Pünktlich zum Schuljahresbeginn hat auch für die neue Bläserklasse des Musikzugs der Unterricht unter Leitung von Kira Lorenz (hinten) begonnen. (Bild: Werner Schulz)

Neue Bläserklasse des Musikzugs erfolgreich gestartet

Hirschau. (u) Von Napoleon I. stammt der Satz „Wer die Jugend hat, hat die Zukunft!” Geleitet von dieser Weisheit hat der Musikzug zu Beginn des Schuljahres eine neue Bläserklasse gegründet – die fünfte nach 2014, 2016, 2022 und 2024. Acht musikbegeisterte Kinder haben, zusätzlich zu ihrer Instrumentalausbildung, mit dem wöchentlichen Unterricht in der Bläserklasse unter Leitung von Kira Lorenz begonnen. Sie wird von erfahrenen Musikzugmitgliedern unterstützt. In der Bläserklasse stehen vor allem das gemeinsame Musizieren und der Spaß an der Musik im Mittelpunkt. Die meisten Kinder kennen ihr Instrument seit den Schnupperstunden im März und konnten dort erste Erfahrungen sammeln. Einige Kinder sind im Sommer neu hinzugekommen, nicht zuletzt durch die Werbung rund um das Kinderkonzert „Tara und die Instrumenteninsel”, zu dem man im Juli in den Josefshausgarten eingeladen hatte. Beim Bläserklassen-Unterricht lernen die Kinder gemeinsam Rhythmen zu spielen, aufeinander zu hören, gemeinsam einzusetzen und als Gruppe zu musizieren. Das Projekt Bläserklasse läuft bis 2028. Kinder, die jetzt noch mit einer Instrumentalausbildung starten, können noch in die bestehende Bläserklasse einsteigen. Kommenden Sonntag, 4. Oktober, lädt der Musikzug von 14 bis 16 Uhr in das katholische Pfarrheim zu einem „Schnuppertag” ein. Bei einer coolen Vereinsrallye können die Kinder die verschiedenen Instrumente und den Verein spielerisch kennenlernen, Punkte sammeln und tolle Preise gewinnen.
Viele Kinder und Eltern kamen zum vom Familienteam der Pfarrei St. Johannes Nabburg organisierten Kartoffelfest der Familie Dobler nach Perschen  (Bild: Miriam Maderer)

Familien feiern Kartoffelfest in Perschen

Das Kartoffelfest des Familienteams der Pfarrei St. Johannes der Täufer Nabburg in Perschen ist bei Kindern und Eltern sehr gut angekommen. Im Nu waren die Plätze ausgebucht. Maria und Anton Dobler mit Junior Jakob hießen die Kinder und Eltern dazu herzlich willkommen. Ausgestattet mit Eimer und Gummistiefeln ging es zunächst auf den Acker zum „Erpflglaam“. Mit viel Freude und Eifer sammelten die Kinder die Kartoffeln auf. Mit der Ernte im Eimer und nach einem Abstecher zu den Hühnern ging es auf den Hof der Doblers, wo den Teilnehmern die Abläufe und die Geräte gezeigt und erklärt wurden. Danach ging es ans Sortieren und Abfüllen. Die Doblers bauen neun verschiedene Sorten Kartoffeln an, die sie zum Teil auch direkt vermarkten – im eigenen Laden auf dem Hof oder auch auf dem Wochenmarkt in Weiden. Es gibt Frühkartoffel und Lagerkartoffel mit Namen wie Annabelle, Lea oder Sissi, eine festkochende, vorwiegend festkochende sowie eine mehlige Sorte, neu ist die rosafarbene Birgit. Auch Gemüse, Eier und Nudeln sind im Hofladen zu finden. Schließlich mussten die Kartoffeln natürlich auch verkostet werden. Und was passt besser zu gekochten Erdäpfeln als frische Butter. Da wurde es für die Kinder noch einmal anstrengend, denn jeder durfte sich seine Butter aus Sahne selbst schütteln. Mit vielen Informationen, kleinen Geschenken und natürlich Kartoffeln machten sich die Familien nach einem gelungenen Nachmittag auf den Nachhauseweg. Das Familienteam bedankt sich herzlich bei Maria, Anton und Jakob Dobler, die das Kartoffelfest überhaupt erst möglich machten und zu einem Erlebnis für Jung und Alt werden ließen. Nächster Termin des Familienteams der Pfarrei St. Johannes der Täufer Nabburg ist am 30. Oktober um 14.30 Uhr wieder das gemeinsame Drachensteigen für Familien in Neusath auf der Kirm.
Neu gewählte Vorstandschaft FREIE WÄHLER Gemeinschaft Königstein (Bild: Christian Hirsch)

FREIE WÄHLER Gemeinschaft Königstein: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Am 16. September 2026 fand die Jahreshauptversammlung der FREIE WÄHLER Gemeinschaft Königstein statt, im Mittelpunkt standen hierbei die Neuwahlen des Vorstands. Die 1. Vorsitzende, Doris Lehnerer, begrüßte die Mitglieder und das Ehrenmitglied Günter Frieser. Zu Beginn gedachte man der verstorbenen Mitglieder. Marco Brunner verlas das Protokoll der letztjährigen Versammlung. Im darauffolgenden Rechenschaftsbericht ging die 1. Vorsitzende auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres ein, darunter die Nominierungs- und Wahlversammlungen, den Neujahrsempfang, das Backofenfest und das Sommerferienprogramm für Kinder. Schatzmeisterin Manuela Köller präsentierte den Kassenbericht und die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Führung. Verabschiedet wurden Horst Meidenbauer und Manuel Kempa, beide schieden als Beisitzer aus dem Vorstand aus. Beide wurden für ihr langjähriges Engagement mit einem Präsent geehrt. Besonders emotional war die Verabschiedung von Manuela Köller, die seit 2002 in verschiedenen Funktionen – u.a. als Schatzmeisterin – maßgeblich zum Erfolg der FWG beitrug. Lehnerer betonte ihre Zuverlässigkeit und ihr pflichtbewusster Einsatz. Als Dank erhielt sie einen Blumenstrauß und ein Geschenk. Unter der Leitung von Günther Frieser wurden die Vorstandschaft wie folgt gewählt: 1. Vorsitzende: Doris Lehnerer, 2. Vorsitzender: Hans Scheibeck, Schriftführer: Marco Brunner, Kassier: Jasmin Kreuzer-Seidel, Beisitzer: Arnold Markus, Tobias Luber, Pia Kaduk, Kassenprüfer: Marco Specht, Christine Ulmer. Es folgen Grußworte des Kreisvorsitzenden Hans Martin Grötsch, dieser thematisierte die Herausforderungen der FREIEN WÄHLER im Landkreis. Bürgermeister Jörk Kaduk dankte den FWG-Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit und ging auf aktuelle Projekte wie z.B. die Sanierung der Grundschule und den Wanderparkplatz TSV ein. Ehrenmitglied Günter Frieser dankte abschließend Manuela Köller für ihr Engagement – sie war die erste Frau im Marktrat der FREIEN WÄHLER Königstein.
Die Geehrten mit den Ehrengästen und der Festrednerin Frau Tanja Schorer-Dremel ( stehend, vierte von links ) (Bild: Melanie Wenisch)

