Die Pilgergruppe der KAB während ihrer Wanderung entlang am Grünen Band. Hier am Grenzlandturm Bärnau (Foto: Brigitta Alkofer) (Bild: Brigitta Alkofer)

Grüne Stille, offene Grenzen – KAB pilgert entlang des Grünen Bandes

Anfang Juni machten sich 10 Mitglieder der KAB Ortsverbände Kulmain und Neusorg-Riglasreuth auf den Weg, um mit Christine Sollfrank (Teamsprecherin OV Kulmain) und Brigitta Alkofer (zertifizierte Pilgerwegbegleiterin) die historisch höchst interessante Gegend an der bayerisch-tschechischen Grenze zu erkunden. Was einst als streng bewachter Grenzstreifen Menschen trennte, ist heute ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sowie ein lebendiges Denkmal deutscher Geschichte. Bei bestem Wanderwetter startete die Gruppe von Bärnau aus durch die einzigartige Landschaft des Grünen Bandes, durch Wiesen und Wälder, teilweise entlang ehemaliger Kolonnenwege der Grenztruppen. Immer wieder erinnerten Grenzsteine, Wachtürme, Informationstafeln und historische Relikte an die Zeit des Eisernen Vorhangs. Besonders berührend war der alte Inselfriedhof von Paulusbrunn. Paulusbrunn, einst ein großes Dorf im böhmischen Grenzgebiet, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg komplett zerstört, nachdem alle 1.500 Bewohner vertrieben worden waren. Der Friedhof verblieb als stiller Zeuge des verschwundenen Dorfs und ist heute ein Ort der Erinnerung, der Begegnung und der deutsch-tschechischen Versöhnung. Die Teilnehmenden nutzten diese eindrucksvollen Orte, um innezuhalten und über die Folgen von Krieg und Vertreibung, vor allem aber über die Bedeutung von Frieden, Freiheit und die Verantwortung für kommende Generationen nachzudenken. Neben historischen Hintergrundinformationen und intensiver Naturerfahrung machten gerade spirituelle Impulse, Gebete und Lieder diese Pilgerwanderung zu einer ganz besonderen Erfahrung. Ein gemeinsames Abendessen in Bärnau rundete den Tag gemütlich ab.
Die Reisegruppe am Molvenosee mit (rechts stehend) Vorsitzender Herbert Rudolph, ( sitzend rechts) Reiseleiter Dieter Placzek. (Bild: Dr. Günther Ernst)

CSU-Senioren-Union auf Erlebnistour in Südtirol

50 Frauen und Männer, unter ihnen die Vorsitzenden Herbert Rudolph und Gerhard Hey, starteten am 15.Juni Richtung Südtirol. Reiseleiter Gerhard Placzek hatte wieder ein 5-Tage-Programm ausgearbeitet, das mit der Besichtigung von Kufstein begann. Schon während der Fahrt sang man das Kufsteinlied, um 12 Uhr lauschte man auf der Festung der Heldenorgel. Im Hotel „Rotwild“ Nähe Bozen wurde Quartier bezogen. Mit der versierten Führerin Marianne konnte die Gruppe in den Gärten von Schloss Trautmannsdorf auf 12 Hektar Pflanzen aus aller Welt besichtigen. Einige Teilnehmer überwanden auch den Höhenunterschied von 100 m und wurden mit einem spektakulären Ausblick auf die umliegenden Bergmassive und Meran belohnt. Dabei konnte man auch den „Garten für Verliebte“ bewundern. Am dritten Tag ging es ins malerische Vinschgau, am oberen Teil des Etschtals gelegen und bekannt für seine Vinschgauer Brötchen. Dort liegt auch Gluns, kleinste Stadt Südtriols. Nächstes Ziel war Graun am Reschensee mit dem aus dem Wasser ragenden Kirchturm, der vom überfluteten Dorf erhalten blieb. Auf der Rückfahrt besichtigte man den Friedhofs in Lass. Dort bestehen die Grabmäler ausschließlich aus weißem Marmor, der dort abgebaut wird. Die unbekannten Brentadolomiten, geografisch im Trentino gelegen, standen am nächsten Tag auf dem Programm. Markante Felsentürme und spitze Gipfel waren vom Hochplateau aus 1700m bestens einzusehen. Hinab ging es vorbei am bekannten Skiort Madonna de Campiglio, zu den Nordis-Wasserfällen in Carisolo, die ebenfalls erwandert wurden. Der Halt am tiefblauen Molvenosee lud zu einem Spaziergang ein. Auf der Heimreise war letzter Halt der lustige Museumsfriedhof in Kramsach. Dort liegt zwar niemand begraben, aber es sind über 100 Grabkreuze mit originellen Aufschriften aufgestellt. SEN-Union-Vorsitzender Rudolph dankte dem bewährten Reiseleiter Placzek, dem Meister seines Fachs Max Römisch von Omnibus Göttel sowie den Bordservice-Damen.
MGV_1 und MGV_2 ist der Männergesangverein Flossenbürg. (Bild: Christina Rosner)

