Spaß im Straußenei (Bild: Kamila Juzlova)

CeBB-Ferienprogramm nach Pilsen

Ein Tag in der 'ganz anderen Welt' der Zoologischen Garten der Stadt Pilsen Im Rahmen des städtischen Ferienprogramms organisierte Centrum Bavaria Bohemia eine Familienfahrt zum Zoo nach Pilsen. Viele Kinder und Erwachsene machten sich auf den Weg um den ältesten Zoologische Garten der Tschechischen Republik zu besuchen. Zu den Besonderheiten gehört hier z.B. die Haltung von Tieren unter natürlichen und ansprechenden Bedingungen. Die Pilsner Zoo ist mit dem Botanischen Garten zu einem wunderschönen, funktionalen Ganzen vereint. Neue Gehege bilden Ausschnitte aus ganzen Biotopen mit charakteristischen Pflanzen- und Tierarten. Sehr oft lebt daher nicht nur ein Tier oder eine einzige Art in einem Gehege, sondern mehrere Arten gleichzeitig. Gemäß dem Entwicklungsplan von 1996 werden Pflanzen und Tiere im Pilsener Zoo nach ihrem Herkunftskontinent bzw. genauer nach zoogeografischen Regionen angeordnet. Außerdem wurde der Zoo in mehrere Weltteile unterteilt. Besonders sehenswert für die Kids waren natürlich die verschiedenen Arten von Affen, bei deren Fütterung sie auch dabei sein konnten. Neben Flamingos, Straußen und vielen weiteren Tierarten zogen die Giraffen, Nilpferde und natürlich auch der König der Steppe, der majestätische Löwe, die Fahrtteilnehmer an. Ein weiteres Highlight für „Klein und Groß” war der Dinopark. Auf diesem Areal befinden sich unter anderem viele interessante Spielgeräte, die mit Begeisterung ausprobiert wurden. Etliche Verpflegungsstände und Einkehrmöglichkeiten wurden während des Aufenthalts gerne genutzt, so dass am Ende dieses erlebnisreichen Tages alle zufrieden wieder nach Hause fahren konnten.
Gruppenbild der Ladykracher (Bild: Günter Grünbauer)

Wein, Schmankerl und gute Laune bei den Ladykrachern

Dass die Ladykracher der Eschenbacher Faschingsgesellschaft nicht nur in der fünften Jahreszeit für Stimmung sorgen können, bewiesen sie am vergangenen Samstag beim Weinfest im Pfarrheim. Statt Konfetti und Faschingskrapfen standen diesmal Wein, bayerische Schmankerl und geselliges Beisammensein auf dem Programm. Die Gäste ließen sich nicht lange bitten und fanden sich zahlreich im gemütlich hergerichteten Pfarrheim ein. Für den kleinen und großen Hunger hatten die Ladykracher bestens vorgesorgt: Wurst- und Käseplatten, Obatzter, deftiger Wurstsalat und herzhafte Griebenschmalzbrote sorgten dafür, dass niemand auf leeren Magen anstoßen musste. Auch beim Wein hatten die Ladykracher eine gute Wahl getroffen. Ausgeschenkt wurden ausgewählte Weine der Weinhandlung Pfleger vom Barbaraberg, die hervorragend zu den bayerischen Schmankerln passten. So konnte jeder seinen persönlichen Favoriten finden und bei einem guten Glas Wein den Abend genießen. Bei Wein und Brotzeit entwickelte sich schnell eine gemütliche und fröhliche Runde. Es wurde angestoßen, gelacht und ausgiebig miteinander geplaudert. Die Ladykracher bewiesen, dass man auch außerhalb der Faschingssaison hervorragend gemeinsam feiern kann. Die entspannte Atmosphäre und die liebevolle Vorbereitung machten das Weinfest zu einem gelungenen Abend. Doch hinter dem geselligen Abend steckt auch ein guter Zweck: Der gesamte Erlös des Weinfestes kommt ausschließlich den Garden der Eschenbacher Faschingsgesellschaft zugute. Damit unterstützen die Ladykracher direkt die Nachwuchs- und Vereinsarbeit und leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass auch künftig bei der EFG fleißig trainiert, getanzt und natürlich Fasching gefeiert werden kann.
Gruppenfoto im Freigelände des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth. (Bild: Annika Popp)

