Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen im Innerraum der Klosterkirche. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein war wieder unterwegs

Der Seniorentreff Winklarn-Thanstein unternahm wieder einen Ausflug. Leider konnte das geplante Ziel „Wurzelmuseum Tremmersdorf“ wegen kurzfristiger Schließung nicht angefahren werden. Ein neues Ziel musste am Tag vorher noch gefunden werden. Es war der Kräuter- und Gewürzladen Biller in Schnaittenbach. Dort begrüßte der Chef Hans Biller die Reisegruppe selber. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfolgte die Besichtigung. „Naturmittel Biller“ beliefert mit seinen fast 1000 verschiedenen Produkten den Großhandel und den Einzelhandel. In den zwei Mischanlagen werden Tees und Gewürze separat gemischt. Das riesige Angebot reicht von verschiedenen reinen Sorten und Mischtees über Gemüsesuppenpulver, süße und pikante Tipps, verschiedene Essig- und Sirupsorten, Würzmischungen aus heimischen und exotischen Gewürzen, sogar Fertigmischungen für Wurstsalat, Apfelkuchen, Bratkartoffel usw. waren im Angebot. Die Senioren durften auch einige Produkte probieren und waren begeistert. Auch die Rohstoffe, die im Lager in großen Chargen auf die Verpackung oder Mischung warten, zeigte Hans Biller den Besuchern. Die getrockneten Rohstoffe kommen aus der ganzen Welt, Biller bevorzugt jedoch heimische Produkte, wenn vorhanden. Von Großhändlern aus Hamburg bezieht er die exotischen Tees und natürlich die Gewürze. So mancher deckte sich mit seinem Lieblingsgewürz oder einem neuen Gewürz, wie z. B. mit Umami, ein. Dann ging es weiter zur Klosterkirche Speinshart. Bereits im Bus erklärte Annemarie Mösbauer die Geschichte und die Entwicklung der Klosteranlage. Die Frauen und Männer waren beeindruckt von den reichen Stuckaturen und der Barockausstattung mit italienischer Prägung und der farblichen Einheit der Fresken. Seit 2012 ist das Kloster internationale Begegnungsstätte und seit 2023 „Hightech Abtei Speinshart“, eine wissenschaftliche Begegnungsstätte für KI. Nach einem kurzen persönlichen Gebet und einem gemeinsamen Lied ging es wieder heimwärts. Die Brotzeit auf der Rückfahrt durfte natürlich nicht fehlen.
Die Senioren bei der fachkundigen Führung durch das Klosterdorf und die Klosterkirche (Bild: Kuni Hanauer)

Gelungener Ausflug in das barocke Klosterdorf Speinshart

Einen rundum gelungenen und erlebnisreichen Tag verbrachte die Seniorengruppe „60plus“ der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Unter der bewährten Leitung von Organisatorin Kuni Hanauer und ihrem engagierten Team machten sich 50 Seniorinnen und Senioren mit dem Bus auf den Weg, um das historische Kloster Speinshart zu erkunden. Gleich nach der Ankunft erwartete die Reisegruppe der erste spirituelle Höhepunkt: In der prachtvollen Klosterkirche zelebrierte Pater Joseph eine feierliche Heilige Messe. Die Lesung und die Fürbitten wurden von Alfons Raab vorgetragen. Die Lieder stimmte Richard Reger an. Die gemeinsame Liturgie in dem geschichtsträchtigen Gotteshaus stimmte die Senioren wunderbar auf den Tag ein. Im Anschluss stand eine fachkundige Führung durch das einzigartige, denkmalgeschützte Klosterdorf auf dem Programm. Die Teilnehmer zeigten sich tief beeindruckt von der Architektur und der bewegten Geschichte der im 12. Jahrhundert gegründeten Prämonstratenserabtei. Besonders die prachtvollen barocken Stuckarbeiten in der Klosterkirche zogen die Blicke auf sich und luden zum Staunen und Innehalten ein. Nach den kulturellen und geistlichen Impressionen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Die Reisegruppe kehrte im gemütlichen Klostergasthof Speinshart ein. Bei bester Bewirtung, gutem Essen und anregenden Gesprächen ließen die Senioren den Nachmittag harmonisch ausklingen. Kuni Hanauer nutzte die Gelegenheit, um sich bei allen Mitreisenden für die wunderbare Gemeinschaft zu bedanken.Frisch gestärkt und voller schöner Eindrücke trat die Reisegruppe schließlich die Heimreise an. Alle waren sich einig: Dank der hervorragenden Organisation des Teams und der herzlichen Aufnahme im Kloster war dieser Ausflug ein echtes Gemeinschaftserlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Eine Fahrt mit der Pferdekutsche der Familie Wölker war für viele die Hauptattraktion des Kinderfestes. (Bild: Wilhelm Ertl)

