Die Verkehrswacht stattete die ABC-Schützen der Hirschauer Grundschule mit gelb reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus, damit sie auch bei Dunkelheit sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Hinten von links: Rektorin Birgit Härtl, Lehrerin Veronika Reinstein, Lehrerin Nadine Hofmann und Verkehrswachtvorsitzender Johann Wagner. (Bild: Hubert Ritz)

Verkehrswacht stattet ABC-Schützen mit Sicherheitsüberwürfen aus

Seit 1969 gibt es die Aktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“. Die Verkehrswacht fühlt sich dem Motto seit jeher besonders verpflichtet. Am Mittwoch stattete sie die ABC-Schützen der Hirschauer Grundschule mit gelb reflektierenden Sicherheitsüberwürfen aus. Zur Übergabe war Johann Wagner, der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach, in die Schule gekommen. Dort wurde er von den Schulneulingen mit ihren Klassenleiterinnen Veronika Reinstein und Nadine Hofmann sowie Rektorin Birgit Härtl erwartet. Johann Wagner betonte den hohen Stellenwert, den das Thema Schulwegsicherheit bei der Verkehrswacht einnimmt. Wie auch Rektorin Härtl wies er darauf hin, dass es schon bald morgens noch dunkel sein wird, wenn die Kinder auf ihrem Weg zur Schule unterwegs sind. Dadurch werde ihr Schulweg gefährlicher. Bei Dunkelheit könnten sie leicht von Autofahrern übersehen werden. Die gelb reflektierenden Überwürfe sorgten dafür, dass die Kinder schon von Weitem zu erkennen sind. Die Aktion „Sichtbarkeit auf dem Schulweg“, so Wagner, werde von der AOK Bayern als Kooperationspartner der Landesverkehrswacht unterstützt. „Wir freuen uns, dass wir damit einen Beitrag zu eurer Sicherheit leisten können“, sagte Wagner. Ihren Dank an die Verkehrswacht verband Rektorin Härtl mit dem eindringlichen Hinweis an die Kinder, den Überwurf auf ihrem Schulweg bei Dunkelheit auch zuverlässig anzuziehen: „Das müsst ihr mir fest versprechen!“
Es ist genug - so das Thema nach Franziskus' Lebenshaltung - Schöpfungsliebe als Antwort auf Gottesliebe (Bild: Steffi Jungwirth)

Das Wunder des Genug

Mit einem Festgottesdienst wurde am letzten Sonntag im September am Annaberg in Sulzbach-Rosenberg das Erntedankfest gefeiert. Zahlreiche Gläubige der Pfarreiengemeinschaft St. Marien und Herz-Jesu versammelten sich um den reich geschmückten Freialtar bei schönstem Wetter, um den Gottesdienst zu feiern, der unter dem Motto „Es ist genug…” stand. Pfarrer Herbert Mader zelebrierte die Messe unterstützt von Pfarrvikar Jestin Prathap, Diakon Bernhard Gradl und Gemeindereferent Johannes Tauer. „Gelobt seist Du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Frucht hervorbringt mit bunten Blumen und Kräutern”, zitierte Pfarrer Mader den Sonnengesang des Hl. Franziskus in seiner Predigt. „Es ist genug, Schöpfungsliebe als Antwort auf Gottesliebe.” Erntedank feiern heißt heute deshalb auch, unsere Beziehung zur Schöpfung zu hinterfragen, sich der Verantwortung bewusst zu sein und die Grundhaltung des Franz von Assisi, die sich in der Fünffingerformel „staunen, danken, schenken, einfach leben und kreativ sein”, zeigt, zu leben. Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes übernahm der Heimat- und Trachtenverein Stamm mit dem Bläserensemble und Chor sowie der Stubenmusik. Gestaltet von Gemeindereferentin Katharina Laurer mit ihrem Team feierten die drei Kindergärten der Pfarreien unter großer Beteiligung die „KleineKinderKirche” in der Wallfahrtskirche. Ein gemeinsamer Schlusspunkt wurde mit dem Danklied „Großer Gott” gesetzt. Anschliessend verteilte Pfarrer Mader an alle Kinder ein Stück Brot vom Erntealtar. Das von den Georgspfadfindern (DPSG) sowie dem Pfarrgemeinderat auf der Wiese vor der Josefshütte angebotene Mittagessen fand großen Zuspruch der Gottesdienstbesucher.
18 Reservisten trainierten in der Major-Radloff-Kaserne für ihre künftigen Aufgaben und einer kommenden Militärpatrouille. (Bild: Hauptfeldwebel d. R. Hartmut Schütze)

