Die besten Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe. (Bild: Florian Dendorfer)

Ehrungen sorgen für Gänsehaut-Momente am letzten Schultag

Mit einer besonderen Neuerung startete die Schulgemeinschaft der Gregor-von-Scherr-Realschule Neunburg vorm Wald in diesem Jahr in den letzten Schultag vor den Sommerferien: Erstmals fanden die Ehrungen der Klassen- und Schulbesten bereits vor der Zeugnisverleihung statt. Die Reihen im Pausenhof waren gefüllt, die Spannung greifbar. Wer würde in diesem Jahr zu den Besten gehören? Die Vorverlegung der Auszeichnungen sorgte für zusätzliche Aufregung und machte die Ehrungen zu einem echten Höhepunkt des Schuljahres. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler wurden für besondere Leistungen, außergewöhnliches Engagement und Erfolge bei Wettbewerben ausgezeichnet. Neben den Klassenbesten erhielten auch erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Wettbewerbe, engagierte Mitglieder des Schulbibliotheksdienstes, Buddies, Schulsanitäter sowie Schülerinnen und Schüler mit besonderem sozialem Einsatz eine Anerkennung. Der wohl aufregendste Moment des Vormittags gehörte jedoch den Schulbesten des Jahres. Mit einem herausragenden Notendurchschnitt von 1,0 wurden zwei Geschwister ausgezeichnet: Kilian Wild aus der Klasse 6b und seine Schwester Anna Wild aus der Klasse 8c. Beide erreichten die Bestnote und setzten damit ein beeindruckendes Zeichen für Fleiß, Ausdauer und Leistungsbereitschaft. Der langanhaltende Applaus der Schulgemeinschaft zeigte die große Anerkennung für diese außergewöhnliche Leistung. Auch die Leistungen weiterer Schülerinnen und Schüler wurden gewürdigt. So erhielten unter anderem die besten Kopfrechnerinnen und Kopfrechner, erfolgreiche Teilnehmer des Informatik-Bibers sowie engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Schulbibliothek und Schulsanitätsdienst Urkunden und kleine Preise. Möglich wurden die zahlreichen Auszeichnungen auch durch die Unterstützung regionaler Unternehmen. Die Preise und Sachspenden wurden von den Neunburger Firmen Trolli und Lorenz Snacks NEN zur Verfügung gestellt. Mit Gummibärchen, Chips und weiteren Präsenten sorgten sie dafür, dass sich die Geehrten nicht nur über ihre Urkunden, sondern auch über eine kleine Belohnung freuen konnten. Die Schule bedankt sich herzlich für diese großzügige Unterstützung. Nach den Ehrungen folgte schließlich die mit Spannung erwartete Zeugnisverleihung. Für viele Schülerinnen und Schüler war die Freude über die Auszeichnungen bereits ein gelungener Start in die Sommerferien. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie vielfältig Leistungen an der Schule gewürdigt werden – von hervorragenden Noten über Wettbewerbserfolge bis hin zu sozialem Engagement. Mit viel Applaus, stolzen Gesichtern und der Vorfreude auf die Ferien endete schließlich ein Schuljahr, das für viele noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Tuschezeichnung des Kindergartens von Siegfrid Link (Bild: Manuela Mayer)

