Ehrungen für zwei Jahrzehnte Treue beim SVL Traßlberg. (Bild: Thomas Grabinger)

Ehrenabend mit viel Prominenz beim SVL Traßlberg

Eigentlich wollte der Verein vor 5 Jahren ein großes Jubiläumsfest veranstalten, dies viel aber wegen der Pandemie aus. Nun war es dann soweit, im Rahmen des 80 jährigen Jubiläum des SV Luitpoldhöhe Traßlberg wurden verdiente Mitglieder, alle Ehrenmitglieder und einiges an Prominenz eingeladen. Viele Gemeinderäte um Bürgermeister Hermann Böhm mit beiden Stellvertreterinnen Claudia Kammerl und Michela Kredler nahmen gerne an der Veranstaltung teil. Vom Winkler Bräu schaute der Chef Maximilian persönlich vorbei, der SVL und Winkler sind immerhin seit knapp 60 Jahren sozusagen „glücklich verheiratet”. Vom SVM mit dem von klein bis groß eine erfolgreiche und harmonische Spielgemeinschaft besteht, kamen die Vorstände Franz Schubert und Michael Rudert vorbei. Viele ehemalige Vorstände, Spartenleiter und Übungsleiter hatten viel Spaß bei der Veranstaltung, wie auch die Betreuerlegende Benny Bogner. Ein herzlicher Dank ging an die Gemeinde für die Jubiläumsgabe und der Brauerei für die flüssige Jubiläumsgabe. Für 20 Jahre Mitgliedschaft durften die Vorstände Kristina Bürzer, Alexander Steinhof und Thomas Grabinger viele treue und bekannte Sportlerinnen und Sportler ehren. Zwei Jahrzehnte beim Verein sind Daniel Auers, Christioph Birner, Michael Ebert, Anna-Lena Fuchs, Dagmar Grötsch, Lea Grötsch, Robert Hammer, Gisela Heckel, Marco und Rainer Heinl, Sebastian und Tobias Neiswirth, Christian Pinzenöhler, Tobias Rösch, Nico Roidl, Joachim Schneider, Claudia und Dieter Steindl, Manuela Steiner, Tobias und Volker Weiß, Richard Wendl und Dr. Elmar Widder.
Reisegruppe OGV Fürnried & Umgebung. (Bild: Jochen Kellner-Bodendörfer)

Am See und bei den Beeren

Traditionell nutzt der Obst- und Gartenbauverein Fürnried und Umgebung den Feiertag Fronleichnam für seinen Tagesausflug. Die Vorstandschaft des Vereins hat dafür ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Mit dem Ferien-Freund-Bus ging es morgens los. Groß war die Freude, dass am Steuer wieder der Busfahrer Alfred saß, ihn haben die Hobbygärtner schon bei früheren Fahrten ins Herz geschlossen. Das erste Ziel war die Erlebnisholzkugel am Steinberger See. Hier stieg Gästeführerin Elisabeth Wißmann zu. Mit ihr verbrachten die Tagesausflügler einen unterhaltsamen Vormittag unter dem Motto „von der Kohlegrube zum Freizeitparadies“. Auf der Rundfahrt durch das Oberpfälzer Seenland wurde der Steinberger See umrundet, hier konnten die Teilnehmer das vielfältige touristische Angebot sehen, das gleiche gilt für den Murner See mit seinem Karibik-Strand. Der Erlebnispark Wasser-Fisch-Natur wurde zu Fuß erkundet, mit großem Vergnügen wurde hier übers Wasser gelaufen und die Karpfen gefüttert. Die Geschichte des Taxöldener Forsts hatten viele noch selbst in Erinnerung, aber doch staunten alle, was sich auf dem für die WAA vorgesehenen Gelände entwickelt hat. Im Innovationspark finden über 3000 Menschen Arbeit. Am ProKart Raceland steht dann doch wieder die Freizeit im Mittelpunkt, aber für internationales Publikum so die Gästeführerin. An der Erlebniskugel verabschiedete sich Elisabeth Wißmann. Die Busgruppe machte Mittagspause mit leckerem Essen, kühlen Getränken, kurzen Spaziergängen oder einem Aufstieg auf die Erlebnisholzkugel mit einem sagenhaften Ausblick. Kurz danach stand schon der nächste Programmpunkt an: Beerige Erlebnisführung auf dem Mulzerhof. Das ließ die Hobbygärtner aufhorchen, wie hier im großen Stil Heidelbeeren sowie Himbeeren angebaut und vermarktet werden. Bei Familie Mulzer gab es auch Kaffee und Kuchen. Mit dem Abendessen ei Familie Erras in Erlheim fand ein wunderschöner Tag seinen Abschluss.
Eva Lietke als Leiterin der Gesundheitsregion plus dankte Gesundheitsbotschafter Nikolaus Scherr (rechts) als Organisator des Gesundheitstages in Tiefenbach und begrüßte die zahlreichen Gäste. Bürgermeister Martin Holler eröffnete die Veranstaltung offiziell. (Bild: Susanne Holler)

