Die Bandklassen 5 und 6 der Lobkowitz-Realschule beim Bandklassenfestival in Nürnberg. (Bild: Petra Lindner)

Bandklassen der Lobkowitz-Realschule begeistern beim Bandklassenfestival in Nürnberg

Die Bandklassen 5 und 6 der Lobkowitz-Realschule erlebten vor kurzem ein mitreißendes Musikereignis im Nürnberger Z-Bau: Beim diesjährigen Bandklassenfestival rock.im-puls standen mehr als 900 Schülerinnen und Schüler auf der Bühne und sorgten für unvergessliche Momente. 51 Klassen- und Schulbands präsentierten ihr Können und begeisterten das Publikum mit beeindruckenden und kreativen Performances. Ein besonderer Moment war für alle die feierliche Eröffnung: Nachdem Frau Prof. Dr. Andrea Bréard, Vizepräsidentin Education der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Bands und ihre Lehrkräfte begrüßt hatte, stimmte Hit Radio N1-Moderator Felix Abel den Projektsong „Wir sind klasse.im.puls” an. Begleitet von einer Lehrerband sangen alle Schülerinnen und Schüler mit: ein bewegender Augenblick voller Gemeinschaft und Zusammenhalt. Das Festival begann anschließend mit den jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den fünften Klassen. Danach folgten die sechsten Klassen sowie die Schulbands aus den Jahrgangsstufen sieben bis zehn. Durch das Programm führte den gesamten Tag Felix Abel, der mit seiner mitreißenden Art für eine ausgelassene Stimmung sorgte und die jungen Künstlerinnen und Künstler gekonnt in Szene setzte. Begleitet wurden die musikalischen Lobkos von ihren Musiklehräften Petra Lindner, Bernhard Schmidhuber und Stefan Reiger. Bereits in der 5. und 6. Jahrgangsstufe können die Lobkos in zusätzlichen Musikstunden des Profils Bandklasse ihre musikalischen Talente im Gesang und Instrumental ausbauen und vertiefen. Ab der 7. Jahrgangsstufe besteht sogar die Möglichkeit, an der Bestenförderung mit dem freiwilligen fünften Abschlussprüfungsfach Musik teilzunehmen. Seit der Einführung der Talent-und Bestenförderung an der Lobkowitz-Realschule hat sich das musikalische Profil zur Höchstform entwickelt und freut sich jährlich über talentierte Neuzugänge.
Eröffnungsansprache durch Abteilungsleiter Stefan Uebelacker (Bild: Hermann Riedl)

Ein Hauch von Monte Carlo am Flutkanal - Saisoneröffnung DJK Tennis Weiden

Blauer Himmel, die Sonne brennt und ein lauschiges Lüftchen weht – ein Wetter wie gemalt für die Saisoneröffnung. Man könnte auch sagen: Flutkanal-Standard. Bei bestem Wetter trafen sich am Samstag, 25.04., ab 14.00 Uhr über 75 (!) Mitglieder, Freunde, Bekannte und interessierte Anfänger auf der Tennisanlage der DJK Weiden, um die Sommersaison 2026 offiziell zu eröffnen. Abteilungsleiter Stefan Uebelacker begrüßte alle Tennishungrigen und bedankte sich bei den Organisatoren der Veranstaltung: Sandra Reil, die sich in bewährter Form um das leibliche Wohl kümmerte (Kaffee, Kuchen, Käsebrezen und Sekt), und Thorsten Gradl, der wie gewohnt ein Mixed-Turnier vom Feinsten aus dem Ärmel schüttelte. Der Clou: Mittels Spielkarten mussten sich die Mixed-Spielerinnen und -Spieler suchen und finden. Eine tolle Idee – und die Plätze waren bis weit nach 17.30 Uhr komplett belegt. In seiner Ansprache wies Uebelacker auf die tolle Entwicklung der Tennisabteilung während des letzten Jahres hin: steigende Mitgliederzahlen, Wiederaufnahme der Jugendarbeit und inzwischen neun Teams in der sportlichen Medenrunde gemeldet – das kann sich sehen lassen. Doch die DJK will sich nicht auf diesen ersten Erfolgen ausruhen: Viele weitere Projekte sind in Planung: Ballwand, Elterntraining usw.. Auch für die tolle Organisation der Platzbestellung durch Wolfgang Zehend und Christoph Weig wurde gedankt. Ebenso den zahlreichen Helfern, die an drei Wochenenden die Anlage wieder auf Vordermann gebracht haben. Und das komplett in Eigenregie. Einige interessierte Neuzugänge waren ebenfalls zu Besuch: Für diese wurde gleich ein Schnuppertraining organisiert und die Ballwand wurde auch gleich ausprobiert. Bei toller Stimmung und interessanten Gesprächen war es ein wirklich schöner Nachmittag für Jung und Alt, der Lust auf die nächsten Monate am Flutkanal macht. Kurzum: Tennis am Flutkanal boomt! Wir freuen uns auf die neue Saison!
Der Stammtisch der Kartler verlegte seine Aktivitäten am Radlersonntag zum Kommunbrauhaus. (Bild: Karl Ziegler)

