Das beim Sponsorenlauf erlaufene Geld wurde dem Haus St. Elisabeth Windischeschenbach als Spende überreicht.  (Bild: Stefanie Müller)

Sommerfest der Hans-Scholl-Realschule bei traumhaftem Wetter

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen verwandelte sich das Gelände der Hans-Scholl-Realschule Weiden am 18. Juni 2026 in einen lebendigen Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie zahlreiche Gäste. Das diesjährige Sommerfest war ein voller Erfolg und bot allen Besucherinnen und Besuchern einen abwechslungsreichen Nachmittag mit vielen Attraktionen, spannenden Aktionen und einer herzlichen Atmosphäre. Schon beim Betreten des Schulgeländes war die gute Stimmung überall zu spüren. Ob beim Torwandschießen, Basketball, Bobbycar-Rennen, Dosenwerfen, Kicker oder den Schach-Duellen – für jede Altersgruppe war etwas geboten. Besonders beliebt waren auch die Fahrzeuge der Feuerwehr und des THW sowie eine echte Straßenwalze, auf der man eine Runde über den Parkplatz drehen konnte – wann hat man dazu schon einmal die Gelegenheit? Sogar unser neuer Oberbürgermeister Benjamin Zeitler ließ es sich nicht nehmen, vom benachbarten Rathaus aus einen Abstecher auf unser Fest zu machen und einen kurzen „Ritt“ auf der Walze zu wagen. Wer seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen wollte, konnte Nägel in einen Baumstamm schlagen oder an den Aktionen der Feuerwehr teilnehmen. Auch abseits der sportlichen Herausforderungen wurde viel geboten. Die Fotobox sorgte für unvergessliche Erinnerungen, beim Steinebemalen entstanden kleine Kunstwerke und das Glücksrad sowie die Tombola lockten mit tollen Gewinnen. Ein besonderes Highlight war das Public Viewing des FIFA-Turnierfinales, bei dem gemeinsam mitgefiebert und gejubelt wurde. Zu den Besuchern zählte auch der Leiter des Hauses St. Elisabeth in Windischeschenbach, Herr Peter Wasel. Beim Sponsorenlauf wenige Wochen vorher hatten die Schüler der Hans-Scholl-Realschule wieder einmal großes soziales Engagement gezeigt und eine beachtliche Spendensumme erlaufen. Diese wurde beim Sommerfest feierlich überreicht, worüber sich Herr Wasel, der selbst vor vielen Jahren an der HSR seinen Abschluss gemacht hat, freute und herzlich bedankte. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Von Steak- und Bratwurstsemmeln über Hotdogs, Börek und Brezen bis hin zu Popcorn, frischem Obst und alkoholfreien Cocktails blieb kein Wunsch offen. Ein Fest dieser Größenordnung ist jedoch nur möglich, wenn viele Menschen gemeinsam anpacken. Ein besonderer Dank gilt deshalb den beiden Organisatorinnen Corinna Çavur und Corinna Buresch, die mit viel Engagement, Kreativität und unermüdlichem Einsatz dieses gelungene Sommerfest geplant und koordiniert haben. Mit großem organisatorischem Geschick und einem Blick für jedes Detail ist es ihnen gelungen, ein Fest auf die Beine zu stellen, das allen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ebenso herzlich bedanken wir uns bei allen Schülern, den Lehrkräften sowie dem Elternbeirat, die mit ihrem tatkräftigen Einsatz zum Gelingen beigetragen haben. Ob bei der Vorbereitung, beim Aufbau, an den zahlreichen Stationen, in der Essensausgabe oder beim Abbau – überall waren engagierte Helferinnen und Helfer im Einsatz, die mit viel Freude und Teamgeist zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Auch den beteiligten Vereinen und Einsatzkräften, insbesondere der Feuerwehr, dem THW und den Pfadfindern, gilt unser herzlicher Dank. Das Sommerfest 2026 hat einmal mehr gezeigt, was unsere Schulgemeinschaft auszeichnet: Zusammenhalt, Engagement und die Freude daran, gemeinsam schöne Momente zu erleben. Es war ein Nachmittag voller Begegnungen, Lachen und unvergesslicher Erlebnisse – ein Fest, das allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. (Stefanie Müller)
Auszubildende, Lehrkräfte und Ausbilder beim Technologietag der Firma F.EE (Bild: Sabrina Weißmann)

