Vin rechts nach links: Rektorin Katja Meidenbauer, Lehrerin Sabrina Oppitz und Lehrer Stefan Schmidbauer feierten zusammen mit den Kindern. <br> (Bild: Andrea Rätzel)

26 Jugendliche feiern in Waldau Erstkommunion

In der bis auf den letzten Platz ge- und überfüllten Kirche in Waldau feierten am Sonntag 26 Kinder der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg ihre Erstkommunion. Unter dem Leitwort „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ stand ein sehr festlicher und zugleich sehr persönlicher Gottesdienst, den Dekan Alexander Hösl zelebrierte. Schon beim feierlichen Einzug mit Orgel und Streichern wurde deutlich, welch besonderer Tag für die Familien, Paten und die ganze Pfarrgemeinde angebrochen war. Die Kommunionkinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und brachten ihre Gedanken, Gebete und Texte selbst vor. In ihrer Begrüßung erinnerten die Kinder daran, dass jeder Mensch einzigartig sei und wie ein einzelner Ton zu Gottes großer Melodie gehöre. Dieses Bild zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier. Immer wieder wurde deutlich gemacht: Erst im Miteinander entsteht etwas Schönes und Tragendes. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Böhmischbrucker Schola sowie verschiedenen Instrumentalisten unter der Leitung von Florian Eckl gestaltet. Die Musik war stellenweise sehr schwungvoll, sodass die Besucher zum aktiven Mitmachen animiert wurden. In den Kyrie-Rufen, Lesungen und einem eindrucksvollen Sprechspiel brachten die Kinder ihre Gedanken über Gemeinschaft, Freundschaft, Glauben und Zusammenhalt zum Ausdruck. Sie erinnerten daran, dass auch leise und unscheinbare „Töne“ wichtig seien und Gott jeden Menschen liebe und begleite. In seiner Predigt griff Dekan Alexander Hösl das Leitwort auf und verglich den Glauben mit einem Grundton, der dem Leben Halt gebe. Gerade in einer lauten und oft unsicheren Welt brauche es Orientierung, Vertrauen und Menschen, die Gottes Liebe weitertragen. Mit besonderen Worten wandte er sich auch an die Eltern und erinnerte daran, dass die Begleitung im Glauben mit der Erstkommunion nicht ende. Kinder bräuchten Vorbilder, die ihnen zeigen, dass Glaube im Alltag tragen könne. Ein Höhepunkt der Feier war die Erneuerung des Taufversprechens, bevor die Kinder schließlich erstmals die heilige Kommunion empfingen. Beim Schlusssegen wurde noch einmal deutlich, worum es an diesem Tag ging: Jeder Mensch ist wichtig und gehört zu Gottes Melodie. Mit dem feierlichen „Te Deum“ und dem Gruppenfoto endete ein bewegender Gottesdienst, der vielen Gläubigen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.
Nicht nur rund um den Gedenkstein in Köllergrün sondern auch an der vorbeiführenden Straße hatten sich viele Gottesdienstbesucher eingefunden. (Bild: Hermann Müller)

