die neue Gauvorstandschaft kann auf bewährte Vorstandsmitglieder bauen  (Bild: Josef Popp)

Stefan Koller folgt auf Heinrich Fraunholz als Gauschützenmeister

Beim Gaudelegiertentag des Schützengaus Amberg standen Neuwahlen, Rückblicke und Ehrungen im Mittelpunkt. Eine bedeutende personelle Veränderung gab es an der Spitze: Stefan Koller (SG Neumühle) wurde zum neuen 1. Gauschützenmeister gewählt und löst damit Heinrich Fraunholz (FSG Amberg) ab. Fraunholz hatte den Gau über viele Jahre hinweg geprägt und erhielt für seine langjährige Führungstätigkeit großen Dank und Anerkennung. Die Gauvorstandschaft wurde im Wesentlichen bestätigt, was das Vertrauen der Delegierten in die bewährte Führungsmannschaft unterstreicht. Die Wahlen verliefen reibungslos. In ihrem Grußwort dankte OSB-Vizepräsidentin Herta Feiler der bisherigen Führung und gratulierte zu der erfolgreichen Arbeit im Gau. In seinem letzten Bericht als Gauschützenmeister blickte Heinrich Fraunholz auf die Entwicklung der vergangenen 15 Jahre zurück. Die Zahl der Vereine sank von 32 auf aktuell 27 – vor allem durch Fusionen und Auflösungen. Positiv entwickelte sich hingegen der Mitgliederstand, der mit rund 3.800 Schützinnen und Schützen wieder leicht angestiegen ist. Die mitgliederstärksten Vereine sind die FSG Amberg mit 540 sowie Diana Hirschau mit 390 Mitgliedern. Mit einem Moment des Gedenkens wurde an 52 verstorbene Mitglieder erinnert. Stellvertretend nannte Fraunholz das Ehrenmitglied des Oberpfälzer Schützenbundes und Gau-Ehrenmitglied Josef Lotter (SG Haselmühl). Zudem ließ er zahlreiche Veranstaltungen und Jubiläen der vergangenen Jahre Revue passieren. Gaujugendleiterin Stefanie Zach berichtete über vielfältige Aktivitäten, darunter den gut besuchten Gaujugendcup. Sie informierte auch über personelle Veränderungen bei der Jugendleitertagung und betonte die Bedeutung eines funktionierenden Jugendschutzkonzepts in den Vereinen. Erfolgreich verlief die Saison im Bogensport: Gausportleiter Bogen Peter Zach meldete zahlreiche Spitzenplatzierungen bei Gau- und Landesmeisterschaften, darunter insgesamt 29 erste Plätze. Gesamtgausportleiter Stefan Koller informierte über die Gaumeisterschaft und nahm die Siegerehrung des Rundenwettkampfes vor.
Die Tennisanlage des TC Waldthurn mit Platz Nummer 3 (Vordergrund), der an die Gemeinde zurückgegeben wurde und neu als Allwetterplatz oder vielleicht auch als Padel-Tennisplatz verplant wird. (Bild: Franz Völkl)

Jahreshauptversammlung des TC Waldthurn - Stabilität, Engagement und Blick in die Zukunft

