Die ersten Badegäste nutzten die neue Tischtennisanlage. Sie ist Teil der Spenden an das Freibad, welche unter anderem von Pia Bayer vom Vilstal Gym (2.v.l.) und den Goaslandlern mit deren Chefin Franziska Haas-Würz (3.v.r.) stammen. Vom Freibadteam freuen sich Bademeister Max Wagner (2.v.r.) und Dagmar Gabert (3.v.l.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Freibad erfährt durch Spenden weitere Aufwertung

Das Freibad Rieden erfreut sich großer Beliebtheit. Es kommt derart gut bei den Gästen an, dass sich mehrere Stammgäste dazu entschlossen hatten, dem Bad finanziell und mit Sachspenden unter die Ärmel zu greifen. Durch die Zuwendungen von Freibadschirmen, Ruhebänken und einer speziell fürs Freibad konzipierten Tischtennisanlage mit einem Gesamtwert von 5.000 Euro kam eine ordentliche Summe in Sach- als auch Geldzuwendungen zu Stande. Die Sonnenschirme überreichte Pia Bayer vom Vilstal Gym in der Lindenstraße. Die junge Riedenerin will mit der Sachspende das Freibad bestmöglich unterstützen. Große Gönner und Freunde des Freibades Rieden sind die Familie Schmidt, dem „Hirschenwirt“ aus Rieden. Bernhard und Sebastian Schmidt hatten vor Kurzem eine selbst gebaute exklusive Ruhebank extra für die Sonnenterrasse angefertigt und dem Freibad geschenkt. Georg Schmidt kümmerte sich derweil mit einer Spende und den Kontakten zu Handwerksbetrieben um die Beschaffung der Tischtennisplatte. Diese wurde bei der Firma Godelmann eigens dafür gegossen, das Gestell wurde dem Freibad von der Firma Metalltechnik Richthammer aus Thanheim kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Firma Godelmann beteiligt sich auch am Spendentopf für das Freibad. Das spezielle Metallnetz stiftete die Marktgemeinde Rieden. Schläger und Bälle dürfen die Gäste selbst mitbringen. Eine tolle Geste war auch die Spende von 500 Euro für die Beschaffung der Tischtennisanlage durch die Theatergruppe „D´Goaslandler“. Deren Vorsitzende Franziska Haas-Würz war bei der Spendenübergabe anwesend. In Sachen Sonnenschirme machte Bademeister Max Wagner deutlich, wie wichtig der Sonnenschutz im Bad durch die immer stärker werdende Sonne und die steigenden Temperaturen seien. Ein wichtiges Anliegen des Freibadteams ist es, dass die Badegäste ihre Schirme beim Badengehen oder dem Besuch des Kiosks schließen, denn dadurch verlängert sich auch die Lebensdauer der nicht gerade günstigen Sonnenschirme.
Zufriedene Gesichter bei der Siegerehrung am Ende der Veranstaltung. (Bild: Daniel Kneißl)

