Die teilnehmenden Kinder und die Aufsichtspersonen beim diesjährigen Ferienprogramm der Schützengesellschaft Concordia Konnersreuth beim Wettbewerb des modernen Fünfkampfes im Schützenheim. (Bild: Max Bindl)

19 Kinder waren begeistert vom Modernen Fünfkampf der Konnersreuther Schützen beim Ferienprogramm

Konnersreuth Vor kurzem veranstaltete die Schützengesellschaft „Concordia“ Konnersreuth 1888 im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Marktgemeinde Konnersreuth ihren schon traditionellen modernen Fünfkampf. In Vertretung für den verhinderten Vorsitzenden hieß Max Bindl hierzu 19 Kinder (14 Jungs und 5 Mädchen) im Schützenheim herzlich willkommen und erklärte zu Beginn des Nachmittags die Spielregeln und die jeweiligen Aufgaben, die zu bewältigen sind. Gefragt war zu einen die Geschicklichkeit beim Bälle werfen „alles im Eimer“, oder das sogenannte „Quäntchen Glück“ beim Würfeln. Eine ruhige Hand und Zielgenauigkeit brauchte man beim Gummiringschießen aber auch beim Lichtgewehrschießen. Beim Kegeln brauchte man wieder Geschick und ein gutes Augenmaß um die Kegel umzuwerfen. Bei den teilnehmenden Kindern entfachte sprichwörtlich ein ehrgeiziges Rennen um viele Punkte, um abschließen einen vorderen Platz zu erreichen. Dabei gab es so manche Überraschung bei den einzelnen Disziplinen. Nachdem alle teilnehmenden Kinder ihre Stationen absolviert hatten, und die Teilnahmezettel abgegeben waren, wurde mit Spannung auf die Auswertung und Siegerehrung gewartet. Bevor Max Bindl zur Preisverleihung kam, bedankte er sich bei seinem achtköpfigen Team und für die großartige Unterstützung an diesem Nachmittag.
15 Kinder hatten viel Spaß beim Ferienprogramm der Feuerwehr. (Bild: Maria Schindler)

Abenteuer in der Natur

Einen abwechslungs- und erlebnisreichen Tag in der Natur erlebten 15 Kinder Mitte August beim Ferienprogramm der FFW Brand unter dem Motto „Kids vs. Wild“. Begleitet wurden sie dabei von den beiden Betreuerinnen Vroni Söllner und Maria Schindler und ihrem Helfer Florian Söllner. Bei sonnigem und warmem Sommerwetter startete die Gruppe mit einer Wanderung zum Gaassteig. Dort wartete bereits das erste Abenteuer: Die Kinder konnten auf den Steinen in der Naab klettern und dabei Natur und Gewässer einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Nach einer gemütlichen Brotzeit ging es weiter mit einer Wanderung mitten durch die Naab. Das kalte Wasser war eine willkommene Abkühlung. Dabei standen Konzentration, gemeinsames Erleben und natürlich jede Menge Spaß im Mittelpunkt. Zur Stärkung gab es anschließend eine weitere Brotzeit; diesmal mit selbstgemachter Butter, die bei den Kindern besonders gut ankam. Ziel des Ferienprogramms war es, den Kindern die heimische Natur, ihre nähere Umgebung und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich direkt vor der eigenen Haustür bieten, näherzubringen. Ganz nach dem Motto „Kids vs. Wild“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei selbst aktiv werden, Neues entdecken und einen abwechslungsreichen Tag in der freien Natur verbringen. Am Ende waren sich wohl alle einig: „Kids vs. Wild“ war ein gelungenes Ferienerlebnis mit viel Bewegung, Spaß und spannenden Eindrücken aus der heimischen Natur.
Ein Sprichwort sagt: Früh übt sich, was ein Meister werden will! Der kleine Finn Kaiser mit seinen 5 Jahren scheint ein tapferer Feuerwehrmann zu werden, er hat nämlich „die Lage” und sein Strahlrohr sichtlich fest im Griff!  (Bild: Michael Götz)