Reservisten zeigten Einsatzbereitschaft - Ausbildungstag der Kreisgruppe Oberpfalz NORD in der Major-Radloff-Kaserne

Einsatzbereitschaft, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein prägten den Ausbildungstag der Kreisgruppe Oberpfalz NORD im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr.18 Reservisten der Kreisgruppe trainierten in der Major-Radloff-Kaserne verschiedene Bereiche des Gefechtsdienstes. Gleichzeitig bereiteten sie sich auf eine im September geplante Militärpatrouille vor. Die Ausbildung kürzlich setzte auf praktische Übungen und Teamarbeit. Die Teilnehmer frischten militärische Kenntnisse auf, vertieften vorhandene Fähigkeiten und sammelten Erfahrungen für künftige Aufgaben als Funktions-, Stations- oder Ausbildungspersonal. Erfahrene Reservisten gaben dabei ihr Wissen an Kameraden weiter. Gerade mit Blick auf die gestiegene Bedeutung der Landes- und Bündnisverteidigung sah die Kreisgruppe regelmäßiges Training als wichtige Grundlage für eine leistungsfähige Reserve. Kreisvorsitzender Hauptmann der Reserve Christoph Rolland leitete den Ausbildungstag und zog anschließend ein positives Fazit. „Unsere Reservisten haben gezeigt, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die geforderten Leistungen zu erbringen”, sagte Rolland. Regelmäßiges Training und die Bereitschaft, Wissen weiterzugeben, seien wichtige Voraussetzungen für eine leistungsfähige Reserve. Die Teilnehmer überzeugten nach Angaben der Kreisgruppe mit hoher Motivation, aktiver Mitarbeit und ausgeprägtem Teamgeist. Auch die praktische Anwendung des Erlernten kam bei den Reservisten gut an. Die Kreisgruppe will deshalb auch künftig regelmäßig Ausbildungstage anbieten. Denn militärische Fähigkeiten bleiben nach ihrer Einschätzung nur durch kontinuierliches Training erhalten. Gleichzeitig lebt die Reserve vom persönlichen Einsatz ihrer Mitglieder, die Zeit, Erfahrung und Fachwissen in die gemeinsame Ausbildung einbringen. Zugleich stärkt die gemeinsame Ausbildung die Zusammenarbeit und bereitet die Reservisten auf ihre Aufgaben im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung vor.
Hervorragende Leistungen und Einsatzbereitschaft zeigte die neue Lösch-Gruppe der Feuerwehr Etzgersrieth. (Bild: Peter Garreiss)

Feuerwehr Etzgersrieth stellte ihre Schlagkraft unter Beweis - Kommandant Florian Sieder freute sich über die gut ausgebildete Truppe

Gute Leistungen bewiesen die Mitglieder der Feuerwehr Etzgersrieth bei der Leistungsprüfung am Gerätehaus in Etzgersrieth. Vor dem Schiedsrichterteam mit Kreisbrandinspektor Martin Weig, KBM Thomas Kleber Vohenstrauß und Georg Rauch, Kommandant der Eslarner Feuerwehr, bestanden folgende Feuerwehrleute die Leistungsprüfung mit Bravour: Abzeichen Stufe 1 (Bronze): Selina Seidl, Sophie Meier und Florian Sieder. Das Abzeichen der Stufe 2 (Silber) holte sich Franz Hammerl; Stufe 3 (Gold) Simone Sauer; Stufe 6 (Gold-rot) Theresa Weiss; das Abzeichen des Bayerischen Feuerwehrverbandes BFV 1 Ü40 in Bronze Christian Ach, das Abzeichen BFV 2 Ü40 in Silber Markus Leipold und Matthias Balk; das Abzeichen BFV 3 Ü40 Gold Fritz Steinhilber, Bernhard Hartinger und Bernhard Sauer. Prüfungsaufgaben waren auch der Aufbau einer Saugleitung und Wasserentnahme aus dem Löschwasserbehälter. Sowie das Verlegen einer B-Leitung von der Pumpe bis zum Verteiler, die Inbetriebnahme von drei Leitungen mit Strahlrohr. Die drei Truppen mussten 20 Meter weit entfernte Eimer um spritzen. Alles in 240 Sekunden. Zur Prüfung gehörten noch Zusatzaufgaben wie Geräte- und Fahrzeugkunde. Auch das Anlegen und Vorführen verschiedener Feuerwehrknoten mussten die Prüflinge zeigen. Das Schiedsrichterteam stellte die absolut fehlerfreie Arbeit der Prüflinge fest. Es hatte keine Fehler zu bemängeln. Kommandant Florian Sieder begrüßte nach der Leitungsabnahme alle Teilnehmer. Er dankte Bernhard Hartinger für die Unterstützung bei den Übungen zur Leistungsprüfung. Die Übergabe der Leistungsabzeichen erfolgte durch Kreisbrandinspektor Martin Weig im Feuerwehrhaus. Zweiter Bürgermeister Helmut Meindl dankte und gratulierte den Feuerwehrmännern im Namen des Marktes Moosbach zu den hervorragenden Leistungen und ihrer Einsatzbereitschaft. „Ihr seid bestens aufgestellt und gerüstet für alle anfallenden Einsätze und Aufgaben”.
Die Vorstandsfrauen des Frauenbundes Maria Krös, Brigitte Leitl, Anita Wiesent, Rita Reis und Christa Appl haben diesen Erntedankaltar gestaltet (Bild: Anita Wiesent)

