Die nächtliche und nicht alltägliche Aktion einiger Auserwählten von der FFW wertete Hausbesitzer Jürgen Merold mit Daumen hoch. (Bild: Anja Merold)

Maibrauch der etwas anderen Art: Wenn die Feuerwehr baden geht

Es war jene magische Stunde in der sogenannten Walpurgisnacht, in der selbst die Gartenzwerge anfangen zu zweifeln, ob sie wirklich festbetoniert sind: kurz nach Mitternacht zum 1. Mai. Die Nacht war mild, fast schon verdächtig freundlich – ein laues Lüftchen zog durch den Garten und diese besondere Walpurgis-Stimmung, bei der man nie genau weiß, ob gleich Hexen tanzen oder Jugendliche Unsinn treiben. Ohne Vorwarnung – und vermutlich mit strategischer Präzision geplant – marschierten plötzlich unangesagte Gäste in den Garten der Familie Merold ein. Zielobjekt: das heimische Schwimmbecken. Der Angriffstrupp, keine Geringeren als Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn. Der abgedeckte Pool wurde kurzerhand zur Einsatzstelle erklärt. Ob ein imaginärer Brand gelöscht werden musste oder einfach nur der Durst nach einer spektakulären Maiaktion überwog, bleibt ungeklärt. Fest steht: Die nächtlichen Außentemperaturen machten das Baden zu einem wackeren Einsatz. Nach „ein paar Minuten“ und dem Erscheinen des Hausherrn war der feuchtfröhliche Einsatz schon wieder vorbei. Doch wie es sich für eine ordentliche Maibrauch-Aktion gehört, endete das Ganze nicht mit klappernden Zähnen und nassen Stiefeln. Nein – der Einsatz verlagerte sich anschließend in die Garage der Familie Merold, wo spontan ein Umtrunk stattfand. Vermutlich wurde dort anderweitig gelöscht und umso mehr gelacht. Die eigentliche Pointe dieser Geschichte liegt jedoch drei Jahre zurück. In einer früheren Walpurgisnacht war ein ähnlicher Poolbesuch groß angekündigt – und dann leider nichts geworden. Damals ließ sich Jürgen Merold zu einer folgenschweren Bemerkung hinreißen: „Ihr traut euch doch nicht.“ Ein Satz, der offenbar in den Archiven der Feuerwehr nicht gelöscht, sondern fein säuberlich abgeheftet wurde – unter der Kategorie: Langfristige Einsatzplanung. Drei Jahre später kam die Antwort. Pünktlich – Nass – Unübersehbar. So wurde aus einer leichtsinnigen Bemerkung ein feuchtfröhlicher Maibrauch, der umso mehr in den Erinnerungen aller Beteiligten bleibt. Denn eines ist klar: Wenn die Feuerwehr Eslarn feiert, dann nicht halb – sondern mit Anlauf. Und neuerdings gelegentlich auch im Pool.
Mdl Nicole Bäumler(links) und AWO-Vorsitzender Franz Witt (rechts) mit den Geehrten.  (Bild: Manfred Nier)