MGV-Flossenbürg begeistert beim Kulturfestival in Klenčí

Klenčí pod Čerchovem und Flossenbürg verbindet seit Oktober 2025 eine junge, aber lebendige Partnerschaft. Wie herzlich diese Beziehung inzwischen gewachsen ist, zeigte sich am vergangenen Wochenende beim traditionellen Kulturfestival „Výhledy“ in der tschechischen Partnergemeinde. Der Männergesangverein Flossenbürg (MGV) war eingeladen – und die Sänger ließen sich nicht zweimal bitten. Nachmittags bestiegen Chor und Sängerfrauen den Bus, organisiert vom Verein und begleitet von Bürgermeister Thomas Meiler. Mit im Gepäck: drei frisch gebackene Schmierkuchen, liebevoll kreiert vom Sangesfreund Anton Frauenreuther, um sich am beliebten Wettbewerb um den besten Kuchen zu beteiligen. Die Stimmung im Bus war erwartungsvoll, denn für viele war es der erste Besuch beim großen Kulturfest am Fuße des Čerchov. Das Festival „Výhledy“ gilt als einer der kulturellen Höhepunkte der Region und lockte auch in diesem Jahr viele Besucher aus Böhmen und Bayern nach Klenčí. Die Atmosphäre war locker und das Programm vollgepackt. Die Besucher konnten unter anderem einer Filzerin und einem traditionellen Besenmacher über die Schulter schauen. Auch die Präsentationen chodischer Handwerkskunst – Klöppelspitzen, Keramik, Weberei, Stickerei und die berühmten chodischen Schmierkuchen – gehörten zu den Attraktionen des Tages. Am späten Nachmittag begann das Musik- und Folkloreprogramm, das zahlreiche Gruppen aus der Region auf die Bühne brachte. Aus Schönsee und Marienbad reisten Tanzgruppen an, die mit energiegeladenen Darbietungen das Publikum begeisterten. Dann war der Moment für den MGV Flossenbürg gekommen. Unter der Leitung von Herbert Kraus präsentierte der Chor ein sorgfältig einstudiertes Programm: „Festgesang“, „Pferde zu viere traben“, „Die Gedanken sind frei“, „Elternhaus“ und „Aus der Traube in die Tonne“. Die Moderatorin des Festivals übersetzte die Ankündigungen des jeweiligen Stücks durch Stefan Meiler für das tschechische Publikum, das die Darbietungen mit herzlichem Applaus belohnte. Besonders „Die Gedanken sind frei“ fand spürbar Anklang – ein Lied, das in beiden Ländern eine lange Tradition hat. Ein weiterer Programmpunkt war der traditionelle Wettbewerb um den besten Kuchen. Auch wenn es für die Flossenbürger Schmierkuchen nicht zum ersten Platz reichte, sorgten sie für viel Aufmerksamkeit. Stefan Meiler konnte mit dem 4. Platz noch einen Geldpreis für den MGV mit nach Hause nehmen. Für die Flossenbürger war der Besuch weit mehr als ein Auftritt. Viele nutzten die Gelegenheit, um mit den Gastgebern ins Gespräch zu kommen, Handwerksstände zu besuchen oder regionale Spezialitäten zu probieren. Beim Abschied war man sich einig: Die Partnerschaft zwischen Flossenbürg und Klenčí lebt – und sie wächst mit jedem gemeinsamen Fest ein Stück weiter. Der MGV Flossenbürg hat dazu einen klangvollen Beitrag geleistet.
Zusammen mit dem Präsidenten des BSB General a. D. Norbert Wagner (Mitte) und dem Bezirksvorsitzenden der Oberpfalz im Bayerischen Soldatenbund 1874 e.V., Horst Embacher (links) übergab der Ortsvorsitzende Günter Schober (rechts) anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Soldatenvereins Vohenstrauß ein neues Fahnenband an den Verein. (Bild: Günter Schober)