Im FSV-Sportheim fand die Jahreshauptversammlung des Tennisclubs (TC) Waldthurn statt. Vorsitzender Josef Götz begrüßte die 13 anwesenden Mitglieder sowie Bürgermeister Josef Beimler und seinen Stellvertreter Roman Bauer. Im Jahresrückblick berichtete der Vorsitzende von einem insgesamt stabilen Vereinsleben. Der Spielbetrieb verzeichnete mit 405 Stunden eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren. Großes Engagement zeigten die Mitglieder bei der Instandsetzung der Plätze. Mit Unterstützung vom Reha-Zentrum Oberpfalz wurden rund fünf Tonnen Sand ausgetauscht. Besonders hervorgehoben wurde der Einsatz des technischen Leiters Manfred „Harry“ Holbaum, der die Anlage eigenständig winterfest machte. Auch das Vereinsleben abseits des Spielbetriebs war aktiv. Beim Bürgerfest beteiligte sich der Club erneut mit einem Glücksrad und plant auch für den 12. Juli 2026 wieder eine Teilnahme. Das Ferienprogramm musste 2025 wetterbedingt entfallen, soll aber am 14. August 2026 nachgeholt werden. Erfreulich entwickelte sich die Nachwuchsarbeit. Unter der Leitung von Marlene Greiner nahmen 21 Kinder am regelmäßigen Training an 12 Trainingstagen teil. Für 2026 ist neben dem Kindertraining auch ein erweitertes Angebot für Jugendliche und Erwachsene geplant. Hierfür konnte mit Sebastian Jäger und mit Andreas Nikolai ein lizenzierter Trainer gewonnen werden, organisiert durch Julian Bauer in Zusammenarbeit mit der TG Neunkirchen bei Weiden. Nikolai gibt ab 08.05.26 jeden Freitag von 15–19 Uhr Training in 4 Gruppen. Es haben sich 23 Interessenten angemeldet. Ab Juni startet evtl. noch eine 5. Gruppe, dann würde er ab 14 Uhr mit dem Training beginnen. Nikolai bringt Equipment und auch Leih- bzw. Testschläger mit, für Teilnehmer, die entweder keinen Schläger haben oder einen neuen Schläger kaufen wollen. Es ist auch noch ein Treffen mit allen Teilnehmern und den beiden Trainern geplant. Finanziell steht der Verein solide da, wie Kassenführerin Maria Golla berichtete. Der aktuelle Mitgliederstand beträgt 100 Personen, darunter 47 Männer, 33 Frauen und 20 Jugendliche. Im vergangenen Jahr standen 16 Eintritte drei Austritten gegenüber. Bürgermeister Beimler würdigte den Tennisclub als „Aushängeschild der Marktgemeinde“ und hob insbesondere die Jugendarbeit hervor. Gleichzeitig räumte er Verzögerungen beim dritten Tennisplatz ein. Die Fläche wurde inzwischen an die Gemeinde zurückgegeben, künftig sind verschiedene Nutzungsmöglichkeiten im Gespräch – von einem Allwetterplatz bis hin zu einem Padel-Tennisplatz (Mischung aus Tennis und Squash), wobei Fördermöglichkeiten und Kosten noch zu klären sind.
v.l.n.r. Kerstin Wild mit dem Damenpokal, 2. Schützenmeister Michael Knott, Herbert Ried als Gewinner der großen Ehrenscheibe, 1. Schützenmeister Helmut Werner und Heinz Glaser, Gewinner des Herrenpokals  (Bild: Corinna Ebnet)

Pokal- und Preisschießen des Schützenvereins „Reichenstein”

Jedes Jahr, um die Osterzeit, veranstaltet der Schützenverein das Pokal- und Preisschießen im Vereinsheim. Schützenmeister Helmut Werner zeigte sich erfreut über die 34 Teilnehmer in der Seniorenklasse. Erfreulich auch, dass viele Teilnehmer, die von der Jugendklasse zu den Senioren aufgerückt sind, sich weiter aktiv beteiligen. Der Schützenmeister dankte den Spendern der Preise und Trophäen und erläuterte den Schießmodus. Das Pokalschießen war getrennt in ein Damen- und Herrenklassement. Den Wanderpokal für die Damen stiftete Ludwig Höcherl aus Schönsee, den Herrenpokal noch die damalige Raiffeisenbank. Außerdem stellte der Verein die Osterscheibe zur Verfügung. Nach den umfangreichen Auswertungen durch das autorisierte Standpersonal, nahmen Schützenmeister Helmut Werner und sein Stellvertreter Michael Knott, die Siegerehrung vor. Sie hoben hervor, dass unter den ersten 3 Plätzen, sich 2 Schützendamen platzieren konnten. Gewinner war Heinz Glaser, gefolgt von Monika Ried aus Schwarzach und Anita Werner. Die nächsten Ränge belegten Michael Knott, Nikolai Riedl und Lena Wiezorreck. Ein gefragtes Schmuckstück war die Ehrenscheibe. Herbert Ried aus Schwarzach kann sein Zuhause damit dekorieren. Höhepunkt der Zeremonie war die Bekanntgabe der Pokalgewinner und die Übergabe. Siegerin in der Damenklasse war Kerstin Wild. Den Herrenpokal sicherte sich Heinz Glaser, der damit für ein Jahr den Pokal in Besitz nehmen kann.
Die neu gewählte Vorstandschaft. (Bild: Waltraud Haimerl)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Naabtalhaus Oberwildenau