Rund 200 Kinder feiern beim Deutsch-Amerikanischen Kinderfest in Sorghof

Rund 200 Kinder mit ihren Familien besuchten das 37. Deutsch-Amerikanische Kinderfest auf dem Sorghofer Dorfplatz. Bei idealem Sommerwetter erwartete die Besucherschar ein abwechslungsreiches Fest mit Spiel, Unterhaltung und zahlreichen Attraktionen. Seit 2023 wird das Kinderfest gemeinsam von den sechs Sorghofer Vereinen (VGS) und den amerikanischen Freunden des VFW Post 9334 Vilseck organisiert. Zur Eröffnung begrüßten 1. Bürgermeister Thorsten Grädler, die VGS-Vertreter Manuel Plößner und Wilhelm Ertl sowie Angelo Aldridge vom VFW Post 9334 die zahlreichen Besucher. 1.Bürgermeister Thorsten Grädler würdigte das große ehrenamtliche Engagement und überreichte einen Spendenscheck der Stadt Vilseck. Für Begeisterung sorgte Artistikclown Sepp Schabernack mit Jonglage, Comedy und Artistik. Großen Andrang gab es auch beim Face-Painting. Veronika Bummerl, Nadine Graf, Steffi Specht und Steffi Fink-Gradl verwandelten zahlreiche Kindergesichter in fantasievolle Kunstwerke. Sportlich ging es bei der vom Sportverein organisierten Mini-Olympiade mit Schlauchspritzen, Goldwaschen, Kegeln und Cornhole zu. Ein weiterer Höhepunkt war die Pferdekutsche der Familie Wölker, die zahlreiche Kinder zu einer Runde durch Sorghof einlud. Nicht minder fand der US Fire-Truck der Lagerfeuerwehr das Interesse der Besucher. Für das leibliche Wohl sorgten die US Veteranen mit Hamburgern, Cheeseburgern und Hot Dogs, das Kuchen-Team mit Kaffee und Gebäck, der Schützenverein mit Getränken und die Ministranten mit Popcorn. Für die Kinder war das Angebot kostenlos. Bei der Siegerehrung der Mini-Olympiade durften sich neun Kinder über Gold-, Silber- und Bronzemedaillien mit Siegerurkunde freuen. Die Kinder kamen bis auf Plauen, Hohenfels, Schmidmühlen und dem Raum Grafenwöhr und gesellten sich zu den Kindern aus der Großgemeinde Vilseck. Doch letztlich waren an diesem Tag alle Kinder Gewinner: Jedes teilnehmende Kind erhielt einen Sachpreis.
Das Foto zeigt neben den Preisträgerinnen und Preisträgern auch die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner und die betreuenden Lehrkräfte Iris Hösl und Lukas Weitl. (Bild: Michael Sontheim)

