Autorin Petra Bartoly y Eckert rief bei der Lesung zur Beschäftigung mit der Endlichkeit des eigenen Lebens und zur Versöhnung mit den Sterbenden auf. (Bild: Johann Schmalzl)

Reden über den Tod macht das Abschiednehmen leichter

Wie wichtig es ist, sich mit der Endlichkeit des Lebens und dem Tod zu beschäftigen, erfuhren die Teilnehmer einer Buchlesung des Hospizverein der KEB in der Amberger Stadtbibliothek. Autorin Petra Bartoly y Eckert las dabei aus ihrem Buch „Reden wir übers Sterben” in dem sie erzählt, was sie auf dem Münchner Jakobsweg durch Gespräche mit anderen Pilgern und mit vorher ausgewählten Experten über Leben und Tod gelernt hat. Die Kernbotschaft der Experten und der Gesprächspartner war: Weil das Leben endlich ist, muss der Tod wieder heraus aus der Tabuzone und wir müssen uns mit ihm beschäftigen. Was für die Vorbereitung auf das Sterben und die Bewältigung der Trauer wichtig ist, wurde der Autorin in Gesprächen bewusst, die sie mit einer Bildhauerin, die Erinnerungskunst herstellt, einer Palliativmedizinerin, dem klinischen Seelsorger Pater Valentin, dem Betreiber einer Sargboutique, dem Leiter eines Bestattungsamtes und dem Kabarettisten Gerhard Polt geführt hat Manche der Ratschläge waren durchaus mit einem Augenzwinkern versehen. Aber wer sich auf den Tod einstellt, kann Erinnerungen schaffen und den eigenen Abschied mit den Angehörigen gut vorbereiten. Wie hilfreich ein Stück Erinnerungskunst bei der Trauerbewältigung sein kann, wurde bei der Lesung ebenso deutlich wie die Bedeutung einer guten Bestattung, an der auch Freunde und Bekannte Abschied nehmen dürfen. Und besonders wichtig für die Trauerbewältigung und den eigenen Seelenfrieden ist es, sich vor dem Tod mit den Sterbenden auszusöhnen. Das wurde in einem sehr persönlichen Bericht der Autorin über das schwierige Verhältnis zu ihrem Vater deutlich. Mit den Worten am Sterbebett „Es war schwierig zwischen uns. Vieles war nicht gut. Jetzt sollten wir es gut sein lassen”, half sie sich und ihrem Vater. Er konnte danach ruhig gehen, und ihr half die Versöhnung bei der Trauer um ihn.
Das innovative Mixed-Reality-Mitmachpraktikum an der OTH Amberg-Weiden begeisterte die Schülerinnen der Dr.-Johanna-Decker-Schulen: Über VR-Brillen konnten sie in den menschlichen Körper eintauchen. (Bild: Markus Hammer)

Decker-Schülerinnen auf virtueller Reise durch den Körper: Bio-Unterricht an der OTH

Vor kurzem erhielten rund 70 Schülerinnen die Gelegenheit, an einem innovativen Mixed-Reality-Mitmachpraktikum im Fach Biologie teilzunehmen. Das Format „Virtuelle Reise durch den menschlichen Körper” wurde vom Anatomy Lab unter Leitung von Frau Prof. Dr.-Ing. Eva Rothgang konzipiert. Am Standort Amberg wurden die Schülerinnen (zwei 10. Klassen des Gymnaisums und zwei 8. Klassen der Realschule) von den wissenschaZlichen Mitarbeitern David Powering und Sonja Waldt willkommen geheißen. Zum Einsatz kamen die Mixed-Reality-Brillen Apple Vision Pro sowie die Anatomie SoZware 3D Organon. In Kleingruppen erlebten die Schülerinnen anschaulich, wie immersive Technologien den Biologieunterricht erweitern und vertiefen können. Im Fokus standen zentrale Inhalte des bayerischen Lehrplans, darunter der Gasaustausch in der Lunge, das Herz-Kreislauf-System sowie der Aubau und die Funktionsweise des Herzens mit Kammern, Klappen und Herzzyklus. Die Schülerinnen konnten Organe im virtuellen Raum platzieren, drehen und schrittweise analysieren. Das ergänzende Quizformat ermöglichte es, anatomische Strukturen wie Muskeln, Knochen und Organsysteme gezielt zu identifizieren. Die anschauliche Visualisierung komplexer biologischer Zusammenhänge förderte insbesondere das Verständnis von Struktur und Funktion im menschlichen Körper. Gleichzeitig zeigte das Projekt, wie digitale Technologien nachhaltiges Lernen unterstützen und das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen stärken können. Mit dem Anatomy Lab setzt die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden ein starkes Zeichen für die Verbindung von moderner Wissenschaft, innovativer Lehre und schulischer Bildung.
Die 27 Erstkommunionkinder aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg nach ihrem Festgottesdienst in der Bruder-Konrad-Kirche. Links hinten Pfarrer Sagai, rechts die Gemeindereferentin Kathrin Blödt, mit ihrer Assistentin, Sarah Koch, sowie den Religionslehrerinnen der Kinder an den Schulen in Kümmersbruck und Ebermannsdorf. (Bild: Christine Wendl)

Erstkommunion in Ebermannsdorf - „Ihr seid meine Freunde!”