Vorsitzender Josef Roth eröffnete die diesjährige Jahreshauptversammlung mit dem Spruch „Liebe Freunde unserer Oberpfälzer Heimat“. Besonders begrüßte er Dr. Preißer, Oberpfalz Hauptvereinsvorsitzender. Da alle mit der Tagesordnung einverstanden waren, forderte Roth alle anwesenden auf sich von den Plätzen zu erheben und den verstorbenen Mitgliedern zu gedenken: Dr. Albert Gewargis, Johann Mutzbauer und Ingeburg Frank. In seinen Bericht erwähnte der Vorsitzende, die vielen Veranstaltungen. Schriftführer Johann Scharnagl verlas das letzte Protokoll und gab einen Überblick über die abgehaltenen Veranstaltungen. Amselwanderung Weißenbrunn, Sterngucken Ödhof durch Stefan Zaruba, Grillfest Sperlhammer, Seniorenausflug Wallfahrtskirche Mausberg, Vortrag Pfarrkirche St. Martin Luhe durch Anton Fleischmann, Winterwanderung Jagt Stüberl Paulus Luhe. Kassiererin Elisabeth Seiffert stellte einen umfangreichen Kassenbericht vor. Revisorin Agnes Zeiler bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Dr. Preißer lud die Mitglieder zur JHV des Hauptvereins nach Luhe ein. Besichtigung und Abgabe zur Ukraine Hilfe bei der Fa. Segerer in Luhe. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis: 1. Vors. Josef Roth, 2. Vors. Joh. Zeiler, Schriftf. Joh. Scharnagl, Kassiererin Elisabeth Seiffert, Revis. Ag. Zeiler und Chr. Roth, Beisitzer: Jaschke, Witt, Zeiler, Ermer, Preißer u. Vogl. Roth danke allen welche ein Amt übernommen haben. Fürs kommende Jahr ist die Erfassung der Bau – und Bodendenkmäler in Luhe-Wildenau geplant. Der neue Vorsitzende Josef Roth beendete die Jahreshauptversammlung und wünschte einen guten Nachhauseweg.
Bei der Jahreshauptversammlung des HAK blickt Vorsitzender Rudi Meißner auf ein erfolgreiches Jahre zurück. (Bild: Franz Völkl)

