Ein melodischer Weg bis zu diesem Moment: 40 Jahre Bläser! (Bild: Doris und Harald Zeitler)

Um Himmels Willen – ein bunter Strauß musikalischer Grüße zum 40. Jubiläum

Wenn Musik die Sprache der Herzen ist, dann sprachen die Besucher der St.-Johannes-Kirche in Weiden am Erntedanksonntag eine ganz besondere Sprache. Anlass war das 40-jährige Bestehen der Bläser von St. Johannes. Ihr Jubiläum feierten die MUSIKUSS-Bläser zusammen mit dem Kirchenchor und dessen Leiter und Organisten Simon Hoffmann mit einer Guten-Abend-Andacht unter dem Motto „Um Himmels Willen”. Das Programm war bewusst als ein bunter Strauß von Melodien gestaltet, der die Gemeinde auf eine abwechslungsreiche Reise mitnahm. Von feierlichen Klängen bis zu schwungvollen Stücken war alles dabei, was das Herz begehrt. Während die Bläser mit dem mitreißenden Gospel „Amen” die Andacht eröffneten und sich mit einem herzlichen „Congratulations” selbst gratulierten, füllten die Töne der Orgel mit einem kraftvollen „e-Moll-Präludium” den Kirchenraum. Pfarrer Schubach sprach seinen besonderen Dank an die Bläser aus, die seit vier Jahrzehnten Liturgie und Gemeindeleben mit ihrer Musik bereichern. Das Konzert war geprägt von einem harmonischen Zusammenspiel der verschiedenen Gruppen. In den gemeinsamen Liedern „Lasset uns gemeinsam” und „Um Himmels Willen” verschmolzen die Stimmen des Chores, der Klang der Bläser und die Gesänge der Gemeinde zu einer beeindruckenden Einheit. Musikalische Akzente setzte anschließend der Chor mit dem „Kanon von Pachelbel” (bearb. A. Krupp) sowie der Organist mit einer gefühlvoll vorgetragenen „Cantilene aus der 11. Orgelsinfonie” von J. Rheinberger. Die Bandbreite des Repertoires reichte von klassischer Sakralmusik bis hin zu modernen und weltlichen Klängen. So sorgten die Bläserstücke „Ein Freund, ein guter Freund”, „On my way to heaven” und die sanfte Melodie von „Dream a little dream” für eine lockere, lebensbejahende Atmosphäre. Einen besonderen Moment zauberte der Textbeitrag, vorgetragen von Frau Renate Oswald, mit dem Antwortgesang „Du bist ein Ton in Gottes Melodie”, der die spirituelle Verbundenheit der Musik mit dem Glauben unterstrich. Auch internationale Impulse kamen nicht zu kurz, als die MUSIKUSS-Bläser mit der brasilianischen Volksweise „Cantad al Señor” für exotische Frische sorgten, während der Chor mit Rutters beeindruckendem „Look at the world” zum Nachdenken anregte. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Lied „Ich lobe meinen Gott”, gefolgt von der rhythmisch lebendigen „Toccata in 7” der Orgel. Die festliche Andacht endete mit dem Segenslied „Gottes Segen behüte dich nun”, bei dem die Bläser den melodischen Sologesang von Hrn. Pfr. Schubach untermalten. Dieser freute sich in seinen Schlussworten auf die nächsten 40 Jahre mit seinen MUSIKÜSSEN – Britta Schmidbauer (Klarinette, Leitung), Angela Schramek (Trompete), Karl Weißer (Trompete), Erika Suckart (Tenorhorn) und Thomas Schreier (Bass) – und dankte den Besuchern für ihre Spenden, die dem Verein Café Mitte für soziale Projekte zugutekommen.
Mitwirkende der Haagerthaler Bauernbühne mit Bürgermeister Martin Fleischmann 2. v.l. (Bild: Anton Schuster)

