Die Teilnehmer der Pfarrwallfahrt in der Basilika Marienweiher (Bild: Simone Greger)

Fuchsmühler Pfarrwallfahrt führte zur Muttergottes nach Marienweiher

Am vergangenen Sonntag machten sich zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei Fuchsmühl mit auswärtigen Gästen aus dem ganzen Landkreis Tirschenreuth auf den Weg zur Gottesmutter nach Marienweiher. Die Teilnehmer der traditionellen Pfarrwallfahrt verband Gemeinschaft, Gebet und die Freude am gemeinsamen Pilgern. Die Wallfahrer wählten dabei unterschiedliche Wege zum Ziel: Bereits in den frühen Morgenstunden startete eine kleine Gruppe mit Fahrrädern von Fuchsmühl aus in Richtung Marienweiher. Die Radfahrer nahmen die rund 60 Kilometer lange Strecke durch das Fichtelgebirge auf sich und bewältigten damit eine sportliche Herausforderung im Zeichen des Glaubens. Eine weitere Gruppe fuhr mit dem Bus in die Nähe des Wallfahrtsortes. Die letzten Kilometer legten die Pilger bewusst zu Fuß zurück. Mit dem Kreuz voran zogen sie singend und betend durch Wald und Flur nach Marienweiher und stimmten sich so auf die Begegnung mit der Muttergottes ein. Außerdem bestand die Möglichkeit, mit dem Bus direkt bis nach Marienweiher zu fahren. Am Ziel angekommen zogen alle Teilnehmer gemeinsam in die Basilika ein und feierten den Gottesdienst zu Ehren der Gottesmutter. Eine besondere Freude war, dass 2 Ministranten aus Fuchsmühl den Dienst am Altar in Marienweiher taten. Danach blieb noch Zeit für Begegnung und Austausch bei einem gemeinsamen Mittagessen. Eine Marienandacht bildete den geistlichen Abschluss des Wallfahrtstages, bevor die Teilnehmer gestärkt an Leib und Seele die Heimreise antraten. Die Pfarrwallfahrt nach Marienweiher zeigte einmal mehr, dass die Verbindung von Tradition, Gemeinschaft und Gebet auch heute viele Menschen bewegt.
Die Pilger der Pfarreiengemeinschaft in Kricklhof bei einer kurzen Pause (Bild: Melanie Grasser)

Fußwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen zur Wallfahrtskirche Maria Hilf nach Amberg

Jedes Jahr zur Bergfestzeit macht sich eine Gruppe Pilger der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen zur Ehren Mariens auf den Weg zur Wallfahrtskirche auf dem Mariahilfberg in Amberg. Die Wallfahrer starteten dieses Jahr in der Nacht zum Sonntag, 28.6.2026 mit all ihren Sorgen und Anliegen im Gepäck. Auch ihre Dankbarkeit brachten sie auf dem Weg mit Gesang, Gebet und meditativen Texten zum Ausdruck. Das Vortragen der Gebete, Texte und Lieder übernahmen neben Josef Gleißner Daniela Banzer und Melanie Grasser. Nach gut 7 Stunden erreichten 30 Wallfahrer glücklich und gesund die Mariahilfbergkirche. Im Anschluss an das abschließende Dankgebet an der Kapelle nahmen die Pilger an der hl. Messe teil, die von Stadtpfarrer Thomas Helm zelebriert wurde, Konzelebrant war Pfarrer Thomas Kohlhepp, der zuvor von Neunkirchen aus mit gepilgert war. Nach dem Gottesdienst gingen viele Teilnehmer zum weltlichen Teil der Wallfahrt über und ließen sich eine Maß kühles Bier und Bergfestbratwürstl schmecken. Besonderer Dank gilt den Organisatoren der Fußwallfahrt Josef Gleißner und Simon Hoffmann, der Mantler Feuerwehr mit Anita Lorenz und Stefan Lippik für die professionelle Absicherung der Pilger, den Trägern des Gnadenbildes und des Lautsprechers sowie Erwin Melischko für die Organisation der Bewirtung mit Kaffee und Kuchen bei einer kurzen Rast in Kricklhof.
Die stolzen Gartenwichtel nach getaner Arbeit.  (Bild: Eva Frank )

