Großer Anziehungspunkt für die Kinder sind die Go-Karts. (Bild: Andreas Sorgenfrei sen.)

Gemütlich Feiern beim Brunnenfest

Traditionsgemäß spielt sich Anfang August in Muschenried das Dorfgeschehen an der Karl-Gratzl-Brunnenanlage ab. Das Brunnenfest des Gartenbauvereins Muschenried startete mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Eugen Wismeth und gestaltet mit rhythmischen Liedern unter Begleitung von Franz Laubmeier an der Orgel. Schon einige Jahre führt der Musikverein Seebarn dann die Vereinsabordnungen und Besucher zur Festanlage, wo auch der Frühschoppen und das Mittagessen von der zünftigen „Musi” der Blaskapelle Seebarn begleitet wird. Viele nutzten das reichhaltige Angebot und ließen sich Gegrilltes, Gyros und Salate zu familienfreundlichen Preisen schmecken. Die Frauen der Dorfgemeinschaft hatten für ein reichhaltiges Torten-und Kuchenbüfett gesorgt, so dass man hier die Qual der Wahl hatte. Vorsitzender Herbert Zangl begrüßte die „Dorfleit”, zweiten Bürgermeister Sebastian Hutzler, die Muschenrieder Vereine-Vereine auch aus dem umliegenden Orten- und alle Gäste aus nah und fern. Er bedankte sich für die Unterstützung auch in den voraus gegangenen Tagen, denn ohne die Hilfe der Dorfgemeinschaft ließe sich das Fest nicht stemmen. Sein besonderer Dank galt seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Vorstandsteam wie auch seinem Vorstandskollegen Michael Baier. Der Besuch des Brunnenfestes war überaus gut, was sicherlich auch dem abwechslungsreichen Angebot für Kinder geschuldet war. Der Nachwuchs konnte sich beim Kinderschminken, Go-Karts, Hüpfburg, Tattoos und Angelspiel beschäftigen. Das Brunnenfest ist für viele ein „Merker” im Kalender, kommen doch auch viele „ehemalige” Muschenrieder, alte Freunde und Bekannte zu einem Wiedersehen und gemütlichem „Ratsch” zusammen. Den Abend ausklingen ließen die zwei Musiker Benni und Ferdl, die für viele Klatscher sorgten und die Gäste zum Mitmachen animierten.
Der Tante-Emma-Laden im „Haus Mühlbühl” erstrahlt in neuem Glanz. (Bild: Ilona Fritsche)

Tante-Emma-Laden im „Haus Mühlbühl” erstrahlt in neuem Glanz

Ein bisschen einkaufen, stöbern und sich selbst eine Kleinigkeit gönnen: Was für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört, soll auch für die Bewohnerinnen und Bewohner des BRK-Seniorenzentrums „Haus Mühlbühl” erhalten bleiben. Dafür sorgt seit vielen Jahren der hauseigene Tante-Emma-Laden. Nun wurde der beliebte Einkaufswagen von den Betreuungskräften gründlich auf Vordermann gebracht und liebevoll neu gestaltet. Nach der Überarbeitung präsentiert sich der mobile Laden nicht nur optisch in neuem Glanz, sondern ist auch wieder bestens gefüllt. Die Auswahl kann sich durchaus sehen lassen: Von Schokoriegeln, Gummibärchen und anderen Süßigkeiten über kleine Knabbereien bis hin zu Säften, Saftschorlen und auch einmal einer Flasche Sekt ist für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei. Doch nicht nur für den kleinen Hunger oder Durst ist gesorgt. Auch praktische Dinge des täglichen Bedarfs wie Taschentücher, Zahnpasta oder Pflegetücher gehören zum Sortiment. Mindestens einmal in der Woche macht sich der Tante-Emma-Laden auf den Weg durch die Wohnbereiche. Dann heißt es für die Bewohnerinnen und Bewohner: schauen, auswählen und natürlich selbst bezahlen. Dabei geht es um weit mehr als nur um Schokolade oder eine Flasche Saft. Der Einkauf bietet ein Stück gewohnten Alltag und ermöglicht es, selbst zu entscheiden, wofür das eigene Geld ausgegeben wird. Gleichzeitig sorgt die wöchentliche Runde immer wieder für Gespräche: Was gibt es Neues? Was darf es dieses Mal sein? Und darf vielleicht noch etwas Süßes sein? Mit der Neugestaltung haben die Betreuungskräfte dafür gesorgt, dass der mobile Laden nun auch optisch wieder ein echter Hingucker ist und zum Stöbern einlädt. Ein herzlicher Dank gilt deshalb allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bei der Überarbeitung, Gestaltung und Bestückung mitgewirkt haben.
<br>14 Kinder waren mit Begeisterung bei den Ponys am Remmererhof. Sie machten mit ihnen und der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger und unterstützt von Helferinnen, viele Aktionen.<br> (Bild: Peter Garreiss)

