner mit Präses Pfarrer Herbert Mader (grüne Jacke) (Bild: Georg Müllner)

Herbstfahrt der Mesner-Vereinigung führt nach Bad Kötzting

Die Mesnerinnen und Mesner verrichten schwerpunktmäßig am Wochenende, aber auch wochentags, als Haupt-, Neben- oder Ehrenamtliche ihren Dienst am Altar und in der Kirche. Der Montag ist überwiegend der freie Tag und so finden Veranstaltungen der Mesner-Vereinigung AM-SUL-SAD an diesem Tag statt. Die Herbstfahrt führte die Mesnerinnen und Mesner mit Angehörigen und Gästen diesmal nach Bad Kötzting. Das Organisationsteam mit Vorsitzenden Rudolf Gehr und Silvia Büchold konnte dabei die vielfältigen Kenntnisse von Präses, Pfarrer Herbert Mader, nutzen. Er war von 2011 bis 2021 Stadtpfarrer in Bad Kötzting, ehe er nach Sulzbach-Rosenberg versetzt wurde, und hatte umfangreiche Kenntnis über beiden besuchten Kirchen. Auch Pfarrvikar Jestin Prathap Thanissslas (Sulzbach-Rosenberg) und Pfarrer P. Sagayaraj Lourdusamy (Ebermannsdorf) war mit dabei. In der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen wurde die Heilige Messe gefeiert und an Stelle einer Predígt und nach dem Gottesdienst gab es viel Wissenswertes über die Entstehung der Wallfahrt und die reichhaltige Ausstattung der Kirche mit den Altären, der Kanzel und der Kreuzigungsgruppe und ihrer Bedeutung. Die denkmalgeschätzte Expositurkirche St. Nikolaus, dem Ziel des Kötztinger Pfingsritts, wurde im Anschluss besucht. Alljährlich an Pfingsten ziehen festlich geschmückte Pferde nach Steinbühl und auch viele Menschen pilgern an diesem Tag zu der Wegstrecke von Bad Kötzting nach Steinbühl. Den Besuch im Kurpark nutzten viele zu einem gemütlichen Spaziergang nach dem Mittagessen und zum Abschluss wurde die Spezialitäten-Brennerei & Whisky Destillerie Liebl besucht, dabei gab es Informationen gab es zur Verarbeitung und Herstellung von Spirituosen und auch Kostproben durften nicht fehlen.
Festgottesdienst anlässlich des 20. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland in der Basilika Waldsassen mit Hwst. H. Erzabt Jakob Auer OSB von der Erzabtei St. Peter in Salzburg (Bild: Markus Scharnagl)

20. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland in der Basilika Waldsassen

Der diesjährige Wallfahrtstag stand noch einmal im Zeichen der Erinnerung an die Ereignisse vor 75 Jahren an der tschechisch-deutschen Grenze. Den Auftakt bildeten auch in diesem Jahr wieder die drei Sternwallfahrten, angeführt von den Kath. Verbänden der Pfarrei und musikalisch begleitet von der Stiftländer Jugend- und Blaskapelle sowie der Münchenreuther Bauernkapelle, die dann auch den Festgottesdienst in der Basilika gemeinsam mit der Schubert-Messe gestalteten. Als Hauptzelebrant und Festprediger begrüßte Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl Hwst. H. Erzabt Jakob Auer OSB von der Erzabtei St. Peter in Salzburg. Dieser zitierte in seiner Predigt die Ordensfrau und Theologin Sr. Martha Zechmeister, die bei den Salzburger Hochschulwoche sagte: Mit dem Rücken zu den Armen, kann man nicht von Gott sprechen. Erzabt Jakob vertiefte das mit dem Blick auf die Lesungstexte des Sonntags und im Blick auf den Geschändeten Heiland. Wer auf ihn schaut, dessen Blick wird immer auch zu den Armen, zu den Nöten und zum Leid der Welt hingelenkt. Doch diese Blickrichtung ist nie ohne die Perspektive des Glaubens, die vom Gekreuzigten her kommt und die Trost, Hoffnung und Zukunft schenkt. Den Festgottesdienst feierten mit 1. Bürgermeister Bernd Sommer, Landrat Hubert Schicker als Tubist bei der Münchenreuther Bauernkapelle und 1. Polizeihauptkommissar Harald Fuchs, in Erinnerung an die Tat des Polizisten Paul Hampel, der vor 75 Jahren den Christuskorpus über die Grenze gerettet hatte. Nach dem Schlusssegen wurde wieder die Einzelsegnung mit der Auflegung des Kreuzreliquiars angeboten. Viele der Mitfeiernden wollten sich unter den besonderen Segen des Kreuzes stellen. Ein Standkonzert der beiden Musikkapellen auf dem Basilikaplatz gab dem Festtag noch ein besonderen Ausklang.
Die Reisegruppe beim Freialtar der Wallfahrtskirche Kreuzberg (Bild: Georg Müllner)

