Die anwesenden 7 Ehenfelder Kommunionkinder bei der Spendenübergabe an Petra Waldhauser von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e. V. (re. hinten). Li. hinten die Initiatorin, Gemeindereferentin Barbara Schlosser.  (Bild: Fritz Dietl)

Spende der Ehenfelder Kommunionkinder unterstützt krebskranke Kinder.

Auch in diesem Jahr spenden die acht Kommunionkinder der Pfarrei Ehenfeld für eine Hilfsorganisation aus der Umgebung, die besonders Kinder unterstützt. In diesem Jahr wurden für die Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder Amberg-Sulzbach e. V. 260 € gespendet. Der Verein entstand 2003 durch die Initiative betroffener Eltern. Die Krebserkrankung eines Kindes ist zuerst ein Schock, dann aber auch eine schwere Belastung für die gesamte Familie. Der Verein unterstützt die Kinderonkologie-Stationen in Nürnberg, Regensburg und Erlangen, hält Hilfsangebote für Familien in dieser Ausnahmesituation bereit, gibt finanzielle Unterstützung falls dies erforderlich ist und betreut Familien auch nach dem Tod eines Kindes. Bei der Übergabe der Spende erfuhren die Mädchen und Buben, dass sich die erkrankten Kinder natürlich am meisten wünschen wieder gesund zu werden, mit Freunden zu spielen oder in die Schule zu gehen, was bei einigen Kindern ungläubiges Erstaunen auslöste. Mit dieser Spende sollen aber besondere Wünsche erfüllt werden, erklärte die 1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, Petra Waldhauser. Besonders Kindern auf Palliativ-Stationen, die schon Wochen oder Monate von Familien oder Freunden getrennt sind, werden besondere Erlebnisse ermöglicht. Das kann ein Wochenende mit allen Familienangehörigen in einem Urlaubsgebiet sein, der Besuch einer besonderen Attraktion mit Freunden oder auch ein Hubschrauberrundflug um den Heimatort. Frau Waldhauser bedankte sich für die großzügige Spende der Kommunionkinder, die nicht selbstverständlich ist.
Die Diamantkonfirmanden nach dem feierlichen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche. Bilder für die Goldenen, Eisernen und Gnadenkonfirmanden erscheinen im Gemeindebrief der Pfarrei St. Stephanus. (Bild: Rudi Gruber)

50, 60, 70, 80 Jahre nach der Konfirmation in Edelsfeld

Es war ein feierlicher Moment als 38 Jubelkonfirmanden mit Pfarrer Matthias Ahnert in die St. Stephanuskirche einzogen. Eine Posaunenintrade begleitete den Einzug und die übervolle Kirche begrüßte sie im Stehen. 50, 60 und 70 sogar 80 Jahre ist es her, als diese Konfirmanden sich mit einem „ja, mit Gottes Hilfe“ zu ihrem Leben im christlichen Glauben bekannten. Und so konnten sie nun ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnaden-Konfirmation feiern. Der Posaunenchor und der Kirchenchor begleiteten den Gottesdienst mit frohen Liedern und Kirchengesang. Pfarrer Ahnert stellte in seiner Predigt nach Römer 13 – Lasst euch nicht vom Bösen überwinden – mit Vergleichen aus dem bisherigen und heutigen Leben. Was hat sich alles in den vielen Jahren ereignet? Die 15 Goldenen Jubelkonfirmanden wurde vor 50 Jahren von Pfarrer Scheler, die 18 Diamanten von Pfarrer Breu, die 4 Eisernen von Pfarrer Wirsich und die Gnadenjubilarin von Pfarrer Fortmüller eingesegnet. Sicherlich gehen zu diesem Jubeltag Gedanken zurück an manches Ereignis im Leben und Begegnungen mit anderen Menschen. Vielleicht inzwischen ein Wohnmobil mit vielen Erlebnissen oder bescheiden gelebt und gespart hieß es für die Meisten. Vollmundig vom Goldenen Zeitalter zu sprechen trifft nicht zu, aber es war eine Zeit des Friedens. So wurde der Gottesdienst mit dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“ abgeschlossen. Natürlich folgte danach eine Fotosession für jede Gruppe in der Kirche. Am Nachmittag gab es noch ein großes gemeinsames Treffen im Cafe Heldrich, wo sicherlich viele Gute und weniger gute Erlebnisse diskutiert wurden. 25 Konfirmanden waren vom damaligen Pfarrer Scheler konfirmiert worden und feierten die „Goldene“, 11 kamen am Jubeltag. 1965 fanden sich 20 Konfirmanden mit Pfarrer Specht am Palmsonntag ein, 7 kamen am vergangenen Sonntag wieder zur „Diamantenen“. 22 Konfirmanden wurden 1955 eingesegnet von Pfarrer Wirsich, 9 feierten zusammen mit den Anderen die „Eiserne Konfirmation“.
In der Kletterhalle hatten die Kinder viel Spaß.  (Bild: Manuela Hinkel)