Inge Rogenhofer in den Ruhestand verabschiedet

Die Kindertagesstätte St. Jakobus Ensdorf verabschiedete ihre langjährige Erzieherin (Gruppenleitung Regenbogengruppe im Kindergarten) Inge Rogenhofer in den wohlverdienten Ruhestand. Zur offiziellen Verabschiedung kamen seitens des Trägers der Kita Pfarrer P. Slawomir Niemczewski sowie Kirchenpfleger Martin Sollfrank, von der Gemeinde Ensdorf Bürgermeister Hans Ram. Der Elternbeirat der Kita sorgte für das leibliche Wohl mit süßen und deftigen Häppchen, sowie den dazugehörigen Getränken. Kita-Leiterin Manuela Mayer eröffnete im Garten der Kita die Feierstunde mit einer kurzen Ansprache, wobei sie die Leistungen und das Engagement von Inge Rogenhofer in ihrer über 26-jährigen Tätigkeit als Erzieherin besonders hervorhob. Die Krippenkinder verabschiedeten sich mit dem Gedicht: „Wir winken dir froh zu“ und überreichten einen Strauß aus Herzen und einer Torte in Form eines Frosches. Pfarrer P. Slawomir Niemczewski dankte ebenfalls und erinnerte an die Erziehungsarbeit und die Wertevermittlung, welche durch Inge Rogenhofer in vorbildlicher Weise durchgeführt wurde. Er überreichte einen Blumenstrauß. Kirchenpfleger Martin Sollfrank wünschte für den neuen Lebensabschnitt, der nun weitreichende Veränderungen im Leben von Frau Rogenhofer mit sich bringen wird, viel Glück, Gesundheit und Erfolg bei den neuen selbstgewählten Aufgaben. BGM Hans Ram erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Kindergartenzeit seiner Kinder bei Inge Rogenhofer und dankte ihr für die geleistete Arbeit. Eine Tuschezeichnung des renommierten Ensdorfer Künstlers Siegfried Link (Ansicht des Kindergartengebäudes) überreichte er als Erinnerung an ihre langjährige Wirkungsstätte. Die Kindergartenkinder stimmten anschließend das Lied „Wir sagen Dankeschön“ an. Der Elternbeirat, vertreten durch Julia Graml und Daniela Bösl, überreichte Inge Rogenhofer eine Geschenkekiste, in welcher ehemalige Kinder bzw. Eltern der vergangenen 26 Jahre sich mit Fotos, Karten und Texten bei ihr bedankten. Diese Kostbarkeiten wird sie erst mit Beginn der Rente ganz in Ruhe lesen, so Inge Rogenhofer. Nun stimmten die Kindergartenkinder das Lieblingskreislied „Wir Fröschelein, wir Fröschelein“ von Inge Rogenhofer an und überreichten hierzu passende Gegenstände zum Thema Frosch. Am Ende des Liedes wurde eine Froschfigur überreicht, welche stellvertretend für Inge Rogenhofer in der Kita verbleibt, um zu symbolisieren, dass ihre Spuren bleiben. Der Frosch wurde liebevoll auf den Namen Inge getauft. Langsam neigte sich die Feierstunde dem Ende zu. Vorher überreichten Kolleginnen, der Elternbeirat, sowie der Träger mehrere Geschenke. So gab es neben einem selbstgenähten „Ruhestandskissen“, einen Gutschein damit Inge Rogenhofer nun endlich neue Saiten aufziehen konnte, einen Gutschein für Blumen Deml u. v. m. Den krönenden Abschluss bildeten zwei Eintrittskarten für die Brettl-Spitzen an ihrem Geburtstag. Nach dieser ganzen Aufregung für Inge Rogenhofer kamen noch ein Räuber, ein Kasperl und eine Hexe vorbei, welche gemeinsam einen Zaubertrank brauten. Als Inge Rogenhofer diesen probierte, erwachten ihre Kräfte zu neuem Leben. So blieb den Kindern nur noch zu sagen: „Liebe Inge jetzt ist Schluss und nun gibt es einen Abschiedskuss.“ Frau Inge Rogenhofer war sichtlich gerührt und erwiderte die Luftküsse und umarmte alle Kinder symbolisch. Sie bedankte sich für diese feierliche Stunde. Diese ging nun in ein gemütliches Beisammensein über, welches mit einem gemeinsamen Geschenk, anhand eines Freundesbuches sowie eines Geschenkkorbes, von den Eltern der Regenbogengruppe beendet wurde.
Der Stand zum Büchsenwerfen war den ganzen Nachmittag umlagert. (Bild: Josef Hammer)

Viele Familien und vor allen Dingen Kinder hatten Freude am Spielplatzfest der CSU/FU/JU