Pfarrwallfahrt St. Georg auf dem heiligen Berg der Franken

In die nördlichste Region Bayerns, in die Hohe Rhön, führte die diesjährige Pfarrwallfahrt der Pfarrei St. Georg Amberg. Mit dabei war auch das gesamte Seelsorger-Team mit Stadtpfarrer Markus Brunner, Kaplan Klaus Schürlein und Gemeindereferentin Gabriele Papp, die zusammen mit vielen Pfarrangehörigen und Gästen einen erlebnisreichen am Kreuzberg und der Kurstadt Bad Kissingen verlebten. Die Reise führte zuerst zum Wallfahrtsort Kreuzberg, dem „Heiligen Berg der Franken”. Nach Gebeten und Reisesegen informierte bei der Anreise der Stadtpfarrer und die Gemeindereferentin über die Geschichte des Kreuzberg, die Entstehung des Franziskanerklosters und die Wallfahrtskirche. Der Kreuzberg in der Rhön ist seit Gründung des Franziskanerklosters 1677 ein Ort der Spiritualität und Pilgerschaft. Die hauseigene Brauerei des Klosters prägt seit 1731 das Bild des Kreuzberg und ist für ihre gute Qualität ihrer Produkte bekannt. Die Brüder des Franziskanerordens betreuen die Wallfahrtskirche und organisieren die Wallfahrtsseelsorge sowie die Gottesdienste auf dem Kreuzberg. Vor allem im Spätsommer und Frühherbst finden bis zu 80 Wallfahrten statt. Das Besondere, das Kloster wurde im Jahre 1803 im Zuge der Säkularisation in Bayern nicht aufgelöst, es wurden nur die Wallfahrten verboten. In der Klosterkirche, einer typisch franziskanischen Anlage in der Tradition der Bettelordenskirchen (ohne Turm), feierten die Reisegruppe in Konzelebration mit Stadtpfarrer Markus Brunner und Kaplan Klaus Schürlein die Heilige Messe, ehe Einkehr zum Mittagessen in der Klostergaststätte erfolgte. Bis zur Weiterfahrt nach Bad Kissingen konnte man noch die Landschaft im von der UNESCO ausgewiesenen Biosphärenreservat Rhön genießen, einige gingen noch die steilen Treppen zu der Golgotha-Gruppe, eine Darstellung der Kreuzigung Jesu. Bei der leider verregneten Führung durch die Altstadt und den Kurgarten in Bad Kissingen beeindruckte die historischen Gebäude mit eleganten Pavillons, prachtvollen Springbrunnen und promenadenartigen Anlagen und der weitläufige Kurpark. Das bayerische Staatsbad gehört zum UNESCO-Welterbe und ist als Mineral- und Moorheilbad bekannt. Mineral- und Salzablagerungen des Zechensteinmeers bilden die Grundlage für die Mineralquellen, die ursprünglich zur Salzgewinnung genutzt wurden, dienen auch für therapeutische Zwecke. Die freie Zeit wurde genutzt für einen Spaziergang im Kurpark oder bei einer Einkehr zur einer Kaffee-Pause, ehe es mit vielen Eindrücken und Erlebnissen dieser „Pilgerreise” wieder zurück nach Amberg ging.
Die Teilnehmer der Grenzwanderung des OWV Altglashütte rund um den Entenbühl. (Bild: Andrea Träger)