30 Jahre Haagerthaler Bauerbühne

Es ist 30 Jahre her, dass für die Haagerthaler Bauernbühne im Gasthaus Michl in Oberleinsiedl das erste Mal der Vorhang für ein Theaterstück aufging. Die Theatergruppe um Spielleiter Hubert Schuster ist eine Untergruppe der Haagerthaler Schützen. Mit Ausnahme der unseligen Corona-Zeit hat die Gruppe jedes Jahr ein neues Theaterstück aufgeführt. Niemand hatte sich damals ausgemalt, welche Erfolgsgeschichte sich daraus entwickeln würde. Jedenfalls war genug Grund vorhanden für ein fröhliches Jubiläumsfest. Ein Festkomitee erarbeitete den Ablauf und die Ausgestaltung für den Festabend Ende September. Als passenden Ort wählte man den Stadel im Theaterstammlokal, dem Gasthaus Michl. Alle Spieler, Bühnenbauer, Souffleusen, Maskenbildner, Friseure, Ausstatter, die in jüngerer Zeit mitgewirkt haben, waren für ein frohes Wiedersehen eingeladen. Der Bürgermeister der Gemeinde Ursensollen und die Vorstandschaft der Haagerthaler Schützen waren als Ehrengäste dabei. Das Festkomitee hat den Stadel liebevoll mit Theaterfotos und Erinnerungsstücken aus den letzten 30 Jahren geschmückt. Stephanie Dotzler eröffnete die Veranstaltung mit der Begrüßung und moderierte durch den Abend. Bürgermeister Martin Fleischmann sprach ein Grußwort, jeweils eine Laudatio hielten Lisbeth Franz und Helmut Wedel. Gastwirt Benedikt Michl hatte ein hervorragendes kaltes Buffet vorbereitet und spendierte ein Fass Bier. Spielleiter Hubert Schuster gab einen Rückblick über die Geschichte, er erzählte von den Geburtswehen bis zu den Erfolgen und den Unternehmungen all die Jahre. Ein besonderes Schmankerl hatte sich Anton Schuster einfallen lassen, mit einer „Fastenpredigt“ wie auf dem Nockherberg wurden Akteure derbleckt und Vorfälle humorvoll-bissig kommentiert. Zur allgemeinen Belustigung hatte der Spielleiter kurze lustige Ausschnitte aus Theatervideos zusammengestellt, und zwar einmal besondere, witzige Ansagen und dann von jedem geladenen Mitspieler Zusammenschnitte seiner besten Szenen. Es war ein denkwürdiger und höchst unterhaltsamer Abend.
Eine gute Tradition an der Realschule am Tor zur Oberpfalz: Schülerinnen und Schüler wirken an der Gottesdienstgestaltung mit. (Bild: Maria Busch)

„Aus meinem Ich wird unser Wir” im Anfangsgottesdienst der Realschule

Mit dem Gedanken „Aus meinem Ich wird unser Wir” startete die Staatliche Realschule Kemnath in das neue Schuljahr. Im Mittelpunkt des Schulanfangsgottesdienstes stand die Frage, was Gemeinschaft stark macht und welchen Beitrag jeder Einzelne dazu leisten kann. Gestaltet wurde der Gottesdienst als Klassenprojekt der Ganztages-Klasse 6g unter der Leitung der Studienrätinnen Gertraud Burkhardt und Maria Busch. Unterstützt wurden die Kinder von drei Schülerinnen aus der Klasse 8d, Julia Emmerling sowie Sandra Hering aus der Schulleitung und Pfarrvikar Dr. Eugen Yurchenko. Im Schulspiel wurde deutlich: Jeder Mensch besitzt eigene Stärken. Hoffnung, Mut, Geduld, Vertrauen, Glaube, Freude und Zusammenhalt sind wichtige Wegbegleiter für den Start ins neue Schuljahr. Denn nicht jeder muss alles können – gerade die unterschiedlichen Fähigkeiten machen eine Gemeinschaft stark. Die Ansprache griff dazu das Bild des menschlichen Körpers aus dem ersten Korintherbrief auf: Viele verschiedene Teile haben unterschiedliche Aufgaben und bilden dennoch eine Einheit. Ebenso ist es in einer Schulgemeinschaft: Jeder Mensch hat seinen Platz und kann mit seinen Stärken zum Miteinander beitragen. Auch der christliche Gedanke stand im Mittelpunkt: Jeder Mensch ist wertvoll und von Gott geliebt. Jesus ermutigt dazu, füreinander da zu sein und die eigenen Stärken zum Guten einzusetzen. Musikalische Grundlage war das Lied „Aus meinem Ich wird unser Wir” mit einem Text von Maria Busch, das mithilfe von KI fertiggestellt wurde. Damit wurde zugleich ein aktuelles Thema aufgegriffen: Die Realschule Kemnath möchte für Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang damit fördern. So endete der Gottesdienst mit dem Wunsch, das neue Schuljahr als ein Jahr des „Wir” zu gestalten – mit unterschiedlichen Stärken, Freude aneinander und Gottes Hilfe, denn ein Wir ist einfach stark!
Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß (Bild: Martin Licha)

Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß

Am 3. Oktober 2026, dem Tag der Deutschen Einheit, lud die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß zu ihrer traditionellen Herbstwanderung ein. Bei herrlichem Herbstwetter trafen sich die Teilnehmer um 9 Uhr am Siedlerhaus in der Haidaer Straße, um gemeinsam einen schönen Wandertag in der Natur zu verbringen. Davon waren 28 aktive Wanderer und ca. 20 Autowanderer dabei. Gut gelaunt machte sich die Wandergruppe auf den Weg in Richtung Leuchtenberg. Die Strecke führte über den Elm und bot den Wanderern eine abwechslungsreiche Landschaft und schöne Ausblicke. Das angenehme Wetter und die gute Stimmung in der Gruppe machten die Wanderung zu einem besonderen Erlebnis. Auf halber Strecke wartete die Familie Balk mit einer Überraschung auf die Wanderer: An der Bierquelle konnten sich die Teilnehmer bei einer kleinen Rast mit Würstchen und Brot, Getränken und Süßigkeiten stärken und neue Energie für den weiteren Weg sammeln. Ein herzliches Dankeschön an die Familie Balk für die freundliche Bewirtung und die gelungene Zwischenstation. Anschließend ging es weiter Richtung Leuchtenberg. Gegen 12 Uhr erreichte die Gruppe schließlich den Gasthof Lindenhof, wo bereits eine wohlverdiente Einkehr auf die Wanderer wartete. Bei einem sehr guten Mittagessen und in geselliger Runde ließ man es sich gut gehen. Das herrliche Wetter trug zusätzlich zur guten Stimmung bei. So wurde die Herbstwanderung der Siedlergemeinschaft Vohenstrauß zu einem rundum gelungenen Tag: gemeinsam unterwegs sein, die Natur genießen, gute Gespräche führen und anschließend gemütlich einkehren – genau das macht eine solche Wanderung aus. Ein herzliches Dankeschön gilt unseren 2. Vorstand Herrn Heindl Christopher für die tolle Organisation und unseren 1. Vorstand Herrn Alexander Thomas der alle recht herzlich begrüßte und sich für das rege erscheinen bedankte. Die Siedlergemeinschaft Vohenstrauß konnte damit am Tag der Deutschen Einheit einen wunderschönen und geselligen Herbsttag verbringen.
v.li.n.re: Johann Ludwig, Teresa Flierl, Thomas Kaiser, Mila Marx, Erwin Hufnagel, Reinhold Thümmler, Sigrid Titze, Gisela Weigl, Erwin Luber, Alfred Flierl, Hans Sperber, Elisabeth Ludwig, Manfred Ruppert (Bild: Daniela Ludwig)

