Die Klassen 4a und b mit den Klassleitungen Sabrina Zwerenz und Johanna Reger trafen Landrat Hubert Schicker im Landratsamt. (Bild: Johanna Reger)

Waldershofer Grundschüler erkunden den Landkreis

Im Heimat- und Sachunterricht hatten die Viertklässler das Thema Gemeinde und Landkreis durchgenommen. Dabei stellten die Kinder fest, dass sie manche Ecken und Sehenswürdigkeiten des Landkreises gar nicht kannten. So schrieben sie einen Brief an Bürgermeisterin Margit Bayer mit dem Wunsch, den Landkreis auf einer Tagesfahrt kennen zu lernen und auch das Landratsamt zu besuchen. Bürgermeisterin Margit Bayer zeigte sich erfreut von so viel Interesse an der Heimat und den Strukturen des Landkreises, dass sie den Kindern die Finanzierung des Busses zusagte. Mitte Juli startete die Landkreisfahrt. Nach der Durchquerung des Fischhofparkes stand der Besuch im Landratsamt an. Im großen Sitzungssaal trafen die Kinder Landrat Hubert Schicker, der sich gerne den Fragen der Kinder stellte. So erfuhren die Kinder viel über die Aufgaben und den Tagesablauf des Landrates und ebenso, dass ihm die Aufgabe viel Freude bereitet. Auch wollten die Kinder wissen, ob er noch Zeit für seine Familie und Hobbys habe. Im Anschluss bekamen die Schüler von Herrn Göhl und seiner Kollegin das Landratsamt in einer Präsentation vorgestellt. In der anschließenden Führung besichtigten sie die Zulassungsstelle, das Bauamt und das Büro des Landrates. Nach einem Quiz über den Landkreis war die erste Etappe der Fahrt im Landratsamt beendet. Als nächste Station stand der Besuch der Stiftsbasilika in Waldsassen auf dem Programm. Danach ging es weiter in den Burghof der Burg Falkenberg. Beim Rundwanderweg um die Burg kamen die Kinder unmittelbar an der Waldnaab vorbei. Im Anschluss starteten die Kinder zur letzten Etappe. Am Kemnather Marktplatz erfuhren die Kinder einiges über die mittelalterliche Stadtplanung und entdeckten auf dem Weg zum Spielplatz Reste der Stadtmauer. Nach einer ausgiebigen Pause am Kemnather Spielefisch fuhren die Kinder voller neuer Eindrücke nach Hause.
Die Teilnehmenden der Waldbegehung des Grünen Ortsverbands Sulzbach-Rosenberg informierten sich gemeinsam mit Stadträtin Gaby Mutzbauer, der 3. Bürgermeisterin Yvonne Rösel und Forstleiter Bernhard Raschka über die Folgen des Klimawandels für den Bürgerspitalwald. (Bild: Yvonne Rösel)

Wald im Wandel: Forstleiter Bernhard Raschka führte durch den Bürgerspitalwald.

Zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Grünen-Ortsverbands Sulzbach-Rosenberg zu einer Waldbegehung im Bürgerspitalwald. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Auswirkungen des Klimawandels auf den heimischen Wald sowie die Frage, wie ein widerstandsfähiger Waldbestand für die Zukunft gestaltet werden kann. Die Begrüßung übernahm die grüne Stadträtin Gaby Mutzbauer. Sie betonte die Bedeutung des Waldes als Lebensraum, Klimaschützer und Erholungsgebiet. „Der Wald verändert sich sichtbar. Umso wichtiger ist es, sich vor Ort ein Bild zu machen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen“, erklärte Mutzbauer. Unter den Teilnehmenden war auch Yvonne Rösel, die 3. Bürgermeisterin der Stadt Sulzbach-Rosenberg, die die Veranstaltung begleitete und damit ihr Interesse an den aktuellen Herausforderungen der nachhaltigen Waldentwicklung unterstrich. Anschließend führte Forstleiter Bernhard Raschka die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den Bürgerspitalwald. An verschiedenen Stationen erläuterte er anschaulich die Folgen der zunehmenden Trockenheit, häufiger Extremwetterereignisse und des Schädlingsbefalls. Besonders Fichtenbestände litten unter den veränderten klimatischen Bedingungen, während widerstandsfähigere Mischwälder künftig eine immer größere Rolle spielen würden. „Wir müssen den Wald heute so entwickeln, dass auch kommende Generationen von ihm profitieren können“, machte Raschka deutlich. Dabei gehe es nicht nur um die Auswahl geeigneter Baumarten, sondern auch um Geduld und langfristiges Denken. Ein klimastabiler Wald entstehe nicht von heute auf morgen. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich über die praktische Waldpflege sowie aktuelle forstwirtschaftliche Maßnahmen zu informieren. Der direkte Austausch mit dem Forstleiter wurde von allen Seiten als besonders wertvoll empfunden. Der Grüne Ortsverband zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden. Die Veranstaltung habe deutlich gemacht, wie groß das Interesse an den Herausforderungen des Waldumbaus sei. Gleichzeitig wurde deutlich, dass der Schutz und die nachhaltige Entwicklung der heimischen Wälder eine Gemeinschaftsaufgabe sind, die Politik, Forstwirtschaft und Bevölkerung gleichermaßen betrifft.
Der neue Aussichtspunkt „Kulmblick” am Kulmberg wurde im Beisein zahlreicher Gäste offiziell eingeweiht. Das Bürgerprojekt entstand in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden der Dorfgemeinschaft Löschwitz.  (Bild: Theresa Frank)