Eslarn feiert mit begeisterten Gästen einen gelungenen Start in die Radlsaison

Der traditionelle Radlersonntag am 26. April 2026 stand in Eslarn ganz im Zeichen des gemeinsamen Radfahrens und war ein gelungener Auftakt in die neue Saison. Als zentraler Ausgangspunkt am Bockl-Radweg sowie am Bayerisch-Böhmischen Freundschaftsweg zog die Marktgemeinde begeisterte Besucherinnen und Besucher an, die das vielfältige Angebot in der Gemeinschaft gerne nutzten. Nach einem eher ruhigen Vormittag füllte sich das Gelände am Kommunbrauhaus. Bei herrlichem Frühlingswetter fühlten sich die Gäste im Freien und bei Bedarf auch in der Festhalle wohl. Großen Anklang fand zudem das Biererlebnis-Museum, das interessante Einblicke in die regionale Braukunst bot. Für das leibliche Wohl der Radlerinnen und Radler, Familien sowie Ausflügler zeigten sich vor allem die örtlichen Organisationen verantwortlich. Die Freiwillige Feuerwehr um Vorsitzenden Jürgen Bösl versorgte die Gäste mit herzhaftem Weißwurstfrühschoppen und Grillspezialitäten und reichte dazu vielfältige Getränke. Dagegen bot der Elternbeirat des Kindergartens mit Vorsitzender Manuela Bösl eine vielfältige Kuchenauswahl – auch zum Mitnehmen – und reichte dazu Kaffee. Das ehrenamtliche Engagement trug maßgeblich zur familiären und einladenden Atmosphäre bei. Ein besonderer Treffpunkt war das Kommunbrauhaus auch für gesellige Runden. So verlagerte ein Kartenstammtisch kurzerhand sein Treffen ins Freie und bereicherte das bunte Treiben zusätzlich. Auch organisierte Gruppen nutzten den Tag aktiv – unter anderem wurden Radlergruppen per Omnibus nach Eslarn gebracht, um von dort aus nach einer Brotzeit die Heimfahrt mit dem Fahrrad anzutreten. Als wichtiger Knotenpunkt war Eslarn zudem optimal an den kostenlosen Radlerbus angebunden, der eine flexible An- und Abreise ermöglichte und von vielen Gästen gerne genutzt wurde. Ergänzt wurde das Angebot vor Ort durch praktische Einrichtungen wie eine E-Bike-Ladestation und eine WC-Anlage. Der Radlersonntag in Eslarn zeigte einmal mehr, wie lebendig Gemeinschaft sein kann. Ein herzlicher Dank gilt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Vereinen, Organisatoren und Unterstützern, die mit großem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf und die hervorragende Versorgung der Gäste gesorgt haben. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich. So bleibt der Radlersonntag in Eslarn als rundum gelungene Veranstaltung in Erinnerung – geprägt von Geselligkeit, regionaler Verbundenheit und der Freude am Radfahren.
Der neu gewählte Vorstand des OV Grafenwöhr.<br>von links:Mark Gerhard, Charlotte Goller, Sabine Rahn, Viola Bock, Waltraud Balk, Bettina Strohmeier, Katharina Glas, Doris Sölch, rudolh Haupt (Bild: Rudolf Haupt)

VdK-OV Grafenwöhr Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Neuwahlen im Mittelpunkt

