Eine amerikanische Luftaufnahme zeigt des RAD-Lager an der Pressather Straße. (Bild: Walther Hermann)

Barackenleben: Reicharbeitsdienst- und Flüchtlingslager

Es ist zwar nur ein Vierteljahrhundert Zeitgeschichte, die seit 16. April im Museum „Beim Taubnschuster“ in Bild und Text lebendig gemacht wird. Die Ausstellung „Barackenleben“ mit ihren Teilbereichen Reichsarbeitsdienst (RAD), Pflichtjahr, Wehrertüchtigung und Flüchtlingsunterkunft lässt jedoch Geschehnisse lebendig werden, wie sie sonst mit dieser Wertigkeit in keinem anderen vergleichbaren Zeitabschnitt der Lokalgeschichte stattgefunden haben. Karlheinz Keck eröffnete die Ausstellung mit nachdenklichen Worten, sah in dem in den 1930er Jahren für den RAD entstandene Barackenlager „geradezu ein Symbol für diese unheilvolle Zeit“, jedoch nach Kriegsende eine willkommene Unterkunft für Heimatvertriebene, „die froh waren ein Dach über dem Kopf zu haben, mit denen die Einheimischen zunächst aber möglichst wenig zu tun haben wollten“. Er räumte ein, dass ursprünglich geplant war, das Thema der Ausstellung in Zusammenarbeit mit Schülern des Gymnasiums im Rahmen eines historischen Proseminars zu erarbeiten und bedauerte es, dass nicht genügend Schüler bereit gewesen waren, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Neben den thematisch geordneten Ausstellungsbereichen lenkte er die Aufmerksamkeit der Gäste auf gereinigte und restaurierte Deckenbalken mit Parolen der 1930er Jahre, auf einen Originalspind des RAD und Gegenstände wie Spaten, Stiefel, Porzellangeschirr und gar ein Poesiealbum mit Zeichnungen und NS-Sprüchen. Im Einzelnen beschrieb Keck die Leistungen und Beiträge von zehn Mitarbeitern, die in unterschiedlichster Form zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben. Er erhoffte sich bis 25. Oktober noch viele Besucher (jeweils sonntags 14 bis 17 Uhr mit Kaffee, Kuchen und Zoigl), aber auch, dass Schulklassen den Weg ins Museum finden: „Vielleicht erkennt mancher, der sich heute eine kritische Haltung zu unserer Demokratie angewöhnt hat, wie alternative, autoritäre Staatsformen mit den Menschen umgehen.“
Das neue Präsidium von Round Table 69 Amberg (von links): Vizepräsident Daniel Seidel, Schatzmeister Stefan Fuchs, Präsident Michael Werthner und Sekretär Bastian Prechtl.  (Bild: Michael Golinski)