Der Frauenbund St. Konrad aus Weiden erlebt die Deutsch-Deutsche Geschichte hautnah

Dass „Little-Berlin“ im Norden Bayerns liegt, diese und viele andere Informationen erfuhren die 40 Frauen und Männer, die auf Einladung des Kath. Frauenbundes St. Konrad am Bus-Ausflug in das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth teilnahmen. Die Organisation hatten Regina Weiß und Gaby Narozny von der Vorstandschaft übernommen. Nach einer entspannten Kaffeepause im 2025 neu gebauten Museumsgebäude begrüßte die Gästeführerin Frau Annika Popp die Gruppe und führte anhand einer Fotoshow und eines Films über den Alltag an der Grenze in die Geschichte des Ortes ein. Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde Deutschland in 4 Besatzungszonen aufgeteilt, wobei der Ostteil des kleinen Dorfes Mödlareuth zur sowjetischen Besatzungszone und der Westteil zur amerikanischen Besatzungszone fiel. So nannten die Amerikaner nach Ende des 2. Weltkrieges das Dorf am „Ende der Welt“ „Little Berlin“, denn das war der einzige Ort neben Berlin, durch den bis 1990 eine Mauer ging. Ab 1949, nach Gründung der beiden deutschen Staaten, so erklärte die Führerin, gehörte dann das östliche Mödlareuth zur DDR, das westliche zur Bundesrepublik. Im Jahre 1952 änderte sich die Situation schlagartig und nach Beschluss der DDR-Regierung wurden zwischen beiden Ortsteilen Metallzäune, Beobachtungstürme, Bunker, Selbstschussanlagen und zuletzt eine 700 Meter lange Betonmauer gebaut. Jeglicher Kontakt zwischen den Dorfbewohnern war unmöglich, viele Fluchtversuche und Unfälle gab es an dieser Grenze. Interessiert verfolgten die Ausflügler den beeindruckenden Ausführungen im gezeigten Film. Nach dem Mauerfall am 9.11.1989 in Berlin wurde der Schießbefehl an der Grenze aufgehoben und die Reisefreiheit möglich. Die gesamte Dorfgemeinschaft von Mödlareuth feierte im Juni 1990 den Abriss ihrer Mauer. Im 5000 qm großen Freigelände zeigte Frau Popp anschließend die ca. 100 Meter lange Betonmauer, Metallgitterzäune, original Sperranlagen und den Beobachtungsturm, traurige Zeugen damaliger Zeit. Nach Ende der informativen Führung bestand noch Gelegenheit zur Besichtigung der Dauerausstellung im Hauptgebäude und des nahegelegenen Fahrzeugdepots. Am frühen Abend kehrte die Reisegruppe im idyllisch gelegenen Landgasthof Fattigsmühle ein. In gemütlicher Runde bei einer guten Brotzeit gab es in der Reisegruppe noch viel zu erzählen, danach ging es mit vielen Eindrücken im Bus wieder zurück nach Weiden.
Gartenfest 2026 Kleingartenverein Waldsassen (Bild: Thomas Hausner)