30 Jahre Frauenunion Konnersreuth - ein Grund zum Feiern

30 Jahre Frauenunion Konnersreuth - das war ein Anlass, dankbar auf drei Jahrzehnte engagierter Arbeit zurückzublicken. Nicht vergessen sind die verstorbenen Mitglieder. Am 20. Sept. fand die traditionelle Fußwallfahrt der FU nach Maria Loreto statt und dort wurde im Gottesdienst ihrer gedacht. Zur Jubiläumsfeier im festlich geschmückten Schafferhof konnten die Damen der Frauenunion zahlreiche Gäste und viele Frauen aus den benachbarten Ortsverbänden begrüßen. Als Festrednerin war die stellvertretende Generalsekretärin der CSU, Tanja Schorer-Dremel, nach Konnersreuth gekommen. Ihre Festrede stellte sie unter ein Sprichwort von Franz Josef Strauß: „Dankbar rückwärts, mutig vorwärts, gläubig aufwärts“. Sie sprach über aktuelle Themen und würdigte dabei besonders das Engagement der Frauenunion Konnersreuth. Drei Jahrzehnte seien geprägt von Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und vielen Aktivitäten für die Gemeinde. Eine besondere Verbindung zum Ortsverband hat die ehemalige Staatsministerin Emilia Müller. Sie war vor 30 Jahren bei der Gründung des Ortsverbandes dabei und hatte sozusagen als „Patin“ fungiert. In ihrem Grußwort ging sie auf die Anfänge der Frauenunion ein und blickte mit Freude auf die positive Entwicklung des Ortsverbandes. Die Kreisvorsitzende der Frauenunion Tina Zeitler dankte dem Vorstandsteam und allen Mitgliedern für ihren Einsatz und ihre Arbeit im Kreisverband. Bürgermeister Andreas Malzer hob die Bedeutung der Frauenunion für das gesellschaftliche Leben in Konnersreuth hervor. Selbstverständlich bringen sich die Frauen auch politisch ein: Mit Inge Härtl und Julia Hamann sind zwei Mitglieder im Marktgemeinderat vertreten. Nach dem offiziellen Teil im Ratssaal ging es im Gewölbesaal gemütlich weiter. Mit einem Glas Sekt wurde auf das Jubiläum angestoßen. Die Konnersreuther FU-Damen hatten ein reichhaltiges Buffet vorbereitet. Bei guten Gesprächen und fröhlichem Beisammensein klang die Jubiläumsfeier aus. Ein schöner Abend, der zeigte: 30 Jahre Frauenunion bedeuten nicht nur drei Jahrzehnte Vereinsgeschichte, sondern vor allem viele gemeinsame Erlebnisse, Freundschaften und engagierte Frauen, die sich für ihre Heimat einsetzen.
Musikalische Gestaltung durch die Gruppe „Tri Voca” mit rhythmischen Liedern. Theresia, Teresa und Katharina bereicherten die Feier mit ihrem harmonischen Gesang, begleitet von Gitarre und Querflöte. Die erst neun Monate alte Lucia vervollständigte die Gruppe auf ihre ganz besondere Weise. (Bild: Silvia Stahl)

Bruder Klaus – Tag in Dietersdorf – „Vom Licht getroffen”

Traditionell beging die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Neustadt/WN ihren Bruder-Klaus-Tag in Dietersdorf bei Windischeschenbach. Den festlichen Gottesdienst in der Bruder-Klaus-Kapelle zelebrierte KLB-Seelsorger Pfarrer Gerhard Pausch. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „Tri Voca” mit rhythmischen Liedern. Theresia, Teresa und Katharina bereicherten die Feier mit ihrem harmonischen Gesang, begleitet von Gitarre und Querflöte. Die erst neun Monate alte Lucia vervollständigte die Gruppe auf ihre ganz besondere Weise. Die Lesung übernahm Horst Pleyer, die Fürbitten trug Silvia Stahl vor. Die Meditation nach der Kommunion gestaltete Claudia Hauer. Zum Gottesdienst erhielten die Besucherinnen und Besucher eine Karte mit einem Ausschnitt der Bruder-Klaus-Stele aus Johannisthal. Die Stele stand viele Jahre auf dem Gelände des Bildungshauses Schloss Spindlhof bei Regenstauf. In Johannisthal hat sie nun gegenüber der Marien-Waldkapelle eine neue und würdige Heimat gefunden. In seiner Predigt stellte Pfarrer Pausch das auf der Stele dargestellte Motiv „Vom Licht getroffen” in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er erinnerte daran, dass Bruder Klaus oft schlaflos auf seinem Lager lag und in seinem Herzen die Stimme Gottes vernahm. Die Darstellung zeige ihn in einer abwehrenden Haltung und spiegle das innere Ringen wider: den Konflikt zwischen den Verpflichtungen in Familie und Beruf und der Sehnsucht, der göttlichen Berufung zu folgen. Auch für seine Frau Dorothee sei dieser Weg nicht leicht gewesen. Gemeinsam hätten beide um die richtige Entscheidung gerungen. Ihr Ja zu dem, was Gott ihnen zumutete, sei gewiss mit großen Herausforderungen verbunden gewesen. Pfarrer Pausch lud die Gläubigen ein, sich selbst von dem Bildnis befragen zu lassen: „Wo berührt Christus mein Leben? Wo weiche ich seinem Licht noch aus?” Dabei erinnerte er an das bekannte Gebet des heiligen Bruder Klaus: „Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.” Die Kollekte des Gottesdienstes kommt dem Partnerland Senegal der Katholischen Landvolkbewegung zugute. Zum Abschluss dankte KLB-Kreisvorsitzender Willi Kellner allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten. Im Gasthaus Rettinger in Dietersdorf klang der Abend bei einer gemeinsamen Brotzeit, guten Gesprächen und geselligem Beisammensein aus.
Ehrung der Mitglieder Franz und Maximilian Wächter durch Landrat Hubert Schicker. (Bild: Maximilian Roth)