Dank des erfolgreichen 2025: Round Table 69 Amberg konnte 41.166 Euro vergeben

Das Entenrennen von Round Table Amberg war und bleibt die größte Wohltätigkeitsveranstaltung in der Region Amberg. Heuer findet sie am Sonntag, 26. April, statt. Das kündigte der neue Clubpräsident, Manuel Werthner, bei der traditionellen Amtsübergabe an. Aus dem Erlös des letztjährigen Entenrennens konnten die „Tabler” wieder großzügige Spenden an vorwiegend soziale Einrichtungen verteilen. Wie Dr. Robert Winkler am Ende seiner einjährigen Amtszeit beim Präsidiumswechsel des Clubs bilanzierte, waren diese rund 40 000 Euro. 9.000 kleine Plastikenten warten heuer auf Käufer. Inklusiv der Steuer und Auslagen setzte der Club allein beim Entenrennen letztes Jahr knapp 70.000 € um. Es verblieben knapp 40.000 €. Damit, so Dr. Winkler, wurde wieder ein Rekord aufgestellt. Gespendet haben die Amberger Tabler im vergangenen Jahr insgesamt 41.166,50 €, verteilt auf 34 Einzelspenden. Hauptspendenzweck war 2025 der Verein SEGA mit über 10.000 €, der Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) Amberg mit über 5000,€, die Lebenshilfe Amberg ebenso mit 5000,€. Das Kinoevent „Lachen mit Oma und Opa” unterstützte Round Table Amberg mit 2289,50 €, die DLRG, ein unentbehrlicher Helfer beim Entenrennen, mit 1690 € und die Rehkitzrettung hat 1500,€. Darüber hinaus förderte Round Table auch zahlreiche Kindergärten, die Stadtbibliothek, Sportvereine und weitere Tierschutzorganisationen. „Wir haben wirklich versucht möglichst viele Bereiche unserer Gesellschaft zu erreichen”, betonte Dr. Winkler bei der Amtsübergabe. „Jeder Euro kommt direkt vor Ort an – ohne Umwege, ohne Verwaltungskosten. Der Bedarf ist die letzten Jahre auch nicht weniger geworden. Bundesweit sind alle Kommunen unter einem enormen Kostendruck und müssen Einsparungen vornehmen. Der Bedarf nach Lösungen und die Verantwortung, die wir als Round Table 69 Amberg dadurch mittlerweile zunehmend übernommen haben, wächst und wächst”. Dies alles werde so nebenbei, also neben Beruf, Familie und Alltag, in toller Teamarbeit geleistet. Hier gab es spontanen Applaus für die Tabler und deren Familien und Frauen, die sie hierbei unterstützen und das alles mittragen. Winklers letzte Amtshandlung galt einem verdienten ehemaligen Aktiven, nämlich Michael Golinski, den der Club zum Ehren-Tabler ernannte. „Ohne ihn gäbe es den RT 69 Amberg heute vielleicht nicht mehr. Er hat mit sieben Patenschaften maßgeblich zum Wiederaufbau des Tisches beigetragen. Des Weiteren ist er der Schöpfer und Autor der umfangreichen Club-Chronik, die er zur 50-Jahr-Feier mit viel Arbeit und dem Wälzen alter Protokolle erschaffen hat”, so Winkler in seiner Laudatio. Im Auftrag von Round Table Deutschland überreichte Distriktpräsident Benedikt Gruber den Future-Pin in Silber an Michael Golinski.
Vorsitzende Corinna Eisner verabschiedet Oberbürgermeister Michael Cerny. (Bild: Heidi Schuster)

Festspielverein Amberger Welttheater e. V. nutzt die Zeit zwischen den Winterkönig-Festspielen
Verabschiedung von Michael Cerny als Vorstandsmitglied

Der Festspielverein Amberger Welttheater e. V. wurde vor dreieinhalb Jahren mit dem Auftrag gegründet, die Winterkönig-Festspiele in fünfjährigem Turnus durchzuführen. Die Jahre bis 2024 waren mit Vorbereitungs-, Ausführungs- und Nachbereitungsarbeiten der mehrwöchigen Aufführungen gefüllt. In der Jahreshauptversammlung 2026 gab Vorsitzende Corinna Eisner ihren Bericht ab über das erste Nach-Festspiel-Jahr. Im Jahr 2025 hatte die neue Vorstandschaft zunächst den Aufbau einer Vereinsstruktur zu bewältigen. Für die Verwaltung der 140 Mitglieder wurde eine multifunktionale Vereinssoftware erworben. In monatlichen Vorstandssitzungen und einem Ganztagesworkshop erarbeiteten die Vorstandsmitglieder eine Geschäftsordnung und legten ihre Aufgabenbereiche fest. Mit vielen Helfern wurde mit ausgemusterten Schulmöbeln ein Probenraum eingerichtet. In diesem können Besprechungen, Sitzungen, Zusammenkünfte und Workshops stattfinden. Eifrig genutzt wurden sie bereits von der sich stetig vergrößernden Kinder- und Jugendtheatergruppe unter der Leitung von Stephanie Dotzler und Brigitte Bodensteiner. Ein Ergebnis dieser Arbeit war für alle Mitglieder in der Neujahrsfeier des Vereins zu sehen. Die Prüfung der Kasse von Kassenwartin Judith Piechotta ergab keine Beanstandungen. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Die Vorbereitungen für die nächsten Festspiele im Mai/Juni 2029 haben bereits mit Terminfestlegungen und Reservierungen begonnen. Demnächst muss der Regisseur ausgewählt werden. Dabei werden bereits die übernächsten Aufführungen zum tausendjährigen Stadtjubiläum 2034 in den Blick genommen. Als Neuerungen wurden die marineblaue Vereinskleidung mit Golddruck vorgestellt und eine speziell für den Verein von Hannelore Zapf konzipierte szenische Stadtführung „Der Winterkönig und die Amberger“ für dieses Frühjahr angekündigt. Da Oberbürgermeister Michael Cerny zum 1. Mai 2026 aus seinem Amt und damit als Vorstandsmitglied ausscheidet, wurde er von Vorsitzender Corinna Eisner mit einem hölzernen Welttheater-Biertragerl verabschiedet. Ein Vereins-T-Shirt wird ihn an seine weiter bestehende persönliche Mitgliedschaft erinnern.
Die Schülerinnen und Schüler der drei besten Projektgruppen zusammen mit ihren Klassenleiterinnen und der Schulleitung. (Bild: Tobias Neubert)