Am 11. April 2026 fand die Jahreshauptversammlung erstmalig in den Räumen des Jugendheimes Grafenwöhr statt. 1. Vorsitzende Charlotte Goller konnte zahlreiche Mitglieder und zwei Ehrengäste begrüßen: Stadtverbandsvorsitzenden Gerhard Mark, gleichzeitig als Vertreter des Bürgermeisters, und VdK-Kreisgeschäftsführerin Waltraud Balk. Nach dem Totengedenken für die im vergangenen Jahr 15 verstorbenen Mitglieder berichtete die Vorsitzende über die positive Entwicklung des Verbandes – aktuell 506 Mitglieder – sowie über verschiedene Aktivitäten des vergangenen Jahres: 9 Vorstandssitzungen, Teilnahme an zwei Arbeitstagungen, persönliche Besuche bei Geburtstagsjubilaren, Teilnahmen an Trauerfeiern, Ausrichtung der Adventsfeier und einen Tagesausflug zur Landesgartenschau 2025. In Zusammenarbeit mit dem VdK-Reisedienst wurden zwei 5-tägige Busreisen an Mosel und Gardasee organisiert. Für 2026 stehen zwei Busreisen in die Zentralschweiz und an die Nordsee im Programm. Dazu kommt eine Tagesreise nach Mödlareuth ins deutsch-deutsche Museum. Ein Sommer-Kaffeenachmittag mit einem Vortrag der Caritas zum Thema „Ambulante Palliativversorgung“ ist für den Juni 2026 vorgesehen. Der Kassenbericht wurde einstimmig angenommen – die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Nach den Grußworten der Gäste überreichte der Stadtverbandsvorsitzende eine Spende der Stadt. 1. Vorsitzende und Kreisgeschäftsführerin übernahmen die Ehrung und Auszeichnung von 5 Mitgliedern für ihre Treue zum Verband: Geehrt wurden für 15 Jahre Heidi Kessler, für 25 Jahre Werner Schreml, Ella Buber, Thomas Grimm, für 30 Jahre Claudia Tauber. Die Neuwahlen des Vorstandes wurden gekonnt und zügig durch die Kreisvorsitzende und Wahlleiterin Waltraud Balk durchgeführt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Charlotte Goller, 1. Vorsitzende, Kassiererin Katharina Glas, Frauenbeauftragte Bettina Strohmeier und die Beisitzer Doris Sölch und Brigitta Bernklau. Rudolf Haupt übergab nach 20 Jahren Schriftführertätigkeit sein Amt an Sabine Rahn und wurde 2. Vorstand. Neu im Vorstand ist Viola Bock als Beisitzerin. Mit einem Dank an alle Helfer sowie Mitglieder schloss die Vorsitzende die Versammlung.
29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften das erste Mal die Hl. Kommunion von Kaplan Marvin Schwedler (rechts) empfangen..  (Bild: Alfred Schorner)

Erstkommunion in der Pfarrei Aschach-Raigering

29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften am Sonntag in der Pfarrkirche St. Josef zum ersten Mal, Jesus im Zeichen des Brotes empfangen. Der Festgottesdienst, unter Zelebration von Kaplan Marvin Schwedler wurde durch die Gesangsgruppe „Csamm Gsunga“ und dem Posaunenchor der Paulanergemeinde Amberg umrahmt. Die Erstkommunionkanten, welche sich in vielen Stunden auf dieses Fest vorbereitet hatten, traten nach der Verkündigung des Evangeliums mit einem Wortspiel am Altar auf. Sie wollten versuchen, den Wortlaut des diesjährigen Leitgedankens „Jesus, du bist das Brot des Lebens“ zu verdeutlichen. Kaplan Schwedler zog anschließend in seiner Predigt einen Vergleich zwischen einer im Spiel angedeuteten normalen Speise ( jeden Tag nur Spagetti) und dem „Brot des Lebens“ . Wenn diese heute erstmals die Hostie empfangen dürfen, begegnen sie Jesus selbst, ganz nah, ganz persönlich. So wie sie beim Fußball trainieren oder ein Musikinstrument üben, kommt auch hier das Entscheidende, man darf die Freundschaft mit Jesus nicht aus den Augen verlieren. Darum seine Aufforderung: mit Jesus zu sprechen, an ihn zu denken und immer wieder zu ihm zu kommen. Man dürfe ihn nicht vergessen, darum die Einladung des Priesters künftig in Ausübung des Ministrantendienstes die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen. Somit ist man vorne beim liturgischen Dienst am Altar dabei, man erlebt Gemeinschaft, man macht mit und ganz wichtig „Reinschnuppern ist erlaubt“! Die Eltern bat er ihren Kindern zu helfen die Freundschaft mit Jesus zu leben. Sollte doch nicht nur der Tag der Erstkommunion ein Fest der Freundschaft mit Jesus sein, sondern darüber hinaus. Während sie sich am späten Nachmittag noch einmal zur Dankandacht trafen, durften sie sich am nächsten Tag auf eine Ausflugsfahrt nach Furth im Wald freuen, diesmal mit weiteren 36 Kindern aus der Pfarreiengemeinschaft Am Mariahilfberg.
Teilnehmer der dritten Tour „Eine Expedition durch unsere Heimat“ bei einem Zwischenstopp in Vilseck – unterwegs zu exklusiven Einblicken, verborgenen Orten und überraschenden Geschichten aus der Region (Bild: Walter Heldrich)