Jahrzehntelanges Engagement für den Angelsportverein Reuth gewürdigt

Eine besondere Auszeichnung erhielten bei der Sportlerehrung 2026 des Landkreises Tirschenreuth zwei langjährige Mitglieder des Angelsportvereins Reuth: Maximilian Wächter und Franz Wächter wurden mit der Johann-Andreas-Schmeller-Medaille in Gold für ihre außergewöhnlichen Verdienste um den Verein und das Ehrenamt ausgezeichnet. Maximilian Wächter gehörte zu den Gründungsmitgliedern des ASV Reuth und stand dem Verein von April 1975 bis März 2009 insgesamt 34 Jahre als 1. Vorsitzender vor. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des Vereins maßgeblich. Unter seiner Führung wuchs der ASV Reuth von einer kleinen Gruppe mit 16 Mitgliedern zu einem großen und überregional bekannten Angelsportverein. Auch Franz Wächter, ebenfalls Gründungsmitglied, leistete über Jahrzehnte einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des ASV Reuth. Von April 1975 bis März 2011 war er 36 Jahre ununterbrochen als Kassier tätig. Er verantwortete die Kassenführung und begleitete finanziell zahlreiche wichtige Vorhaben des Vereins. Mit der Verleihung der Goldmedaille würdigte der Landkreis damit nicht nur zwei langjährige Funktionäre, sondern auch zwei Persönlichkeiten, die die Entwicklung des ASV Reuth über mehrere Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet und damit die Grundlage für den heutigen Verein geschaffen haben. Der Angelsportverein Reuth gratuliert Maximilian und Franz Wächter herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und bedankt sich für ihren außergewöhnlichen Einsatz im Verein.
Alle Teilnehmer und Ehrengäste der Sommergesellenprüfung (Bild: Petra Hoffmann)

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt: Handwerk feiert seinen Nachwuchs Über 300 Gäste bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz in der Max-Reger-Halle

Stolz, Freude und ein bisschen Wehmut lagen am vergangenen Sonntag in der Luft, als in der Max-Reger-Halle in Weiden die Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz stattfand. Über 300 Gäste waren gekommen, um gemeinsam mit den frischgebackenen Gesellinnen und Gesellen ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu feiern. Hinter den jungen Handwerkerinnen und Handwerkern liegen intensive Jahre mit Lernen, Anpacken, Durchhalten und jeder Menge praktischer Erfahrung. Nun war der Moment gekommen, den nächsten Schritt zu gehen: Mit der Freisprechung endet die Ausbildungszeit und der Start ins Berufsleben beginnt. Durch den festlichen Vormittag führte Stefanie Galbakiotis, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz. Sie begrüßte die zahlreichen Gäste und stellte die Leistungen der jungen Fachkräfte in den Mittelpunkt. Ein Grußwort sprach Dr. Benjamin Zeitler, Oberbürgermeister der Stadt Weiden. Er gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erreichten Ziel und würdigte die Bedeutung des Handwerks für die Region. Für die Festansprache war Alexander Stahl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, zu Gast. Er richtete den Blick nach vorne und machte deutlich: Mit dem Gesellenbrief ist zwar ein wichtiges Ziel erreicht, gleichzeitig öffnet sich damit aber auch die Tür zu zahlreichen weiteren beruflichen Möglichkeiten. Ein besonderer Moment für die jungen Gesellen Der Höhepunkt der Feier war zweifellos die feierliche Freisprechung durch Kreishandwerksmeister Erich Sperber. Mit der traditionellen Freisprechung wurden die jungen Fachkräfte offiziell aus ihrer Lehrzeit in den Berufsstand entlassen. Für die Absolventinnen und Absolventen ein besonderer Moment – und für Eltern, Familien und Ausbilder ein Anlass, mit Stolz auf die vergangenen Jahre zurückzublicken. Besonders erfolgreich waren die diesjährigen Prüfungsbesten, die gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben ausgezeichnet wurden. Sie erhielten eine Urkunde sowie einen Geschenkgutschein und einen Weiterbildungsgutschein der Handwerkskammer. Ausgezeichnet wurden: Romina Süß, Bäckerei Stefan Nahrhaft, Waidhaus – Verkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Fachrichtung Bäckerei Sophia Bayerl, Panzer Shopconcept GmbH & Co. KG, Erbendorf – Schreinerin Paula Krapf, Schreinerei Josef Hauner, Plößberg – Schreinerin Thomas Reil, Arnold Möbelmanufaktur GmbH & Co. KG, Luhe-Wildenau – Schreiner Nicolas Rath, Haustechnik Ziegler, Plößberg – Anlagenmechaniker SHK Patrick Wedlich, Schmeller Installations-GmbH, Waldsassen – Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik Die Auszeichnungen machten zugleich deutlich, dass hinter einem erfolgreichen Ausbildungsabschluss nicht nur die Leistung der jungen Menschen steckt. Auch die Ausbildungsbetriebe, Berufsschulen, Prüferinnen und Prüfer sowie die Familien leisten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zum Berufsabschluss. „Jetzt geht es richtig los” Stellvertretend für die freigesprochenen Lehrlinge richtete Josef-Emilio Galle die Dankesworte an die Gäste. Er bedankte sich bei allen, die die jungen Menschen während ihrer Ausbildungszeit begleitet, unterstützt und gefördert haben. Für die passende musikalische Begleitung sorgte die Band Tonix aus Tirschenreuth. Sie verlieh der Feier einen modernen und zugleich festlichen Rahmen und trug dazu bei, dass der Tag nicht nur feierlich, sondern auch unterhaltsam blieb. Am Ende stand vor allem eines im Mittelpunkt: die Freude über das Erreichte. Aus Lehrlingen sind Gesellinnen und Gesellen geworden, die nun ihr Können im Berufsleben unter Beweis stellen können. Für sie beginnt ein neuer Abschnitt – mit vielen Möglichkeiten, neuen Herausforderungen und hoffentlich ganz viel Freude am eigenen Handwerk. Die Kreishandwerkerschaft Nordoberpfalz gratuliert allen Freigesprochenen herzlich und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg und alles Gute.
Die Wandergruppe neben dem Denkmal von Tieck und Wackenroder, beide Dichter der dt. Romantik und „Entdecker” der Fränkischen Schweiz (Bild: Siegfried Filipp)

