Die Fachakademie für Sozialpädagogik am Beruflichen Schulzentrum in Neustadt verabschiedet 44 Absolventinnen und Absolventen. (Bild: Max Korndörfer)

Feierliche Abschlussfeier im KulturGut Altenstadt

Bei strahlendem Sommerwetter und in der besonderen Atmosphäre des KulturGuts Altenstadt verabschiedete die Staatliche Fachakademie für Sozialpädagogik ihre 44 Absolventinnen und Absolventen in einen neuen Lebensabschnitt. Zahlreiche Angehörige, Freunde und Ehrengäste feierten gemeinsam mit den frisch gebackenen Erzieherinnen und Erziehern einen festlichen und zugleich emotionalen Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung. Bereits der Sektempfang im idyllischen Außenbereich sorgte für einen gelungenen Auftakt. Das Eventteam der Studierenden hatte unter der Leitung von Lehrkraft Sabine Sailer liebevoll selbst hergestellte Häppchen vorbereitet und trug so zu einer herzlichen und entspannten Atmosphäre bei. Überall waren festlich gekleidete Gäste zu sehen, die bei bestem Wetter die Vorfreude auf die Feier genossen. Schulleiter Frank Eckstein begrüßte die zahlreichen Gäste und würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. In seinem Grußwort gratulierte der stellvertretende Landrat Albert Nickl den jungen Fachkräften herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Als Bürgermeister und Träger eines Kindergartens, so betonte er, liege ihm die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte besonders am Herzen. Gleichzeitig sicherte er der Fachakademie auch künftig seine Unterstützung und ein offenes Ohr für ihre Anliegen zu. Den Höhepunkt der Feier bildete die Festrede des Leiters der Fachakademie, Roland Kusche, der die vergangenen Ausbildungsjahre mit einem augenzwinkernden Vergleich beschrieb. Die Studierenden seien vor drei Jahren als kleine Raupen an die Fachakademie gekommen und hätten sich durch das „Anfressen“ von Wissen, praktischen Erfahrungen und persönlichen Kompetenzen Schritt für Schritt weiterentwickelt. Nach zahlreichen Praktika, Prüfungen und der intensiven Auseinandersetzung mit pädagogischen Themen seien aus ihnen schließlich bunte Schmetterlinge geworden, die nun bereit seien, in Kindertagesstätten, Horten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ihre Flügel auszubreiten. Mit einem Schmunzeln bat Kusche die Absolventinnen und Absolventen darum, auch künftig immer wieder an ihre „alte Wiese“ zurückzukehren und von ihren Erfahrungen aus der Berufspraxis zu berichten. Im Anschluss wurden die besten Absolventinnen des Jahrgangs ausgezeichnet. Jacqueline Schertl erreichte mit der Traumnote 1,06 das beste Ergebnis, gefolgt von Anna-Lena Koch (1,17) und Tanja Käß (1,23). Große Freude herrschte außerdem darüber, dass zahlreiche Absolventinnen und Absolventen zusätzlich das Zeugnis der fachgebundenen Fachhochschulreife entgegennehmen konnten – ein Erfolg, auf den die Lehrkräfte der Fachakademie besonders stolz sind. Mit der feierlichen Übergabe der Abschlusszeugnisse erhielten schließlich alle die Anerkennung für ihre Leistungen der vergangenen drei Jahre. Für emotionale Momente sorgten anschließend die Vertreterinnen und Vertreter der beiden Abschlussklassen. In ihren persönlichen und zugleich humorvollen Ansprachen bedankten sie sich bei den Lehrkräften für deren fachliche Begleitung, Geduld und Unterstützung während der Ausbildungszeit. Für den stimmungsvollen musikalischen Rahmen sorgten der Chor und die Band der Fachakademie unter der Leitung von Mäx Braun und Uli Schmutzer. Mit ihren abwechslungsreichen Liedbeiträgen begeisterten sie das Publikum, das die Darbietungen mit lang anhaltendem Applaus honorierte. Den gelungenen Abschluss fand die Feier bei einem gemeinsamen Burgeressen im wunderschönen Außenbereich des KulturGuts. In entspannter Atmosphäre wurden Erinnerungen ausgetauscht, Zukunftspläne geschmiedet und viele gute Gespräche geführt – ein würdiger Ausklang für einen Tag, an dem aus engagierten Studierenden offiziell staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher wurden.
Taubenauflass aus dem Kabi. (Bild: Walter Schlenk )

