Gruppenfoto F-Jugend (Bild: Susanne Nerlich)

Norbert-Schnurrer-Gedächtnisturnier beim SFK

Ein Wochenende ganz im Zeichen des Jugendfußballs erlebten die Sportfreunde Kondrau am 5. & 6. September. Beim traditionellen Norbert-Schnurrer-Gedächtnisturnier gingen die E-, F- und G-Junioren an den Start. Zahlreiche Nachwuchskicker zeigten dabei ihr Können und sorgten für spannende und unterhaltsame Spiele. Den Auftakt machten am Samstagvormittag die F-Junioren. Fünf Mannschaften kämpften um den Turniersieg. Im Finale trafen der FC Tirschenreuth und die Gastgeber vom SF Kondrau aufeinander. Am Ende durfte sich der FC Tirschenreuth über den Turniersieg freuen. Am Nachmittag folgte das Turnier der E-Junioren, an dem acht Mannschaften teilnahmen. Den Turniersieg sicherte sich der SVSW Kemnath. Im Finale setzte sich die Mannschaft gegen die SG Mitterteich/Pechbrunn durch. Für die Gastgeber verlief das Turnier ebenfalls erfolgreich: Der SF Kondrau besiegte im Spiel um Platz drei den ASV Waldsassen und sicherten sich damit den dritten Platz. Der Sonntag gehörte schließlich den jüngsten Teilnehmern. Beim G-Junioren-Turnier standen vier Mannschaften auf dem Platz. Hier ging es weniger um Platzierungen als vielmehr um den Spaß am Fußball. Die Nachwuchskicker kämpften mit großem Einsatz um jeden Ball, zeigten bereits schöne Spielzüge und hatten sichtlich Freude am gemeinsamen Fußballspielen. Am Ende gab es bei den Kleinsten daher vor allem Gewinner: die Kinder und ihre Begeisterung für den Fußball. Für die Sportfreunde Kondrau war das Turnierwochenende damit in sportlicher wie auch in organisatorischer Hinsicht ein voller Erfolg. Neben den Leistungen der jungen Fußballer stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund. Eltern, Geschwister, Freunde und zahlreiche Zuschauer sorgten für eine schöne Atmosphäre rund um die Spiele. Das NSG-Turnier zeigte einmal mehr, wie wichtig die Nachwuchsarbeit und der gemeinschaftliche Einsatz im Verein sind. Zwei Tage Fußball, viele strahlende Kinder und jede Menge sportlicher Einsatz – ein rundum gelungenes Wochenende in Kondrau.
Kinder des Ferienprogramms mit den Jugendwartinnen des OWV Pfreimd (Bild: Sebastian Most)

Ein Tag in der Natur mit dem OWV Pfreimd

Zwischen dem Zwitschern der Vögel und dem Rascheln der Blätter machte sich eine Gruppe von 13 Kindern gespannt auf den Weg in den Wald, um gemeinsam die Natur zu entdecken. Die Veranstaltung wurde von den Jugendwartinnen des Oberpfälzer Waldvereins (OWV) im Rahmen des Pfreimder Kinderferienprogramms organisiert und stand unter dem Motto „Wald im Glas”. Los ging es um 10 Uhr mit einer kleinen Wanderung durch den Wald auf dem Eixlberg. Dabei sammelten die Kinder mit viel Eifer verschiedene Naturmaterialien wie Moos, Äste, Flechten und kleine Pflanzen, die später für das Bastelprojekt verwendet wurden. Nach der erfolgreichen Sammeltour ging es hoch auf den Eixlberg und ran ans Basteln. Aus gesammelten, alten Gurkengläsern entstanden so kleine „Wälder im Glas”. Die Kinder schichteten hierfür ihre Fundstücke in die Gläser und gestalteten ihren ganz persönlichen Miniaturwald. Anschließend wurden die Gläser fest verschlossen. Dadurch entsteht im Inneren ein eigenes kleines Ökosystem, bei dem Substrat, Mikroorganismen, Pflanzen, Wasser und Luft zusammenspielen und somit einen natürlichen Kreislauf bilden. Zum Abschluss stärkten sich die Kinder noch bei einer gemeinsamen Brotzeit, die den letzten Programmpunkt des abwechslungsreichen Vormittags bildete. Gegen 13 Uhr endete die Veranstaltung. Die Jugendwartinnen des OWV freuten sich über die große Begeisterung der Kinder. Alle hatten sichtlich Spaß an der Kombination aus Naturerlebnis und kreativem Gestalten.
Das Präsidium im Lions-Club Amberg-Sulzbach für das Amtsjahr 2026/27. Von links Patricia Pulkert, Michael Hemrich, Martin Sterk und Dr. Marita Sagstetter. (Bild: Hubert Uschald)