Exklusive Einblicke in unsere Heimat

Am 24. April ging unsere dritte Tour der Reihe „Eine Expedition durch unsere Heimat“ an den Start – und sie hatte es in sich. Mit einem voll besetzten Bus und Gästeführerin Conni Platz begann ein Tag voller überraschender Perspektiven, die selbst Einheimische staunen ließen. Erste Station war die Pfarrkirche St. Jakobus in Hahnbach. Die spätgotische Hallenkirche aus dem Jahr 1426 beeindruckte nicht nur durch ihre Architektur, sondern vor allem durch einen besonderen Moment: den exklusiven Blick hinter den Hochaltar. Dort konnten die Teilnehmer wertvolle Fresken aus nächster Nähe erleben – ein Einblick, der im normalen Besuch verborgen bleibt. Weiter ging es nach Hirschau auf den Marktplatz zu den goldenen Hirschen und zum Monte Kaolino. Der „weiße Berg“ und die umliegenden Abbauflächen machten die industrielle Geschichte der Region eindrucksvoll sichtbar. Danach führte die Reise zur Burg Dagestein, bevor in Vilseck eine wohlverdiente Mittagspause eingelegt wurde. Am Nachmittag wartete ein echtes Highlight: der Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Unter der Leitung von Franz Zeilmann erhielten die Teilnehmer seltene Einblicke in eines der größten militärischen Übungsgebiete Europas. Zwischen modernster Infrastruktur und unberührter Natur entstand ein spannender Kontrast. Besonders beeindruckend war der Blick vom Schwarzenberg mit dem Beobachtungsturm Bleidorn. Von hier aus eröffnete sich ein weiter Blick über das Gelände bis in die sogenannte Impact Area. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte eine kleine Anekdote: In einem Ziegelstein des Turms soll sich während seiner Militärzeit sogar Elvis Presley verewigt haben. Auch die Geschichte kam nicht zu kurz. Orte wie die Wolfschützenkapelle, die Kirchenruine Hopfenohe und der Friedhof von Haag erinnerten eindrucksvoll an die verschwundenen Dörfer der dreißiger Jahre. Den Abschluss bildete ein selten zugänglicher Ort: die Quelle „Ursprung“. Dieses artesische Wasservorkommen tritt unter natürlichem Druck an die Oberfläche und bleibt den meisten Besuchern verborgen. Mit exklusiven Einblicken, spannenden Geschichten und vielen neuen Eindrücken zeigte diese Tour einmal mehr: Unsere Heimat steckt voller Überraschungen – man muss nur genau hinsehen.
Sechs Erstkommunionkinder traten in der Pfarrkirche Waldeck zum ersten Mal an den Tisch des Herrn (Bild: Claudia Hösl)