Best-of-Projektpräsentationen an der Lobkowitz-Realschule Neustadt zum Thema „Nachhaltigkeit“

Alljährlich findet an der Lobkowitz-Realschule die Woche der Projektpräsentationen statt: die Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe zeigen anhand eines schulintern ausgewählten Oberthemas ihre Präsentationskompetenzen, die sie seit der 5. Jahrgangsstufe sukzessive erworben und professionalisiert haben. In diesem Schuljahr stand das Oberthema unter dem Motto „Ziele für nachhaltige Entwicklung“, d.h. die Jugendlichen beschäftigten sich vier Wochen lang intensiv mit den gesellschaftlichen Herausforderungen „bezahlbare und saubere Energie“, „menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, „nachhaltige Städte und Gemeinden“ etc. Die besten Präsentationen wurden vor kurzem in einer Best-of-Präsentation vor allen achten Klassen sowie einer Jury präsentiert und mit Preisen durch den Förderverein ausgezeichnet. Den dritten Platz gab es für die Projektgruppe von Anna Kraus, Leni Amsel, Toni Bodensteiner und Max Ermer für ihre Arbeit mit dem Thema „300 Jahre Waldnutzung in Deutschland“, den zweiten Platz belegten Mia Schulze, Alexander Staff und Luisa Rittner mit ihrem Thema „Dünger – Fluch oder Segen?“ und schließlich konnten sich Isabella Schönberger, Luisa Gaßner und Sophia Neugirg über den ersten Platz für ihr Thema „Abfallwirtschaft im Landkreis“ freuen. Der Förderverein, die Schulleitung und betreuende Lehrkräfte gratulierten den erfolgreichen Präsentationsteams zu ihren wirklich beeindruckenden Leistungen.
Das gesamte Ensemble der Aufführung „Bike to the Roots“ mit Schauspielgruppe, sowie dem engagierten Technik-Team, das mit Licht und Ton zum gelungenen Theaterabend beitrug.  (Bild: Walter Thurn)

Kemnather Schulbühne wird zum mitreißenden Tatort-Erlebnis

Vorhang auf und Bühne frei hieß es am Donnerstagabend für die Schauspielgruppe der Realschule am Tor zur Oberpfalz. Nach wochenlangen, intensiven Proben führten sie ihr selbst verfasstes Stück „Bike to the Roots“ in der Aula auf und bespielten ein ausverkauftes Haus. Es ging um einen mysteriösen Diebstahl in der „von Anhalt Fahrrad GmbH“, spannende Ermittlungen durch die Polizei, falsche Verdächtigungen und eine rebellische Girls-Gang. Die grandiose Schauspielleistung aller Mitwirkenden wurde durch die musikalische Begleitung des Stücks durch den Schulchor sowie die Lehrerband unter Leitung von Anna-Maria Beck stimmungsvoll begleitet und unterstützt. Rap, Solo-Gesang und Chorstücke ergaben mit den Bühnenereignissen ein mitreißendes Gesamtwerk, das sich auch Ehrengast und ehemaliger Schulleiter German Helgert nicht entgehen ließ. Die Schülerinnen und Schüler boten ihren Gästen ein kurzweiliges, unterhaltsames Abendprogramm mit Witz, Spannung, viel Gefühl und bezauberndem Charme und verwandelten die Aula der Schule in einen Tatort, der sich wahrlich sehen lassen konnte. Reibungslose Umbauten und das Beherrschen der umfangreichen Ton- und Lichttechnik der Aula durch das Schüler-Technik-Team mit Herrn Michael Knott und Herrn Walter Thurn legten den Grundstein für den unvergesslichen Theaterabend. Großer Applaus und Standing ovations eines begeisterten Publikums würdigten am Ende zu Recht die überragende Gesamtleistung aller Beteiligten. Die verantwortlichen Lehrkräfte Miriam Hollering und Juliane Kraus sowie Schulleiter Holger König waren stolz auf die gelungene Umsetzung und den großartigen Erfolg.
Die aktuelle Vorstandschaft der Kirwaleit Rieden e.V. mit Erstem Vorsitzenden Marcel Malotta (2.v.l.). (Bild: Christina Hollweck)