Lions-Verkaufserfolg ermöglicht vielfältige Hilfe

Beim Lions-Club Amberg-Sulzbach steht seit Jahren die Förderung von Kinder- und Jugendprojekten im Mittelpunkt, bilanziert Präsidentin Patricia Pulkert am Ende ihrer Amtszeit im sommerlichen Rahmen der Ladies’ Night. Die Förderung des Zusammenhalts und der Gemeinschaft im Club war ihr ein besonderes Anliegen. Zum neuen Präsidenten wählte der Club den bisherigen 1. Vizepräsidenten, Martin Sterk. Patricia Pulkert führte in ihrer Amtszeit die traditionellen Activities fort, darunter der Verkauf von einheimischen Christbäumen, von exquisiten Lebkuchen und den österlichen Schoko-Eiern. So war es dem Club wieder möglich, mehrere Projekte finanziell zu unterstützen. Der Club beteiligte sich an den Kosten für die Special Olympics Deutschland im Saarland, bei denen die Basketball-Mannschaft des Freizeitclubs der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach antrat. Damit wurde allen Spielerinnen und Spielern die Teilnahme ermöglicht, unabhängig von ihrer finanziellen Situation. Zudem wurde die Unterstützung der Grundschule Raigering mit dem Projekt „Klasse 2000“ fortgeführt, und erneut unterstützte der Lions-Club die Amberger Philippinen-Hilfe Amann. Eine Herzensangelegenheit war für Patricia Pulkert die Förderung des Vereines „Ninos Freunde e.V.“ Dieser kümmert sich liebevoll um die Betreuung von intensivpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen und ist für jede Spende dankbar. Ein großes Dankeschön ging an alle Mitglieder des Lions-Clubs Amberg-Sulzbach und deren Partnerinnen und Partner, die mit ihrem Engagement dies ermöglicht hatten. Als letzte Amtshandlung übergab Patricia Pulkert die Präsidentennadel an Martin Sterk. Im neuen Amtsjahr stehen ihm Dr. Marita Sagstetter (1. Vizepräsidentin) und Bernhard Bäumler (2. Vizepräsident) zur Seite. Weitere Mitglieder des Präsidiums sind Pastpräsidenten Patricia Pulkert, Dr. Michael Hemrich, Dr. Stefan Huber, Dr. Johannes Blohm und Dr. Hans Frank. Martin Sterk möchte nach seinen Worten die traditionellen Activities fortführen und das gemeinsame Clubleben mit verschiedenen Veranstaltungen stärken. So ist auch ein Konzert zur Weihnachtszeit geplant.
In der Oberviechtacher Ausgabestelle gehören auch die Vorstandmitglieder Friedrich Keller und Hannelore Gohlke (v. rechts) sowie Susanne Setzer (4.v.rechts) zum festen Personalstand. (Bild: Hannelore Gohlke)