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Neukirchen

Im Neukirchner Kernhaus versammelten sich die Mitglieder des VdK Ortsverbandes Neukirchen zur Jahreshauptversammlung und Neuwahl der Vorstandschaft. Der erste Vorsitzende Johann Ludwig begrüßte die zahlreich erschienen Teilnehmer. Unter ihnen auch der erste Bürgermeister Christian Beyer und der Kreisvorsitzende Manfred Ruppert. Die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Amelie Weber ließ über Johann Ludwig herzliche Grüße an die Teilnehmer ausrichten. Im Anschluss an die Ehrung der Verstorbenen folgte der Bericht des ersten Vorstandes. Er konstatierte, dass es im Verlauf des Vorjahres Jahres insgesamt 45 Neuzugänge und davon mittlerweile 12 Online-Anmeldung und vier Wiedereintritte zum Ortsverband (OV) kam. Durch Austritte, Verbandwechsel und Sterbefälle kam es zu insgesamt 32 Abgängen. Johann Ludwig nahm in seiner Funktion als erster Vorstand 2025/26 an rund 38 Terminen allein für den OV Neukirchen teil. Dazu zählten Gratulationsbesuche bei Geburtstagen, die Teilnahme an Beerdigungen und am Volkstrauertag, Krankenbesuche, Vorstandsitzungen, Schulungen, Informationsgespräche und Beihilfe beim Gespräch mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Der erste Bürgermeister Christian Beyer sprach den Mitgliedern des VdK seinen Dank und seine Anerkennung für deren ehrenamtliche Dienste aus. Die große Mitgliederzahl des VdK beweise, so Beyer, dass der VdK eine wichtige Rolle innerhalb der Gemeinde Inne habe und damit aktiv den Zusammenhalt unterstütze. Auch Manfred Ruppert richtete das Wort an die Mitglieder. Als Fan von Demokratie und Fairness schätzt er den offenen Umgang miteinander. Als neu gewählter Kreisvorsitzender freute er sich über die ausgesprochene Einladung zur Jahreshauptversammlung, dem Kerntermin des Ortsverbandes. Die Schriftführerin Sigrid Titze und der Kassier des OV Neukirchen, Alfred Flierl, verlasen im Anschluss ihre Berichte. Es folgte die Neuwahl der Vorstandschaft. Per Akklamation wurden die bisherigen Mitglieder in ihren Ämtern nahezu unverändert bestätigt, sodass sie auch in den kommenden vier Jahren die Geschicke des Ortsverbandes lenken können. Zum Ende der Versammlung informierte Johann Ludwig die Teilnehmer über die Möglichkeiten, die sich für sie als VdK Mitglieder bieten und führte gezielt auf, mit welchen Themen sie sich an die Beratungsstelle in Amberg wenden können. Der VdK unterstützt bei Fragen rund um die gesetzliche Renten-, Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung. Auch in Punkto Schwerbehindertenrecht, Arbeitsförderungsrecht sowie in Angelegenheiten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung stehen die Ansprechpartner in Amberg den Mitgliedern beratend zur Seite. E-Mail: kv-amberg@vdk.de oder telefonisch unter der 09621 97080 Mit der Ehrung langjähriger Mitglieder für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft beim VdK schloss die Jahreshauptversammlung.
Die Feuerwehr Freihung wählt ihre Kommandanten für die kommenden sechs Jahre. (Von links): Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandrat Christof Strobl, der wiedergewählte Erste Kommandant Andreas Luber, neuer Zweiter Kommandant Thomas Luber, neuer Dritter Kommandant Julian Klier, der scheidende Zweite Kommandant Johannes Amann und Bürgermeister Uwe König. (Bild: Christina Rabenstein)

Feuerwehr Freihung wählt erstmals drei Kommandanten

Der Erste Kommandant der Feuerwehr Freihung bleibt Andreas Luber. Erstmals stehen ihm mit Thomas Luber und Julian Klier zwei Stellvertreter zur Seite. Das ergaben die Neuwahlen. Als Dienstherr der Gemeindefeuerwehren leitete Bürgermeister Uwe König die Versammlung. Unter der Aufsicht des Wahlausschusses, dem Kreisbrandrat Christof Strobl, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Bürgermeister Uwe König angehörten, wurde die Wahl ordnungsgemäß durchgeführt. Den bürokratischen Teil übernahm Patrick Horn von der Gemeindeverwaltung. Ein Feuerwehrkommandant hat zahlreiche Aufgaben und Verpflichtungen. Er sorgt für die Einsatzbereitschaft, leitet Einsätze und Ausbildung und berät die Gemeinde in Fragen des Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes. Angesichts der zunehmenden Anforderungen sollen die anfallenden Aufgaben künftig auf drei Personen verteilt werden. Die Voraussetzungen für die neue Struktur hatte der Marktgemeinderat geschaffen, als er den Antrag auf Bestellung eines Dritten Kommandanten genehmigte. Der bisherige Erste Kommandant Andreas Luber stellte sich erneut zur Wahl und wurde in seinem Amt bestätigt. Zum ersten Stellvertreter wurde Thomas Luber gewählt, der somit den Posten von Johannes Amann übernimmt. Als zweiter Stellvertreter wurde Julian Klier gewählt. Die neu gewählten Kommandanten bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Alle drei müssen demnächst noch durch den Marktgemeinderat bestätigt werden. Die vorgeschriebenen Lehrgänge werden Thomas Luber und Julian Klier entsprechend absolvieren. Bürgermeister Uwe König sprach Andreas Luber und Johannes Amann seinen Dank für ihr bisheriges Engagement und die gute Zusammenarbeit aus. Zugleich würdigte er die Bereitschaft der neu Gewählten, Verantwortung für die Feuerwehr zu übernehmen. Kreisbrandrat Christof Strobl dankte den neuen Amtsträgern und appellierte an die Feuerwehrleute, die neue Führung zu unterstützen. Sein Dank galt auch Johannes Amann für die vergangenen sechs Jahre.
Der wunderschöne Erntealtar unterstreicht den besonderen Charme der kleinen Dorfkapelle. (Bild: Elisabeth Bauer)