Bereits zum neunten Mal lud die CSU/Frauenunion/Junge Union zum Spielplatzfest am Spielplatz an der Leuchtenberger Straße ein. Wie sich Samstag nachmittags zeigte, hat das Fest keinesfalls an Beliebtheit verloren. Man begrenzte dieses auch zeitlich von 15 Uhr bis 19 Uhr. Herrichten musste man das Areal um den schönen Spielplatz nicht groß. Tische und Bänke aufstellen und das wars. Für die Kinder war natürlich der gut ausgestattete Spielplatz schon mal zentrales Aktionsgelände. Dann gab es noch bei Christoph Hammer und Sabine Nagler einen Stand zum Büchsenwerfen. Der war beliebt, das hieß es teilweise Warten. Ebenso auch unter dem Dach, wo Lisa Kick, Adam Holzbecher und Paule Weber mit vielerlei Farben beim Schminken die Kinder in Katzen, Tiger oder auch Superman verwandelten. An die hundert Besucher füllten das Areal. Darunter viele junge Familien, die teils es neu in Irchenrieth legten und für die sich die Möglichkeit bot, beim Gespräch Kontakte zu knüpfen und einander kennen lernen. Das ist genau der Hintergrund, warum wir das Fest halten, sagte der CSU-Vorsitzende und Bürgermeister Michael Hammer. Das galt natürlich auch für ihn, der als neuer Bürgermeister auch jede Möglichkeit nutzte, um mit Besuchern, die er teilweise gar nicht kannte, ins Gespräch zu kommen. Dies alles natürlich bei bester Verpflegung. Gegen die Wärme hatten Wolfgang Schieder, Reinhold Gilch das entsprechende Gegenmittel mit gekühlten Getränken. Absoluter Renner war aber der Eiskaffee, den die Frauenunion servierte. Essen gehörte auch dazu. Käsewürsten vom Grill und Schnitzelsemmeln von Georg und Michael Hirmer und dann „das Essen für die Kinder”. Pommes von Carolin und Nadine Hammer, Anja Reber und Daniela Kick. 20 Kilo frittierten die vier und dazu Majo oder Ketchup. Um 19 Uhr waren dann die gemütlichen vier Stunden beendet.
Zum Gelingen des Berufsfeuerwehrtages trugen neben den Jugendfeuerwehrlern auch die Jugendwarte und Ausbilder, die HvO Kaltenbrunn, die Wasserwacht Vilseck, die Verletztendarsteller, die Firmen Willax und Strobel Quarzsand sowie zahlreiche weitere Unterstützer bei. (Bild: Johannes Amann)

24 Stunden im Einsatz

Für die Jugendlichen der Feuerwehren Freihung, Seugast, Thansüß und Kaltenbrunn hieß es von Samstagvormittag bis Sonntagvormittag: Einsatzbereit rund um die Uhr. Die Nachwuchskräfte erlebten den Alltag einer Berufsfeuerwehr. Nach dem Einrichten der Nachtquartiere im Gerätehaus Freihung und einer Einweisung führte der erste Alarm nach Kleinschönbrunn, wo eine verletzte Person mithilfe der Absturzsicherung aus einer Zwischendecke einer Maschinenhalle gerettet wurde. Fast zeitgleich rückten weitere Kräfte zur Kläranlage aus, um einen Gefahrstoffaustritt zu binden. Während ein erfahrener Feuerwehrmann einen Chemikalienschutzanzug anlegte, errichteten die Jugendlichen einen Dekontaminationsplatz. Zur Mittagsverpflegung trafen sich alle miteinander in Kleinschönbrunn. Besonders gefordert waren alle am Nachmittag bei einem Verkehrsunfall am Parkplatz des Nah&Gut. Ein Bus mit 28 Fahrgästen war mit einem Pkw kollidiert. Eine unter dem Pkw eingeklemmte Person wurde mit Hebekissen befreit, gleichzeitig mussten zahlreiche verletzte Businsassen gerettet, versorgt und zur Patientensammelstelle gebracht werden. Die hochsommerlichen Temperaturen machten die Großübung zusätzlich zu einer schweißtreibenden Herausforderung. Viele Zuschauer verfolgten das Geschehen, darunter Vertreter der Feuerwehr-Landkreisführung aus Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab sowie Freihungs Bürgermeister Uwe König und die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Weiherhammer, Silke Bauer, die beide auch als Verletzte mitwirkten. Zwischen den Einsätzen blieb Zeit zur Erholung. Brettspiele, Twister, ein Wasserbehälter zur Abkühlung sowie Kuchen und Obst sorgten für Abwechslung und Stärkung. Nach dem Abendessen folgte ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Bagger und später noch ein Strohballenbrand. Der Tag endete am gemütlichen Lagerfeuer. Am Sonntagmorgen standen noch zwei Kleinbrände auf dem Alarmplan, bevor der Berufsfeuerwehrtag mit vielen neuen Eindrücken und gestärktem Teamgeist endete.
Das Trio mit Vroni, Johannes und Christian sorgte musikalisch für beste Stimmung unter den Gästen. (Bild: Karl Ziegler)