Bürgerprojekt am Kulmberg feierlich eröffnet

Was mit einem spontanen Einfall bei einem Feuerwehrausflug begann, ist heute ein neuer Ort zum Verweilen mit herrlichem Blick auf den Rauhen Kulm. Mit einer kleinen Feierstunde hat die Dorfgemeinschaft Löschwitz am Freitag ihren neuen Aussichtspunkt „Kulmblick“ am 494 Meter hohen Kulmberg offiziell eingeweiht. Die Idee entstand vor zwei Jahren während eines Aufenthalts der Feuerwehr am Rotwandhaus im Spitzingsee-Gebiet. Dort entdeckte Projektpate Josef Frank eine Traumblickschaukel und meinte spontan: „So etwas brauchen wir auch.“ Die Begeisterung der Wandergruppe war groß – und aus dem Gedanken entwickelte sich schon bald ein Bürgerprojekt. Mit dem Kulmberg war schnell ein geeigneter Standort gefunden. Der Platz unter altem Baumbestand mit freiem Blick auf den Rauhen Kulm bot ideale Voraussetzungen. Die Stadt Kemnath genehmigte das Vorhaben im Rahmen des Bürgerbudgets mit einem Kostenansatz von rund 6.500 Euro. Was folgte, waren zahlreiche Arbeitseinsätze der Dorfgemeinschaft. In vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden entstand ein neuer Rast- und Aussichtspunkt, der künftig Einheimischen wie Gästen gleichermaßen offensteht. Bei der Gestaltung unterstützte Florian Frank vom Obst- und Gartenbauverein Kemnath mit fachlichem Rat. Die Stadtverwaltung mit Martin Graser und Andreas Gallei begleitete das Projekt unkompliziert. Für ihre Unterstützung dankte Erwin Lottes, Vorsitzender des Dorfgemeinschaftsvereins, außerdem dem Bauhof, der unter anderem Granitsteine und Hackschnitzel aus recyceltem Material zur Verfügung stellte. Ergänzt wurde die Anlage durch sieben gespendete Obstbäume sowie eine zusätzliche Ruhebank. Auch hierfür sprach Erwin Lottes den Spendern ihren Dank aus. In seinem Grußwort würdigte Bürgermeister Roman Schäffler das große ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. Projektpate Josef Frank enthüllte anschließend den Granitstein mit der Informationstafel, die den neuen Aussichtspunkt „Kulmblick“ kennzeichnet. Die Inschrift bringt die Idee des Projekts auf den Punkt: „Wo der Blick in die Ferne schweift, lädt dieser Ort zum Verweilen ein.“ Mit dem „Kulmblick“ ist am Kulmberg ein weiterer attraktiver Treffpunkt entstanden – ein Ort der Ruhe und der Begegnung, der zugleich eindrucksvoll zeigt, was eine engagierte Dorfgemeinschaft gemeinsam auf die Beine stellen kann.
v.links untere Reihe: Frühförderstellenleiterin Michaela Moore, FU Vorsitzende Evi Höllerer, Diane Schoberth, Bettina Fischer, Ergotherapeutin (Bild: Anja Segerer)

Frauen-Union Hahnbach spendet 1.000 Euro an die Frühförderstelle Sulzbach-Rosenberg

Über eine großzügige Unterstützung durfte sich die Frühförderstelle der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach am Standort Sulzbach-Rosenberg freuen: Die Frauen Union Hahnbach und Umgebung überreichte eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Einrichtung. Die Spendensumme stammt aus verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen der Frauen Union, deren Erlöse regelmäßig sozialen und gemeinnützigen Zwecken in der Region zugutekommen, sowie aus einer Einzelspende in Höhe von 500 Euro. Bei der Spendenübergabe betonte FU-Vorsitzende Evi Höllerer die Bedeutung der Arbeit der Frühförderstelle. „Kinder sind unsere Zukunft. Gerade Familien mit Kindern, die besondere Unterstützung benötigen, leisten täglich Großartiges. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass die wertvolle Arbeit der Frühförderstelle weiterhin bestmöglich umgesetzt werden kann“, erklärte die Vorsitzende der Frauen Union. Mit der Spende setzt die Frauen Union Hahnbach ein weiteres Zeichen für gesellschaftliches Engagement und die Unterstützung von Familien und Kindern vor Ort. Bei einem Rundgang schilderten Michaela Moore, Leitung der Frühförderstelle, und Ergotherapeutin Bettina Fischer die Vielfältigkeit der Arbeit. Die Frühförderstelle Sulzbach-Rosenberg begleitet Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt, wenn Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen oder besondere Förderbedarfe festgestellt oder vermutet werden. Ein interdisziplinäres Team aus Heilpädagogen, Psychologen, Logopäden, Ergotherapeuten und weiteren Fachkräften unterstützt die Kinder individuell in ihrer Entwicklung. Neben der Förderung der Kinder steht auch die Beratung und Begleitung der Eltern im Mittelpunkt der Arbeit. Ziel ist es, die Entwicklungschancen der Kinder bestmöglich zu fördern und Familien frühzeitig zu entlasten. Die Leistungen der Frühförderung sind für die Kinder und ihre Familien kostenfrei, die Kosten trägt die Krankenkasse und der Bezirk. Die Vertreterinnen der Frauen Union konnten sich bei ihrem Besuch einen Eindruck von den vielfältigen Aufgaben und Angeboten der Einrichtung verschaffen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die wohnortnahe Frühförderung für viele Familien in der Region ist. Frühförderstellen-Leitung Michaela Moore bedankte sich herzlich für die finanzielle Unterstützung. Die Spende soll dazu beitragen, Förderangebote für Kinder und Familien weiter auszubauen und notwendige Materialien anzuschaffen. Besonders im Therapiebereich sind die entsprechenden Materialien bzw. Hilfsmittel sehr teuer, deshalb freut sich die Frühförderstelle besonders über die Zuwendung.
Ehrung der bayerischen Bundessieger in der Staatskanzlei (Bild: Birgit Gröger)