Musik trifft Naturwissenschaft – „Let there be rock!” begeistert junge Forscher

In der dritten Runde des Landeswettbewerbs „Experimente antworten” stand alles unter dem Motto „Let there be rock!”. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauten aus einfachen Alltagsmaterialien eigene Musikinstrumente und untersuchten dabei, wie Töne und Schwingungen entstehen. Anschließend erforschten sie, wie sich Klang durch Veränderungen an den Instrumenten beeinflussen lässt – etwa durch unterschiedliche Materialien, Längen oder Spannungen. Die Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert und ausgewertet. Zum Abschluss war Kreativität gefragt: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten eigene Klangkörper und komponierten mit ihren selbstgebauten Instrumenten ein kurzes Musikstück. So verband die Wettbewerbsrunde naturwissenschaftliches Experimentieren mit musikalischem Einfallsreichtum und zeigte anschaulich, wie eng Physik und Musik zusammenhängen. Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal sechs Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil, wobei drei von ihnen das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen” erzielten. Passend zum Thema bekamen sie eine Stimmgabel, die angeschlagen mit einer Frequenz von 440 Hz schwingt. Dieser Ton entspricht dem Kammerton a', nach dem Musikinstrumente gestimmt werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer. Der Wettbewerb wurde von den Biologielehrkräften Frau Hösl, Herrn Sontheim und Herrn Weitl betreut. Zwei Schülerinnen haben sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt. Sie werden am 9. Oktober zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch die Kultusministerin oder einen Vertreter bzw. einer Vertreterin überreicht wird.
Gruppenfoto der kleinen Jongleure. Mit im Bild vorne links sitzend: Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon Weiden. (Bild: Andrea Schwägerl)

Jonglier-Spaß in Konnersreuth

Im Rahmen des Ferienprogramms fand in Konnersreuth der Workshop: „Jonglieren” statt. Veranstaltet wurde der fast vierstündige Kurs vom Verein: G.A.N.S. eV Einen Nachmittag voller Bewegung, Spaß und neuer Erfahrungen erlebten zehn Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich im Schafferhof um in die bunte Welt der Jonglage einzutauchen. Geleitet wurde der Workshop von Anna Lucia Bauer vom Kindercircus Knallbonbon. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen zeigte sie den Kindern verschiedene Techniken und führte sie Schritt für Schritt an das Jonglieren heran. Dabei stand vor allem der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Auch ein kleiner Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht trüben. Im überdachten Innenhof waren die Kinder gut geschützt und konnten den Workshop unbeschwert fortsetzen. Für zusätzliche Abwechslung sorgten verschiedene Lauf- und Ballfangspiele, die das Programm zwischendurch auflockerten. Natürlich durften auch Essens- und Trinkpausen nicht fehlen, in denen neue Kraft für die nächsten Jonglierversuche gesammelt wurde. Mit viel Begeisterung und Ausdauer übten die Kinder mit ihren selbstgebastelten Jonglierbällen im Laufe des Nachmittags ihre neu erlernten Fähigkeiten. Zum Abschluss wurde es noch einmal spannend: Gemeinsam erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine kleine Darbietung, in der sie ihren Eltern zeigen konnten, was sie während des Workshops gelernt hatten. So ging ein abwechslungs- und bewegungsreicher Ferienprogrammnachmittag zu Ende. Die Kinder konnten nicht nur neue Jongliertricks erlernen, sondern auch Konzentration, Koordination und Teamgeist trainieren.
Die Reisegruppe der Kolpingsfamilie Friedenfels beim Ausflug ins Zillertal. Im kleinen Bild: Reiseleiterin Lucia Schmidt und Busfahrer Gerwig Gerl, die beim Gruppenfoto nicht dabei waren. (Bild: Heinz Störzer und Petra Würth)