VBW OVI-Schönsee unterwegs im Frankenland

Der Wanderausflug des VBW OVI-Schönsee in die Fränkische Schweiz mit Natur- und Landschaftsführer Siegi Filipp hatte diesmal mehr Eventcharakter, als nur eine „normale” Wanderung von A nach B. Bei traumhaftem Spätsommerwetter ging es von Gößweinstein, mit Basilika und bestens erhaltener Burganlage, zunächst steil bergab über Treppenanlagen neben imposanten Felsenlandschaften durch das NSG Eibenwald zu den Stempfermühlquellen, die zu den stärksten Quellen Frankens zählen. Highlight des Tages war die darauf folgende Sonderfahrt der Museums-Dampfeisenbahn von Behringersmühle nach Ebermannstadt mit der „rollenden Weinprobe”, begleitet von fränkischen Weinköniginnen und einer unterhaltsamen Musikkapelle. Viel zu schnell, nach Ansicht der Teilnehmer, endete die Fahrt bereits in Muggendorf, wo fränkische Kost, wie Schäufele oder Krenfleisch, schon auf die Gruppe gewartet hat. Unter dem Motto „Geologie erleben” standen nachmittags drei markante Höhlenarten der Fränksichen Schweiz auf dem Programm: Mit der Rosenmüllerhöhle eine Tropfstein-, der Oswaldhöhle eine Durchgangs- und mit der „Riesenburg” eine mächtige Versturzhöhle. Begleitet von herrlichen Tiefblicken ins romantische Tal der Wiesent, wo an diesem Tag neben Wanderern auch Radfahrer, Paddler und Eisenbahnfans ihre Freude hatten. Eine gemütliche Rast mit Kaffee und Kuchen unter Zwetschgenbäumen im Obstgarten eines Bio-Bauern rundete diese gelungene Veranstaltung ab. Bilder von dieser Tour können wieder auf der FB-Seite von „Siegfried Filipp” eingesehen werden. Am Samstag, den 17. Oktober steht dann der neue Höllensteinsteig 1a bei Kötzting auf dem Programm des VBW.
Letzte Auszeit vom Alltag: Veronika Miller-Wabra präsentierte zum Abschluss der „Punkt 12-Konzerte in St. Josef französische Harfenmusik. Das Instrument verbindet wohl wie kaum ein anderes Klang und Gefühl. (Bild: Martin Staffe)

Harfenistin Veronika Miller-Wabra beschließt „Punkt 12-Konzerte” in St. Josef

Eindrucksvoller Schlussakkord der Andachtsreihe „Punkt 12” in der Weidener Josefskirche: Die Harfenistin Veronika Miller-Wabra beendete am Samstag, 26. September, mit Bravour die gut angenommenen Mittagskonzerte in der bedeutenden Jugendstilkirche, die in diesen Tagen ihr 125-jähriges Weihejubiläum feiert. Weit über 50 Besucher bedankten sich mit langanhaltendem Beifall. Die Aufführungen standen unter der Überschrift „Französische Musik für Harfe”. Miller-Wabra wartete anfangs mit Werken von Henriette Renié (1875-1956) und Philippe Jacob Mayer (1737-1819) – beide herausragende Virtuosen auf der Harfe – auf. Reniés „Angelus”, Esquisse” und „Au bord du Ruisseau” präsentierte die Künstlerin aus Oberviechtach musikalisch zart und ausdrucksvoll, ruhig und trotzdem klangvoll. Auch bei Mayers Sonate op.3/6 verstand es die Musikerin ausgezeichnet, den Stücken Andante, Un poco Allegro und Minuetto ihre eigene Note zu verleihen. In seinen Variationen für Harfe lässt Marcel Samuel-Rousseau (1282-1955) viele typische Klangfarben des Instruments leuchten: Arpeggien, Flageoletts, Bisbigliando.... Den Abschluss bildete die Arabesque von Claude Debussy (1862-1918). Ursprünglich für Klavier komponiert, ist sie auch ein beliebtes Werk für Harfe. Das fließende, impressionistische Klanggemälde lebt von Atmosphäre und Bewegung, was Miller-Wabra, die von klein auf Harfe spielt, bestens zum Ausdruck brachte und so ein wenig himmlische Glückseligkeit vermittelte. Die Lesungen des Sonntags und das Segensgebet trug Dr. Thomas Kreuzer vor. Er ist auch Ansprechpartner für den Sachausschuss Kirchenmusik, der die Sommerreihe „Punkt 12” organisiert. Viele freuen sich schon auf die Fortsetzung 2027.
Viele Besucher erfreuten sich an der kunterbunten Auswahl an Kleidung, Spielsachen uvm.  (Bild: Claudia Gleissner)

Herbst-/Winterbasar der Feuerwehrfrauen Moosbach wieder gut besucht

Auch zum zweiten Mal in diesem Jahr war der Basar rund um Baby- und Kinderausstattung der Feuerwehrfrauen Moosbach gut besucht. So luden die mit verschiedensten Artikeln gefüllten Tische Eltern, Großeltern und auch die Kinder selbst zum Stöbern, Entdecken und Kaufen ein. Angeboten wurden Klamotten von Größe 50 bis 164 für die anstehende kalte Jahreszeit. Gut sortiert und aufgereiht fanden die Besucher Hosen, Pullover, Jacken, Schneeanzüge genauso wie Kinderwägen, Kindersitze, Schlafsäcke, Bettwäsche, Schuhe, uvm. Selbst Faschingskostüme konnte man schon finden. Die vielen Spielsachen, angefangen vom Kaufladen über Fahrzeuge, Puppen, Playmobil, Lego und Tonies bis hin zu Puzzles, Tip Toi Produkten und Gesellschaftsspielen ließen Kinderaugen leuchten. Auch für die ganz Kleinen konnte man viele Sachen, wie Spielebögen, Schaukeltiere und noch mehr finden. Bereits eine Stunde vor der regulären Öffnung wurde den Schwangeren, wie auch in der Vergangenheit, die Möglichkeit gegeben, die angebotenen Sachen in aller Ruhe durchzuschauen. Einladend war auch wieder die Auslage der Kaffee- u. Kuchenecke. So gab es neben süßen Leckereien, wie Muffins und Sahnekuchen auch wieder etwas Deftiges. Das Basarteam freute sich sehr über die zahlreichen Besucher und den guten Verlauf. Ein großer Dank galt auch den Männern der Feuerwehr Moosbach sowie den vielen Helfern, ohne die ein solcher Basar niemals möglich wäre. Unter dem Motto „nach dem Basar ist vor dem Basar” blickt das Basarteam bereits jetzt auf den Frühjahr-/Sommerbasar, der am 27.02.2027 stattfindet!
Saisonende des Walkingtreff. (Bild: Johanna Grünauer)