Projekttage bei F.EE: Praxisnahe Einblicke für angehende Elektroniker

Drei spannende und lehrreiche Projekttage verbrachten insgesamt 64 Auszubildende des 3. Lehrjahres der Fachrichtung Elektroniker Fachrichtung Automatisierungs- und Systemtechnik bei der Firma F.EE in Neunburg vorm Wald. Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Europa-Berufsschule Weiden und dem Neunburger Automatisierungsspezialisten organisiert und bot den angehenden Fachkräften wertvolle Einblicke in moderne Technologien und industrielle Arbeitsprozesse. Zum Auftakt begrüßte Ausbildungsleiter Thomas Schmid die Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich am Unternehmensstandort. Er stellte die Firma F.EE vor und betonte die Bedeutung einer praxisnahen Ausbildung sowie die enge Zusammenarbeit mit den Berufsschulen bei der Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte. Während der drei Projekttage arbeiteten die Auszubildenden in kleinen Gruppen an verschiedenen praxisorientierten Stationen. Im Bereich der Roboterprogrammierung erhielten sie Einblicke in die Programmierung und Inbetriebnahme moderner Industrieroboter. An einer weiteren Station konnten sie mit der hauseigenen F.EE-Simulationssoftware komplexe Automatisierungsprozesse simulieren und analysieren. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den normgerechten VDE-Messungen an einer elektrischen Anlage. Dabei führten die Auszubildenden verschiedene Sicherheits- und Funktionsprüfungen durch und vertieften ihre Kenntnisse im Bereich der elektrischen Sicherheit. Ergänzt wurde das Programm durch den Bereich E-Planung, in dem die Teilnehmenden moderne Methoden der elektrotechnischen Projektierung und Schaltplanerstellung kennenlernten. Begleitet wurden die Projekttage von den Lehrkräften Karl Siegert und Jürgen Metelka von der Europa-Berufsschule in Weiden, die den fachlichen Austausch zwischen Schule und Unternehmen unterstützten und die Auszubildenden während der gesamten Veranstaltung betreuten. Die Projekttage verdeutlichten eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Berufsschule für eine zukunftsorientierte Ausbildung ist. Durch den direkten Kontakt mit modernster Automatisierungstechnik konnten die Auszubildenden ihr theoretisches Wissen praxisnah anwenden und wertvolle Erfahrungen für ihren späteren Berufsalltag sammeln. Die Verantwortlichen von F.EE sowie die beteiligten Lehrkräfte zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Für die Auszubildenden waren die Projekttage eine hervorragende Gelegenheit, ihr Fachwissen zu erweitern und moderne Technologien in einem industriellen Umfeld hautnah zu erleben.
Die junge Garde ist bereit und wartet auf den Einsatz. (Bild: Walter Schlenk)