Erstkommunionkinder sind die Reben am Weinstock Jesu

Begleitet von ihren Eltern, Pfarrer Thomas Kraus, Pastoralreferent Jochen Gößl und den Ministranten zogen die Kommunionkinder unter feierlichen Orgelklängen in die festlich geschmückte Pfarrkirche in Waldeck. Unter dem Thema „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben”, wurde den Erstkommunionkindern während des Gottesdienstes, der vom Kirchenchor unter der Leitung von Klaus Wegmann begleitet wurde, immer wieder die Bedeutung vermittelt, dass der Mensch als Christ ohne Jesus nicht leben kann, genauso wie die Reben den Weinstock zum Wachstum brauchen. So wie die Reben aus vielen Trauben bestehen, müssen auch wir Menschen zusammenstehen und füreinander da sein. Die Lesung wurde von Pastoralreferent Jochen Gößl vorgetragen. Vor der feierlichen Erneuerung des Taufversprechens wurden die Kerzen der Kommunionkinder angezündet. Die Fürbitten trugen die Kinder vor dem Altar vor. Zum Vaterunser durften die Erstkommunikanten ebenfalls nach vorne kommen um sich um den Altar zu versammeln. Dort empfingen sie auch aus der Hand des Priesters ihre erste heilige Kommunion. Dem folgte ein Dankgebet der 6 Kinder. Zum Schluß der feierlichen Zeremonie galt der Dank des Pfarrers allen, die die Kinder auf dieses große Ereignis vorbereitet haben. Allen voran den Eltern, dem Pastoralreferenten Jochen Gößl sowie allen, die im Hintergrund mitgewirkt haben. Ein besonderer Dank ging auch an den Waldecker Kirchenchor mit seinem Leiter Klaus Wegmann und dem Organisten für die festliche Umrahmung. Eine Dankandacht am Nachmittag beendete den Festtag für die Kinder und ihre Familien.
Im Amt bestätigt wurde die Vorstandschaft, die noch um berufene Beisitzer ergänzt wurde. Bürgermeister Birner (rechts) gratulierte den Gewählten. (Bild: Simon Rosner)

Gartenbauverein bestätigt Vorstandschaft, Rückblick auf reges Vereinsjahr

Der Gartenbauverein Neunburg stand vor 3 Jahren kurz vor der Auflösung. Letztlich konnte doch noch eine neue Vorstandschaft gefunden und ein Generationswechsel vollzogen werden. Turnusgemäß standen bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung Neuwahlen an, bei der die Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt wurde. Informationen zum Vereinsleben sowie ein Sachvortrag zum Thema Gemüseanbau rundeten die Versammlung ab. Vorsitzender Harald Klatzka ging in seinem Tätigkeitsbericht zunächst auf die Mitgliederentwicklung ein. Mit 252 bliebt die Mitgliederanzahl nahezu konstant, den 7 Verstorbenen wurde in einer Schweigeminute gedacht. Bei den Veranstaltungen ging Klatzka auf die beiden Baumschneidekurse ein, erst vor einigen Wochen gaben Torsten Hergenröther und Bernhard Dommer ihr Wissen an rund 20 Interessierte im Spitalgarten weiter. An den dortigen Obstbäumen konnte das Erlernte auch sofort ausprobiert werden. Der Verkauf selbst gebundener Kränze kurz vor Ostern spülte einen schönen Erlös in die Vereinskasse, es wurde alles verkauft. Die Landesgartenschau in Furth war Ziel der letztjährigen Tagesfahrt und die Kombination von „Drache und Wasser” begeisterte die Mitfahrer. Die Gestaltung des Erntedankaltars in der Pfarrkirche unter Federführung von Monika Klatzka kam wieder sehr gut an. Für das Weinfest, das 2025 zum zeiten Mal stattfand, gab es schon im Vorfeld zahlreiche Reservierungen, bei sehr guten Essen und erlesenen Weinen konnten die Gäste einen schönen Abend verbringen. Gut besucht war auch die Weihnachtsfeier Anfang Dezember. Der Auf- und Abbau der Krippe in der Wallfahrtskirche Katzdorf gehört auch zu den festen Terminen des Gartenbauvereins. Rosalia Steidl gab eine Übersicht über die finanzielle Situation des Vereins und freute sich, dass dieser auf gesunden Füßen stehe. In seinem Grußwort freute sich Bürgermeister Martin Birner über den Generationswechsel, der „super gelungen” sei. Der Erhalt des Gartenbauverein lag ihm am Herzen, die Vernetzung mit den Arbeitskreis Biodiversität und der AG „Gesunder Boden” biete zahlreiche Synergien. In Neunburg wolle man dieses „Pfund der Natur (…) nutzen”. Als Wahlleiter übernahm Birner im Anschluss die Neuwahl der Vorstandschaft. Zu wählen waren 1. Vorsitzender und dessen Stellvertreter, der Kassier, der Schriftführer und 2 Kassenprüfer. Die weiteren Ausschussmitglieder (Beisitzer) wurden von der gewählten Vorstandschaft berufen. 1. Vorsitzender Harald Klatzka, 2. Vorsitzender Christian Blend, Kassiererin Rosalia Steidl und Schriftführer Simon Rosner wurden jeweils einstimmig gewählt. Die Prüfung der Kasse übernehmen im kommenden Jahr Margot Köppl und Bernhard Dommer. Zu Beisitzern wurden Sandra Birner, Stephan Hanke, Annemarie Held, Torsten Hergenröther, Monika Klatzka, Cornelia Lottner, Claudia Rosner und Alexander Trinkmann berufen. Heid Schmid von Kreisverband ging in ihrem informativen Sachvortrag auf den heimischen Gemüseanbau ein. Wichtig ist vor allem die Beschaffenheit des Bodens, laut Schmid sei „lehmiger Sand” oder „sandiger Lehm” ideal. Gegebenenfalls könne ein Bodenprobe Aufschluss geben. Humus und Stickstoffdünger sowie die Berücksichtigung von Fruchtwechseln können den Ertrag steigern. Auch eine Gründüngung durch Phacelia oder Wicken sei empfehlenswert. Schmid ging dann auf den Anbau in Hoch- oder Hügelbeeten ein, bei beiden ist der richtige Aufbau aus unterschiedlichen Schichten zu beachten. Im Vormarsch sind auch bei uns wärmebedürftige Kulturen wie Artischocken und Melonen. Da schmackhaftes Gemüse oftmals den Schnecken zum Opfer fällt, empfiehlt Heidi Schmid entweder das klassische Abklauben oder kleine Schneckenfallen, in den schon ganz wenig Schneckenkorn ausreicht und dieses auch nicht direkt um die Pflanzen verteilt werden muss. Als Nachfolgerin des Kreisfachberaters Wolfgang Grosser stellte Heidi Schmid den Mitgliedern Carina Hoffmann vor. Harald Klatzka dankte Heide Schmid für deren Ausführungen und überreichte ihr ein Blumengesteck. Mit einem Ausblick auf die diesjährigen Veranstaltungen wie Tagesausflug nach Weihenstephan und Hallbergmoos am 18.7, das Weinfest am 10.10. sowie die Weihnachtsfeier am 04.12. beendete Harald Klatzka die Versammlung.
Viele bunte Luftballons wurden von den Kindern als Zeichen des Friedens in den wolkenlosen Himmel geschickt (Bild: Alexander Ebnet)