Gemeinsam für eine reiche Ernte: Gartenwichtel legen los

Nach einem heißen Sommertag trafen sich letzte Woche spontan einige der Trischinger Gartenwichtel abends im Vereinshausgarten, um das Hochbeet dort neu zu bepflanzen. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen waren die jungen Hobbygärtner und -gärtnerinnen mit großem Eifer bei der Sache. Mit Handschuhen, kleinen Schaufeln, Hacken und Rechen ausgestattet machten sich die Kinder zunächst daran, das Hochbeet von den Überresten der vergangenen Gartensaison zu befreien. Unkraut wurde sorgfältig entfernt, die Erde umgegraben und anschließend mit frischer Erde aufgefüllt. Dabei kamen die fleißigen Gartenwichtel trotz der angenehmeren Abendstunden ordentlich ins Schwitzen. Unterstützt wurde die Gruppe diesmal von der Gartenwichtel-Oma Anita Delling. Als erfahrene Gemüsegärtnerin stand sie den Kindern mit Rat und Tat zur Seite und gab zahlreiche praktische Tipps rund um das Pflanzen und die Pflege von Gemüse. Geduldig erklärte sie, worauf beim Einsetzen der verschiedenen Setzlinge zu achten ist und wie sich die jungen Pflanzen am besten entwickeln können. Anschließend wurde das Hochbeet mit einer bunten Vielfalt an Gemüsepflanzen bestückt - Tomaten, Paprika, Kohlrabi, Salat, Gurken und sogar eine Wassermelone fanden ihren Platz im Beet. Die Setzlinge wurden von Michael Prifling von der Gärtnerei Prifling aus Schmidgaden zur Verfügung gestellt. Die Gartenwichtel bedanken sich an der Stelle recht herzlich für die großzügige Unterstützung.
Die Ortsvorsitzende Manuela Forster begrüßte die Imker aus Weiden und Waldthurn. (Bild: Karl Ziegler)

Imkerfest am Lehrbienenstand begeisterte Besucher aus Nah und Fern

Der Imkerverein Eslarn e. V. lud am Sonntag zum traditionellen Imkerfest an den Lehrbienenstand zwischen Eslarn und der tschechischen Grenze ein. Von 14 bis 22 Uhr erwartete die Besucher ein abwechslungsreicher Nachmittag und Abend mit regionalen Spezialitäten, kühlen Getränken und stimmungsvoller Blasmusik. Die Mitglieder des Vereins um Vorsitzende Manuela Forster und ihren Stellvertreter Johann Seibert hatten gemeinsam mit ihrem bewährten Arbeitsteam das Fest bestens vorbereitet. Nach einem zunächst eher ruhigen und schwülheißen Nachmittag sorgte über Eslarn ein Regenschauer für eine angenehme Abkühlung – und beim idyllisch gelegenen Lehrbienenstand gleichzeitig für einen deutlichen Besucherzustrom. Besonders freute sich die Vorsitzende über den Besuch von Reinhold Ziegler aus Kirchenthumbach, Kreisvorsitzender des Landesverbandes Bayerischer Imker für den Landkreis Neustadt an der Waldnaab und die Stadt Weiden. Ebenso waren Abordnungen des Bienenzuchtvereins Weiden und Umgebung e. V. mit dem 1. Vorsitzenden Konstantin Andes sowie des Bienenzuchtvereins Waldthurn mit Umgebung mit Vorsitzendem Matthias Weiß-Zimmermann vertreten. Unter die Gäste mischten sich auch Urlauber aus Leipzig. Für musikalische Klänge sorgte die Blaskapelle „Bockl-Blech“ aus Waidhaus. Die Formation mit Ludwig Greß und Jonas Schmid an den Tenorhörnern, Thomas Bayer an der Trompete, Tobias Fürtsch an der Tuba sowie dem musikalischen Leiter Philipp Bauriedl mit der Steirischen Harmonika begeisterte nach dem Motto „Mit Volldampf voraus“ und bot mit alpenländischer, altbayerischer und böhmischer Blasmusik ein abwechslungsreiches Repertoire. Nicht nur die Musik begeisterte die Besucher. Als kleine Bienenmaus verkleidet zog die achtjährige Bibiane („Bibi“) Ermer gemeinsam mit ihrer Mutter viele Blicke auf sich. Mit großem Interesse lauschten beide den Ausführungen des leidenschaftlichen Imkers und Jägers Eduard Forster, der anschaulich über den Bienenbestand am Lehrbienenstand sowie die Honiggewinnung berichtete. In ihrem liebevoll gestalteten Bienenkostüm wirkte Bibiane wie eine kleine Bienenkönigin, die schützend über ihre Bienenvölker wacht. Zum Abschluss des gelungenen Festes sprach Vorsitzende Manuela Forster allen Gästen und aktiven Helfern ihren herzlichen Dank für den Besuch aus.
In einem besonderen Rahmen, nämlich verbunden mit einem Johannisfeuer, fand die Bewohnerversammlung des BRK-Seniorenheims St. Barbara statt. Nach dem Bericht des Beiratsvorsitzender Rudi Wild (stehend rechts) segnete Stadtpfarrer Johann Hofmann das Johannisfeuer. Rechts neben ihm (halb verdeckt). Heimleiterin Astrid Geitner. (Bild: Anita Dobmeier)