Dorfkapelle in Pondorf wird am Erntedank-Sonntag zum Besuchermagnet

„Erde singe, ….” klang es am Erntedank-Sonntag lautstark aus der Dorfkapelle „Mariä Himmelfahrt” in Pondorf. Der Frauenbund Winklarn hatte an diesem herrlichen Spätsommertag zur Oktoberrosenkranz-Meditation und Erntedank-Andacht eingeladen. Das kleine Kirchlein konnte die zahlreichen Besucher kaum fassen, die der Einladung gefolgt waren. Das Gotteshaus mit seinem Rokoko-Altar und dem Altarblatt, auf dem ein Bild der heiligen Familie zu sehen ist, befindet sich seit 1964 im Besitz der Kirchenverwaltung Winklarn und wird von der Familie Meindl aus Pondorf mit viel Herzblut gepflegt. Angelika Meindl hatte im Vorfeld wieder einen wunderschönen Erntealtar „gezaubert”, der den besonderen Charme des Kirchleins auf ausdrucksvolle Weise zur Geltung brachte. Während der Rosenkranz-Meditation, die abwechselnd von Mitgliedern des Frauenbundes vorgetragen wurde, kam auch der Dank für die Gaben der Natur zum Ausdruck, die mit Gottes Segen trotz der anhaltenden Hitze in diesem Sommer gedeihen konnten. Hans Bock stimmte zur Andacht passende Dankes- und Marienlieder an, in die alle Anwesenden feierlich einstimmten. So entstand eine besondere Atmosphäre in der kleinen Kapelle, welche die Herzen der Gläubigen erreichte. Nachdem Pfarrer Eugen Wismeth den Abschlusssegen erteilt hatte, ging es weiter ins herbstlich dekorierte Feuerwehrhaus der kleinen Ortschaft, wo bereits duftender Kaffee, selbstgebackene Kuchen sowie Kaltgetränke auf die Gottesdienstbesucher warteten. Auch einige Radfahrer hielten im laufe des sonnigen Nachmittags Einkehr bei der geselligen Runde. So kam mit den Spenden für Kaffee und Kuchen die stolze Summe von 447 € für den Erhalt der Pondorfer Kapelle zusammen. Der Frauenbund Winklarn sagt allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches „Vergelt´s Gott”.
Die Teilehmerinnen und Teilnehmer präsentieren ihre Preise (Bild: Hubert Ernstberger)

3. ADAC Kart-Inklusionstag beim AC Waldershof e.V.

Ein Tag mit Spaß, Freude und Action für Menschen mit Behinderung Seit mittlerweile drei Jahren organisieren Silke Prössl und Holger Fabian mit großem Engagement den ACW-Inklusionstag für Menschen mit Behinderungen. Auch dieses Jahr reisten wieder zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit ihren BetreuerInnen aus den Einrichtungen in Wirsberg und Arzberg an, um einen spannenden Tag beim ACW zu erleben. Kurt Lada aus Hemau hatte wieder ein Doppelsitzerkart mitgebracht und viele regionale Firmen hatten sich bereit erklärt die Veranstaltung mit Sachspenden zu unterstützen. Es gab Steaks, Bratwürste und viele Kuchenspenden. Am Nachmittag trafen dann noch die Teilnehmer der ACW-Oldtimerausfahrt ein, und präsentierten ihre gepflegten Fahrzeuge. Wer wollte, durfte auch eine Runde in einem Oldtimer mitfahren. Die ACW Kartjugend hat für jeden Teilnehmer einen Pokal gespendet und vom ACW gab es noch einen großen Pokal zur Erinnerung an den aufregenden Tag Zweiter Bürgermeister Helmut Härtl überreichte zum Abschluss die Pokale und war voll des Lobes für die gelungene Veranstaltung. Ein großer Dank geht an alle Spender, das Betonwerk Fürbringer in Arzberg für die Finanzierung der Steaks und die Metzgerei Ruckdeschel für in Holenbrunn für die Bratwürste. Patrick Polster (Polster Classic Cars, Arzberg) hat für die Teilnehmer und Betreuer bedruckte T-Shirts spendiert. Ein großer Dank geht auch an alle Betreuer und Helfer, sowie an die Firma Scherdel Logistik für Unterstützung dieser Inklusionsveranstaltung.
Mit Ehrenurkunde, Ehrennadel und Präsent wurden die Jubilare ausgezeichnet. (Bild: Fred Lehner)