HAK mit Jahreshauptversammlung

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatkundlichen Arbeitskreises (HAK) Waldthurn beim Maler-Michl stand die kürzlich veröffentlichte Broschüre „Marterl – Kapellen – Denkmale“ im Mittelpunkt. Besonders freuten sich die beiden Vorsitzenden Josefine Schmid und Rudi Meißner über die überaus gelungene Präsentation im Lobkowitzschloss mit den beiden „Pfarrgemeinde-Wanderinnen“ Andrea Götz und Steffi Daubenmerkl und die überaus guten „Verkaufszahlen“ für die Broschüre, die für 8 Euro im Gänsbürgerladen und bei der Marktgemeinde erhältlich ist. „Uiala“, schwärmte Josefine Schmid mit dem oberpfälzischen Wort des Jahres, hinsichtlich der gerade perfekten Erstellung, Vorstellung und des Interesses an der neuen Broschüre. „Dieser Erfolg ist für uns weiterhin Ansporn weiterzuarbeiten.“ An einigen Objekten wie beispielsweise am Bildstock Fahrenbergstraße (Seite 25 in der neuen Broschüre) hat Helmut Gollwitzer bereits direkt einen QR-Code mit entsprechenden Erläuterungen angebracht. Man wolle sich auch im kommenden Jahr jeden 1. Mittwoch im Monat im Rathaus treffen, die ersten beiden Treffen sind am 13. Mai und am 3. Juni 2026. Man wolle mit Mundart, ausgefallenen Berufen, Felsenkeller und dem Thema Hausnamen beschäftigen. Auch plane man einen Ausflug in den Bereich Waldsassen. Die beiden jungen Fahrenbergmesner Sandro Reil und Georg Schmidbauer junior haben in der Wallfahrtskirche alte Votivtafeln „aufgestöbert“, Horst Pleyer hat die etwas ramponierten Kunstwerke archiviert. Laut Josef Bodensteiner („Vize“ aus Obertresenfeld) sind die Holzstelen-Kunstwerke an der Streuobstwiese Richtung Fahrenberg, die der in Waldthurn aufgewachsene Künstler Hans Malzer im Oktober 2019 unter dem Motto „Sonnengesang des Franziskus von Assisi, künstlerisch umgesetzt in sieben Säulen“ kreiert und aufgestellt hat. Durch die Witterung sind sie in Mitleidenschaft gezogen worden, Bodensteiner werde diese im Auge behalten und zusammen mit dem HAK eventuell restaurieren. „Das sind Kunstwerke, die wir unbedingt erhalten sollten“, ergänzte Vorsitzender Meißner. Josefine Schmid berichtet von einem Mitgliederstand von 72 Frauen und Männern, über die weiteren Tätigkeiten des vergangenen Jahres mit der Beteiligung am Bürgerfest, den Homepagearbeiten von Dr. Johannes Weig, dem Besuch beim Becknzacherl-Wigg in Kallmünz, Weihnachtsfeier und dem Besuch bei der Buchvorstellung beim befreundeten Heimatkundlichen Arbeitskreis in Waidhaus. Als Neumitglieder wurden Monika Kuhn (Waldthurn), Doris Bodensteiner (Spielberg), Sandro Reil (Waldthurn) und Lena Bartmann aus Tännesberg. Bürgermeister Josef Beimler war aus Termingründen nur kurz bei der Veranstaltung, sein Stellvertreter Roman Bauer meinte als OWV-Vorsitzender, dass der OWV zwar an der neuen Broschüre beteiligt gewesen sei, die Hauptarbeit aber beim HAK lag. Diese Broschüre sei Werbung für Waldthurn, Bauer wünschte dem HAK weiterhin viele Heimatgeschichten.
Der neue Schulname wird enthüllt mit Schulleiter Klaus Jahn, Stefan Fricker (Regierung der Oberpfalz), Schülersprecher Jeremy K., Geschäftsführer Berthold Kellner, Vorsitzender Roland Grillmeier, HPT-Leitungen Sandra Köstler und Christina Ponader und Stefan Grillmeier. (Bild: Kathrin Krieger)

25 Jahre Herz und Haltung – Förderzentrum und HPTen der Lebenshilfe Kreisvereinigung Tirschenreuth feiern Jubiläum in Mitterteich