Tafel Oberviechtach zieht Bilanz

In Deutschland werden jährlich zwischen 18 und 20 Millionen Tonnen Lebensmittel einfach weggeworfen. 190 000 Tonnen wurden im vergangenen Jahr vom Lebensmittelhandel an die 956 Tafeln, mit über 2500 Ausgabestellen, gespendet. Diese beeindruckenden und zugleich nachdenklich stimmenden Zahlen vermittelte Dr. Friedrich Keller, Vorsitzender des Vereins Oberviechtacher Tafel, bei der Jahreshauptversamlung in Neunburg. Erstmals konnte er dazu fast alle Bürgermeister oder Stellvertreter aus dem Verbreitungsgebiet um die Ausgabestellen Oberviechtach und Neunburg willkommen heißen. Am Beginn seines Berichtes stellte er fest, dass die Mitgliedsbeiträge und die Erlöse aus der Warenabgabe an die Kunden, die jährlichen Fixkosten nicht decken könnten. Für den Fehlbetrag von rund 12 400 Euro, sei die Tafel weiterhin auf Spenden angewiesen. Er bedankte er sich bei den Städten Oberviechtach und Neunburg für die teilweise Übernahme der Betriebsmittel, verband dies aber mit der Bitte, über eine Erhöhung nachzudenken. Von den 185 gemeldeten Bedarfsgemeinschaften kämen wöchentlich etwa 70 in beide Ausgabestellen. Die Versorgungsrate von 2472 für Oberviechtach und rund 1500 für Neunburg liege etwa 20 Prozent niedriger als 2024. Auch wenn die Lebensmittelspenden aus den örtlichen Bäckereien, Super- und Drogeriemärkten etwas rückläufig seien, wären sie derzeit noch ausreichend. Grundnahrungsmittel konnten zum Ausgleich schwächerer Anlieferungen aufgrund zweckgebundener Spenden zugekauft werden. Der Oberviechtacher Bürgermeister Rudolf Teplitzky (FWG) sprach den 46 aktiven Helfern, davon zwölf Fahrern und Beifahrern, allen seinen besonderen Dank für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Bei den Neuwahlen wurden Friedrich Keller als Vorsitzender, Rita Wilhelm als Stellvertreterin, Ulrike Schneider als Schatzmeisterin, Susanne Setzer als Schriftführerin sowie die Beisitzerinnen Ingrid Krämer, Regina Frauendorfer und Hannelore Gohlke, einstimmig bestätigt.
Lamawanderung im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waldsassen (Bild: Werner Hahn)

Lamawanderung mit Kindern im Ferienprogramm

Beim Schülerferienprogramm der Stadt Waldsassen trafen sich die Kinder bei herrlichem Wetter am Mitterhof/Straußenfarm zur Lama-Wanderung. Mitglieder der Kolpingfamilie Waldsassen begleiten die Kinder von der Straußenfarm zum Elfenteich. Hier wohnen die Lamas und Alpakas von Frau Berta Frank. Frau Frank erklärte den Kindern die Unterschiede und Eigenheiten der Tiere. Die Kinder wählten sich ein Tier aus, mit dem sie dann zum Wandern aufbrechen. Halfter und Führungsleine wurden angelegt und jedes Kind fütterte mit Karottenscheiben sein Tier. Dann ging es los. Die Wanderung führte vom Elfenteich zum Mitterhof, am Hirthaus vorbei, durch den Wald in Richtung Obere Schihütte. Dort durften sich die Lamas und Alpakas mit ihren kleinen Begleitern ausruhen und stärken. Für die Kinder war auch gesorgt: Limo und eine kleine süße Brotzeit spendete die Kolpingfamilie. Nach der Stärkung ging es den Schihang hinunter zur Wondreb und zurück zum Hirthaus. Hier zweigten alle noch zur Lourdes-Grotte ab, meditierten kurz und zündeten Kerzen an. Dann war es Zeit die Tiere wieder nach Hause zu bringen. Hier wurden sie von Leine und Halfter befreit, mit Karottenscheiben belohnt und auf ihre Weide gelassen. Die Tiere haben von den Kindern viele Streicheleinheiten, gute Worte und Leckerlis bekommen. Die Kosten für die Lama-Wanderung und Brotzeit hat die Kolpingfamilie Waldsassen übernommen. Die Kinder hatten Spaß und Freude am Ausflug mit den Lamas und Alpakas – es wurde gefragt: dürfen wir nächstes Jahr wieder mit ihnen wandern.
Der ehemalige Domspatz, Gitarrist und Sänger Peter Ermer begeisterte in der Josefskirche. (Bild: Joel Kimmich)