Vorschulkinder unterwegs in Regensburg

Der 30. Juni 1276 gilt als Weihetag des nach einem Brand wieder aufgebauten Regensburger Doms. Genau 750 Jahre später machten sich die diesjährigen Vorschulkinder des Tännesberger Kinderhauses mit dem Zug auf nach Regensburg. Selbstverständlich durfte da ein Besuch der wichtigen Kirche nicht fehlen. Die große Orgel und der edle Stuhl des Bischofs fiel den Kindern dabei gleich ins Auge. Auch der lachende Engel und die bunten Fenster wurden von der Gruppe begutachtet. Bereits bei der Anfahrt staunten die zukünftigen Schulanfänger über die großen Türme, doch traditionell ging es vorher zuerst einmal mit dem Bus in die Kletterhalle nach Lappersdorf. Dort wagten sich die Kinder gut ausgerüstet und aufgewärmt mit den Trainern des DAV an die Wände. Nach einer kleinen Einweisung durfte dann so hoch geklettert werden, wie man es sich zutraute. Ein Großteil der Gruppe schaffte sogar die 10m hohen Wände bis unter die Decke. Applaus von den Freunden gab es jedoch für jedes Kind, egal wie hoch geklettert wurde. Wieder zurück in der Innenstadt durften sich die kleinen Ausflügler am Spielplatz austoben und mit der von Mama eingepackten Brotzeit stärken. Der traditionelle Zwischenstopp an der Eisdiele durfte anschließend natürlich auch nicht fehlen. Bei einem Eis verfolgte man in der Sonne den Trubel der Großstadt. Mit dem Zug ging es dann wieder zurück bis Nabburg, wo die Gruppe bereits sehnsüchtig von den Eltern erwartet wurde. Der Ausflug der Vorschulkinder zum Ende der Kindergartenzeit gilt im Tännesberger Kinderhaus als besonderes Ereignis, auf das sich sowohl Kinder als auch die Mitarbeiterinnen der Einrichtung jedes Jahr freuen.
Aufnahme in die Wölflingsstufe. (Bild: Regina Probst)

Johannisfeuer - Halbzeit des Jahres

Aufgrund der großen Hitze fiel das Johannisfeuer der DPSG Poppenricht heuer etwas kleiner aus. Trotzdem gestalteten die Pfadfinder das Johannisfeuer wie gewohnt mit einem kleinen Festbetrieb und einer Andacht mit Feuersegnung am Traßlberger Sportplatz. Die Stammesvorsitzende Sophia Lang begrüßte alle Anwesenden und freute sich, dass so viele gekommen waren. Pfarrer Mitterer griff das Bild der Halbzeit auf: Wie im Fußball markiere das Johannisfeuer die Halbzeit des Jahres: „Ab Johanni werden die Nächte wieder länger und die Tage kürzer.” Kuratin Regina Probst ging in ihrer Predigt auf die christlichen Werte ein, die nicht nur die Pfadfinder oder - passend zur WM, Fußballspieler - sondern auch eine Gesellschaft zusammenhalten: Respekt, Anstand, Glauben, Liebe, Vergebung, Hoffnung, Zusammenhalt. Darin „sollten wir Erwachsenen Vorbilder für die Kinder sein.” Für Pfadfinder sind diese Werte „Programm” - danach gestaltet sich das ganze Pfadfindersein. Symbolisch rollten die Pfadfinder die „Wertepapiere” zusammen und steckten sie in das Johannisfeuer, so dass sie mit dem Feuer die Dunkelheit erhellten. Die neuen Wölflinge beteten gemeinsam das Pfadfindergebet und wurden in die Wölflingsstufe aufgenommen. Nach dem Feuersegen und dem traditionellen Pfadfinderlied „Flinke Hände, flinke Füße” blieben alle Besucher noch gerne am Feuer sitzen und genossen die entspannte Atmosphäre bei bester Verpflegung durch die Pfadfinder. Zur Begeisterung aller Kinder durften diese ein Stockbrot über das Feuer halten. Stavo Lea Englhard lud noch zum 50jährigen Bestehen der DPSG Poppenricht ein, an das am Sonntag, 19. Juli im Rahmen der 700jahrfeier Poppenricht gedacht wird.
Die Sparte Stocksport des TSV Friedenfels erhielt in der Jahreshauptversammlung des TSV Fördervereins eine große finanzielle Unterstützung. Im Bild (von links) Alexandra Kaßeckert, Karl Trottmann, Helmut Radimerski, Luis Höfler, Andreas Streim, Christoph Pappenberger und Johannes Härtl. (Bild: Bernhard Schultes)