150 Jahre Soldatenverein Vohenstrauß – Tradition, Verantwortung und Kameradschaft

Das 150-jährige Jubiläum des Soldatenvereins Vohenstrauß ist ein besonderer Anlass, auf eine beeindruckende Geschichte des ehrenamtlichen Engagements und der gelebten Kameradschaft zurückzublicken. Seit der Gründung des Bayerischen Soldatenbundes im Jahr 1874, nach dem Deutsch-Französischen Krieg, leisteten der Bund und seine örtlichen Kameradschaften unverzichtbare soziale Arbeit. „Sie kümmerten sich um traumatisierte Heimkehrer, Kriegsinvaliden und Hinterbliebene, unterstützten diese finanziell und boten im Kreis der Kameraden wichtige Möglichkeiten zur Bewältigung der seelischen Belastungen der Kriegserfahrungen”, hob der Vorsitzende Günter Schober beim Ehrenabend im Vereinslokal „Zur Post” hervor. Auch der Soldatenverein Vohenstrauß, der seit 1876 besteht, hat über Generationen hinweg einen bedeutenden Beitrag dazu geleistet. Durch regelmäßige Treffen, zahlreiche Veranstaltungen, die Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern, die Bewahrung der Tradition durch die Vereinsfahne, das Gedenken am Volkstrauertag sowie die Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge wurde die Erinnerung an die Schrecken und Folgen von Krieg und Gewalt wachgehalten. Gleichzeitig wurden die zeitlosen Werte des Soldatenberufs sowie das gesellschaftliche Bewusstsein für die Notwendigkeit einer wehrhaften Demokratie bewahrt und weitergegeben. Diese immense Leistung beruht auf dem herausragenden persönlichen Einsatz unzähliger Ehrenamtlicher über viele Generationen hinweg. „Allen Kameraden gilt dafür tiefer Respekt und aufrichtiger Dank für ihre unermüdliche Arbeit im Dienst der Gemeinschaft.” Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen wird deutlich, dass die Arbeit des Bayerischen Soldatenbundes und seiner Ortsverbände heute wichtiger denn je ist. Der Bund leistet staatsbürgerliche Weiterbildung, pflegt Traditionen, stärkt die Verbindung zwischen Bundeswehr und Gesellschaft und fördert den Zusammenhalt der Generationen. „Umso wichtiger bleibt es, sicherheitspolitische Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, den Verteidigungswillen und die gesellschaftliche Resilienz zu stärken und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für ihren persönlichen Beitrag zur Gesamtverteidigung zu gewinnen”, unterstrich Schober. Dies gelinge nur durch gemeinsames Handeln, verantwortungsvolle Führung, gegenseitige Unterstützung und vor allem durch gelebte Kameradschaft. Als besonderes Zeichen der Anerkennung für das jahrzehntelange erfolgreiche Wirken des Soldatenvereins Vohenstrauß, für das vorbildliche Engagement seiner Kameraden und Funktionsträger sowie in Würdigung der langjährigen Verbundenheit mit dem Bayerischen Soldatenbund 1874 ist es eine besondere Freude und Ehre, dem Verein das Fahnenband des Bayerischen Soldatenbundes zu überreichen. Fahnenbänder stehen seit dem 19. Jahrhundert für Ehre, Auszeichnung und Tradition. Auch das Fahnenband des Bayerischen Soldatenbundes mit seiner blauen Grundfarbe und der goldgelben Schrift ist Ausdruck dieser Werte und zugleich sichtbares Zeichen der Wertschätzung für die Verdienste des Soldatenvereins Vohenstrauß. Für die Zukunft wünschte Schober dem Verein weiterhin viel Kraft, Erfolg, Zusammenhalt und die verdiente Anerkennung in der Gesellschaft. Deshalb appellierte er: „Kameraden, packen wir es gemeinsam an!”
Naturpark-Rangerin Anna Spiller, stellvertretender Landrat Peter Wein, Kita-Leitung Daniela Kielhorn, Bürgermeister Florian Reger-von links. (Bild: Theresa Birner)