Auf geschichtlichen und sportlichen Pfaden rund um den Entenbühl

Ein voller Erfolg war die geführte Wanderung, zu der der Oberpfälzer Waldverein (OWV) Altglashütte am Samstag, den 19. September 2026, eingeladen hatte. Bei herrlichem Wanderwetter führte der erfahrene Wanderführer Helmut Erndt mehr als 30 Teilnehmer durch die heimische Natur und zu bedeutenden kulturellen Sehenswürdigkeiten entlang der deutsch-tschechischen Grenze. Ausgangspunkt der geschichtlich wie sportlich anspruchsvollen Tour war das Schutzhaus Silberhütte. Hier erfuhren die Wanderer Wissenswertes über die Historie des Gebäudes – vom Baubeginn im Jahr 1932 über die Zeit des Nationalsozialismus bis hin zur heutigen Nutzung. Anschließend ging es bergauf zum 901 Meter hohen Entenbühl, wo die Gruppe die Hubertuskapelle besichtigte, einen ehemaligen Kriegsbunker, der vom OWV Flossenbürg eindrucksvoll umgestaltet worden war. Nächste Station des Rundwegs war der geschichtsträchtige Kreuzstein, ein historischer Grenzpunkt und Wanderübergang. An dieser Stelle lockerte Helmut Erndt die Stimmung mit einem ebenso lustigen wie nachdenklichen Gedicht über einen pfälzischen und einen böhmischen Ritter auf, die sich hier laut Sage einst duellierten. Als ehemaliger Zollbeamter, der in seiner aktiven Dienstzeit genau auf diesen Grenzpfaden unterwegs war, wusste Erndt die Wanderung immer wieder mit spannenden und persönlichen Geschichten von damals zu bereichern. Über den Grenzweg erreichte die Gruppe schließlich die Waldnaabquelle. Obwohl diese aufgrund der anhaltenden Trockenheit aktuell kein Wasser führte, lauschten die Teilnehmer interessiert den Ausführungen über den weiten Weg der Waldnaab von ihrem Ursprung bis zur Mündung in die Donau. Ein besonderes Highlight der Tour bildete der Besuch einer ehemaligen Glashütte. In den 1980er-Jahren hatte Helmut Erndt dort gemeinsam mit Jugendlichen archäologische Ausgrabungen vorgenommen, deren Fundstücke heute im Kultur-Schloss Theuern ausgestellt sind. Auf dem Rückweg passierte die Gruppe das Forsthaus Silberhütte, an dessen Stelle einst das Herrenhaus einer historischen Glashütte stand. Nach der erlebnisreichen Tour kehrte die Gruppe zur Stärkung in das WITRON-Stüberl des Skilanglaufzentrums Silberhütte ein, wo das Kiosk-Team die Wanderer mit Kaffee, Kuchen, deftigen Brotzeiten und kühlen Getränken bestens versorgte. Zum Abschluss der rundum gelungenen Veranstaltung bedankte sich der 1. Vorsitzende des OWV Altglashütte, Michael Träger, ausdrücklich bei Wanderführer Helmut Erndt für die fachkundige Leitung, beim Bewirtungsteam für die gute Verpflegung sowie bei allen Teilnehmern für ihr großes Interesse an der Heimatgeschichte.
volle Stadthalle - Jahreshauptversammlung des TV Vohenstrauß 1864 e. V. (Bild: Gabriele Buchbinder)

TV Vohenstrauß bleibt in Bewegung - Jahreshauptversammlung mit Spitzensport, Ehrenamt und wichtigen Weichenstellungen