Kolpingfamilie Friedenfels unterwegs im Zillertal

62 Teilnehmer machten sich am ersten Septemberwochenende auf den Weg ins Zillertal. Der Bus war damit bis auf den letzten Platz besetzt; eine vierköpfige Familie reiste deshalb mit dem eigenen Auto hinterher. Die Fäden der Organisation liefen bei Reiseleiterin Lucia Schmidt zusammen. Sie bereitet die Wochenendausflüge der Kolpingsfamilie bereits seit Jahrzehnten hervorragend vor und begleitet sie umsichtig wie auch humorvoll. Nach einem Frühstück beim Zwischenhalt stand zunächst Heinzenberg auf dem Programm. Dort besichtigten die Ausflügler die Wallfahrtskirche „Maria Rast” und das Goldschaubergwerk. Bei einer Führung erhielten sie interessante Einblicke in die Arbeit der Bergleute und die beschwerlichen Bedingungen des früheren Goldabbaus. Nach einer Einkehr auf der Käse-Alm wurde anschließend das Hotel in Mayrhofen angesteuert. Am Samstag lockte die Bergwelt rund um Hintertux. Mit der Gletscherbahn erreichte die Gruppe die Sommerbergalm; einige fuhren weiter zum Tuxer-Ferner-Haus und zur „Gefrorenen Wand”. Bei herrlichem Sonnenschein eröffnete sich ein beeindruckender Blick über das Tuxertal und auf den Hintertuxer Gletscher. Den Abend ließen die Teilnehmer bei guter Stimmung mit den „Jungen Zillertalern” ausklingen. Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst, bei dem auch der verstorbenen Kolpingmitglieder gedacht wurde. Über den Achensee führte die Heimreise nach Pertisau. Dort konnten die Ausflügler noch die Läufer des Achensee-Marathons beim Zieleinlauf beobachten. Nach einer letzten gemeinsamen Einkehr in einer Gaststätte am Donau-Radweg in Pentling ging es zurück nach Friedenfels. Das Fazit fiel rundum positiv aus: Ein abwechslungsreiches Wochenende mit vielen schönen Erlebnissen und toller Gemeinschaft. Ein besonderer Dank galt Lucia Schmidt für die perfekte Organisation sowie Busfahrer Gerwig Gerl, der die Gruppe bereits seit nahezu 15 Jahren sicher und zuverlässig begleitet.
Das Bild zeigt das Team Vorstandschaft mit den Helfern zusammen mit Pfarrvikar Emmanuel Obgu bei der Spendenübergabe. (Bild: Elisabeth Bauer)

„Kaffee und mehr...” lockt zahlreiche Besucher in den Pfarrsaal

Am ersten Sonntag im September öffnete der Pfarrsaal in Winklarn seine Türen für “Kaffee und mehr...“. Vorsitzende Monika Bösl begrüßte die Gäste zu diesem Nachmittag der Begegnung und führte zusammen mit Pfarrvikar Emmanuel Obgu aus Neunburg v. W., der in der Pfarreiengemeinschaft Winklarn/Thanstein immer wieder ein gern gesehener Gast ist, durch das Programm. Anhand von meditativen Texten wurden die fünf Werte Glaube, Hoffnung, Liebe, Frieden und Dank kurz näher betrachtet und mit passenden Liedern zum Mitsingen untermalt. Hans Hutzler hatte im Vorfeld die Lieder mit einer Gruppe des Frauenbundes einstudiert. Bald stimmten alle Anwesenden in den von Gitarre und Dschembe rhythmisch umrahmten Gesang ein. Dann wurde es mucksmäuschenstill im Saal, als Emmanuel Obgu im Finale des offiziellen Teils mit seinem Sologesang des „Halleluja“ von L. Cohen und „Rais me up“ für „Gänsehaut-Feeling“ bei den begeisterten Zuhörern sorgte. Im Anschluss bewirtete der Frauenbund seine Gäste wieder mit einem legendären Kuchenbuffet sowie Kaffee und Kaltgetränken, während „Hans und Rais“ für Unterhaltung mit Liedern zum Mitsingen sorgten. Der Kuchenverkauf auf Spendenbasis und der Bücherbasar, der an diesem Nachmittag zum Schmökern und Stöbern einlud, erbrachten einen stattlichen Erlös, so dass Monika Bösl am Ende der gelungenen Veranstaltung die stolze Summe von 1.006 Euro an den Pfarrvikar zur Verwirklichung von Herzensprojekten in seiner nigerianischen Heimat überreichen konnte. Der Geistliche bedankte sich mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ für die großzügige Spende und unterstützte den kreativen Verein gerne bei den Aufräum-Arbeiten im Pfarrsaal. „Kaffee und mehr…“ wurde somit zu einem gelungenen Nachmittag der gelebten Gemeinschaft, in die auch die notleidende Bevölkerung in Nigeria eingeschlossen wurde.
Bibelwanderung Frauenbund Wernberg (Bild: Heidi Schwendner)