„Ihr seid meine Freunde!” – so lautete das Motto der diesjährigen Erstkommunion, die bei strahlendem Sonnenschein in der Bruder Konrad Kirche in Ebermannsdorf gefeiert wurde. Zwanzig Mädchen und sieben Buben aus der Pfarreiengemeinschaft Theuern-Ebermannsdorf / Pittersberg traten nach acht Monaten intensiver Vorbereitung zum ersten Mal an den Tisch des Herrn und empfingen die erste heilige Kommunion aus der Hand von Pfarrer Sagayaraj Lourdusamy. Bunte Fußspuren auf der einen Seite, weiße direkt daneben versinnbildlichten bereits beim Gang zum Altar, dass Jesus immer an der Seite der Kommunionkinder geht. Gemeindereferentin Kathrin Blödt hatte den Festgottesdienst zusammen mit den Kindern wunderbar vorbereitet und leitete sie mit Herz und Wärme durch ihren besonderen Gottesdienst. Alle Kinder waren aktiv dabei, sprachen Kyrierufe, Fürbitten und Meditationstexte, trugen christliche Symbole, wie die Taufkerze, die Bibel, einen Laib Brot, das Kreuz und einen Strauß Blumen zum Altar, die sie entsprechend erklärten und in Zusammenhang brachten. Schließlich versammelten sie sich um den Altar und empfingen feierlich den Leib Christi. So gestärkt strahlten die Kommunionkinder erleichtert und sangen umso lauter die wunderbaren Lieder mit, mit denen der Projektchor „conTakt & friends” stimmgewaltig und festlich instrumental den Gottesdienst umrahmte. Pfarrer Sagai dankte am Ende des Gottesdienstes unter anderem den Eltern und besonders der Gemeindereferentin Kathrin Blödt für die geduldige und intensive Vorbereitung auf diesen einmaligen Tag im Leben der Drittklässler. Mit großem Applaus unterstützten auch die Anwesenden diesen Dank, bevor die Familien den restlichen Tag gemeinsam feierten.
Die Feuerwehr Weiden rückte mit der Drehleiter bei der großanlegten Übung an der Josef-Faltenbacher-Schule an und hinterließ großen Eindruck bei den Schülern. (Bild: Kerstin Kiener)

Realitätsnaher Probealarm an der Josef-Faltenbacher-Schule

Ein ungewohnter Alarm unterbrach vergangenen Freitag den Unterricht an der Josef-Faltenbacher-Schule. Zum Glück stellte sich rasch heraus: Es handelte sich um eine geplante Übung. In enger Abstimmung zwischen Schulleitung und Feuerwehr wurde ein Brandfall möglichst realitätsnah simuliert. Ein Rauchgerät vernebelte das Treppenhaus des Grundschultraktes, um die Situation für alle Beteiligten möglichst echt wirken zu lassen. Vor allem die Grundschüler waren sichtlich beeindruckt. Der plötzliche Alarm und die ungewohnte Situation ließen erahnen, wie ernst ein solcher Einsatzfall sein kann. Die realitätsnahe Darstellung sorgte bei manchem Kind für spürbare Anspannung. Die Freiwillige Feuerwehr Pirk rückte mit Atemschutz an, um einen vermissten Lehrer im Gebäude zu suchen und zu retten. Zeitgleich kam die Feuerwehr Weiden mit der Drehleiter zum Einsatz: Über ein Fenster im zweiten Stock wurde ein „Verletzter“ geborgen, dargestellt durch eine Übungspuppe. Auch die Feuerwehr Schirmitz war mit einem Fahrzeug vor Ort und unterstützte die Übung. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief reibungslos. Rektorin Martina Heidner zeigte sich zufrieden und betonte, dass die Schule gut auf den Ernstfall vorbereitet sei. Kreisbrandinspektor Martin List verwies auf die wichtige Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die zehn Minuten nicht überschreiten soll. Auch diese Vorgabe wurde eingehalten. Der Probealarm zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen für ein geordnetes Handeln im Ernstfall sind. Er verdeutlichte den Schülern den Sinn und Zweck des jährlichen Probealarms hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Mitglieder des Katholischen Frauenbundes zu Besuch in Waldthurn  (Bild: Regina Bäumler)