Kindergarten erneut als Naturpark-Kita ausgezeichnet

Bei sommerlichen Temperaturen feierte der Franziskus-Kindergarten mit Kinderkrippe am Sonntag sein Sommerfest im Garten der Einrichtung. Zahlreiche Familien, Gäste und Ehrengäste waren der Einladung gefolgt und erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag rund um das Thema Natur. Kindergartenleiterin Daniela Kielhorn begrüßte die zahlreichen Besucher sowie die Ehrengäste, darunter den stellvertretenden Landrat Peter Wein, Stadtpfarrer Georg, Bürgermeister Florian Reger und Rangerin Anna Spiller. In ihrer Ansprache dankte sie den örtlichen Vereinen für die Unterstützung und die zur Verfügung gestellten Leihgaben. Ebenso sprach sie ihrem Team Anerkennung für die engagierte Arbeit aus. Für den ersten Höhepunkt sorgten die kleinen und mittleren Kindergartenkinder mit einem fröhlichen Begrüßungstanz. Ergänzt wurde ihr Auftritt durch ein Gedicht zu Beginn und zum Abschluss des Programms. Anschließend präsentierten die Vorschulkinder das Rollenspiel „Plock der Regentropfen”. Dabei erzählten sie auf kindgerechte Weise vom Wasserkreislauf und begleiteten den kleinen Regentropfen Plock auf seinem Weg von der Wolke zur Erde und wieder zurück in den Himmel. Für eine besonders passende und zugleich amüsante Einlage sorgte das Wetter selbst: Genau in dem Moment, als sich in der Geschichte die ersten kleinen Regentropfen-Statisten und -Statistinnen auf den Weg zur Erde machten, setzte über dem Sommerfest ein kurzer Regenschauer ein. Dieser ungeplante Spezialeffekt führte zu Schmunzeln bei den Gästen und sorgte für eine willkommene, wenn auch nur kurze Abkühlung. Ein weiterer Höhepunkt des Sommerfestes war die Rezertifizierung des Franziskus-Kindergartens als Naturpark-Kita. Im feierlichen Rahmen des Festes erhielt die Einrichtung erneut die Auszeichnung für weitere fünf Jahre. Grundlage für die erfolgreiche Rezertifizierung sind die zahlreichen naturpädagogischen und kulturellen Aktivitäten, die regelmäßig im Kindergartenalltag stattfinden. Bei monatlichen Naturtagen, Ausflügen ins Freilandmuseum, Aktionen rund um heimische Tiere und gemeinsamen Unternehmungen mit der Rangerin des Naturparks Oberpfälzer Wald erleben die Kinder ihre Heimat hautnah. Darüber hinaus wird auch die Elternschaft aktiv eingebunden, beispielsweise durch den Bau von Vogelnistkästen. Der stellvertretende Landrat Peter Wein überreichte die entsprechende Plakette und würdigte das besondere Engagement der Einrichtung. Deutschlandweit gebe es insgesamt lediglich 218 Kindertageseinrichtungen, die diese Auszeichnung tragen dürften – der Franziskus-Kindergarten gehöre dazu. Herr Wein sprach zudem dem pädagogischen Personal seine Wertschätzung aus und hob hervor, wie wichtig es sei, Kindern bereits im frühen Alter vielfältige Naturerfahrungen zu ermöglichen. Bürgermeister Florian Reger schloss sich den Worten seines Vorredners an. Gerade in einer Zeit, in der digitale Medien einen immer größeren Raum einnehmen, sei es besonders wertvoll, wenn Kinder die Natur unmittelbar erleben und entdecken könnten. Im Anschluss an das offizielle Programm konnten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen sowie Grillspezialitäten stärken. Für die Kinder wartete ein abwechslungsreicher Stationenlauf mit Goldgraben, einer Bastelstation, einem Naturmemory und einer Tastkiste. So bot das Sommerfest viele Gelegenheiten zum Spielen, Entdecken und gemeinsamen Feiern.
Die Mitglieder des Sicherungsbataillons 48 besuchten auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr das PzBtl 104 aus Pfreimd. (dl) (Bild: Ludwig Dirscherl)