weitere drei Preisflüge für die RV Amberg

Die Brieftauben der Reisevereinigung Amberg waren auf drei weiteren Flügen erfolgreich. Der 7. Wettflug fand ab Gedinne (Belgien) mit einer Entfernung von 500 km statt. Die 154 Tauben der RV Amberg wurden zusammen mit den Tauben der Rven Hirschau/Weiden und Nabburg um 8.50 Uhr auf die Heimreise geschickt. Starker Mitwind befähigte die Tauben mit einer Spitzengeschwindigkeit von 108 km/h zu ihren Schlägen zurück zu fliegen. Michael Niedermeier konstatierte die schnellste Taube um 13.36 Uhr. Den 2. RV-Preis gewann Richard Dötterl und 3. wurde wieder Michael Niedermeier. Das beste prozentuale Ergebnis erzielte Richard Dötterl mit 54 Prozent. Der 8. Preisflug, genau in der Hochtemperaturzeit, wurde vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter abgesagt. Eine Woche später wurde ein Ersatzflug ab Kirchberg mit 162 km angesetzt. 155 Tauben der RV Amberg nahmen daran teil. Der Auflass erfolgte um 6.50 Uhr, nach zwei Stunden und neun Minuten kam die schnellste Taube bei Walter Schlenk an, sie flog mit durchschnittlich 75 km/h. 2. wurde Michel Niedermeier und 3. Georg Eichenseer. Prozentual war Michael Niedermeier mit 49 Prozent am erfolgreichsten. Der 9. Flug wurde in Borg mit 388 km Entfernung gestartet. Auflass um 7.15 Uhr, Ankunft der ersten Taube nach 4 Stunden und 3 Minuten bei Georg Eichenseer, sie flog mit durchschnittlich 100 km/h die Strecke. Den 2. Platz belegte Michael Niedermeier und 3. Richard Dötterl. Nach 17 Minuten waren die Preistauben zurück und der Flug beendet. Das beste Prozentuale Ergebnis hatte wieder Richard Dötterl mit 43 Prozent Preisausbeute. Der Zwischenstand in der RV-Meisterschaft zeigt nach wie vor Michael Niedermeier auf Platz 1., Georg Eichenseer 2. und neu auf Platz 3 schob sich Richard Dötterl vor. Weitere drei Preisflüge für Alttauben stehen noch an, dann müssen die Jungtauben auf 4 Flügen ihre Klasse beweisen.
Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg in froher Runde bei „ihrer” Althütte. (Bild: Brigitte Riederer)

Gemeinschaft und Natur im Mittelpunkt: Pfadfinder verbringen erlebnisreiches Wochenende in der Althütte

Ein Wochenende voller Gemeinschaft, Bewegung und unvergesslicher Erlebnisse verbrachten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg in „ihrer” Althütte im Bayerischen Wald. Die Gemeinschaft Sankt Georg e. V. Regensburg ist Träger der Freizeitstätte Althütte, die im idyllischen Lamer Winkel zwischen Osser und Arber liegt und ideale Voraussetzungen für Naturerlebnisse und gemeinsame Unternehmungen bietet. Im Mittelpunkt der Wochenendfahrt stand vor allem das Miteinander. Gemeinsam Zeit verbringen bedeutet für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht nur zusammen unter einem Dach zu wohnen, sondern auch gemeinsam zu kochen, den Alltag zu gestalten und die beeindruckende Landschaft des Bayerischen Waldes zu erkunden. Der Höhepunkt des Wochenendes war eine anspruchsvolle Tageswanderung. Die Route führte zunächst zum Kleinen Arbersee, weiter zur Kötztinger Hütte, anschließend auf den Kleinen Arber und schließlich hinauf zum Großen Arber. Die abwechslungsreiche Tour verlangte den Teilnehmenden einiges an Ausdauer und Durchhaltevermögen ab. Dennoch meisterten alle die Strecke mit viel Teamgeist und gegenseitiger Unterstützung. Nach der Rückkehr in die Althütte waren die müden Beine deutlich zu spüren. Entsprechend groß war die Freude, die Wanderschuhe auszuziehen und den Abend in geselliger Runde ausklingen zu lassen. Die Wochenendfahrt zeigte einmal mehr, was die Gemeinschaft Sankt Georg auszeichnet: Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und die Freude daran, gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Für alle Beteiligten war das Wochenende viel zu schnell vorbei – am liebsten hätte die Gruppe ihren Aufenthalt noch um eine ganze Woche verlängert.
Musiklehrerin Birgitta Englhard (links,hinten), hinten v.r. Spartenleiterin Nachwuchs Maria Hofmann, 1. Vorsitzende Jessica Zimmer und ein Teil ihrer Schülerinnen sind mit auf dem Bild. (Bild: Alexandra Bär)