Zahlreiche Ehrungen beim AWO-Ortsverein Neustadt/WN

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des AWO-Ortsvereins. Der Saal war noch ansprechend von der Geburtstagsfeier des Kulturcafés „Vielfalt“ am Tag davor dekoriert. Nach dem Gedenken an die sechs verstorbenen Mitglieder gab Vorsitzender Franz Witt seinen umfassenden Bericht. Das AWO- Haus bezeichnete er dabei als einen „Ort der Begegnungen“ auf die vielfältigste Art und Weise. Neben dem Kulturcafé nutzen es auch weitere Vereine das ganze Jahr über als Versammlungsstätte. Dazu hat der AWO-Ortsverein mit zwei baulichen Maßnahmen beigetragen, indem eine Schallschutzdecke im Seniorenraum angebracht und die Außenfassade neu gestrichen wurde. „Bei „Essen auf Rädern“ sind auf Grund der derzeitigen Unabwägbarkeiten große Herausforderungen zu meistern“, stellte Witt fest. Kassenwartin Johanna Witt legte einen detaillierten Kassenbericht vor, den Revisor Karl Schmidberger nach Prüfung mit Dieter Neubauer bestätigen konnte. Seit nunmehr zehn Jahren leitet Karin Rößler den Seniorenclub, der in diesem Jahr nun mittlerweile 55 Jahre besteht. Die Mitglieder verbringen alle zwei Wochen mittwochs unterhaltsame Stunden. Gesellschaftlich erwähnte sie ein Fischessen am Aschermittwoch, die Feier zum Muttertag, das Erntedank- und Oktoberfest sowie die mit dem Ortsverein gemeinsam veranstaltete Weihnachtsfeier. Vorsitzender Franz Witt und MdL Nicole Bäumler ehrten 18 verdiente Mitglieder mit Urkunde und einem Präsent. Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der AWO erhielten Stefan Riedl, Arthur Weber und Claudia Terner zudem das silberne Treuezeichen überreicht. Die silberne Ehrennadel für 25 Jahre wurde an Uli Rückerl, Horst Washausen, Rosa Schick, Freddy Escher, Kurt, Luise und Astrid Pleyer dazu verliehen. Auf 20 Jahre Vereinszugehörigkeit blicken Waltraud Hranicka, Rosa Berlinger, Irmgard Washausen, Erwin Sperr und Isolde Gewargis sowie auf 30 Jahre Mitgliedschaft Juan Vilas, Karin Rößler und Erika Schulze zurück.
Besondere Würdigung für Mister TSV Richard Zeiler (Bildmitte) für 50 Jahre Mitgliedschaft bei der Ehrung durch 2. Vorsitzenden Andreas Schärtl (l.) und Ehrenamtsbeauftragten Ulrich Schimer (r.). (Bild: Manuela Kellermann )

TSV Neudorf setzt auf Gemeinschaft und Engagement – Besondere Ehrung an „Mister TSV“

Seit seiner Gründung im Jahr 1974 ist der Fußball aus Neudorf nicht mehr wegzudenken. Vor rund 50 Anwesenden eröffnete der 1. Vorsitzende Richard Zeiler die Jahreshauptversammlung und zeigte sich insgesamt optimistisch. Mit aktuell 16 Mannschaften, davon neun im aktiven Spiel- und Trainingsbetrieb auf dem Sportgelände im Hoffeld, zeigt sich der TSV Neudorf als lebendiger und wachsender Verein. Gleichzeitig machte Zeiler deutlich, dass ein Sportverein heute zunehmend auch als Wirtschaftsbetrieb zu verstehen sei, der mit steigenden Auflagen und Kosten konfrontiert ist. Positiv hob er jedoch die wachsenden Mitgliederzahlen hervor, was der hervorragenden Jugendarbeit zuzuschreiben ist. Zahlreiche Eltern engagieren sich in allen Bereichen bei den Mädchen- und auch Jungenmannschaften. Zugleich appellierte er an die Mitglieder, die Vereinsarbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, um die Herausforderungen gemeinsam leichter zu bewältigen. Die Grußworte der Gemeinde überbrachte der 3. Bürgermeister Johann Kick. Auch abseits des Fußballbetriebs ist beim TSV einiges geboten: So treffen sich die TSV-Wanderfreunde regelmäßig, um die Umgebung zu erkunden und das Vereinsleben mit geselligen Veranstaltungen wie dem traditionellen Schlachtschüsselessen zu bereichern. Gleichermaßen bürgen Großveranstaltungen wie Turniere als auch das alljährliche Kirwawochenende für maßgebliche wichtige Einnahmequellen. Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete das Vorstandsteam entsprechend der Tagesordnung über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Ergänzend schilderten die drei Spartenleiter (Jugend, Damen und Herren) ein reges Vereinsleben mit nahezu täglichem Betrieb auf den Plätzen von März bis November und die Hallensaison im Winter. Sportliche Leistungen reichen dabei von oben bis unten. Lobende Dankesworte ergingen an die Platzwarte und alle im Hintergrund mitwirkenden Ehrenamtlichen von Reinigungspersonal über Küchen- und Kioskfrauen bis hin zu allen Trainern, Betreuern, Eltern und Spielern und Spielerinnen. Die Ehrungen langjähriger Mitglieder wurden vorgenommen vom 2. Vorsitzenden Andreas Schärtl und dem Ehrenamtsbeauftragten Ulrich Schirmer. Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden Markus Grünbauer, Annika und Theresa Kellermann ausgezeichnet. Bereits seit 50 Jahren dem Verein treu verbunden sind Josef Mutzbauer, Albert Vogl und Anton Zeiler. Eine besondere Würdigung erhielt zudem Richard Zeiler selbst, der ebenfalls auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken kann. In seiner Laudatio bezeichnete Andreas Schärtl ihn als „Mister TSV“ und „Gesicht des Sportvereins“ und beschrieb seine außergewöhnliche Laufbahn als Spieler, Trainer und Vorsitzender.
Viele Helfer stemmten per Muskelkraft den 26 Meter langen Maibaum in die Senkrechte. (Bild: Christiane Wagner)