Bei Heimbewohnerversammlung Johannisfeuer gesegnet

In einem besonderen Rahmen, nämlich verbunden mit einem Johannisfeuer, fand die diesjährige Bewohnerversammlung des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara statt. Heimbeiratsvorsitzender Rudi Wild nutzte seinen Bericht, um sich namens des Heimbeirats bei Heimleiterin Astrid Geitner für die engagierte Arbeit aller Beschäftigten zu bedanken. Stellvertretend nannte er Pflegedienstleiterin Patricia Kugler, die Betreuungsteamleiterin Anita Dobmeier, Küchenchef Markus Birner und Hausmeister Günther Birner. Rudi Wild erläuterte die Aufgaben des Heimbeirats und berichtete, dass bei den zwei Beiratssitzungen seit der Wahl 2025 die Erhöhungen der Pflegesätze und der Ausbildungsumlagen Schwerpunktthemen gewesen seien. Ihnen habe man schweren Herzens zugestimmt. Die Höhe der Heimentgelte sei für viele nicht mehr zu bezahlen und gehe an die Substanz mit der Folge, dass immer mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind. Die Höhe der Zuzahlung aus eigenem Vermögen sei unverantwortlich. Hier sei die hohe Politik in Berlin und München gefordert. Von Bayern werde z. B. das Landespflegegeld von 1000 Euro auf 500 Euro gekürzt. Dies treffe wieder sozial Schwache. Wild betonte, dass man durch die Heimleitung stets über die Belegungssituation informiert werde. Sorge bereite es, dass aufgrund des Mangels an deutschen Pflegefachkräften immer mehr ausländische Pflege- und Hilfskräfte im Haus arbeiten. Deren Engagement und Hilfsbereitschaft verdienten den Respekt aller. Gott sei Dank habe man sie. Man müsse bedenken, dass es in ihren Heimatländern auch pflegebedürftige Menschen gibt und sie dort fehlen. Besonderen Dank zollte Wild den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Beispielhaft nannte er Josef Kohl, Zenta Bauer und Heidi Flierl, den gemischten Chor, die Frauenchöre aus Hirschau und Hohenburg, Lydia Meyer und Maria Maier, die von Hildegard Kohl geleitete Klangbrettgruppe und den Förderkreis Altenhilfe. Man könne sich glücklich schätzen, dass es in Hirschau neben dem Seniorenheim auch die Tagespflege und das Haus „Betreutes Wohnen“ gibt. Ausdrücklich dankte Wild in diesem Zusammenhang dem Ehrenbürger-Ehepaar Klaus und Gertrud Conrad. Ohne ihre Spendenbereitschaft wäre in Hirschau vieles nicht möglich gewesen. Heimleiterin Astrid Geitner hatte eine Bildermappe vorbereitet, in der sämtliche Veranstaltungen und besonderen Ereignisse festgehalten sind, die während des letzten Jahres im Heim stattgefunden haben. Ein außergewöhnlicher Höhepunkt der Bewohnerversammlung war anschließend die Segnung des in einer Schale lodernden Johannisfeuers durch Stadtpfarrer Johann Hofmann. Zum gemütlichen Ausklang konnten sich alle mit Käsegrillern und Frischgetränken stärken.
Die beigefügte Aufnahme von Jakob König zeigt die Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Eschenbach zusammen mit dem Schulleiter, OStD Harald Olschner, sowie den beiden Oberstufenkoordinatoren Frau Eckert und Herrn Kreuzer. (Bild: Jakob König | MaKs Fotografie)