73. Europäischer Wettbewerb: Leni Hoch an der bayerischen Staatskanzlei geehrt

Am 11. Juli 2026 hat Europaminister Eric Beißwenger in der Staatskanzlei die bayerischen Bundessiegerinnen und Bundessieger des 73. „Europäischen Wettbewerbs” geehrt. Der Wettbewerb, der unter dem Motto „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!” stand, weckte auch in diesem Jahr wieder großes Interesse. Bundesweit beschäftigten sich mehr als 73.000 Schülerinnen und Schüler in kreativen bildnerischen Arbeiten, Texten und medialen Projekten mit dem Thema. Allein in Bayern nahmen rund 18.000 Schülerinnen und Schüler von 220 Schulen am Europäischen Wettbewerb teil. Bayern erzielte dabei 80 Bundespreise. Eine davon ist Leni Hoch von der Lobkowitz-Realschule, deren herausragende Arbeit mit einem BLP20 gewürdigt wurde. Die kreative Schülerin nahm bereits zum dritten Mal am Europäischen Wettbewerb teil und war jedes Mal erfolgreich. Lenis Serie begann mit einem Landespreis. Im letzten Jahr gewann sie diesen erneut und durfte ihr Werk zudem bei der Preisverleihung im Spiegelsaal der Regierung der Oberpfalz vorstellen. In diesem Jahr wurde die Neuntklässlerin schließlich zu Recht bayerische Bundessiegerin. In ihrer im wahrsten Sinne des Wortes „runden” Arbeit setzte sie sich künstlerisch und kritisch mit Themen wie Menschenrechten, Gleichberechtigung, gesellschaftlichem Zusammenhalt und demokratischen Prinzipien auseinander. Der Europäische Wettbewerb wird an der Lobkowitz-Realschule mit der Expertise von Studienrätin Birgit Gröger als zuständige Kunstlehrerin begleitet und betreut. „Wir werden Lenis kreativen Werdegang gespannt weiterverfolgen und ihr für weitere Teilnahmen an Wettbewerben die Daumen drücken”, so Schulleiterin Irene Sebald.
Top motiviert war das Team der SPD Ensdorf mit Trainer Heiner Graf (2.v.l.), MdB David Mandrella (7.v.l.) und Ensdorfs Bürgermeister Hans Ram (8.v.l.) und Ortsvorsitzendem Bastian Bartmann (11.v.l.). (Bild: Michael Rabenhofer)

SPD Ensdorf nimmt mit MdB David Mandrella an Gemeindemeisterschaft teil

Zur Gemeindemeisterschaft der DJK Ensdorf trat der SPD Ortsverein Ensdorf mit prominenter Unterstützung an. Auf dem Spielfeld der DJK sahen die Zuschauer neben den 20 Spielerinnen und Spielern in den roten Trikots auch Ersten Bürgermeister Hans Ram und den Bundestagsabgeordneten David Mandrella im Aufgebot der Roten. Der SPD-Abgeordnete aus der Nachbargemeinde Kümmersbruck ist seit 30. März diesen Jahres Mitglied des Deutschen Bundestages. Bei der Gemeindemeisterschaft streifte er sich für die Vorrundenspiele das Trikot der SPD Ensdorf mit der Nummer Acht über. Als Trainer agierte Heiner Graf, fleißig wurde in den Wochen vor dem Turnier auf dem Wolfsbacher Bolzplatz geübt. Natürlich standen der Spaß, die Gemeinschaft und ein toller Nachmittag im Vordergrund. Darum hieß es mit einem Schmunzeln, im Zweifel im Zweikampf lieber nicht die „Blutgrätsche“ auspacken sondern zurückziehen. Größere Verletzungen blieben bei den SPDlern aus, Durstlöscher waren aber sehr gefragt bei knapp 30 Grad auf dem Gelände der DJK. Die Gemeindemeisterschaft fand in diesem Jahr im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-jährigen Jubiläum der DJK Ensdorf statt. Unter den neun teilnehmenden Teams gelang der SPD-Mannschaft ein vielumjubeltes 2 zu 0 im ersten Vorrundenspiel gegen die Truppe vom „Ensdorfer Umland“. Zwar verlor man die beiden folgenden Matches gegen „Steinäcker“ und „AC Dings“, die Spielfreude und den Humor verlor man dabei jedoch nie. David Mandrella hatte großen Spaß mit den Kameraden der Ensdorfer SPD und freute sich, dass der Ortsverein so gut in der Gemeinde integriert ist. Bürgermeister Hans Ram zeigte sich stolz ob der großen Beteiligung mit zahlreichen Teams und der großen Kameradschaft in und um die DJK Ensdorf. „Unsere Gemeindemeisterschaft ist ein Gemeindefest 2.0“, freute sich der Rathauschef. Beim Neun-Meter-Schießen setzte sich das Team der Ensdorfer SPD gegen den Opel Club durch und belegte den fünften Platz im Turnier. Gewonnen hatte das Turnier das Team „Steinäcker“.
„Dai zwoa & ich „ sorgten wieder für hervorragende Unterhaltung am Feuerabend (Bild: Christina Wilfling)