AWO Ortsverein ehrt treue und langjährige Mitglieder

Die Grundwerte der Arbeiterwohlfahrt, Freiheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität, stehen bei ihnen ganz oben an. Ihre soziale Einstellung ist für sie Verpflichtung, das Gesellschaftsleben und Miteinander möchten sie nicht missen. Auf diesen Nenner brachte es Vorsitzender Karl Tabert bei der Ehrung und Auszeichnung treuer und langjähriger Mitglieder. In der Jahreshauptversammlung am Donnerstag stand die Ehrung der Mitglieder neben den Jahresberichten und den Neuwahlen im Mittelpunkt. Tabert hatte für jedes Mitglied ein gutes Wort. Zugleich dankte er im Namen des Vereins, der Vorstandschaft und des Ausschusses für die Treue zum Sozialverband. Die Jubilare haben den Grundstein für einen kontinuierlichen Aufbau des Ortsverein mit gelegt und sind leuchtende Vorbilder in der großen Gemeinschaft. Das alles stimme zuversichtlich für die Fortsetzung der Vereinsarbeit. In ihren Grußworten hoben Bürgermeister Robert Lindner und Karin Rössler vom Kreisverband die Sozialarbeit des AWO-Ortsverbandes mit Vorsitzenden Karl Tebert hervor. Es sei lobenswert, dass sich Karl Tabert mit 87 Jahren nochmals bereit erklärt, dem Ortsverein die Treue als Vorsitzender zu halten. Mit Karin Rössler und Günter Stich ehrte Karl Tabert mit Ehrennadel, Ehren Urkunde und Präsent folgende Mitglieder: 10 Jahre: Karl Lang, Hilda Weig, Rosita Schmidt, Kerstin Lenkeit und Marianne Wallinger. 15 Jahre: Christine Grundler 20 Jahre: Stefanie Hacker, Karin Staschewski und Karl Kraus. 30 Jahre: Brigitte Schülein, Reta Eck, Elfriede Striegl und Manfred Spickenreuther. 40 Jahre: Ilse Galland und Karl Tabert.
Pfarrer Maximilian Moosbauer segnet neben Hunden auch Hühner und einen Goldfisch. (Bild: Susanne Jankowiak)

Tag der lebendigen Schöpfung

Tag der lebendigen Schöpfung - unter diesem Motto stand das diesjährige Erntedank-Fest in der Pfarreiengemeinschaft Schwarzenfeld-Stulln. Die feierliche Messe, zelebriert von Pfarrer Maximilian Moosbauer, wurde eindrucksvoll von den Jagdhornbläsern der Hegegemeinschaft Schwarzenfeld und dem Stullner Kirchenchor unter der Leitung von Roland Lebrecht umrahmt. Parallel dazu hatte sich das Kinderkirchenteam einiges einfallen lassen, um den Kleinsten das Thema kindgerecht zu vermitteln. Nach dem Gottesdienst präsentierten im Pfarrheim und -garten Vereine und Familien vielfältiges zur lebendigen Schöpfung. Die Stullner Jäger erklärten ihre Arbeit, demonstriert mit Hund und Drohne zur Kitzrettung. Beim Imkerverein konnten sich Interessierte anhand eines Schau-Stocks das Imkerhandwerk erklären lassen. Selbst Hand anlegen durften die Besucher bei Familie Prüfling, wo es galt, seine Melkkünste an einem künstlichen Euter unter Beweis zu stellen. Um Hopfen und Malz, die Grundzutaten des Bieres, drehte es sich bei Familie Ferschl, die den Weg vom Korn zum Bier in seinen variantenreichen Schritten erklärte. Beim Kolpingverein gab es Erntedankbrote und -sträuße. Für das leibliche Wohl war selbstverständlich gesorgt. Die KLJB versorgte die Gäste mit Kürbissuppe und Holzofenbrot, der Frauenbund Stulln bot Fischpflanzerl an und zum Nachtisch hatten Frauenbund und Pfarrgemeinderat Schwarzenfeld allerlei Gutes vom Apfel vorbereitet. Natürlich gab es auch für die Kinder einiges zu entdecken, z.B. bei der Station der Stullner Ministranten, bei der Schöpfungskugeln gebastelt werden konnten. Nebenan wurden beim PGR Schwarzenfeld Saatbomben aus heimischen Blühpflanzen erstellt. Ebenfalls sehr grün ging es beim Gartenbauverein Stulln zu, der eine Pflanzentauschbörse organisiert hatte. Den abschließenden Höhepunkt der Veranstaltung bildete eine Tiersegnung am Kirchplatz, bei der Pfarrer Moosbauer vielen Haustieren den Segen spendete. Der zahlreiche Besuch zeugte von einem sehr gelungenen Tag.
Die Honigkönigin Ramona I. verewigte sich mit Eslarner Bürgermeister Thomas Kleber (li) und Waidhauser Bürgermeister Markus Bauriedl (re), sowie (hinten v.l.) Regionalmanagerin Katharina Haas, der örtlichen Imkervorsitzenden Manuela Forster und Stellvertreter Johann Seibert im Goldenen Buch der Marktgemeinde Eslarn. (Bild: Karl Ziegler)