Benefizturnier der Bogn Jager

„Bogenschießen mit Herz“ war das Motto beim Benefizturnier der Bogn Jager aus Hirschau, unterstützt von den Bogenschützen Guteneck e.V., zu Gunsten des Kinderpalliativ-Teams am Klinikum Amberg. Rund 100 Teilnehmer aus ganz Bayern waren der Einladung auf den Parcour in Guteneck gefolgt und waren von der Anlage und der Organisation begeistert. Das Turnier lief als Doppel-Hunter-Runde ab, 2 Pfeile für 2 Ziele und hatte insgesamt 33 Stationen. Der Bogn Jager Hans-Dieter Falk dankte dem Vorsitzenden der Bogenschützen Guteneck Josef Eckl für die Unterstützung bei der Veranstaltung. Auch der Hausherr der Anlage, Burghard Graf Beissel von Gymnich besuchte das Turnier und stellte mehrere Hütten für Anmeldung und Verpflegung zur Verfügung. Bei der Siegerehrung konnte den Schützen in den verschiedenen Klassen gratuliert werden. Kinder, Jugendliche, Damen und Herren waren bei dem Wohltätigkeitsturnier am Start. Bei der zusätzlich veranstalteten Tombola gab es viele Sachpreise. Erster Preis war ein Wochenende für zwei Personen, in einer Pension in Österreich, mit Parcourbesuch. In diesem Rahmen wurden auch zwei traditionelle Langbögen und ein handgeschmiedetes Messer versteigert. Die Organisatoren waren froh, dass sich der große Aufwand gelohnt hat und eine vierstellige Spendensumme zusammengekommen ist. Das Geld wird zu einem späteren Zeitpunkt an das Kinderpalliativ-Team am Klinikum Amberg übergeben. Nach fast 12 Stunden klang die Veranstaltung an diesem herrlichen Sommertag bei Spezialitäten vom Grill oder Kaffee und Kuchen gemütlich aus.
3. v. rechts: Carolin Kemmeter- Juniorvorstand, 5 v. rechts: Christine Röckl - Vorstand Sport, 6 v. rechts: Andreas Baumer- Vorstand Verwaltung, 7 v. rechts: Erich Wolf- Head of Padel. (Bild: Andreas Allacher)

Der 1. FC Rieden wurde mit dem „Mobilmacher – BLSV-Fitnesspreis Ostbayern“ ausgezeichnet

Große Freude beim 1. FC Rieden. Kürzlich bekam der rührige Sportverein die Auszeichnung des BLSV-Fitnesspreises Ostbayern in Regensburg verliehen. In der bereits siebten Auflage des Wettbewerbs suchten die Sportbezirke Niederbayern und Oberpfalz gemeinsam mit der Sparda-Bank Vereine, die mit innovativen Projekten über den Tellerrand hinausblicken, gesellschaftliche Herausforderungen annehmen und ihren Verein nachhaltig weiterentwickeln. Aus 55 Bewerbungen wurden fünf Vereine ausgewählt und mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro ausgezeichnet. Insgesamt stellt der Gewinnsparverein der Sparda-Bank Ostbayern e.V. 10.000 Euro zur Verfügung. Der 1. FC Rieden überzeugte durch die Erweiterung seiner Sportanlage und den Neubau eines inklusiven und barrierefreien Mehrgenerationenspielplatzes. Dabei wurde an alle Generationen gleichermaßen gedacht, die das Sportgelände gemeinsam nutzen können. Ziel war, echte Teilhabe zu ermöglichen und die Leute zusammenzubringen, berichtete Juniorenvorstand Carolin Kemmeter, die ihr Projekt gemeinsam mit Andreas Baumer (Vorstand Verwaltung), Christine Röckl (Vorstand Sport) und Erich Wolf („Head of Padel“) vorstellte. So soll mit den angebotenen Spielmöglichkeiten nicht nur die Freizeit verbracht werden, sondern Gemeinschaft entstehen. Mit dem Bau eines Padel-Courts wurde eine Trendsportart in die Region geholt. Die Beleuchtung läuft nachhaltig über erneuerbare Energien. Dazu bietet der Sportplatz ein neues Kneippbecken und eine Calisthenics-Fitness-Kombi als festen Bestandteil für den Gesundheitssport an der frischen Luft an. Die Kneipp-Anlage ist bewusst nachhaltig konzipiert. Ihr ökologischer Fußabdruck bleibt gering, da statt Trinkwasser natürliches Quellwasser für die Becken verwendet wird. Diese Auszeichnung ist eine Anerkennung für das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement und zeigt, was möglich ist, wenn eine Gemeinschaft zusammen an einem Ziel arbeitet.
Die Künstlerin Maria Hertrich, rechts mit den drei Generationen auf der Krücklasmühle. (Bild: Herbert Ziegler)

Die Heilige Familie erstrahlt in frischen Farben am Feldkreuz auf der Krücklasmühle