Gesundheitstag in Tiefenbach gut besucht

Trotz mehrerer anderer gleichzeitiger Veranstaltungen besuchten zahlreiche Gäste den Gesundheitstag in der Grundschule Tiefenbach. Pünktlich um 13.30 Uhr begrüßte Gesundheitsbotschafter und Organisator Nikolaus Scherr die Gäste in der Aula und hieß dabei Bürgermeister Martin Holler und die Leiterin der Gesundheitsregion plus Eva Lietke herzlich willkommen. Sie ist ja die Chefin der Gesundheitsbotschafter im Landkreis Cham und sagte Kathrina Tratter als Gesundheitsbotschafterin in Treffelstein und Scherr herzlichen Dank für die Durchführung dieser Veranstaltung. Sie bat alle Gäste, die interessanten und vielfältigen Vorträge zu besuchen und genauso die Infostände im und vor dem Schulhaus. Nun trat Bürgermeister Martin Holler ans Rednerpult und lobte die Zusammenarbeit der beiden Gesundheitsbotschafter und dass sie zum zweiten Mal so einen Gesundheitstag in Tiefenbach auf die Beine gestellt hatten. Er ist begeistert vom großen Angebot, das die verschiedenen Aussteller anboten, und wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf. Gleich nach dieser offiziellen Eröffnung ging es mit den Vorträgen im Raum 1 mit Heike Schiedermeier los. Sie sprach über Ernährung mit der Überschrift „Du bist, was du isst!“. Im Raum 2 sprach Dr. Birgitt Weinhold über das Thema „Zecken, FSME und Borreliose“. Währenddessen nutzten andere die Gelegenheit, um die rund 20 Infostände zu begutachten. Von ambulanter Pflege über Organspende und Endometriose bis zum Zahnarzt Dr. Hans-Joachim Turban, der gleich seine mobile Praxis mitgebracht hatte, erstreckte sich das Spektrum, das die gesamte Aula und den Pausenhof füllte. Hier war natürlich auch der Elternbeirat mit seinem großen Kuchenbuffet und Kaffee dabei und draußen grillte die Feuerwehr Tiefenbach Leckeres auf der heißen Platte. Für kulinarische Abwechslung sorgte die Tofumanufaktur „Gesgu“. Sie bot vegetarisches Chili mit Tofu an. Natürlich in Bio-Qualität. Als absoluter Hingucker erwiesen sich die Girls vom DJK Treffelstein. Brigitte Ermel hatte mit ihren Kids mehrere Tophits einstudiert und die gekonnte Choreographie dazu wurde mit langem Applaus belohnt. Ebenfalls auf dem Pausenhof waren die Helfer vor Ort aus Tiefenbach vertreten und zeigten die fachgerechte Reanimation mit Beatmung und Defibrillation. Hier wollten auch die Schulsanitäter nicht zurückstehen und hatten als Verletztendarsteller einen Jungen aus ihrer 4. Klasse platziert und der vermeintlich Bewusstlose wurde sodann fachgerecht in die stabile Seitenlage gebracht. Nun standen die Besucher wieder vor der schwierigen Entscheidung, höre ich mir den Vortrag von der Gemeindeschwester Barbara Reidl an, oder gehe ich zu Andreas Aschenbrenner von der Polizei Furth im Wald. Denn er informierte detailliert über Drogen. Viele Zuhörer hatte auch Dr. Werner Duschner, der in Kürze das Pflegeheim gleich gegenüber der Schule betreiben wird. Er sprach über Demenz und später war Siegfried Urbas vom Gesundheitsamt dran. Er informierte über gute Suchtprävention. Wer wollte, konnte den Nachmittag ganz entspannt mit Yoga in der Turnhalle ausklingen lassen. Susanne Wutz bereitete dazu die perfekte Stimmung mit Duftkerzen und Klangschalen.
Die neu gewählte Vorstandschaft der SPD Mantel: vorne v.l.n.r.: Andrea Bertelshofer, Dr. Manfred Klier, Silvia Klier, hinten v.l.n.r.: Rainer Vater (SPD Weiherhammer), Daniela Fuhrmann, Barbara Bertelshofer, Peter Servus, Alexander Ucles-Bäumer, Uli Kreß, Georg Junge. (Bild: Silvia Klier)