Gartenfest des Kleingartenvereins Waldsassen wieder ein voller Erfolg

Bei bestem Spätsommerwetter feierte der Kleingartenverein Waldsassen am Sonntag, 6. September sein traditionelles Gartenfest in der Kleingartenanlage an der Chodauer Straße. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und genossen einen Nachmittag voller Begegnungen, Genuss und guter Stimmung. Die Mitglieder des Vereins hatten sich wieder sehr viel Mühe gegeben den Gästen einen schönen Nachmittag in der Kleingartenanlage Waldsassen zu bieten. Es wurde ein reichhaltiges Kuchenbuffet mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten angeboten. Zudem gab es verschiedene Grillspezialitäten für den herzhaften Genuss. Ein besonderes Highlight war wieder die Tombola, die mit zahlreichen attraktiven Preisen lockte und Jung wie Alt gleichermaßen begeisterte. Die Lose fanden reißenden Absatz und die glücklichen Gewinner durften sich über vielfältige Gewinne freuen. Neben den kulinarischen Angeboten stand vor allem das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Vereinsmitglieder, Freunde und Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über das erfolgreiche Gartenjahr auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben oder einfach ein paar gemeinsame Stunden in entspannter Atmosphäre zu verbringen. Der Kleingartenverein war mit dem Besuch mehr als zufrieden – so war es wohl auch aufgrund des perfekten Spätsommerwetters das bestbesuchte Fest der letzten Jahre. Besonders schön ist gewesen, dass Menschen aller Altersgruppen zusammengekommen sind und so der Gemeinschaftsgedanke des Kleingartenvereins erlebbar wurde.
v.l. Thomas Graml, Alexander Meier, Albert Kellner, Willi Hirsch, im Hintergrund die Mannschaft (Bild: Thomas Bäuml)

80 Jahre SV Floß: BFV würdigt ehrenamtliches Engagement

Anlässlich seines 80-jährigen Bestehens durfte sich der SV Floß über eine besondere Auszeichnung freuen. Im Rahmen des Kirwaspiels überreichten Vertreter des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) dem Verein eine Jubiläumsurkunde sowie einen besonderen Fußball mit Bezug zur Weltmeisterschaft 2026. Thomas Graml, Bezirks-Vorsitzender des BFV Oberpfalz, war gemeinsam mit Kreisvorsitzendem Albert Kellner und Bezirks-Ehrenamtskoordinator Willi Hirsch nach Floß gekommen, um die Glückwünsche des Verbandes persönlich zu überbringen. Stellvertretend für den SV Floß nahm Vorsitzender Alexander Meier die Auszeichnung entgegen. Graml würdigte insbesondere die jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit des Vereins und dessen Engagement für den Sport und die Integration. Der SV Floß leiste damit einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft. Gerade der Zusammenhalt innerhalb eines Sportvereins sei von großer Bedeutung und mache den Verein zu einem festen Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Marktgemeinde. Als besonderes Geschenk überreichte Albert Kellner anschließend einen originalen „Trionda”-WM-Ball 2026. Mit einem Augenzwinkern wünschte er dem SV Floß, dass dieser möglichst oft im Tor des Gegners landen möge. Im Anschluss stand das Kirwaspiel gegen den Patenverein ASV Neustadt auf dem Programm. Die Begegnung erwies sich einmal mehr als Zuschauermagnet und lockte eine stattliche Kulisse an. Trotz des torlosen Endstands von 0:0 entwickelte sich auf dem Platz eine abwechslungsreiche und packende Partie, die bei bestem Kirwa- und Vereinsfestcharakter Groß und Klein begeisterte. Damit wurde das 80-jährige Vereinsjubiläum des SV Floß nicht nur offiziell gewürdigt, sondern auch sportlich und gemeinschaftlich gebührend gefeiert.
Die Verantwortlichen und Sponsoren freuten sich gemeinsam über die tolle Spendensumme von insgesamt 12.000 Euro, die beim Charity-Stadtlauf 2026 zusammenkam. (Bild: Andreas Hofmeister)