Marcel Malotta erneut zum Kirwaleitvorsitzenden gewählt

Zu ihrer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft trafen sich die Kirwaleit Rieden e.V. im Gasthaus Hirschenwirt. Einen durchweg positiven Rückblick zeichnete Vereinsvorsitzender Marcel Malotta. 2025 tanzten an der Riedener Kirwa erstmals Kinderkirwapaare neben den Kirwapaaren den Baum aus. Besonders freute sich Malotta über den starken Zusammenhalt zwischen den Vereinen und Gastronomen, um das Fest stemmen zu können. Das gute Miteinander bei den Kirwaleit führt dazu, dass man bereits jetzt voller Vorfreude auf die diesjährige Kirwa blickt. Für heuer stehen mehrere Besonderheiten und Schmankerl auf dem Kirwaprogramm. Gestartet wird am Donnerstag vor dem Wochenende mit dem Kirwaausgraben beim Hirschenwirt. Am Freitag, dem 7. August feiert die Theatergruppe „D´Goaslandler“ ihr großes Jubiläum mit Fest- und Ehrenabend im Festzelt auf dem Kirwaplatz. Nachdem am Samstagmittag der Kirwabaum aufgestellt worden ist, dürfen sich die Besucher am frühen Abend auf das „Bayern3-Event“ freuen. Im Anschluss gibt die Oberpfälzer Band „Dei vo Gestern“ auf der Bühne ihr Stelldichein. Der Festsonntag beginnt klassisch mit Gottesdienst, Festzug und der Eröffnung des dreitägigen Festes. Bis jetzt fanden sich zehn Kirwapaare. Musikalisch wird der Sonntag von der Blaskapelle St. Georg Rieden und „Saba Z´dreckat“ umrahmt. Das Kirwafinale wird klangvoll von „Spritztour“ gestaltet werden. Christina Hollweck gab einen positiven Kassenbericht bekannt. Zur diesjährigen Kirwafahrt am 1. Mai entschied man sich für einen gemeinsamen Besuch der Therme Erding. Erneut zum Ersten Vorsitzenden wurde Marcel Malotta gewählt, sein Stellvertreter ist Stefan Scharl. Die Kasse verwaltet wie bisher Christina Hollweck, die zweite Kassenwartin heißt Sandra Renner. Die Schriften führt Elena Haas, ihre Vize ist Sophia Roggenhofer. Die Kasse prüfen Vera Hollweck und Marlene Wendl, als Beisitzer wurden Luca Hollweck, Jakob Haas, Fabian Renner, Elias Hollweck und Sebastian Schmidt gewählt.
Die neue Vorstandschaft der Kolpingsfamilie Windischeschenbach mit 1. Vorsitzenden Ludwig Würth, vorne Mitte (Bild: Josef Söllner)