29. Bibelwanderung des Frauenbundes Wernberg

Zum 29. Mal startete der Frauenbund Wernberg mit Pfarrer Markus Ertl und Organisatorin Jutta Schönberger zu einer Bibelwanderung. Das Ziel war dieses Mal der Ort Madonna di Campiglio, malerisch gelegen in der Provinz Trient und im Osten umgeben von der Brentagruppe. Der Reisesegen wurde wegen der längeren Anfahrt im Bus erteilt. Die Gemeinschaft der 23 Frauen machte sich dann gemeinsam mit ihrem Pfarrer Markus Ertl auf einen Weg der Hoffnung beim gemeinsamen Beten, Singen und Feiern. Den ersten Gottesdienst zelebrierte die Gruppe auf einem schön gelegenen Parkplatz auf dem Weg zum Ziel. Der zweite Tag verlangte den Teilnehmerinnen alles an Kraft und Kondition ab. Mit der Gondel ging es erst mal zum Groste Pass und von da durch sehr anspruchsvolles Gelände zur Tukett-Hütte. Der Gottesdienst in über 2000 m Höhe in einer kleinen offenen Bergkapelle, inmitten der großartigen Bergwelt, entschädigte für alle Strapazen des Aufstiegs. Beim Abstieg wurden dann alle Kräfte mobilisiert. Der dritte Tag begann wieder mit einer Gondelfahrt. Die Wanderung fand ihren Anfang bei der Fünf-Seen-Hütte. Das Ziel, wo auch der Gottesdienst gefeiert wurde, war der Lago Ritorto. Auch hier beeindruckte bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht auf die wunderbare Landschaft. Die letzte Station auf der Heimreise war das Kloster Neustift. In der prachtvollen Basilika wurde der Abschlussgottesdienst gefeiert. Gestärkt an Leib und Seele konnten die Frauen die Heimreise antreten.
Viel Spaß und Freude hatten die Kinder bei der Leserallye. (Bild: Monika Haberl)

Sommerferien-Leserallye der Pfarr- und Gemeindebücherei Tännesberg

29 Kinder haben sich dieses Jahr für die Sommerferien-Leserallye der Pfarr- und Gemeindebücherei angemeldet. Insgesamt wurden zusammen 133 Bücher gelesen. Als kleines „Gimmick” durften die Kinder von jedem gelesenen Buch den Buchrücken messen. Schaffen es unsere kleinen Leser in den Sommerferien die Größe der Büchereileitung von 172 cm zu erlesen? An der lebensgroß in der Bücherei aufgemalten Figur konnte man den Fortschritt verfolgen. Ja, sie haben es geschafft - am letzten Tag wurde es dann geknackt. Der Wert der zu gewinnenden Gutscheine wurde deshalb erhöht, weil alle Kinder supertoll zusammengeholfen haben. 20 Kinder haben die erforderlichen vier Bücher oder mehr innerhalb vier Wochen gelesen und sind deshalb im Lostopf gelandet. Hervorzuheben ist heuer unser Spitzenreiter Aurelia Stahl, die 17 Bücher gelesen hat. Bevor die drei Preise am Abschlussfest ausgelost wurden, bekam jeder mit drei gelesenen Büchern eine Urkunde überreicht. Lena Gschrey gewann einen Gutschein von der Buchhandlung Rupprecht, Niko einen für den Dinopark in Edelwies und Anna Götz freute sich über den Gewinn für einen Einkauf bei Drogerie Müller. Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Einlösen. Danach las unsere Büchereikollegin Christina das Buch „Der Waldbuchclub” vor. Dazu bastelten alle Kinder mehrere Lesezeichen aus Kratzbildern und verschönerten sie mit Bändern und Perlen. Später stärkten sich alle mit verschiedenen Muffins, um danach in zwei Teams bei einem Wasserspiel anzutreten. Auch das Trampolin, bereitgestellte Spiele und der große Garten wurde fleißig zum Toben genutzt. Als Highlight gab es dann noch Crepes mit Nutella oder Zimt-Zucker und das allzeit beliebte Stockbrot über einem gemütlichen Lagerfeuer. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und das Fest zu Ende.
Bild: Siegfried Filipp