Eine voll besetzte Stadthalle und zusätzliche Tische und Bänke zeugten von der starken Verbundenheit mit dem Turnverein 1846 Vohenstrauß. Die dritte Vorsitzende Stephanie Beierl-Nickl begrüßte Mitglieder, Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende sowie Bürgermeister Uli Münchmeier, Vertreter von Stadt und Landkreis. Ihr Rückblick stand im Zeichen von Sport, Gemeinschaft und Ehrenamt. Besonders würdigte sie die Übungsleiter als „Herzstück des Vereins“. Sie entwickelten Trainingskonzepte, begleiteten ihre Sportler zu Wettkämpfen, motivierten, organisierten und bildeten sich laufend weiter, alles ehrenamtlich. Der Erfolg zeigt sich in den sportlichen Leistungen: 2026 waren TV-Sportler bei Bezirks-, Bayerischen, Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften vertreten. „Der Spitzensport ist beim TV angekommen“, betonte Beierl-Nickl. Dafür dankte sie auch der Stadt Vohenstrauß für die guten Trainingsmöglichkeiten. Nach einer Schweigeminute für den verstorbenen langjährigen TV-Chorleiter Alexander Völkl berichtete Vorsitzender Stephan Gesierich von einem „Jahr der Übergänge“. Mit dem Wechsel in der Geschäftsstelle übergab Manuela Völkel den Staffelstab an Martin Wachter, der seit März zusätzlich kommissarisch das Amt des Schriftführers übernommen hat. Auch organisatorisch stellte sich der Verein neu auf. Eine neue Vereinssoftware, eine Kostenordnung und ein überarbeitetes Übungsleiter-Handbuch sind wichtige Bausteine. Auf der Agenda stehen auf Wunsch der Mitglieder auch die Überarbeitung der Vereinssatzung. Für die Prävention sexualisierter Gewalt wurden Vertrauenspersonen benannt; außerdem steht im Sportzentrum ein Defibrillator zur Verfügung. Gesierich erinnerte an zahlreiche Veranstaltungen wie TV-Aktiv-Tag, Sportabzeichen-Tag, Kinderfasching und Ferienprogramm sowie die Ausrichtung von Meisterschaften. Hinter all dem stünden Menschen, die aufbauen, bewirten, aufräumen und am Ende das Licht ausmachen – „auch wenn sie nie auf einer Urkunde stehen“. Der Mitgliederstand sei stabil. Für das kommende Jahr kündigte Gesierich unter anderem ein internationales Karate-Seminar und eine überregionale Volleyball-Meisterschaft an. Schatzmeisterin Magdalena Simon legte erstmals offiziell Rechenschaft über die Finanzen ab. Die Kassenprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Kassenführung. Die Mitgliederversammlung stimmte einer Anpassung der Jahresbeiträge ab 1. Januar 2027 zu: Kinder 34, Jugendliche 41, Erwachsene 61, Familien 130 und Senioren 55 Euro. Umgerechnet auf den Monat bleibt die Erhöhung überschaubar, etwa in der Größenordnung einer Tasse Kaffee oder zwei Semmeln. Der TV Vohenstrauß bleibt damit in Bewegung: sportlich, organisatorisch und vor allem getragen von Menschen, die ihren Verein mit Leidenschaft gestalten.
Die Reisegruppe im Hafen von Ueckermünde. (Bild: Reimund Frech)

