Gruppenbild Hüttenwochenende (Bild: Anna Träger)

Hüttenwochenende der Feuerwehr Lanz in Altglashütte

Ein abwechslungsreiches und kameradschaftliches Wochenende erlebten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Lanz vom 04. bis 06. September bei ihrem gemeinsamen Hüttenaufenthalt in Altglashütte. Knapp 20 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner nutzten die Gelegenheit, um abseits des Einsatz- und Übungsbetriebes die Gemeinschaft zu pflegen und einige schöne Stunden miteinander zu verbringen. Auf dem Programm standen zahlreiche Freizeitaktivitäten, die für beste Stimmung sorgten. Bei einer Wanderung zum Aussichtsturm Havran konnte der herrliche Ausblick vom Böhmerwald bis hin zum Steinwald genossen werden. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Beim gemeinsamen Kochen und Grillen wurde für die kulinarische Verpflegung gesorgt, während am Abend das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer für eine besondere Atmosphäre sorgte. Sportlich ging es bei mehreren spannenden Tischtennis-Matches zu, wobei die Gaudi absolut im Vordergrund stand. Traditionell durften auch die beliebten Kartenspiele nicht fehlen. Bei Schafkopf und Watten verbrachten die Teilnehmer unterhaltsame Stunden. Der Hüttenaufenthalt bot die ideale Gelegenheit, den Zusammenhalt innerhalb der Wehr weiter zu stärken und die Kameradschaft zu pflegen. Einig waren sich alle darüber, dass ein solches Wochenende unbedingt wiederholt werden soll. „Es war ein rundum gelungenes Wochenende mit viel Gemeinschaft, Spaß und guten Gesprächen. Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Vereinslebens und stärken den Zusammenhalt in der Feuerwehr”, so das Resümee der Teilnehmer. Die Freiwillige Feuerwehr Lanz bedankt sich bei allen Organisatoren und Helfern, die zum Gelingen des Ausflugs beigetragen haben.
Viele Anwohner konnte Bürgermeister Bernhard Schindler zur Einweihung des Siedlerplatzes begrüßen.  (Bild: Bertram Nold)

Siedlerplatz feierlich eingeweiht

Der neu gestaltete Siedlerplatz in Neubrand wurde feierlich eingeweiht und gesegnet. Der Platz soll künftig ein Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Gemeinschaft sein, ein Platz, an dem Menschen zusammenkommen, und gemeinsame Zeit verbringen, erklärte Bürgermeister Bernhard Schindler. Im Zuge der Neugestaltung wurden auch die angrenzenden Straßen erneuert und Kanal-, Wasser- und Stromleitungen neu verlegt. Die Straßen rund um den Platz wurden gepflastert und der Gehweg zu einem Mehrzweckstreifen umgestaltet. Auch vertraute Elemente wie die Ziege und der Brunnenstein haben wieder ihren Platz gefunden. Der Brunnen ist wieder in Betrieb. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 1,14 Millionen Euro. Die Maßnahme wurde mit 60 Prozent im Rahmen der Städtebauförderung unterstützt. Für die Gemeinde blieb ein Eigenanteil von rund 550.000 Euro. Ein besonderer Dank des Bürgermeisters galt allen Planern, Firmen, Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofs sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern. Sie mussten während der Bauzeit manche Einschränkung durch Lärm, Staub und erschwerte Zufahrten hinnehmen und unterstützten das Projekt dennoch mit viel Verständnis. Die Segnung nahmen Pater Pater Joy und Pfarrer Michael Kelinske vor. Letzterer erinnerte an die biblische Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen erinnert. Sie stehe beispielhaft dafür, wie wertvoll Begegnungen und gute Gespräche sein können. So soll auch der neue Siedlerplatz ein Ort werden, an dem Jung und Alt gerne zusammenkommen, Nachbarschaft gepflegt wird und viele schöne Erinnerungen entstehen. Nach der gemeinsamen Segnung besprengte Pater Joy den Platz und Besucher mit Weihwasser. Als Vertreter des Planungsbüros erläuterte Michael Wagner Einzelheiten zum Projekt. Zur Feier des Tages spendierte die Gemeinde allen Anwesenden Bratwürste und Getränke. Der Platz war eingetischt; Mitglieder Siedlerbundes sorgten für einen reibungslosen Service.
Die Delegation aus dem Schönseer Land vor den Türen des Ronsperger Schlosses (Bild: Nicole Rochelt)