OWV/Skiclub Waldthurn - Smovey Walking Saison beendet

Walkingtreff verbindet Bewegung, Natur und Geselligkeit. Eine bestens motivierte und aktive Gruppe war auch in diesem Jahr regelmäßig beim Walking unterwegs. Von Mai bis September trafen sich die Teilnehmerinnen jeden Dienstag um 18 Uhr, um gemeinsam verschiedene Walkingstrecken in der näheren Umgebung zu erkunden. Für Bewegung und abwechslungsreiche Erlebnisse sorgte der kostenfreie Walkingtreff unter der Leitung von Johanna Grünauer, Übungsleiterin des OWV/Skiclubs. Mit viel Engagement leitete sie die Gruppe an und stellte abwechslungsreiche Strecken zusammen. So standen bei den gemeinsamen Touren Bewegung und Naturerlebnis gleichermaßen im Mittelpunkt. Insgesamt waren zehn unterschiedliche Strecken vorgesehen, die größtenteils über gut begehbare Wald- und Flurwege führten. Für Abwechslung war dabei stets gesorgt. Neben flachen Abschnitten ging es immer wieder über kleinere oder etwas steilere „Bergerl” bergauf und bergab. Zusätzlich wurden unterwegs drei kurze Gymnastikeinheiten eingebaut. Treffpunkt war jeweils der Parkplatz am Waldthurner Badeweiher. Von dort aus ging es in Fahrgemeinschaften zu den jeweiligen Ausgangspunkten. Die Touren führten unter anderem durch die Waldgebiete am Fahrenberg und Biebershof, nach Schwarzenbach, Lindenbühl und Birkenbühl sowie ins Luhetal und entlang des Pfalzgraf-Friedrich-Weges. Auch das Langlaufgebiet rund um die Skihütte war Teil der abwechslungsreichen Strecken. Neben dem sportlichen Eifer kam auch der Smalltalk nicht zu kurz und so manche Teilnehmerin entdeckte dabei bisher unbekannte Wege und schöne Plätze in den heimischen Wäldern. Die Rundwege führten an zahlreichen Ruhebänken, Gedenksteinen, Kapellen sowie Weg- und Feldkreuzen vorbei. Auch verschiedene Bildstöckl und Marterln konnten unterwegs entdeckt werden. Immer wieder boten sich zudem schöne Aussichtspunkte mit herrlichem Fernblick. Ein besonderes Ziel war eine Tour nach Woppenrieth, die mit einer gemütlichen Einkehr ins Gursnstüberl ihren gelungenen Abschluss fand. So verbanden sich sportliche Bewegung, Naturerlebnis und geselliges Miteinander auf wunderbare Weise. Am Ende kamen ungefähr 65 Kilometer zusammen, die mit Unterstützung der Smovey Power Ringe zurückgelegt wurden. Der Walkingtreff zeigte damit einmal mehr, dass Bewegung in der Gemeinschaft nicht nur fit hält, sondern auch Gelegenheit bietet, die heimische Natur neu zu entdecken und gemeinsam schöne Stunden zu verbringen. Im Oktober geht es sportlich weiter: Ab Dienstag, 13. Oktober, beginnt jeweils um 19.30 Uhr die Fitnessgymnastik in der Waldthurner Schulturnhalle. Alle, die sich fit halten möchten oder neu einsteigen wollen, sind dazu herzlich willkommen.
von links: Vorsitzender Reservistenkameradschaft-Amberg Andreas Schulz, Roland Strehl, Ehrenvorsitzender Werner Koller (Bild: Andreas Schulz)

Großer Dank der Amberger Reservisten an den ehemaligen Kümmersbrucker Bürgermeister Herrn Roland Strehl

Die Reservistenkameradschaft Amberg vertreten durch den 1. Vorsitzenden Andreas Schulz und dem Ehrenvorsitzenden der Reservistenkameradschaft Werner Koller bedankte sich nachträglich bei dem ehemaligen 1. Bürgermeister der Gemeinde Kümmersbruck Roland Strehl für die wertvolle Unterstützung und sein persönliches Engagement bei dem 12. Marsch der Verbundenheit 2024 der Reservisten, Angehörigen und Gäste im Oberpfälzer Raum. Durch Roland Strehls Unterstützung wurde im Rathaus Kümmersbruck eine trockene Verpflegungsstation mit einer Brotzeit und Getränke für die marschierenden Kameraden bereitgestellt. Die Etappe mit der Marschstrecke von der Schweppermann-Kaserne nach Amberg war der Start zu dem 7-Tagesmarsch durch die Oberpfalz. Der Marsch der Verbundenheit dient als Ausdruck der Verbundenheit sowie als Sinnbild für die Solidarität mit den Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr. Die Unterstützung Roland Strehls für die Bezirksgruppe-Oberpfalz des Reservistenverbandes und der Reservistenkameradschaft Amberg war von großer Bedeutung und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die 1. Marschetappe erfolgreich umgesetzt werden konnte. Als Wertschätzung wurde von den Reservisten der RK-Amberg das erst kürzlich erschiene Fotobuch mit allen Marschinformationen und Bilder als kleines Dankeschön zur Erinnerung überreicht! Großer Dank galt noch zusätzlich Roland Strehl für die Begleitung der Kameraden auf der Etappe durch die Gemeinde Kümmersbruck.
Neu gewählte Vorstandschaft des Musikverein Waidhaus e.V. (Bild: Carola Ringholz)

Musikverein Waidhaus blickt auf ereignisreiches Vereinsjahr und 40-jähriges Jubiläum zurück

Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen lud der Musikverein Waidhaus in das Gasthaus Mack ein. Die weiter an der Spitze stehende Vorsitzende blickte auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurück und konnte dabei auf eine erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen verweisen. Der Musikverein zählt aktuell 912 Mitglieder, davon 353 aktive Musikerinnen und Musiker. Ein besonderer Höhepunkt war das 40-jährige Jubiläum, das der Musikverein im Jahr 2026 mit mehreren besonderen Veranstaltungen feierte. Zu den Höhepunkten des Jubiläumsjahres gehörten der Große Zapfenstreich, das Kreismusikfest sowie die Jubiläumsklänge mit Musikmesse. Auch die drei ausverkauften Neujahrskonzerte waren wieder ein großer Erfolg. Darüber hinaus war der Musikverein bei zahlreichen weiteren Veranstaltungen und Auftritten im Jahresverlauf musikalisch vertreten. Der musikalischer Leiter Hermann Mack blickt auf die im Jahr 2025 abgelegten Prüfungen der Nachwuchsmusikerinnen und Nachwuchsmusiker zurück. Insgesamt wurden 12 Juniorabzeichen, fünf D1-Leistungsabzeichen und vier D2-Leistungsabzeichen des NBMB erfolgreich abgelegt. Hermann Mack dankte allen Musikerinnen und Musikern für ihren Einsatz sowie den Musiklehrerinnen und Musiklehrern für ihre engagierte Arbeit und die Ausbildung des Nachwuchses. Ebenso ging ein großes Danke an die beiden Dirigentinnen Kornelia Kraus und Lena Putzer für deren Unterstützung. Die 2. Bürgermeisterin Nicole Hoch überbrachte die Grüße der Marktgemeinde und würdigte die vielfältigen Aktivitäten des Musikvereins. Sie betonte, dass der Musikverein aus dem kulturellen Leben der Gemeinde nicht wegzudenken sei. Im Mittelpunkt der Versammlung standen anschließend die Neuwahlen der Vorstandschaft. Das Ergebnis der Neuwahlen: 1. Vorsitzende Simone Dietl, 2. Vorsitzender Martin Ringholz, Kassiererin Daniela Greß, Schriftführerin Carola Ringholz, musikalischer Leiter Hermann Mack. Vorstandsmitglieder: Martina Bierler, Christina Forster (neu), Julia Frischholz, Wolfgang Götz, Karl-Heinz Hilburger (neu), Anna Hirnet (neu), Philipp Kraus, René Molkenthin, Michael Planner und Carolin Süß (neu). Kassenprüfer Franz Kaas und Gerhard Uschold
Auf dem Gruppenbild von links: Manfred Zettl, Walther Piehler, Werner Hölig, Thomas Lewerenz, Ernst Lenk, Ina Ravn, Pierre Ravn und Stephan Fiedler mit dem Spendenscheck. (Bild: Thomas Lewerenz)