Die frühere Einöde Krücklasmühle war bereits mit anderen Kleinsiedlungen auf alten Landkarten zu finden. – Ehemals ein Teil der früheren Gemeinde Heinersreuth, und samt dieser nach Kirchenthumbach eingemeindet worden. Mittlerweile hat sich dort eine ansehnliche Siedlung der Familie Schleicher entwickelt, und für alle sichtbar hat man dort ein Gespür für Erhaltenswertes entwickelt. So auch geschehen mit dem Feldkreuz unter dem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Kastanienbaum, dessen Jahre vorüber waren. Das Objekt aus Sandstein mit einem auf einer Metalltafel gefassten Bildnis der Heiligen Familie war seit seiner mutmaßlichen Entstehung Mitte des 19. Jhdt. sichtbar von den natürlichen Einflüssen gezeichnet. Die Farben waren verblasst und das Rost hatte sich deutlich in den Vordergrund gearbeitet. Die Bewohner der Krücklasmühle waren auf der Suche nach einer Restauratorin und sind in Kirchenthumbach fündig geworden. Maria Hertrich, selbständige Künstlerin hatte sich in einer Art Eigenstudium, neudeutsch sagt man auch „autodidaktisch“, in diesen Restaurierungstechniken kundig gemacht. Das Aussehen des Bildes vor der Restaurierung durch den Rost und der weißen Farbstruktur deuten auf verzinktes Blech hin, typisch für Wege- und Hofkreuze jener Zeit, so die Künstlerin. Das Bildmotiv zeigt die Heilige Familie, wobei Jesus im jugendlichen Alter abgebildet ist. - Darüber wacht Gottvater zusammen mit dem Heiligen Geist aus der immerwährend ewigen geistigen Dimension. Bei der Restaurierung wurde mit konservatorischen Grundsätzen vorgegangen die da sind stabilisieren und ausbessern. Bei der Bearbeitung der rostigen Partien wurden die entstandenen tieferen Stellen in der Bildebene mit sog. B72 Paraoliden, Konsoliderern wieder glatt gezogen. Das Motiv vorher und jetzt ist in Ölfarben gehalten, die Goldpartien mit Bronzepulver ergänzt. Die Oberfläche wurde mit Firnis versiegelt. An den Aussenrändern wurden bewusst die Teile der rostigen Partien belassen. Da die Umwelt bzw die Aussenwelt sehr hart einwirkt, sieht es der Betrachter im Hinterglas-Zustand. Bezüglich der Signatur lässt sich bei genauerer Betrachtung und Recherche auf einen Künstler namens Pokorny schließen. Familie Schleicher und die Künstlerin Maria Hertrich präsentierte das restaurierte Feldkreuz zusammen von drei Generationen der Familie Schleicher auf der Krücklasmühle. Eine kleine Feier mit Bekannten und Freunden schloss sich am Abend in der alten Mühle an.
Bei der Eröffnung der 2. Ausstellung Hirschauer Künstler stellte Stadtrat Dieter Kohl (links) als Laudator die elf ausstellenden Künstlerinnen und Künstler und die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit vor. Rechts: Bürgermeisterin Beate Dietrich, die Schirmherrin der Ausstellung. (Bild: Nicole Kunze)

Sehenswerte Ausstellung Hirschauer Künstlerinnen und Künstler im Antonius-Kindergarten