Blasmusik und Muskelkraft: Zünftige Stimmung beim Maibaumaufstellen in Wolfring

Am 1. Mai luden die Wolfringer Dorfvereine zum traditionellen Maibaumaufstellen ein und wurden von einem Besucheransturm förmlich überrollt. Unter strahlend blauem Himmel und bei bestem Festwetter verwandelte sich der Ortskern in einen lebendigen Treffpunkt für Einheimische, Gäste aus Nah und Fern und zahlreiche Ausflügler. Besonders auffällig war die hohe Zahl an Radfahrern, die das Dorf als Ziel ihrer Mai-Tour gewählt hatten. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern bildeten sie eine fast unüberschaubare Menschenmenge. Für musikalische Stimmung sorgte die Jugendblaskapelle Fensterbach. Für die freiwilligen Helfer von Feuerwehr, Kegelverein und Obst- und Gartenbauverein bedeutete dies Hochbetrieb: Sie hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansturm zu bewältigen. Das kulinarische Angebot ließ keine Wünsche offen. Während aus der Karl-Josef-Hütte der Duft von frisch gebratenen Bratwürsten und Steaks zog, bot der Kegelverein herzhafte Schnittlauchbrote, Käse und Pommes Frites an. Wer es süßer mochte, fand im Jugendheim eine große Auswahl an Kaffee und selbstgebackenen Kuchen des OGV Wolfring. Zur Erfrischung flossen süffiges helles und dunkles Bier sowie zahlreiche alkoholfreie Getränke, die die Feuerwehr ausschenkte. Der 26 Meter lange Maibaum, eine großzügige Spende der Gutsverwaltung, wurde mit vereinten Kräften und unter dem Applaus der Zuschauer per Muskelkraft in die Höhe gestemmt. Nach gut eineinhalb Stunden stand der Baum schließlich kerzengerade in der Senkrechten und ragt nun als stolzes Symbol der Dorfgemeinschaft Wolfring empor.
Die Konfirmandengruppe rund um Diakon Jens Albrecht und den Konfi-Teamerinnen (Bild: Katrin Dobler: Katrin Dobler)

Konfirmation in der St. Wolfgangskirche in Hirschbach

Am ersten Sonntag im Mai fand in der evangelischen Kirche St. Wolfgang in Hirschbach ein Konfirmationsgottesdienst mit Einsegnung statt. Im Mittelpunkt standen fünf Konfirmandinnen und ein Konfirmand, die nach der gemeinsamen Vorbereitungszeit den Konfirmationssegen empfingen. Geleitet wurde der Festgottesdienst von Diakon Jens Albrecht gemeinsam mit dem Gottesdienstteam um Marie Ertel, Laura Gstader und Jule Schmidt. In seiner Ansprache blickte Albrecht auf den zurückliegenden Weg zurück und ordnete die Feier als wichtigen Einschnitt auf dem Weg ins Leben als nun gleichberechtigte Mitglieder der Kirchengemeinde ein: „Es ist euer Tag. Ihr habt ein Jahr miteinander verbracht. Es gab viele tolle gemeinsame Aktionen der 36 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der gesamten Pfarrei Högenbach-Hirschbachtal. Heute ist euer Tag, eure Konfirmation, ihr sagt heute ja zu Gott. Zu einem Gott der euch sieht, euch hört, euch zuhört. Ihr werdet immer selbständiger und dürft eure eigenen Entscheidungen treffen, dass ist toll, es heißt aber auch dass ihr immer mehr Verantwortung tragt.“ Danach wurden die Konfirmationskerzen am Osterlicht entzündet. Grußworte für den Kirchenvorstand sprachen Andrea Deyerler und Andrea Saumweber: „Ihr seid jetzt Mitglieder unserer Kirchengemeinde. Aber ihr seid nicht allein, wir möchten Euch begleiten. Bleibt ein Teil unserer Gemeinschaft. Wir brauchen Euch!“ Für das Konfiteam meldeten sich Laura Gstader und Jule Schmidt zu Wort. Stellvertretend für Jugendreferentin Michaela Ertl-Linhard wandte sich Silke Spieß an die Konfirmierten und die Gemeinde. Musikalisch erhielt der Gottesdienst einen feierlichen Rahmen durch den Posaunenchor Hirschbach unter der Leitung von Martina Rischan, Petra Ott geleitete an der Orgel.. Katrin Heidner sang und spielte am Keyboard die Stücke „Das Privileg zu sein“, „Wo ich auch stehe“ und „My Lighthouse“. Danach wurden die Konfirmierten und ihre Angehörigen zum gemeinsamen Feiern in einen herrlichen Sonntag entlassen.
Die neue Vorstandschaft des BLLV Oberviechtach von links: Bürgermeister Rudolf Teplitzky jun., Annemarie Mösbauer, Marina Schießl, Katharina Schütz, Theresa Scherl, Ortrud Sperl, Manuel Sennert, Waltraud Eichstetter, Anja Pongratz, Gerlinde Lohrer, Irmgard Bayer, Rudolf Teplitzky sen., Anita Niebauer und Thomas Schingl. (Bild: Annemarie Mösbauer)