Beeindruckender Gottesdienst im grünen Dom der Köllergrün

Bei besten Wetterverhältnissen mit etwas frischen Temperaturen aber ohne Mückenplage feierten zahlreiche Gläubige am vergangenen Samstag das seit 1974 traditionelle Köllergrünfest an der Waldsassener Gründungsstätte. Angeführt von Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl mit den Ministranten und der Münchenreuther Bauernkapelle marschierten die Freiwillige Feuerwehr Münchenreuth und Vertreter des Gerwig-Kreises von der Gaststätte Panzen zur Köllergrün. Dort wartete schon der ehemalige Stadtpfarrer und Prälat Michael Fuchs aus Regensburg mit Äbtissin Laetitia Fech und den Schwestern des Konvents. Gerwig-Kreis-Vorsitzender Michael Fortelny begrüßte Fuchs als Zelebranten des Gottesdienstes und die zahlreichen Besucher. Sein besonderer Dank galt dem bewährten Organisator der Veranstaltung, Andreas Grillmeier, sowie dem BRK, der Feuerwehr und den Bediensteten des Städtischen Bauhofs für die Unterstützung. Neben zweitem Bürgermeister Markus Scharnagl und einigen Mitgliedern des Stadtrats nahm auch der neue Landrat Hubert Schicker als aktives Mitglied der Bauernkapelle teil. Fortelny wies darauf hin, dass es der Erzählung nach nächstes Jahr 900 Jahre werden, seit sich 1127 an der Köllergrün Mönche niedergelassen haben, um dann 1133 das erste Kloster Waldsassen zu gründen. Zusammen mit Dr. Vogl feierte dann Prälat Fuchs einen feierlichen Gottesdienst im „Grünen Dom der Köllergrün“. Beeindruckt von der Vielzahl der Gottesdienstbesucher sei die Feier auch für ihn ein Heimkommen zu den Wurzeln. Musikalisch gestalteten der Männergesangverein Waldsassen und die Münchenreuther Bauernkapelle die Messfeier in bewährter Weise. Unter dem Leitsatz „Gott ist noch nicht fertig“ ging Fuchs in seiner eindrucksvollen Predigt auch auf die Geschichte der Gründungsstätte und des Klosters ein. Vieles auf der Welt sei noch nicht fertig und gehe immer wieder kaputt, egal ob es sich dabei um die weltpolitischen Zustände oder um persönliche Probleme handle. Friede sei aber immer möglich. Im Anschluss zogen die Teilnehmer zurück zur Ausflugsgaststätte Panzen zum gemütlichen Beisammensein bei den Klängen der Bauernkapelle.
Die Königsproklamation der Naabtalschützen, Von links : Josef Biller, Hans Hermann, Schützenkönig Matthias Zwack, Schützenmeister Karl Eckert, Lena Geitner, Claudia Geitner, Kilian Geitner, Michael Biller, Josef Appl und Ehrenschützenmeister Adolf Praschel. <br> (Bild: Hans Schlosser)

Matthias Zwack regiert nun die Naabtalschützen als neuer Schützenkönig

Welcher oder welche Schütze/in regiert in diesem Jahr als Hoheit die Naabtal-Schützengesellschaft Unterköblitz? Das Geheimnis wurde am Samstagabend im ehemaligen Gasthaus Braun verkündet. Dazu konnte Schützenmeister Karl Eckert zahlreiche Mitglieder sowie auch Ehrenschützenmeister Adolf Praschel mit Ehefrau begrüßen. Die Dankesworte galten besonders Sportleiter Michael Biller und der Familie Braun für die Überlassung der Räumlichkeiten. Sportleiter Biller konnte dann zur Königsproklamation übergehen. Beim Jedermannschießen siegte Josef Biller (61 Punkte), Lena Geitner (61) und Michael Biller (60). Das Glückschießen gewann Hans Hermann mit einem 25-Teiler, Adolf Praschel (31), Michael Biller (32,6). Lena Geitner siegte mit 82,1 Ringen in der Jugendmeisterschaft, gefolgt von Kilian Geitner (71,1) und Quirin Geitner (69,5). Auflagemeister wurde Karl Eckert mit (97,5), Josef Biller (95,7), Josef Appl (93,8). Hans Hermann siegte in der Meisterklasse mit 98,3 Ringen, Matthias Farchmin (93,0), Georg Zwack sen. (89,2). Die Geburtstagsscheibe von Josef Biller sicherte sich Karl Eckert mit einem 87,8-Teiler, sowie er auch den Vereinswanderpokal mit einem 62,4-Teiler gewann. Lena Geitner holte sich den Jugendwanderpokal (412,8) sowie den Wanderpokal von Karl Schwager mit einem 72,1-Teiler. Christa Appl erkämpfte sich den Damenwanderpokal von Christa Praschel mit einem 348,4-Teiler. Der alte Schützenjugendkönig Kilian konnte seinen Titel erfolgreich mit einem 556,6-Teiler verteidigen, ihm zur Seite steht Lena Geitner (993,4) als Jugendritterin. Zur neuen Schützenliesel wurde Claudia Geitner mit einem 249,5-Teiler ernannt. Michael Biller gewann mit einem 194,2-Teiler den Titel des Schützenritters. Und zum ersten Mal in seiner sportlichen Laufbahn wurde mit einem 166,1-Teiler Matthias Zwack zum Schützenkönig der Naabtalschützen gekrönt. Ein festliches „Königsessen“ (Spanferkel-Rollbraten mit Reiberknödel) und Salaten, sowie später Schwarzwälder Kirschtorte und vieles mehr rundeten die Festtafel ab. Der neue Schützenkönig geizte auch nicht mit dem „Königsfreibier“. Also es lohnt sich auf jeden Fall beim nächsten Königsschießen teilzunehmen, denn Geld- und Sachpreise gibt es genügend zu gewinnen.
Zu den Klängen der Nationalhymnen ihrer ausgewählten Länder zogen die Schüler, wie hier Klasse 4 mit Klassenleiter Johannes Sand, von allen Seiten auf den Pausenhof ein. (Bild: Michaela Forster)