Die Bürgermeister des Schönseer Landes besuchen gemeinsam das Stadt- und Schlossfest in Poběžovice

Ein ganzes Wochenende lang war in Ronsperg (Poběžovice) Feierlaune angesagt: Vom 21. bis 23. August stand in der Partnergemeinde der VG Schönsee alles unter dem Motto „Stadt- und Schlossfest“. Weidings Bürgermeister Markus Singer besuchte die Nachbarn bereits am Samstagabend mit Altbürgermeister Manfred Dirscherl und einer Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Weiding. Zum Schlossfest am Sonntag folgten die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft der offiziellen Einladung, um die Feierlichkeiten gemeinsam zu begehen. Voller Vorfreude machten sich Schönsees Bürgermeister Reinhard Kreuzer, Stadlerns Bürgermeister Michael Riedl und die stellvertretende Weidinger Bürgermeisterin Monika Ferstl zusammen mit einigen Stadt- und Gemeinderäten auf den Weg zum Schloss jenseits der Grenze. Ronspergs Bürgermeister Martin Kopecký und sein Vertreter Jakub Jansa empfingen die deutsche Delegation herzlich und führten sie durch das Schloss und den Weinkeller. Auch begleiteten die tschechischen Stadtoberhäupter ihre Gäste durch die vielen weiteren, vor allem kulturellen Attraktionen: Von dem Kunsthandwerkermarkt, dem Theater im Schlosspark und den historischen Ritterkämpfen ließen sich die deutschen Bürgermeister ebenso begeistern wie von den alten Mauern des nationalen Kulturdenkmals. Nach dem offiziellen Teil genoss man die Gastfreundschaft der tschechischen Partner im Bierzelt und stieß das eine oder andere Mal auf die gute Partnerschaft an. Ebenso war dies eine gute Gelegenheit, gemeinsame Aktionen für die Zukunft ins Auge zu fassen, um die Freundschaft weiter zu vertiefen. Im Hinblick auf das 30—jährige Jubiläum dieser Partnerschaft im Jahr 2028 gibt es noch jede Menge Potential für grenzübergreifenden Feierlichkeiten und Zusammensein.
Am Kellerbühl westlich von Marchaney wird eine mittelalterliche Wehranlage vermutet. (Bild: Markus Frank)

Unterwegs auf einer Altstraße nach Böhmen

Dauerregen, grauer Himmel und aufgeweichte Wege – kein ideales Wanderwetter. Doch die Teilnehmer der historischen Wanderung am Sonntagnachmittag ließen sich nicht abschrecken. Ihr Ziel: die Spuren einer Altstraße aus dem 14. Jahrhundert, die einst von Forchheim nach Prag führte. Unter der fachkundigen Führung von Klosterlandschaftsführer Michael Rückl begaben sich die Wanderer auf eine rund neun Kilometer lange Reise durch die Geschichte. Dabei wurde deutlich, welche Bedeutung alte Handelswege für die Region hatten und welche Spuren bis heute in Wald und Flur zu finden sind. Erste Station war die St.-Jakobus-Kirche, in der Mährings Bürgermeister Franz Schöner die Gruppe begrüßte. Weiter ging es zum Kellerbühl westlich von Marchaney. Die markante Geländestruktur lässt vermuten, dass hier einst eine wehrhafte Anlage stand. Im Waldgebiet bei Ahornberg besichtigten die Teilnehmer eindrucksvolle Hohlwege. Tief in das Gelände eingeschnitten, zeugen sie davon, dass hier über Jahrhunderte Menschen, Tiere und Fuhrwerke unterwegs waren. Weitere Stationen waren die Wüstung Aschersreuth und die Quelle der Mies, bevor die Gruppe über Asch nach Griesbach weiterwanderte. Bis zur letzten Station folgten die Teilnehmer aufmerksam den Ausführungen und entdeckten dabei eine Landschaft, die bei genauerem Hinsehen ihre mittelalterliche Geschichte preisgibt. Nach den Erläuterungen von Michael Rückl könnte die Altstraße ein Vorläufer der späteren Goldenen Straße gewesen sein. Aus politischen Gründen verlagerte sich deren Verlauf später über Bärnau. Zum Abschluss wartete im gemütlichen Vereinsheim des OWV Griesbach eine wohlverdiente Brotzeit. Bei ausreichend Getränken konnten die Wanderer die Eindrücke des Nachmittags noch einmal Revue passieren lassen. Was als Wanderung durch den Regen begonnen hatte, endete so als spannende Zeitreise auf den Spuren einer längst vergangenen Altstraße.
Sieger des Turniers mit Jugendwart Hermann Raab-Stich und Golflehrer Steve Anders (Bild: Andrea Graf)