SPD Mantel wählt neue Vorstandschaft

Zwei Themen standen im Vordergrund des Jahresrückblicks der Vorsitzenden Andrea Bertelshofer in der Jahreshauptversammlung der SPD Mantel, zu der die Vorsitzende zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte: die Kommunalwahl 2026, für die Bertelshofer allen fleißigen Helfern nochmals sehr herzlich dankte, und die 100-Jahr-Feier mit Dr. Ulrich Maly im Juli 2025, die ein voller Erfolg war. Weitere Aktivitäten wie das traditionelle Sommerfest, das Kinderferienprogramm und zahlreiche Sitzungen fanden ebenso Erwähnung wie die Teilnahme an Veranstaltungen im Markt Mantel und bei der Kreis-SPD. Nach den Berichten des Vorstands und des Kassiers schlossen sich die Neuwahlen an, die von Rainer Vater, dem dritten Bürgermeister von Weiherhammer, souverän geleitet wurden. Die Mitglieder sprachen sich mehrheitlich für eine Doppelspitze aus und votierten einstimmig für Andrea Bertelshofer und Dr. Manfred Klier als Vorsitzende. Im Amt bestätigt wurde Schriftführerin Franziska Göppl, Silvia Klier wurde als Schatzmeisterin wiedergewählt und übernimmt zusätzlich die Funktion der Medienbeauftragten. Beisitzer sind zukünftig Barbara Bertelshofer, Ulrich Kreß, Manfred Wurzer, Georg Junge, Peter Servus und Daniela Fuhrmann. Alexander Ucles übernimmt das Amt des Revisors zunächst allein, ein weiterer Revisor soll in einer Nachwahl bestimmt werden. Delegiertenwahlen schlossen sich an, sowie der Bericht von Daniela Fuhrmann, die über den Stand der aktuellen Bauvorhaben im Markt berichtete. In seinem Schlusswort gab der neu gewählte Vorsitzende Dr. Manfred Klier einen Ausblick auf die künftige Ausrichtung des Ortsvereins. Politische Inhalte werden wieder verstärkt in den Vordergrund der Arbeit des Ortsvereins rücken. Ein großes Thema wird die Bundespolitik sein, hier will Klier aktuelle Themen aufgreifen und in öffentlichen Veranstaltungen zur Diskussion stellen. Der Ortsverein wird sich auch verstärkt in kommunalpolitische Themen einbringen. Der Ortsverein bedankte sich bei der Wirtin Helene Janner und bei den Jubilaren, die im Rahmen der Jahreshauptversammlung geehrt wurden.
Die bei der Ortshauptversammlung der CSU Waldsassen geehrten Mitglieder und ausgeschiedenen Stadträte. V.l.n.r stehend: Vorsitzender Junge Union Max Siller, Vorsitzende Frauen Union Katja Bloßfeldt, stv. Vorsitzender Jörg Wifling, Rainer Gerl, Martin Hauk, Ferdinand Sperber, MdL Tobias Reiß, Vorsitzender Markus Scharnagl, Bürgermeister Bernd Sommer. V.l.n.r sitzend: Josef Rustler, Karlheinz Hoyer, Konrad Kraus. (Bild: Sabine Schiml)