Katholischer Frauenbund sorgt mit großzügiger Spende für viel Freude

Der Zweigverein Floß, mit Vorsitzender Christina Schaller, besuchte die ambulante Krankenpflege Gratus Manus - die helfende Hand - in Waldthurn. Sie ist nicht nur in der Region ein Begriff, sondern auch weit darüber hinaus. Dieser wichtige Pflegedienst, ein Familienunternehmen mit einem starken und fachkompetenten Team, gibt es bereits seit 1996 und wurde von Regina und Reinhold Bäumler ins Leben gerufen. Die Teilnehmerinnen wurden sehr herzlich durch die Seniorchefin und dem jetzigen Führungsteam, dem Ehepaar Melanie und Stefan Reber (Tochter und Schwiegersohn) empfangen. Sie führten durch die wunderschönen, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten und informierten anschließend sehr detailliert über die Vielzahl der Angebote und Möglichkeiten in ihrem Haus. Er wies besonders darauf hin, dass die Tagespflege der Aufrechterhaltung einer möglichst selbständigen Lebensführung dient und bricht so die psycho-soziale Isolation auf, unter der viele ältere und erkrankte Menschen leiden. Die Gäste aus Floß kamen natürlich nicht mit leeren Händen, sondern überreichten durch die Vorsitzende eine beachtliche Spende von 800 Euro. Überraschung gelungen. Die Familie war sichtlich gerührt und freute sich sehr über diese großzügige finanzielle Zuwendung und bedankte sich ganz herzlich bei den Mitgliedern des Katholischen Frauenbundes mit duftendem Kaffee und köstlichem Gebäck. In der äußerst gepflegten Gartenanlage befindet sich die hauseigene Marienkapelle „Salve Regina”, die die Eheleute Bäumler, aufgrund eines Versprechens und aus Dankbarkeit erbauen ließen. Sie bietet nicht nur die Möglichkeit zur Besichtigung, sondern dient der geistigen Erholung und lädt zum Beten, Verweilen und Innehalten ein. Mit dem Besuch des kleinen Kirchleins endete der eindrucksvolle Nachmittag in Waldthurn. Diese geschätzte und renommierte Einrichtung ist ein Zuhause auf Zeit, das viel Liebe, Wärme und Schutz bietet und letztendlich auch Balsam für die Seele ist.
Das neu gewählte Führungstrio der Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach, vorne von links Marti Röbl (zweiter Stellvertreter), Lucas Reindl (Kommandant), Michael Hottner (erster Stellvertreter) und der bisherige Kommandant Michael Werner, hinten v. l. Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandrat Christof Strobl und Bürgermeister Marcus Eichenmüller.  (Bild: Ulrich Reindl)

Lucas Reindl zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Schnaittenbach gewählt

Weil Kommandant Michael Werner zum Kreisbrandmeister für den östlichen Landkreis mit den Stadtgemeinden Hirschau und Schnaittenbach sowie die Werkfeuerwehr AKW-Kick berufen wurde und deshalb von seinem Ehrenamt zurückgetreten war, war eine zeitnahe Neuwahl der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schnaittenbach erforderlich. Deshalb hatte die Stadt Schnaittenbach alle Feuerwehrdienstleistenden und Feuerwehranwärter der Feuerwehr Schnaittenbach zu einer Dienstversammlung in den Unterrichtsraum des Gerätehauses eingeladen. Bürgermeister Marcus Eichenmüller begrüßte die Anwesenden, erläuterte das Wahlprozedere und leitete die geheime Wahl zusammen mit seinem Mitarbeiter Daniel Först und dem gebildeten Wahlausschuss bestehend aus Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Michael Werner. Auf Anfrage wurde aus der Versammlung Lucas Reindl als einziger Vorschlag für das Amt des ersten Kommandanten genannt. Von den abgegebenen 43 Stimmen entfielen 40 Ja-Stimmen auf Lucas Reindl bei zwei Nein- und einer ungültigen Stimme. Für die Positionen der Stellvertreter des Kommandanten wurden Michael Hottner und Martin Röbl genannt. Michael Hottner wurde einstimmig zum ersten Stellvertreter und Martin Röbl mit 40 Ja-Stimmen zum zweiten Stellvertreter des Kommandanten gewählt. Die Gewählten mussten sich nicht groß vorstellen, weil sie alle schon seit Jahren in der aktiven Führungsmannschaft tätig und deshalb bei der Mannschaft bestens bekannt waren. Sie nahmen die Wahl unter großem Applaus an, dankten für das entgegengebrachte Vertrauen und baten die Mannschaft um aktive und konstruktive Unterstützung, schließlich sei die Arbeit bei der Feuerwehr in erster Linie Teamwork. Bürgermeister Marcus Eichenmüller freute sich über das ehrenamtliche Engagement der zwar jungen, aber doch schon mit viel Erfahrung ausgestatteten Führungskräfte und bot eine gute Zusammenarbeit und eine stets offene Rathaustür an. Die neu gewählten Kommandanten bedürfen jetzt noch der Zustimmung des Stadtrates.
Die Konfirmand:innen mit Pfrin Riebl und den Vertrauensleuten des Kirchenvorstands Claudia Reinl und Uli Münchmeier (Bild: Christina Ponader)