TSV Förderverein spendet an Sparten des TSV Friedenfels

Der TSV Förderverein Friedenfels überraschte bei seiner Jahreshauptversammlung drei Abteilungen des Turn- und Sportvereins Friedenfels mit großzügigen Spenden. Die TSV Sparte Stocksport erhielt bei der Zusammenkunft 1000 Euro für den Bau ihrer neuen Stockbahn beim Freibad Friedenfels. Die TSV Sparte Turnen bekam 500 Euro für neue Einkleidungen ihrer verschiedenen Tanzgruppen. Die Nachwuchsakteure der TSV Sparte Fußball erhielt für das Zeltlager im Freibad Friedenfels 150 Euro. „Ich hoffe ihr könnt damit was anfangen“, meinte Vorsitzender Karl Trottmann und Kassier Alexandra Kaßeckert schmunzelnd bei der Übergabe. Wie Trottmann weiter hervorhob, unterstützten die Mitglieder der Vorstandschaft des TSV Fördervereins einstimmig die getätigten Ausschüttungen. Nicht unerwähnt wollte der Vorsitzende in seinen Ausführungen auch die mittlerweile 19-jährige „stets gut-funktionierende Zusammenarbeit“ mit dem TSV Friedenfels lassen. Die mittlerweile in allen Sparten getätigte Arbeit für den Nachwuchs werde vom Förderverein besonders gewürdigt, ließ Trottmann hierbei wissen. Den anwesenden Vorsitzenden des TSV, Johannes Härtl und Helmut Radimerski, dankte er deshalb besonders. Freude bereiteten die Spenden des Fördervereins auch den TSV-Abteilungen. Andreas Streim, von der Sparte Stocksport, würdigte die Arbeit des Fördervereins und meinte nach seinen Dankesworten, „wir kommen unserem Ziel immer näher“.
1.Bürgermeister Peter Neumeier (links vorne), Bianca Härtl BLSV Kreisvorsitzende (links vorne), 2. Vorstand Gabriele Beck (rechts vorne ), 1. Vorstand Christian Liebl (oben reichts) und ihre geehrten langjährigen Mitglieder 25, 35, 50 u. 60 Jahre Vereinszugehörigkeit. (Bild: Silvia Beck)

Mitgliederzahlen steigen beim 1.FC Schwarzenfeld

Am vergangenen Donnerstag lud der FC zur jährlichen Jahreshauptversammlung in den Sportpark. In einem trotz extremer Hitze gut gefülltem Saal konnte Vorsitzender Christian Liebl viele Vereinsmitglieder und Ehrenmitglieder des FC begrüßen. Auch Pfarrer Maximilian Moosbauer, Bürgermeister Peter Neumeier und die Kreisvorsitzende Bianca Härtl vom BLSV wohnten der Versammlung bei. In seinem Jahresrückblick ging Vorstand Christian Liebl auf die Fertigstellung Erneurung der Kegelbahn und die neuen Duschen im Kabinentrakt ein. Aber er wies auch auf die „große Baustelle” Sanierung Sportpark hin, die früher oder später kommen wird, aktuell aber nicht finanzierbar scheint. Auch das Wort „Danke” kam dabei nicht zu kurz. Nicht nur eine gut funktionierende Hauptvorstandschaft, auch die Spartenleitungen und motivierten Übungsleiter, als auch die aktiven und passiven Mitglieder sind wichtige Bausteine im Konstrukt FC Schwarzenfeld. Gute Vereinsarbeit funktioniert nie im Alleingang, sondern nur gemeinsam. Alle zusammen tragen dazu dabei, einen der größten Vereine im Landkreis am Laufen zu halten. Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassiers brachten die Spartenleiter jeweils einen kurzen Jahresrückblick. Fas alle Sparten konnten Mitgliederzuwächse erzielen, was allgemein wieder für einen Aufwärtstrend im Sport spricht. Aktuell sind es 1548 Mitglieder, die größte Sparte ist immer noch die Turnabteilung, gefolgt von Fußball und Handball. Bürgermeister Peter Neumeier sprach ein Grußwort, bei dem er die Wichtigkeit des FC Schwarzenfeld für das Gemeinwohl, und die gute Zusammenarbeit mit dem Verein hervorhob. Dankte den Sparten, die heuer wieder am Ferienprogramm des Marktes mitwirken, ging kurz auf die Sanierung der Schul- u. Schwimmhalle ein, das alle Sportler sich noch ein bißchen gedulden müssen, bis sie wieder in der neusanierten Schulturnhalle Sport treiben können. Bei den anschließenden Ehrungen wurden zunächst langjährige Mitglieder geehrt, die dem FC seit mindestens 25 u. 35 Jahren Treue halten. Insgesamt wurden knapp 30 Personen geehrt. Hervorzuheben sind hier gerade die langjährigen Mitglieder, die für 50 u. 60 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt wurden. Doch damit nicht genug, denn das Beste kam zum Schluß. Frau Margot Stürzer wurde wegem ihrem jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt zum Ehrenmitglied des 1.FC Schwarzenfeld ernannt (weiteres im gesonderten Bericht). Anschließend beendete Vorstand Liebl mit seinem Schlußwort eine gelungene Jahreshauptversammlung, die noch mit guten Gesprächen ausklang.
Teilnehmer der Sängerfahrt des MGV Upo. (Bild: Hans Fischer)