Am 14. April feierten über 60 Ehrengäste und natürlich alle jungen Menschen aus Schule und HPT in der Lebenshilfe das 25jährige Jubiläum von Förderzentrum und HPTen in Mitterteich. Die eineinhalbstündige Feier war geprägt von viel Musik: einer Einlage der Trommelgruppe Bum Schakalak zu „Ab in den Süden“, dem Schullied „Eine Schule für alle“ und am Ende mit dem Gute-Laune-Lied für alle zum Mittanzen. Im Podiumsgespräch mit Selbstvertreter Rainer Sladky, Elternbeiratsvorsitzendem Stefan Hösl, Stefan Fricker von der Regierung der Oberpfalz für das Sachgebiet Förderschulen, Lebenshilfevorsitzendem Roland Grillmeier, dem ehem. Schulleiter Uli Sommer und dem Ehrenvorsitzender Karl Haberkorn warf Herr Seidl einen Blick zurück in die Geschichte der Einrichtungen. Prägende Eindrücke waren und sind das Familiäre, das Aufwachsen aus dem Provisorium, die Kooperation mit den Einrichtungen der Nachbarschaft, die lebenspraktische und inklusive Ausrichtung und gute Einbindung der Eltern und Schüler:innen in Prozesse. In einem unterhaltsamen Bilderquiz wurden weitere Eindrücke aus 25 Jahren Lebenshilfe lebendig. Ein kurzer Filmbeitrag aus der HPT zeigte verschiedenste Highlights und Alltagseindrücke und vor allem die Herzlichkeit, die allerorten zu spüren ist. Die HPT-Leitungen Sandra Köstler und Christina Ponader freuten sich, schon so viele Jahre mit einem tollen Team die jungen Menschen beim Erwachsen-Werden begleiten zu können. Ein Schulspiel der Mittelschulstufe führte in den neuen Schulnamen ein. Schulleiter Klaus Jahn erläuterte im Anschluss den partizipativen Entstehungsprozess zum neuen Schulnamen. Schließlich wurde das neue Namensschild der „Löwenherzschule“ enthüllt. Beim abschließenden Stehempfang waren sich die Gäste einig: Eine würdige und abwechslungsreiche Feier bei der die im Mittelpunkt standen, die am Wichtigsten sind – die jungen Menschen aus Schule und HPT.
Mitglieder des Pfarrgemeinderates wurden aus dem Gremium durch Pfarrer Udo Klösel (rechts) und der neuen Sprecherin Julia Weiß (links) verabschiedet. Ein großes Dankschön und Beifall war ihnen sicher.  (Bild: Peter Garreiss)

Pfarrgemeinderäte verabschiedet

Zum Pfarrfamilien-Nachmittag im Pfarrheim begrüßte Pfarrer Udo Klösel die Besucher. Es wurden die ausgeschiedenen Pfarrgemeinderats-Mitglieder verabschiedet. Die nach 12 Jahren scheidende PGR-Sprecherin Elisabeth Völkl, hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. Sie hielt Rückschau und bedankte sich bei den Kollegen/innen im PGR und bei allen die noch weiter machen und besonders bei denen die mit ihr ausscheiden. Dank galt ihrer Stellvertreterin Christine Ring sowie Angelika Hierold, die 12 Jahre mit ihr gemeinsam durch dick und dünn gegangen sind, alles gemeinsam unterstützten und immer da waren, wenn sie gebraucht wurden. Bei Hermann Ach der sich acht Jahre sich einbrachte und mithalf und stets für gute Laune sorgte sowie bei Stephan Völkl für ebenfalls acht Jahre. Ihr Dank gilt auch den Jüngeren, die die letzten vier Jahre dabei waren und mitgemacht haben, damit die Pfarrei lebendig bleibt. Völkl ließ die 12 Jahre Revue passieren und erinnerte auch an die Zusammenlegung der Pfarreien Eslarn und Moosbach zur Pfarreiengemeinschaft. Dank sagte sie auch den Kollegen/innen der Kirchenverwaltung für die stets gute Zusammenarbeit. Gemeinsam haben sie einiges angepackt und durchgeführt. Sie dachte dabei wie an das Saubermachen des Wieskirchenturms, des Pfarrhauses und Pfarrgartens auch bei der Renovierung der Pfarrkirche und vieles mehr. Ihr Dank galt auch Diakon Herbert Sturm und ihrem Chef Pfarrer Udo Klösel, der sich jetzt schon fünfeinhalb Jahre in Moosbach befindet. Gemeinsam wurde viel geplant und durchgeführt. Er war stets Ansprechpartner auf Augenhöhe.
Teilnehmer Rama dama 2026 in der Gemeinde Schmidgaden, zusammen mit Bürgermeister Andreas Altmann.  (Bild: Anita Ries)