BLLV Oberviechtach wählt neue Vorstandschaft

Zur Jahreshauptversammlung des BLLV-Kreisverbandes Oberviechtach begrüßte die Vorsitzende Ortrud Sperl die zahlreichen Mitglieder. Ihr besonderer Gruß galt dem Bezirksvorsitzenden Manuel Sennert, dem Bürgermeister Rudolf Teplitzky jun. und dem Ehrenvorsitzenden Rudolf Teplitzky sen. Nach einigen Informationen aus überörtlichen Versammlungen und dem Rückblick von Ortrud Sperl gab die Schatzmeisterin Marina Schießl einen sehr detaillierten Kassenbericht. In seinem Grußwort ging Manuel Sennert auf die aktuelle Bildungspolitik ein. Heuer gibt es keine Neueinstellung von Lehrern, obwohl 500 fehlen bei steigenden Schülerzahlen. Neben Inklusion, Integration, Digitalisierung bringt der Lehrermangel eine zusätzliche Belastung. Der viel diskutierte Beamtenstatus bringt Sicherheit für die Schulen. Verbeamtete Lehrer haben kein Streikrecht und sorgen so für die Beständigkeit im Schulbetrieb. Außerdem können sie auch an Brennpunktschulen versetzt werden und nicht ablehnen. Er mahnte auch an: Der Lehrerberuf muss wieder attraktiver und geachteter werden. Dann folgten unter der Wahlleitung von Bezirksvorsitzenden Manuel Sennert und Bürgermeister Rudolf Teplitzky jun. die Neuwahlen mit diesem Ergebnis: In geheimer Wahl wurden Waltraud Eichstetter (1. Vorsitzende), Ortrud Sperl (2. Vorsitzende) und Marina Schießl (Schatzmeisterin) gewählt. Ortrud Sperl kandidierte nicht mehr als 1. Vorsitzende, da sie nach diesem Schuljahr in Pension geht. Per Akklamation erhielten folgende Vorstandsmitglieder einstimmig das Vertrauen: Carolin Folson (Schriftführerin), Gerlinde Lohrer (Gleichstellungsbeauftragte), Katharina Schütz (Fachgruppe EG), Annemarie Mösbauer (Presse), Anja Pongratz (Schulpolitik), Thomas Schwingl (Dienstrecht und Besoldung), Theresa Scherl (ABJ-Vertreterin), Irmgard Bayer und Anita Niebauer (Kassenprüfer) und Rudolf Teplitzky sen. (Pensionistenbetreuer). Der Bürgermeister dankte Ortrud Sperl und der gesamten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit. Nach dem Ausblick auf das laufende Jahr mit einem Ausflug nach Abensberg und einer Betriebsbesichtigung bedankte sich Ortrud Sperl für die gute Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren und wünschte der neuen Vorstandschaft alles Gute.
Jahreshauptversammlung der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn mit Ehrungen. Im Bild Vorsitzender Michael Prößl (Zweiter von links) und sein Stellvertreter Michael Beer (ganz hinten links). (Bild: Franz Völkl)

Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft Waldthurn pulsiert

Sehr kompetent und unterhaltsam leitete der Vorsitzende Michael Prößl aus Woppenrieth die Jahreshauptversammlung der 49 Mitglieder zählenden „Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft 1884 Waldthurn e.V.“ im Gasthaus „Scharfes Eck“ in Waldthurn. Der Verein wird durch eine junge Crew um die beiden Vorsitzenden Michael Prößl und den Waldthurner Michael Beer geführt. Zum Rückblick von Prößl gehörte das Kreiskriegertreffen am 15. Juni 2025 in Leuchtenberg mit Veteranenabzeichenübergabe. Auch habe man an Allerheiligen gesammelt, sich am Volkstrauertag beteiligt und auch an der Ramadama-Aktion im Waldthurner Badeweihergebiet habe man zusammen mit der Waldthurner Familie Eiser eine „saubere Aktion“ gestartet. Besonders freute sich Prößl, dass man mit Stefan Ebnet nun einen ausgebildeten Böllerschützen habe, der Vereinsschießwart und Reservistensprecher in einer Person Thomas Zellner hierfür ersetze. Leider stehe Ebnet aus beruflichen Gründen öfter nicht zur Verfügung, so appellierte der Vorsitzende, noch einen Ersatzböllerschützen ausbilden zu lassen. Da leider der bisherige Kassier Albert Pühler aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste, dankenswerterweise seine Ehefrau Renate die Geschäfte bisher weiterführte, hat nun Mario Eiser übergangsweise bis zur nächsten Wahl die Kassengeschäfte übernommen. Kurz und bündig war auch der Bericht des Vereinsschießwartes Thomas Zellner, der in Vohenstrauß als aktiver Schütze einmal im Monat als BSW-Schütze tätig ist. Interessierte sollten sich bei Zellner melden. Mario Eiser sprach über die Kassenbewegung und Stefan Ebnet stellte eine klasse Arbeit von Albert Pühler fest. Die Versammlung beschloss, aus dem „e.V.“ herauszugehen, da man bei entsprechenden Veränderungen im Verein es etwas einfacher habe. Der kommissarische 2. Bürgermeister Roman Bauer wünschte auch mit der neuen Gemeindeführung eine gute Zusammenarbeit.
Die neue Ministrantenfahne der Pfarrei Aschach-Raigering, ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit, erhält ihre Weihe durch Kaplan Marvin Schwedler. (Bild: Alfred Schorner)

Eine Fahne für die Ministranten Aschach-Raigering

Künftig wird die Ministranten*innen der Pfarrei Aschach-Raigering bei Festen, Prozessionen und besonderen Gottesdiensten, als Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde und der Pfarreiengemeinschaft eine Fahne begleiten. Anlässlich des Pfarrfestes St. Josef erhielt die im Digitaldruck gefertigte Fahne bei einem Festgottesdienst ihre kirchliche Weihe. In Zelebration von Pfarrer Josef Irlbacher und Kaplan Marvin Schwedler und musikalischer Begleitung durch Kathrin Farnbauer an der Orgel und dem Posaunenchor der Paulanerkirche unter der Leitung von Jasmin Hiltl hatten dazu die örtlichen Vereine mit ihren farbenprächtigen Fahnen um den Altar Aufstellung genommen. Die ursprüngliche Idee von Jürgen und Sabine Baldauf, eine Fahne zu beschaffen, stieß bei den beiden Seelsorgern, der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat auf breite Unterstützung. Derzeit zählen 46 junge Mädchen und Buben, geleitet durch die Oberministranten Liora Steinl, Andreas Baldauf, Emma Walz und Paul Drexler, zu einer lebendigen Gemeinschaft , deren Dienst oft leise geschieht und doch unverzichtbar ist. Die Fahne zeigt auf der Vorderseite die Silhouetten des Pfarrzentrums St. Josef und auf der Rückseite die Abbildungen der beiden Kirchenpatrone des Hl. Josef (Raigering)und St. Ägidius (Aschach) Passend zur Fahnenweihe stimmten die zahlreichen Kirchenbesucher nach der kirchlichen Segnung durch Kaplan Schwedler in die Bayernhyme ein, um nach dem Gottesdienst bei herrlichen Sonnenschein auf dem Kirchenvorplatz weiter zu feiern.
Der neue SPD-Unterbezirksvorsitzende Gregor Forster bei seiner Ansprache (Bild: Romana Ott)