Floriansjünger stehen im Ernstfall nicht nur „ihren Mann, „ sie verstehen auch zu feiern

Wieder mal ein lockeres, geselliges „Bergfest“ stand diesmal am vergangenen Wochenende auf der Tagesordnung der Pittersberger Floriansjünger und ihrer Feuerwehrfrauen. Das Wetter machte ganz gut mit und der Spätsommer 2026 hatte sich dazu von der Temperatur her so ziemlich bereits eingestellt nach den doch fast unerträglichen Hitzewellen der zurückliegenden Wochen. Die Organisatoren der Wehr zusammen mit ihrem Nachwuchs, sie arbeiteten alle sichtlich gut zusammen. Der Schutzpatron des Heiligen Florian stand also wieder mal auf der Höhe des Vereinsheims dem Verein Pate und die FFW hatte auf diese Weise Glück, denn auch eine Vielzahl von Besuchern unterstützten erneut die Wehr „vom Berg“ als Gäste. An beiden Tagen stand für Jung und Alt insbesondere die Geselligkeit samt dem wichtigen Meinungsaustausch untereinander auf der Tagesordnung, ebenso die zünftige Unterhaltungsmusik mit dem Naabstadtmusiker Max sowie dem Michl aus dem nahen Thanheim. Die beiden Vorsitzenden der Wehr Max Koller sowie Christian Schmid verstanden es, ihre Gäste herzlich zu begrüßen, denn auch dies halte und „schweiße“ einen Verein weiterhin optimal zusammen, meinten sie. Die Speisekarte und gute Biere waren bestens auf die anwesenden Feinschmecker etc. ausgerichtet und so verflogen die Abendstunden im Nu. Und um eventuelle „Spätfolgen“ zu vermeiden, blieb der fahrbare Untersatz folgerichtig bei so manchem Gast am Ende einfach stehen, versteht sich. Und die Kirche und dann der Frühschoppen gingen einem pikanten Mittagessen am Sonntag im Zelt am Festgelände voraus, bevor dann der Nachwuchs mit etlichen, sportlichen Spielen im Grün des Vereinszentrums zum Zuge kam und sich so mit erreichten Punkten gegenseitig messen konnte. Hinzu kam die Hüpfburg für die Kleinen zum Austoben, derweil Papa und Mama vom Stress der Woche am Biertisch sich erholten. Schließlich gab die FFW an die kleinen Sieger auch lukrative Preise ab, denn Anerkennung muss ja sein, so meinten die durchführenden FFW-Frauen. Und 1. Kommandant Matthias Wirth erläuterte den interessierten Besuchern gerne auch das leistungsfähige Auto, samt Gerät der Pittersberger Wehr.
Die erfolgreichen Schützen der 7er Kameradschaft: Beim Glücksschießen siegte Hans Kick (4. von rechts) vor Hans Milakowitsch und Mike Kugel. Beim Brotzeitschießen gewann Peter Ertl (3. von links) vor Franz Stadler sowie Stefan Steinhauser und Gerhard Zwack. In der Mitte 1. Schießwart Bernhard Kellner, rechts 2. Schießwartin Marianne Richter. (Bild: Franziska Ertl)