Löwenfanclub Eslarn begeistert mit stimmungsvollem Griechischen Abend

Mit einem bestens besuchten Griechischen Abend hat der Löwenfanclub Eslarn e.V. am Samstag an der Brennerstraße beim Café Karl (Boderbeck) zahlreiche Gäste aus nah und fern begeistert. Die Bankreihen auf der gesperrten Straße waren bis auf den letzten Platz besetzt, zeitweise mussten sich Besucher sogar mit Stehplätzen begnügen. Der Erste Vorsitzende Fabian Brenner und sein Stellvertreter Andreas Karl begrüßten die Gäste und freuten sich über den großen Zuspruch. Obwohl der TSV 1860 München nach dem Abstieg in die Regionalliga sportlich schwierige Zeiten erlebt, stehen die Mitglieder des Eslarner Fanclubs ihrem Traditionsverein weiterhin treu zur Seite. Passend dazu sorgten weiß-blaue Banner und zahlreiche Mitglieder in den Vereinsfarben für echtes Löwen-Flair. Beste Unterhaltung garantierten „D’Hans und I“ mit Johannes Hochwart und Christian Schmucker. Gemeinsam mit Veronika „Vroni“ Brunner an der Steirischen Harmonika präsentierten sie ein abwechslungsreiches Programm mit bayerischen Klassikern und modernen deutschsprachigen Liedern wie „Ham kummst“ oder „Espresso & Chianti“. Mit dreistimmigem Gesang und viel Spielfreude luden die Musiker die Besucher immer wieder zum Mitsingen ein. Für Veronika Brunner war der Auftritt zugleich ein kleines Jubiläum. Die Musikerin aus Fuchsberg begleitet das Musikerduo bereits seit zehn Jahren. Nach einer längeren familiären Pause unterstützt sie das Duo bei Veranstaltungen regelmäßig an der Steirischen Harmonika. Auch kulinarisch ließ das Fest keine Wünsche offen. Angeboten wurden Gyros, Pita, Steaks, Bratwürste und Pommes. Der Besucherandrang übertraf alle Erwartungen. Besonders das Gyros war so gefragt, dass es bereits am frühen Abend ausverkauft war. Kurzerhand mussten weitere Bratwürste, Steaks, Pommes und Bier nachorganisiert werden. Für die Organisatoren war auch dies kein Problem, sodass jeder Gast zufriedengestellt werden konnte. Großen Anklang fanden auch die Getränke. Neben Augustiner-Bier wurde erneut die beliebte „Isarhalbe“ ausgeschenkt – ein traditionelles Biermischgetränk des Fanclubs. Das Bier mit der charakteristischen grünen Farbe erinnert an das grünschimmernde Wasser der Isar. In der Weinlaube wurde neben verschiedenen Weinen auch Ouzo angeboten. Erfreut zeigten sich die Gastgeber über den Besuch einer Abordnung des örtlichen Bayernfanclubs. Das freundschaftliche Miteinander der beiden Fanlager unterstrich die gute Verbundenheit der örtlichen Vereine. In den Besucherkreis mischte sich auch Bürgermeister Thomas Kleber mit Markträten. Während des gesamten Abends sorgten zahlreiche Mitglieder des Löwenfanclubs in ihren weiß-blauen T-Shirts hinter den Theken, an den Grillständen und im Service für einen reibungslosen Ablauf. Trotz des großen Andrangs verlief die Veranstaltung dank des engagierten Einsatzes der vielen Helfer problemlos. Die Resonanz auf den Griechischen Abend fiel durchweg positiv aus. Viele Besucher lobten die besondere Atmosphäre, das musikalische Programm sowie das kulinarische Angebot. Für den Löwenfanclub Eslarn war die Veranstaltung damit ein voller Erfolg und ein weiterer Beweis dafür, dass die Gemeinschaft abseits des Fußballplatzes hervorragend funktioniert. „Es war mit Abstand das schönste Fanclub-Fest der letzten zehn Jahre“, stellte Löwenchef Fabian Brenner fest. Ein Dank für das rührige Miteinander ging vor allem an die Mitglieder des Löwenfanclubs. Das Engagement würdigte die Vorstandschaft mit der Einladung zu einer Nachfeier.
Abschlussfeier der BRK Berufsfachschulen für Pflege und Altenpflegehilfe am 31.07.2026 (Bild: Liliia Radziievska)

„Die Kraft des Pflegeberufes liegt in der Begegnung“
50 Absolventen feiern ihre erfolgreichen Abschlüsse