Rama dama-Aktion 2026 im Gemeindegebiet Schmidgaden - Gemeinsam für eine saubere Umwelt

Am vergangenen Samstag hieß es wieder „Anpacken für eine saubere Umwelt“. In der Gemeinde Schmidgaden fand das alljährliche Rama dama bei schönem Frühlingswetter statt. Die Aktion wurde durch zahlreiche Freiwillige aus den Vereinen unterstützt, darunter das Jugendrotkreuz, der 1. FC Schmidgaden, der SV Trisching-Rottendorf, die Hubertus Schützen, der SKC Schmidgaden, der GOV Schmidgaden, der Kriegerverein Schmidgaden, die Jugendfeuerwehr Schmidgaden, sowie die Geocacher, welche erneut dankenswerterweise die Anreise nach Schmidgaden auf sich nahmen. Die Naturfreunde Rottendorf werden am kommenden Samstag, den 18. April, aktiv und tragen so mit ihrem wertvollen Einsatz bei. Auch einzelne Mitglieder des Gemeinderates beteiligten sich aktiv an der Müllsammelaktion. Besonders erfreulich war die rege Teilnahme von Kindern und Jugendlichen aus den Vereinen, die mit viel Eifer und Tatkraft mitwirkten. Die Wertevermittlung für unsere Natur und Heimat wird so für die Jugend lebendig. Mit vereinten Kräften wurden in den einzelnen Ortsteilen der Gemeinde weggeworfene Verpackungen, Zigarettenschachteln, alte Flaschen, Plastiktüten und allerlei Unrat aufgesammelt, die sich über das Jahr hinweg in Straßenrändern, an Gehwegen und in der Natur angesammelt hatten. Die Aktion trägt so nicht nur zur Verschönerung des jeweiligen Ortsbildes bei, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Nach getaner Arbeit wurden die fleißigen Helferinnen und Helfer mit einer kleinen Brotzeit am Bauhof für ihren Einsatz belohnt. Die Anmeldungen im Vorfeld nahm Anna Bruckner seitens der Gemeindeverwaltung entgegen. Bürgermeister Andreas Altmann bedankte sich im Namen der Gemeinde Schmidgaden bei den 81 Freiwilligen, die sich tatkräftig beteiligt hatten, sowie beim Bauhofleiter Markus Ries mit seinem Team für die Koordination und für die Durchführung. Die Rama dama-Aktion hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Handeln für das Wohl der Gemeinde und für die Umwelt ist.
Die DJK-Vorsitzenden Christian Scharl, Lothar Trager und Linda Blödt (hinten von links) zeichneten Beate Schmalzbauer, Ben, Sara und Valerie Lösch sowie Manfred Schmid (vorne von links) aus (Bild: Lothar Trager (tra))