Sicheres Auge und eine Portion Glück beim Schießen der 7er Kameradschaft

Treffsicherheit und Glück lagen bei der 7er Kameradschaft Weiden diesmal dicht beieinander. Die Schützengruppe hatte an sechs Abenden gleich zwei besondere Wettbewerbe ausgetragen und dabei sowohl das sichere Auge als auch eine Portion Fortuna gefordert. Beim großen Abschlussabend im Garten des 1. Schießwarts Bernhard Kellner und der 2. Schießwartin Marianne Richter überreichten die Verantwortlichen nun die Preise an die erfolgreichen Schützen. Beim Brotzeitschießen zielten die Teilnehmer auf Scheiben, bei denen ein Treffer mit einer deftigen Brotzeit belohnt wurde. Beim Glücksschießen spielte dagegen der Zufall eine größere Rolle: Auf einer Scheibe verbargen sich Hinweise auf die jeweiligen Gewinne. Jeder Schuss konnte damit eine Überraschung bringen. Beim Brotzeitschießen setzte sich Peter Ertl an die Spitze. Franz Stadler belegte den zweiten Platz, Stefan Steinhauser und Gerhard Zwack teilten sich Rang drei. Beim Glücksschießen hatte Hans Kick das beste Händchen. Hans Milakowitsch erreichte Platz zwei, Mike Kugel kam auf den dritten Rang. Bernhard Kellner zog zum Abschluss eine positive Bilanz der Schießsaison. „Es kam nicht nur auf ein sicheres Auge an, sondern manchmal auch auf das nötige Glück”, sagte der 1. Schießwart und blickte zugleich auf die nächsten Termine der Kameradschaft. So kündigte Kellner das Jagdscheibenschießen vom 10. September bis 8. Oktober an. Auch die Tagesfahrt der 7er Kameradschaft am 5. September steht bereits im Terminkalender. Nach der Preisverleihung ließen die Schützen den Abend in geselliger Runde ausklingen und tauschten noch manche Anekdote rund um die vergangenen Schießabende aus.
Die Reisegruppe vom Rauchclub Blaue Wolke Höflas und den Freien Wählern beim Felsenkeller in Chodovar. (Bild: Max Bindl)

Der Rauchclub und die Freien Wähler erkundeten das Nachbarland Tschechien in Maiersgrün, Marienbad und Loket

Kürzlich unternahmen der Rauchclub „Blaue Wolke“ Höflas und die Freien Wähler einen Tagesausflug ins benachbarte Tschechien den Karlsbader Kreis. Erster Anlaufpunkt war das ehemalige Dorf Maiersgrün am Fuße des Böhmischen Waldes etwa 11 km nordwestlich von Marienbad mit seiner legendären Kirche ohne Dach. Erste schriftliche Erwähnung des Dorfes stammt von 1392. Das Dorf ereilte das traurige Schicksal vieler anderer Dörfer in der Grenzzone, als nach der Vertreibung der Einwohner eine Umsiedlung nicht mehr möglich war und die meisten Häuser nach und nach verschwanden. Derzeit sind noch 12 Einwohner registriert. Anschließend ging es weiter zum Mittagessen in den Felsenkeller in Chodovar. Gut gestärkt stand auf dem Nachmittagsprogramm zunächst Marienbad. Dieser Ort ist bekannt als ein Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck in der Karlsbader Region und im Kaiserwaldgebiet gelegen. Mit seinem herrlichen Kurgelände und den dortigen wunderschönen Kurgarten mit den idyllischen Fachwerkhäusern. Seit 2021 gehört Marienbad zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas zusammen mit zehn anderen Kurstädten. Anschließend ging die Fahrt weiter nach Loket (deutsch Elbogen) Die gesamte historische denkmalgeschützte Altstadt wird auch wegen seines Stadtbildes als Böhmisches Rothenburg bezeichnet. Die Stadt ist ein traditionelles Ausflugsziel der Kurgäste von Karlsbad und liegt auf einer Höhe von 470 m ü. M. auf einem Granitrücken, der auf drei Seiten von der Eger umflossen und als uneinnehmbar galt. Bereits im Jahre 1836 wurde in Ellbogen die sogenannte Ferdinandbrücke (eine Kettenbrücke), eine der ersten in Böhmen errichtet. Sie überspannte die Eger in 22 m Höhe. In den 1930er Jahren wurde sie durch eine Betonbogenbrücke ersetzt. Alle Teilnehmer waren vom Tagesausflug begeistert, und dankten Reiseleiter Gottfried Richtmann für seine kulturelle Programmzusammenstellung. Abschließend ging die Rückfahrt über Eger Grenzübergang Hundsbach zurück nach Konnersreuth.
GAU-Schießen_2026. (Bild: Dr. Johann Kaußler)