Glückliche Konfirmand:innen

Die diesjährige Konfirmation am 26.04.26 stand unter dem Thema Glück. 16 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Großgemeinde Vohenstrauß hatten sich mit Pfrin Carmen Riebl und Konfibegleiterin Bettina Hilburger seit letztem Herbst gemeinsam auf den Weg gemacht. Als Highlights aus dem Kurs benannten sie die Konfiburg, die Church Night und die vielen Projekte, mit denen sie sich der Gemeinde zeigten (Vogelhäuser bauen, Pizza- und Kuchenverkauf, Kibiwo, Konzertmoderation). Das stärkte die Verbundenheit mit der Gemeinde und das Selbstvertrauen. In seinem Grußwort lud Kirchenvorstand Uli Münchmeier sie deswegen ein: „Bringt euch weiter in der Gemeinde ein. Unsere Weichen sind auf euch eingestellt, wir freuen uns auf euch und wo ihr mit dabei sein wollt.” und verteilte dazu als Andenken Lego-Weichen. Pfrin Carmen Riebl bezog sich in ihrer Predigt auf den Glücksbegriff und nutzte zum Vergleich einen Smiley-Magneten. Ausgehend von dem Vers „Gott nahe zu sein ist mein Glück” (Psalm 73) erklärte sie anschaulich die Gottesbeziehung im Lebensverlauf: „Mit der Taufe werdet ihr 'magnetisiert'. Da wird die Grundlage gesetzt für die Anziehungskraft zwischen euch und Gott. Leben mit Gott ist wie eine Magnetverbindung – sie braucht Nähe. Auch wenn man sich voneinander entfernt, geht die Magnetkraft nicht verloren. Nur spüren wir Sie vielleicht nicht mehr so stark. Konfirmation kann bedeuten diese Gottesverbindung wieder näher zu rücken, von Fragen zu Antworten zu finden. Und zu einem Glauben, der einen halten kann.” Die musikalische Gestaltung durch den Posaunenchor, Albert Sommer an der Orgel sowie Kristina Kölbl-Hölzl als Sängerin rundete den Gottesdienst stimmig ab. Wir gratulieren zur Konfirmation: Elly Forster, Elias Heidt, Samantha Hinz, Jana Höcker, Luca Höcker, Lukas Hopf, Luca Jahn, John Neigum, Madeline Oertel, Ben Ortmeier, Julian Plößner, Lena Reger, Ronja Reger, Lilli Sollfrank, Timo Wurda, Noah Zweers.
Die gewählte Vorstandschaft und Ehrengäste (Bild: Gisela Chacon)

Neuwahlen und lebendige Vereinsarbeit bei der Siedlergemeinschaft Rothenstadt/Fichtenbühl

Am 24. April 2026 hielt die Siedlergemeinschaft Rothenstadt/Fichtenbühl ihre Jahreshauptversammlung im Gasthaus Lehner ab. Neben zahlreichen Mitgliedern konnten auch mehrere Ehrengäste aus der Politik sowie Vertreter des Verbandes begrüßt werden, was die Bedeutung der Gemeinschaft vor Ort unterstreicht. Die 1. Vorsitzende Gisela Chacon ließ in ihrem Bericht ein abwechslungsreiches und engagiertes Vereinsjahr Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem die Gemeinschaftsfahrt nach Plauen, die Besichtigung des Rettungshubschraubers „Christoph 80” sowie die stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Darüber hinaus beteiligte sich die Siedlergemeinschaft an zahlreichen Veranstaltungen anderer Vereine und organisierte eigene Angebote, wie Informations- und Schulungskurse zu digitalen Themen. Ein zentraler Punkt der Versammlung waren die turnusmäßigen Neuwahlen der Vorstandschaft und des Ausschusses. Dabei wurde Gisela Chacon erneut zur 1. Vorsitzenden gewählt. Neu im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden ist Johannes Ram, der die Nachfolge von Stefan Heimerl antritt. Heimerl stellte dieses Amt zur Verfügung, bleibt der Siedlergemeinschaft jedoch weiterhin als Gerätewart und Ausschussmitglied erhalten. Ebenfalls wiedergewählt wurden Johann Ram als Kassier, Martin Stablo als Schriftführer sowie Stefan Heimerl in seiner Funktion als Gerätewart. Die Versammlung zeigte erneut die lebendige Vereinsarbeit und den starken Zusammenhalt innerhalb der Siedlergemeinschaft. Auch für das laufende Jahr sind bereits wieder zahlreiche Veranstaltungen, Ausflüge und gemeinsame Aktivitäten geplant, die das Vereinsleben weiterhin bereichern sollen.
Das 51. Gemeindeschießen bei den Bayerntreu – Schützen in Lennesrieth. Von links Organisatorin Lena Kellner, Vizejugendschützenkönig Julian Schell, Jugendschützenkönigin Sophia Kleber, Schützenkönigin Marie-Christin Wallmeyer, Vizeschützenkönigin Monika Kleber und der Bayerntreu – Schützenmeister Bernd Bodensteiner. (Bild: Franz Völkl)