Schulfest an der Josef-Faltenbacher-Schule im Zeichen Europas

Mit Musik, Fahnen und viel europäischem Flair feierte die Josef-Faltenbacher-Schule am vergangenen Freitagnachmittag ihr Schulfest unter dem Motto „Europa“. Schüler der Grund- und Mittelschule präsentierten gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Vielfalt des Kontinents und luden die zahlreichen Gäste zu einer lebendigen Reise durch Europa ein. Schon der Auftakt setzte einen musikalischen Akzent: Die Bläserklassen eröffneten das Fest mit der Eurovisionshymne. Im Anschluss zogen die Klassen Fähnchen winkend zu den Klängen ihrer jeweiligen Nationalhymnen ein und sorgten damit für ein farbenfrohes Bild auf dem Schulgelände. Rektorin Martina Heidner begrüßte die Gäste und stellte in ihrer Ansprache den Gedanken Europas in den Mittelpunkt. Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis seien gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Auch Bürgermeister Michael Meiler hob die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders in Europa hervor und wünschte allen Beteiligten viel Freude. Für Begeisterung sorgte anschließend eine akrobatische Turnvorführung mit Radschlägen, Spagat und weiteren sportlichen Einlagen, die vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurde. Den feierlichen Abschluss der Eröffnung bildete die Europahymne der Bläserklassen. Danach verwandelte sich das Schulgelände in einen bunten europäischen Erlebnisparcours. Die Klassen hatten dazu abwechslungsreiche Länderstationen vorbereitet: In Österreich zum Beispiel wartete ein Kletterparcours mit Sportgeräten in Anlehnung an die Alpen, in Dänemark entstanden bunte Lego-Bauten und in Deutschland wurden Märchen lebendig erzählt. Den Schlusspunkt setzte ein Konzert der Bläserklassen. Von der Bühne aus nahmen die jungen Musiker die Gäste mit auf eine musikalische Reise durch Europa. Dabei erklangen unter anderem „Mamma Mia“ von ABBA, die Titelmusik aus Skyfall sowie weitere bekannte europäische Melodien. Nach der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete ein Fest, das Europa auf vielfältige Weise erlebbar machte.
Sarah Bollmann, Franziska Koch, Rita Härt, Kerstin Lippert, Toni Rupprecht, Bernt Rose, Bernhard Reis, Martin Huber, Berthold Seitz, Florian Hör, Benjamin Schlicht, Sonja Grünauer, Iris Purucker (von links)  (Bild: Benjamin Schlicht)

Junge Leute übernehmen die Führung – Generationswechsel in der Vorstandschaft der Sparte Turnen des TSV