letzter Flug für Alttauben der RV Amberg

Die beiden letzten Flüge für die Alttauben der Reisevereinigung Amberg haben stattgefunden. Der 10. Flug fand ab Kaiserslautern mit 309 km Entfernung statt. Um 6.50 Uhr wurden die Klappen des Kabinenexpress geöffnet und die „Rennpferde der Lüfte“ durch die Fahrer auf die Heimreise geschickt. Um 10.42 kam die schnellste Taube der RV Amberg bei Georg Eichenseer in Traßlberg an, sie flog die Strecke mit durchschnittlich 74 km/h. Die 2. und 3. Taube konsttierte Michael Niedermeier in Etzdorf. Um 11.04 Uhr waren die Preise vergeben. Mit 35 % Preisausbeute schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Der weiteste Flug der Saison wurde in Rethel/Frankreich gestartet. Die Entfernung betrug 540 km. Um 7.15 Uhr erfolgte der Start und um 13.31 Uhr flog die schnellste Taube bei ihrem Züchter Georg Eichenseer den Schlag an, sie flog mit durchschnittlich 86 km/h nach Hause. 2. und 3. wurde Richard Dötterl in Kümmersbruck. Um 14.11 Uhr war das erforderliche Drittel für die zu vergebenden Preise zurück und der letzte Wettflug beendet. Mit 73 Prozent schnitt Georg Eichenseer am besten ab. Für diesen Flug stellte der Deutsche Brieftaubenverband eine Goldmedaille zur Verfügung. Jeder Teilnehmer konnte 6 seiner Tauben vorbenennen. Georg Eichenseer hatte dafür die glücklichste Hans, seine 3 schnellsten vorbenannten Tauben gewannen diesen Sonderpreis. Dergeplante Endflug ab Borg wurde wegen ungünstigen Witterungsverhältnissen abgesagt das bedeutete den Abschluss für die Alttauben. Die Gewinner der verschiedenen Meisterschaften stehen damit fest. 1. RV-Meister wurde Michael Niedermeier, 2, Georg Eichenseer und 3. Richard Dötterl. Das beste Männchen gehört Georg Eichenseer mit 10 Preisen, das beste Weibchen mit 10 Preisen flog bei Michael Niedermeier, das beste jährige Männchen flog 6 Preise und gehört Walter Schlenk, das beste jährige Weibchen, 9 Preise, wohnt im Schlag von Michael Niedermeier.
Die MFE-Gruppen der Werkvolkkapelle Schlicht zusammen mit der Regenbogengruppe der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. (Bild: Katharina Reuther)