SPD Eschenbach blickt auf arbeitsreiches Jahr zurück

Auf ein ereignisreiches und politisch intensives Jahr blickte der Ortsverein der SPD Eschenbach bei seiner Jahreshauptversammlung im Matth seim Wirtshaus zurück. Vorsitzender Thomas Ott stellte in seinem Rechenschaftsbericht die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres vor – geprägt von politischem Engagement, Vereinsarbeit und vielen Begegnungen mit Bürgerinnen und Bürgern. Breiten Raum nahm der Bundestagswahlkampf 2025 ein, bei dem der Ortsverein den heimischen Kandidaten Gregor Forster unterstützte. Daneben zeigte sich die SPD auch im gesellschaftlichen Leben der Stadt präsent: Die Ostereiersuche im Generationenpark, die traditionelle Muttertagsaktion sowie der Grillstand beim Bürgerfest gehörten ebenso zum Jahresprogramm wie das Ferienprogramm mit einem Kinderkino im Matth seim Wirtshaus, an dem rund 40 Kinder teilnahmen. Beim Halloween-Spaziergang sorgte Karolina Forster mit selbstgekochter Kürbissuppe für eine gelungene Teilnahme. Politisch richtungsweisend war der Herbst: Die Mitglieder nominierten Karolina Forster offiziell als Bürgermeisterkandidatin sowie die Stadtratsliste für die Kommunalwahl. Es folgten zahlreiche Wahlkampfaktionen, Informationsstände und Gespräche vor Ort. Den Kassenbericht stellte Andreas Wagener vor, der dem Ortsverein solide Finanzen bestätigte. Anschließend wählten die Mitglieder ihre Delegierten für die Kreis- und Unterbezirkskonferenzen. Einblicke in die Kreispolitik gab Peter Lehr mit seinem Bericht aus der Kreistagsfraktion, insbesondere zum kürzlich verabschiedeten Kreishaushalt und dessen Auswirkungen auf die Kommunen. Über die Arbeit im Stadtrat informierte Fraktionssprecher Thomas Ott. Er stellte zentrale Themen des Jahres 2026 vor. Aufmunternde und motivierende Grußworte kamen vom frisch gewählten Unterbezirksvorsitzenden Gregor Forster, der den Ortsverein für sein kontinuierliches Engagement lobte und zur weiteren Geschlossenheit aufrief.
Die Wallfahrer der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen in Salzburg. (Bild: Ramona Schricker)

Pfarrwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen - Salzburg erleben

Es ist schon zu einer schönen Tradition geworden: Am letzten Aprilwochenende machte sich die Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen wieder auf den Weg zu ihrer gemeinsamen Pfarrwallfahrt. Unter der bewährten und hervorragenden Organisation von Marianne Greiner sowie der geistlichen Begleitung durch unseren Pfarrer Thomas Kohlhepp starteten knapp 30 gut gelaunte Pilgerinnen und Pilger in Richtung Salzburg. Bereits während der Anreise war die Vorfreude spürbar – getragen von Gebet, Gesang und Vorfreude auf großartige Tage in toller Gemeinschaft. Auf dem Hinweg legten die Pilgerinnen und Pilger einen ersten Halt im Stift Reichersberg ein. In der Hauskapelle der Augustiner-Chorherren wurde gemeinsam die heilige Messe gefeiert, zelebriert von unserem Pfarrer Thomas Kohlhepp – ein schöner Auftakt für die Wallfahrt. Im Anschluss erhielten die Mitfahrenden eine ebenso informative wie humorvolle Führung durch den Chorherren Andreas. Mit viel Charme und einem Augenzwinkern vermittelte er Wissenswertes über Geschichte, Leben und Wirken des Stiftes, sodass neben der geistlichen Stärkung auch das Lachen nicht zu kurz kam. Weiter ging es nach Salzburg, Ankunft im Haus St. Benedikt, dem Gästehaus der Erzabtei St. Peter, mitten im Herzen der Altstadt von Salzburg. Sehr zu empfehlen! Um unserer Pilgerreisen-Tradition treu zu bleiben, versammelten sich die Teilnehmenden am Freitagnachmittag zum gemeinsamen Kreuzweg, hier auf den Kapuzinerberg. Schritt für Schritt führte der steile und zugleich eindrucksvolle Weg hinauf – ein äußeres Zeichen für den inneren Weg des Glaubens und der Besinnung. Oben angekommen wurden wir Pilger reich belohnt: Ein atemberaubender Ausblick über die Stadt Salzburg mit dem imposanten Salzburger Dom eröffnete sich uns – ein Moment der Stille, der Dankbarkeit und der inneren Weite. Nach dem gemeinsamen Abendessen war für einige noch der obligatorische Aperol-Absacker Pflicht. Der Samstag begann mit der Feier der heiligen Messe in der Franziskanerkirche. In der schlichten und doch eindrucksvollen Atmosphäre dieser Kirche fanden die Pilgerinnen und Pilger einen ruhigen und besinnlichen Start in den Tag. Im Anschluss ergab sich spontan eine Führung durch das angrenzende Kloster, bei der interessante Einblicke in das Leben und Wirken der Franziskaner vermittelt wurden. Nach einer kurzen Zeit zur freien Verfügung versammelte sich die Gruppe schließlich im Salzburger Dom, wo um 12 Uhr ein beeindruckendes Orgelkonzert den Vormittag feierlich abrundete. Die anschließende Stadtführung, beginnend im Dom und weiter durch die historische Altstadt von Salzburg, vermittelte auf lebendige und anschauliche Weise die reiche Geschichte sowie die kulturelle und geistliche Bedeutung der Stadt. Vor dem gemeinsamen Abendessen versammelten sich die Pilgerinnen und Pilger noch einmal zur Vesper in der Stiftskirche St. Peter. In der ruhigen und getragenen Atmosphäre dieses Ortes fanden alle erneut Zeit zur Sammlung, zum Gebet und zur inneren Einkehr.
Von links: Kirchenpfleger Christoph Lukas, Monika Krug, Manfred Zeitler, Rudi Kreis, Birgit Gösl, Anna Scheibl, PGR-Sprecherin Sonja Herold und Michaela Schuller (Bild: Michaela Schuller)

Abschied und Neuanfang in der Kirchenverwaltung und im Pfarrgemeinderat Roggenstein

In einem festlich gestalteten Gottesdienst, zelebriert von Pater Jo Jovilla Kurian und musikalisch umrahmt durch den Kirchenchor Roggenstein, wurden die Mitglieder der Kirchenverwaltung, Kirchenpfleger Manfred Zeitler, Rudi Kreis, Monika Krug und Michaela Schuller sowie die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, Sprecherin Birgit Gösl und Anna Scheibl verabschiedet. Ebenso wurden die neu gewählten Gremiumsmitglieder willkommen geheißen. Pater Jo bedankte sich bei allen scheidenden Ehrenamtlichen mit persönlichen Worten für ihren Einsatz für die Pfarrgemeinde und für die Nachfolge Jesu, Kirche lebendig werden zu lassen. Die neu gewählte Pfarrgemeinderatssprecherin, Sonja Herold, würdigte besonders das Engagement der nicht mehr zur Wahl angetretenen Manfred Zeitler, Rudi Kreis und Birgit Gösl für ihre Jahrzehnte lange Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzubringen und diese mitzugestalten. Kirchenpfleger Christoph Lukas überreichte allen ausscheidenden Unterstützern ein kleines Präsent. Eine nicht alltägliche Würdigung durfte Herr Manfred Zeitler für seine mehr als 30-jährige Tätigkeit als Kirchenpfleger entgegennehmen, in der er in herausragender Weise das kirchliche Leben der Pfarrei Roggenstein in materiellen wie auch organisatorischen Belangen geprägt hat. Voll Freude überreichte Pater Jo eine Urkunde aus Regensburg und die Bischof-Johann-Michael-Sailer-Medaille. Mit einem kleinen Stehempfang der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderats für die Kirchenbesucher auf dem Kirchenplatz wurden die Feierlichkeiten beendet.
Mit langen Stangen, den Schwalben wurde die geschmückte Fichte in die Vertikale geschoben. (Bild: Annemarie Mösbauer)

