Neuer Ehrenamtspreisträger im BLSV-Sportkreis Amberg-Sulzbach ist Markus Hummel vom SV Schmidmühlen.  (Bild: Andreas Allacher)

Träger des BLSV-Ehrenamtspreises

Bereits zum zehnten Mal hat der Bezirk Oberpfalz des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) seinen Ehrenamtspreis verliehen – diesmal an zehn „Stimmen des Sports und der Sportvereine“, wie die Bezirksvorsitzende Barbara Hernes die Preisträger im Haus Johannisthal begrüßte. Die ausgezeichneten Ehrenamtler, die teilweise schon seit Jahrzehnten ihre Sportorganisation prägen, schaffen mit ihrem Engagement und ihren Ideen auch die Grundlage für einen zukunftsfähigen Sport, lobte Hernes deren herausragenden Einsatz – egal, ob im Breiten- oder Gesundheitssport, wo alle davon profitierten, oder im Spitzensport, wobei sie auf eine baldige Neuauflage der Olympische Spiele in München hoffte. „Freiwilliges Engagement ist die Basis des Vereinssports!“. Neuer Ehrenamtspreisträger im BLSV-Sportkreis Amberg-Sulzbach ist Markus Hummel vom SV Schmidmühlen. „Du hast den Verein durch schwierige Zeiten geführt und bist heute sein Gesicht und seine Stimme“, sagte der Stellvertretende BLSV-Kreisvorsitzende Albert Kellner über den Ehrenamtler, der sich seit 1985 an verschiedenen Stellen im Verein engagiert. Seit 2020 steht er an der Spitze des SV Schmidmühlen; im Vereinsausschuss war er von 2014 bis 2020 tätig. 25 Jahre lang hatte das Amt des 1. Spielleiters inne, nachdem er zuvor 2. Spielleiter war und als Jugendleiter das Fundament für eine neue Fußballer-Generation gelegt hatte. Menschen wie Markus Hummel seien „der Kleber, der unsere Gesellschaft und unsere Sportvereine zusammenhält“, würdigte ihn Albert Kellner: „40 Jahre Engagement bedeuten nicht nur 40 Jahre Arbeit: Es bedeutet 40 Jahre Herzblut, 40 Jahre Verzicht auf Freizeit und 40 Jahre Dienst an der Gemeinschaft.“
Die Stammtischschwestern und Stammtischbrüder der „Sauberen Platten und wuchtigen Zinken” (hi.steh.) mit Wirt Martin Lotter und Vorstand Armin Kraus. (Bild: Christine Lotter)

Jahresversammlung des Stammtisches „Saubere Platten und wuchtige Zinken”

Der Stammtisch „Saubere Platten und wuchtige Zinken” hielt im Stammlokal „Zum Bartl” seine Jahresversammlung ab. Von den 33 Stammtischlern waren 25 anwesend. Vor der Versammlung gab es sauere Knöcheln und Brautwürste. Dies ließen sich alle, natürlich mit einem halben Bier schmecken. Da das Essen sehr fett war , gab Martin Lotter eine Runde Schnaps aus. Bei der anschließenden Jahresversammlung gedachte man nach der Begrüßung durch Vorstand Armin Kraus, an die verstorbenen Stammtischler. Dann trug Hans-Jürgen Reitzenstein, das von Karl-Heinz Neidel verfasste Protokoll der Jahresversammlung von 2025 vor. Im Anschluss gab Werner Kirschner seinen Kassenbericht zum Besten. Alle Anwesenden waren damit zufrieden und entlasteten den Kassier und den Vorstand einstimmig, per Handzeichen. Im Vorstandsbericht ging Armin Kraus auf die Geburtstage, die Stammtischessen und die Neuaufnahmen ein. Letztere bedankten sich für die Aufnahme und drückten ihre Dankbarkeit in flüssiger Form aus. Die Geburtstagskinder, die einen runden feiern konnten, wurden mit einem Tragerl Bier, einen paar Bauernseufzer und einer persönlichen Karte von Karl-Heinz Neidel beschenkt. Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Kraus, bei der Bedienung Michaela und der ganzen Familie Lotter, für den ganzjährlichen Einsatz für den Stammtisch. Es ist ein großes Stück Wirtshauskultur und Bayerische Gemütlichkeit, was hier jeden Donnerstag, schob über 60 Jahre, gepflegt wird, so Kraus. Das müssen wir auch für die nächsten Generationen bewahren. Im Anschluss gab es von Christian Sperber einen Vortrag über sein neues Braukonzept und einen Ausblick in die Zukunft der Brauerei. Dabei durfte eine Bierverkostung nicht fehlen. Dem folgte ein gemütlicher Stammtischabend mit Ratsch und Tratsch und einem schallenden „Prost” über die Tische hinweg.
Johanna Bauer wurde mit tosendem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. Es gratulierten die Vorstände (von links) Dr. Sebastian Grabowski, Michael Schübel, Tobias Heidl und Johannes Bauer.  (Bild: Renate Daller)