Abschied nach 140 Jahren bei der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Schirmitz

Mit einem Zoiglabend verabschiedete sich die Soldaten- und Reservistenkameradschaft (SRK) Schirmitz von ihren Mitgliedern und Freunden. Vorsitzender Thomas Lewerenz begrüßte in der Zoiglstube des Gasthauses Heigl rund 25 Gäste. Nach 140 Jahren Vereinsgeschichte leitete die Kameradschaft damit ihren letzten Abschnitt ein. Bis zum 31. Dezember 2026 soll der Verein aufgelöst werden. Erinnerung an die Gründerzeit Lewerenz erinnerte an die Gründung im Jahr 1886 und die Wiederbelebung der Kameradschaft 1957. Dabei stellte er den Zusammenhalt als wichtigsten Wert heraus. „Kameradschaft bedeutet, Verantwortung füreinander zu übernehmen, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen”, sagte der Vorsitzende. Mit einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer der gefallenen Soldaten der Weltkriege sowie der Bundeswehrangehörigen, die bei Auslandseinsätzen ihr Leben verloren. Kameradschaft war damals und ist auch heute das Bindeglied für uns alle. Kameradschaft entsteht im militärischen Umfeld. Sie liefert den erforderlichen Zusammenhalt, den es bedarf, um in Zeiten größter Gefahr, Leid und Not, in einem lebensbedrohenden und lebensverachtenden Umfeld durchzustehen. Unterstützung durch Kameradschaft Dabei fragt Kameradschaft nicht nach dem Warum, sie fragt nicht danach woher der Kamerad kommt, was er beruflich leistet oder über welchen Bildungsabschluss der Kamerad verfügt. Sie sorgt ausschließlich dafür, sich gegenseitig zu unterstützen und das eigene Leben und Überleben in die Hände des Kameraden zu legen. Bürgermeister Ernst Lenk würdigte die Leistungen der SRK für die Gemeinde. Besonders hob er ihren Einsatz beim Volkstrauertag und bei der Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hervor. „Die Kameradschaft hat über viele Jahrzehnte einen festen Platz im Schirmitzer Gemeindeleben gehabt”, betonte Lenk. Die Grußworte hat der Vorsitzende des Kreisverbandes des Bayrischen Soldatenbundes Manfred Zettl abgerundet. Ehrungen und Dank Lewerenz zeichnete mehrere Nichtmitglieder mit der Ehrennadel in Silber aus. Walther Piehler, Werner Hölig, Ernst Lenk sowie Ina und Pierre Ravn unterstützten über Jahre die Kriegsgräbersammlung oder stellten sich als Ehrenposten beim Volkstrauertag zur Verfügung. Karlheinz Schell erhielt zum 80. Geburtstag eine besondere Würdigung. Auch Rudi Haderer sowie Norbert und Gerda Moser erhielten Dank für ihre Unterstützung. Spende an den Förderverein Den Höhepunkt bildete eine Spende von 5000 Euro an den Förderverein zur Unterstützung der Arbeit mit Versehrten am Standort Warendorf (FUAV). Stephan Fiedler, Vorstandsmitglied des Vereins, nahm den symbolischen Scheck entgegen. Die FUAV unterstützt unter anderem die Anschaffung behindertengerechter Sportgeräte, Rehabilitationsmaßnahmen und die Teilnahme versehrter Soldaten an nationalen und internationalen Sportveranstaltungen wie den Invictus Games. Fiedler berichtete persönlich von seinen Erfahrungen aus einem Auslandseinsatz in Afghanistan und den Gründen für die Gründung der FUAV. „Wir sorgen dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird”, sagte er und dankte der SRK für die außergewöhnliche Unterstützung. Mit der Spende schloss sich zugleich ein Kreis: Die SRK war einst als Solidargemeinschaft gegründet worden, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Nun floss ein großer Teil des Vereinsvermögens an eine Organisation, die verwundete und versehrte Bundeswehrangehörige unterstützt. Nach dem offiziellen Teil saßen die Gäste noch lange bei Zoigl und gutem Essen zusammen und ließen den Abend in Erinnerung an 140 Jahre Kameradschaft ausklingen. Die Vereinsfahne verbleibt noch im Vereinslokal.
Die Teilnehmerinnen lauschen aufmerksam den Anweisungen der Life Kinetik Trainerin Heidrun Schötz (erste von links). (Bild: Uwe Guttenberger)