CSU Waldsassen ehrt langjährige Mitglieder und verdiente Kommunalpolitiker

Im Mittelpunkt der diesjährigen Ortshauptversammlung der CSU Waldsassen standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder sowie verdienter Kommunalpolitiker. Ortsvorsitzender Markus Scharnagl begrüßte die Anwesenden und erinnerte mit einem Zitat des römischen Staatsmannes Cicero an die Bedeutung des Dankes: „Keine Schuld ist dringender, als Dank zu sagen.“ Nach dem Bericht des Ortsvorsitzenden legte die Schatzmeisterin ihren Rechenschaftsbericht vor. Anschließend informierten die Arbeitsgemeinschaften über ihre Aktivitäten im vergangenen Jahr. Für die Junge Union berichtete deren Vorsitzender Max Siller, die Vorsitzende der Frauen Union, Katja Bloßfeldt, stellte die Arbeit und Veranstaltungen der Frauen Union vor. Bürgermeister Bernd Sommer richtete ein Grußwort an die Versammlung und würdigte das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder. Die anschließenden Ehrungen nahmen der Vizepräsident des Bayerischen Landtags und CSU-Kreisvorsitzende MdL Tobias Reiß gemeinsam mit Ortsvorsitzendem Markus Scharnagl und der Vorsitzenden der Frauen Union, Katja Bloßfeldt, vor. Für ihre langjährige Mitgliedschaft in der Christlich-Sozialen Union wurden ausgezeichnet: Susanne Riederer für 20 Jahre Mitgliedschaft. Martin Hauk für 40 Jahre Mitgliedschaft. Max Sommer und Irmgard Tischler für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft. Konrad Kraus, Josef Rustler und Ludwig Spreitzer für jeweils 60 Jahre Mitgliedschaft. Darüber hinaus wurden ausgeschiedene Stadträte für ihr langjähriges kommunalpolitisches Wirken geehrt. Rainer Gerl erhielt für elf Jahre Tätigkeit im Stadtrat die Ehrenraute in Bronze. Ebenfalls mit der Ehrenraute in Bronze wurde Ferdinand Sperber für 18 Jahre Mitgliedschaft im Stadtrat ausgezeichnet. Die Ehrenraute in Silber wurde Karlheinz Hoyer verliehen, der insgesamt 42 Jahre dem Waldsassener Stadtrat angehörte. Die CSU Waldsassen dankte allen Geehrten für ihre jahrzehntelange Treue zur Partei sowie ihren Einsatz für die Stadt Waldsassen und ihre Bürgerinnen und Bürger. „Dieses langjährige Engagement verdient unseren größten Respekt und Anerkennung“, betonte Ortsvorsitzender Markus Scharnagl abschließend.
Ein aufwendig gestalteter Blumenteppich schmückt den Altar der Feuerwehr und der Vereine. Am Altar (von links) Pater Edward Lipiec und Diakon Franz-Josef Reck. Daneben die Kindergartenkinder. (Bild: Sonja Müller)