Festlicher Gottesdienst in der Pfarrei Oberköblitz, St. Josef – Dankbarkeit auch in schwierigen Zeiten

In der Kirche St. Josef in Unterköblitz feierte die Pfarrgemeinde einen festlichen Erntedankgottesdienst mit Pfarrer Markus Ertl. Gemeinsam dankten die Gottesdienst-besucherinnen und -besucher für die Gaben der Natur und für alles, was in diesem Jahr gewachsen ist und geerntet werden konnte. Für die musikalische Gestaltung sorgte Organist Willibald Butz, der passende Lieder für die einzelnen Teile des Gottesdienstes ausgewählt hatte. Die Lesung trug Monika Uhl, Lektorin und Kommunionhelferin, vor. Nach dem Evangelium gestalteten Mitglieder des Vorstands des Frauenbundes Oberköblitz anstelle der Predigt eine Meditation zum Thema Erntedank. Dabei wurde deutlich: Erntedank bedeutet weit mehr, als für eine reiche und gute Ernte zu danken. Christa Appl ging zunächst auf das Wort „Erntedank” ein. Vielen Menschen kommen dabei volle Körbe, reife Früchte, Getreidefelder und frisches Brot in den Sinn – all das, was in den vergangenen Monaten gewachsen ist und nun geerntet werden konnte. Doch in diesem Jahr ist vieles anders. Die große Trockenheit hat deutliche Spuren hinterlassen und die Ernte in vielen Bereichen beeinträchtigt. Dabei wurde auch an die Landwirtinnen und Landwirte gedacht, für die eine schlechte Ernte nicht nur geringere Erträge, sondern auch finanzielle Sorgen und Unsicherheit bedeuten kann. Anhand verschiedener Gegenstände verdeutlichten Christa Appl und Anita Wiesent die Botschaft des Erntedanks: Ein Samenkorn, ein Glas Wasser, ein Brot, eine sehr kleine Frucht und eine beschädigte Frucht standen symbolisch für die unterschiedlichen Erfahrungen eines Erntejahres. Die Meditation machte deutlich, dass wir nicht auf eine perfekte Ernte warten müssen, um dankbar zu sein. Vielmehr gilt es, bewusst hinzuschauen und wahrzunehmen, was uns geschenkt wurde – und auch jene wertzuschätzen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, dass unser tägliches Brot auf den Tisch kommt. Zum Abschluss gab Anita Wiesent den Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern folgende Gedanken mit: „Nicht alles ist selbstverständlich: das Wasser, das aus dem Hahn kommt, das Brot auf unserem Tisch, die Kartoffeln auf unserem Teller – und auch die Menschen, die jeden Tag dafür arbeiten. Dieses Jahr hat uns gezeigt, wie zerbrechlich manches ist.” So wurde der Erntedankgottesdienst zu einem Moment des Dankens und Nachdenkens: für das, was gewachsen ist, für Wasser und Nahrung, für die Arbeit der Menschen und für die kleinen und großen Geschenke des Lebens – auch dann, wenn nicht alles so geworden ist, wie wir es uns gewünscht hätten.
Ausflug kann schön sein. (Bild: Martina Lorenz)