17 Jahre Musiklehrerin bei der Ammerthaler Blaskapelle

Am Nachwuchstag der Ammerthaler Blaskapelle wurde Birgitta Englhard nach 17 Jahren Musikunterricht verabschiedet. Alle anwesenden Blockflöten- und Querflötenkinder kamen geschlossen auf die Bühne. 2009 begann sie als Musiklehrerin und hatte hier 4 Kinder in der Zauberflöte und 8 Kinder an der Blockflöte. In diesem Schuljahr endet sie mit 21 Blockflötenkinder und 7 Schülerinnen auf der Querflöte. Zahlreichen Kindern brachte sie in dieser Zeit die Noten, das Taktgefühl und Rhythmus bei. Hat viele Schüler/innen auf die D-Prüfungen Querflöte mit Erfolg vorbereitet. Unterstützte den Verein beim „Tag der Musik” an der Grundschule, gestaltete musikalisch Kinder- und Familiengottesdienste mit ihren Schülern. Vorspielnachmittage, Auftritte beim Adventsmarkt und sogar im Rathaus beim Empfang einer Delegation aus Israel beim Modiinverein. Spartenleiterin Nachwuchs Maria Hofmann sprach in ihrer Abschiedsrede „von einer tollen und angenehmen Zusammenarbeit. Birgitta war die Ruhe selbst, hat die Kinder immer wieder von Neuem abgeholt und hat vieles möglich gemacht. Ihr Engagement für den Verein war wunderbar und der Abschied fällt schwer”. Maria Hofmann wünschte ihr im Namen aller Anwesenden, für die weitere Zukunft, viel freie Zeit, Gesundheit und vor allem das sie die Ammerthaler Blaskapelle nicht vergisst. 1. Vorsitzende, Jessica Zimmer, überreichte zum Dank ein kleines Abschiedsgeschenk. Zum Abschluss sangen alle Anwesenden ein Abschiedslied, umgetextet auf Birgittas Zeit bei der Ammerthaler Blaskapelle.
Nicht alltäglicher Besuch stellte sich im BRK-Senioren- und Pflegeheimes St. Barbara ein. Die achtjährige Vroni Kohl, hier mit der Schildkröten-Mama Kalli, machten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Schildkröten die Aufwartung. Eine Seniorin wagte es sogar, die Kalli am Kopf zu streicheln. (Bild: Anita Dobmeier)

Außergewöhnlicher Besuch im BRK-Seniorenheim St. Barbara

Die Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen freuen sich grundsätzlich, wenn sie Besuch bekommen. Nicht alltäglicher Besuch stellte sich dieser Tage auf Initiative von Hildegard Kohl, der stellv. Vorsitzenden des Förderkreises Altenhilfe, im BRK-Senioren- und Pflegeheimes St. Barbara ein. Die achtjährige Vroni Kohl und ihre Mama Sonja machten den Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Schildkröten Kalli, Fredi, Klöschen und Schildegard ihre die Aufwartung. Schildkröten gelten als ja geradezu ideale „tierische Besucher” für Seniorenheime. Nach einem musikalischen Auftakt durch die Klangbrettgruppe zeigte Vroni einige Schildkröteneier herum und ließ die Senioren raten, was aus diesen schlüpfen könnte. Dann zeigte sie des Rätsels Lösung her und holte die einjährige Schildkröte Klöschen aus ihrem Käfig. Ganz vorsichtig trauten sich einige Bewohner das Tierchen an seinem Panzer zu streicheln. Danach kam die zweijährige Schildegard an die Reihe. Einige Senioren nahmen die schon auf die Hand. Auch die Schildkröten-Mama Kalli wurde gezeigt und nicht nur am Panzer, sondern sogar am Kopf gestreichelt. Sonja Kohl zeigte die beiden großen Tiere und wies darauf hin, dass man den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen an den unterschiedlich großen Schwänzen erkennen kann. Die Seniorinnen und Senioren zeigten sich sehr interessiert, fragten u.a. nach dem Geburtsgewicht der Schuldkröten oder danach, wie lange es dauert, bis die Eier ausgebrütet sind. Von den Anwesenden gab es Riesenapplaus für Vroni und Sonja Kohl und ihre Schildkröten. Gerontotherapeutin Anita Dobmeier bedankte sich mit herzlichen Worten für den aufschlussreichen Besuch, bevor die Klangbrettgruppe den Nachmittag mit ein paar Volksliedern abrundete.
Um die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere” drehte sich diesmal die von der Pfarrbücherei Immenreuth organisierte Schnitzeljagd.  (Bild: Anita Reichenberger)