Regen hört rechtzeitig zur Michelfelder Fronleichnamsprozession auf

Bange Blicke gingen am frühen Donnerstagmorgen in Michelfeld zum Himmel, als an den Altären für die Fronleichnamsprozession die letzten Vorbereitungen an den Blumenteppichen liefen. Graue Wolken waren nämlich aufgezogen und erinnerten daran, dass vor zwei Jahren die Prozession schon einmal wegen starker Regenfälle abgesagt werden musste. Tatsächlich regnete es auch noch zu Beginn des Gottesdienstes, der in der Pfarrkirche abgehalten wurde. Doch als anschließend die Gläubigen hinausgingen und sich zur Prozession formierten, strahlte die Sonne vom Himmel. Der Prozessionszug, in dem Pater Edward Lipiec und Diakon Franz-Josef Reck das Allerheiligste trugen, führte unter musikalischer Begleitung der Michelfelder Blaskapelle zu vier Altären: dem Altar der Familien beim Nepomuk, dem Altar der Feuerwehr und der Vereine beim Feuerwehrhaus, dem Altar der Senioren beim Pfarrhaus und dem Altar der Verbundenheit im Klosterhof. Letzterer betont in Michelfeld die Verbundenheit der Pfarrgemeinde mit der Regens-Wagner-Einrichtung. An den Altären trugen Eltern, Kinder, Repräsentanten der Vereine, Senioren und Vertreter von Regens Wagner die Fürbitten vor. Zum Schluss gab es einen großen Applaus für die Blaskapelle, und Diakon Reck dankte allen, die die Prozession und vor allem die prächtig geschmückten Altäre mitgestaltet hatten. Am Nachmittag setzte das Pfarrfest die Feierlichkeiten in Michelfeld fort.
Kaplan Schwedler an der zweiten Segensstation der Fronleichnamsprozession (Bild: Conny Heldmann)

Fronleichnam im Kuratbenefizium Paulsdorf

Schon am Vorabend haben viele, helfende Hände dafür gesorgt, dass die Kirche und die Straßen Paulsdorfs festlich geschmückt sind. Wie jedes Jahr haben die Ministranten, die Erstkommunionkinder und der Benefizumsrat mit viel Liebe und Hingabe drei farbenfrohe Blumenteppiche aus Blüten, Sand und anderen Naturmaterialien gestaltet. Das Fest Fronleichnam begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul. Kaplan Marvin Schwedler überraschte die Gläubigen in seiner Predigt zu Beginn mit einer Rechenaufgabe, um anschließend mit einer kritischen Frage zum Nachdenken anzuregen: „Warum erkennen wir den eigentlichen Wert von etwas oft erst, wenn es fehlt, wenn es nicht mehr da ist?” Sei es unsere Gesundheit, unsere Heimat, liebe Menschen, oder eben die Kirche und unser Glaube. Vieles ist für uns selbstverständlich geworden. Zahlreiche Gläubige, Vereine und Gruppen machten sich im Anschluss an den Gottesdienst auf den Weg und begleiteten das Allerheiligste betend und singend bei der Prozession und haben so gezeigt: Gott ist nicht nur in der Kirche, unser Glaube ist lebendig und sichtbar. An den vier vorbereiteten Altären wurde haltgemacht und für die Anliegen der Menschen vor Ort, unsere Gesellschaft, für die Schöpfung, die Natur und die Kirche gebetet. Den feierlichen Abschluss dieses kirchlichen Hochfestes bildete das „Te Deum” in der Kirche und das Singen der Bayernhymne. Es hat sich wieder gezeigt, wie eng Glaube, Gemeinschaft und Tradition miteinander verbunden sind.
Hundertwasserturm Kuchlbauer in Abensberg und Spargelhof Röll in Sandharlanden. (Bild: Sigrid Rösl-Koller)