Neues Ehrenmitglied bei der Schützengesellschaft „Edelweiß”

Im 3. Teil der Generalversammlung von Edelweiß wurden nun die Zahlen und der Haushaltsplan durch eine Power-Point-Präsentation vom Kassier Johannes Bauer da gelegt. Durch das Volksmusikfest „kummt’s eina“ konnte man einen tollen Gewinn einfahren. Dieser wurde gleich umgesetzt und in notwendige Anschaffungen für den Sport mit einem Licht- und Jugendgewehr investiert. Die Revisoren hatten sich Zeit genommen und die Jugend-, Damen- und Hauptkasse geprüft, exakt alle Belege kontrolliert und konnten nur bestätigen, dass wie immer alles top ist und 100 % korrekt war. Somit hatte alles seine Richtigkeit und es stand nichts dagegen für die Entlastung des Kassiers und der Vorstandschaft. Da Christian Popp nicht mehr antritt als Revisor fand sich schnell ein neuer, der einstimmig gewählt wurde und heißt Norbert Kummert. Dann kam man zu einen weiteren wichtigen Punkt Antrag auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrages. Der Verbandsbeitrag für den Oberpfälzer Schützenbund wurde bereits 2025 um zwei Euro erhöht. Steigende Inflation, Heizung und so weiter fordern ein Handeln. Deshalb erhöht Edelweiß um drei Euro. Dem Antrag wurde zugestimmt. Dann kam man noch zu einer besonderen Ernennung zur Ehrenmitgliedschaft. Die Laudatio hielt Vorstand Sport Michael Schübel über Damen- und Schießabendleiterin Johanna Bauer. Es folgten eine Vielzahl an Ehrungen und Abzeichen, sportliche Erfolge, wie zum Beispiel 11 Mal Schützenliesl und 3 Mal Landkreisliesl sowie auch drei Mal Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft mit dem Zimmerstutzen. Seit 45 Jahren ist sie Mitglieder und auch genauso lange 1. Damenleiterin. 29 Jahre Ausschussarbeit, Beigeordnete Gau Amberg seit 2007 und 20 Jahre 3. Schützenmeisterin. Sie ist die gute Seele im Verein, mit Tatkraft als Erste zur Stelle und für die Vereinsfamilie wie eine Mutter. Mit tosendem Applaus wurde ihr die Ehrenmitgliedschaftsurkunde überreicht. Zum Schluss durfte man noch ein neues Mitglieder Julia Binder willkommen heißen.
Der Frauenbund hatte zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Die Vorstandschaft hielt Rückblick und informierte die Mitglieder. (Bild: Peter Garreiss)