Besondere Ehre: Bayerische Honigkönigin trägt sich ins Goldene Buch in Eslarn ein

Besondere Ehre: Bayerische Honigkönigin trägt sich ins Goldene Buch in Eslarn ein Von Karl Ziegler Eslarn. Eine besondere Ehre wurde der Bayerischen Honigkönigin Ramona Spitzner zuteil. Anlässlich ihrer Krönung lud Bürgermeister Thomas Kleber zu einem Empfang in das historische Kommunbrauhaus „Biererlebnis” ein. Im Mittelpunkt stand der Eintrag der 35-Jährigen in das Goldene Buch des Marktes Eslarn. „Heute haben wir hier einen königlichen Gast – und diese königliche Hoheit ist uns in Eslarn bestens bekannt”, begrüßte Kleber die neue Honigkönigin. Seit ihrer Krönung am 13. September in Mindelheim vertritt Ramona I. für zwei Jahre die bayerische Imkerei und wirbt für heimischen Honig, den Schutz der Bienen und deren wichtige Bestäubungsleistung. Kleber würdigte den außergewöhnlichen Weg der neuen Honigkönigin. Ihre Begeisterung für die Imkerei wurde durch das Buch „Die Geschichte der Bienen” von Maja Lunde geweckt. Nach mehreren Jahren in Dubai kehrte sie im Mai 2025 in die Oberpfalz zurück und stellte bald darauf die ersten Bienenvölker in ihrem Garten auf. Seit Februar 2026 engagiert sie sich zudem ehrenamtlich als Kassiererin des Imkervereins Eslarn. „Wir sind stolz auf dich”, betonte Kleber und dankte ihr dafür, den Namen Eslarns weit über die Region hinaus zu tragen. Ramona Spitzner bezeichnete den Eintrag in das Goldene Buch als „besondere Ehre”. Ihre neue Aufgabe sei für sie Leidenschaft und Herzensangelegenheit. Zahlreiche Termine stehen während ihrer zweijährigen Amtszeit auf dem Programm. Im Namen des Imkervereins gratulierten Vorsitzende Manuela Forster und der 2. Vorsitzende Johann Seibert mit einer Abordnung der Imkerschaft. Sie überreichten Blumen und einen Gutschein. „Wir sind sehr stolz auf Ramona und freuen uns, dass sie unseren Verein und Eslarn in die Welt hinausträgt.” Auch Katharina Haas, Managerin der Öko-Modellregion Naturparkland Oberpfälzer Wald e.V., und Waidhausens Bürgermeister Markus Bauriedl gratulierten. Haas zeigte sich besonders erfreut, dass die Bayerische Honigkönigin aus dem Naturparkland stammt. Bauriedl hob die freundschaftliche Verbindung der Nachbargemeinden und ihrer Imkervereine hervor. Mit dem Eintrag in das Goldene Buch wurde der besondere Moment dauerhaft in der Geschichte des Marktes Eslarn festgehalten.
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