Life Kinetik begeistert Königsteiner Frauen

„Was das wohl ist – Life Kinetik? Kann ich das?”, fragten sich die Mitglieder des katholischen Frauenbundes und des evangelischen Frauenkreises Königstein. 34 von ihnen erwarteten gespannt die Ausführungen der Referentin Heidrun Schötz. Die gelernte Erzieherin ist auch ausgebildete Life Kinetik Trainerin und bietet entsprechende Kurse über das evangelische Bildungswerk an. Zunächst erklärte Schötz anschaulich was Life Kinetik ist: Eine einzigartige Trainingsform, die ungewöhnliche Bewegungsaufgaben mit Wahrnehmung und Gehirnjogging kombiniert und sehr viel Abwechslung, Spaß und Erfolg bringt. Das Gehirn wird gefordert, neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen zu schaffen. So wird das Gehirn leistungsfähiger, Merk- und Erinnerungsfähigkeit steigen, der Mensch kann Stress und Probleme besser bewältigen und wird kreativer. Das Training ist für jede Altersgruppe geeignet, erfordert keine Vorkenntnisse und ist körperlich kaum belastend. Gestärkt mit Kaffee, Kuchen und Getränken ging es an die Praxisübungen. Heidrun Schötz erklärte den Aufbau des Gehirns und es folgten Übungen, die alle Bereiche ansprechen sollten. Von Koordinationsübungen mit dem Ball über Bewegung mit Musik mit Hilfe von Schaubildern bis hin zu Gedächtnistraining war alles dabei. Jede strengte sich an, um die Übungen und Aufgaben zu lösen und es wurde sehr viel gelacht. Am Ende überreichte Johanna Gebhard zum Dank noch ein paar handgestrickte Socken an Frau Schötz und resümierte: „Das hat Spaß gemacht, das machen wir wieder!”
v.l. Schriftführer Daniel Winter, 3. Bürgermeister Manuel Plößner, stellvertretender Landrat und Stadtrat Hans-Martin Schertl, 1. Vorsitzende Barbara Streit, 2. Vorsitzender Frederic Pröls, Kassier Markus Scherl, MDL Bernd Heinisch (Bild: Manfred Wolf)

Generationswechsel an der Spitze der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer

Bei der Generalversammlung der Wählergemeinschaft Arbeitnehmer-Eigenheimer am 23.09.26 konnte Vorsitzender Markus Schertl zahlreiche Mitglieder u. Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen waren Ehrenvorstand Agnes Milke, die Ehrenmitglieder Peter Wismeth u. Hildegard Ringer, MdL Bernd Heinisch, 3. Bürgermeister Manuel Plößner, der stellvertr. Landrat Hans-Martin Schertl sowie weitere Vertreter aus Stadt und Landkreis. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, insbesondere für das im vergangenen Jahr verstorbene Ehrenmitglied Theres Lettner, blickte Schertl auf die seit der letzten Generalversammlung vergangene Zeit zurück. Zahlreiche Veranstaltungen wie die Ostereieraktion, der Besuch von Hubert Aiwanger, die Veröffentlichung des Kinderbuches „Villys Vilseck“, das Herbst- u. Familienfest auf der Burg Dagestein, „Vilseck Vereint“, der Vortrag der Kripo Amberg, der Glühweinanstich in den Vilsauen, die Weihnachtsfeier u. das Saugrillen prägten das Vereinsleben. Zufrieden zeigte sich Schertl auch mit dem Ergebnis der Kommunalwahl. Die Wählergemeinschaft konnte ihre sieben Stadtratsmandate verteidigen u. erstmals drei Kreistagsmandate erringen. Schertl dankte Tonia u. Frederic Pröls für ihren Einsatz sowie Manuel Plößner u. Andreas Kredler für die Moderation der Wahlversammlungen. Plößner berichtete aus der Stadtratsarbeit, Hans-Martin Schertl gab Einblicke in die aktuelle Kreistagsarbeit. Nach 14 Jahren stellte Markus Schertl sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Bei den Neuwahlen wurde Barbara Streit einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihr zur Seite steht als 2. Vorsitzender Frederic Pröls. Markus Schertl übernimmt künftig das Amt des Kassiers. Als Schriftführer wurde Daniel Winter in den Vorstand gewählt. Als Beisitzer wurden Roland Renner, Alexander Irlbacher, Albert Friedrich u. Manuel Lindner gewählt. Kassenprüfer sind Günter Ringelstetter u. Thomas Pröls. Alle Gewählten nahmen die Wahl an u. bedankten sich für das Vertrauen. MdL Bernd Heinisch würdigte die gute Zusammenarbeit. Streit schloss die Versammlung u. lud zum gemeinsamen Essen u. gemütlichen Beisammensein ein.
Siegerfoto (vorne: Team „Eis am Stiel”, hintere Reihe: die Teams „Holzwurm 1” und „Holzwurm 2”, ganz rechts im Bild: 1. Vorstand Johannes Ponnath, links neben ihm: 1. Bürgermeister Konrad Kiener) (Bild: Pia Schweiger)

Der Wernberger Marktmeister steht fest!

Auch diese Jahr durfte der Stockschützenverein Wernberg-Köblitz vierundzwanzig Mannschaften zur Marktmeisterschaft begrüßen. In drei spannenden Vorrunden kämpften die Teilnehmer um den Einzug ins Finale. So nahmen insgesamt neun Mannschaften letzten Samstag, den 26. September, am Endspiel teil. Aus Gruppe 1 zogen „Grieger Weiher”, der „Kirwa Verein” und die „Bixn” ins Finale ein, aus Gruppe zwei erkämpften sich „Holzwurm 1” und „Holzwurm 2” den Einzug ins Finale, und aus Gruppe 3 sicherten sich „Eis am Stiel”, die „Feuerwehr Oberköblitz”, die „Clubfreunde”, sowie „Hans und die 3 Talentfreien” den Platz im Endspiel. So kam es, dass sich oben genannte ein aufregendes Turnier auf den Bahnen der Stockschützen lieferten. Gegen Abend konnte der 1. Bürgermeister Konrad Kiener mit dem 1. Vorstand Johannes Ponnath den neuen Marktmeister küren. Auf Platz eins befindet sich als neuer Marktmeister und Titelverteidiger die Mannschaft „Eis am Stiel”. Platz zwei belegt „Holzwurm 1”, außerdem erkämpften sich „Holzwurm 2” und die „Feuerwehr Oberköblitz” punktgleich Platz drei und vier. Auf dem fünften Platz liegt „Grieger Weiher”, dicht gefolgt vom „Kirwa Verein” auf Platz sechs. Die Plätze sieben bis neun gehen an „Hans und die 3 Talentfreien”, die „Bixn” und die „Clubfreunde”. Im Ganzen waren es erfolgreiche, faire Spiele mit viel Spaß beim Sport und guter Stimmung zwischen den Mannschaften. Der SSV Wernberg-Köblitz bedankt sich bei allen Mitspielern für die Teilnahme und hofft, auch nächstes Jahr wieder viele Mannschaften auf den kürzlich neu geteerten Bahnen begrüßen zu dürfen. Zu guter Letzt möchte sich der gesamte Stockschützenverein nochmals bei allen Sponsoren bedanken, die mit ihren Spenden die Erneuerung des Sportgeländes überhaupt erst möglich gemacht haben. Durch die großzügige Hilfe von Vereinen, Betrieben und Privatpersonen konnten der Belag der Bahnen ersetzt, und neue Bahnmarkierungen eingezeichnet werden.
Die Texte von Karl Stumpfi (links) wurden kongenial ergänzt durch die Lieder von Jürgen Zach, Franz Schöberl (von links) (Bild: Heike Hagl)