„Alte Schule, altes Haus, ich danke dir“ – Eschenbacher Abiturienten verabschiedet

„13 Jahre durchgezogen“ lautete das Motto der 56 Abiturientinnen und Abiturienten, die am vergangenen Freitag am Gymnasium Eschenbach verabschiedet wurden. Damit hat der erste Jahrgang, der wieder 13 Jahre bis zum Abitur die Schule besuchte, sein Reifezeugnis erhalten. Nach einer Andacht in der Stadtkirche trafen sich die Familien, Lehrkräfte und die Abiturienten bei strahlendem Sonnenschein an der Schule zu einem Stehempfang. Nach Grußworten durch den Stellvertretenden Landrat Nickl, den Bürgermeister Gradl, die Elternbeiratsvorsitzende Dr. Schultes und den Vorsitzenden des Fördervereins Andreas Wagener ließen Max Weiß und Emma Schneider ihre Schulzeit am Gymnasium Revue passieren. Die Jahrgangssprecherin Nele Rupprecht hielt die Rede für die Abiturienten und hob dabei besonders die Gemeinschaft unter den Schülern hervor, deren Wege sich nun trennen werden. Musikalisch wurde der Abend gestaltet mit einem gemeinsamen Video des Abiturjahrgangs zur Musik „Das kann uns keiner nehmen“ von Revolverheld und Vroni Hieke am Klavier, Maria Dimper an der Klarinette und Lennox Zeitler an der E-Gitarre. In seiner Ansprache ging der Schulleiter Harald Olschner auf das Motto „Cannabis – 13 Jahre durchgezogen“ ein und stellte eine spannende Verbindung zwischen Schule, Lernen, Schüler, Lehrer und Cannabis her. Dann wurde es ernst mit der Überreichung der Abiturzeugnisse. Rechts betraten die Abiturienten noch als Schüler die Bühne, bekamen aus der Hand des Schulleiters ihr Zeugnis überreicht, und wer dann links die Bühne verließ, war kein Schüler des Gymnasiums Eschenbach mehr. Eine besondere Überraschung hatte sich der Abschlussjahrgang zusammen mit dem Musiklehrer Michael Horn ausgedacht. Am Ende betraten alle die Bühne und sangen das Lied „Alte Schule, altes Haus“. Vor allem die Passage „und ich geh zum letzten Mal durch deine Tür“ rief bei einigen trotz der Freude über das Ende der Schulzeit ein bisschen Wehmut hervor.
Firmlinge der Pfarrei Heilige Familie Altenstadt/WN mit ihrem Firmspender Prälat Neumüller (Mitte) (Bild: Wolfgang Schmid)

Festliche Feier der Firmung in der Pfarrei Heilige Familie Altenstadt

In der Pfarrkirche Heilige Familie in Altenstadt haben am Donnerstag 80 Mädchen und Jungen aus den Pfarreien Parkstein mit der Expositur Kirchendemenreuth und Altenstadt/WN das Sakrament der Firmung empfangen. Prälat Neumüller aus Weiden spendete den Jugendlichen in einem feierlichen Gottesdienst das Firmsakrament und bestärkte sie auf ihrem Glaubensweg. Die Feier begann mit einem festlichen Einzug, begleitet von Stadtpfarrer Kopp, Pfarrvikar Dr. Kishimbe und Pfarrer Dr. Mudakodil aus Parkstein. Den Altardienst bereicherten als Ministranten die vielen Geschwisterkinder der Firmlinge. Die Begleitung der Feier übernahmen Gemeindereferentin Claudia Stöckl und ehrenamtliche Frauen aus Parkstein. Die Firmlinge hatten sich in den vergangenen Monaten mit ihren Seelsorgern auf diesen besonderen Tag vorbereitet. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Stärkung durch den Heiligen Geist sowie die bewusste Entscheidung der Jugendlichen für den Glauben. Prälat Neumüller erinnerte in seiner Ansprache daran, dass der Glaube Halt gibt und Orientierung im Alltag schenken könne. Die Paten der jungen Christen ermutigte er, den Lebensweg ihrer Patenkinder zu unterstützen. Mit der Salbung auf die Stirn und der Handauflegung wurde den jungen Christen das Sakrament der Firmung gespendet, die musikalisch von der Band Heaven’s Beat aus Parkstein hervorragend gestaltet wurde. Der Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Wawra aus der Pfarrei Heilige Familie Altenstadt überbrachte den Neugefirmten am Ende der Feier die Glück- und Segenswünsche stellvertretend für beide Pfarreien. Eine heiße, heitere und eindrucksvolle Festmesse prägte den Firmtag der jungen Christen.
v. li. Herr Bürgermeister Schärl, Herr Kaplan Alexander Röse, von der Landesgruppe Bayern Nord, Otto Janner. (Bild: Brigitte Aronhime )