Erfolgreiches 51. Gemeindeschießen mit starken Leistungen

Die Schützinnen und Schützen der beteiligten drei Schützenvereine Bayerntreu Lennesrieth, Schützenverein Waldthurn, Tell Spielberg zeigten beim 51. Gemeindeschießen in Lennesrieth wieder ihr Können. Sophia Kleber aus Waldthurn wurde zur Gemeindejugendschützenkönigin mit einem 107,3-Teiler gekrönt. Ihr folgte der Waldthurner Julian Schell mit einem 166,8-Teiler. Neue Gemeindeschützenkönigin ist Marie-Christin Wallmeyer (Waldthurn) mit einem 38,2-Teiler, sie siegte knapp vor der für Bayerntreu Lennesrieth startenden Monika Kleber mit einem 41,6-Teiler. Die Siegerehrung fand im Bayerntreu-Schützenhaus statt, wobei Bayerntreu-Sportleiterin Lena Kellner die einzelnen Sieger zusammen mit Schützenmeister Bernd Bodensteiner kürte. Bürgermeister Josef Beimler sprach von einer mustergültigen Organisation des traditionellen, mittlerweile 51. Gemeindeschießens und gratulierte den zwei weiblichen Königinnen und den beiden Zweitplatzierten. In diesem Jahr waren 56 Schützen an den Start gegangen – 28 Waldthurner, sechs Tell-Schützen aus Spielberg und 22 Bayerntreu-Schützen aus Lennesrieth. Beim Kampf um die Jugendscheibe siegte ebenfalls Sophia Kleber (38,1 T.) vor Thomas Bodensteiner (82,6 T.) und Julian Schell (97,1 T.). Die weiteren Platzierungen: Anna Kleber, Johannes Müller, Oleksi Minakov, Michael Götz, Johannes Schell, Lennard Förster und Helena Gollwitzer. Bei der Glückscheibe gewann Markus Pühler (11,6-Teiler) vor Johannes Kleber (33,9 T.) und Roland Fichtl (34,1 T.). Bei der Meisterscheibe Schüler Luftgewehr siegte Anna Kleber (87,1 Ringe) vor Johannes Müller (84,2 Ringe). Jugend – Luftgewehr siegte Sophia Kleber (102,3 R.) vor Julian Schell (92,0 R.). Jonas Pühler gewann bei den Schützen Luftgewehr mit 104,4 Ringen vor Marie-Christin Wallmeyer mit 102,5 Ringen. Der Waldthurner Schütze Josef Pühler trug bei der Altersklasse Luftgewehr mit 101,7 Ringen den Sieg davon, ihm folgte Christina Lukas (Lennesrieth) mit 96,8 Ringen. Wolfgang Möhwald (Lennesrieth) gewann bei der Meisterscheibe – Luftpistole mit 100,2 Ringen vor dem ebenfalls für Lennesrieth startenden Thomas Anzer mit 98,2 Ringen. Bei der „Tell-Zehntel-Scheibe“, bei der die Spielberger Schützen die Preise gestiftet haben, sicherte sich Hubert Pühler (Waldthurn) mit 36 Ringen vor Julia Lukas (Lennesrieth) und Markus Pühler (Waldthurn) mit jeweils 35 Ringen den ersten Platz. Beim Schuss auf die Altersscheibe gewann Josef Pühler (30 T.) vor Wolfgang Möhwald (32,9 T.), Alexander Lukas (65 T.), Hubert Pühler (97,9 T.) und Monika Kleber (102,1 T.). Den Wettbewerb, bei dem bei den vier besten Schützen des jeweiligen Vereins die Ergebnisse addiert werden und die geringste Teilerzahl den Sieg ausmachte, gewann der SV 1956 Waldthurn mit 288,0 Teilern den Wanderpokal.
Die Gewählten (von links nach rechts): Manuel Gschwend, Thomas Bomann, Erik Dobler, Alfred Koch, Roland Schröpf, Robert Petrick und Christian Koch. Auf dem Bild fehlen Bruno Salomon und Georg Hoffmann. (Bild: Georg Hoffmann)