Vier Unverdorbene begeistern bei musikalischer Lesung in Marktmühle

„Kaffeehaus-G´schichten” standen auf dem Programm der musikalischen Lesung mit den „Vier Unverdorbenen” im Kulturzentrum der Marktmühle, zu dem Monika Krauß, die Vorsitzende der Freunde der Kunst, die „Fangemeinde des Kleinkunstensembles” begrüßte. Mit dem Lied, „Samma heit in Vejchta, da Franz, da Klaus, da Karl und I”, stellten sich die drei Musiker mit Rezitator Karl Stumpfi musikalisch vor. Der literarische Teil des Abends begann mit einem Gedicht über den Bohnenkaffee, in dem sich Friedrich Schiller als Kaffee-Junkie outete. Die Geschichte des Wiener Kaffeehauses gab Einblicke in einen Ort, der als „Keimzelle öffentlicher Meinungsbildung” betrachtet wurde. Alle möglichen Sorten des Kaffees, vom Einspänner und Verlängerten über den Großen Schwarzen bis hin zum Franziskaner, reichte das „Einmaleins des Wiener Kaffees”. Dass der „Melange” nach behördlicher Anordnung nur zu bestimmten Tageszeiten serviert werden durfte, kam in der Satire von Anton Kuh heraus. Kaffeehaus-Regeln und Kaffeehaus-Originale ergänzten das Programm, das mit Liedern wie „Kaffee versus Bier” von La Brass Banda, dem Cafe-Mozart-Walzer, dem Lied von der Reblaus und „Der Kaffee ist fertig” von Peter Cornelius kongenial ergänzt wurde. Der musikalische Part von Klaus Götze, Franz Schöberl und Jürgen Zach gipfelte in dem mitreißenden Cover von Rainhard Fendrich mit dem Titel, „Haben Sie Ovi schon bei Nacht gesehen” aus der Feder von Jürgen Zach. Mit großem Applaus wurden die „Vier Unverdorbenen” aus Neunburg, die bereits mehrfach im Kulturzentrum mit musikalischen Lesungen auftraten, verabschiedet.
Selbst ist die Frau - auch beim Feuerlöschen! (Bild: Thorsten Becker)

Feuerlöschen will gelernt sein

Ein Feuerlöscher in der Hand, ein brennender Kleinbrand vor den Augen und die Frage: „Würde ich das im Ernstfall auch schaffen?” Genau das konnten die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe bei ihrem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach ausprobieren. Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche ging es dabei nicht nur um theoretisches Wissen, sondern vor allem darum, selbst aktiv zu werden und für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Herr Riermeier und Herr Walter von der FFW Sulzbach erklärten anschaulich, wie schnell ein Feuer entstehen kann und welche Brandursachen im Alltag häufig vorkommen. Außerdem lernten die Jugendlichen, wie man sich im Brandfall richtig verhält: Ruhe bewahren, andere warnen, den Notruf 112 absetzen und das Gebäude über einen sicheren Fluchtweg verlassen. Dabei wurde deutlich, dass der Eigenschutz immer an erster Stelle steht und nicht jeder Brand selbst gelöscht werden sollte. Besonders spannend wurde es bei der praktischen Übung. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Feuerlöscher und deren Einsatzmöglichkeiten kennen. Anschließend durften sie selbst einen Feuerlöscher in die Hand nehmen und einen vorbereiteten Kleinbrand bekämpfen. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung. Dabei wurde schnell klar: Einen Feuerlöscher sollte man nicht erst im Ernstfall kennenlernen. Die richtige Handhabung und ein sicheres Vorgehen können im entscheidenden Moment wichtig sein. Die praktische Übung machte nicht nur Spaß, sondern zeigte eindrucksvoll, was Alltagskompetenz bedeutet: Gefahren erkennen, richtig handeln und Verantwortung übernehmen. Ein herzliches Dankeschön an die FFW Sulzbach, insbesondere an Herrn Riermeier und Herrn Walter, für den interessanten und praxisnahen Vormittag!
Die Feuerwehrleute der FW Korndorf-Burgstall haben die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz” erfolgreich absolviert. Von links: Luisa Goller, Andreas Amann, Maria Dotzler, Markus Stauber, Claudia Hoffmann, Josef Dotzler, Martin Birner, Peter Siegert, Martin Dotzler, Florian Dotzler, Fabian Müller, Michael Dotzler, Benedikt Dietrich, Michael Werner (Kreisbrandmeister), Sven Schmid (Fachkreisbrandmeister Katastrophenschutz) und Michael Iberer (Kreisbrandinspektor) (Bild: Helmut Götz)

Üben hat sich ausgezahlt – 13 Feuerwehrler erfolgreich bei Leistungsprüfung

Krondorf-Burgstall. (u) Für die Feuerwehrfrauen- und männer der Freiwilligen Feuerwehr Krondorf-Burgstall hat sich das Üben ausgezahlt. Die 13-köpfige Gruppe absolvierte erfolgreich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz”. Unter Federführung von Kommandant Andreas Amann hatten sich die Feuerwehrleute zwei Wochen lang gründlich auf die Prüfung vorbereitet. Am Tag der Abnahme überzeugten sich die Schiedsrichter KBM Michael Werner, KBI Michael Iberer und Fach-KBM (Katastrophenschutz) Sven Schmid von der Qualität der Ausbildungsarbeit. Die Prüflinge mussten Fragen zur Gerätekunde und Ersten Hilfe sowie zu Gefahrgut und Hinweiszeichen beantworten sowie Knoten und Stiche anfertigen. Nach Prüfung der Knoten und Sonderaufgaben folgte der Löschaufbau. „Brand eines Nebengebäudes, keine Menschen und Tiere in Gefahr – Wasserentnahme aus dem Oberflurhydrant. Schlauchtrupp ausgerüstet mit Warndreiecken und Warnleuchten die Einsatzstelle absichern - zum Einsatz fertig”, so lautete der Einsatzbefehl. Das Kuppeln der Saugleitungen und der Löschangriff klappten nicht nur fehlerfrei, sondern auch in sehr schneller Zeit. Dafür gab es für die Gruppe ein Sonderlob der Schiedsrichter. Die Prüflinge: Luisa Goller, Maria Dotzler (beide Bronze), Josef Dotzler, Martin Birner (beide Silber), Martin Dotzler, Fabian Müller (beide Gold), Peter Siegert, Michael Dotzler, Benedikt Dietrich (alle Gold-Blau), Andreas Amann, Florian Dotzler, Claudia Hoffmann (alle Gold-Grün), Markus Stauber (Gold-Rot).
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