Schäferhundeverein Tirschenreuth feiert neues Vereinsheim

Am Samstag, 20. Juni, fand beim Schäferhundeverein Tirschenreuth die Einweihung des neuen Vereinsheims im Rahmen eines Tages der offenen Tür statt. Der Startschuss fiel um 13 Uhr. Durch den Nachmittag führte der 2. Vorsitzende Torsten Müller. Um 13.30 Uhr begrüßte der 1. Bürgermeister Hans-Peter Schärl die zahlreichen Gäste. Anschließend segnete Kaplan Alexander Röse das neue Vereinsheim sowie die anwesenden Hunde. Als Vertreter der Landesgruppe Bayern Nord richtete Otto Janner ebenfalls ein Grußwort an die Besucher. Pünktlich um 14.30 Uhr begeisterte die Hundestaffel der Polizei Oberfranken mit einer spannenden und lehrreichen Vorführung. Unter anderem demonstrierten die Diensthunde das Auffinden versteckter Geldscheine. Nach einer kurzen Erfrischung zeigte Olaf Dick mit seinem Rüden „Danger von Rammelon” das Revieren im Schutzdienst. Anschließend demonstrierten Olaf Dick und Thorsten Schwientek mit seiner Hündin „Viva del Camino Duro” das Apportieren des Bringholzes. Herzlichen Dank an die zwei- und vierbeinigen Vorführer. Trotz hochsommerlicher Temperaturen fanden rund 200 Besucher den Weg zum Übungsplatz in der Annastraße 18a. Der Infostand über den Deutschen Schäferhund und den Verein war ebenso gut besucht wie die Tombola mit ihren attraktiven Preisen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Sponsoren der Sachpreise und Gutscheine. Für das leibliche Wohl war mit Gegrilltem, kühlen Getränken, Kaffee und einer großen Auswahl an Torten bestens gesorgt. Ein besonderer Dank gilt den benachbarten SV-Ortsgruppen Fuchsmühl und Wunsiedel für die wunderschönen Wandteller. Auch unsere neue „Hundehütte” fand großen Anklang bei den Gästen. Zum Abschluss bedanken wir uns von Herzen bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ohne euren Einsatz, eure Zeit und eure Unterstützung wäre diese gelungene Veranstaltung nicht möglich gewesen. Vielen Dank an alle, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!
Zahlreiche Zuhörer zum Finale.  (Bild: Nicole Rochelt)