Feuerwehr Lanz begeistert mit „Feuerabend”

Das Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr Lanz unter dem Namen „Feuerabend” erwies sich auch in diesem Jahr wieder als voller Erfolg. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern folgten der Einladung und sorgten für eine bestens gefüllte Festfläche. Kulinarisch wurden die Gäste mit einer vielfältigen Auswahl verwöhnt. Besonders gefragt waren die leckeren Spezialitäten aus dem Backofen, die Gyrosteller sowie die frisch zubereiteten Langosch. Mit den Kindern wurde wieder Stockbrot und Popcorn am Lagerfeuer zubereitet. Die große Resonanz zeigte sich deutlich: Zeitweise waren sämtliche Plätze belegt und die Besucher genossen bei sommerlichen Temperaturen die gemütliche Atmosphäre. Der „Feuerabend” hat sich mittlerweile zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Region entwickelt und lockte erneut viele Gäste nach Lanz. Für die kühlen Getränke sorgte das Brauhaus Floß, für die musikalische Unterhaltung sorgte wieder das Trio „Dai zwoa & ich” Die beliebte Kreativecke für die Kinder sowie die Cocktailbar für die Erwachsenen rundete das Programm ab. Hinter der gelungenen Veranstaltung stand ein erheblicher organisatorischer Aufwand. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Lanz waren für das Fest das gesamte Wochenende im Einsatz. Von den Vorbereitungen über die Betreuung der Gäste bis hin zum Abbau sorgten die Kameradinnen und Kameraden mit großem Engagement für einen reibungslosen Ablauf. Die Freiwillige Feuerwehr Lanz bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Kommen sowie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Erfolg des „Feuerabends” beigetragen haben.
50 Jahre nach der Einschulung in die damalige Volksschule gab es viel zu erzählen. Manche Männer und Frauen erkannten sich nicht auf Anhieb wieder. Die Lehrerinnen Maria Voit-Steinberger (zweite Reihe, zweite von links stehend) und Dagmar Heine (dritte Reihe, erste rechts) sowie Rektorin a.D. Waltraud Waag-Schmidt (vierte Reihe, erste rechts) mischten sich beim Klassentreffen ebenfalls unter die Ehemaligen, (Bild: Martin Hanauer)

50 Jahre schnell vergangen

Rund fünf Jahrzehnte nach ihrer Einschulung im Jahr 1976 trafen sich kürzlich 47 ehemalige Schüler und Schülerinnen der vier damaligen Einschulungsklassen der Schulen Vohenstrauß und Altenstadt bei Vohenstrauß. Nicht zu fassen, aber seit unserem ersten Schultag sind tatsächlich rund 50 Jahre vergangen, sagte Mitorganisator Gerhard Schieder bei der Begrüßung in der Gaststätte Kegelbahn TriffNix in Altenstadt bei Vohenstrauß. Dem Organisationsteam gehörten weiterhin an: Brigitte Scherer-Schrödl, Christine Hüttl, Rita Thalhofer geb. Wiesent, Ilona Wurdack, Sabine Völkl geb. Thielsch, Sonja Fischer geb. Zeller, Gerhard Schieder, Martin Puff, Peter Grosser und Martin Hanauer. Nach der Kaffeerunde machten sich alle auf um Erinnerungsfotos vom Treffen zu machen. Besonders freute das Organisationsteam und alle Anwesenden, dass drei (siehe Text unter dem Bild) der damaligen Lehrerinnen sich die Zeit nahmen und das Treffen besuchten. Nicht vergessen wurden die verstorbenen Lehrer und Lehrerinnen Veronika Scherm, Johanna Fischer und Wilfried Siebert sowie die verstorbenen Mitschüler Martin Helgert, Udo Forstner, Johann Eckl, Andreas Scheuner und Markus Urban. Bei herrlichem Sommerwetter wurden von Nachmittag an den ganzen Tag bis in die Nacht hinein gute und angenehme Gespräche unter den Anwesenden geführt. Man erinnerte sich gemeinsam an viele schöne Stunden und Gegebenheiten der gemeinsamen Schulzeit. Abschließend wurde vereinbart, sich bereits in 5 Jahren, und nicht wie üblich erst in 10 Jahren, wieder treffen zu wollen.
Große Freude hatten die kleinen Gäste des Riedener Pfarrfestes bei der ersten Tretbulldogausfahrt. (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Pfarrfest mit buntem Programm für Klein und Groß