Sängerfahrt des MGV Ursulapoppenricht nach Speyer am Rhein, Sinsheim und Schwäbisch Hall

Alljährlich geht der MGV Upo auf Reisen. In der Vorstandschaft wurde im Februar mit unserem Reiseunternehmen Thomas Reisen das Ziel Speyer, Technikmuseum Sinsheim und Schwäbisch Hall ausgesucht. Am Freitag ab 5.15 Uhr wurden Teilnehmer eingesammelt, Speyer war das erste Ziel. Nach einer Frühstückspause am Bus – für die unser Vorstand Anton Kohl reichlich gesorgt hat – erreichten wir pünktlich unsere Stadtführerinnen am Kaiserdom in Speyer. Die Führerinnen suchten für uns immer ein schattiges Plätzchen, wo sie uns die Schönheiten ihrer Stadt ausführlich und unterhaltsam zeigten. Rekordverdächtige Temperaturen begleiteten uns die ganzen drei Tage, die Klimaanlage des Busses leistete Schwerstarbeit. Nach Freizeit im Café oder Biergarten fuhren wir in unser Hotel durchs Heilbronner Land nach Löwenstein, gelegen in der „Schwäbischen Toskana“. Das gute Abendessen und ein unterhaltsamer Abend mit Franz beschlossen den Tag. Am Samstag besuchten wir das Technikmuseum in Sinsheim. Von der Sportwagenausstellung, beeindruckenden Militärfahrzeugen, Flugzeugen wie die Concorde oder das begehbare U-Boot, das mit großem Aufwand den Weg nach Sinsheim fand. Am Nachmittag fuhr uns der Bus zum Aussichtspunkt „Das Hörnle“. Der Blick konnte über die Weinberge, das Neckartal bis nach Stuttgart schweifen. Der Grillabend im Hotel endete mit einem gemütlichen Beisammensein mit Musik und dem Fußballweltmeisterschaftsspiel Deutschland – Elfenbeinküste. Der Höhepunkt jeder Sängerfahrt ist die Gestaltung des Gottesdienstes in der Heilig-Kreuz-Kirche Ellhofen durch die Sänger des MGV. Anschließend wurden wir bei einer Führung durch Schwäbisch Hall von der historischen Altstadt, der Hanglage, den verwinkelten Gassen und den gut erhaltenen Fachwerkhäusern überrascht. Ein großer Förderer der Stadt für Kunst und Kultur ist die Unternehmensgruppe Reinhold Würth. Nach der Stadtbesichtigung und Kaffee am Bus brachte uns Thomas wieder sicher nach Hause.
30 Teilnehmende des KESS erziehen Vortrags mit Sebastian Wurmdobler im Pfarrheim Kulmain (Bild: Christine Sollfrank)