Nachwuchsmusiker verzaubern beim Sommer-Musikfest

Am Sonntag, den 26. Juli, lud die Werkvolkkapelle Schlicht zu ihrem diesjährigen Sommer-Musikfest ein. Ab 14.30 Uhr präsentierte der musikalische Nachwuchs vor zahlreichen Besuchern sein Können und bot ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt machten die Kleinsten. Die Gruppen der musikalischen Früherziehung (MFE 1 Schlicht + Edelsfeld) sowie die Regenbogen-Gruppe der Frühförderstelle der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. stimmten das Publikum mit „Trommelkönige“ auf den Nachmittag ein. Die Regenbogengruppe unter der Leitung von Ausbilderin Stefanie Kohl sowie mit Unterstützung von Sabine Kredler und Barbara Streit fördert die Inklusion von Kindern mit und ohne Behinderung. Dabei standen das gemeinsame Miteinander und der Spaß für alle im Mittelpunkt. Es folgte die Gruppe MFE 2 mit Sieglinde Geier als Ausbilderin mit dem bekannten Lied „Schau mal auf die Jahresuhr“ am Glockenspiel. Im Anschluss zeigten die verschiedenen Instrumentalgruppen ihr Können und bewiesen, wie vielseitig die Ausbildung im Verein ist. Die Blockflötengruppen aus Schlicht und Edelsfeld erfreuten das Publikum mit den Klassikern „Im Märzen der Bauer“ sowie „Hänschen klein“ und „Hänsel und Gretel“. Sanftere Töne schlugen die Querflöten mit dem Frühlingslied „Ich lieb den Frühling“ an. Die Klarinetten sorgten mit „Hurra, hurra, der Pumuckl ist da“ für beste Laune. Mit dem Pop-Klassiker „99 Luftballons“ heizten die Saxofone den Zuhörern ordentlich ein. Es folgten ein stimmungsvolles „Vogelflug-Duett“ der Trompeten/Flügelhörner sowie abwechslungsreiche Beiträge der Hörner, Tenorhörner/Baritone, Posaunen und der Tuba. Auch das Schlagzeug zeigte mit dem Solo II sein rhythmisches Talent. Den krönenden Abschluss gestaltete das Jugendorchester unter der Leitung von Lukas Schöpf. Mit einem abwechslungsreichen Programm und großer Spielfreude präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können und rundeten das Kinderkonzert des Sommer-Musikfestes eindrucksvoll ab. Neben dem musikalischen Programm war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die jüngsten Gäste gab es ein buntes Kinderprogramm mit Basteln, Tattoos und Buttons gestalten. Wer nun selbst Lust bekommen hat, ein Instrument zu erlernen: Die Werkvolkkapelle Schlicht bildet ab Oktober Kinder, Jugendliche und Erwachsene an verschiedensten Instrumenten aus. Ausgebildet werden Früherziehung (ab 4 Jahre), Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxofon, Flügelhorn, Trompete, Posaune, Tenorhorn, Bariton, Horn, Schlagzeug und Tuba. Hierzu steht Dirigentin Sabine Kredler für Fragen zur Verfügung: Telefon 09662/413506 oder 0175/4415322. Weitere Infos und Bilder über Ausbildung, Instrumente oder den Verein gibt es auch auf der Homepage www.wvk-schlicht.de.
Andes Helena (Bild[M]: Andes Helena)

Vorschulkinder des Kinderhauses Maria Königin Schirmitz feierlich verabschiedet

Mit einer stimmungsvollen Abschlussandacht und dem traditionellen „Rauswurf“ wurden die 24 Vorschulkinder des Kinderhauses Maria Königin feierlich verabschiedet. Unter dem Motto „Wir fliegen weiter“ begann der besondere Abend in der mit zahlreichen bunten Luftballons festlich geschmückten Pfarrkirche. Jede Ballonfarbe stand dabei symbolisch für einen wichtigen Wert, den die Kinder mit auf ihren weiteren Lebensweg nehmen sollen: Mut, Liebe und Freundschaft, Hoffnung sowie Vertrauen. In einem kleinen Rollenspiel erklärten die Vorschulkinder selbst die Bedeutung der einzelnen Farben. Pfarrer Stohldreier griff die Gedanken anschließend in seiner Ansprache auf und verdeutlichte die Botschaft der Andacht. Zum Abschluss spendete er den Kindern den Segen und überreichte jedem einen Schutzengel als Begleiter für den bevorstehenden neuen Lebensabschnitt. Für die musikalische Umrahmung der Andacht sorgte Herr Hanf mit der Gitarre. Am Ende holte Lehrerin Frau Frischholz die künftigen Schulkinder symbolisch in der Kirche ab und begleitete sie hinaus – als Zeichen für den bevorstehenden Wechsel in die Schule. Auf dem Platz vor der Kirche versammelten sich die Kinder anschließend im Kreis und ließen gemeinsam ihre bunten Luftballons in den Himmel steigen – ein bewegender Moment, der den Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt deutete. Zurück im Kindergarten folgte schließlich der traditionelle Höhepunkt. Beim „Rauswurf“ wurden die Vorschulkinder von den Erzieherinnen symbolisch auf eine weiche Matte „aus dem Kindergarten hinausgeworfen“. Mit viel Applaus und Gelächter verabschiedeten sich die Kinder so auf ganz besondere Weise von ihrer Kindergartenzeit. Im Anschluss erhielten die Schulanfänger ihre liebevoll gestalteten Mappen als Erinnerung an die gemeinsame Zeit im Kinderhaus. Die scheidenden Vorschulkinder überreichten dem Kindergarten außerdem ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk: ein selbst gestaltetes, übergroßes „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel sowie eine Slackline für den Außenbereich, die künftig allen Kindern Freude bereiten wird. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein sorgte der Elternbeirat mit Gegrilltem und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste. So klang ein rundum gelungener und emotionaler Abend aus, an dem die Vorschulkinder gemeinsam mit ihren Familien, den Erzieherinnen und allen Beteiligten einen schönen Abschied von ihrer Kindergartenzeit feiern konnten.
Von links: Andrea Lang (Bevollmächtigte DONUM VITAE Weiden), Elisabeth Schieder (Leiterin DONUM VITAE Weiden) und Cornelia Grünberg (Regisseurin). (Bild: Tanja Krug)