Charity-Stadtlauf in Schwandorf spendet 12.000 Euro

Spendenerlös an drei Schwandorfer Organisationen übergeben Der Schwandorfer Charity-Stadtlauf hat auch bei seiner 20. Auflage seinem Namen alle Ehre gemacht: 12.000 Euro Reinerlös inklusive direkter Spenden kommen in diesem Jahr drei Organisationen zugute. 6.000 Euro davon wurden nun an die Wasserwacht Ortsgruppe Schwandorf e. V., 3.000 Euro an die Kreisgruppe Schwandorf des Bund Naturschutz und 3.000 Euro an die Selbsthilfegruppe für Post Covid-, Post Vac- und ME/CFS-Betroffene in Schwandorf übergeben. Seit der Einführung des Charity-Stadtlaufs konnten damit bereits rund 110.000 Euro für soziale Zwecke gesammelt und gespendet werden. Das Jubiläum zeigt einmal mehr: Beim Lauf zählt nicht nur die sportliche Leistung, sondern vor allem der gemeinsame Einsatz für Menschen und Projekte in der Region. Am 20. Juni 2026 gingen insgesamt 722 Läuferinnen und Läufer bei den verschiedenen Wettbewerben an den Start. Die größte Gruppe bildeten die Sparkassen Bambini-Läufe mit 201 Startern, gefolgt vom Benteler Haupt- und Firmenlauf mit 173 Teilnehmern und dem Döpfer-Schulen Schülerlauf mit 141 Startern. Die Organisatoren – Skiclub Schwandorf, Lauftreff Schwandorf und Stadtverband für Sport – dankten bei der Spendenübergabe herzlich allen Teilnehmern, Sponsoren, Unterstützern und Helfern. Ein besonderer Dank galt der Stadt Schwandorf mit Bauhof und den Hausmeistern der Oberpfalzhalle sowie den zahlreichen Unternehmen, Organisationen, Schulen, Vereinen und Einsatzkräften, die den Charity-Stadtlauf möglich machen. Ebenso unverzichtbar ist das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie sorgen Jahr für Jahr dafür, dass aus einem Laufereignis eine gemeinsame Benefizaktion für Schwandorf wird. Und nach dem Jubiläum ist vor dem nächsten Lauf: Der 21. Schwandorfer Charity Stadtlauf findet am 3. Juli 2027 statt.
Sehr zahlreich waren die Gläubigen zur Andacht aus Anlass der „Einjährigen“ Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach nach Ragenwies gekommen. (Bild: Peter Garreiss)

Ein Jahr Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach – gemeinsam auf dem Weg

Die Pfarreiengemeinschaft Eslarn-Moosbach mit der Expositur Etzgersrieth und der Filiale Tröbes feierte ihren einjährigen Geburtstag mit einer Andacht in Ragenwies. Seit 1. September 2025 gehören die Pfarrei Eslarn „Mariä Himmelfahrt“ und die Pfarrei Moosbach „St. Peter und Paul“ zusammen. Mit einer Sternwallfahrt und den Gründungsgottesdienst an der Kapelle wurde am 7. September 2025 gestartet. Dabei wurde ein Erinnerungskreuz an der Kapelle errichtet und gesegnet. „Als Pilger der Hoffnung“ hatte damals Pfarrer Klösel die Gläubigen angesprochen. Auch die Andacht zum „Einjährigen“ wurde wieder in der Mitte der beiden Pfarreien in Ragenwies begangen. Sehr zahlreich waren die Gläubigen zur Andacht gekommen, darunter Bürgermeister Thomas Kleber, Eslarn und zweiter Bürgermeister Helmut Meindl, Moosbach sowie Kaplan Michael Steinhilber. Pfarrer Udo Klösel hielt mit Pfarrvikar Dr. Basil Bazir Ngwega, Gemeindereferent Benedikt Eckert und Gemeindeassistentin Verena Völkl die Andacht. Martina Brenner, Eslarn begleitet die Lieder an der Orgel. Die Lesungen und Fürbitten wurden von den Vertreter/innen der beiden Pfarreien vorgetragen. In der Predigt erinnerte Pfarrer Udo Klösel an den Rucksack, den er im letzten Jahr symbolisch gepackt hatte mit der Bibel, einem Laib Brot und je einer Flasche Bier aus Moosbach und Eslarn. Inzwischen hätte sich der Rucksack weiter gefüllt mit guten Erfahrungen und einem konstruktiven Miteinander, mit Austausch und Gottesdiensten und mit der Erkenntnis, dass der Weg als Pfarreingemeinschaft gelingen kann. Am Ende der Predigt trug Gemeindereferent Eckert einen Text von Kardinal Franz König über die Kirche vor. Im Anschluss an die Andacht konnten sich die Besucher bei einem Dämmerschoppen austauschen und miteinander ins Gespräch kommen. Den Altar und Blumenschmuck vor der Kapelle richtete das Mesner-Ehepaar Franz und Heike Eger; Katja Süß sorgte für Dekos und Feuerschalen, alle Ragenwies. Die Sitzbänke und Stehtische stellte der Pfarrgemeinderat Eslarn vor der Kapelle auf und für Getränke und Häppchen sorgte der Pfarrgemeinderat Moosbach.
Gute Laune beim Gruppenfoto zeugt von einem schönen Nachmittag. (Bild: Jessica Mark)