In Winklarn ziert wieder ein mächtiger Maibaum den Marktplatz

Brauchtum wird im Markt Winklarn großgeschrieben, so auch wieder beim Maibaumaufstellen mit Handarbeit am Marktplatz. Die Organisation und auch die wesentliche Arbeit lag in den Händen der Feuerwehr und der Bunkerhaislleit. Schon am frühen Morgen des 1.Mai wurde die von Andreas gestiftete Fichte zum Marktplatz gebracht. Nach alter Manier erfolgte das Schmücken und Verzieren vor Ort. Ein kurzes Segensgebet vom Pastoralreferenten Alfred Gaßner und ein gemeinsames „Vater unser“ für ein unfallfreies Aufstellen durfte nicht fehlen. Nach den Unfallschutzbelehrungen durch den Zimmerermeister Peter Killermann gings los. Mit Hilfe von langen Stangen, den Schwalben, wurde der 32 m lange Baum mit vielen einzelnen Schüben nach oben gehievt. Oft ertönte ein kräftiges „hau ruck“ von Peter Killermann. Nachdem der Baum nach mühevoller Arbeit in der Vertikalen stand gab es einen kräftigen Schnauferer der Zufriedenheit und einen Tusch von der Blaskapelle Kunschir. Die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, Bratwürsten, Steaks und Getränken während und nach dem Aufstellen lag in bewährter Form in den Händen der Feuerwehr. Für die musikalische Unterhaltung sorgte die Blaskapelle Kunschir. Dieses Jahr gab es noch ein Novum. Der Baum wurde sofort nach dem Aufstellen an den meistbietenden versteigert. Dieser kann das Holz nach dem Absägen kurz vor dem Advent in Empfang nehmen. Die Gäste genossen noch lange den Feiertag bei strahlendem Sonnenschein am Marktplatz.
Das rührige Küchenteam mit Carina Kaiser, Madeleine Brenner, Stefanie Kaiser-Lehner und Daniela Kleber (v.l.) legten sich mächtig ins Zeug. (Bild: Karl Ziegler)

Bella Bavaria! TSV zaubert italienische Nacht mit Lust auf ein Urlaubsfeeling direkt vor die Haustür

Urlaub, Sonne, Dolce Vita – dafür muss man nicht immer gleich über die Alpen reisen. Auch im eigenen Freistaat lässt sich ein Hauch von Italien genießen. Genau das bewies eindrucksvoll die „Italienische Nacht“ im Sportzentrum des Turn- und Sportvereins (TSV), die sich schnell als echter Geheimtipp entpuppte. Schon beim Betreten des Sportheims lag italienisches Flair in der Luft. Wo sonst bayerische Gemütlichkeit dominiert, verwandelte sich der Raum in eine kleine Piazza. Das rührige Küchenteam vom TSV mit Madeleine Brenner, Stefanie Kaiser-Lehner, Carina Kaiser und Daniela Kleber hatte sich mächtig ins Zeug gelegt: Von knuspriger Pizza aus dem Steinofen über klassische Pasta bis hin zu raffinierten Spezialitäten wie Lachsfilet mit Risotto war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch Klassiker wie Spaghetti Carbonara, Tagliatelle Napoli und Rigatoni al Forno durften natürlich nicht fehlen. Ein bunt gemischtes Buffet mit Vorspeisen und verführerischen Desserts rundete das Angebot ab. Am Zapfhahn sorgten zweiter Vorsitzender Stefan Singer und Manuel Meckl ständig für volle Gläser und die Bedienungen Silke Singer und Kathrin Zinkl kümmerten sich beim Bedienen um das Wohl der Gäste. Das Team kräftig unterstützten die TSV-Mädels Teresa Zinkl und Franziska Lehner. Für das perfekte Urlaubsgefühl fehlte eigentlich nur das Meer – wobei der nahegelegene See zumindest ein kleines Stück Sommeridylle beisteuerte. Den Rest erledigten die engagierten Akteurinnen und Akteure des Turn- und Sportvereins, die mit viel Herzblut und Leidenschaft eine Atmosphäre schufen, die kulinarisch an laue Abende in Italien erinnerte. So wurde die Italienische Nacht nicht nur zu einem kulinarischen Highlight, sondern auch zu einem stimmungsvollen Treffpunkt für alle, die sich ein Stück Süden nach Hause holen wollten. Viele Besucher zogen übereinstimmend das Fazit: Dolce Vita gibt’s nicht nur am Mittelmeer – sondern auch direkt vor der eigenen Haustür.
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