Neue Welt Kino und DONUM VITAE zeigten
„ACHTUNDZWANZIG - Der Weg entsteht im Gehen”

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen fand im Neue Welt Kino Weiden ein Kinoevent mit dem Film „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“ statt. Schüler und Schülerinnen waren mit ihren Lehrpersonen gekommen, um den Film anzuschauen und mit der Regisseurin Cornelia Grünberg, die aus Berlin angereist war, zu sprechen. Am Abend lief der Film dann noch einmal im Kinoprogramm unter der Rubrik „Besonderer Film“. Auch hier war die Regisseurin anwesend. Die Regisseurin Cornelia Grünberg begleitete vier junge Frauen und ihre Kinder 15 Jahre lang. Daraus sind bisher drei Filme entstanden: „VIERZEHN – Erwachsen in neun Monaten“, „ACHTZEHN – Wagnis Leben“ und jetzt der dritte Teil „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“. Der Film erzählt das dramatische Auf und Ab im Leben von vier jungen Frauen, die durch ihre Entscheidung für ihre Kinder vor große Aufgaben gestellt wurden. Seither mussten sie um Respekt und Anerkennung ringen, für sich und ihre Kinder. Dennoch haben sie alle ihren Weg gefunden – auf ganz unterschiedliche Weise, jede für sich. Im Jahr 2023 wurden die Kinder 14 Jahre alt – so alt wie ihre Mütter, als sie zur Welt kamen. Der Film „ACHTUNDZWANZIG – Der Weg entsteht im Gehen“ blickt zurück auf die Zeit, als alles begann, als die jungen Frauen ihre Entscheidung trafen, die Kinder zu bekommen und so jung die Verantwortung für ein Menschenleben zu übernehmen. Damit veränderte sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Es wird gezeigt, wie sie mit diesen Herausforderungen umgegangen sind und heute leben. Erstmals kommen auch die Kinder zu Wort, die heute Teenager sind – wie ihre Mütter damals. In der Diskussion zeigte sich, dass die Zuschauer und Zuschauerinnen sehr berührt von der Geschichte und der Dokumentation waren – vom Mut der jungen Frauen und von deren Lebensgeschichte. Cornelia Grünberg berichtete über die Motivation und Idee des Dokumentarfilms, über die lange Zeit der Begleitung der vier jungen Frauen und die sehr intensive Beziehung zu den Protagonistinnen und ihren Kindern. Wie sie betonte, ist der Film nun der Abschluss der Langzeitdokumentation. Die Kinoaktion fand mit Unterstützung des Teams des Neue Welt Kinos und des Ladies Circle 66 statt.
Die Besten beim ADAC Fahrradturnier des MSC Wiesau Leonard Schuller (Bester Junge) und Mia Fürnrohr (Bestes Mädchen). Im Hintergrund der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