Am vergangenen Sonntag feierte die Pfarrei Rieden ihr Pfarrfest. In der Früh begaben sich Gläubige, die Fahnenabordnungen der Feuerwehr Rieden, KAB Rieden und der Schützengesellschaft Vilstal Rieden zusammen mit den Musikanten der Blaskapelle St. Georg Rieden samt Markträten und Bürgermeistern in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zum Gottesdienst. Unter der musikalischen Umrahmung von der Blaskapelle St. Georg Rieden zelebrierte Pfarrer Slawomir Niemczewski die Heilige Messe. Beim anschließenden Friedhofsgang wurden die Gräber der Verstorbenen der Pfarrei gesegnet. Der Pfarrgemeinderat hatte derweil alles aufgebaut für eine rundum angenehme Atmosphäre im Pfarrgarten. Die KAB Rieden kümmerte sich um den Verkauf von Kaffee und Kuchen. Bei der reichhaltigen Auswahl an schmackhaften Kuchen, Torten und Kücheln lohnte sich das Warten in der Schlange sicherlich. Herrlich lag der Duft der resch gegrillten Bratwürste in der Luft und bei den heißen Temperaturen kühlten sich die Gäste mit Kaltgetränken in den aufgebauten Zelten. Das Orchester der Blaskapelle St. Georg Rieden spielte im Pfarrstadel schwungvoll auf. Wer mochte, konnte gegen eine freiwillige Spende zugunsten des Kindergartens St. Georg Rieden sich ein Bild aus der Reihe aussuchen, welche die Kinder der Tagesstätte gemalt hatten. Am frühen Nachmittag wurde vom Pfarrgarten bis zur Eisdiele ein heißer Reifen gefahren bei Riedens erster Tretbulldogausfahrt, zu der sogar sich sogar Pfarrer Niemczewski und Kirchenpfleger Christian Bauer in die Pedale traten. Viele Kinder hatten große Freuden, Runde für Runde zu drehen. Die Straße wurde kurzzeitig von den Kameraden der Feuerwehr Rieden verkehrssicher abgesperrt. Wenig später lauschten die Gäste des Pfarrfestes den Kindern der Bläserklasse von Grundschule und Blaskapelle Rieden unter der Leitung von Sophie Rüth. Den brandenden Applaus hatten sich die Kinder redlich verdient. Den musikalischen Genuß rundeten am späten Nachmittag der Richard mit dem Bose zünftig ab.
„Aufstieg in die erste Klasse” – Unter diesem Motto feierten die 26 Vorschulkinder des Kindergartens St. Martin ihren Abschied aus der Kindergartenzeit. (Bild: Alexander Schmid)

Vorschulkinder feiern ihren „Aufstieg in die erste Klasse”

Am Freitag, den 17. Juli, fand im Kindergarten St. Martin die diesjährige Vorschulparty statt. Gemeinsam mit allen Kindern, Erzieher/innen und Kinderpflegerinnen feierten die 26 Vorschulkinder ihre letzte große Feier vor dem Start in die Grundschule. Passend zur diesjährigen Fußball-WM stand die Party ganz unter dem Motto „Fußball”. Mit viel Begeisterung meisterten die Kinder verschiedene Spiele, bastelten kreative Erinnerungsstücke und nahmen an einer spannenden Schnitzeljagd rund um den Kindergarten teil. Zurück im Kindergarten wartete bereits die nächste Überraschung: Der Elternbeirat hatte eine Schatzsuche vorbereitet. Anschließend konnten die Kinder am Lagerfeuer Stockbrot backen und Marshmallows rösten. Die fröhliche Stimmung und die vielen lachenden Gesichter zeigten deutlich, wie viel Spaß alle Beteiligten an diesem besonderen Tag hatten. Ein weiteres Highlight waren die selbst gestalteten T-Shirts mit dem Spruch „Aufstieg in die erste Klasse”, die perfekt zum Fußballthema passten und den Kindern als Erinnerung an ihre Kindergartenzeit überreicht wurden. Zum Abschluss wurde in einem Gruppenzimmer eine Kinderdisco gefeiert. Bei Musik, Tanz und einem Glas Kindersekt stießen die Vorschulkinder gemeinsam auf den bevorstehenden und zugleich emotionalen Übergang in die erste Klasse an. Mit vielen schönen Erinnerungen und großer Vorfreude verabschieden sich die 26 Vorschulkinder nun vom Kindergarten St. Martin und freuen sich auf ihren nächsten großen Schritt – den „Aufstieg in die erste Klasse”.
(v.l.) Vorsitzender Manfred Schlosser, Maximilian Zach (HvO), Anna Schreiner (HvO), Stellv. Vorsitzender Christian Gräßmann (Bild: Jonas Gräßmann)

Kolpingfamilie Schnaittenbach unterstützt die „Helfer vor Ort” der Wasserwacht Hirschau