Abenteuer Turnen beim Ferienprogramm des TV Waldsassen

34 Kinder waren dabei und hatten jede Menge Spaß an Bewegung und Turnen. Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waldsassen lud der Turnverein Waldsassen zum „Abenteuer Turnen” in die Stadthalle ein. Schon beim Start war die Begeisterung der Kinder groß. Gemeinsam mit den Übungsleiterinnen und Helferinnen ging es durch einen abwechslungsreichen Turnparcours, bei dem es viel zu entdecken und ausprobieren gab. Klettern, Balancieren, Rollen, Springen, Minitrampolin und Turnen am Reck – an den verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und sich an neuen Übungen versuchen. Dabei stand nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern vor allem Spaß, Bewegung und das gemeinsame Erlebnis. Es wurde gelacht, ausprobiert und gegenseitig angefeuert. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude die Mädchen und Jungs dabei waren und wie stolz sie auf ihre kleinen Erfolge waren. Unterstützt wurden die Kinder von Bettina Eckstein, Tanja Pritzl, Regina Gerl, Barbara Ernstberger und Jessica Mark sowie der Übungsleiterassistentin Lieselotte Slany und Helferin Mona Koch. Der TV-Waldsassen freut sich sehr über die großartige Resonanz und darüber, den Kindern im Ferienprogramm einen sportlichen und erlebnisreichen Nachmittag bereitet zu haben. Denn eines hat sich wieder gezeigt: Bewegung verbindet, macht Spaß und Turnen macht glücklich! Weitere Infos zum Turnverein Waldsassen unter: www.turnverein-waldsassen.de
Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen im Innerraum der Klosterkirche. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein war wieder unterwegs

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein unternahm wieder einen Ausflug. Leider konnte das geplante Ziel „Wurzelmuseum Tremmersdorf“ wegen kurzfristiger Schließung nicht angefahren werden. Ein neues Ziel musste am Tag vorher noch gefunden werden. Es war der Kräuter- und Gewürzladen Biller in Schnaittenbach. Dort begrüßte der Chef Hans Biller die Reisegruppe selber. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgte die Besichtigung. „Naturmittel Biller“ beliefert mit seinen fast 1000 verschiedenen Produkten den Großhandel und den Einzelhandel. In den zwei Mischanlagen werden Tees und Gewürze separat gemischt. Das riesige Angebot reicht von verschiedenen reinen Sorten und Mischtees über Gemüsesuppenpulver, süße und pikante Tipps, verschiedene Essig- und Sirupsorten, Würzmischungen aus heimischen und exotischen Gewürzen, sogar Fertigmischungen für Wurstsalat, Apfelkuchen, Bratkartoffel usw. waren im Angebot. Die Senioren durften auch einige Produkte probieren und waren begeistert. Auch die Rohstoffe, die im Lager in großen Chargen auf die Verpackung oder Mischung warten, zeigte Hans Biller den Besuchern. Die getrockneten Rohstoffe kommen aus der ganzen Welt, Biller bevorzugt jedoch heimische Produkte, wenn vorhanden. Von Großhändlern aus Hamburg bezieht er die exotischen Tees und natürlich die Gewürze. So mancher deckte sich mit seinem Lieblingsgewürz oder einem neuen Gewürz, wie z. B. mit Umami, ein. Dann ging es weiter zur Klosterkirche Speinshart. Bereits im Bus erklärte Annemarie Mösbauer die Geschichte und die Entwicklung der Klosteranlage. Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen und der Barockausstattung mit italienischer Prägung und der farblichen Einheit der Fresken. Seit 2012 ist das Kloster internationale Begegnungsstätte und seit 2023 „Hightech Abtei Speinshart“, eine wissenschaftliche Begegnungsstätte für KI. Nach einem kurzen persönlichen Gebet und einem gemeinsamen Lied ging es wieder heimwärts. Die Brotzeit auf der Rückfahrt durfte natürlich nicht fehlen.
Die Senioren bei der fachkundigen Führung durch das Klosterdorf und die Klosterkirche (Bild: Kuni Hanauer)

