Was gibt es Schöneres, als nach einer gelungenen Wanderung an einem heißen Sommertag ins kühle Natur-Kneipp-Becken zu steigen? Die Kinder genossen die erfrischende Abkühlung in Vögelas in vollen Zügen. (Bild: Heidi Hiltel)

Mit dem Bollerwagen auf Entdeckertour

„Schnüre deine Wanderschuhe, packe deinen Rucksack, komm mit auf Entdeckertour um Edelsfeld“ – unter diesem Motto lud der Kneipp-Verein Edelsfeld im Rahmen des Ferienprogramms zur zweiten Aktion ein. 15 unternehmungslustige Kinder machten sich gemeinsam mit Organisatorin Heidi Hiltel von der Kapelle in Bernricht aus auf den Weg. Die Abenteuerroute führte die Nachwuchs-Forscher zunächst zur Europäischen Wasserscheide, weiter zur Peutentalquelle und schließlich zur sagenumwobenen Teufelskirche im Peutental. An allen Stationen gab es für die Gruppe jede Menge spannende und lehrreiche Informationen. Gut ausgestattet war auch der vollgepackte Bollerwagen, den Heidi Hiltel mitführte. Neben reichlich Verpflegung und Getränken beförderte er auch ein Fernglas, das am Hochbehälter bei Bernricht zum Einsatz kam, um die beeindruckende Aussicht zu genießen. Am Sportplatz am Hahnenkamm zog Hiltel zudem einen Fußball aus dem Wagen. Die Buben nutzten die Gunst der Stunde sofort für ein kleines Match, ehe Heidi mit ihrem Pfeiferl und klaren Regeln wieder zum Weiteraufbruch mahnte. Nach einer kurzen Rast im Bushäuschen in Schnellersdorf war das Ziel nicht mehr weit: das Natur-Kneipp-Becken bei Vögelas. Auf dem letzten Wegstück sammelten die Kinder fleißig Gräser und Blumen. Am Ziel angekommen, wurden daraus kreative Grußkarten gestaltet. Während eine Hälfte beschriftet wurde, verzierten die Kinder die andere Seite mithilfe von doppelseitigem Klebeband mit ihren bunten Naturfunden. Bei leckeren Schnittlauchbroten, erfrischenden Getränken und der verdienten Abkühlung im Kneipp-Becken klang der erlebnisreiche Tag perfekt aus.
Nach zwei Malstunden präsentierten die Kinder gemeinsam mit der Betreuung vom Kunstverein Tirschenreuth ihre fertigen Werke.  (Bild: Charlotte Baumer)

Beim Kunstvereins in die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler geschnuppert

Die hochdotierte Ausstellung mit Werken von James Rizzi ist vorbei, aber es geht weiter mit kreativer Kunst kleiner Nachwuchskünstler: Mit viel Spaß an der Sache und hochkonzentriert arbeiteten im Kreativraum des Museumsquartiers zehn Buben und Mädchen an ihren ersten kleinen Kunstarbeiten. Die Kinder waren dem Aufruf des Kunstvereins Tirschenreuth zum Mitwirken am Ferienprogramm des Vereins gefolgt. Seit vielen Jahren bietet der Kunstverein in den Sommerferien den Buben und Mädchen an, beim Mitwirken einmal in die Tätigkeiten der Künstlerinnen und Künstler aus Tirschenreuth hineinzuschnuppern. Die diesjährige Aufgabe lautete, ein Holzschild individuell zu bemalen, das später - an Bändchen gehängt - daheim im Zimmer, in der Wohnung oder im Garten installiert werden kann. Aufgeregt und äußerst diszipliniert gingen die Buben und Mädchen an ihre Arbeiten. . Die Biene Maja, Clowns, Fische, nette Schneckchen oder bei den Jungs Fußballmotive kamen rasch zum Vorschein. Alle Kinder schrieben zudem mit bunten Farben ihre Namen auf die Holzschilder, die extra für das Ferienprogramm von der Schreinerei Schabner kostenlos gespendet und exakt zugeschnitten worden waren. Klara, ein besonders fleißiges Mädchen, zum Beispiel malte danach sogar noch Geschenkkarten für ihre Familie und ihre Freundin. Mit dieser Karte, verriet Klara stolz, wolle sie ihre Eltern, ihre Geschwister und ihre Freundin in den Ferien ins Kino einladen. Flugs gingen die zwei Malstunden vorüber und die Betreuer staunten nicht schlecht, wie brav Kinder sein können, die sich mit den Werkstoffen Farbe und Pinsel vertraut machen. Dafür sowie für die schön bemalten Holzschildchen gab es an -Ende für alle ein dickes Lob von den Künstlerinnen.
Gruppe der Radwallfahrt in Fuchsmühl. (Bild: Adelheid Menges)