Kinderhaus-Kinder schicken Friedenstauben in den Himmel

Nachrichten über Krisen und Krieg machen oft auch vor den Kinderzimmern nicht Halt. Aus diesem Grund haben sich die Kinder des Tännesberger Kinderhauses in letzter Zeit zum Thema „Frieden” vor allem mit der biblischen Geschichte der „Arche Noah” beschäftigt. Im Familiengottesdienst am Sonntag wurde diese Geschichte dann von den Kindern in einem Spiel vorgetragen. Gut vorbereitet baute Noah, von Gott beauftragt eine Arche und lud alle Tiere darauf ein. Als der Regen begann waren Noah in die Tiere in Sicherheit. Um zu sehen, ob die große Sintflut nach dem Regen endlich vorüber war, schickte er eine Taube aus, die schließlich mit einem Zweig zurück kam. Als Zeichen seines Versprechens, die Erde nie wieder mit einer Flut zu überfluten, setzte Gott einen Regenbogen in den Himmel, der ebenfalls von den Kindern dargestellt wurde. Pfarrer Hösl erklärte anschließend, wie wichtig es sei, nach einem Streit auch wieder Frieden zu schließen, selbst wenn eine Entschuldigung auch mal schwer fällt. Die Kinder trugen textsicher Fürbitten vor und übernahmen zusammen mit den Mitarbeitern des Kinderhauses die musikalische Gestaltung. Ein herzliches Dankeschön von Pfarrer Hösl und einen großen Applaus von den zahlreichen Besuchern gab es dafür am Ende der Feier für Kinder und Personal der Einrichtung. Bereits während des Gottesdienstes schmückten 60. Luftballons, an denen eine von den Kindern gefaltete Friedenstaube hing, die Bänke im Kirchenraum. Gemeinsam mit Pfarrer und Ministranten zogen die Kinder so nach dem Segen auf den Kirchenvorplatz und schickten die Ballons mit den Tauben als Zeichen des Friedens in den wolkenlosen blauen Himmel. Lange noch wurden die „bunten Punkte” von den Kinderaugen verfolgt. Im Anschluss daran verkaufte der Elternbeirat der Einrichtung die mit Kuchenspenden der Eltern gefüllten Kuchenpakete. Der Erlös dafür kommt den Kinderhaus zugute.
Kirchenchor Kulmain mit Darstellern (Bild: Steffi Wöhrl)