Schützengesellschaft Schwarzenfeld beim GAU-Schießen erfolgreich

Beim GAU-Schießen des GAU Nabburg im Schützenheim der Schützengesellschaft Schwarzenfeld waren Schützinnen und Schützen der Schützengesellschaft Schwarzenfeld wieder äußerst erfolgreich und konnten durch überragende Ergebnisse mehrere Wettbewerbe gewinnen oder vordere Plätze belegen. In der Wertung Meister wurde Barbara Zinkl mit 402 Punkten in der Damenklasse erste und Andrea Spachtholz zweite Siegerin. Lukas Spachtholz erreichte in der Herrenklasse einen guten vierten Platz. Bei den Auflageschützen wurde Gerhard Seebauer mit 411 Punkten erster und Reinhard Eichler belegte den dritten Platz. Mit einer hervorragenden Gemeinschaftsleistung gewann die Mannschaft der Schützengesellschaft Schwarzenfeld, bestehend aus den Schützen Andrea Spachtholz, Uwe Spachtholz, Lukas Spachtholz, Reinhard Eichler und Barbara Zinkl, mit sehr guten 108 Punkten souverän den GAU-Pokal. GAU-Liesl wurde Andrea Spachtholz mit einem 18,7-Teiler, Barbara Zinkl wurde zweite Zofe mit einem 28,4 Teiler. Bei den Herren wurde Andreas Matzke mit einem 32-Teiler zweiter GAU-König (1. Ritter), Dr. Johann Kaußler wurde sechster. Mit einem 26,4-Teiler setzte sich Gerhard Seebauer bei den Auflageschützen an die Spitze und wurde GAU-König, Reinhard Eichler wurde mit einem 27,6-Teiler erster Ritter und Birgitt Listl belegte den vierten Platz. Schützenmeister Dr. Johann Kaußler war sichtbar stolz mit der herausragenden Leistung und gratulierte „seinen“ Schützinnen und Schützen.
Vereinsausflug der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz in den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Im Hintergrund der Wasserturm und Maibaum mit den Wappen der Partnergemeinden. (Bild: Markus Rauscher)

Feuerwehr Adlholz auf Erkundungstour im Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Im voll besetzten Bus begab sich die Freiwillige Feuerwehr Adlholz auf einen außergewöhnlichen Vereinsausflug - eine Rundfahrt über den Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Geführt vom ehemaligen US-Pressesprecher Franz Zeilmann ging es für die Adlholzer Feuerwehrler und ihre Familien an geschichtsträchtige Orte, die der Öffentlichkeit sonst verschlossen bleiben. Franz Zeilmann vermittelte beeindruckende Zahlen und Fakten über die enorme Größe und die Historie des Militärareals in den Bereichen Vilseck und Grafenwöhr. Die Route bot ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Zwischenstopps; darunter: die Kirchenruine Pappenberg, der Bleidornturm am Schwarzenberg, der Wasserturm in Grafenwöhr, die Wohnsiedlung Netzaberg, die Wolfschützenkapelle, die Kirchenruine Hopfennohe, der Friedhof Haag und die Lagerfeuerwehr Vilseck. Ein besonderes Highlight wartete zum Abschluss der Rundfahrt bei den Kollegen der Lagerfeuerwehr in Vilseck. Die Mannschaft vor Ort setzte für die Besucher spontan die Drehleiter in Betrieb. Sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch die Erwachsenen nutzten begeistert die Gelegenheit, den Truppenübungsplatz und die Umgebung aus der Perspektive von oben zu betrachten. Die Vereinsführung der Freiwilligen Feuerwehr Adlholz zog ein durchweg positives Fazit und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen der Lagerfeuerwehr Vilseck für den tollen Empfang sowie bei Franz Zeilmann für die engagierte und hochinteressante Führung. Ein ebenso großer Dank galt allen Teilnehmern, die durch ihr großes Interesse diesen gemeinsamen Ausflug zu einem einmaligen Erlebnis machten.
Die Wandergruppe in der Ludwigshöhle. (Bild: Günter Reizammer)