Gelungener Ausflug in das barocke Klosterdorf Speinshart

Einen rundum gelungenen und erlebnisreichen Tag verbrachte die Seniorengruppe „60plus“ der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Unter der bewährten Leitung von Organisatorin Kuni Hanauer und ihrem engagierten Team machten sich 50 Seniorinnen und Senioren mit dem Bus auf den Weg, um das historische Kloster Speinshart zu erkunden. Gleich nach der Ankunft erwartete die Reisegruppe der erste spirituelle Höhepunkt: In der prachtvollen Klosterkirche zelebrierte Pater Joseph eine feierliche Heilige Messe. Die Lesung und die Fürbitten wurden von Alfons Raab vorgetragen. Die Lieder stimmte Richard Reger an. Die gemeinsame Liturgie in dem geschichtsträchtigen Gotteshaus stimmte die Senioren wunderbar auf den Tag ein. Im Anschluss stand eine fachkundige Führung durch das einzigartige, denkmalgeschützte Klosterdorf auf dem Programm. Die Teilnehmer zeigten sich tief beeindruckt von der Architektur und der bewegten Geschichte der im 12. Jahrhundert gegründeten Prämonstratenserabtei. Besonders die prachtvollen barocken Stuckarbeiten in der Klosterkirche zogen die Blicke auf sich und luden zum Staunen und Innehalten ein. Nach den kulturellen und geistlichen Impressionen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Die Reisegruppe kehrte im gemütlichen Klostergasthof Speinshart ein. Bei bester Bewirtung, gutem Essen und anregenden Gesprächen ließen die Senioren den Nachmittag harmonisch ausklingen. Kuni Hanauer nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Mitreisenden für die wunderbare Gemeinschaft zu bedanken.Frisch gestärkt und voller schöner Eindrücke trat die Reisegruppe schließlich die Heimreise an. Alle waren sich einig: Dank der hervorragenden Organisation des Teams und der herzlichen Aufnahme im Kloster war dieser Ausflug ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine Fahrt mit der Pferdekutsche der Familie Wölker war für viele die Hauptattraktion des Kinderfestes. (Bild: Wilhelm Ertl)