Kolpingsfamilie Windischeschenbach mit neuem Vorsitzenden

1. Vorsitzender Paul Schulze begrüßte die erschienenen Mitglieder der Kolpingsfamilie, unter ihnen auch Präses Pfarrer Hubert Bartel. Nach Feststellung der Beschlussfähigkeit der Versammlung wurde die Tagesordnung einstimmig genehmigt. Das Gedenken an die im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder wurde mit dem Entzünden einer Kerze begleitet. Anschließend ergriff der Präses das Wort. Er sprach der Jahr für Jahr kleiner werdenden Gemeinschaft Mut zu, mit Zuversicht den Weg weiter zu gehen, ganz im Sinne Adolf Kolpings; so sei doch dieser Verband aufgrund sozialer Fragen in der Gesellschaft entstanden und nach wie vor wichtig. Die Hoffnung auf Neues sollte nie aufgegeben werden. Von Kolping stammt das Zitat: „Solange Gott uns Kräfte verleiht, schaffen wir rüstig und wohlgemut weiter.” Jede Zusammenkunft, auch wenn die Gruppe klein sei, verbinde uns geistig. Nach diesem ermutigenden Aufruf erfolgte ein kurzer Rückblick des 1. Vorsitzenden auf die Ereignisse des letzten Jahres. Insgesamt achtmal traf sich die Gemeinschaft zu verschiedenen Anlässen. Natürlich war die Problematik beim Abtransport der Altkleider auch Thema. Anschließend verlas Monika Hartmann das Protokoll der vergangenen Jahreshauptversammlung und Kassier Josef Söllner gab seinen Kassenbericht. Für die Kassenprüfung bescheinigte Sprecherin Inge Schieder eine einwandfreie Führung und bat um Entlastung der Vorstandschaft, die auch einstimmig erfolgte. Die anschließenden Neuwahlen erbrachten nur einstimmige Ergebnisse: 1. Vorsitzender: Ludwig Würth, Stellvertreterin: Waltraud Sperber, Kassier: Josef Söllner, Schriftführerin: Monika Haberkorn, Präses: Pfr. Hubert Bartel, Beisitzer: Gerhard Herrmann, Anni Hutzler, Horst Schellkopf, Paul Schulze und Josef Stock, Kassenprüfer: Rosi Witt und Inge Schieder. Der neue Vorsitzende Ludwig Würth bedankte sich für den reibungslosen Ablauf der Wahlen. Paul Schulze galt größte Anerkennung, dass er vor 3 Jahren das Amt des 1. Vorsitzenden übernommen habe; er betonte, dass er auch als Stellvertreter die fast automatisch funktionierende Zusammenarbeit dieses kleinen Teams schon sehr geschätzt habe. Er appellierte, Kolping müsse in Windischeschenbach weiter leben und dafür sei er als Vorsitzender zusammen mit diesem Team auch Garant.
Foto 03: Das wollten alle Kinder ganz genau sehen, was alles in diesem Rettungswagen verstaut ist. (Bild: Monika Mühlbauer)

BRK besuchte Kindergarten

Das blieb den kleinen Augen der Kinder nicht verborgen, als der große Rettungswagen in die Einfahrt beim Haus des Kindes St. Josef in Tiefenbach vorfuhr. Aber es konnte Entwarnung gegeben werden, es war nichts passiert, denn die Rettungssanitäterin Kerstin Riedl kam mit Notfallsanitäter Nikolaus Scherr auf einen Besuch vorbei um den Buben und Mädchen den Bereich Notfallmedizin näher zu bringen. Der Anfrage von Kindergartenleiterin Monika Mühlbauer auf einen Besuch folgten die beiden BRK-Rettungsdienstler aus Waldmünchen gern und in je zwei Gruppen zeigte Kerstin den neugierigen kleinen „Patienten” was so alles in einem Rettungswagen steckt. Dabei durften natürlich die Kinder einmal selbst den Patienten spielen und auf der Trage und der Vakuummatratze Platz nehmen. Vollständig verkabelt durch EKG, Blutdruck und Sauerstoffsättigung wurde die Fahrtrage dann in den RTW verladen. Währenddessen zeigte Scherr der anderen Hälfte der Gruppe wie einfach Erste Hilfe zu Hause sein kann. Ein Pflasterverband oder der Umgang mit Binde und Wundauflage sind eigentlich kinderleicht und so wurden nicht nur Finger und Arme verbunden, sondern mit Hilfe vom Rettungsdienst und den Erzieherinnen auch ein Kopfverband angelegt. Die stabile Seitenlage durfte abschließend von jedem Kind ausprobiert werden. Damit hoffen alle, dass im Fall des Falles die Angst vor so einem großen Roten Rettungswagen weniger geworden ist und das gesamte Kindergartenpersonal und alle Kinder sagten abschließend ein großes Dankeschön und überreichten ein kleines Präsent.
Vorsitzender Peter Holland (4.v.Rechts) und sein Stellvertreter Michel Pöll (4. von Links) mit der neu gewählten Vorstandschaft des Bäckerfachverein und den Geehrten (Bild: Johann Adam)