„Wenn man heute in diesen Saal blickt, sieht man vor allem Erleichterung. Man sieht Stolz. Und man sieht Zukunft.” In ihren Grußworten ging die 1. stellvertretende Vorsitzende des BRK Bezirksverbandes Niederbayern/Oberpfalz, und Landrätin des Landkreises Regensburg, Frau Tanja Schweiger nicht nur auf die Zeit der Ausbildung für den Pflegeberuf ein, sondern Sie hob auch hervor wie wichtig es ist, dass Auszubildende in den Pflegeberuf gehen und wie bedeutsam diese Arbeit ist. „Wenn über Pflege gesprochen wird, dann geht es oft um Zahlen. Es geht um fehlendes Personal, um Dienstpläne oder um die Frage, wie unser Gesundheitssystem in Zukunft aussehen soll. Das sind wichtige Themen, keine Frage. Heute soll es aber um diejenigen gehen, die Pflege jeden Tag mit Leben füllen: um 50 Absolventinnen und Absolventen aus 21 Nationen. Sie haben sich für einen Beruf entschieden, in dem schnell verfügbares Fachwissen unverzichtbar ist, in dem es aber genauso auf Geduld, Einfühlungsvermögen und Wärme ankommt.”, so sprach Frau Schweiger weiter. Sie betonte, dass Menschen mit so unterschiedlichen Lebenswegen wie den ihrigen gemeinsam gelernt und sich gegenseitig unterstützt haben, zeigt, dass eine gute Gemeinschaft nicht davon abhängt, wo jemand geboren wurde, sondern davon, wie man miteinander umgeht. Gezielt richtete Sie Ihre Worte an die Absolventen: „Sie sind jetzt ausgebildete Fachkräfte, Sie haben in den letzten Jahren gelernt: In der Pflege gibt es keine Autokorrektur und keinen Neustart-Knopf. Wenn Sie am Bett eines Menschen stehen, in einer schwierigen Situation ruhig bleiben oder einfach eine Hand halten, dann sind das ebenso Es freute sie, dass so viele Ehrengäste und Angehörige der Feier bewohnten. darstellt. Wertschätzend ging er auch auf die Ausbildungseinrichtungen ein und lobte die sehr gute Arbeit dort. Zum Abschluss forderte er die Absolventen noch auf, positiv über ihren Beruf zu sprechen, damit auch für genügend Nachwuchs gesorgt wird.
Die ersten Badegäste nutzten die neue Tischtennisanlage. Sie ist Teil der Spenden an das Freibad, welche unter anderem von Pia Bayer vom Vilstal Gym (2.v.l.) und den Goaslandlern mit deren Chefin Franziska Haas-Würz (3.v.r.) stammen. Vom Freibadteam freuen sich Bademeister Max Wagner (2.v.r.) und Dagmar Gabert (3.v.l.). (Bild: Michael Rabenhofer)

Riedener Freibad erfährt durch Spenden weitere Aufwertung

Das Freibad Rieden erfreut sich großer Beliebtheit. Es kommt derart gut bei den Gästen an, dass sich mehrere Stammgäste dazu entschlossen hatten, dem Bad finanziell und mit Sachspenden unter die Ärmel zu greifen. Durch die Zuwendungen von Freibadschirmen, Ruhebänken und einer speziell fürs Freibad konzipierten Tischtennisanlage mit einem Gesamtwert von 5.000 Euro kam eine ordentliche Summe in Sach- als auch Geldzuwendungen zu Stande. Die Sonnenschirme überreichte Pia Bayer vom Vilstal Gym in der Lindenstraße. Die junge Riedenerin will mit der Sachspende das Freibad bestmöglich unterstützen. Große Gönner und Freunde des Freibades Rieden sind die Familie Schmidt, dem „Hirschenwirt“ aus Rieden. Bernhard und Sebastian Schmidt hatten vor Kurzem eine selbst gebaute exklusive Ruhebank extra für die Sonnenterrasse angefertigt und dem Freibad geschenkt. Georg Schmidt kümmerte sich derweil mit einer Spende und den Kontakten zu Handwerksbetrieben um die Beschaffung der Tischtennisplatte. Diese wurde bei der Firma Godelmann eigens dafür gegossen, das Gestell wurde dem Freibad von der Firma Metalltechnik Richthammer aus Thanheim kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Firma Godelmann beteiligt sich auch am Spendentopf für das Freibad. Das spezielle Metallnetz stiftete die Marktgemeinde Rieden. Schläger und Bälle dürfen die Gäste selbst mitbringen. Eine tolle Geste war auch die Spende von 500 Euro für die Beschaffung der Tischtennisanlage durch die Theatergruppe „D´Goaslandler“. Deren Vorsitzende Franziska Haas-Würz war bei der Spendenübergabe anwesend. In Sachen Sonnenschirme machte Bademeister Max Wagner deutlich, wie wichtig der Sonnenschutz im Bad durch die immer stärker werdende Sonne und die steigenden Temperaturen seien. Ein wichtiges Anliegen des Freibadteams ist es, dass die Badegäste ihre Schirme beim Badengehen oder dem Besuch des Kiosks schließen, denn dadurch verlängert sich auch die Lebensdauer der nicht gerade günstigen Sonnenschirme.
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