Jahrestreffen 2026 der Traditionskameradschaft Sicherungsbataillons 48.

Die Traditionskameradschaft des ehemaligen Sicherungsbataillons 48 Amberg besteht seit 33 Jahren. Ende Juni führte die Gemeinschaft ihr traditionelles Jahrestreffen im Gasthof/Hotel Haas in Schnaittenbach durch. Im militärischen Teil der Veranstaltung stand ein Truppenbesuch beim Panzerbataillon 104 in der Oberpfalz-Kaserne in Pfreimd auf dem Programm. Am dortigen Stabsgebäude begrüßten der stellvertretende Bataillonskommandeur Oberstleutnant Alexander Podbielski und Oberstabsfeldwebel Heiko Krohe die Teilnehmer. Nach einem Einblick in den täglichen Dienstbetrieb und die Unterkünfte erfolgten Informationen über geplante Neu- und Umbauprojekte am Standort. Nach einem Kasernenrundgang folgte der Transfer zum Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Auf der Gefechtsschießbahn 117 empfing Einsatzoffizier Hauptmann Max Warnstedt (2./104) die ehemaligen Kameraden. Nach dem Mittagessen wurde eine statische Waffenschau besichtigt und ein Gefechtsschießen mit dem Kampfpanzer Leopard 2 begleitet. Wieder in der Kaserne in Pfreimd angekommen und nach Fertigung einer Gruppenaufnahme überreichte 1. Vorsitzender Sepp Niedermeier Gastgeschenke. Er bedankte sich im Namen der Traditionskameradschaft für die freundliche Aufnahme und Betreuung. Nach der Verabschiedung durch den stellvertretenden Kommandeur Oberstleutnant Podbielski erfolgte die Rückfahrt nach Schnaittenbach. Dort gedachten die 48er Kameraden am Grab von Willi Leiminer aller verstorbenen Mitglieder. In seinem kurzen Bericht bedankte sich Oberstabsfeldwebel d.R. Sepp Niedermeier für das Kommen der Kameraden und gab einen Ausblick auf das Treffen 2027. Grußworte folgten vom ehemaligen Kommandeur Oberst d.R. Reus, von Oberst a.D. Richstein und vom damaligen stellvertretenden Kommandeur OTL Weibler, die durchweg die tolle Kameradschaft hervorhoben. Oberstabsarzt d.R. Dr. med. Horst Petzold wurde durch den ehemaligen Kommandeur Oberst d.R. Reus die Ehrennadel der Traditionskameradschaft 48 in Gold als Anerkennung für seine Verdienste auf Bataillonsebene und für die 48er verliehen. Sichtlich erfreut über diese Auszeichnung bedankte sich der Geehrte und wünschte allen alles Gute und besonders Gesundheit. Nach dem Bericht des Kassiers Oberleutnant d.R. Bollinger und einem gemeinsamen Essen klang der Abend in gemütlicher Runde aus.
Pfarrer i.R. Wilhelm Bauer, Dekan Alexander Hösl und Pater Joseph bei der Feier des Patroziniums. (Bild: Jenny Hofmeister)