Bei der Jahreshauptversammlung - Rückschau auf das abgelaufene Vereinsjahr

Nach der Monatsmesse für die verstorbenen Mitglieder trafen sich die Frauen des Katholischen Frauenbundes Moosbach zur Jahreshauptversammlung im Pfarrheim. Vorsitzende Angelika Hierold konnte dazu die Diözesanvorsitzende Martha Bauer, Geistlichen Beirat Pfarrer Udo Klösel und zweiten Bürgermeister Bernhard Rom begrüßen. Nach dem Todengedenken für sieben verstorbene Mitglieder trugen anschließend das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung die Schriftführerinnen Ulrike Selch und Silke Wittmann vor. Vorsitzende Hierold erinnerte in ihrem Tätigkeitsbericht an die zahlreichen Aktionen und wiederkehrenden Bräuche im Vereinsjahr. Teilgenommen wurde auch an kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen. Außerdem wurden Herzkissen genäht für die an Brustkrebs erkrankten Frauen im Klinikum Weiden. Die neue Krabbelgruppe unter der Leitung von Julia Weiß wurde gestartet. Hierold erinnerte an den Ellen Ammann-Abend und wies auf die Vernetzung hin. Der kürzlich gehaltene Sauerteigvortrag war der Renner im vollen Pfarrheim. Vorsitzende Angelika Hierold dankte namentlich den Frauen bei der Durchführung der vielen Aktionen. Dies könne nur geleistet werden, wenn die Vorstandschaft und die helfenden Mitglieder zusammen stehen und tatkräftig sowie eigenständig Veranstaltungen übernehmen. Dazu rief Hierold die Frauen auf und bat um Mitwirkung. Je mehr Beauftragte es sind, um mehr Aktionen können durchgeführt werden. Zahlreiche Aufgaben auf viele Schultern verteilt kann es gelingen, dass alle Spaß und Zeit dafür haben. Über die Vereinkasse berichtete Schatzmeisterin Elisabeth Reger. 250 Euro Spende erhielten sie von der Volks- und Raiffeisenbank. Die Ausgaben an Spenden betrugen 2.150 Euro (jeweils 250 Euro für die Ministranten, Blumen für die Kirchen Moosbach und Tröbes, die Musikschule, den Sponsorenlauf der Grundschule, 150 Euro Material für Herzkissen und 900 Euro für die Kirchenorgel. Die Kasse prüften Monika Rappl und Waltraud Bäumler. Über die Kochbuch-Kasse informierte Elfriede Völkl. Daraus wurden 1.000 Euro gespendet jeweils 500 Euro für Strom- und Heizkosten im Pfarrheim und für den Förderverein Skilift Fahrenberg. Die Kasse wurde von Elisabeth Völkl geprüft. Die Versammlung erteilte den Schatzmeisterinnen und ebenso der Vorstandschaft die Entlastung.
Teilnehmer vom Gesunden Frühstück mit Bürgermeister R. Teplitzky (Bild: Michael Welnhofer)

Gesund genießen in geselliger Runde: AWO lädt zum Frühstück bei der „Grünen Woch“ ein