„LokalKunst“ – unter diesem Titel lud im Juli 2025 die „Kulturwerkstatt Hirschau“ zur ersten gemeinsamen Ausstellung Hirschauer Kunstschaffender ein. Nach deren Erfolg gründete sich im Oktober 2025 unter dem Dach der Kulturwerkstatt die „Gruppe Hirschauer Künstler“. Sie präsentiert aktuell im stillgelegten Antonius-Kindergarten die zweite Auflage der Ausstellung. Zur Vernissage begrüßte der Kulturwerkstatt-Vorsitzende Ralph Brandt am Freitag gut 100 Besucher, allen voran die Schirmherrin der Ausstellung, Bürgermeisterin Beate Dietrich und ihren Stellvertreter Tobias Meindl. Ein besonderes Willkommen galt auch dem OTV-Team. Brandt zeigte sich hoch erfreut über die Eigeninitiative der elf Künstlerinnen und Künstler, die mit der Vielfalt ihrer Kunstwerke in den verschiedenen Genres ein hohes Maß an Kreativität beweisen. Sie könnten stolz darauf sein. Ähnlich äußerte sich Bürgermeisterin Dietrich. Sie freute sich über die stattliche Zahl von Kunstschaffenden, die allesamt in Hirschau wohnen. Die Ausstellung sei eine echte Bereicherung für das kulturelle Leben in Hirschau. Zugleich wies sie darauf hin, dass der Kindergarten in absehbarer Zeit nicht mehr als Ausstellungsraum genutzt werden kann, da das Gebäude nach Beschluss des Stadtrats abgerissen und einem Neubau weichen wird. Stadtrat Dieter Kohl hatte die Aufgabe, als Laudator die „Hauptpersonen der Veranstaltung“, die elf Kunstschaffenden und die Schwerpunkte ihrer künstlerischen Arbeit vorzustellen. Sechs von ihnen, so Kohl, hätten schon voriges Jahr ausgestellt. Die Premiere sei reine Männersache gewesen. Es sei überaus erfreulich, dass sich heuer mit Alicia Baldauf, Sandy Enderer, Stefanie Riß und Tina Tischner auch vier Künstlerinnen beteiligten. Jüngster Aussteller war der 14-jährige Toni Krügelstein, ältester der 78-jährige Jürgen Hartmann. Mit dabei waren außerdem Lennart Kempf, Björn Knorr, Hans Meindl, Arpad Rao und Rob Hiemer. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte die Band „Go(o)d Friends“. Als Extra-Schmankerl wurde den Besuchern Eis aus dem „Eiscafé do Francesco“ angeboten. Die Ausstellung ist am Samstag, 8. August, von 15 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag, 9. August, von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr.
Die Turnhalle wurde zum Festsaal. (Bild: Roland Frischholz)

Abschlussfeier am Beruflichen Schulzentrum Wiesau: „Die Wirtschaft braucht gut ausgebildete Leute wie Sie!“

