Die stolzen Vorschulbuben nach getaner Arbeit (Bild: Christine Götz)

Kleines Kirwa-Jubiläum im Kinderhaus

Bereits zum 5. mal fand in diesem Jahr im Kinderhaus St. Martin die Kinderhauskirwa statt. Wie immer wurde im Vorfeld schon gebastelt und geübt. Die Kinder konnten es kaum erwarten und zählten die Nächte, die man noch „schlafen” musste, bis es endlich so weit war. An der Kirwa-Geld-Ausgabestelle, durften sich die Kinder von der neuen Sekretätin der Einrichtung Andrea Hammer ihr Kirwa-Geld abholen. Damit wurden anschließend die im Vorfeld bestellten Weiß- oder Wienerwürstel bezahlt. Gut gestärkt feierte man dann eine Kirwa-Andacht für die Frau Harwardt aus Vohenstrauß angereist war. Zusammen mit den Kindern stellten sie dabei die Kirche als Ort zum Beten und Verweilen in den Mittelpunkt. In frei gesprochenen Fürbitten dankten die Vorschulkinder für viele Sachen, die im Alltag oft selbstverständlich werden. Nach der Andacht zogen alle Feiergäste mit musikalischer Begleitung in den Innenhof, um endlich den geschmückten Baum aufzustellen. Dies ist schon immer die Aufgabe der großen Vorschulbuben. Zum Schluß darf das jüngste Kind, heuer die kleine Nele, zusammen mit der Kinderhausleitung das Schild am Baum anbringen. Anschließend treffen sich alle, die meisten übrigens in Dirndl und Lederhose, zum gemeinsamen Tanz, bevor es endlich zu den vorbereiteten Spielen wie Kirwa-Hut-Angeln, Hackstocknageln, Brezelschnappen oder Kegeln übergeht. Beim Abholen wurde es nicht verpasst, noch einmal den Kirwa-Baum im Innenhof zu begutachten. Nach dem Kirwa-Fest wird den Kindern ein Tag Pause gegönnt, während die Mitarbeiter der Einrichtung morgen bei einer Wanderung einen gemeinsamen Teamtag verbringt.
Die Besucher vor dem Schloss in Bor. (Bild: Peter Egerer)

Der „Stadttturm” besuchte Bor in Tschechien

Am Sonntag, 20.September, machten sich Mitglieder und Freunde des Heimatkundlichen und Historischen Arbeitskreises Pfreimd auf den Weg nach Bor (Haid), der Partnerstadt von Wernberg. Nach gut einer Stunde wurde Bor erreicht. Wir begannen mit der Besichtigung der sehenswerten Barockkirche St.Nikolaus, anschließend folgte ein Spaziergang durch das Städtchen, danach eine Einkehr im Restaurant zum Mittagessen. Gestärkt ging es dann zum Schloss in Bor, wo bereits eine Führerin auf die Gruppe wartete. Mit großem Fachwissen und voller Begeisterung zeigte uns die Schlossführerin die Kleinode dieser Anlage, am Ende stand eine Turmbesteigung, die einige Mitglieder der Reisegruppe wahrnahmen. Das Schloss war bis 1945 über 200 Jahre lang im Besitz der Familie von Löwenstein. Direkt neben der Schlossanlage steht die Laretta, eine Kirchenanlage. Auch hier begleitete und die Schlossführerin, zeigte uns den sehenwerten Kreuzgang der Anlage und zum Schluss die Kapelle, eine prächige, typische Lorettokapelle. Der Tag endete dann mit einer Fahrt nach Stribro (Mies). Hier konnten die Teilnehmer selbst den sehenswerten Marktplatz mit der Mariensäule und dem mächtigen Rathaus sowie einigen anderen historischen Gebäuden in Augenschein nehmen. Nach einer kurzen Erholung in den am Platz gelegenen Cafes fuhren wir wieder zurück nach Pfreimd, ein schöner, erlebnisreicher Tag ging für die Teilnehmer dieser Fahrt zu Ende.
Schulstart von MENTOR - Lesepaten im AOVE e.V. mit Birgit Härtl, Rektorin der Grund- und Mittelschule HIrschau und dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Freudenberg Reiner Wiedenbauer (links) (Bild: Erhard Ströhl)