Finale Schönseer Abendklänge

Bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und prickelnder Atmosphäre versprach die letzte Veranstaltung mit der Weidinger Blaskapelle zwar ein krönender Abschluss der diesjährigen „Schönseer Abendklänge” zu werden, mit einem solch fulminanten Abschied aber rechneten weder die Musiker, noch die städtische Organisatorin Sandra Klein. Voller Vorfreude stürmten über 200 Gäste auf das Areal. So mancher modifizierte kurzerhand die Bestuhlung und suchte sich mit dem ergatterten Sitzmöbel ein Plätzchen im Schatten. Wieder andere positionierten sich rund um den Kurpark auf den Bänken, genossen dort den Schatten und den sanften Windhauch zwischen den Bäumen. Florian Scherbl, der musikalische Leiter der Kapelle, und 3. Bürgermeister Josef Fleißer begrüßten die Gäste und dankten für das zahlreiche Kommen. Bei den Temperaturen war das eine oder andere „Prosit” nötig, um die Hydration des Publikums zu gewährleisten. Bratwurstsemmeln sorgten dafür, dass auch der Elektrolythaushalt im Gleichgewicht blieb. Für das seelische Wohlbefinden sorgte die Musik. Neben dem beliebten Repertoire hat die Blaskapelle aber auch neue Stücke dabei. Die Musikliebhaber kamen sogar in den Genuss einer Erstaufführung: Vorstand Thomas Bayer führte die „Polka für Trompete” an. Kaum später folgte ein weiteres Highlight mit der „Rhaner Polka”: erst mit einem, dann mit zwei, drei und schlussendlich mit vier Trommlern. Es war ein Konzert, bei dem nicht nur die Kapelle das Publikum begeisterte, sondern auch das Publikum die Kapelle. Das eigentliche Schlusslied, die „Böhmische Liebe” endete stehend, mit tosendem Applaus und der geschlossenen Forderung nach einer Zugabe. „Fliege mit mir in die Heimat” war über ganz Schönsee zu hören – dank der gesanglichen Unterstützung der 200 schunkelnden Gäste. „Überwältigt von den Leuten” bedankten sich die Weidinger mit dem „Böhmischen Traum” zum Abschied. So endete die Abendklänge Saison mit einem letzten Highlight und Standing Ovations. Auch Vierbeiner Toby tat lautstark kund, sich aufs nächste Jahr zu freuen.
Die Teilnehmer an der Rad- und Kulturreise, darunter auch 8 Neunburger Kolpinger. (Bild: Simon Rosner)

Rad- und Kulturreise der KF Sterzing–Gemeinschaft über Grenzen

Acht Mitglieder der Kolpingsfamilie Neunburg vorm Wald haben sich heuer der Rad- und Kulturreise der Kolpingsfamilie Sterzing angeschlossen. Fünf Tage lang führte die Tour durch Kärnten und Slowenien – eine Mischung aus Bewegung, Naturerlebnis und gelebter Gemeinschaft, die die enge Verbindung beider Kolpingsfamilien einmal mehr sichtbar machte. Die Reise begann am Millstätter See, führte weiter nach Villach und schließlich nach Bled, wo trotz Regen gute Stimmung herrschte. Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch des Soča Tals. Die beeindruckende Bergwelt, die sportlichen und gemütlichen Radtouren sowie die gemeinsame Besichtigung der türkisblauen Soča Schlucht hinterließen bleibende Eindrücke. Die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite und bot einen Moment der Ruhe und des Staunens. Zum Abschluss radelte die Gruppe vom Faaker See zum Wörthersee, bevor die Heimreise angetreten wurde. Die Reise zeigte einmal mehr, wie stark die Verbindung zwischen den Kolpingsfamilien Sterzing und Neunburg ist. Die herzliche Aufnahme der Neunburger Teilnehmer, die vielen Gespräche und das gemeinsame Erleben machten die fünf Tage zu einem besonderen Zeichen gelebter Kolpinggemeinschaft über Regionen und Landesgrenzen hinweg. Diese Freundschaft zwischen den beiden Kolpingsfamilien feiert im kommenden Jahr ihr 50‑jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird die Kolpingsfamilie Sterzing vom 26. bis 30. Mai 2027 Neunburg besuchen. Die Neunburger Kolpingsfamilie reist anschließend vom 3. bis 6. September 2027 zur Bergmesse nach Sterzing. Die Rad- und Kulturreise 2026 war damit nicht nur ein eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis, sondern auch ein gelungener Auftakt für das bevorstehende Jubiläumsjahr.
Gratulation der Pfarreiengemeinschaft von links: stellvertr. PR-Sprecherin von St. Margareta Yvonne Ketzer, Pfarrer Helmut Brügel, Kirchenpfleger von St. Vitus Dr. Martin Nagler (Bild: Anita Hartmann)