Ehrungen der DJK Ensdorf für besondere Leistungen

Im Rahmen des Ehrenabends zum 70-jährigen Bestehen hat die DJK Ensdorf stellvertretend für alle Funktionäre, Trainer und Sportler Auszeichnungen für außergewöhnliches Engagement und besondere Leistungen vorgenommen. Jahrzehnte lang leitete Beate Schmazbauer das DJK-Kinderturnen und kümmerte sich um Kaffee und Kuchen bei diversen Festen und Feiern. Als stellvertretende Abteilungsleiterin der Fitness-Sparte organisiert sie zusammen mit Abteilungsleiterin Anja Bachfischer attraktive Kursangebote, leitet selbst einige Übungsstunden und hilft bei Bedarf auch in der Lauf- und Leichtathletik-Gruppe aus. Für diesen beispielhaften Einsatz für den Verein dankte ihr Vorsitzender Lothar Trager und überreichte einen Gutschein. Seit der Gründung der Judo-Sparte im Jahr 2013 ist Manfred Schmid Trainer der DJK-Judoka, die von Beginn an mit zahlreichen Podestplätzen auf verschiedensten Turnieren und Meisterschaften auf sich aufmerksam machen. Diese Erfolge sind nur möglich durch die intensive Trainingstätigkeit von Manfred Schmid, der zudem nahezu an jedem Wochenende unterwegs ist, um seine Kämpfer zu coachen. Für dieses außergewöhnliche Engagement dankte der Vorsitzende dem Trainer und gratulierte dessen Schützlingen Sara, Valerie und Ben Lösch. Die drei Geschwister zählen in der Oberpfalz und in Bayern zu den absolut besten Judoka, was von der Sparte mit der Auszeichnung Judoka des Jahres belohnt wurde. Ausgezeichnet wurde auch Fußball-Schiedsrichter Lukas Schwender, und zwar vom Bayerischen Fußballverband. Im Rahmen der Aktion „Danke Schiri“ wurde er Sieger in der Kategorie U50 in der Oberpfalz. Am Ehrenabend der DJK konnte er nicht teilnehmen, da er zur gleichen Zeit ein Bayernliga-Spiel leiten musste.
Von rechts. 1. Scützenmeister Peter Süß, 1. Gauschützenmeister Florian Greil, Petra Franke, Bernhard Friedl, Anja Götz, Ernst Hampel, Karl Krasser, Ehrenschützenmeister Wolfgang Friedl, Erster Bürgermeister Stefan Grillmeier, Leo Grillmeier. (Bild: Dieter Franke)