Dank der Erlöse aus unseren Altkleider-Sammelaktionen sowie aus Bewirtungsaktionen über das gesamte Jahr hinweg konnten wir auch 2026 erneut Menschen und Institutionen mit Spenden unterstützen. Ein besonderes Anliegen war uns dabei die Stärkung regionaler Hilfe: Eine unserer diesjährigen Zuwendungen ging im Rahmen des Pfarrfestes 2026 an die „Helfer vor Ort” der Wasserwacht Hirschau. Die „Helfer vor Ort” sind eine freiwillige, vollständig ehrenamtliche und regionale Ergänzung des Rettungsdienstes. Bei einem Notfall werden sie gemeinsam mit dem Rettungsdienst alarmiert und sind zur Stelle, wenn Notarzt oder Rettungswagen nicht unmittelbar verfügbar sind. Sie rücken zu jeder Tages- und Nachtzeit aus und übernehmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des regulären Rettungsdienstes. Im Jahr 2026 verzeichneten die „Helfer vor Ort” bereits rund 40 Einsätze, viele davon auch im Stadtgebiet Schnaittenbach. Da die Kosten für den Betrieb des Einsatzfahrzeuges und die Beschaffung der Ausrüstung durch Spenden finanziert werden müssen, unterstützen wir gerne mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro. So tragen wir dazu bei, dass die „Helfer vor Ort” auch künftig schnell und zuverlässig helfen können. Mit dieser Spende möchten wir nicht nur Dank und Anerkennung für den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz ausdrücken, sondern auch ein Zeichen für gelebte Nachbarschaft und Zusammenhalt setzen. Unsere Fördermittel stammen aus dem Engagement unserer tatkräftiger Mitglieder und die Unterstützerinnen und Unterstützer, die durch ihre Kleiderspenden sowie durch Besuche unserer Bewirtungsaktionen, diese Hilfe erst möglich machen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die durch ihre Mithilfe, Spenden und Besuche unserer Aktionen diese Förderung ermöglicht haben.
Die Teilnehmergruppe vor dem Solsteinhaus. (Bild: Peter Bublitz)

Sonnige Tage im Karwendel

Am vergangenen Wochenende startete die diesjährige Sektionsfahrt der DAV Sektion Sulzbach-Rosenberg ins Karwendel. Der Reisebus brachte die TeilnehmerInnen nach Seefeld zu den Bergbahnen Rosshütte, von dort erfolgte der Aufstieg in 3 Gruppen zur Nördlinger Hütte. Der spektakulärste Zustieg war sicher der Steig über das Seefelder Joch, auf dieser großartigen Kamm- und Grat Tour werden die Seefelder Spitze und die Reither Spitze überschritten. Bei fast 30 Grad war der auffrischende Wind angenehm und die Nördlinger Hütte, die höchste Karwendel Hütte auf 2.238m eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Anfang September wird die Hütte ganz abgerissen und ein moderner Neubau entsteht bis 2028. Am darauffolgenden Montag war das Ziel das Solsteinhaus. Eine Gruppe nahm den Freiungen Höhenweg mit Besteigung der Kuhlochspitze und konnte das Ziel in 6 Stunden erreichen, die anderen nahmen die Alternative über den Ursprungsattel, Jöchelschrofen und Eppzirler Scharte. Der eine Weg ist ausgesetzt und erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, der andere Weg ist nicht weniger herausfordernd, da steil und mit rolligem Gestein versehen. Keine Wolke am Himmel, alle kamen trocken am Solsteinhaus an. Am dritten Tag war der Übergang zur Neuen Magdeburger Hütte geplant. Leider kippte die Wetterlage, sodass die Variante über den Großen Solstein zur Neuen Magdeburger Hütte angesagt war. Der Gipfel auf 2541m Höhe konnte noch trocken erreicht werden, beim Abstieg mussten die Wanderer einen Felsüberhang zum Schutz vor Gewitter aufsuchen. Nach einer halben Stunde waren die Nebelschwaden verschwunden und der Starkregen vorbei und die Hütte konnte gut erreicht werden. Alle Davler waren unfallfrei ans Ziel gekommen, dem urigen Hüttenabend stand nichts im Wege. Am Mittwoch war leider Dauerregen, sodass nur der direkte Abstieg nach Hochzirl in Frage kam. Der Reisebus brachte die TeilnehmerInnen wieder gut nach Hause.
Die Schüler und Lehrkräfte durften auf der Burg Trausnitz in historische Gewänder schlüpfen. (Bild: Nikolaus Scherr)

Schullandheimaufenthalt Burg Trausnitz

Drei unvergessliche Tage auf der Burg Trausnitz erlebten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach jetzt gegen Ende des Schuljahres. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Schulleiterin Waltraud Eichstetter, Ramona Seiderer und Maria Kornitzky verbrachten die Schüler drei erlebnisreiche Tage auf der Burg Trausnitz. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen zahlreiche spannende Aktivitäten. Bei einer Burgführung erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über das Leben im Mittelalter und erkundeten die beeindruckende Burganlage. Besonders kreativ ging es beim Herstellen von Zirbenkissen und beim Kerzenziehen zu. Außerdem konnten die Kinder beim Programm „Rund ums Feuer“ viel Interessantes über den richtigen Umgang mit Feuer sowie dessen Bedeutung früher und heute lernen und selber mit Feuersteinen Feuer machen. Besondere Highlights waren der gemeinsame Abend am Lagerfeuer, dort wurde Stockbrot gebacken sowie am zweiten Abend das Rittermahl. In mittelalterlichen Gewändern schlüpften die Kinder in die Rollen von Burgbewohnern vergangener Zeiten und genossen gemeinsam mit den Kindern und Lehrerinnen der Nachbarschule aus Winklarn ein festliches Mahl in besonderer Umgebung. Auch ein Ausflug zum nahegelegenen Stausee sorgte für viel Freude und bot Gelegenheit, die Natur rund um die Burg zu entdecken. Sport und Bewegung kamen ebenfalls nicht zu kurz beim nahegelegenen Fußballplatz. Die drei Tage auf der Burg Trausnitz werden den Kindern und ihren Lehrkräften noch lange in schöner Erinnerung bleiben. Neben vielen neuen Eindrücken stärkten die gemeinsamen Erlebnisse vor allem den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft.
Maria Hermann-Preßl, Heike Bauriedl und Josef Preßl (4. v. li.) nahmen gerne die Spende des Waidhauser Frauenbundes von Jutta Reinisch (3. v. li.), Christl Kaas und weiteren Mitgliedern entgegen. (Bild: Siegfried Zeug)