Pfarrer Helmut Brügel feiert 30-jähriges Priesterjubiläum

Fast auf den Tag genau konnte Pfarrer Helmut Brügel in der Stadtpfarrkirche St. Vitus in Schnaittenbach sein 30-jähriges Priesterjubiläum feiern. Der aus Amberg stammende Geistliche wurde gemeinsam mit 14 Mitbrüdern am 29. Juni 1996 von Bischof Manfred Müller im Dom zu Regensburg zum Priester geweiht. Seine Kaplanszeit führte ihn von 1996 bis 2002 in die Pfarreien Heilige Dreifaltigkeit Grafenwöhr, St. Vitus Burglengenfeld und St. Nikola in Landshut. Anschließend übernahm er seine erste Pfarrstelle in der Pfarrei St. Jakobus in Laaber. Danach wirkte er 14 Jahre lang als Pfarrer der Pfarrei St. Vitus Burglengenfeld und ab 2016 in der Pfarreiengemeinschaft Burglengenfeld/Dietldorf. Im Jahr 2023 entschloss sich Pfarrer Brügel – bestärkt durch die guten Erfahrungen aus 27 Jahren seelsorglicher Tätigkeit – zu einem weiteren Schritt und übernahm die Leitung der Pfarreiengemeinschaft Schnaittenbach/Kemnath am Buchberg. Am Ende des feierlichen Gottesdienstes überbrachten Kirchenpfleger Dr. Martin Nagler von St. Vitus gemeinsam mit der stellvertretenden Pfarrgemeinderatssprecherin Yvonne Ketzer von St. Margareta im Namen der gesamten Pfarrgemeinde die herzlichsten Glück- und Segenswünsche. Sie dankten Pfarrer Brügel für seinen treuen, glaubensstarken und segensreichen Dienst als Priester und Seelsorger. Sein Wirken sei ein großes Geschenk für die Kirche und ganz besonders für die Pfarreiengemeinschaft, betonte Dr. Nagler. Mit lang anhaltendem Applaus schloss sich die Gottesdienstgemeinde den Glück-wünschen an und wünschte ihrem Pfarrer weiterhin Gottes reichen Segen, Gesundheit und viel Freude an seinem priesterlichen Dienst.
Gruppenbild - Seniorenbeauftragte Gabriele Beck organisierte mit Busunternehmen Herbert und mit ihrem Helferteam einen Tagesausflug nach Weltenburg für die Schwarzenfelder Senioren  (Bild: Silvia Beck)

Schwarzenfelder Senioren trotzten dem heißen Wetter

Trotz der extrem hohen Temperaturen fand der Tagesausflug nach Weltenburg statt. Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck organisierte einen Tagesausflug für alle Schwarzenfelder Senioren. Im klimatisierten Bus fuhren wir zum ersten Halt an die Anlegestelle nach Kelheim, wo wir die eigentlich geplante Schifffahrt nach Weltenburg/Donaudurchbruch wegen des Niedrigwassers nicht antreten konnten. Aber unser Busfahrer Herbert fand zugleich eine Ersatzfahrt mit dem Schiff, eine Rundfahrt, die genauso gut ankam und sogar noch sichtlich Spaß machte. Danach traten wir die Fahrt mit dem klimatisierten Bus nach Weltenburg an. Dort hatten wir eine Kirchenführung, die uns auch ein kühles Plätzchen bescherte. Bei dieser Hitze hielt man sich gerne in dieser Kirche auf und der Vortrag von Frau Christl, unserer Kirchenführerin, war sehr interessant und dann wurde noch intensiv das Deckengemälde begutachtet. Auch durfte eine Einkehr im Biergarten in Weltenburg nicht fehlen und es suchten sich alle ein schattiges Plätzchen unter den Sonnenschirmen, um es sich gemütlich zu machen. Die Fahrt wurde langsam und hitzegerecht fortgesetzt, zum Abschluss kurze Rundfahrt über Riedenburg zur Einkehr in den Schneider Bräu bei Essing. Dort gab es noch eine Brotzeit und natürlich hatten wir unsere eigene Hausmusik (Anton Reiger und Marita Lobenhofer) mit dabei. Bei Musik saßen wir noch gemütlich zusammen, bis wir dann unsere Heimreise antraten. Alle Senioren bedankten sich bei der Heimreise bei ihrer Seniorenbeauftragten und Busfahrer Herbert für diese gut organisierte Fahrt, die trotz der extremen Hitze zustande kam. Die beiden passten auf ihre Teilnehmer auf, dass alles langsam und für alle nicht zu stressig wurde bei diesen hohen Temperaturen. In Schwarzenfeld angekommen, bedankten sie sich noch mal für diese schöne Fahrt und man war sich einig, auch wenn wir alle viel geschwitzt haben, es war wunderschön und wir haben das schöne Weltenburg und Altmühltal gesehen, das uns sehr gefallen hat. Die nächste Veranstaltung findet am Freitag, 24.07.2026 „Mobil bleiben im Alter – Sicher unterwegs“ mit der Verkehrswacht Schwarzenfeld statt. Wir testen unser Können mit einem Fahrsimulator und grillen im Freien zum gemütlichen Beisammensein. Treffpunkt auf der Wiese neben dem evang. Pfarrheim. Beginn: 15:00 Uhr. Anmeldung und Info bei Seniorenbeauftragte Gabriele Beck, Tel. 09435/307648.
Auf dem Bild sind die Luher Ministranten mit Pilgerleiter Peter Hentschel, Pfarrer Arnold Pirner mit dem Pilgerstab und Pilgerleiter Dietmar Wagner vor dem Altar von Mariahilf zu sehen. (Bild: Rita Gleißner)