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Sparte Turnen des TSV, am Dienstag, 5. Mai 2026, im Sportheim Kreinzl, stand ein bedeutender Generationswechsel im Mittelpunkt. Spartenleiter Bernt Rose, nach fast 30 Jahren an der Spitze, sowie Kassier Toni Rupprecht, der das Amt des Kassiers fast 40 Jahre innehatte, stellten sich nicht mehr zur Wahl. Mit dem deutlichen Satz „Wir brauchen Verjüngung“ bedankten sie sich für die vergangenen Jahre – eine Zeit geprägt von Zusammenarbeit, teils hitzigen, aber fairen Diskussionen und einem harmonischen Miteinander. Beide prägten die Entwicklung der Sparte über Jahrzehnte hinweg maßgeblich. Besonders hervorgehoben wurde ihr großer Einsatz für den Verein, die Organisation zahlreicher Veranstaltungen sowie der stetige Ausbau der Sparte. Was ursprünglich als „Übergangslösung“ begann, so Rose, erstreckte sich letztendlich über fast drei Jahrzehnte. In seinem letzten Bericht als amtierender Spartenleiter ließ Rose ein erfolgreiches Vereinsjahr 25/26 Revue passieren: Die Sparte Turnen verzeichnet aktuell 712 Mitglieder. Besonders die Turngruppen, Bodystyle & Fitness sowie die Tanzgruppen erfreuen sich hoher Beliebtheit; seit Ostern gibt es eine vierte Tanzgruppe für Kinder von sechs bis acht Jahren. Seit der letzten JHV fanden 27 Veranstaltungen und Wettkämpfe statt. Diese Leistung ist ihm und vor allem dem starken Team zu verdanken: 21 Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie weitere nicht lizenzierte Trainerinnen und Trainer halten den Trainingsbetrieb am Laufen. Auch die Kassen stehen stabil: Die Abrechnungen der Jahre 24/25 sind abgeschlossen, eine saubere Übergabe ist damit möglich. Rupprecht bestätigte dies im Bericht und übergab nach der Wahl symbolisch eine Kasse an seine Nachfolgerin. In den Grußworten dankte TSV-Vorstand Bernhard Reis der bisherigen Führung, auch im Namen seiner Vertreter, die vollzählig vertreten waren, um Rose und Rupprecht auch ihre Wertschätzung zu zeigen, und würdigte deren hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten. Die Sparte Turnen gelte als Vorzeigesparte, hier werde angepackt, so Reis, und zeichne sich durch starken Zusammenhalt, erfolgreiche Veranstaltungen und kontinuierliches Wachstum aus. Nach lobenden, emotionalen, vor allem aber auch wertschätzenden Worten erfolgte nach der Entlastung die turnusmäßige Neuwahl per Akklamation: Einstimmig wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Die Wahl leitete 1. Vorstand Bernhard Reis. Neuer Spartenleiter ist Florian Hör, unterstützt wird er künftig von Dominik Kunz als stellvertretendem Spartenleiter. Das Amt der Kassiererin übernimmt Kerstin Lippert und neue Jugendleiterin wurde Franziska Koch. Schriftführerin bleibt Sarah Bollmann, die ihr Amt bereits seit vier Jahren ausübt, genauso Sonja Grünauer als Oberturnwartin sowie Rita Härtl als stellvertretende Oberturnwartin, die beide ihr Amt seit 2020 ausüben. Benjamin Schlicht amtiert weiterhin als Homepagebeauftragter sowie für die Pressearbeit. Neu gewählt, ergriff Spartenleiter Florian Hör das Wort – kurz und bündig: „Wir haben nun ein junges und dynamisches Team, ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“ Er dankte Bernt Rose sowie Toni Rupprecht für die geleistete Arbeit und übergab ihnen einen Präsentkorb – dabei vergaß er nicht die starken Frauen hinter ihren Männern und dankte auch den Ehefrauen Aloisia und Christa mit je einem Blumenstrauß für die tatkräftige Unterstützung über viele Jahre hinweg. Nach der Besprechung der sportlichen sowie gesellschaftlichen Termine und abschließenden Worten schloss der „neue“ Spartenleiter die Sitzung.
die neuen Bürgerkönige mit Bürgermeister Roman Berr (von links hinten), seiner Stellvertreterin Lydia Zahner und 2. und 1. Schützenmeister Michael Loos und Hans Roth (Bild: Pauline Regler)