Wiesauer Siedler besuchen Deutschlands zweitgrößte Insel

Auch in diesem Jahr wurde von der Siedlergemeinschaft Wiesau eine 4-tägige Ausflugsfahrt organisiert mit dem Ziel Insel Usedom. Mit einem vollbesetzten Reisebus startete man in Richtung Norden zum ersten Ziel Potsdam, wo ein Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Schloss Sanssouci mit den weitläufigen Parkanlagen auf dem Programm stand. Beeindruckt von der historischen Windmühle, Orangerie-Schloss, den großen Fontänen-Brunnen, den Weinbergterrassen, den verschiedenen Gartenanlagen, den vielen Marmorskulpturen und nicht zuletzt von der Wucht des Schlosses, ging die Reise weiter zum eigentlichen Ziel Usedom, wo in Ueckermünde die Quartiere bestellt waren. Am nächsten Tag ging die Fahrt über Anklam, wo die Reiseleiterin zustieg, weiter in den Norden der zweitgrößten Insel Deutschlands. Über die Kurorte und Ostseebäder Trassenheide und Karlshagen (wo der erste Strandspaziergang stattfand) erreichte man den geschichtsträchtigen Ort Peenemünde. Peenemünde ist vor allem als historischer Rüstungsstandort und die Wiege der Raumfahrt aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs bekannt. Noch heute kann man die ehemalige Heeresversuchsanstalt, wo in den Jahren 1936 bis 1945 bis zu 12000 Menschen arbeiteten, sowie ein russisches Raketen-U-Boot besichtigen. Dann ging die Reise weiter entlang der Küste in die Ostseebäder Zinnowitz mit der Vineta-Seebrücke und Tauchgondel, Koserow mit seiner architektonisch einzigartigen wellenförmigen Seebrücke und anschließend wieder zum Abendessen und gemütlichen Beisammensein zurück ins Hotel. Am dritten Tag wurde die Reise dort fortgesetzt, wo man am Vortag aufgehört hatte. Der Besuch der polnischen Hafenstadt Swinemünde stand auf dem Programm. Der Strand mit seinem extrem feinen Sand und die Promenade in der Fußgängerzone der Stadt beeindruckten die Reisegruppe. Auf der Rückfahrt legte man nochmal eine größere Pause in einer Fischräucherei im Fischerdorf Kamminke am Stettiner Haff ein. Auf dem Weg zurück ins Hotel wurden noch die Kaiserbäder Ahlbeck mit seinen sehenswerten Strandvillen, Heringsdorf mit seiner prachtvollen majestätischen Bäderarchitektur und Bansin (Kaiserbad der Villen) besucht. Ein weiteres Highlight erlebten die Teilnehmer auf der Heimfahrt. In Niederfinow im Landkreis Eberswalde wurde ein Schiffshebewerk besucht. Mit dem modernsten Hebewerk Europas, eingeweiht 2022, werden Schiffe um 36 m angehoben oder abgesenkt und erreichen so über den Finowkanal die Oder-Havel-Verbindung. Live konnte man miterleben, wie ein Lastkahn in wenigen Minuten abgesenkt wurde. Auch das alte Hebewerk, erbaut um 1930, ist noch in Betrieb und befindet sich in unmittelbarer Nähe. Erstaunt, begeistert und beeindruckt von der Technik fuhr man weiter in Richtung Heimat, schmiedete bereits Pläne für nächstes Jahr, die der Siedlervorstand und Reiseleiter Reimund Frech wieder ausarbeiten wird.
Schachgroßmeister Michael Bezold (vorne rechts) schneidet die Schachtorte an. Außerdem auf dem Bild (v.l.n.r.): Fördervereinsvorsitzender Martin Neuhaus, Konstantin Hüttner, Schulleiterin Irene Sebald, Korbinian Meggenrieder sowie die Schachlehrer Rudolf Lohwasser und Johannes Paar. (Bild: Tobias Neubert)

Lobkos werden Deutsche Schachschule – Feier mit Großmeister

Wer vergangenen Freitag in die Aula der Lobkowitz-Realschule kam, rieb sich verwundert die Augen. Dort spielte Schachgroßmeister Michael Bezold (FC Bayern München) gleichzeitig gegen 28 schachbegeisterte Schüler. Und der Spitzenkönner des Denksports kam wortwörtlich gewaltig ins Schwitzen und wechselte sogar zweimal sein Shirt, denn er hatte in einem so genannten Uhrensimultan nur insgesamt 40 Minuten pro Partie Zeit – die Schüler jeweils 20. Das hieß zum Schluss musste der Großmeister Sprints zwischen den letzten Brettern einlegen und verlor auch einige Partien auf Zeit. Und so können einige Lobkos mit Fug und Recht behaupten, in ihrem Leben schon einmal einen Großmeister besiegt zu haben. Konstantin Hüttner und Jakob Treml gelang das Kunststück des Doppelschlags. Natürlich war das in erster Linie dem sportlichen Format geschuldet, mit dem der Meister uneitel und sehr pädagogisch den Schülern eine echte Chance gab. So nahm man dem Weltklassemann im ersten Durchgang 6,5 und im zweiten sogar 9,5 von jeweils 28 Partien ab. Anschließend prämierte der Meister die drei seiner Ansicht nach besten Partien mit Medaillen. Dabei stach ein Schüler heraus, der den Meister klassisch Matt setze: Korbinian Meggenrieder, Schülermeister der Lobkos. Daraufhin revanchierte sich der Bundesligaspieler und besiegte in einem Match ohne Ansicht des Brettes „blind“ den „sehenden“ Korbinian. Danach bezwang er in Fünf-Minuten-Partien gleichzeitig vier Schüler mit 3,5 zu 0,5 und gab noch eine kleine Trainingseinheit mit einem Lösewettbewerb kniffliger Stellungen.
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