Jubiläum für Sänger und Gitarrist Peter Ermer bei „Punkt 12” in St. Josef Weiden

Zur musikalischen Mittagsandacht „Punkt 12” konnte die Pfarrei St. Josef am Samstag, 5. September, wieder den Altenstädter Sänger und Gitarristen Peter Ermer begrüßen. Seit 2016 bereichert er jedes Jahr die im Sommer stattfindende Konzertreihe. Der ehemalige Domspatz studiert Gesang an der Stuttgarter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Seit seinem Debüt in Weiden vor zehn Jahren hat sich der Tenor und klassische Gitarrist auch schon auf größeren Bühnen einen Namen gemacht. Mit bewundernswert kraftvoller Stimme, die mühelos das große Kirchenschiff erfüllte, bezauberte er die zahlreichen Besucher auch in dieser Saison. Zum Auftakt erinnerte er an Reinhard Mey mit „Ich wollte wie Orpheus singen”. Es folgten zwei weitere Stücke des populären Liedermachers „In meinem Garten” und „Manchmal, da fallen mir Bilder ein”. Nach diesem nachdenklichen Abschnitt ging es heiterer weiter: Ermer stellte vier von Schuberts über 600 Liedern vor: „Das Wandern”, „Die Forelle”, „Der König von Thule” und „Seligkeit”. So manch Zuhörender wurde dabei an den Musik- und Deutschunterricht erinnert. Der dritte Teil war dem Volkslied gewidmet. Zunächst präsentierte der frühere Domspatz passenderweise das bekannte „Als wir jüngst in Regensburg waren”. Und - schon einmal beim Thema Liebe angekommen - folgten noch „Mein Mädel hat ein Rosenmund”, „Ännchen von Tharau” und schließlich das wunderschöne „Abends will ich schlafen gehen” aus der Oper Hänsel und Gretel. Im Verlauf der Andacht trug Lektor Ferdinand Meier die Sonntagslesungen vor und rundete das Konzert mit einem Segensgebet ab. Zum Schluss erklang das allseits bekannte „Von guten Mächten wunderbar geborgen” in der Bearbeitung von Siegfried Fietz. Erst nach drei Zugaben - „So it goes”, „Go Tell It on the Mountain” (mit Unterstützung des Publikums) und „Guten Abend, gut' Nacht” - entließ das dankbare und sichtlich bewegte Publikum den jungen Künstler.
Von li. nach re.  (Bild: Angelika Stahl)

Silbermedaille beim RWS Shooty Cup

Im Rahmen der deutschen Meisterschaft fand am 27. August in Garching-Hochbrück der RWS Shooty Cup der Schülerklasse statt. Der Wettbewerb wurde von 20 Landesverbänden ausgetragen. Jede Mannschaft bestand aus zwei Luftgewehr und zwei Pistolenschützen. Für den Oberpfälzer Schützenbund (OSB) gingen Jana Stahl, Moritz Nißlein, Hanna Baumann und Lena Matt an den Start. Nach 20 Wertungsschüssen erreichte die OSB Mannschaft mit einer sehr starken Leistung souverän den 1. Platz und qualifizierte sich damit für das Finale der besten acht Teams. Für das Finale wurde der Mannschaft Max Braun und Monika Karsch zugelost, die Ergebnisse der Schüler flossen anteilig dem Ergebnis der Promischützen zu. In einem spannenden Finale sicherte sich die OSB-Mannschaft gemeinsam mit ihren zugelosten Partnern den 2.Platz und damit die Silbermedaille. Die Siegerehrung erfolgte unter den Klängen der Nationalhymne. DSB Präsident Lars Barke und Jugendvizepräsident Stefan Rinke würdigten die Nachwuchsschützen. Neben RWS Munition, Medaillen und einem Pokal für die ersten drei Mannschaften erhielten alle acht Finalmannschaften Präsente und T-Shirts. Besonders freuten sich die OSB Schützen über signierte Gewehr- und Pistolenbücher die ihnen Max Braun und Monika Karsch überreichten.Auch gemeinsame Fotos und der Austausch mit den Spitzenschützen machten den Wettbewerb für die Schüler zu einem besonderen Ereignis. Jana Stahl wurde zusammen mit einer weiteren Schützin als beste Schützin des Tages mit 198 Ringen von 200 möglichen Ringen mit Sachpreisen geehrt.
Eine beachtliche Menge Kartoffeln verschiedener Sorten haben die Kinder im Vereinsgarten geerntet (Bild: Gerd Neumann)