Frauenbund spendet für Bilder-Restaurierung

Mit einer beträchtlichen Spende brachte der Waidhauser Frauenbund den Heimatkundlichen Arbeitskreis Waidhaus (HAK) einen großen Schritt näher an das gesteckte Ziel, zwei fast in Vergessenheit geratene Kirchenschätze restaurieren zu lassen und ihnen danach einen würdigen Platz in der Waidhauser Pfarrkirche zu bieten. Ein Gemälde zeigt den Hl. Emmeram, den Patron der Pfarrkirche und das zweite den Hl. Antonius. Beide Bilder waren nach Umbauten und Renovierungen des Gotteshauses auf dem Dachboden der Kirche eingelagert. Der Vorsitzende des HAK Waidhaus und Ortsheimatpfleger, Andreas Ringholz, brachte den Stein ins Rollen und startete bei der Volksbank Nordoberpfalz eine Crowdfunding-Aktion, bei der jede Spende von der Volksbank verdoppelt wird. So sollen die notwendige Summe zusammenkommen, um die Gemälde aus dem frühen 19. Jahrhundert restaurieren zu lassen. Nach dem Gottesdienst am 5. Juli übergab die Vorsitzende des Frauenbundes Waidhaus, Christl Kaas, mit einer Abordnung des Vereins eine großzügige Spende. Jutta Reinisch begrüßte die Anwesenden und lud zu einem Glas Sekt ein. Pfarrer Adam Karolczak war wegen des Ulrichsbergfestes verhindert. Der zweite Vorsitzende des HAK, Josef Preßl, die Schatzmeisterin, Maria Hermann-Preßl und Heike Bauriedl als Kirchenpflegerin nahmen die Zuwendung für die Restaurierung freudig entgegen und bedankten sich mit einem „Vergelt’s Gott“ beim Waidhauser Frauenbund.
1. Hängebrücke, 2. Bodensee, 3.Wutachschlucht, 4-5.. Schluchtenweg, 6 Moormandl. (Bild: Maria Honig)

Am Bodensee und im tiefen Schwarzwald

Der Bayerische Wald-Verein und der DAV unternahmen eine Wanderwoche in den tiefen Schwarzwald und an den Bodensee. Ausgerechnet die heißesten Temperaturen des Sommers gab es in der Wander- und Kulturwoche. Hoch oben am Feldberg ging es dann Richtung Todtnau auf dem Wasserfallsteig, entlang und bergab den schmalen Steig an den kühlenden Wasserfällen entlang, immer wieder wurde die Nähe des erfrischenden Wassers gesucht. Durch viel Wald und immer wieder mit schönem Ausblick auf die tiefen, dunklen Täler. Danach ging es zum Fahler Wasserfall, er fällt 97 Meter in die Tiefe, und von der Wildline Hängebrücke, 380 Meter lang und 60 Meter über dem Boden, das wackelt und der Herzschlag wird höher. Nicht für jeden ein Vergnügen. Das Schwäbische Meer lag glänzend in der Sonne mit seinem türkisfarbenen Wasser und der Weite ist eine Augenweide. Bei der Wanderung durch die Weinberge gab es immer den herrlichen Blick zum und über den See, das ist Urlaub pur und lässt die Hitzeanstrengung ein wenig erträglicher machen. Die Gruppe, die nicht mit im Weinberg war, machte einen Stadtbummel und besichtigte Meersburg. Die Nase in dem Wind bei der Überfahrt mit der Fähre nach Konstanz war sehr erfrischend. Im kühlen Reisebus ging es zum Ursprung der Donau, nach Donaueschingen. So klein fängt auch die große Donau an. Wer im Schwarzwald wandern geht, muss in der Wutachschlucht gewesen sein, mit ihrer Vielfalt an Pflanzen-, Blüten- und Farnenwelt ist sie seit 1939 schon Naturschutzgebiet. Und es stimmt, am schmalen Grat an der großen Felsenwand entlang, unter den Wanderern der Fluss, die Wutach, angenehm kühl und schattig war es dort. Über viele Brücken mussten wir dann gehen in dem 3-Schluchten-Weg, aber steil, rutschig und eng ging es bis zum Ende. In der Mitte eine alte ausgediente Mühle, als Gasthaus umgebaut, war ein herrlicher Zwischenstopp. Vom Hochmoor und den Skisprungschanzen von Hinterzarten wanderte dann eine kleine Gruppe über den Berg zum Titisee, einige gingen baden, die anderen machten die Uferpromenade unsicher. Auf der Heimfahrt stand Freiburg mit Besichtigung auf dem Programm. Mit ihrem schönen Dom und der langen Geschichte, den schönen Bürgerhäusern, mit Gold verzierten Gittern vor den Fenstern ließ auf reiche Handelsleute ahnen. Süß waren auch die kleinen Kanäle zwischen den Straßen der Altstadt, wenn sie auch früher einem anderen Zweck dienten, nicht tief, aber immer für eine Erfrischung der Füße gut. So ging auch der heißeste Urlaub zu Ende und der Südschwarzwald hat viel zu bieten.
Streicheleinheiten für die Pferde von den Kindern aus Wernberg (Bild: Lisa Saradeth)