Lebendige Geschichte begeistert den Katholischen Kirchenchor Kulmain

Bei einer historischen Stadtführung in Kemnath tauchte der Kirchenchor aus Kulmain in die bewegte Vergangenheit der Stadt ein. Mit viel Engagement ließen Darsteller historische Persönlichkeiten lebendig werden und machten Geschichte hautnah erlebbar. Zum Auftakt begrüßte Pauline Bäumler als „Baderin” vom HAK Kemnath die Kirchenchorleiterin Steffi Wöhrl mit ihren Sängerinnen und Sängern. Vom Platz der Begegnung führte der Rundgang durch die Altstadt. Liane Preininger stellte die „Pinzerbäckn Resl” dar, die als jüngste Auswanderin ihrer Zeit bekannt wurde. An der Klosterbrauerei verkörperte Roland Wende den letzten Guardian Hildebert Mehler und berichtete aus der Klostergeschichte. Beim Reichsapfel erzählte Sebastian Schwarz als Wirt Josef Frauenholz das Leben der früheren Posthalterei. An der Stadtpfarrkirche schlüpfte Reinhard Herr in die Rolle des Pfarrers Arckhauer, dem auch die Überführung der Reliquie des heiligen Primian zu verdanken ist. Vroni Krauß erzählte über die Geschichte der Bäckerei Krauß und gab Einblicke in das frühere Bäckerhandwerk, während Otto Merkl als Kantor Schmeltzl musikalische Akzente setzte. Den Abschluss an der Fronveste, dem heutigen Museum, bildete Martin Wittmann mit seinem Hund Banuh. Er erzählte die tragische Lebensgeschichte des „Schmiedmatzngirgls” der letzte in Kemnath Hingerichtete. Mit der namentlichen Vorstellung aller Darsteller durch die Baderin Pauline endete die Stadtführung unter großem Applaus.
Einblick in eine besondere Idee: Referent Florian Faltenbacher (rechts) mit den Kolping-Verantwortlichen Reiner Gärtner und Barbara Kaßeckert. (Bild: Wolfgang Schraml)

Herzenswünsche auf vier Rädern: Malteser berichten

Ein bewegender und eindrucksvoller Vortragsabend fand im Gasthof „Goldener Engel” statt. Dazu hatten die Kolpingsfamilie und der Mütterverein Friedenfels gemeinsam mit der KEB Tirschenreuth eingeladen. Unter dem Titel „Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen - Einen letzten Wunsch erfüllen - Zeit und Nähe schenken!” stellte Florian Faltenbacher vom Malteser Hilfsdienst Weiden ein besonderes Projekt vor. Dieses ermöglicht schwerstkranken Menschen, noch einmal einen persönlichen Wunsch zu verwirklichen - sei es eine Fahrt ans Meer, ein Ausflug in die Heimat, der Besuch einer Veranstaltung oder Zeit mit geliebten Menschen. „Am Anfang steht immer der Wunsch des Fahrgastes”, erklärte Faltenbacher. Die Fahrten werden von speziell geschulten Ehrenamtlichen begleitet und sind für die Betroffenen kostenlos. Finanziert wird das Programm ausschließlich durch Spenden. Bundesweit sind derzeit mehrere Herzenswunsch-Krankenwagen im Einsatz, auch in der Diözese Regensburg gibt es seit dem Frühjahr 2018 ein entsprechendes Angebot. Anschaulich und einfühlsam berichtete der Referent von seinen Erfahrungen und schilderte, wie viel Organisation hinter jeder Fahrt steckt - von der Abstimmung mit Ärzten bis zur individuellen Begleitung vor Ort. „Es sind oft kleine Wünsche, die für die Betroffenen eine große Bedeutung haben”, so Faltenbacher. Die Zuhörer zeigten sich tief beeindruckt und nutzten die Gelegenheit zu zahlreichen Fragen. Die Kolpingsfamilie Friedenfels wird das Angebot auch konkret unterstützen: Der Erlös des 3. Kolping-Spendenlaufs am 16. Mai kommt nämlich dem Herzenswunsch-Krankenwagen zugute.
Mitglieder der Vorstandschaft (Bild: Angelika Lang-Salzl)

Start in das Gartenjahr!