Bericht über die Clubmeisterschaft der Jugend im Golf- und Landclub Schmidmühlen

Am vergangenen Wochenende fanden die Clubmeisterschaften der Jugend im Golf und Landclub Schmidmühlen statt. Der Wettbewerb zog zahlreiche talentierte Nachwuchsgolfer an, die voller Motivation und Ehrgeiz um den Titel kämpfen. Eine Vielzahl von jungen Golfern, die in verschiedenen Altersklassen antraten, zeigten beeindruckende Leistungen und ihr Können auf dem Platz. Die Spieler bewältigten anspruchsvolle Bahnen und bewiesen sowohl technisches Geschick als auch mentale Stärke. Der Wettbewerb war von Fairness und sportlichem Geist geprägt. Jugendwart Hermann Raab-Stich: Er äußerte sich begeistert über den Verlauf des Wettkampfs und lobte die Organisation sowie die hervorragende Vorbereitung der Teilnehmer. „Es ist großartig zu sehen, wie viel Talent und Engagement in unserer Jugend steckt”, sagte er. Die genauen Platzierungen und besten Ergebnisse wurden während der Siegerehrung bekannt gegeben. Die Gewinner wurden nicht nur mit Pokalen, sondern auch mit viel Applaus und Anerkennung für ihre Leistungen belohnt. Die Clubmeisterschaft der Jugend war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig die Nachwuchsförderung im Golf ist. Die Veranstaltung bot den jungen Talenten eine Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen und sich weiterzuentwickeln. Der Golf und Landclub Schmidmühlen setzt damit ein starkes Zeichen für die Zukunft des Golfsports. Die Vorfreude auf die nächste Meisterschaft ist bereits spürbar, und es bleibt abzuwarten, welche Talente sich dann präsentieren werden.
Gemeindereferentin Claudia Stöckl zeigt eine Franziskusfigur, die mit einer Taube dargestellt ist. (Bild: Elisabeth Eiszrich)