Schnitzeljagd der Pfarrbücherei Immenreuth mit magischen Tieren

Wer seinen Finderlohn noch nicht abgeholt hat, sollte sich beeilen: Noch bis Sonntag, 10. Juli, wartet auf alle, die an der Schnitzeljagd der Pfarrbücherei teilgenommen haben, eine Überraschung. Zum Welttag des Buches hatte das Bücherei-Team wieder alle Mädchen und Buben eingeladen, sich auf eine spannende Tour durch Immenreuth zu begeben. Diesmal waren, beginnend am Friedhof, tierische Spuren zu suchen und knifflige Rätsel zu lösen: Die Schnitzeljagd hatte die Buchreihe „Die Schule der magischen Tiere“ zum Thema. Mit der Schildkröte Henriette, dem Fuchs Rabbat, Pinguin Juri, Chamäleon Caspar und Kater Karajan ging es so durch das Baugebiet „Steinäcker“ in die Hoflohe. Dabei waren die Hinweise nicht immer leicht zu finden, und die Schatzsucher mussten manchmal schon ganz genau hinschauen, um die tierischen Spuren zu entdecken. Beim Bauhof der Gemeinde war es schließlich geschafft: An der sechsten und letzten Station durfte jeder Teilnehmer eine Tier-Karte mitnehmen. Wer diese zu den Öffnungszeiten – sonntags, 10.30 bis 11.30 Uhr, und donnerstags, 17 bis 17.45 Uhr – in der Bücherei vorzeigt, erhält einen kleinen Finderlohn. Dass wieder etwa 70 Kinder und zudem auch etliche Erwachsene die Rätsel-Tour mitgemacht haben, freut das ehrenamtliche Bücherei-Team sehr. Anlässlich der Schnitzeljagd sind übrigens einige neue Bücher über die „Schule der magischen Tiere“ angeschafft worden.
Die Dorfspatzen bedanken sich bei Anna-Lena Rupprecht. (Bild: Sebastian Schell)

Dorfspatzen aus der Gemeinde Püchersreuth sorgen im neuen Outfit für Stimmung

Die Dorfspatzen mit Kindern aus Püchersreuth, Ilsenbach und Wurz sind kein gewöhnlicher Chor und beleben bei vielen Projekten den Ortsbereich Püchersreuth. Wenn man an einem Samstagvormittag in der Ortsmitte von Wurz vorbeikommt, ist das fleißige Proben der Püchersreuther Dorfspatzen unüberhörbar. Aus dem Gemeindehaus in Wurz erklingen jeden Samstagvormittag fröhliche und schwungvolle Lieder. Das bedeutet auch, dass die Dorfspatzen wieder für ein Projekt trainieren. Der Chor von Leiterin Stefanie Treml ist kein stetiger Verbund, sondern wird seit dem Beginn im Herbst 2022 für jede Veranstaltung neu zusammengestellt. Die Sänger und Sängerinnen zwischen 5 und 99 Jahren müssen sich somit nicht fest verpflichten, sondern können je nach Interesse beim passenden Musik-Angebot mitwirken. Beispielsweise untermalte der Chor das Püchersreuther Krippenspiel bei der weihnachtlichen Christmette, Erntedank oder das Adventsfenster. Aktuell steht der Auftritt beim Quirinfest am Sonntag, 19. Juli um 16 Uhr im Fokus, für welchen gerade fleißig geprobt wird. Mit einer Miniklangschale sorgt Treml zuerst für Ruhe und Disziplin und jeder Teilnehmer stellt sich zu Beginn um 10 Uhr vor. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sich das Kindergartenkind oder einer der vielen Erwachsenen vorstellt. Alle sind gleich und verbindet vor allem eines – die Freude am Singen. Das Repertoire der Dorfspatzen reicht dabei von klassischen Kinderliedern und fröhlichen Volksliedern bis zu aktuellen Chart-Songs. Auch an diesem Samstag kommt sofort Stimmung in die Bude und alle 45 Teilnehmer sind mit Eifer dabei. Noch freudiger wird die Stimmung dann als sich Treml für den gesamten Chor bei Anna-Lena Rupprecht bedankt. Die Wurzerin bedruckte für die Sänger bunte Dorfspatzenshirts, welche bereits von den Kindern stolz getragen werden. Als Dankeschön überreichte der Chor einen Eisgutschein. Die Shirts sollen dann auch erstmals beim Quirin-Fest zum Einsatz kommen und den Auftritt der Musiker abrunden.
Die Gäste folgen den Ausführungen von Josef Stier. (Bild: Philipp Lippert)