Generalversammlung der Schützengesellschaft Mitterteich

Wie jedes Jahr hielt die königlich privilegierte Schützengesellschaft 1898 Mitterteich am Gründonnerstag ihre Generalversammlung ab. 1. Schützenmeister Peter Süß begrüßte eingangs die anwesenden Mitglieder, unter ihnen 1. Bürgermeister Stefan Grillmeier, sowie der Vertreter des Stiftlandgaus, 1. Gauschützenmeister Florian Greil. Anschließend gedachten die Anwesenden den im Berichtsjahr verstorbenen Mitgliedern. Nach dem Totengedenken und der Genehmigung des Vorjahresprotokolls gab Peter Süß seinen Bericht als 1. Schützenmeister ab. Laut seinen Ausführungen erhöhte sich die Mitgliederzahl leicht. Nach Genehmigung durch das Landratsamt werden den Bogenschützen eine Unterstellmöglichkeit und ein Lagerraum für die Ausrüstung in Form von Containern zur Verfügung gestellt. Außerdem soll die Internetpräsenz neu aufgebaut werden. Peter Süß ging auch auf die Bereiche Finanzen und Sport ein. Es wurden diverse größere Anschaffungen im Berichtsjahr getätigt. Mit den sportlichen Leistungen war er zufrieden. Der 2. Sportleiter berichtete von einem erfolgreichen Sportjahr 2025. Die Jungschützinnen Amanda und Alana Steger verstärken mit ihren beachtlichen Leistungen die erste Luftgewehrmannschaft der Schützengesellschaft. Jugendleiter Alexander Bertelshofer berichtete von den sehr guten Leistungen der Schwestern Alana und Amanda Steger. Die beiden belegten bei Landes- und Bundesmeisterschaften des DSU mehrere erste und zweite Plätze. Petra Franke berichtete als Damenleiterin von den Aktivitäten der Schützinnen. Dieter Franke gab seinen Bericht als Böllerkommandant ab. Karl Krasser jun. berichtete als 1. Schatzmeister von geordneten Finanzen. Diverse Investitionen führten zu einem Abfluss von liquiden Mitteln. Es sind aber immer noch bedeutende finanzielle Rücklagen vorhanden. Wolfgang Friedl und Klaus Schmid prüften die Kasse. Ehrenschützenmeister Wolfgang Friedl bestätigte den Verantwortlichen eine sehr geordnete Kassen- und Vereinsführung. Er beantragte die Entlastung für das Schützenmeisteramt und den 1. Schatzmeister. Die Generalversammlung gewährte einstimmig die geforderte Entlastung. Es fanden Neuwahlen statt. Ernst Hampel wurde als 2. Schützenmeister bestätigt, Bernhard Friedl als 2. Sportleiter, Martina Grillmeier als 2. Schatzmeisterin, Karl Krasser sen. als 2. Böllerkommandant, Petra Franke als Damenleiterin. Bernhard Friedl, Klaus Weigl, Petra Franke, Dieter Franke, Schützenkönig Christian Schneider und Christine Mörtl-Wurdack wurden als Mitglieder des Gesellschaftsausschusses bestätigt. Gegen Ende der Versammlung sprach Erster Bürgermeister Stefan Grillmeier noch ein Grußwort. Er überbrachte die Grüße der Stadt Mitterteich. Er äußerte sich positiv über die Aktivitäten und die sportlichen Erfolge der Schützengesellschaft. Die Stadt Mitterteich wird die Schützengesellschaft gerne unterstützen, soweit dies möglich ist. Erster Gauschützenmeister Florian Greil überbrachte die Grüße des Stiftlandgaus. Er äußerte sich ebenfalls positiv über die gezeigten Schießleistungen. Das Gauschießen wird 2026 erstmals von mehreren Vereinen ausgerichtet. Die Schützengesellschaft stellte am 13.04.2026 den Schießstand zur Verfügung. Zum Schluss bedankte sich 1. Schützenmeister Peter Süß bei allen Anwesenden, er wünschte frohe Ostern, und beendete die Generalversammlung.
Die Leiterin der Selbsthilfegruppe Frau Barbara Reil (rechts) überreicht an Frau Dr. Annette Lechler ein Präsent. (Bild: Maria Kick)

Krebsselbsthilfegruppe Vohenstrauß lud zu Vortrag ein

Die Mitglieder und interessierten Frauen trafen sich am letzten Mittwoch zu einem Vortrag über Brustkrebs in der Zoigl-Lounge in Obertresenfeld. Die neue Gruppenleiterin der Krebsselbsthilfegruppe VOH Frau Barbara Reil konnte dazu Frau Dr. med. Annette Lechler begrüßen. Frau Dr. Lechler ist seit sechs Jahren Oberärztin in der Frauenklinik in Weiden. Ihr Spezialgebiet ist Brustdiagnostik und Brustkrebstherapie. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen weltweit, es erkranken 70 000 Frauen in Deutschland pro Jahr, aber auch schon 70 Männer pro Jahr. Umwelteinflüsse, zunehmendes Alter, Hormonüberschüsse und genetische Belastungen können Auslöser für eine Erkrankung sein. 25 Frauen verfolgten aufmerksam die Darstellung der verschiedenen Arten der Therapie. In den Tumorkonferenzen wird die bestmögliche Behandlung des jeweiligen Patienten von mehreren Ärzten ausgelotet. Die Behandlung wird immer besser und entwickelt sich immer weiter, bis zu 90% der Brustkrebspatienten können dauerhaft gesund werden. Nach dem Vortrag entstand eine lebhafte Diskussion und ein Erfahrensaustausch. Frau Dr. Lechler beantwortete bereitwillig alle Fragen zum Thema. Abschließend bedankte sich die Leiterin der Gruppe bei der Ärztin mit einem Blumengeschenk und informierte die Anwesenden über das nächste Treffen, das am Mittwoch, 06. Mai, mit Maiandacht und Muttertagsfeier stattfindet.
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