800. Todestag des heiligen Franziskus: Seniorenkreis St. Georg auf den Spuren des Ordensgründers

Zu einem tiefgründigen und inspirierenden Nachmittag kam der Seniorenkreis St. Georg Neustadt/WN zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Gedenken an den 800. Todestag des heiligen Franziskus von Assisi - ein Jubiläum, das den Blick auf das bewegte Leben eines der faszinierendsten Heiligen der Kirchengeschichte lenkte. Nach der herzlichen Begrüßung durch Fr. Eiszrich übernahm die Gemeindereferentin Claudia Stöckl das Wort. Sie stellte sich der Runde kurz vor und gab einen Einblick in ihr breitgefächertes Aufgabengebiet. Fr. Stöckl ist für die Pfarreiengemeinschaft Neustadt - Altenstadt zuständig und gestaltet dort das kirchliche Leben aktiv mit. Anschließend nahm sie die Seniorinnen und Senioren mit auf eine packende Zeitreise in das Italien des 12. Jahrhunderts. Franziskus wurde im Jahre 1181 als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers in Assisi geboren. Ihm stand eine glänzende Zukunft im Ritterstand offen. Doch ein tiefgreifendes Traumerlebnis änderte alles: Franziskus begriff schlagartig, dass Christus ihn ganz persönlich in seinen Dienst nehmen wollte. Konsequent brach er mit seinem bisherigen Luxusleben. Bekleidet mit einem schlichten Einsiedlerhabit durchstreifte er fortan predigend das Land, um die frohe Botschaft von Frieden, Armut und der Liebe zur Schöpfung zu verbreiten. Er nannte alle Menschen und die gesamte Natur seine Brüder und Schwestern. Aus dieser tiefen Hingabe heraus gründete er schließlich den bekannten Franziskanerorden. Die Zuhörer folgten den Ausführungen von Fr. Stöckl mit großer Aufmerksamkeit. Anschließend bot sich reichlich Raum, bei Kaffee und Kuchen, für persönliche Gespräche und Austausch über die zeitlose Botschaft des Heiligen Franziskus.
Besichtigung Kloster Reichenau mit Pfarrer Alois Hammerer (l.) (Bild: Sonja Sczech )

Musik im Gepäck: Kirchenchor Flossenbürg besucht früheren Pfarrvikar

Der katholische Kirchenchor Flossenbürg war zum Chorausflug mit einem besonderen Anlass unterwegs: Anfang August hatte die Pfarreiengemeinschaft St. Christoph-Neukirchen/ St. Pankratius-Flossenbürg schweren Herzens ihren Pfarrvikar Dr. John Palathinkal verabschieden müssen. Wenige Wochen später machten sich die Sängerinnen und Sänger nun zusammen mit Familien und anderen Gläubigen auf den Weg in die Pfarreiengemeinschaft Walderbach-Neubäu, um den beliebten Seelsorger beim Amtsantritt an neuer Wirkungsstätte zu unterstützen. Bei der Heiligen Messe in der Pfarrkirche Mariä Namen in Neubäu am See wurde dem Chor eine besondere Ehre zuteil: Auf Einladung des Ortsgeistlichen Pfarrer Alois Hammerer übernahmen die Flossenbürger Sängerinnen und Sänger die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes zum Patrozinium der Pfarrkirche. Unterstützt vom Organisten Martin Fischer aus Bernhardswald untermalte der Chor die Festmesse mit Marienliedern und deutschen Messgesängen. Pfarrvikar John dankte am Ende der Messe nicht nur seiner neuen Pfarrei für die freundliche Aufnahme, sondern auch den angereisten rund 40 Unterstützern für ihr Kommen und insbesondere dem Chor für den Gesang. Im Anschluss gab es von der Neubäuer Pfarrei Kücheln für alle und die Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Der Chorausflug ging dann mit einem gemütlichen gemeinsamen Mittagessen in Reichenbach weiter. Alle freuten sich sehr, dass sich Pfarrer Alois Hammerer trotz weiterer terminlicher Verpflichtungen danach die Zeit nahm, der Gruppe eine Einführung zum Kloster Reichenbach, seiner Geschichte und den Besonderheiten der wunderschönen Klosterkirche zu geben. Beeindruckend waren dabei auch seine Erläuterungen zur Entwicklung des Ortes als Einrichtung für Menschen mit Behinderungen. Mit vielen guten Wünschen und dem Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen verabschiedeten sich die Flossenbürger dann von Pfarrvikar John und machten sich auf die Heimreise.
In einer schönen Lichtung lauschen wir dem modernen Märchen „Das Geheimnis der Kräuterfee vom St. Quirin“. (Bild: Marianne Lebegern)