E-Bike-Tour Chodenland: Ein Erlebnis für Radfreunde

Mit der E-Bike-Tour „vom Drachensee ins Chodenland nach Domazlice” hat Natur- und Landschaftsführer Siegi Filipp erneut einen Volltreffer gelandet. Bei idealem Sommerwetter führte die Route über mehrere Chodendörfer, wo immer noch sehenswerte Gebäude chodischer Volksarchitektur zu finden sind: Gemauerte Bauernhöfe mit den typischen Toreinfahrten und auch Holzhäuser in Blockbauweise mit gekalkten Dichtungsfugen, oder gänzlich weiß gekalkt. Auf dem Berg Hradek war natürlich auch Jan Slatky Kozina, der legendäre Anführer der Choden und sein Schiksal ein Thema, genauso wie Traditionen, Bräuche, Sitten und sonstige Besonderheiten dieses interessanten Volks-stammes.Nach einer ausgiebigen Einkehr am prächtigen Marktplatz in Domazlice mit seinen wunderschönen Häuserzeilen, wurden am Nachmittag unter anderem noch zwei der bekanntesten Wallfahrtsorte in Böhmen ange-steuert. Die Laurentiuskirche auf dem Berg Vesela hora mit toller Aussicht auf Domazlice und auf die böhmischen- und die Bayerwaldberge, sowie die Kirche Heilige Anna auf dem Tanaberk bei Vseruby. Bilder dieser Tour können auf der FB-Seite von „Siegfried Filipp” eingesehen werden. Leider konnten diesmal nicht alle Radlfreunde berücksichtigt werden, so groß war das Interesse an dieser Veranstaltung. Sofern das Wetter mitspielt, wird diese Tour deshalb am Sonntag, den 20. Sept. zusätzlich nochmal ins Rad- und Wanderprogramm des VBW OVI-Schönsee aufgenommen. Kursgebühr: 15 Euro vor Ort, Info und Anmeldung unter Tel. 0152/04898802
Das gemeinsame Foto vor der Gnadenkapelle war der Abschluß der Wallfahrt nach Altötting, bevor man wieder die Heimreise antrat. Ganz links der neue Pfarrvikar Xavier Karamel Joseph CMI und daneben Pf. Johann Hofmann. (Bild: Fritz Dietl)

Pfarreiengemeinschaft unternimmt Wallfahrt nach Altötting.

Alle zwei Jahre unternimmt die Pfarreiengemeinschaft Hirschau/Ehenfeld eine Wallfahrt zu unserer lieben Frau von Altötting. Am Festtag Mariä Geburt machten sich 48 Männer und Frauen auch in diesem Jahr wieder auf den Weg. Zu den Teilnehmern aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Hirschau und Sankt Michael, Ehenfeld gehörten Auch Pfarrer Johann Hofmann und der neue Pfarrvikar Xavier Karamel Joseph CMI. Während der Hinfahrt mit einem Fahrzeug des Busunternehmens Bäumler, stimmte Pf. Hofmann die Pilger mit Rosenkranzgebeten, passenden Stellen aus Texten des Neuen Testaments und Gedanken dazu, auf den Besuch des bekannten bayerischen Wallfahrtsortes ein. Nach der Ankunft wurde im Kongregationssaal die Heilige Messe gefeiert, die Pf. Hofmann zusammen mit dem neuen Pfarrvikar zelebrierte. Die Zeit danach stand zur freien Verfügung. Man konnte sich in einem der Lokale stärken und hatte genügend Zeit, die Gnadenkapelle, mit der Schwarzen Madonna zu besuchen. Auch die Basilika St. Anna, die St. Konrad-Kirche und andere religiösen Stätten und Gebäude um den Kapellenplatz luden zum beten und verweilen ein. Um 16 Uhr trafen sich alle Teilnehmer wieder zum Abschlussfoto vor der Gnadenkapelle. Altötting ist seit fast 1200 Jahren ein Wallfahrtsort. Besonders seit dem Jahr 1489, als dort das erste Wunder geschehen sein soll, wurde die Wallfahrt zu dem Gnadenort immer beliebter. Auch in unserer Zeit besuchen ihn mehr als eine Million Gläubige jedes Jahr.
Ortsvereinsvorsitzender Manuel Dippold durfte Heinrich Rewitzer, Dagmar Mittelmeier und Heinrich Jungkunst ehren (von links nach rechts) (Bild: Monika Zintl)