Auf dem Panormaweg Ailsbachtal

Die Mittwochswanderer des Waldershofer Fichtelgebirgsvereins zog es auch heuer wieder in die Fränkische Schweiz, um auf dem Panoramaweg Ailsbachtal zu wandern. Ausgangspunkt der 11 km langen Rundotur war der Parkplatz am Ailsbach nahe der Sophienhöhle. Bereits nach wenigen Gehminuten erreichte man mit der Ludwigshöhle das erste von vielen Highlights. Die beeindruckende natürliche Karsthöhle, früher Kühloch oder Rabenloch genannt, erhielt ihren jetzigen Namen anlässlich des Besuchs des bayerischen Königs Ludwig I. im Jahre 1830. Ihm zu Ehren wurde er dort zu einem Festmahl eingeladen. Nach der Durchgangshöhle ging es auf gemütlichen Wegen nach Kirchahorn und von dort auf dem Fränkischen Gebirgsweg Richtung Burg Rabenstein. Nach einer ausgiebigen Brotzeitrast am Parkplatz und Aussichtspunkt Schweinsberg verlief die Route bis zum Endpunkt auf fantastischen Wegen, Pfaden und Steigen! Nach Passieren der Sophienhöhle war auch schon die sehenswerte Burg Rabenstein erreicht. Sie zählt zu den Top-100 der Sehenswürdigkeiten in Franken und wird von der Burg Rabenstein Event GmbH betrieben. Leider war der Biergarten nicht geöffnet, so dass es auf dem Panoramaweg, streckenweise auch Promenadenweg bezeichnet, weiter und schließlich hinab ins Tal ging, um auf der anderen Talseite zur Schneiderkammer und zum Schneiderloch aufzusteigen. Der Sage nach versteckte sich dort im Dreißigjährigen Krieg ein Schneider. Auf der Reststrecke boten sich immer wieder schöne Ausblicke auf die Burg Rabenstein und die Klaussteinkapelle. Zur abschließenden Einkehr fuhr man nach Prüllsbirkig zur Brotzeitstube am Bernerhof. Bei zünftiger Brotzeit ließ man die traumhafte Tour Revue passieren und den gelungenen Wanderausflug in gemütlicher Runde ausklingen.
Pater Dariusz (M.) mit Flossenbürger Pfarreiangehörigen (Bild: Sonja Sczech)

Viele Jahre zu Gast und längst verbunden - Pfarrei Flossenbürg sagt Pater Dariusz Vergelt's Gott

Als 1996 Pater Dariusz Sztuk zum ersten Mal als Urlaubsvertretung in die Pfarrei St. Pankratius zu Flossenbürg kam, war seine Heimat Polen noch nicht Teil der EU, in Deutschland zahlte man mit der D-Mark und der Ortsgeistliche hieß Pfarrer Alfons Kaufmann. Dass diese Urlaubsvertretung des damals gerade erst zum Priester geweihten Salesianers der Beginn einer mittlerweile 30 Jahre andauernden Verbundenheit und seelsorgerischen Begleitung werden würde, konnte keiner ahnen. Die Flossenbürger freuten sich jedenfalls auch dieses Jahr allesamt, dass Pater Dariusz, mittlerweile längst Professor an der Universität in Warschau, zum damit 31. Mal drei Wochen lang in Flossenbürg zu Gast war. Neben der Pflege der entstandenen Freundschaften feierte er in der Zeit alle Heiligen Messen in der Pfarrei, samt Mariä Himmelfahrt und der Kirwa. Die Flossenbürger freuten sich über herzliche Begegnungen, geistlichen Beistand und inspirierende Predigten. Bei der Verabschiedung des beliebten Geistlichen stellte Kirchenpfleger Josef Völkl in seiner Danksagung fest, dass die Pfarrei in diesen drei Jahrzehnten bereits von drei verschiedenen Ortsgeistlichen geleitet wurde und nun auch kurz vor einem Wechsel bei der Stelle des Pfarrvikars steht. Die einzige Konstante sei Pater Dariusz, sodass man, wie Josef Völkl augenzwinkernd hinzufügte, doch darüber nachdenken könnte, im Bistum seine Anstellung als Ortspfarrer zu beantragen. Dem Dank von Kirchenverwaltung und Pfarrer John Subash Vincent schlossen sich Ehrenamtliche der verschiedenen Gruppierungen und viele Gläubige an. Zur Unterstützung seines Wirkens überreichten KAB und Frauenbund Pater Dariusz Spenden, ebenso war die Kollekte des Wochenendes für ihn bestimmt. Mit den Worten aus dem gemeinsam gesungenen Segenslied „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand” und dem Versprechen, einander im Gebet verbunden zu bleiben, wünschten alle Pater Dariusz eine gute Heimreise und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Begrüßung zum Ferienprogramm der Feuerwehren Altendorf, Dürnersdorf, Willhof und Fronhof (Bild: Sina Feneis)