ADAC Fahrradturnier „ Wer wird Meister auf 2 Rädern“

In Zusammenarbeit mit der Grundschule Wiesau führte der MSC Wiesau auch 2026 wieder ein ADAC-Fahrradturnier durch. Der Verkehrsreferent des MSC Wiesau Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl organisierten mit den Lehrern und Lehrerinnen der 3. und 4.Klassen dieses Turnier, das zur Verkehrserziehung im Straßenverkehr beitragen soll. 66 Jugendliche aus fünf Schulklassen der Grundschule nahmen mit ihren Fahrrädern daran teil. Begrüßt werden konnte auch der Polizeikontaktbeamte der Marktgemeinde Wiesau Polizeihauptkommisar Klaus Schuster. Nach der Begrüßung wurden die Jugendlichen klassenweise durch Werner Härtl in den Parcours eingewiesen. Danach erfolgte der Start, in den Parcours, der viele Situationen im Straßenverkehr enthielt (Richtiges Abbiegen, Spurwechsel usw.), diese mussten fehlerfrei absolviert werden. Am Ende des Parcours wurden dann die Fehler addiert. Franz Negratschker Sen. und Werner Härtl vom MSC zeigten sich nach Beendigung des Turniers erfreut über die guten Leistungen der Mädchen und Jungen. Ein besonderer Dank geht auch an die Helfer der Klassen der Mittelschule die als Posten fungierten. Auch durch Frau Inge Dick von der Schulleitung wurde dieses Fahrradturnier unterstützt. Am Ende wurden dann die Ergebnisse ausgewertet. Für die Besten Schüler/innen jeder Schulklasse gab es Pokale und Medaillen. Bester Junge war Leonard Schuller aus der Klasse 4 b. Das beste Mädchen kommt aus der Klasse 4a mit Mina Fürnrohr. Auch die Marktgemeinde Wiesau mit Bürgermeister Michael Dutz dankte dem MSC Wiesau für die Durchführung dieses Fahrradturnier im Rahmen der Verkehrserziehung für Jugendliche.
Mitwirkende Kinder (von links): Lara Müller, Max Gebhardt, Finn Lehner, Dominik Müller, Anna und Leonhard Koppmann. (Bild: Martin Koppmann)

„1:0 für Team Jesus” - Hat Jesus wohl Fußball gespielt?

Hat Jesus wohl Fußball gespielt? Eher nicht. Und doch zeigte der Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung, dass Fußball und christlicher Glaube mehr gemeinsam haben, als man vermutet. Unter dem Motto „1:0 für Team Jesus“ standen Fairness, Zusammenhalt und die Bereitschaft, einander zu vergeben, im Mittelpunkt. Mit Neuen Geistlichen Liedern, die die Gemeinde begeistert mitsang, entstand von Beginn an eine fröhliche Atmosphäre. Ein Höhepunkt war das Rollenspiel von sechs Kindergarten- und Grundschulkindern, das Birgid Baldauf und Birgit Koppmann einstudiert hatten. In mehreren kurzen Szenen zeigten sie typische Situationen aus dem Fußball, die sich auf den Alltag übertragen lassen: Ausgrenzung, Egoismus, ungerechte Entscheidungen, Versöhnung und die Angst zu versagen. Der Trainer stellte immer wieder den Bezug zu Jesu Botschaft her: Im Team Jesus ist jeder willkommen, Fehler dürfen passieren und jeder erhält immer wieder eine neue Chance. Gott liebt jeden so, wie er ist, unabhängig von Leistung und Erfolg. Mit dem gemeinsamen Satz „Jesus, danke, dass du unser Trainer bist“ endete das Anspiel, das die Gottesdienstbesucher aufmerksam verfolgten und mit Applaus bedachten. Auch die Fürbitten, die die Gedanken des Gottesdienstes aufgriffen, wurden von den Kindern vorgetragen. In seiner Predigt knüpfte Salesianerpater Alfred Lindner aus Ensdorf, der Pfarrer Benny vertrat, an das Evangelium vom Guten Hirten an und verglich Jesus mit einem guten Trainer, der niemanden zurücklässt, sondern sich besonders um diejenigen kümmert, die Hilfe brauchen. Bereits Apostel Paulus habe den Sport als Bild für das Leben verwendet. So wie ein Sportler trainieren und sich anstrengen müsse, brauche es auch im Zusammenleben Einsatz: füreinander da sein, fair miteinander umgehen und niemanden ausgrenzen. Mit dieser Botschaft ermutigte der Pater die Gottesdienstbesucher, Teamgeist und Nächstenliebe im Alltag zu leben und Mitmenschen bewusst mit Respekt und Offenheit zu begegnen. Als bleibende Erinnerung schenkte der Zelebrant der Pfarrgemeinde eine kleine Figur Jesu als Guten Hirten, die einen würdigen Platz in der Kirche finden wird. Zum Abschluss erhielten alle Kinder, Jugendlichen und Junggebliebenen ein Armbändchen mit dem Segensspruch: „Gott segne und behüte Dich“.
Die Einser-Absolventen der Lobkowitz-Realschule Neustadt. (Bild: Tobias Neubert)