Alles Glück dieser Erde auf dem Rücken der Pferde – Beim Lagefeuer mit Ponys

Begeistert waren die Mädchen und Buben von ihren Lieblingen, den Pferden bzw. Ponys. Es war ein besonderes Erlebnis für 14 Kinder, im Rahmen des Ferienprogramm des Markt Moosbach, auf dem Ponyhof beim „Remmerer“ in Moosbach. Für zweieinhalb Tage quartierten sie sich ein. Die Kinder schliefen in den Pferdeboxen. Ihre Ausstattung und Ausrüstung hatten sie selbst mitgebracht. Natürlich mussten sie auch die gutmütigen Ponys versorgen und Stallarbeit machen. Gemeinsam wurde von den Kindern mit Hilfe der Reitpädagogin und Reittherapeutin Andrea Stefinger ein Programm zusammen gestellt. Ihr Thema hieß „Circus“. Ein Lagerfeuer wurde mit den Ponys gemacht. Gemeinsam wurde auch gegessen. Mit den Vierbeinern wurde eine Nachtwanderung unternommen. Unterstützt wurden sie von Helferinnen. Unter Anleitung von Maria wurden Kostüme für die Pferde genäht und sie konnten ihren Kreativitäten freien Lauf lassen. Wie üblich beim Circus waren sie als Clowns, Akrobaten und Artisten unterwegs, dazu wurde auch geübt. Auch Spiel und Spaß durfte nicht fehlen. Ein weißes T-Shirt durften sie bei dieser Aktion bemalen. Zum Finale am Sonntag waren Eltern und Großeltern und Gäste gekommen. Sie zeigten mit den Ponys verschiedene Aufführungen wie Pippi Langstrumpf, Ballett mit den Pferden. Pippo und Peppo die beiden Clowns waren natürlich immer mit den Pferden beschäftigt. Bändertanz mit den Ponys wurde gemacht. Turnen auf den Pferden wurde von den aktiven Kindern, ob alleine, zu zweit oder gar zu dritt auf den Pferden vorgeführt. Die gelenkigen und sportlichen Kids schlugen Purzelbäume, drehten Räder und zeigten verschiedene Figuren. Für alle Aufführungen erhielten sie immer wieder großen Applaus. Für ihre Darbietungen konnten sie stolz sein.
Die Angehörigen des Jahrgangs 1945/1946 feierten ihren 80. Geburtstag gemeinsam mit einem Klassentreffen, das Waltraud Lorenz (vorne 4. von links) perfekt organisiert hatte. Rechts im Bild: „Stargast“ Robert Hierl. (Bild: Werner Schulz)