Im Rahmen der „Grünen Woch“ hat der AWO-Ortsverein Oberviechtach einmal mehr gezeigt, wie einfach und zugleich genussvoll gesunde Ernährung sein kann. In den Räumen des Mehrgenerationentreffs Am Sandradl 20 versammelten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher zu einem gemeinsamen Frühstück, das nicht nur den Gaumen, sondern auch die Gemeinschaft stärkte. Neben den klassischen Frühstückszutaten wie Kaffee, Tee, Milch, Wurst und frischen Eiern legte die AWO in diesem Jahr besonderen Wert auf zuckerarme und ausgewogene Produkte. So fanden sich auf dem liebevoll gedeckten Buffet unter anderem Joghurt und Frischkäse, ergänzt durch eine Auswahl an Haferflocken, Dinkelflakes und weiteren Getreideprodukten. Selbstgemachte Marmeladen und Honig aus eigener Herstellung – freundlicherweise von Frau Hubatsch bereitgestellt – verliehen dem Angebot eine persönliche Note. Auch frisches Gemüse und Obst kamen nicht zu kurz: Biogurken, Karotten sowie verschiedene Apfel- und Birnensorten sorgten für zusätzliche Frische. In geselliger Runde genossen die Gäste die angenehme Atmosphäre und den Austausch miteinander. Ein besonderer Blickfang war – wie schon in den vergangenen Jahren – die kreative Tischdekoration von der zweiten Vorsitzenden Marion Dietz, die passend zur „Grünen Woch“ für ein stimmungsvolles Ambiente sorgte. Ein Vormittag, der nicht nur satt, sondern auch ein Stück glücklicher machte.
Gruppenfoto mit Landrat - die anwesende ASC-Abordnung bei der Sportlerehrung 2026 in Theuern. Hinten v.l. Werner Söhlein, Jakob Peter, Jugendleiter Albert Greß (alles Geehrte), Landrat Richard Reisinger, Michael Luber (Schriftführer), vorne v.l. Joshua Meyer (Geehrter), Christian Meyer (Sportleiter). (Bild: Michael Luber, Manfred Scharnagel)

Sportlerehrung des Landkreises Amberg-Sulzbach – Ein Fest für die ASC-Sportler

Am 13. März 2026 fand im Kulturschloss Theuern die Sportlerehrung des Landkreises Amberg-Sulzbach statt um herausragende sportliche Leistungen des vergangenen Jahres angemessen zu würdigen. An diesem feierlichen Abend versammelten sich zahlreiche Sportler, Trainer und Vereinsvertreter zu diesem besonderen Ereignis. Unter anderem durften auch einige Mitglieder des Automobil Sport-Club Sulzbach-Rosenberg im NAVC (ASC) Auszeichnungen entgegennehmen, was den Verein besonders freut. Nach einer ausgiebigen Stärkung am Buffet und Einnahme der Plätze eröffnete Landrat Richard Reisinger in einer launigen Begrüßung den Abend. Im Anschluss wurden die erfolgreichsten Sportler des Jahres 2025 ausgezeichnet. Zahlreiche Gold-, Silber-, und Bronzemedaillen warteten auf ihre neuen Eigentümer. Aus den Reihen des ASC durften sich über Ehrungen freuen: Albert Greß – Vizemeister (Eigenbau – Auto-Cross-Slalom); Jannik Bohmann – 3. Bayerischer Meister (Eigenbau – Auto-Cross-Slalom); Werner Söhnlein – Vizemeister & 3. Bayerischer Meister (Klasse 11 & 5 – Auto-Cross-Slalom); Sebastian Söhnlein – Vizemeister & 3. Bayerischer Meister (Klasse 5 & 11 – Auto-Cross-Slalom); Raphael Schneider – Vizemeister (Klasse 17 – Jugend Cross-Kart-Slalom); Jonathan Schneider – 3. Bayerischer Meister (Klasse 17 – Jugend Cross-Kart-Slalom); Jakob Peter – Vizemeister (Klasse 18 – Jugend Cross-Kart-Slalom), Joshua Meyer – 3. Bayerischer Meister (Klasse 18 – Jugend Cross-Kart-Slalom). Herzlichen Glückwunsch allen Geehrten – der ASC freut sich über die Vielzahl der Platzierungen und ist stolz auf seine Mitglieder und deren Erfolge, die die Faszination Motorsport lebendig halten. Untermalt wurde die Veranstaltung zusätzlich durch zahlreiche sportliche Showeinlagen von Akteuren aus dem Landkreis, die mit ihren Darbietungen für zusätzliche Höhepunkte sorgten. Die ASC-Fraktion genoss diesen gelungenen Abend, bevor sie - mit reichlich Edelmetall beladen - den Heimweg antrat.
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