Bürgerregentschaft in der Gemeinde Etzelwang

Eine neue „Bürgerregentschaft” gibt es für die Gemeinde Etzelwang. Der Schützenverein „Silberdistel Neutras” kürt diese jedes Jahr nach dem Gemeinde-Pokal-Schießen. Mit schönen handgemachten Schützenscheiben werden die besten Teiler im Wettbewerb in der jeweiligen Disziplin gekürt. Bürgerregent kann nur werden, wer auch in der Gemeinde Etzelwang wohnt. Mit 1. Bürgermeister Roman Berr und seiner Stellvertreterin Lydia Zahner war auch die „politische Regentschaft” zur Preisverteilung gekommen. Der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen die schönen Scheiben persönlich zu überreichen, auch wernn er es in diesem Jahr nicht geschafft hat selbst teilzunehmen. Im Gegensatz zu seiner Stellvertreterin. Wenn es in diesem Jahr nicht zur Bürgerliesel für Lydia Zahner gereicht hat, so hat sie diesen Titel aber auch schon errungen. Mit dem Lichtgewehr/Schülerklasse siegte Jakob Singer von der FF Schmidstadt und einem 255,9 Teiler. Ihm folgten Helena Schuhmann und Hannes Zäch. Jugendkönig wurde Linus Neumüller ebenfalls von der FF Schmidstadt und einem 534 Teiler. Filipa Heinl und Mara-Sophie folgten ihm. Melanie Schuhmann wurde Bürgerliesel 2026 mit einm 105,1 Teiler und startete für die FF Lehendorf. Ihr folgten Sabrina Pilhofer und Anita Renner. Bei den Herren lagen gleich vier von der FF Lehendorf auf den ersten Plätzen und mit einem sehr guten 26,9 Teiler bekam Florian Hollederer die Scheibe überrecht. Jörg Luber folgte immer noch mit einem sehr guten 99,3 Teiler und Robert Vogel und Dieter Donhauser lagen dicht dahinter. Schützenmeister Hans Roth bedankte sich für die gute Teilnahme am Schießen und für die überaus gute Teilnahme an der Preisverteilung. Fast alle ersten Preisträger waren erschienen.
Stellvertretend für die aktive Helferschhaft, die vom Vorstand ob ihres Fleißes hoch gelobt wird, stellen sich Edith und Bernhard Partsch dem Fotografen.  (Bild: Michael Schubert)