Rund 200 Kinder feiern beim Deutsch-Amerikanischen Kinderfest in Sorghof

Rund 200 Kinder mit ihren Familien besuchten das 37. Deutsch-Amerikanische Kinderfest auf dem Sorghofer Dorfplatz. Bei idealem Sommerwetter erwartete die Besucherschar ein abwechslungsreiches Fest mit Spiel, Unterhaltung und zahlreichen Attraktionen. Seit 2023 wird das Kinderfest gemeinsam von den sechs Sorghofer Vereinen (VGS) und den amerikanischen Freunden des VFW Post 9334 Vilseck organisiert. Zur Eröffnung begrüßten 1. Bürgermeister Thorsten Grädler, die VGS-Vertreter Manuel Plößner und Wilhelm Ertl sowie Angelo Aldridge vom VFW Post 9334 die zahlreichen Besucher. 1.Bürgermeister Thorsten Grädler würdigte das große ehrenamtliche Engagement und überreichte einen Spendenscheck der Stadt Vilseck. Für Begeisterung sorgte Artistikclown Sepp Schabernack mit Jonglage, Comedy und Artistik. Großen Andrang gab es auch beim Face-Painting. Veronika Bummerl, Nadine Graf, Steffi Specht und Steffi Fink-Gradl verwandelten zahlreiche Kindergesichter in fantasievolle Kunstwerke. Sportlich ging es bei der vom Sportverein organisierten Mini-Olympiade mit Schlauchspritzen, Goldwaschen, Kegeln und Cornhole zu. Ein weiterer Höhepunkt war die Pferdekutsche der Familie Wölker, die zahlreiche Kinder zu einer Runde durch Sorghof einlud. Nicht minder fand der US Fire-Truck der Lagerfeuerwehr das Interesse der Besucher. Für das leibliche Wohl sorgten die US Veteranen mit Hamburgern, Cheeseburgern und Hot Dogs, das Kuchen-Team mit Kaffee und Gebäck, der Schützenverein mit Getränken und die Ministranten mit Popcorn. Für die Kinder war das Angebot kostenlos. Bei der Siegerehrung der Mini-Olympiade durften sich neun Kinder über Gold-, Silber- und Bronzemedaillien mit Siegerurkunde freuen. Die Kinder kamen bis auf Plauen, Hohenfels, Schmidmühlen und dem Raum Grafenwöhr und gesellten sich zu den Kindern aus der Großgemeinde Vilseck. Doch letztlich waren an diesem Tag alle Kinder Gewinner: Jedes teilnehmende Kind erhielt einen Sachpreis.
Das Foto zeigt neben den Preisträgerinnen und Preisträgern auch die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner und die betreuenden Lehrkräfte Iris Hösl und Lukas Weitl. (Bild: Michael Sontheim)

Musik trifft Naturwissenschaft – „Let there be rock!” begeistert junge Forscher

In der dritten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten” stand alles unter dem Motto „Let there be rock!”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauten aus einfachen Alltagsmaterialien eigene Musikinstrumente und untersuchten dabei, wie Töne und Schwingungen entstehen. Anschließend erforschten sie, wie sich Klang durch Veränderungen an den Instrumenten beeinflussen lässt – etwa durch unterschiedliche Materialien, Längen oder Spannungen. Die Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert und ausgewertet. Zum Abschluss war Kreativität gefragt: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten eigene Klangkörper und komponierten mit ihren selbstgebauten Instrumenten ein kurzes Musikstück. So verband die Wettbewerbsrunde naturwissenschaftliches Experimentieren mit musikalischem Einfallsreichtum und zeigte anschaulich, wie eng Physik und Musik zusammenhängen. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal sechs Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil, wobei drei von ihnen das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen” erzielten. Passend zum Thema bekamen sie eine Stimmgabel, die angeschlagen mit einer Frequenz von 440 Hz schwingt. Dieser Ton entspricht dem Kammerton a', nach dem Musikinstrumente gestimmt werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wurde von den Biologielehrkräften Frau Hösl, Herrn Sontheim und Herrn Weitl betreut. Zwei Schülerinnen haben sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt. Sie werden am 9. Oktober zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch die Kultusministerin oder einen Vertreter bzw. einer Vertreterin überreicht wird.
Gruppenfoto der kleinen Jongleure. Mit im Bild vorne links sitzend: Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon Weiden. (Bild: Andrea Schwägerl)