Generalversammlung 2026 ernennt Alfred Koch zum Ehrenschützenmeister

Am Samstag, den 25. April 2026, fand die Generalversammlung mit Neuwahlen der Kgl. Priv. Schützengesellschaft 1519 Waldsassen statt. Zahlreiche Mitglieder sowie Ehrenmitglied und Erster Bürgermeister der Stadt Waldsassen, Bernd Sommer, nahmen an der Versammlung teil. Der 1. Schützenmeister Alfred Koch begrüßte die Anwesenden herzlich. Nach dem Totengedenken folgten die Berichte der Vorstandschaft. Alfred Koch blickte in seinem Jahresrückblick auf zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres zurück. Sportleiter Christian Koch konnte von einer äußerst erfolgreichen Saison berichten. Die Luftpistolenmannschaften errangen zwei Meisterschaften sowie eine Vizemeisterschaft und unterstrichen damit die sportliche Stärke des Vereins. Jugendleiter Erik Dobler informierte über einen leichten Mitgliederzuwachs im Jugendbereich und damit über eine erfreuliche Entwicklung im Nachwuchsbereich. Damenleiterin Anja Hecht berichtete zudem von soliden Ergebnissen der Schützinnen im Verein. Im Anschluss standen die Neuwahlen auf der Tagesordnung, die von Bürgermeister Bernd Sommer geleitet wurden. Alfred Koch stellte sich nach mehr als zehn Jahren als 1. Schützenmeister nicht mehr zur Wahl. Die Wahl des 1. Schützenmeisters wurde daher verschoben. Gewählt wurden: 1. Schatzmeister Alfred Koch, 2. Schatzmeister Robert Petrik, 1. Schriftführer Jürgen Hecht, 1. Sportleiter Christian Koch, Standbeauftragter Bogen und Bogenreferent Manuel Gschwend, Kassenrevisor Johann Wurm (bisher Karl Birner sen.), Gesellschaftsausschuss Hubert Bauer, Thomas Bomann, Georg Hoffmann, Roland Schröpf und Bruno Salomon. In einer sehr emotionalen Rede dankte Alfred Koch den vielen Wegbegleitern seiner Amtszeit für deren Unterstützung und Mitarbeit. Besonders hob er die aktiven Schützinnen und Schützen, die vielen Helfer im Hintergrund sowie die gesamte Vorstandschaft hervor. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Antrag, Alfred Koch zum Ehrenschützenmeister zu ernennen. Nach Bekanntgabe des Antrags erhoben sich die anwesenden Mitglieder geschlossen von ihren Plätzen und würdigten sein außergewöhnliches Engagement mit lang anhaltendem Applaus. Mit einstimmiger und eindrucksvoller Zustimmung der Versammlung wurde Alfred Koch schließlich zum Ehrenschützenmeister der Kgl. Priv. Schützengesellschaft 1519 Waldsassen ernannt. Die offizielle Ehrung mit Überreichung der Ernennungsurkunde findet am 30. Mai 2026 im Rahmen eines Ehrenabends verbunden mit einem Festakt zum 30-jährigen Jubiläum der Bogenabteilung statt.
Vorstandschaft der Weidener Lehrer-Stiftung (Bild: Björn Sommer)

35 Jahre Weidener Lehrer-Stiftung

Im kleinen Rahmen gab es eine Feier zum Jubiläum der Weidener Lehrer-Stiftung, die 1991 durch das Lehrerehepaar Limprecht gegründet wurde. Der ursprüngliche Stiftungszweck war die Unterstützung für unverschuldet in Not geratene Lehrer und deren Familien. Später wurde der Stiftungszweck auch auf Schüler erweitert. Seitdem ist es möglich, auch bei Bildungsaufgaben unter die Arme zu greifen, sofern keine andere Institution dafür zuständig ist. Dies hat sich mittlerweile als Hauptaufgabe etabliert. Genauso lange wie es die Stiftung gibt, war Norbert Heil in der Vorstandschaft der Weidener Lehrer-Stiftung, bei deren Gründung er bereits am Tisch der Eheleute Limprecht saß. In den letzten 25 Jahren kümmerte er sich als Kassenverwalter um gute Renditen, mit denen die beschlossenen Projekte dann finanziell unterstützt wurden. Nun übergab Norbert Heil aus eigenem Wunsch sein Amt an Stefanie Ram. Mit ihr kündigt sich ein Generationswechsel an, was das Fortbestehen der Weidener Lehrer-Stiftung ermöglicht und von der ganzen Vorstandschaft begrüßt wird. Diese dankte Norbert Heil für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement, da er das Erbe der Eheleute Limprecht in deren Sinne verwaltet hat. Zuletzt wurden noch einmal einige Projekte des Jahres 2025 betrachtet. Finanziell unterstützt wurden ein Kunstkalender der Hans-Sauer-Schule, Blumengeschenke und Gutscheine für die Schulbesten der Max-Reger-Schule und der Pestalozzi-Mittelschule sowie eine Gedenkstättenfahrt nach Flossenbürg und ein Vorlesewettbewerb.
Die anwesenden Jubilare für 40,-50,-und 60 jährige Mitgliedschaft, eingerahmt von der Vorstandschaft (Bild: Elke Geck-Neidl)