Gemütlichkeit trotz Regen: Gelungene Hüttenkirwa bei Schall`ke 62

Wenn „Schall`ke zur traditionellen Hüttenkirwa lädt, dann lassen sich treue Gäste auch von ungemütlichem Wetter nicht aufhalten. Am „Vatertag“ verwandelte sich das sonst so lauschige Vereinsgelände wieder in einen Festplatz. Obwohl das späte Frühjahr sich nicht von seiner besten Seite zeigte, strömten Besucher bereits vormittags herbei. Einige machten sich ganz traditionell zu Fuß auf den Weg zur Schall´ke Hütte, um die gesellige Atmosphäre zu genießen. Manche Gäste staunten über das gelichtete Waldgelände. Der Winter „sperrte” mit Eis und Schnee den Kempfenhofer Weg. Diese Gelegenheit wurde für notwendige Baumfällarbeiten genutzt. Auf dem Gelände bot das von einem Mitglied zur Verfügung gestellte „Festzelt“ den Gästen optimalen Schutz vor Regen. Für Wohlfühlatmosphäre und heimelige Wärme im Inneren sorgten zwei effiziente Zeltöfen. Sie machten die Behausung zum einem gemütlichen Ort, in dem man gerne auch ein paar Stunden länger verweilte. Dass die Stimmung von Anfang an hervorragend war, lag nicht zuletzt an der perfekten Vorbereitung durch den Verein. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen, denn die Schall`ke-Griller liefen zu Hochform auf. Der absolute Renner des Tages waren wieder einmal die exquisiten Makrelen vom Grill. Wer es klassisch mochte, griff zu deftigen Bratwürsten, saftigen Steaks und feinem Sauerkraut, dazu resche Semmeln, Spitzeln und frisches Brot. Auch Käseliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Herzhafter Emmentaler rundete das Angebot ab. Die Kaltgetränke wurden vom eingespielten Vereinsteam zügig ausgegeben.Für den süßen Ausgleich war ebenfalls bestens gesorgt. Vereinsmitglieder –meist weiblich- hatten ein beeindruckendes Büfett aus selbstgebackenen Kuchen und Torten auf die Beine gestellt, das reißenden Absatz fand. Am Ende waren sich alle einig: Die Hüttenkirwa von Schall`ke 62 e.V. hat wieder einmal bewiesen, dass man für ein gelungenes Fest kein Kaiserwetter braucht – eine starke Gemeinschaft und gute Organisation reichen völlig aus.
Forstdirektor Gregor Schießl, Bayerische Forstverwaltung Bamberg bei Ausführungen über den derzeitigen und künftigen Bestand des deutschen Wald. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Hauptverein Weiden mit informativer Wanderung am Kulm bei Nabburg

Am 14. Mai findet traditionell seit zehn Jahren deutschlandweit der Tag des Wanderns statt. Dies nutzte der OWV Hauptverein zu einer informativen Wanderveranstaltung am 626 Meter hohen Kulm, sieben Kilometer westlich von der Stadt Nabburg. Unter dem Motto „Wald und Waldbewirtschaftung im Wandel“ führte Ursa Versch, Hauptwanderwartin des OWV Weiden 18 Vereinsmitglieder aus den verschiedensten Zweigvereinen durch das geschlossene Waldgebiet um den Kulm. Als Referent konnte dazu Gregor Schießl, Forstdirektor bei der Bayerischen Forstverwaltung in Bamberg gewonnen werden. Dieser stellte auf verschiedenen Stationen und Beispielen das sensible Ökosystem des deutschen Waldes dar. Auch zeigte er auf, wie unser Wald durch veränderte klimatische Verhältnisse und Verbreitung von Schädlingen, wie zum Beispiel des Borkenkäfers immer mehr in Bedrängnis kommt. Zudem sagte Gregor Schießl klar voraus, wie unser Wald in Zukunft aussehen wird. Sollte dem raschen Klimawandel kein Einhalt geboten werden, verschwinden heimische Baumarten und Waldbestände innerhalb der nächsten 50 Jahre aus unserer gewohnten Natur. Auch berichtete Gregor Schießl von Versuchen, Baumarten, die den veränderten Klimaverhältnissen trotzen und sich anpassen in unsere Region anzupflanzen. Insgesamt machten vor allem die Einschätzungen und Aussagen zum herrschenden Klimawandel und deren Folgen die OWV-Mitglieder vor Ort sehr betroffen. Ein Jeder muss ab sofort seinen Beitrag dazu leisten, dass auch künftige Generationen den Wald in seiner Vielfalt und Schönheit nutzen und erleben kann. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung des OWV Hauptverein Weiden bei einem Abendessen im Gasthaus Zum Kulm.
Der Duft von frisch gebackenem Brot zog durch Wutschdorf, das freute viele Gäste aus Nah und Fern. (Bild: Ina Piehler)