Jonglier-Spaß in Konnersreuth

Im Rahmen des Ferienprogramms fand in Konnersreuth der Workshop: „Jonglieren” statt. Veranstaltet wurde der fast vierstündige Kurs vom Verein: G.A.N.S. eV Einen Nachmittag voller Bewegung, Spaß und neuer Erfahrungen erlebten zehn Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im Schafferhof um in die bunte Welt der Jonglage einzutauchen. Geleitet wurde der Workshop von Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zeigte sie den Kindern verschiedene Techniken und führte sie Schritt für Schritt an das Jonglieren heran. Dabei stand vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Auch ein kleiner Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. Im überdachten Innenhof waren die Kinder gut geschützt und konnten den Workshop unbeschwert fortsetzen. Für zusätzliche Abwechslung sorgten verschiedene Lauf- und Ballfangspiele, die das Programm zwischendurch auflockerten. Natürlich durften auch Essens- und Trinkpausen nicht fehlen, in denen neue Kraft für die nächsten Jonglierversuche gesammelt wurde. Mit viel Begeisterung und Ausdauer übten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Jonglierbällen im Laufe des Nachmittags ihre neu erlernten Fähigkeiten. Zum Abschluss wurde es noch einmal spannend: Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Darbietung, in der sie ihren Eltern zeigen konnten, was sie während des Workshops gelernt hatten. So ging ein abwechslungs- und bewegungsreicher Ferienprogrammnachmittag zu Ende. Die Kinder konnten nicht nur neue Jongliertricks erlernen, sondern auch Konzentration, Koordination und Teamgeist trainieren.
Die Reisegruppe der Kolpingsfamilie Friedenfels beim Ausflug ins Zillertal. Im kleinen Bild: Reiseleiterin Lucia Schmidt und Busfahrer Gerwig Gerl, die beim Gruppenfoto nicht dabei waren. (Bild: Heinz Störzer und Petra Würth)

Kolpingfamilie Friedenfels unterwegs im Zillertal

62 Teilnehmer machten sich am ersten Septemberwochenende auf den Weg ins Zillertal. Der Bus war damit bis auf den letzten Platz besetzt; eine vierköpfige Familie reiste deshalb mit dem eigenen Auto hinterher. Die Fäden der Organisation liefen bei Reiseleiterin Lucia Schmidt zusammen. Sie bereitet die Wochenendausflüge der Kolpingsfamilie bereits seit Jahrzehnten hervorragend vor und begleitet sie umsichtig wie auch humorvoll. Nach einem Frühstück beim Zwischenhalt stand zunächst Heinzenberg auf dem Programm. Dort besichtigten die Ausflügler die Wallfahrtskirche „Maria Rast” und das Goldschaubergwerk. Bei einer Führung erhielten sie interessante Einblicke in die Arbeit der Bergleute und die beschwerlichen Bedingungen des früheren Goldabbaus. Nach einer Einkehr auf der Käse-Alm wurde anschließend das Hotel in Mayrhofen angesteuert. Am Samstag lockte die Bergwelt rund um Hintertux. Mit der Gletscherbahn erreichte die Gruppe die Sommerbergalm; einige fuhren weiter zum Tuxer-Ferner-Haus und zur „Gefrorenen Wand”. Bei herrlichem Sonnenschein eröffnete sich ein beeindruckender Blick über das Tuxertal und auf den Hintertuxer Gletscher. Den Abend ließen die Teilnehmer bei guter Stimmung mit den „Jungen Zillertalern” ausklingen. Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem auch der verstorbenen Kolpingmitglieder gedacht wurde. Über den Achensee führte die Heimreise nach Pertisau. Dort konnten die Ausflügler noch die Läufer des Achensee-Marathons beim Zieleinlauf beobachten. Nach einer letzten gemeinsamen Einkehr in einer Gaststätte am Donau-Radweg in Pentling ging es zurück nach Friedenfels. Das Fazit fiel rundum positiv aus: Ein abwechslungsreiches Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen und toller Gemeinschaft. Ein besonderer Dank galt Lucia Schmidt für die perfekte Organisation sowie Busfahrer Gerwig Gerl, der die Gruppe bereits seit nahezu 15 Jahren sicher und zuverlässig begleitet.
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