Patrozinium in Altenstadt gefeiert – Johannes der Täufer als Wegweiser der Hoffnung

Bei hochsommerlichen Temperaturen feierte die Pfarrgemeinde in Altenstadt am Johannitag das Patrozinium ihrer Simultankirche zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers. Zahlreiche Gläubige, Vereine und Ehrengäste nahmen an den Feierlichkeiten teil und setzten damit ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit ihrer Kirche und ihrem Patron. Den Auftakt bildete ein festlicher Kirchenzug vom Gemeindehaus zur Kirche. Angeführt von der Trachtenkapelle Waldthurn, dem liturgischen Dienst und Pfarrer Alexander Hösl, Pater Joseph und Pfarrer i.R. Wilhelm Bauer zogen die Altenstädter Vereine, die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen der Pfarreiengemeinschaft sowie 3. Bürgermeister Alfons Raab mit einigen Mitgliedern des Stadtrates zur Simultankirche. Dort wurde das Patrozinium in einem feierlichen Gottesdienst begangen. Die musikalische Gestaltung übernahmen der Vohenstraußer Kirchenchor sowie die Trachtenkapelle und verliehen der Feier einen würdigen und festlichen Rahmen. Dagmar Mittelmeier übernahm den Lektorendienst. In seiner Predigt stellte Dekan Hösl den heiligen Johannes den Täufer als einen Menschen vor, der Hoffnung vermittelt und auf Christus hinweist. Unter dem Leitwort „Du bist gemeint” erinnerte er daran, dass jeder Mensch von Gott beim Namen gerufen und mit einer Aufgabe beschenkt sei. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen resignierten, sei die Botschaft des Johannes aktueller denn je: „Wo Menschen sagen: 'Da kann man nichts mehr machen', sieht Gott neue Möglichkeiten.” Der Geistliche ermutigte die Gläubigen, selbst zu Wegbereitern für andere zu werden – durch Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und ein glaubwürdiges christliches Leben. Nicht große Worte oder spektakuläre Taten seien entscheidend, sondern die kleinen Gesten des Alltags, durch die Gottes Liebe sichtbar werde. Im Rahmen der Fürbitten wurde auch der verstorbenen Jutta Zenefels gedacht, die gemeinsam mit ihrem Ehemann über viele Jahre die Geschicke des Altenstädter Kirchenchores mitgeprägt hatte und die kürzlich in Lappersdorf verstorben ist. Angesichts der großen Hitze waren viele Gottesdienstbesucher dankbar für die angenehme Kühle des historischen Kirchenraumes. Nach dem Gottesdienst klang das Patroziniumsfest in geselliger Runde beim Schlosswirt aus. Dort sorgte die Trachtenkapelle erneut für beste Unterhaltung und trug zu einem gemütlichen Beisammensein bei, bei dem die Besucher Gelegenheit zu Begegnung und Austausch hatten. So verband das Altenstädter Patrozinium auf schöne Weise Glauben, Gemeinschaft und Tradition und erinnerte daran, dass die Botschaft des heiligen Johannes des Täufers auch heute nichts von ihrer Aktualität verloren hat.
Sisteract. (Bild: Jochen Erhardt)

„Ein Abend von uns – für uns - und mit uns“ – Theatergruppe Brand feiert stimmungsvollen Jubiläumsabend