Backofenfest in der Molzmühle wieder eine rundum gelungene Sache

Am Feiertag Christi Himmelfahrt hat der Heimat- und Kulturverein (HKV) Freudenberg wieder sein Backofenfest gefeiert. Schon am frühen Morgen schürte das Helferteam des HKV den Backofen im historischen Molzmühl-Anwesen in Wutschdorf an. Um 9 Uhr schossen Martin Wiederer und Sebastian Schwarz die ersten 50 Teiglinge ein. Dieser Vorgang wiederholte sich gegen 11 und gegen 14 Uhr, so dass der Backofen den ganzen Tag über in Betrieb war. Immer, wenn die frischen Brote aus dem Ofen geholt worden sind, nutzten die Helfer die Restwärme, um noch Zwiebelkuchen zu backen. Heuer spielte das Wetter nicht ganz so mit, es war relativ kühl und regnete mehrmals zwischendurch. Daher suchten sich viele Gäste in den Innenräumen der Mühle Platz. Dort wurde es Stunde für Stunde gemütlicher, auch weil Gerhard „Bifi” Köbler zusammen mit etlichen anderen Musikanten aus dem Dorf und der Umgebung Musik machte. Jung und Alt kam da zusammen, um gemeinsam zu singen. Im Hintergrund trugen viele Mitglieder des Vereins zum Gelingen bei, insbesondere die Mädchen aus der Garde. Die Frauen Union Freudenberg wartete mit einem reich bestückten Kuchenbuffet auf. Schön war auch, dass viele andere Vereine ihre Verbundenheit zum Ausdruck brachten, von der KLJB über die Kirwaburschen, die Bauernbühne bis hin zum Lintacher Dorf- und Kulturverein. Besonderer Dank gilt der Bäckerei Ries, den Nachbarn der Molzmühle für das entgegengebrachte Wohlwollen und dem Eigentümer des Anwesens, Martin Nagler, für die Unterstützung.
Leider konnten nicht alle Jubilare anwesend sein. Das Bild zeigt von links: Irmgard Gläßl, Bürgermeister Stephan Schübel, Brigitte Nothaft, Kathrin Ott mit Frieda Vogelhuber und Doris Reiß  (Bild: Michael Habedank)

Generalversammlung des TSV Pechbrunn - Groschlattengrün e.V.

Am Freitag, 08.05.2026 fand die Generalversammlung des TSV Pechbrunn-Groschlattengrün e.V. im Sportheim des SV Pechbrunn statt. Die Vorsitzende Doris Reiß, die Oberturnwartin Uta Habedank, der Wanderwart Michael Habedank und die Kassiererin Regina Schraml berichteten über die verschiedenen Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr, sowie die finanzielle Lage. Da gab es das Kinderturnabzeichen „Löwenstark”, die Abnahme des Sportabzeichens, verschiedene Wanderungen, Weihnachtsmarkt, Kinderfasching, Wettkämpfe, Teilnahme am Deutschen Turnfest in Leipzig und natürlich das Schauturnen in der Turnhalle vor Ort. Alles nur möglich, mit einem eingespielten Team! Selbstverständlich wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Doris Reiß überreichte den anwesenden Jubilaren jeweils eine Urkunde und einen Präsentkorb. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Laura Berger, Simon Heinrich und Anna Wendt geehrt. Für 40 Jahre Vereinsstreue bedankt sich der TSV bei Andreas Söllner, Bettina Schneider, Kathrin Ott, Brigitte Nothaft, Edith Melzner und Irmgard Gläßl. Eine Ehrung für 70 Jahre Mitgliedschaft erhielten Matthias Rößler und Sigrid Knopf. Im Anschluss wurden von den zahlreich erschienenen Mitgliedern die Jugendwarte Rica Zitzlmann, Antonia Köllner und Magdalena Grundl neu gewählt. Beim anschließenden vergnüglichen Beisammensein gab es noch eine Bildpräsentation der verschiedensten sportlichen Ereignisse aus dem vergangenen Turnerjahr.
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