Feierliche Verleihung der Abschlusszeugnisse an der Lobkowitz-Realschule Neustadt

Vergangenen Freitag, 24. Juli 2026, erhielten 129 Absolventinnen und Absolventen der Lobkowitz-Realschule ihre „Reifezeugnisse“ in Form des erfolgreichen Realschulabschlusses. 43 von ihnen konnten sich sogar über eine Eins vor dem Komma freuen. Die Besten wurden zudem mit Geldpreisen ausgezeichnet, die die stellvertretende Landrätin Andrea Lang zusammen mit einem Grußwort für den Landkreis Neustadt a. d. Waldnaab überbrachte. Weitere Geldpreise für die Prüfungsbesten überreichten Wolfgang Huber von den Vereinigten Sparkassen und Nikolai Kummer von der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG. Schulbeste war mit einem Notendurchschnitt von 1,00 Hanna Fütterer, gefolgt von Lisa Franz und Mia Schärtl mit jeweils 1,08. Stellvertretend für alle Städte und Gemeinden des Einzugsgebiets sprach die Neustädter Bürgermeisterin Tanja Kippes ein Grußwort, ebenso der Elternbeiratsvorsitzende Jörg Gerolstein. Auch die Blue Devils Weiden ließen es sich als Patenverein nicht nehmen, in einer Videobotschaft zu gratulieren. Über die gelungene Rede des Schülersprechers Luca Troppmann und der Wertebotschafterin Mia Schärtl freuten sich die zahlreichen Gäste in der voll besetzten Stadthalle, ehe Schulleiterin Irene Sebald das vom Abschlussjahrgang gewählte Motto der Feier – „The winner takes it all“ – in ihrer Festrede aufgriff. Nach der feierlichen Verleihung der Abschlusszeugnisse zeichnete Fördervereinsvorsitzender Martin Neuhaus die engagiertesten Lobkos mit einem Ehrenamtspreis aus. Die begehrte Auszeichnung ging in diesem Jahr an das Moderationsteam Lilia Schuchart und Luna Nunez-Hübner sowie an die Wertebotschafterin Mia Schärtl. Für ihre hervorragende Abschlussprüfung in Französisch erhielt Doris Piehler den Antoine-de-Saint-Exupéry-Preis, den ihr Elke Völkl überreichte. Ein besonderes Highlight war die Spendenübergabe der Abschlusszeitungsredaktion unter der Leitung von Anna Nurtsch, die dem Tierheim Weiden 400 Euro überreichen konnte. Mit dem erfolgreichen Realschulabschluss ihrer Tochter verabschiedete sich zugleich Birgit Frenzel als langjährige Elternbeirätin aus dem Gremium des Lobko-Elternbeirats. Ebenso wurde Berufsberaterin Martina Bäumler verabschiedet, die die Lobkos seit mehr als 30 Jahren begleitet und die Heranwachsenden in die sich ständig verändernde Berufswelt einführt. Das Finale war vom feierlichen Auszug des Abschlussjahrgangs 2026 aus der Stadthalle unter großem Applaus geprägt. Die musikalische Umrahmung gestalteten die Big Band sowie die Talentschüler Lilia Schuchart und Andreas Feige unter der Leitung von Petra Lindner, Stefan Reiger und Bernhard Schmidhuber.
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