Fischwirt ist nicht Angeln - SchuleWirtschaft Tirschenreuth zu Gast bei Stier-Fische in Bärnau

Schwüle Gewitterluft hing über der Wendermühle bei Bärnau, als das Netzwerk SchuleWirtschaft Tirschenreuth mit rund 25 Gästen in der gemütlichen Fischerhütte der Fischzucht Stier zusammenkam. Auf der Agenda: die Geschichte des Familienbetriebs, aktuelle Entwicklungen sowie Chancen für Praktika und Ausbildung. Mit Anekdoten und anschaulichen Beispielen führte Seniorchef Alfred Stier durch die Entstehung der Stier-Betriebe. Im Blick hatte er dabei auch mögliche Praktikantinnen und Praktikanten – mit der klaren Botschaft: „Fischwirt ist nicht Angeln!” Grundsätzlich steht der Betrieb Interessierten offen, unabhängig vom angestrebten Schulabschluss. „Es braucht jedoch ein Gesicht zur Bewerbung”, so Stier – persönliche Vorstellung erwünscht. Reinhold Witt, Leiter des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Tirschenreuth-Weiden, ergänzte: Wer einen Einstieg sucht, kann sich auch direkt beim Amt melden. Dort gibt es Kontakte zu Ansprechpartnern, Betrieben und Ausbildungsstellen im Bereich Fischwirtschaft. Unter dem Motto „Tradition trifft Moderne” übernahm anschließend Juniorchef Josef Stier. Er gab Einblicke in Innovationen, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Ob Farminsect, geschlossene Kreislaufanlagen oder Energiegewinnung: Die detaillierten Beispiele machten deutlich, wie breit das Anforderungsprofil heute in der Fischwirtschaft ist – und welche Expertise gefragt ist. Bei feinen Fischhäppchen kamen Lehrkräfte verschiedener Schularten, Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen sowie Unternehmen aus der Region zum vertieften Austausch zusammen – vereint durch das Thema Urproduktion. Das Netzwerk SchuleWirtschaft Tirschenreuth bedankt sich herzlich bei der Familie Stier und allen Teilnehmenden – und blickt bereits auf die nächsten Veranstaltungen.
Glückwünsche und Dank gab es für Josef Ram (Mitte mit Präsent) anlässlich des 70. Geburtstages durch die zahlreichen Vertreter von Vereinen. Auch wurden seine Aktivitäten und Verdienste für Irchenrieth und die Vereine gewürdigt.  (Bild: Rainer Fenk)