70 Fußwallfahrer pilgern nach Mariahilf

Trotz der vorhergesagten großen Hitze machten sich am 27. Juni 70 Pilger auf den Weg nach Mariahilf in Amberg. Um 2 Uhr nachts brachen die ersten Fußwallfahrer nach dem Pilgersegen in Luhe auf. Weitere schlossen sich um 3 Uhr in Neudorf und auf weiteren Stationen an, so dass schließlich ein stattlicher Zug von 70 Fußpilgern singend und betend nach Amberg zog. Das Pilgerleiterteam, Peter Hentschel und Dietmar Wagner, hatte alles umsichtig organisiert. Die Sanitätsbetreuung übernahm wie immer die BRK-Bereitschaft Rothenstadt. Die Freiwillige Feuerwehr Luhe sicherte den Verkehr ab und versorgte die Wallfahrer mit Getränken. Um 11 Uhr kam die Pilgergruppe nach 33 km Fußmarsch erschöpft, völlig durchgeschwitzt, aber wohlbehalten am Mariahilfberg an, wo sie von Pfarrer Arnold Pirner, sechs Luher Ministranten und einem Pater des Franziskanerklosters feierlich empfangen wurde. Viele Gläubige waren noch mit Bus oder Pkw gekommen. Der Luher Kirchenchor gestaltete den Festgottesdienst eindrucksvoll mit der Ettaler Liebfrauenmesse. Solistin Gertrud Werner sang das „Ave Maria“. Pfarrer Arnold Pirner, für den es die letzte Wallfahrt vor seinem Ruhestand war, sagte in seiner Predigt: „Mein Gebet gilt in dieser Stunde besonders Ihnen allen und unserer ganzen Seelsorgegemeinschaft. In wenigen Wochen steht ja ein großer Umbruch an: Für mich ein wehmütiger Abschied, für Sie ein Neuanfang mit neuen Seelsorgern, manchen Veränderungen, neuen Möglichkeiten und Herausforderungen. Bitten wir heute die Muttergottes um ihre Fürsprache, dass dieser Wechsel und der neue Anfang gut gelingen, dass es für die ganze Pfarreiengemeinschaft gut weitergeht und wir auch in Zukunft miteinander verbunden bleiben.“ Die Wallfahrt sei ein öffentliches Glaubenszeugnis und ein Weg zum Abschalten und Innehalten. Maria sei eine gute Wegbegleiterin, nicht nur auf der Wallfahrt, sondern auf dem ganzen Lebensweg. Am Ende dankte Pfarrer Pirner allen, die zum Gelingen beigetragen hatten, dem Vorbeter- und Vorsängerteam, den Lautsprecher- und Kreuzträgern, dem BRK, der Feuerwehr, dem Kirchenchor und besonders den beiden Pilgerleitern Peter Hentschel und Dietmar Wagner. Diese überreichten Pfarrer Pirner zum Dank für 18 Jahre Begleitung mit Pilgersegen und schönen Pilgermessen im Namen aller Wallfahrer den eigens angefertigten Pilgerstab der Pfarrei Luhe, wünschten ihm Gottes Segen für den Ruhestand und luden ihn ein, auch in Zukunft bei der Wallfahrt dabei zu sein. Sichtlich gerührt wünschte Pfarrer Pirner den Pilgern neue Kraft und Stärkung im Glauben und gemütliche Stunden bei der Einkehr beim Bergfest.
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