Wiesau. Das BSZ Wiesau verabschiedete vom Verkäufer bis zum Industriemechaniker 190 Prüflinge am 29. Juli 2026. Fachoberlehrer Bernd Fröhlich thematisierte das Motto „Der Weg ist das Ziel“ als besinnlichen Einstieg. Er empfahl, beim Fokussieren auf ein bestimmtes Ziel nie die von ihm als „Sättigungspunkte“ bezeichneten zu vergessen. Das seien all die Punkte, an denen man innehält und sich erinnert, was man bereits erlebt oder geleistet hätte. StD Wolfgang Hecht begrüßte die Absolventen und Gäste. „Wir entlassen Sie heute nicht nur als Fachkräfte, sondern auch als pflichtbewusste und mündige Staatsbürger“, stellte er anfangs fest und forderte sie später auf, die Chancen von KI zu nutzen und nicht Angst davor zu haben. Schulleiter Thomas Metzler lobte das Durchhaltevermögen der Absolventen während der nicht immer leichten Zeit der Ausbildung und stellte vergleichend dar, dass nicht der Wind, sondern die Segel die Richtung bestimmen. Er erinnerte die Absolventinnen und Absolventen daran, dass das Zeugnis „nicht nur ein bedrucktes Blatt Papier, sondern auch ein Türöffner ist“. Diesen Türöffner sollen die ehemaligen Schülerinnen und Schüler nutzen und in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft starten. MdL Tobias Reiß als 1. Vizepräsident des Bayerischen Landtags gratulierte zur abgeschlossenen Ausbildung und sah die Investitionen am BSZ Wiesau sehr gut angelegt. Die jungen Fachkräfte sollen den heutigen Tag als Basis für ihr eigenverantwortliches Leben sehen, für welches sie am BSZ das Rüstzeug erhalten hätten. In Vertretung von Hubert Schicker stellte der weitere stellvertretende Landrat Josef Schmidt die Bedeutung der dualen Bildung heraus. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen in die Zukunft zu starten, sich weiterzuentwickeln – eventuell auch über die Landkreisgrenzen hinaus. Er betonte als Metzgermeister, dass trotz des Wandels, der Digitalisierung und Automatisierung in der Arbeitswelt immer auch der Mensch als den Maschinen übergeordnete Instanz nötig sei. Erstmals in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Berufsschulbeirats hoffte 1. Bürgermeister und Kreisrat Michael Dutz, dass die Marktgemeinde Wiesau als Berufsschulstandort mit den Attraktionen wie Zoigl und Badeseen in guter Erinnerung bleibt. Schülersprecher Maurice Krauth ließ humorvoll die letzten drei Jahre Revue passieren und bedankte sich für das „hervorragende Umfeld“ bis hin zur Pesto-Sahnesoße vom Bistro und verabschiedete sich auch in seiner Eigenschaft als SMV-Sprecher. Den wichtigsten Punkt im offiziellen Teil stellte natürlich die Zeugnisübergabe dar. Klassenweise wurden die Absolventen unter Begleitmusik zum Foto nach vorne gebeten und anschließend die jeweiligen Preisträger geehrt. Dabei gab es 12 Preise vom Berufsschulbeirat, 2 Landkreispreise, 2 Staatspreise und 2 Bildungsgutscheine der IHK, die Geschäftsführer Florian Rieder überreichte. Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde noch die Gelegenheit zum Austausch und für Erinnerungsfotos genutzt. Die Lehrerband übernahm wieder das musikalische Rahmenprogramm.
Technikscouts 2026 der Mittelschule Mitterteich, @ ESO Supernova Garching © Bildungswerk der Bayrischen Wirschaft e.V. / Schulewirtschaft Bayern. (Bild: Jakob Leon Klinger)

Praxispreis für Technik-Scouts der Mittelschule Mitterteich

Mitterteich/Garching. Großer Erfolg für die TechnikScouts der Mittelschule Mitterteich: Beim Landesfinale des Wettbewerbs TechnikScouts in der ESO Supernova in Garching wurde das Team mit dem Praxispreis ausgezeichnet. Der Wettbewerb TechnikScouts ist ein MINT-Berufsorientierungsprojekt des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw e. V.). Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei intensiv mit einem technischen Ausbildungsberuf auseinander. Dazu recherchieren sie den Beruf, besuchen einen Betrieb, sprechen mit Fachkräften und gewinnen Einblicke in den Arbeitsalltag. Anschließend bereiten sie ihre Ergebnisse kreativ auf und dokumentieren den gesamten Arbeitsprozess. Mit ihrem Beitrag gehörte das Team der Mittelschule Mitterteich zu den elf besten Teams Bayerns und qualifizierte sich damit für das große Finale. Als einzige Mittelschule im gesamten Teilnehmerfeld gelang den vier Schülerinnen der Einzug ins Landesfinale – ein besonderer Erfolg angesichts der starken Konkurrenz aus anderen Schularten. Gemeinsam mit ihrer Klassenleiterin Frau Weber und der Jugendsozialarbeiterin Frau Rama machten sich die Schülerinnen auf den Weg nach Garching in die ESO Supernova. Dort erwarteten die Finalteams neben einer spannenden Live-Challenge eine interaktive Ausstellung rund um Astronomie und Raumfahrt sowie die feierliche Preisverleihung. Besonders überzeugen konnte das Team mit dem praxisnahen Charakter seines Wettbewerbsbeitrags zum Ausbildungsberuf Elektroniker/Elektriker. Dafür verlieh die Jury den Praxispreis. Mit dieser Auszeichnung werden Beiträge geehrt, die einen Ausbildungsberuf besonders anschaulich, authentisch und mit einem hohen Bezug zur beruflichen Praxis vermitteln. Neben der kreativen Umsetzung fließen auch die intensive Recherche, der Austausch mit Ausbildungsbetrieben sowie die Dokumentation des gesamten Arbeitsprozesses in die Bewertung ein. Die vier Schülerinnen freuten sich gemeinsam mit ihren Begleiterinnen über den besonderen Erfolg. Der Gewinn des Praxispreises ist eine Anerkennung für ihr großes Engagement, ihre Teamarbeit und die überzeugende Präsentation ihres Projekts. Die gesamte Schulfamilie der Mittelschule Mitterteich ist stolz auf ihre Technik-Scouts. Als einzige Mittelschule im Landesfinale und als Gewinnerinnen des Praxispreises haben sie eindrucksvoll gezeigt, dass Motivation, Teamgeist und praxisnahes Lernen zu außergewöhnlichen Erfolgen führen können. Herzlichen Glückwunsch zu dieser hervorragenden Leistung!
von links: Philipp Glaab, Heiner Vierling, Gabriele Laurich, Thomas Huber, Lothar Höher, Barbara Hauer, Klaus Fischer, Maria Treiber, Hans Forster, Rosa Prell, Wolfram Vaitl, Gabriele Birkner, Matthias Weiß-Zimmermann, Konstantin Andes. (Bild: Zaneta Weidner)