Kartoffelfest im OGV Vereinsgarten

Anlässlich des Schulfestes im Juli 2026 hat der Obst- und Gartenbauverein Erbendorf e.V. die Aktion „Mega-Kartoffel” ins Leben gerufen. Interessierte Kinder konnten Kartoffeln in Eimern zum Pflegen mit nach Hause nehmen. Am Samstag, 5.9.2026 fand nun im Rahmen des monatlichen Kinderprogramms die Prämierung statt. Der Sieger des Wettbewerbs hatte 887 Gramm Kartoffeln geerntet, vor den zweiten und dritten Plätzen mit 415 und 360 Gramm. Die Gewinner dürfen sich nun auf eine leckere Portion Eis freuen, alle anderen beteiligten Kinder erhielten natürlich einen kleinen Trostpreis. Für die Kinder der Kindergruppe war Kartoffelernte in den Beeten des Vereinsgartens angesagt. Mit viel Eifer und Spaß gruben die Kids die Beete um und konnten eine beachtliche Menge an verschiedenen Kartoffelsorten ernten. Auch der Bastelspaß kam nicht zu kurz und mit Hilfe der Eltern und den OGVlern wurden Kartoffeln mit Bucheckern und Sonnenblumenkernen bestückt, sodass in kurzer Zeit kleine Kunstwerke entstanden. Zur obligatorischen Brotzeit gab es frisch gebackenen „Dotsch” mit selbstgemachtem Apfelmus. An der Feuerstelle konnten die Kinder Stockbrot selbst backen. Am Ende des Tages konnten alle Teilnehmer die geernteten Kartoffeln und natürlich ihre geschaffenen Werke mit nach Hause nehmen. Wieder einmal ist es dem Obst- und Gartenbauverein gelungen, den Kindern einen tollen und lehrreichen Nachmittag zu bieten. Auch die anwesenden Eltern waren voll des Lobes für die erlebnisreichen Stunden im blühenden und sonnendurchfluteten Vereinsgarten.
Durch den Transport eines Tennisballs mit dem Rettungsspreizer konnte die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. (Bild: Leopold Tippmann)

Viel geboten beim „Tag bei der Feuerwehr”

„Ein Tag bei der Feuerwehr” - unter diesem Titel läuft das seit vielen Jahren beliebte Ferienprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen. Auch am vergangenen Samstag waren wieder um die 50 Kinder zum Feuerwehrgerätehaus an die Bahnhofstraße gekommen. „Das Thema Feuerwehr begeistert einfach”, ist Organisator und stellvertretender Vorsitzender René Friedrich überzeugt. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder zahlreiche Aufgaben bewältigen und das Thema „Feuerwehr” hautnah erleben. Wie schwer es ist, einen Schlauch gerade auszurollen oder einen Leinenbeutel gezielt zu werfen, dürfte manche dabei überrascht haben. Auch der Umgang mit Rettungsspreizer und -schere konnte ausprobiert werden. Die Besteigung der Schlauchturms oder eine Rundfahrt mit der Drehleiter durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. Ein weiterer Höhepunkt waren die Fahrten mit den Feuerwehrautos sowie das Ziehen eines LKW mit einem langen Seil. Spektakulär war zudem die Vorführung zu einem Fettbrand sowie zur Explosion einer Spraydose von Kommandant Tobias Tippmann. Aufgrund des schönen Wetters war es sogar möglich, einen Schaumteppich mit Partyschaum zu legen, in denen sich die Kinder am Ende noch vergnügen konnten. Bei einem Quiz konnten sie zudem ihr Wissen unter Beweis stellen. Nach der Siegerehrung und dem obligatorischen Gruppenfoto nutzen die Verantwortlichen natürlich die Gelegenheit, Nachwuchswerbung zu machen: „Jeder kann zur Jugendfeuerwehr kommen, entweder ab 9 Jahren in die Schülergruppe, welche sich immer Donnerstags trifft oder ab 12 Jahren am Montag in die Jugendgruppe.”
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