Unter diesem Motto stand der Jubiläumsabend der Theatergruppe Brand – geprägt von Verbundenheit, Dankbarkeit und Begeisterung für 40 Jahre gemeinsames Wirken. Vorstand Jochen Erhardt begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter viele Gründungsmitglieder, langjährige Helfer und treue Unterstützer. Für die musikalische Umrahmung sorgten die „Pscherers“ aus Mehlmeisel. Bürgermeister Bernhard Schindler überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde und ein Jubiläumsgeschenk. Ein besonderer Höhepunkt war die Uraufführung des Jubiläumsfilms „40 Jahre auf den Brettern von Brand“, den die Theatergruppe anlässlich des Jubiläums realisiert hat. Über die Entstehung des Films berichten wir in einem separaten Beitrag. Die rund einstündige Dokumentation begeisterte das Publikum. Die „Oldies“ sorgten anschließend mit ihrem „Sister Act“-Auftritt für beste Stimmung und versetzten viele zurück ins Jahr 1996, als sie diese Darbietung bereits bei der Primiz von Holger gezeigt hatten. Im Verlauf des Abends wurde deutlich, wie viele Menschen die Theatergruppe seit Jahrzehnten prägen. Besonders beeindruckend ist die Treue der Mitglieder, von denen einige dem Verein seit 40 Jahren angehören und sich bis heute mit großem Engagement einbringen. In vier Jahrzehnten wurde die Theatergruppe zudem nur von drei Vorsitzenden geführt: Tobias Reiß, Thomas Glowka und Jochen Erhardt. Gemeinsam moderierten sie den Abend und nutzten die Gelegenheit, allen Engagierten ihren besonderen Dank auszusprechen. Thomas Glowka richtete seinen besonderen Dank an Hilmar Zaus, der seit 28 Jahren und unter zwei Vorständen das Amt des zweiten Vorsitzenden ausübt. Mit Engagement übernimmt er organisatorische Aufgaben, kümmert sich um die Technik und erledigt zuverlässig viele Arbeiten im Hintergrund, oft unbemerkt, aber unverzichtbar für den Verein. Als Gründungsvorstand würdigte Tobias Reiß zwei Mitglieder, die der Theatergruppe seit ihrer Gründung ununterbrochen die Treue halten. Während viele Aktive im Laufe der Jahre auch einmal eine Pause einlegten, waren Johannes Glowka und Wolfgang Scherm in den vergangenen 40 Jahren bei Theater, Kirwa und allen weiteren Vereinsaktivitäten stets zur Stelle. Johannes Glowka engagiert sich bis heute zuverlässig für den Verein und sorgt unter anderem dafür, dass das traditionelle Stingl-Essen stattfinden kann. Wolfgang Scherm prägt die Theatergruppe seit der Gründung als Vorstandsmitglied und hat mit dem Bau unzähliger Bühnenbilder das Erscheinungsbild des Vereins entscheidend mitgestaltet. Beide sind aus dem Vereinsleben nicht wegzudenken. So wurde der Jubiläumsabend nicht nur zu einem Rückblick auf 40 erfolgreiche Jahre, sondern vor allem zu einem würdigen Fest der Gemeinschaft, des Zusammenhalts und der Leidenschaft für das Theater.
Zwei HCA-Läuferinnen brechen gerade aus dem Wald hervor. (Bild: Ralph Huber)