Gelungenes Sommerfest des Obst- und Gartenbauvereins Weiden

Mitglieder und Freunde konnten sich vom Spruch von Aba Assa überzeugen, dass „wer einen Garten hat, der lebt schon im Paradies“. Neben der Schirmherrschaft von OB Dr. Benjamin Zeitler freute sich Vorsitzender Klaus Fischer besonders über den Besuch des Präsidenten des Landesverbandes aus München, Herrn Wolfram Vaitl, und stellte den druckfrischen Flyer zur Stiftung des Obst- und Gartenbauvereins Weiden vor. Jeder kann mit einer Spende helfen, dass es in Weiden weiterhin grünt und blüht. Ein herzliches Willkommen galt auch den Vertretern des Bezirks, der Stadtgärtnerei, der Kreisfachberatung des Landkreises Neustadt, vielen befreundeten Obst- und Gartenbauvereinen sowie dem Bienenzuchtverein. Holunderkönigin Barbara Hauer verlieh mit ihrer Aufwartung der Veranstaltung besonderen Glanz. Die Besucher erfuhren nicht nur, dass Gärten Rückzugsgebiete für Körper, Geist und Seele sind, sondern die Arbeit im Garten auch die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Vorsitzender Klaus Fischer erläuterte, dass in den Gärten Wasserflächen für unsere Insekten und Vögel immer wichtiger werden. Auch große Bäume, wie zurzeit noch im Max-Reger-Park, sind zu erhalten. Sie sind wichtig, wenn auch nicht pflegeleicht, aber gerade sie werden als Schattenspender und Lebensraum für Tiere und Insekten mit darüber entscheiden, ob in Zeiten des Klimawandels das Leben in unseren Innenstädten noch lebens- und liebenswert bleibt. Er schlug vor, neue große Bäume auf dem Platz vor dem Alten Rathaus zu pflanzen. Dies wäre ein guter Anfang und ein echtes Signalzeichen, um den Klimawandel erträglicher zu machen. Beim geselligen Zusammensein im Vereinsgarten konnten zahlreiche Erfahrungen ausgetauscht werden. Daneben erfreute die Imkerei Maier die Besucher mit faszinierenden Einblicken in das Leben der Honigbienen. Angelina Nikolova brachte vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aus Rosen näher. Kreative Holzprodukte und liebevolle Geschenke fanden die Gäste bei Monika Falk. Der Entomologe Manfred Stühle präsentierte eine große Schmetterlingsausstellung und man erfuhr bei Andrea Tröger Wissenswertes über Bernsteinschmuck. Danach stärkten sich die Besucher bei einem leckeren Mittagessen, das rasch ausverkauft war. Auch die Kuchen und Torten vom Buffet wurden bis auf das letzte Stück verzehrt. Die Besucher waren sich einig: Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.
north