Pechbrunner Radwallfahrt rund um den Teichelberg

Bereits zum dritten Mal fand in Pechbrunn eine Radwallfahrt der Pfarrgemeinde Pechbrunn statt. Die Tour war ca. 34 Kilometer lang und führte rund um den Teichelberg. Fast alle Teilnehmer kamen mit ihren Zweirädern mit elektrischer Hilfe angeradelt. Lediglich Einer vertraute seiner Muskelkraft und stellte sich der Herausforderung ohne Unterstützung. An der Herz-Jesu-Kirche in Pechbrunn traf sich die Pilgergruppe bei einsetzendem Regen, hier begann auch das Gebet des Rosenkranzes, welcher sich über die Tour fortgesetzt hatte. Auf dem neuen Radweg ging es nach Lengenfeld zur dortigen Kirche, wo die Gruppe von Wallfahrern aus Waldershof und Lengenfeld verstärkt wurde. Nach dem erteilten Segen von Pater Joseph ging die Tour über den Ödberg weiter nach Fuchsmühl zur Kapelle Mariafrieden, wo der Regen dann nachgelassen hatte. Anschließend nahm die bunte Gruppe in der Wallfahrtskirche Maria-Hilf an einem feierlichen Gottesdienst von Pater Martin teil. Zur Stärkung von Leib und Seele wurde das Gasthaus Hackelstein aufgesucht. Dort gab es ein gemeinsames, leckeres Mittagessen. Nach der Stärkung radelte die Wallfahrtsgruppe abwärts Richtung Wiesau zu den Kapellen in Mühlhof und Schönfeld. Beendet wurde die Radwallfahrt rund um den Teichelberg an der heimischen Steinbauernkapelle. An jeder Station wurde ein Gesetz des Rosenkranzes gemeinsam gebetet und kurz für einen Moment der Stille innegehalten. Ausklang fand die Wallfahrt in der benachbarten evangelischen Gemeinde Groschlattengrün beim Kirchencafe, wo die Gruppe mit Kaffee und Kuchen bestens bewirtet wurde. Auf eine Wiederholung der Radlwallfahrt freuen sich jetzt schon alle Teilnehmer und sind gespannt, welche Kapellen aufgesucht werden. Besten Dank an die netten Damen Jutta Braun für die Organisation und Birgit Kosalla für die örtliche Mitarbeit in Pechbrunn.
30 Kinder erlebten mit den Jugendwartinnen Petra Franke und Erna Hamm einen interessanten und abwechslungsreichen Tag im Manteler Wald.  (Bild: Eva Seifried)

30 Kinder beim Ferienprogramm des OWV Mantel

Die Ferienkinder konnten sich beim OWV über ein Naturerlebnis im Manteler Wald freuen. Ausgedacht hatten sich die Tour die Jugendwartinnen Petra Franke und Erna Hamm. Treffpunkt war bei den Frankes, dazu kamen noch Revierleiterin Andrea Meyer mit ihrer Praktikantin Amelie Neumann. Bei der Wanderung ging es über Wiesen und Felder Richtung Bienenhaus in den Manteler Forst. Die Försterin erzählte vom Wald und über dessen Tiere und Pflanzen, beantwortete viele Fragen zur Natur und informierte die Kinder auch zum Thema Trockenheit und Waldbrandgefahr. Gespielt wurde unter anderem „Reh und Luchs“ im Wald. Weiter ging es Richtung Moor und zum Waldspielplatz, danach zum Waldforum. Hier warteten vom OWV Gerhard Hamm, Lorenz Schwarzmeier und stellvertretender Vorsitzender Hugo Diehl auf die Gruppe. Es gab warme Wiener und Getränke. Nach dem Essen ging es weiter mit Spielen und Basteln. Schwammlaufen war erfrischend bei der Hitze, spannend waren Fichtenzapfenweitwurf und -lauf. Es wurden Stockpuppen gebaut oder ins Waldbuch Blätter gemalt. Dazwischen wurden die Kinder noch mit Kuchen, Melonen, Popcorn und Süßigkeiten versorgt. Zu Besuch kam auch der Revierförster der Bayerischen Staatsforsten Robert Werner vorbei. Zum Ende der Veranstaltung durften sich die Kinder drei Geschenke vom gut bestückten Tisch aussuchen. Unter anderem kamen die Spenden von Volks- und Raiffeisenbank, Sparkasse und vom Naturpark. Geschenke überreichten Erna Hamm und Petra Franke auch an Andrea Meyer und Robert Werner und eine Kleinigkeit für Praktikantin Amelie. Die Begleiterinnen Monika Puff und Marina Luboch wurden ebenfalls bedacht. Sepp Rieder hielt wieder das Erlebnis mit seiner Kamera fest. Glücklich und zufrieden konnten dann die Eltern um 14 Uhr ihre Kinder wieder in Empfang nehmen.
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