Gemeinsam den 80. Geburtstag gebührend gefeiert

Als sie im September 1952 eingeschult wurden und für sie der „Ernst des Lebens“ begann, waren die Angehörigen des Jahrgangs 1945/1946 noch sauber nach Geschlechtern getrennt. Die 18 mit Schultüten bewaffneten Buben wurden im Knabenschulhaus hinter der Stadtpfarrkirche von Lehrer Siegert empfangen, die Mädchen von Schwester Agnieska im Kloster der Armen Schulschwestern in der Klostergasse. Als nun dreizehn Jahrgangsangehörige ihren 80. Geburtstag mit einem Klassentreffen feierten, verzichtete man freilich auf die einstige Sortierung. Man feierte gemeinsam. Waltraud Lorenz hatte alles bestens organisiert. Selbstverständlich war für alle die Feier eines Gottesdienstes, bei dem der verstorbenen Jahrgangsangehörigen gedacht wurde. Pfarrvikar Ndudi Kelechi Izuagba begrüßte die Jubilare und Jubilarinnen dazu namentlich in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Am Altar hatte man die Jahrgangskerze entzündet. Die weltliche Feier wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof „Goldener Hirsch“ eröffnet. Fortgesetzt wurde das Treffen mit einem gemütlichen Zusammensein zu Kaffee und Kuchen im Anglerheim. Als „Stargast“ konnte man Robert Hierl willkommen heißen, der selbstverständlich seine Gitarre und die von ihm selbst zusammengestellten Liederbücher mitgebracht hatte. So konnten alle zu seinen Klampfenklängen textsicher und kräftig bei den aus guten alten Zeiten bekannten Fahrtenliedern und Schlager-Oldies mitsingen, die er anstimmte. Waltraud Lorenz hatte für alle Jahrgangsangehörigen und für Robert Hierl eine kleine Überraschung bereit – ein Glas Blütenhonig, geerntet von einem Hirschauer Imker. Es lag in der Natur der Sache, dass in der gemütlichen Runde viele alte Erinnerungen aus der Kindheit und Jugendzeit ausgetauscht wurden.
Gut gehen ließen es sich die Bewohnerinnen und Bewohner beim regelmäßig stattfindenden Hutzaabend im „Haus Mühlbühl”. (Bild: Ilona Fritsche)

Hutzaabend bei bestem Sommerwetter im „Haus Mühlbühl”

Sommerliche Temperaturen, der Blick über die Tirschenreuther Altstadt und der Duft von frisch Gegrilltem: Bessere Voraussetzungen hätte es für den jüngsten Hutzaabend im BRK-Seniorenzentrum „Haus Mühlbühl” kaum geben können. Am Mittwochabend, dem 12. August, stand wieder die regelmäßig stattfindende Veranstaltung auf dem Programm - und dieses Mal spielte auch das Wetter perfekt mit. Kurzerhand wurde der Hutzaabend nach draußen verlegt. Auf der Terrasse des Seniorenzentrums fanden sich zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner zusammen, um gemeinsam einige gemütliche Stunden zu verbringen. Für die passende Verpflegung sorgte Küchenleitung Jennifer König, die am Grill das Kommando übernahm. Verschiedenes Grillgut kam frisch auf den Rost und wurde anschließend gemeinsam mit den passenden Beilagen serviert. Dazu durfte bei den sommerlichen Temperaturen natürlich auch das eine oder andere kühle Getränk nicht fehlen. Nach dem Essen war der Abend allerdings noch lange nicht vorbei. Nun waren Konzentration, ein gutes Auge und vielleicht auch ein kleines bisschen Glück gefragt: Gemeinsam wurde Bingo gespielt. Gespannt wurden die gezogenen Zahlen verfolgt und die eigenen Karten kontrolliert. Wer die richtigen Zahlen erwischte, durfte sich über eines der kleinen Geschenke freuen, die für den Abend vorbereitet worden waren. Dabei stand weniger der sportliche Ehrgeiz als vielmehr der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Zwischen Grillen und Bingo blieb selbstverständlich genügend Zeit für Gespräche, gemeinsames Lachen und das gemütliche Beisammensitzen auf der Terrasse. Gerade der Blick auf die Altstadt und das angenehme Sommerwetter sorgten dafür, dass niemand besonders schnell wieder nach drinnen wollte.
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