Klasse 3a und 3/4 entdecken das Hofleben in Brudersdorf

Einen erlebnisreichen Ausflug durften die Klassen 3a und 3/4 heute auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Schönberger in Brudersdorf erleben. An vielen verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah in das Leben auf einem Bauernhof eintauchen und dabei jede Menge Neues erfahren. Gleich zu Beginn ging es auf Entdeckungstour über den Hof. Heu und Stroh wurden genau unter die Lupe genommen und die Kinder erfuhren, wofür diese Materialien gebraucht werden. Besonders spannend war auch das Mahlen von Hafer: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst ausprobieren, wie aus den Körnern eine wichtige Zutat für leckere Lebensmittel entsteht. Natürlich durfte auch der Kontakt zu den Tieren nicht fehlen. Die Kinder beobachteten und fütterten die Hühner, schauten sich die Pferde und Kühe ganz genau an und lernten viel über die artgerechte Haltung der Tiere. An einem anschaulichen Modell konnten sie außerdem den Verdauungsvorgang einer Kuh nachvollziehen und bekamen dadurch einen noch besseren Einblick in die Landwirtschaft. Auch die Werkstatt des Hofes wurde erkundet. Die Kinder staunten über die verschiedenen Geräte und Maschinen und durften sich sogar in einen Radlader setzen. So konnten sie sehen, welche großen Fahrzeuge und Werkzeuge auf einem Bauernhof täglich zum Einsatz kommen. Nach den vielen Eindrücken wartete eine leckere Hofbrotzeit auf die fleißigen Entdeckerinnen und Entdecker. Bei Apfelsaft und frischen Butter-Schnittlauch-Broten wurde gemeinsam gegessen und geplaudert. Aus dem selbst gemahlenen Hafer entstand außerdem ein köstliches Müsli mit Joghurt und frisch geschleudertem Honig. Besonders beeindruckend war für einige auch die Geschichte der fleißigen Bienen: Eine Biene legt in ihrem kurzen Leben eine Strecke zurück, die ungefähr einmal um die Erde reichen würde – und trotzdem reicht ihre Arbeit nur für etwa einen Teelöffel Honig. Deshalb wurde der wertvolle Honig von den Kindern natürlich besonders aufmerksam genossen. Der Ausflug auf den Erlebnisbauernhof Schönberger war für alle ein spannender und lehrreicher Tag. Die Schülerinnen und Schüler durften vieles selbst ausprobieren, Fragen stellen und Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten sie schließlich wieder zurück – und waren sich einig: Dieser Bauernhoftag war etwas ganz Besonderes!
Sommerfest der beiden Frauenbünde im Bärnstüberl Würzelbrunn. (Bild: Christina Kreuzer)

Ökumenisches Sommerfest wieder von Erfolg gekrönt

Die beliebte Veranstaltung der beiden christlichen Konfessionen im renommierten und idyllisch gelegenen Bärnstüberl in Würzelbrunn, einer Wohlfühloase der besonderen Art, stand ganz im Zeichen gelebter Ökumene. Die Organisation lag in diesem Jahr in den Händen des katholischen Frauenbundes - unter dem Vorsitz von Christina Schaller - zusammen mit ihren engagierten Mitgliedern aus dem Führungskreis. Der evangelische Frauenbund mit Christa Riedel an der Spitze und ihr Team unterstützen das Fest bestens. Für die Wanderfreunde wurde der Radweg gewählt um in den beschaulichen Ortsteil von Floß zu gelangen. Nach ca. einer Stunde Fußmarsch erwartete die Gruppe ein schmackhaftes und üppiges Büfett, das nicht nur ein Augenschmaus war, sondern Genuss auf höchstem Niveau und man schlemmte im wahrsten Sinne des Wortes wie „Gott in Frankreich.” Der gesellige Abend wurde musikalisch von Helmy aus Weiden umrahmt, der mit seinem Akkordeon mächtig aufspielte und so für fröhliche Stimmung und vor allem gute Laune sorgte. Sommerblütenduft, angeregte Gespräche und das goldene Licht der untergehenden Sonne prägten die Abenddämmerung, ein zauberhafter Moment. Besonders beeindruckend waren die familiäre Atmosphäre, die zuvorkommende Hilfsbereitschaft sowie die Herzlichkeit der Familie Gollwitzer. Auch der starke Zusammenhalt, das gute Miteinander und die feste Verbundenheit der beiden Frauenbünde untereinander wurden bei diesem Ereignis erneut unter Beweis gestellt.
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