TSV Pleystein – Abteilung Turnen auf zweitägigem Ausflug

Der erste Reisetag führte die Turnerinnen zum geschichtsträchtigen Kloster Lorch. Die Gruppe erhielt eine spannende Führung durch die Anlage, die eng mit der Herrscherfamilie der Staufer verbunden ist. Besonders beeindruckte das große Rundbild, das die Geschichte der Staufer in lebendigen Szenen erzählt. Die Mischung aus Architektur, Geschichte und anschaulicher Darstellung sorgte für einen gelungenen Auftakt. Am zweiten Tag stand eine Stadtführung in Schwäbisch Gmünd an. Bei einer geführten Tour durch die historische Altstadt tauchte die Gruppe in die reiche Stadtgeschichte ein. Die schmalen Gassen, prachtvollen Gebäude und die lebendige Innenstadt boten eine abwechslungsreiche Kulisse. Die Turnerinnen erfuhren Wissenswertes über die älteste Stauferstadt, ihre Handwerkstradition und markante Bauwerke. Am Nachmittag folgte der genussreiche Abschluss: eine Weinerlebniswanderung durch die Strümpfelbacher Weinberge. Zwischen sanften Hügeln und reifen Trauben führte eine Winzerin die Gruppe durch die Landschaft und erklärte anschaulich den regionalen Weinbau. Mehrere Verkostungsstationen boten Gelegenheit, die Vielfalt der lokalen Weine kennenzulernen. Der Zweitagesausflug der Turnabteilung des TSV Pleystein bot eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte und kulinarischem Erlebnis. Die Teilnehmenden kehrten mit vielen Eindrücken, neuen Erkenntnissen und guter Stimmung mit dem Bus zurück.
Büchereileiterin Sabine Rinderer (rechts) und Bürgermeisterin Anja Kirschsieper (links hinten) beglückwünschten die Teilnehmer der „Ferien-Lese-Challenge” der Schwarzenbacher Gemeindebücherei zu ihrem Lesefleiß. (Bild: Bernhard Piegsa)

Raum für junge Leser und alte Kleider

Eigene Bibliothek ist Goldes Wert: Seit fünf Jahren birgt das gemeindliche Bürger- und Kulturhaus im alten Pfarrhof eine Schatzkammer für Kinder- und Jugendliteratur in Papier- und Hörspielform sowie für Familienspiele. Ein vielseitiges, 2.031 Medien umfassendes Angebot, kreative Aktionen, moderne Ausstattung: Dafür erhielt die Schwarzenbacher Gemeindebücherei von ihrem Kooperationspartner, dem Büchereidienstleister „Michaelsbund”, zum zweiten Mal für zwei Jahre das goldene Büchereisiegel. „Für unsere Arbeit ist diese Auszeichnung Lohn und Ansporn zugleich”, freute sich Bibliotheksleiterin Sabine Rinderer. Ein Grund zur Freude war auch die Resonanz auf den Sommerferien-Lesewettbewerb, an dem sich heuer 14 Mädchen und Buben beteiligten: ein Kind mehr als 2025. 140 Bücher trugen sie in ihre Teilnehmerhefte ein: So viel Lesefleiß beeindruckte auch Bürgermeisterin Anja Kirschsieper, die selbst an Aufbau und Organisation der Bücherei aktiv mitgewirkt hat. Als eifrigste Leserinnen ihrer Altersgruppen wurden Marie Rinderer (Gruppe „13-Jährige”), Hannah Rinderer („11bis 12-Jährige”), Leni Hartmann („9bis 10-Jährige”) und Sophie Kleinpeter („7bis 8-Jährige”) mit Urkunden und Preisen ausgezeichnet. Auch auf die anderen Teilnehmer warteten attraktive Überraschungen, als Gewinner eines Gutschein-Sonderpreises wurde Mats Melzner ausgelost. Zur Feier des Tages hatten die ehrenamtlichen Bibliothekarinnen ein Kaffee-und-Kuchen-Buffet vorbereitet, dessen Erlös zum Kauf weiterer Bücher, Spiele und Tonie-Hörbücher verwendet wird. Als neues Nachhaltigkeitsprojekt, das eine Anregung der Jugenddiskussionsveranstaltung „NEW Real Talk” aufgreift, stellte Gemeinderätin Gabriele Nomayo das Kleidertauschregal beim Kulturhauseingang vor. Saubere Kleidungsstücke für Kinder und Jugendliche können hier in eine Box gelegt werden, nach Prüfung werden sie in das Regal gehängt und können nach Bedarf mitgenommen werden: „Dafür muss niemand selbst eine Kleiderspende beisteuern”, betont Nomayo.
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