Tagesausflug AKV nach Abensberg

Der Arbeiterkameradschaftsverein Sulzbach-Rosenberg und Umgebung e.V. (AKV) blickt auf einen rundum gelungenen Tagesausflug zurück. Die Fahrt im vollbesetzten Bus der Fa. Bruckner führte die gut gelaunte Reisegesellschaft in diesem Jahr zu kulinarischen und kulturellen Höhepunkten nach Niederbayern. Auf dem Programm standen der Besuch des Spargelhofs Röll in Sandharlanden sowie eine Führung durch die weitbekannte Weißbierbrauerei Kuchlbauer in Abensberg. Der erste Stopp galt der Vroni Röll und ihren Spargelköstlichkeiten. Bei einem üppigen Buffet konnten sich die Teilnehmer im Hoflokal von der hohen Qualität des erntefrischen Spargel überzeugen und nach Herzenslust schlemmen. Abgerundet wurde das Ganze durch eine große Auswahl an selbstgemachten Torten und Kuchen. Auch im Hofladen wurde vor der Weiterfahrt kräftig eingekauft. Am Nachmittag steuerte die Reisegruppe die nahegelegene traditionsreiche Brauerei in Abensberg an. Dort wartete auf die Gruppe die Erlebnistour durch die Kuchlbauer Bierwelt. Die Führung verband bayerische Brautradition auf faszinierende Weise mit moderner Kunst. Zum Abschluss der Tour bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit den berühmten 35 Meter hohen Kuchlbauerturm zu besteigen. Das nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser errichtete Bauwerk bot einen beeindruckenden Ausblick über das Abensberger Umland. Im gemütlichen Biergarten lösten die Vereinsmitglieder ihre Gutscheine für eine frische Weißbierspezialität und eine dazu passende Breze ein. Nach so vielen Eindrücken konnten die Arbeiterkameraden bei einer abschließenden Einkehr im Brauereigasthof „Zum Kuchlbauer” den Tag entspannt ausklingen lassen. Der Ausflug stärkte einmal mehr den Zusammenhalt innerhalb des Traditionsvereins. Sichtlich begeistert kehrte die Reisegesellschaft am Abend nach Sulzbach-Rosenberg zurück.
Die Spaziergänger des OWV Nabburg beim Einstieg in den Zwingerweg am Seyerleingarten. Mit auf dem Bild Irene Ehemann (vorne 2.v.l.), 2. Bürgermeisterin von Nabburg und zgl. Stadtführerin (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg, Stadtumrundung auf mittelalterlichem Weg

Einen Abendspaziergang besonderer Art unternahm der OWV Nabburg am Freitagabend. Auf dem sogenannten Zwingerweg - dieser verläuft nahezu lückenlos zwischen der oberen und unteren Stadtmauer – wurde die Nabburger Altstadt umrundet. Aber nicht nur der gemütliche Spaziergang stand im Mittelpunkt, sondern geschichtliches und kulturelles wurde den 21 Spaziergängern dabei vermittelt. Irene Ehemann, Nabburgs zweite Bürgermeisterin und Stadtführerin erzählte von prähistorischen Fakten, Anekdoten aus früherer und neuerer Zeit und auch aktuelle Stadthemen wurden von ihr angesprochen. Ausgangspunkt des zweistündigen Spazierganges war der Seyerleingarten an der Nordseite der Stadtmauer. Schon hier wurde von Zeiten, in denen Slawen in Nabburg das Leben bestimmten berichtet. Weiter ging es im Uhrzeigersinn am Pulverturm vorbei über den östlichen Zwingerweg bis zu den Dechantstufen. Ein ständiger Blick runter ins Naabtal zu den Nabburger Stadtteilen Venedig, Perschen, Neusath und Diendorf begleitete die Spaziergänger. Immer wieder gab es Erklärungen und Erzählungen, wie zum Beispiel zum „Fleischtörl”, ein uraltes Tor zur oberen Stadt. Über die Dechantstufen und dem Unteren Markt erreicht man das Mähntor, ein Wahrzeichen der Stadt Nabburg. Dort ist auch der Eingang zum westlichen Teil des Zwingerweg eingelassen. Auch auf diesem Abschnitt des Weges herrschte eine besondere anheimelnde Atmosphäre mit Blick auf den alten Friedhof und der Friedhofskirche mit dem Storchennest. Längere Zeit verweilte die Gruppe im Spitalhof. Dort gab es viel zum Zehentstadel, Jugendwerk, zur Nabburger Spitalstiftung und zum Obertor zu erzählen. Im Schloßhof, in dem einst eine Burg stand, die damals Nabburg erst die Stadtrechte ermöglichte, fand dieser interessante Spaziergang seinen geschichtlichen Endpunkt. Im Gasthaus Zum Stern, ein alteingesessenes und traditionelles Nabburger Wirtshaus, saßen die Spaziergänger abschließend noch länger bei einem gemütlichen Abendessen zusammen.
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