FCN-Fanclub-Präsident Josef Ram feiert 70. Geburtstag

Die große Schar an Gratulanten spiegelt die Beliebtheit und die Aktivitäten von Josef Ram wider. Allen voran wünschte der FCN-Fanclub Irchenrieth im Club-Gärtla seinem „Präsidenten“ -mittlerweile schon seit fast 20 Jahren- zum 70. Geburtstag alles Gute. Als außerordentliches Geschenk gab es eine VIP-Karte in der FCN-Lounge im Nürnberger Stadion für ein Heimspiel mit Abholung durch den FCN. „Du bist uns das einfach wert!“, betonten Alfons Forster und Wolfgang Lang bei der Übergabe. In die Gratulantenschar reihten sich weiter ein die Schiedsrichtergruppe Weiden (Andreas Stolorcz), DJK Irchenrieth (Reinhold Gilch), DJK-Eisstock (Lukas Heinrich), die Siedlergemeinschaft (Roswitha Stahl), Krieger- und Soldatenkameradschaft (Mario Rösler), die „Irchenriether Bürgerliste“ (Markus Fillinger), FCN-Fanclub Leuchtenberg (Helmut Süß), der FC Bayern-Fanclub Floss (Gerhard Stadler) und der RC 07 Irchenrieth (Albert Gruber). Gruber würdigte auch insgesamt die aktive Arbeit und die vielfältigen Verdienste von Josef Ram für Irchenrieth und die Vereine. Als Hausherr des Club-Haisl‘s stellt er verschiedenen Gruppen und Vereinen diese Location bei Bedarf zur Verfügung. „Hier ist ein gesellschaftlicher Treffpunkt für viele im Ort!“ „Du bist ein Mann der Tat und ein Macher, nicht der großen Worte!“ Die Feiercorona vervollständigten ehemalige Kollegen von der Post und persönliche Freunde.
Die Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden beim Gruppenfoto mit Pfarrerin Julia Maser und Pfarrer Dr. David Scherf (Bild: Anke Hog)

53 Jubilare feiern ihre Jubelkonfirmation in der Paulanerkirche

Mit einem festlichen Gottesdienst feierten am Sonntag, 5. Juli, insgesamt 53 Jubilarinnen und Jubilare der evangelischen Erlöser- und Paulanergemeinde ihre Jubelkonfirmation in der Paulanerkirche. Geehrt wurden die Jubiläen der Silbernen (25 Jahre), Goldenen (50 Jahre), Diamantenen (60 Jahre), Eisernen (65 Jahre), Gnaden(70 Jahre) und Kronjuwelenkonfirmation (75 Jahre). Musikalisch erhielt der Gottesdienst einen besonders festlichen Rahmen durch den Posaunenchor und die Kantorei der Paulanergemeinde. An der Orgel begeisterte Kirchenmusikdirektorin Dr. Kerstin Schatz mit ihrer musikalischen Gestaltung und trug so zu einer würdigen Atmosphäre bei. In ihrer Predigt nahm Pfarrerin Julia Maser die Berufung des Propheten Jeremia in den Blick. Sie machte deutlich, dass Gott Menschen nicht wegen ihrer vermeintlichen Stärke beruft, sondern sie auf ihrem Weg begleitet und stärkt. Gerade angesichts der Herausforderungen, die das Leben immer wieder bereithält, brauche es Mut, Vertrauen und die Gewissheit, dass Gott an der Seite der Menschen steht. Diese Zusage gelte nicht nur dem jungen Jeremia, sondern begleite Christinnen und Christen ein Leben lang. Ein besonderer Höhepunkt des Gottesdienstes war die persönliche Segnung der Jubilarinnen und Jubilare. Dabei wurde jeder und jede einzeln unter Gottes Segen gestellt – als Zeichen der Dankbarkeit für den bisherigen Lebensweg und der Zuversicht für die kommenden Jahre. Im anschließenden gemeinsamen Abendmahl wurde die Verbundenheit mit Gott und untereinander auf eindrucksvolle Weise erfahrbar. Die Jubelkonfirmation bot vielen Teilnehmenden Gelegenheit, dankbar auf ihren Lebens- und Glaubensweg zurückzublicken, Erinnerungen an die eigene Konfirmation wach werden zu lassen und zugleich neue Kraft und Ermutigung für den weiteren Weg mitzunehmen.
Alle Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden 2026 (Bild: Christina Ponader)

Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden als Hoffnungsträger

Am 05.07. feierten 29 Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden in der Evangelischen Stadtkirche ihre silberne, goldene, diamantene oder eiserne Konfirmation. Sie stand unter dem Thema „Gottes Gnade”. Pfrin Gudrun Mirlein führte vor den Jubelkonfirmandinnen und -konfirmanden, deren Familien und der mitfeiernden Gemeinde aus: „Gnade, wie wir sie heute im Evangelium gehört haben und wie sie im Konfirmationssegen beschrieben wird, ist etwas Befreiendes, etwas Tänzerisches. Sie lässt und spüren, dass Gott uns viel geschenkt hat. Wir wollen und fragen: Was ist gut für mich?” Sie bezog sich auf die allgemeinen Zeiten der Erschöpfung, ganz persönlich, aber auch gesellschaftlich. Doch es hilft: Gott hat uns schon alles geschenkt, was wir brauchen – es geht nicht um Können oder Nicht-Können. Claudia Reinl sprach in ihrem Grußwort als Vertrauensfrau des Kirchenvorstands von den Jubilar:innen als „Hoffnungsträger:innen” – sie zeigen uns, wie es geht, glauben zu leben und weiterzugeben. Das ist ein großer Schatz. Die Jubilar:innen wurden im Gottesdienst für ihren weiteren Weg gesegnet. Albert Sommer an der Orgel und der Chor „Sing mit” umrahmten den Gottesdienst musikalisch. Silberne Konfirmation (25 Jahre) feierten: Anna Bendler, Christina Fleischhauer und Reinhard Lehner. Goldene Konfirmation (50 Jahre) feierten: Sigrid Anderl, Gabriele Albrecht, Petra Drexler, Sabine Kießling, Hermann Lehner, Harald Meidenbauer, Belinda Neumann, Christine Singer, Sigrid Schmidt, Manuela Völkl und Helmut Würschinger. Diamantene Konfirmation (60 Jahre) feierten: Hermann Bibel, Edith Eder, Irma und Walter Fleischhauer, Hans Höcker, Klaus Horbelt, Helga Ibisch, Friedrich Janner, Klaus Kastl, Helmut Keim, Brunhilde Neumann, Hans Stahl, Doris Venzel und Klaus-Dieter Vietze. Eiserne Konfirmation (65 Jahre) feierten: Günter Grabs, Helga Wittmann und Helmut Steib.
Die neu gewählte Vorstandschaft Förderverein Hängematte mit ersten Bürgermeister Stefan Frank und Jessica Graf, Leiterin Hängematte. (Bild: Holger Joschko)

Förderverein Hängematte stellt Vorstand neu auf - 25 Jahre engagierte Vereinsarbeit.

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Hängematte haben die Mitglieder einen neuen Vorstand gewählt und damit die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Gleichzeitig konnte der Verein auf sein 25-jähriges Bestehen zurückblicken. Zu Beginn gab Dr. Peter Lehner einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Jahre und berichtete von der Entwicklung des Fördervereins und den vielen Aktionen, die gemeinsam mit der Hängematte umgesetzt wurden. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder für die erfolgreiche Arbeit des Vereins ist. In seinem Grußwort zeigte sich der erste Bürgermeister Stefan Frank ebenfalls überzeugt von der Arbeit des Fördervereins und trat im Anschluss an die Mitgliederversammlung den Förderverein als neues Mitglied bei. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Bernd Kraus zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm Maximilian Knack. Als Kassier wurde Karl Siegert bestätigt, der diese Aufgabe schon seit der Gründung des Vereins mit großem Einsatz ausführt. Zur Schriftführerin wählten die Mitglieder Bettina Moser. Zur Vorstandschaft gehören außerdem die Beisitzer Renate Dümmler, Kurt von Klenck, Alexander Lang und Dominik Vogl. Als Kassenrevisoren wurden Hildegard Geismann und Dr. Peter Lehner gewählt. Die neue Vorstandschaft bedankte sich für das Vertrauen bei den anwesenden Mitgliedern. Auch in Zukunft will der Förderverein die Hängematte tatkräftig unterstützen und neue Ideen für die weitere Entwicklung einbringen.
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