Ferienprogramm der Feuerwehren der Gemeinde Altendorf

Ein abwechslungsreicher Ferientag in Trossau sorgte für strahlende Gesichter und jede Menge Begeisterung. Die Kinder konnten die Feuerwehr einmal aus nächster Nähe erleben und dabei selbst aktiv werden. Ein besonderes Highlight war dieses Jahr die Drehleiter aus Oberviechtach. Sie sorgte bei Klein und Groß für Staunen. Zum einen waren viele von der Aussicht aus der Höhe begeistert, zum anderen beeindruckten die technischen Infos. Für ordentlich Bewegung sorgten der Hindernis-Parcours mit dem Spineboard und die Kübelspritzen beim Löschhaus. Beim Handtieren des Spreizers war hingegen Fingerspitzengefühl gefordert. Das Rettungswerkzeug wurde so aufgehängt, dass die Kinder es leicht bewegen konnten. Das Ziel dieser Station lag darin, einen Tennisball von der Spitze eines Hütchens zu der des anderen zu transportieren. Natürlich durften die Rundfahrten mit den Feuerwehrautos nicht fehlen. Wie jedes Jahr sorgten diese für leuchtende Augen bei kleinen und großen Feuerwehrfans. Das Tretbootfahren bot dieses Jahr eine willkommene Abwechslung zu den feuerwehrtechnischen Stationen. Das Angebot kam bestens an und wurde begeistert genutzt. Daneben warteten noch weitere Stationen auf die Teilnehmer. So zum Beispiel das Schlauchkegeln oder die Erste Hilfe Station. Für das Leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Es wurden Bratwürste gegrillt, an denen sich die Kinder und ihre Begleiter stärken konnten. So bot das Ferienprogramm einen abwechslungsreichen Vormittag und vermittelte den Kindern ganz nebenbei einen Einblick in die vielseitige Arbeit der Feuerwehr. Dabei wurde deutlich: Feuerwehr macht nicht nur beim Ferienprogramm, sondern auch im aktiven Dienst richtig viel Spaß.
Entenrennen 22.08.2026 (Bild: Anita Günther)