Jahreshauptversammlung der DAV Sektion Sulzbach-Rosenberg mit Jubilarehrung

Am vergangenen Freitag fand die Jahreshauptversammlung der DAV Sektion Sulzbach-Rosenberg im Capitol statt. Zahlreiche Mitglieder waren erschienen und wurden vom 1. Vorsitzenden der Sektion, Bernhard Eisenreich begrüßt. 1820 Mitglieder zählt die Sektion, Bernhard Eisenreich sieht darin eine Bestätigung und Anerkennung für die engagierte Arbeit des gesamten Teams rund um die Vorstandschaft. Er führt weiter aus, dass die Hüttenkirwa wieder eine erfolgreiche und gut besuchte Veranstaltung im vergangenen Jahr war, und trotz durchwachsenen Wetters ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Der zwei-Tages-Kirwabetrieb hat sich in der Vergangenheit gut bewährt. Für das laufende Jahr werden wieder schöne Unternehmungen und Vorträge angeboten. Neu im Jahresprogramm ist eine gemeinsame Bergfahrt mit der Amberger Sektion. Ziel dieser Bergtour ist die Sudetendeutsche Hütte. Mit solchen gemeinsamen Aktionen soll künftig Austausch und Gemeinschaft über die eigene Sektion hinaus weiter gestärkt werden. Ein Highlight im Vortragsprogramm 2026 ist ein Bildervortrag mit dem Extrembergsteiger und Alpinisten Alexander Huber. Die Veranstaltung findet am 28. November in der Krötenseeturnhalle statt. Der Kartenvorverkauf läuft über NT-Ticket. Nach Ehrungen und Totengedenken, folgte der Bericht der einzelnen Sparten.Mit schönen Bildern hinterlegt, waren vor allem die Berichte der Kinder-und Jugendgruppen sehr aufschlußreich und zeugten von großer Begeisterung. Kassier Andreas Eckl erklärte Einnahmen und Ausgaben, Kassenprüfer Ludwig Kirschhock bestätigte eine fehler- und lückenlose Kassenführung. Vorstandschaft und Kassier wurden entlastet und der Wirtschaftsplan für 2026 genehmigt. Zum Ende der Veranstaltung wurde Manfred Leitgeb für sein Engagement als Gruppenleiter der Genusstourengruppe, sowie Fritz Royer und Matthias Kolb für Ihre langjährige Tätigkeit als Verantwortliche in der Kletterhalle sowie als Gruppenleiter Hochtourengruppe und Jugendklettergruppen noch besonders gewürdigt.
Referent Ulrich Frey, bekleidet mit Kitenge, einer landestypischen Kleidung in Kenia (Bild: Thomas Kern)

Ulrich Frey berichtet bei den Nabburger Senioren von seinen Projekten in Kenia

Im Nabburger Jugendwerk fand kürzlich der monatliche Seniorennachmittag der Pfarrei St. Johannes Nabburg statt. Dabei referierte Gemeindereferent Ulrich Frey aus Arzberg zum Thema „Besser leben in Solio dank Hühnerhaltung“, eines von vielen initiierten Projekte für arme Menschen in der äußerst trockenen Region um Solio im zentralen Hochland von Kenia. Seniorenleiter Thomas Kern hatte den Kontakt zu seinem ehemaligen Kollegen aus dem Fichtelgebirge hergestellt und Herrn Frey zu Beginn in der Seniorenrunde vorgestellt. Der Referent hatte zu seinem Vortrag, den er in einer landestypischen Kleidung hielt, aktuelle Bilder mitgebracht, die er bei seiner dreiwöchigen Keniareise über Ostern gemacht hatte. Aus erster Hand erfuhren die interessierten Senioren über die segensreiche Arbeit und Förderung der Kenia-Projekte, die der Missionskreis Arzberg seit über 20 Jahren durchführt und finanziell unterstützt: Ziegen für AIDS-Kranke, Bau von Schulküchenhäusern mit Energiesparöfen, Toilettenbau für Kindergärten, die Ausstattung mehrerer Schulen mit Regenwasser-Sammelsystemen, Aufforstung mit mehreren zehntausend Bäumen, Förderung von Gemüse- und Obstgärten mit Tröpfchenbewässerung und eine umfangreiche Ausstattung für ehrenamtliche Gesundheitshelfer, die besonders in der Coronazeit von unschätzbarem Wert war. Im aktuellsten „Hühnerprojekt“ werden seit April 2025 arbeitslose Jugendliche, alleinerziehende Mütter und armutsgefährdete Familien gefördert und unterstützt. „Der große Einsatz und das langjährige Engagement haben das Leben tausender Menschen in Kenia maßgeblich verbessert“, so Ulrich Frey. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Thomas Kern beim Referenten für seinen interessanten Vortrag mit einem edlen Tropfen Nabburger Domschnaps und wünschte weiterhin viel Erfolg und Gottes Segen für die weitere Projektarbeit.
Die Klasse 7c durfte zusammen mit ihrer Lehrkraft Annika Siegler einen Blick hinter die Kulissen der Bank werfen. (Bild: Annika Siegler)