HCA beim RatsRun mit Rekordbeteiligung

Zum dritten Mal in Folge nahm das HCA-Gymnasium am RatsRun in Sulzbach-Rosenberg teil und stellte dabei mit 81 angemeldeten Teilnehmern im 10-Kilometer-Hauptlauf einen neuen Schulrekord auf. Bei Temperaturen von über 32 Grad Celsius und einem herannahenden Gewitter waren die Bedingungen herausfordernd – beste Voraussetzungen für einen unvergesslichen und abenteuerreichen Hindernislauf. Da in diesem Jahr kein Kids-Run angeboten wurde, stellten sich alle Teilnehmenden der anspruchsvollen 10-Kilometer-Strecke mit ihren zahlreichen Steigungen, unwegsamen Passagen sowie Kletter-, Matsch- und Kriechhindernissen. Besonders erfreulich war für das Organisationsteam um Sportlehrer Ralph Huber, dass sich auch zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufe dieser Herausforderung stellten und einen sportlichen Sommertag dem Freibad vorzogen. Ein besonderes Highlight war die erstmalige gemeinsame Teilnahme der Sulzbach-Rosenberger Schulen HCA-Gymnasium, Walter-Höllerer-Realschule und Krötensee-Mittelschule. Unter dem Teamnamen „School Rats SuRo” ging eine komplette Startwelle mit rund 150 (!) Teilnehmenden an den Start. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 wurden dabei von engagierten Lehrkräften und Eltern begleitet und unterstützt. Die Strecke verlangte den Läuferinnen und Läufern einiges ab, doch die Stimmung blieb während des gesamten Tages hervorragend. Spätestens im Ziel wich die Anstrengung der Freude über das Erreichte. Bei kühlen Getränken und Bratwurstsemmeln wurde anschließend die Siegerehrung gefeiert – stilecht nach einer ersten Reinigung in den Umkleiden des SV Loderhof. Aufgrund einsetzenden Regens und eines aufziehenden Gewitters musste die Siegerehrung zwar vorgezogen und verkürzt werden, die willkommene Abkühlung wurde von den Teilnehmenden jedoch gerne angenommen.
Heuer haben wir unsere Zelte mal etwas anders aufgebaut. (Bild: Melanie Leutenberger)

Back to the roots

Am Freitag, den 19. Juni, machte sich eine kleine Gruppe des VCP Weiden auf den Weg zu einem gemeinsamen Sommerwochenende im Wald. Bei bestem Wetter und mit viel Vorfreude starteten wir am Nachmittag vom Pfadfinderheim aus und wanderten die rund fünf Kilometer bis zu unserer Hütte. Da die Temperaturen sommerlich waren, hatten wir natürlich genügend Getränke dabei und waren mit Sonnencreme und Kopfbedeckungen gut vorbereitet. An der Hütte angekommen, ging es zunächst an den Zeltaufbau. Dabei kamen verschiedene Zelttypen zum Einsatz, deren Aufbau wir bereits in den Gruppenstunden geplant und besprochen hatten. Der Abend klang ganz klassisch am Lagerfeuer aus. Neben vielen Gesprächen durfte natürlich auch eine Runde Werwolf nicht fehlen. So verging die Zeit wie im Flug. Am Samstag bekamen wir Besuch von unseren jüngeren Pfadfindern. Gemeinsam verbrachten wir einen abwechslungsreichen Tag mit Spielen, einer Wasserschlacht und verschiedenen Aktionen. Für jeden war etwas dabei, sodass keine Langeweile aufkam. Zum Abschluss des Tages wurde gemeinsam gegrillt. Dazu gab es Stockbrot und jede Menge gute Stimmung. Besonders schön war die Atmosphäre am Lagerfeuer, wo gleich drei Gitarren zum Einsatz kamen und für musikalische Unterhaltung sorgten. Am Sonntag machten wir uns schließlich auf den Rückweg. Zwar waren die Beine nach dem Wochenende etwas müde, dafür nahmen wir viele schöne Erinnerungen, neue Eindrücke und einige lustige Geschichten mit nach Hause. Am Pfadfinderheim wurden wir bereits von unseren Eltern erwartet. Für alle Beteiligten war es ein gelungenes Wochenende, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Du bist zwischen 11 und 18 Jahre alt und findest interessant was wir so machen? Dann melde dich doch einfach bei uns unter: melanie.leutenberger@fichtels.de
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