Begeisterung bei der märchenhaften Kräuterwanderung rund um den St. Quirin

Am Donnerstag lud der Kinderferienclub der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Altenstadt unter dem Motto „Aktiv sein“ zu einem lehrreichen Nachmittag in der Natur rund um den St. Quirin ein. Die zertifizierte Kräuterführerin Frau Sabine Zenger führte 16 Kräuter- und Naturfreunde durch die Natur und zeigte eine Vielzahl von Kräutern und erklärte deren Eigenschaften. Gleich zu Beginn kamen wir bei einem Schlehenstrauch vorbei und erfuhren, wie man die Frucht verwerten kann. Danach lockerte sie die Gruppe mit einem „Körperzellen-Rock“ musikalisch und bewegungstechnisch auf. Danach wurde die Kräuterwanderung fortgesetzt. Am Wegesrand und in den Wiesen wurden essbare Wildkräuter kennengelernt wie z. B. die Brennnessel mit ihrem Samen, die Schafgarbe – sie ist ein echtes Allroundtalent bei Verletzungen, der Spitzwegerich – bekannt als entzündungshemmendes „Wiesenpflaster“, der Rotklee sowie das Gänseblümchen. In einer schönen Lichtung lauschten wir gespannt Frau Zengers modernem Märchen „Das Geheimnis der Kräuterfee vom St. Quirin“. Auf dem weiteren Weg gab die Kräuterführerin zu bedenken, dass die Natur viele kleine Helfer hat, die Kräuter sind sanft, aber wirkungsvoll. Es ist wichtig, dass Pflanzen nur an sauberen Orten gesammelt werden. Im Schatten der Bäume lauschten wir einem Oberpfälzer Märchen von F. X. Schönwerth „Drei Spindeln“. An der Wallfahrtskirche St. Quirin ließen sich die Kinder überraschen, wie ein natürlicher Schutz gegen Mücken und Insekten hergestellt wird. Frau Zenger hat dafür kleine Sprayfläschchen mitgebracht, in die Wasser – je 3 Tropfen ätherische Öle wie z. B. Lavendel- und Fichtennadel oder Citronella – gefüllt wird. Vorm Aufsprühen immer gut durchschütteln! Es wurde eifrig getestet und bald lag ein angenehmer beruhigender Duft in der Luft. Anschließend durften die Teilnehmer aus einer von der Kräuterführerin mitgebrachten flüssigen Sahne im Glas durch kräftiges Schütteln die Butter für den Kräutersnack herstellen. Auch in den mitgebrachten Quark oder Frischkäse wurden die gesammelten Kräuter eingerührt und auf Reis- oder Maiswaffeln gestrichen. Mit gesundem Appetit ließen sich die Kinder den leckeren Imbiss schmecken. Zum Schluss hatte Frau Zenger noch eine kleine Überraschung vorbereitet – nämlich die Gestaltung eines Lesezeichens aus Naturmaterialien. Jedes Kind wurde aktiv, holte sich eine Vielzahl von Blumen, Gräsern oder Blättern und klebte diese kunstvoll auf einen bunten Kartonstreifen. Herrliche Erinnerungen haben die Mädchen und Buben mit nach Hause nehmen können. Viele nahmen sich vor, künftig die Kräuter achtsam und bewusst zu schätzen.
Wandergruppe des OWV Nabburg am Theophiliusbrunnen, unweit vom Gipfel des Eixlberg bei Pfreimd. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg umrundet den Eixlberg

Herrliches Spätsommerwetter begleitete die zwölf Personen starke Wandergruppe des OWV Nabburg bei der Umrundung des Eixlberg bei Pfreimd. Vom Ausgangspunkt am Bahnhof Untersteinbach ging es zunächst etwas steil nach oben bis zum Rundweg mit der Nummer eins am Fuße des Eixlberg. Der weitere Weg führte hinunter zum Bachgrund des Kulmbach Richtung der Ortschaft Ziegelhütte. Normaler Weise begleitet hier ein ständiges Rauschen des vorgenannten Baches die Wanderer. Leider ist derzeit der Kulmbach, bedingt durch den sehr heißen Sommer, zu einem unbedeutenden Rinnsal verkommen. Mit einem stetigen Auf und Ab zeichnete sich der weitere Wanderweg aus. Nach gut der Hälfte verließ die Wandergruppe den vorgegebenen Weg und stieg hoch zum Theophiliusbrunnen. Eine Quelle knapp unterhalb des Eixlberggipfel, die an einem uralten Pilger- und Wallfahrerweg gelegen ist und als Trink- und Labungsquelle diente. Der Namen des Brunnes leitet sich vom Franziskanermönch Theophilius Kargerbauer ab. Dieser lebte im Franziskanerkloster Pfreimd und zelebrierte in den 1860er Jahren in der Wallfahrtskirche auf dem Eixlberg unzählige heilige Messen. Auf seinem Weg nach oben und nach unten stärkte sich Pater Theophilius an seiner „Quelle des Lebens”. Aber auch hier am Quellort merkt man den Klimawandel und den dadurch verursachten Mangel an Wasser. Derzeit kommt nur sehr wenig Wasser aus der Quelle hervor. Zurück auf dem eigentlichen Weg um den Eixlberg genossen die Wanderer die absolute Stille des Waldes. Nach einer Gehzeit von gut zwei Stunden erreichte die Wandergruppe den Ausgangspunkt in der Ortschaft Untersteinbach.
Trotz Regen waren zahlreiche Gläubige zur Segnung des Altares gekommen. (Bild: Klaus Kuran)