Praxisnaher Einblick in die Welt der Bank

Die Klasse 7c der Wirtschaftsschule besuchte gemeinsam mit ihrer Lehrkraft Frau Siegler die Volks- und Raiffeisenbank in Eschenbach. Insgesamt 15 Schülerinnen und Schüler erhielten dabei spannende Einblicke in den Arbeitsalltag einer Bank. Im Rahmen einer Führung durch die Räumlichkeiten wurde den Jugendlichen ein Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Ein besonderes Highlight war dabei der Einblick in die Bankschließfächer, der viele Schülerinnen und Schüler besonders beeindruckte. Zudem wurden ihnen verschiedene Abläufe innerhalb der Bank anschaulich erklärt. Im Anschluss an die Führung informierten Herr Richard Götz und Frau Martina Palenow die Klasse über Themen des Zahlungsverkehrs. Dabei hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen, die von beiden sehr offen, ehrlich und verständlich beantwortet wurden. Der Besuch stellte eine gelungene Verbindung von Theorie und Praxis dar: Die Inhalte knüpften direkt an den Unterricht im Fach Ökonomische Bildung an und machten wirtschaftliche Zusammenhänge für die Schülerinnen und Schüler anschaulich und greifbar. Für große Begeisterung sorgten zudem die Verpflegung mit belegten Semmeln und Getränken sowie kleine Geschenke, die im Schulalltag sicher noch häufig Verwendung finden werden. Ein besonderer Dank gilt Herrn Götz und Frau Palenow für ihr Engagement, die freundliche Betreuung und die gelungene Gestaltung des Besuchs, der den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Buchstäblich der Höhepunkt des phantastischen Konzerts war die Zugabe auf Leitern und Mörtelkübeln. (Bild: Corinna Groth)

Double Drums bringen das Capitol zum Kochen

„All you can beat” heißt das Programm, mit dem das Schlagzeugduo Double Drums das Capitol zum Brennen bringt, und der Name ist Programm. Die beiden sehr sportlichen Musiker spielen nicht nur auf etablierten Instrumenten, sondern auf allem, was man mit Schlagzeugstöcken bearbeiten kann. Das können Blecheimer sein oder Mülltonnen (voller, dunkler Klang!). Aber auch das etablierte Schlagzeug mit Trommeln und Becken kommt zum Einsatz, und vor allem Vibraphon und Marimba. Alexander Glöggler und Philipp Jungk nehmen Klassik und Rock auf und verwandeln die Stücke mit den Schlaginstrumenten in etwas völlig Neues. Dabei spielen sie manchmal eine Melodie ein oder sie benutzen die Loopstation. Damit bauen sie aus verschiedenen Klängen einen Rhythmus auf. Dafür benutzen sie eine Quietschente, unterschiedlich hoch gefüllte Flaschen und eine Melodika. Dieses klangliche Fundament wird automatisch immer wiederholt und dazu spielen sie dann. Das Publikum freut sich, dass es nicht nur mitreißende Musik zu hören bekommt, sondern auch viel zu sehen. Auch die Lichtshow mit bunten Scheinwerfern und leuchtenden Sticks macht Spaß. Jungk selbst spricht von einer „Materialschlacht” auf der Bühne. Als humorvolles Gegenprogramm gibt es „Invisible drums”. Hier wird die Musik eingespielt, und Glöggler und Jungk machen eine prächtige Pantomime dazu. Großartig! Es ist Fred Tischler, der als Selbständiger für die Stadt das Booking der Künstler übernommen hat, wieder einmal gelungen, herausragende Künstler nach Sulzbach-Rosenberg zu holen. Deshalb bekam auch er schließlich kräftigen Applaus. Der Beifall für Double Drums allerdings war so stürmisch, dass die beiden Schlagzeuger drei Zugaben spielen mussten.
north