Nasser Rennspaß: Kleine Enten ganz groß im Rennen

Am Samstag, den 22. August 2026, fand im Rahmen der Ferienaktion der Freien Wähler wieder das beliebte Entenrennen statt. Und ein bisschen Wasser von oben konnte dabei niemanden stören – schließlich mögen Enten es bekanntlich nass, egal ob von oben oder von unten. Die 25 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 9 Jahren, die sich auf den Weg gemacht hatten, freuten sich auf einen abwechslungsreichen Nachmittag. Im Laufe des Nachmittags zeigte sich schließlich sogar noch die Sonne. Zu Beginn begrüßte Vorstand Friedrich Janner die Kinder und ihre Begleitpersonen. Anschließend ging es gleich zur ersten Fahrt mit dem Mantler Bockl der Freien Wähler. Herbert Steiner übernahm dabei wieder das Steuer und drehte mit den Kindern einige Runden – ein gelungener Auftakt, der bei den jungen Fahrgästen für viel Freude sorgte. Danach durfte sich jedes Kind wie gewohnt seine eigene Rennente aussuchen. Mit den ausgewählten Enten ging es anschließend erneut mit dem Bockl zur Startposition. Dort wurden die Enten in die Haidenaab gesetzt und das Rennen konnte beginnen. Stefan Lippik wartete bereits mit seinem Stand-up-Paddle-Board (SUP), um den Enten auf ihrem Weg zu begleiten. So konnte er darauf achten, dass keine der Rennenten unterwegs verloren ging oder sich am Ufer verfing. Am Ziel, dem alten Festplatz hinter der evangelischen Kirche, wartete Hans Reil bereits im Wasser auf die kleinen Rennenten. Nach und nach fischte er die ankommenden Enten aus der Haidenaab und nannte jeweils die entsprechende Nummer. Gespannt verfolgten die Kinder und ihre Begleitpersonen, an welcher Stelle die eigene Ente das Ziel erreichte. Besonders freuen durften sich Helena Gollwitzer, Tin Hammerl und Jonas Berberich, deren Enten als erste das Ziel erreichten. Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die Kinder, Eltern und Begleitpersonen standen Getränke, Kuchen und Wurstsemmeln bereit. Nach dem Rennen warteten zahlreiche Preise auf die Kinder. Unter anderem gab es Kinderkopfhörer, Lego, ein Skateboard, Trivial Pursuit, ein Pantomime-Spiel, Straßenmalkreide, Sandkastenformen und vieles mehr. Entsprechend der Reihenfolge, in der die Enten das Ziel erreicht hatten, durfte sich jedes Kind nach und nach etwas aussuchen. Dank der Unterstützung der zahlreichen Helferinnen und Helfer wurde das Entenrennen auch in diesem Jahr wieder zu einer rundum gelungenen Ferienaktion. Die Kinder hatten viel Spaß bei der Bockl-Fahrt, beim Aussuchen ihrer Ente, beim Mitfiebern während des Rennens und natürlich bei der anschließenden Preisverteilung.
Ferienkinder auf dem Bauernhof in Obertresenfeld (Bild: Roman Bauer)

OWV Ferienprogramm trotz Regen

Beim alljährlichen Kinderferienprogramm der Marktgemeinde Waldthurn beteiligte sich auch in diesem Jahr wieder der Oberpfälzer Waldverein. Am 28. August machten sich von 45 angemeldeten Teilnehmern leider nur 15 Ferienkinder mit den Begleitern Johanna Grünauer, Sabine Arlt, Kristina Grünauer, Sonja Bäumler, Monika Bauer, Thomas Bauer, Jürgen Förster mit den Vorsitzenden Dominik Klos und Roman Bauer auf den Weg nach Obertresenfeld zum Milchbauernhof von Manfred Bäumler. Wegen der schlechten Wetterlage musste kurzfristig umorganisiert werden. Empfangen wurde die Gruppe vom Hofbesitzer Manfred Bäumler und seinen Neffen Florian und Jakob Albrecht. Der Seniorchef stellte sich zunächst vor und erklärte kindgerecht den Tagesablauf eines Milchbetriebes. Auf großes Erstaunen stieß der Melkroboter, der vollkommen autark das Melken der Milchkühe übernimmt. Die entsprechenden Kühe betreten selbständig den Melkstand, der Roboter reinigt das Euter und startet anschließend den Melkvorgang. Streng getrennt sind trächtiges und junges Vieh. Gerade die kleinen, putzigen Kälber verursachten viel Aufmerksamkeit und erhielten viele Streicheleinheiten. Leider beschränkt sich der Beruf des Landwirtes nicht nur auf Stall-, Wald- und Feldarbeit. Der bürokratische Aufwand nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Umfangreiche PC-Kenntnisse sind mittlerweile Voraussetzung um in der modernen Landwirtschaft gute Erfolge zu erzielen. Selbstverständlich sind technischer Sachverstand unumgänglich, damit die großen landwirtschaftlichen Gerätschaften sicher bedient werden können. Ein Höhepunkt des kurzweiligen Nachmittags waren die Fahrten im Korb des Hofladers, der unentwegt die begeisterten Kinder durch das Hofgelände führte. Für Verpflegung, Getränke und Naschereien sorgte das Team vom Marktladen. Trotz der widrigen Witterungsverhältnisse war es ein erlebnisreicher und interessanter Nachmittag beim „Homühlbauer” in Trasafeld.
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