Neu angelegter Pfarrgarten als Ort der Hoffnung und der Gemeinschaft

Nach dem Abriss des baufällig gewordenen „Jugendheims“ und Pfarrstadels im Frühjahr 2024 begannen innerhalb der Kirchenverwaltung Püchersreuth die Planungen für eine Neugestaltung der Baugrube. Alle Arbeiten wurden ausgeschrieben und an ortsansässige Firmen vergeben. Im Herbst 2025 begannen schließlich die Geländearbeiten und der Trockenmauerbau, die Granitsäulen für den Zaun wurden gesetzt. Im Frühjahr 2026 wurde der Lärchenholzzaun ganz im Sinne des Denkmalschutzes angebracht, der Humus planiert, die Zufahrt von der Kirchenstraße gepflastert, Rasen ausgesät und das Beet innerhalb der Trockenmauer mit Stauden bepflanzt. Einiges geschah in Eigenleistung. Schließlich wurde eine „Altarinsel“ aus den beim Abbruch freigelegten Steinplatten angelegt, ebenso entstand ein Steinaltar aus Granit. Zuletzt wurden ein weithin sichtbares Lärchenholzkreuz angebracht und Sitzgelegenheiten für Pfarrer und Ministranten aufgestellt. Nach anfänglicher Skepsis der Püchersreuther erhielt der gedeihende Pfarrgarten viel Zustimmung und Lob von Spaziergängern, Joggern und Gottesdienstbesuchern. Die Kirchenverwaltung Püchersreuth konnte auch am Freitag vor der für den 13. September geplanten Segnung und Einweihung auf einen großen Trupp ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bauen, die Sträucher zurückschnitten, Unkraut jäteten, Mulch ausbrachten, Beete in Ordnung brachten und den Altarplatz innerhalb der blühenden Stauden vorbereiteten. Leider spielte am Sonntag das Wetter nicht mit. Obwohl alles im Freien vorbereitet war, wurde der Gottesdienst wegen des Regens in der Kirche abgehalten. Viele Gläubige aus der Pfarrei, zahlreiche Gemeinderäte, Vertreter der Firmen und alle Ministranten waren anwesend. Pfarrer Nowotny sprach in seiner Predigt über die sich im Garten ausdrückende Hoffnung angesichts der Ängste und Probleme unserer Zeit. Im Buch Genesis gab Gott den Menschen den Garten Eden. Er wünschte sich, dass der Garten in der Ortsmitte ein Ort der Gemeinschaft und des Miteinanders würde. Ferner dankte er „für das gemeinsame Ringen“ um gute Lösungen der Kirchenverwaltung und den Vertretern der Firmen. Im Regen gingen die Gläubigen dann miteinander hinaus zur Segnung des Altares. Im Anschluss an die Feier bot der Pfarrgemeinderat im Carport Würstel und Getränke an. Die Besucher rückten so zusammen, dass niemand nass wurde. Fotos vom alten Pfarrgarten, den baulichen Maßnahmen sowie von der Feier können noch einige Tage in der Pfarrkirche betrachtet werden.
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