Peter Holland weiter an der Spitze des Bäckerfachverein

Einstimmig wählten die Mitglieder Peter Holland erneut zum Vorsitzenden des Bäckerfachverein Weiden und Umgebung. Unterstützt wird er Michael Pöll der als 2. Vorsitzenden gewählt wurde. Im Rahmen der Generalversammlung im Schützenhaus zeichnete der Verein Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft aus. Vorsitzender Peter Holland berichtete über das Vereinsleben. Dieses war neben Geburtstagsgratulationen auch traurigen Nachrichten geprägt. In internen und beim Besuch von externen Sitzungen stellten wir die Weichen. Am 130-jährigen Jubiläum der BFV Straubing nahm eine Abordnung teil. Den alljährlichen Gedenkgottesdienst des Oberpfälzer Handwerkerbundes besuchten einige Mitglieder. Gesellschaftlich sind der Pizzaabend, die Adventsfeier und das Fischessen am Aschermittwoch besonders zu nennen. Peter Holland dankte allen Mitgliedern der Vorstandschaft der Bäckerinnung Nordoberpfalz, der Bäko und dem Oberpfälzer Handwerkerbund für die immer sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Bei den durchgeführten Neuwahlen wählten die Mitglieder Peter Holland einstimmig erneut zum 1. Vorsitzenden. Weiter wurden Michael Pöll als 2. Vorsitzender, Thomas Lugert als 1. Kegelwart, Peter Fleischmann als 1. Schriftführer, Margit Baier als 2. Schriftführerin und Johanna Sporer als 1. Kassenwartin. Die Kasse wird von Helmut Retzer und Josef Ruhland geprüft. Fahnenträger sind Thomas Lugert, Michael Pöll und Peter Holland. Die Verbindungsleute zum Oberpfälzer Handwerkerbund sind Peter Holland, Hans Bäumler und Michael Pöll. Den Kontakt zur Bäckerinnung halten Hans Bäumler und Peter Holland. Alle Ergebnisse waren einstimmig. Mit Urkunden und Präsenten zeichnet Peter Holland langjährige Mitglieder aus. Geehrt wurden Uwe Stramke für 65 Jahre, Hans Blaschke für 50 Jahre Treue uns Robert Spachtholz für 25 Jahre Mitgliedschaft. Mit einem Ausblick auf die nächsten Veranstaltungen beendete Peter Holland die Generalversammlung.
Mit großer Begeisterung durften die Kinder bei der Firma Hierold selbst in einem echten Bagger Platz nehmen und gemeinsam mit einem Baggerfahrer im Sand schaufeln. (Bild: Claudia Landgraf)

Gelungener Auftakt der Vorlesestunden-Reihe „Wenn ich groß bin, werde ich …” der Gemeinde- und Pfarrbücherei Moosbach

Mit großem Erfolg startete die neue Vorlesestunden-Reihe „Wenn ich groß bin, werde ich …” der Gemeinde- und Pfarrbücherei Moosbach. Die erste Veranstaltung stand unter dem Motto „Bagger-fahrer:in” und fand bei der Firma Hierold im Gewerbegebiet Schießtrath statt. Insgesamt 19 Kinder nahmen gemeinsam mit ihren Eltern an der besonderen Vorlesestunde teil. Zu Beginn las Heidi Wittmann die Geschichte von „Bagger Ben” vor. Die Kinder verfolgten die Erlebnisse des kleinen Baggers aufmerksam und mit großer Begeisterung. Im Anschluss an die Geschichte ging es hinaus auf das Firmengelände. Dort wartete bereits das Highlight des Nachmittags auf die Kinder: Sie durften in einem echten Bagger Platz nehmen und gemeinsam mit einem Baggerfahrer im Sand schaufeln. Mit viel Freude und Staunen probierten die Kinder aus, wie ein Bagger funktioniert und wie geschickt man mit der großen Schaufel arbeiten muss. Auch das Wetter meinte es gut. Der angekündigte Regen blieb glücklicherweise aus, sodass die Kinder die Zeit auf dem Firmengelände in vollen Zügen genießen konnten. Die Gemeindebücherei bedankt sich herzlich bei der Firma Hierold, die diesen Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat. Die Veranstaltungsreihe wird in den kommenden Wochen mit weiteren spannenden Berufen fortgesetzt. Am 24. April 2026 findet um 16 Uhr in der Bücherei eine Vorlesestunde zum Beruf Rettungssanitäter:in mit Marco Rappl statt. Am 5. Mai 2026 folgt um 17 Uhr die Vorlesestunde „Feuerwehrmann/-frau” mit Lisa Strigl in der Bücherei. Den Abschluss bildet am 13. Mai 2026 um 17 Uhr die Vorlesestunde „Polizist:in” mit Stefan Rappl, ebenfalls in der Bücherei. Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung in der Gäste-Information unter der Telefonnummer 09656/920217 erforderlich. Die Gemeinde- und Pfarrbücherei freut sich auf viele interessierte Kinder und spannende Begegnungen mit den verschiedenen Berufen
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