Einiges los war beim OGV Altendorf im letzten Jahr. Die Veranstaltungen reichten von Frühstücken mit Vortrag über Sträucherschnitt, Friedhofseinsätze, Wanderungen, Vortrag übers Fermentieren und einen Hutschaabend. Bei der Mitgliederversammlung wurde die Vorstandschaft neu gewählt. Erste Vorsitzende ist weiterhin Angelika Lang-Salzl und zweite Sandra Schiesl. Kassier bleibt Petra Scharf und Schriftführung Brigitte Fröhler. Als Beisitzer verstärken Stilla Schirdewahn, Claudia Bauer-Schmuck, neu Sonja Köppl und Jasmina Scharf, den Verein. Für 2026 stehen die Teilnahme an den Festzügen in Willhof und Zangenstein auf dem Programm. Schön, wenn viele Mitglieder mit dabei sind. Eine Gartenführung in Heinzlgrün findet am 4.Juli statt, gemeinsam mit der KLB. Gewandert wird am 11.September durchs Kulzer Moos. Die alljährliche Winterwanderung ist am 28.Dezember geplant. Dreimal im Jahr finden die Friedhofseinsätze statt. Kreisfachberaterin Heidi Schmid referierte über Gemüse aus dem eigenen Garten. Eigenes Gemüse anzubauen ist arbeitsintensiv jedoch viel gesünder als gekauftes. Die Gartenarbeit hält Körper und Seele gesund. Ein guter Gartenboden ist wichtig. Kompost ist des Gärtnergold, verbessert den Boden und ist zugleich Dünger. Als Stickstoffdünger kann man Hornmehl oder Hornspäne verwenden. Die Referentin zeigte die Vorteile eines Hochbeetes auf und das Anlegen eines Hügelbeetes. Verschiedene Gemüsearten würden gezeigt, die im Garten angebaut werden können. Die Vorsitzende bedankte sich am Schluss des Abends bei den Mitgliedern, der Vorstandschaft und bei Fr. Schmid und wünschte allen ein gutes und ertragreiches Gartenjahr.
Das Bild zeigt das Hospital mit dem Operateur Mbaraza. (Bild: Gaby Hagn )

Krankenstation wurde in ein eigenständiges Hospital umgewandelt

Zurzeit ist der Augustinerpater Ferdinand Bodensteiner aus dem fernen Kongo/Afrika auf Heimaturlaub in Tröbes. Seit 1971 lebt und arbeitet der aus Tröbes/Pfarrei Moosbach stammende Pater Ferdinand in Ndendule/Kongo. Seit 2007 unterstützt der Verein „Missionsbrücke Moosbach – Ndendule, D.R. Kongo e.V.“ die segensreiche Arbeit von Pater Ferdinand im Kongo. Im Januar 2018 wurde zu diesem Zweck offiziell ein Verein gegründet. Eindrucksvoll berichtete der Missionar Pater Ferdinand über die aktuellen Entwicklungen in Ndendule/Kongo. Mitten im Urwald gründete 1980 der Pater das „Ausbildungszentrum für die allgemeine Entwicklung – Centre de formation pour le developpement communautaire“. Neben Schulen, Kindergarten und verschiedenen Werkstätten befindet sich auch eine Krankenstation im Zentrum. Allerdings lag die Krankenstation bisher in staatlicher Hand - nicht gerade zum Vorteil für die einheimische Bevölkerung. Immer wieder schickte der Staat Ärzte nach Ndendule, die nicht nur das Wohl der Einheimischen im Blick hatten. Die Kranken mussten horrende Preise für Behandlungen und Medikamente bezahlen, nicht machbar für Menschen ohne Einkommen. Auch kümmert sich der Staat nicht mehr um die Instandhaltung der Gebäude, so dass die Krankenstation zuletzt in einem katastrophalen Zustand war. So wurde das Projekt „Krankenstation“ für Pater Ferdinand zu einer Herzensangelegenheit. Eindrucksvoll berichtete P. Ferdinand bei der Versammlung der Missionsbrücke über die aktuellen Entwicklungen in Ndendule. Ein Meilenstein war die offizielle Umwandlung der bisherigen Krankenstation in ein eigenständiges Hospital. Dieses wird nun privat geführt und ist nicht mehr vom staatlichen Krankenhaus in Amadi abhängig. Dadurch kann das Personal vor Ort selbst ausgewählt werden, was die Qualität der Versorgung nachhaltig verbessert. Besonders erfreulich ist die Entwicklung einheimischer Fachkräfte. Mit Unterstützung der Missionsbrücke konnte ein junger Mann aus Ndendule eine Ausbildung zum Operateur
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