Mit Engagement und Lesefreude ins neue Schuljahr Auftakttreffen von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. in Hainstetten

Bei bestem Spätsommerwetter trafen sich die Lesepatinnen und Lesepaten von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. zum Auftakt des neuen Schuljahres im Café Oma Gerti in Hainstetten. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen der Austausch, die Begegnung und vor allem die gemeinsame Freude an der Leseförderung. Projektleiter Erhard Ströhl begrüßte die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten und bedankte sich für ihren Einsatz. „Lesen zu fördern bedeutet, Kindern neue Türen zu öffnen”, machte er die Bedeutung der gemeinsamen Arbeit deutlich. Auch der Freudenberger Bürgermeister Wiedenbauer ließ es sich nicht nehmen, die Lesepatinnen und Lesepaten persönlich willkommen zu heißen. Er würdigte das ehrenamtliche Engagement und hob besonders die Bedeutung der Leseförderung hervor. Wie wichtig zusätzliche Unterstützung für Kinder beim Lesen ist, zeigen nach seinen Worten auch die Ergebnisse der jüngsten PISA-Untersuchungen. Frau Härtl, Rektorin der Grund- und Hauptschule Hirschau, dankte den Ehrenamtlichen ebenfalls für ihren Einsatz. Die Lesepatinnen und Lesepaten leisten mit ihrer regelmäßigen Unterstützung einen wertvollen Beitrag dazu, Kinder beim Lesenlernen zu begleiten, ihre Freude an Büchern zu wecken und ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit Texten zu geben. Nach den offiziellen Worten blieb ausreichend Zeit für persönliche Gespräche und den Erfahrungsaustausch. Bei Kaffee und Kuchen sowie einer gemeinsamen Brotzeit ließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen. So startete MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. gemeinsam und motiviert in das neue Schuljahr – mit vielen engagierten Ehrenamtlichen und einem gemeinsamen Ziel: Kindern die Freude am Lesen zu vermitteln und sie auf ihrem Weg zu sicheren Leserinnen und Lesern zu begleiten.
Spendenübergabe an die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord. <br>Von links: Christine Prüll und Maria Müller (Vorsitzende KDFB Trausnitz), Herbert Putzer (Kinderkrebshilfe), Andrea Süß, Waltraud Mutzbauer und Maria Hösl (Vorstandschaft KDFB Trausnitz) (Bild: Maria Müller)

KDFB Trausnitz spendet an Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord

Schon seit etlichen Jahren ist es Tradition für den Katholischen Frauenbund Trausnitz, die Erlöse aus den Palm- und Kräuterbüschelaktionen an wohltätige Organisationen oder caritative Einrichtungen weiterzugeben. In diesem Jahr fiel die Entscheidung zugunsten der Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord. Sie wurde mit einer Spende in Höhe von 500 EUR bedacht. Herbert Putzer, Vorsitzender der Kinderkrebshilfe, war gerne bereit, anlässlich der Spendenübergabe im Pfarrheim in Trausnitz über die Aktivitäten seines Vereins zu informieren. Er unterstützt und betreut aktuell 129 Familien mit krebs- und schwerstkranken Kindern in den Landkreisen Schwandorf, Neustadt/WN, Tirschenreuth und der Stadt Weiden. Um finanzielle Zuwendungen zu erhalten, müssen die Familien entsprechende Nachweise vorlegen. Bezahlt werden nur Leistungen, die die Krankenkassen nicht übernehmen, wie beispielsweise Fahrten zu ambulanten Behandlungen oder notwendige Umbauten in Kinderzimmern. Wie Putzer weiter ausführte, wurden seit der Vereinsgründung im Jahr 2004 bereits mehr als 2 Millionen EUR an Spendengeldern gesammelt und für insgesamt 321 bedürftige Familien verwendet. Neben der finanziellen Unterstützung kümmern sich die elf Vorstandsmitglieder der Kinderkrebshilfe zusätzlich auch um die mentale Betreuung der Familien und ermöglichen im Rahmen besonderer Veranstaltungen ihren Austausch untereinander. Frauenbundvorsitzende Maria Müller zeigte sich tief beeindruckt von diesem herausragenden ehrenamtlichen Engagement und bedankte sich bei Herbert Putzer für die Ausführungen. Mit dem herzlichen Dank Putzers für die Spende schloss die Veranstaltung.
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