SPD Vohenstrauß ehrt langjährige Mitglieder

Vohenstrauß. Zur Jahreshauptversammlung traf sich der SPD-Ortsverein Vohenstrauß am Montagabend im Gasthof „Grüner Baum” in Altenstadt. Wahlen standen turnusgemäß nicht an, dafür Berichte aus Vorstand, Kasse und Stadtratsfraktion – und Ehrungen für insgesamt 180 Jahre Parteizugehörigkeit. Für 25 Jahre in der SPD wurde Heinrich Rewitzer ausgezeichnet. Der Seniorenbeauftragte des Ortsvereins ist vielen in Vohenstrauß vor allem als BRK-Urgestein und Helfer vor Ort ein Begriff. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft blicken Dagmar Mittelmeier und Heinrich Jungkunst zurück. Mittelmeier war Vorsitzende des Ortsvereins und hat den Ort als Stadt- und Kreisrätin über Jahrzehnte mitgeprägt. Vorsitzender Manuel Dippold merkte in seiner Laudatio an, dass beide Geehrten länger in der SPD seien, als er selbst auf der Welt ist – er ist 37. Ebenfalls geehrt worden wären Silke Pschibl für 35 Jahre, Karin Gesierich für 30 Jahre und Lydia Troll für 10 Jahre Mitgliedschaft. Die drei konnten am Abend nicht dabei sein, ihre Ehrungen werden nachgeholt. In den Berichten zog der Vorstand eine positive Bilanz: Der Ortsverein sieht sich vor Ort auf einem guten Weg, bei allen Herausforderungen, die die Arbeit im politischen Ehrenamt mit sich bringt. Vor allem bei der Sichtbarkeit im Ort und in den Ortsteilen habe man im vergangenen Jahr deutlich zugelegt. Ein Thema bleibt die Mitgliederentwicklung. Der Ortsverein setzt darauf, über Präsenz vor Ort und offene Formate neue Gesichter zu gewinnen – mit ersten Erfolgen: Erst vor wenigen Monaten konnte der Vorstand ein neues Mitglied begrüßen. Der Blick nach vorn gilt dem 14. November: An diesem Tag kommt der Ortsverein zu einer Vollversammlung zusammen und erarbeitet die Jahresplanung für 2027.
Die kleinen Igelbabys waren für die Kinder besonders interessant. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Die Kinder lernten viel über den Igel

Mit dem Thema „Rund um den Igel“ bot der OGV Winklarn einen sehr lehrreichen Nachmittag im Rahmen des Ferienprogramms. Dazu konnten sie Lisa Ruder vom „Bodenwöhrer Igelstübchen“ gewinnen. Für ist es eine Herzensangelegenheit den kleinen Stacheltieren zu helfen, denn der Igel steht auf der roten Liste und ist akut vom Aussterben bedroht. Seit neun Jahren widmet sich Lisa Ruder aus Erzhäuser der Pflege verletzter, kranker und geschwächter Igel. Auf kindgemäße Art vermittelte sie den 28 Kindern viel Wissenswertes und auch Neues über den Igel. Als Fleischfresser ernährt er sich von Käfern, Raupen, Heuschrecken, kleinen Mäusebabys usw. Würmer und Schnecken tun ihm aber nicht gut. Genauso tabu sind Salat, Äpfel, Haferflocken, Süßigkeiten oder Nüsse. Hat man einen Igel im Garten und will ihn füttern, bietet sich hochwertiges Katzenfutter mit großem Fleischanteil oder Rühreier an. Wichtig ist auch Wasser, sonst trocknet er aus. Feinde des Igels sind Hunde, Füchse, Dachse und auch Greifvögel. Um sich vor denen zu schützen, rollt er sich zusammen und die Stacheln bieten Schutz, denn der Igel rennt nicht weg vor seinen Feinden. Wesentlich gefährlicher sind Autos und Rasenroboter, da hilft kein Zusammenrollen, auch Wertstoffsäcke sind gefährlich, oft findet er auf der Futtersuche nicht mehr heraus und erstickt. Findet man kleine Igelbabys, verletzte, zitternde Tiere oder Igel ohne Stacheln, brauchen sie dringend schnelle Hilfe, die sie dann bei Igelmama Lisa finden. Ein Anruf genügt und schon wird die Hilfe besprochen. Lisa Ruder pflegt und versorgt die Patienten, meistens sogar in Absprache und mit Behandlung eines Tierarztes. Für die Kinder hatte sie sogar vier kleine Babyigel, die ihre Mutter verloren haben, dabei. Diese Waisenkinder päppelt sie auf, bis sie ein Gewicht von 500 g haben. Dann werden sie mit Hilfe von zehn Helferinnen naturgetreu ausgewildert, am besten mit einem festen Futterhaus, das regelmäßig gefüllt und auch gereinigt wird. Das alles kostet natürlich viel Zeit und auch Geld, etwa 50 bis 150 € pro Tier für Futter, Pflege und Medikamente, bei schweren Verletzungen wesentlich mehr. Diese Kosten müssen nur durch Spenden gedeckt werden. Gerne nimmt Lisa Ruder Spenden entgegen unter: PayPal: lisaruder62@gmail.com IBAN DE 89 7509 0000 0003 6147 35.
Ein rühriges Team der BBV-Landfrauen sorgte für einen abwechslungsreichen Ferientag. (Bild: Karl Ziegler)