Warum mein Kind mich auf die Palme bringt

Elternsein gehört zu den schönsten Aufgaben des Lebens – zugleich bringt der Familienalltag häufig Herausforderungen mit sich. Zeitdruck, Streit und Erschöpfung lassen Mütter und Väter nicht selten an ihre Grenzen stoßen. Wie man gelassener mit solchen Situationen umgeht, zeigte ein 90-minütiger Vortrag im Pfarrheim Kulmain von Referent Sebastian Wormdobler zum Thema „Warum mein Kind mich auf die Palme bringt”. Organisiert wurde die Veranstaltung von Christine Sollfrank, Teamsprecherin der KAB Kulmain. Der Vortrag richtete sich an Eltern von Kindern im Alter von drei bis elf Jahren und basierte auf dem bewährten Konzept „Kess-erziehen”. Die Abkürzung „Kess” steht für kooperativ, ermutigend, sozial und situationsorientiert. Zu Beginn des Vortrags betonte Wurmdobler, dass Eltern in ihrer Erziehung bereits vieles richtig machen. Anhand anschaulicher Beispiele zeigte er den interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern, wie schon kleine Veränderungen im Alltag dazu beitragen können, die grundlegenden Bedürfnisse von Kindern nach Halt, Zuwendung, Zugehörigkeit, Eigenständigkeit, Mitbestimmung und Geborgenheit zu erfüllen. Statt starre Erziehungsrezepte zu präsentieren, zeigte Wurmdobler anhand praxisnaher Beispiele, wie Konflikte besser verstanden und eingeordnet werden können. Dabei wurde deutlich, dass sowohl der Blick auf die Gefühle der Kinder als auch die Wahrnehmung der eigenen Emotionen helfen, in belastenden Situationen ruhiger zu bleiben. So können Eskalationen vermieden und Machtkämpfe entschärft werden. Gleichzeitig betonte der Referent, dass klare Grenzen wichtig sind – allerdings respektvoll und wertschätzend gesetzt werden sollten. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen. Christine Sollfrank bedankte sich abschließend bei Sebastian Wurmdobler für den informativen, praxisnahen und kurzweiligen Vortrag, der den Anwesenden viele wertvolle Anregungen für den Familienalltag mit auf den Weg gab.
30 Kinder der Grundschule Rieden haben den Fahrradführerschein bestanden. Dazu gratulierten Lehrerin Anna Liebhäuser, Bürgermeister Erwin Geitner und Rektorin Christine Kölbl (v.li) sowie die beiden Verkehrserzieher Saskia Ram-Höcherl und Markus Neumeyer (hi. Mitte) und Lehrerin Irina Johann 2.v.re.) (Bild: Paul Böhm)

Stolz auf den ersten Führerschein: 30 Schüler aus Rieden absolvieren Radprüfung

30 Schülerinnen und Schüler den Kombiklasse drei/vier, sowie der vierten Klasse der Grundschule aus Rieden haben in den vergangenen Tagen die Fahrradprüfung bestanden. Schon in der nächsten Woche werden sie zusammen mit ihren Lehrkräften sowie Polizeihauptmeisterin Saskia Ram-Höcherl und Polizeihauptkommissar Markus Neumayer bei einer Verkehrserkundung im Markt Rieden unterwegs sein. Den theoretischen Teil der Fahrradprüfung haben die Kinder daheim in Rieden abgelegt und zur praktischen Fahrradprüfung war man auf das Schulgelände nach Schmidmühlen zusammen mit ihrer Klassenleiterin Anna Liebhäuser und Rektorin Christine Kölbl gekommen. Mit mehreren Unterrichtseinheiten waren die Kinder von ihren Lehrkräften Anna Liebhäuser und Irina Johann auf die Prüfung vorbereitet worden. Mehrere Übungstage waren die Kinder im Verkehrsgarten der Erasmus-Grasser-Grundschule unter der Leitung von Polizei-Oberkommissarin Saskia Ram-Höcherl und Polizei-Hauptkommissar Markus Neumeyer von der Verkehrsjugendschule der Polizei Amberg unterwegs gewesen, um sich auf die Prüfung vorzubereiten. Die Freunde bei den Kindern war nach der bestandenen Fahrradprüfung groß und als kleine Überraschung überreichte Stefanie Lautenschlager von der Sparkasse Amberg-Sulzbach knallrote Fahrradschlösser. Auch Bürgermeister Erwin Geitner gratulierte den Kindern aus Rieden zu ihrer Leistung. „Ich gratuliere euch, ich appelliere aber auch euere Vernunft als Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr immer im Straßenverkehr einen Helm zu tragen”. Von Seiten der Grundschule Rieden bedankte sich Rektorin Christine Kölbl bei den beiden Klassenleiterinnen für die Vorbereitung auf den schriftlichen Teil der Prüfung und bei den beiden Verkehrsausbildern der Polizeiinspektion Amberg, Saskia Ram-Höcherl und Markus Neumayer. Den Kindern gratulierte sie zum ersten Führerschein und wünschte allseits gute Fahrt mit dem Fahrrad.
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