„Auf Du & Du mit Natur und Kuh“ – jede Menge Spaß auf dem Kleberhof

Auf dem Kleberhof im Eslarner Ortsteil Thomasgschieß standen beim Kinderferienprogramm der BBV-Landfrauen nicht nur Streicheln, Füttern und Bulldogfahren auf dem Programm. Über 70 Kinder erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag auf dem Bauernhof von Bürgermeister Thomas Kleber und Ehefrau Nicole Kleber. Kaum waren die ersten Kinder auf dem Kleberhof angekommen, gab es schon jede Menge zu entdecken: Hier warteten neugierige Kälber, dort stand der Bulldog für die nächste Runde bereit und an den Basteltischen wurde bereits fleißig gewerkelt. Beim Ferienprogramm der Eslarner Landfrauen unter dem Motto „Auf Du & Du mit Natur und Kuh“ kamen die Mädels und Jungs voll auf ihre Kosten. Von den Kleinsten bis zu den größeren Kindern war für jeden etwas geboten. Mit viel Begeisterung wurde gemalt, gebastelt und mit bunten Perlen kreativ gestaltet. Besonders spannend war für viele der direkte Kontakt mit den Tieren. Die Kinder durften Kälber streicheln und Kühe füttern und dabei Landwirtschaft einmal ganz unmittelbar erleben. Ein Höhepunkt waren natürlich die Bulldogfahrten über den Hof mit Bürgermeister und Hofbesitzer Thomas Kleber als Chauffeur. Das Marktoberhaupt nahm sich Zeit und drehte zahlreiche Runden mit den jungen Begleitern. Die Klebers sorgten mit einem rührigen Team der Landfrauen um Ortsbäuerin Siglinde Frischholz-Wazl für strahlende Gesichter und der Gemeindechef kam manchem Wunsch nach „noch einer Runde“ gerne nach. Auch für die kräftige Stärkung zwischendurch hatten die Eslarner Landfrauen bestens vorgesorgt. Neben Apfelschorle, Kaffee und Kuchen gab es Butter- und Frischkäsebrote sowie leckere Käsespieße. So konnten sich Kinder und Erwachsene stärken und den Nachmittag gemütlich genießen. Auch Jugendbeauftragte Eva-Maria Procher war vor Ort und freute sich über die große Resonanz und die vielen begeisterten Kinder. Ihr Dank galt allen, die zum Gelingen des Ferienprogramms beigetragen hatten. Über die große Teilnahme zeigte sich vor Ort auch 2. Bürgermeister Robert Brenner erfreut. Am Ende waren sich wohl alle einig: Der Nachmittag auf dem Kleberhof war ein voller Erfolg. Die Kinder konnten Tiere hautnah erleben, die Arbeit in der Landwirtschaft kennenlernen, kreativ sein – und vor allem gemeinsam jede Menge Spaß haben. Ein Ferienerlebnis, das nach Überzeugung der Landfrauen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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