Peter Seidl hat die KABler und Gäste mitgenommen auf seinem Jakobsweg vor der Haustüre. (Bild: Hildegard Zimmer-Sperl)

Mein Jakobsweg vor der Haustüre

„Mein Jakobsweg vor der Haustüre“ – Legenden, Fakten, Funde am Weg, war das Thema eines Vortrags von Peter Seidl, dem ehemaligen Schulleiter des Erasmus-Gymnasiums und Stadtführer, bei der KAB Hl. Dreifaltigkeit. Beschrieben hatte er seine Etappen von Schwandorf nach Ensdorf, Ensdorf nach Hohenburg und Hohenburg nach Kastl und hat diese mit eindrucksvollen Bildern auf und neben dem Weg, sowie die Jakobuskirchen in Schwandorf, Ensdorf und Hohenburg belegt. Der Jakobusweg ist der wohl bekannteste Pilgerweg der Welt, denn seit dem Mittelalter führt der Pilgerweg Menschen nach Santiago des Compostela in Spanien, wo der Überlieferung nach, die Überreste des Heiligen Jakobus ruhen. Der Jakobusweg ist heute nicht nur ein spirituelles Erlebnis, sondern eine kulturelle und körperliche Herausforderung, die Menschen als aller Welt anzieht und heute UNESO-Weltkulturerbe ist. Meist ist mit dem Weg der Pilgerweg in Nordspanien gemeint. Tatsächlich ist der Jakobsweg jedoch ein Wegenetzwerk, das viele verschiedenen Pilgerwege in Europa umfasst. Diese Wege können auch vor der Haustüre beginnen, auch wenn die Wege nicht mit den typischen kleinen Muscheln markiert sind. Die Gründe sind vielfältig, warum Menschen pilgern und den Jakobsweg gehen, auch viele die nur dem Alltag entfliehen wollen, Ruhe in der Natur finden oder um Gleichgesinnte treffen. Peter Seidl konnte viel Wissenswertes über den Ursprung berichten, aber auch Zusammenhänge politischer und wirtschaftlicher Einflüsse des Jakobsweg.
Rektorin Friederike Bösl wurde vom Fördervereinsvorsitzenden Karl-Heinz Stoppa (zweiter von rechts) verabschiedet. Bösl dankte den Partnern in der Schulleitung, Julia Kopp (zweite von links) und Peter Grosser (rechts). (Bild: Elfriede Weiß)

Förderverein verabschiedet geschätzte Rektorin Friederike Bösl

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Doktor-Eisenbarth-Schule wurde Rektorin Friederike Bösl verabschiedet. „Sie haben unsere Grund- und Mittelschule mit sehr großem Einsatz sehr umsichtig, verantwortungsbewusst und mit viel Gefühl und Herz geleitet”, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Stoppa. Ihre Führungskompetenz, ihre Menschlichkeit und ihre unermüdliche Arbeit hätten die „Vorzeigeschule Oberviechtach” zu einem Ort gemacht, „an dem Wissen, Werte und Gemeinschaft gezielt aufeinander treffen”. „Ihre Arbeit hat uns gelehrt, dass zwischenmenschliche Beziehungen, Zusammenhalt, Verlässlichkeit, Vertrauen und Wertschätzung wichtig sind”, so Stoppa weiter. Im Namen des Fördervereins wünschte er Gesundheit und Erfüllung in ihrem Beruf. „Wir danken Ihnen, dass Sie bei uns waren”, sagte er und überreichte einen Blumenstrauß. „Ich war sehr gerne hier”, bekräftigte die Rektorin, die im ersten Jahr die drei Schulen Oberviechtach, Teunz und Winklarn führte, und im zweiten Jahr die Grundschule leitete und die Mittelschule Oberviechtach mitführte. Ihr Dank galt den Partnern in der Schulleitung, besonders Rektorin Julia Kopp und Konrektor Peter Grosser. Die scheidende Rektorin hob die gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein hervor: „Mit so einem engagierten ehrenamtlichen Förderverein macht die Zusammenarbeit Freude. Dieser Förderverein ist einmalig und sucht seinesgleichen.”
Bei den Neuwahlen des Fördervereins der Doktor-Eisenbarth-Schule wurde das Vorstandsteam mit den tragenden Säulen Karl-Heinz Stoppa (Mitte), Lydia Eckert (links) und Mathilde Wolf (fünfte von links) wiedergewählt. (Bild: Elfriede Weiß)

20 Jahre Förderverein Doktor-Eisenbarthschule: Rückblick und Erfolge

Der Förderverein der Doktor-Eisenbarthschule ist aus dem Schulleben nicht mehr wegzudenken. Dies wurde anläßlich der Jahreshauptversammlung deutlich, zu der Karl-Heinz Stoppa neben den Mitgliedern besonders die Schulleitungen der Grund- und Mittelschule, den ehemaligen Rektor Werner Winderl sowie das Personal der Offenen Ganztagsschule (OGTS) begrüßte. Der Vorsitzende machte deutlich, welche große Unterstützung der Förderverein in Projekten und Aktionen für die Schülerinnen und Schüler bietet. Am 16. März 2006 gegründet, kann der Verein heuer das 20-jährige Bestehen feiern. Stoppa warb für die Mitgliedschaft, die nur 12 Euro pro Jahr beträgt und die Basis für die finanzielle Unterstützung der Schüler bietet. Als Träger der Offenen Ganztagsschule beschäftigt der Förderverein 16 Betreuungskräfte, von denen Sandra Götz als Leiterin für die OGTS der Grundschule und Anita Stangl als Leiterin für die Mittelschule fungiert. „Für Personalkosten steht uns in diesem Schuljahr ein Budget von 376165 Euro zur Verfügung”, so Stoppa. Großen Dank sprach er an zweite Vorsitzende und Kassenwartin Lydia Eckert sowie an Schriftführerin Mathilde Wolf aus. Lydia Eckert nannte Spenden in Höhe von 4850 Euro und 3299 Euro an Mitgliedsbeiträgen der 190 Mitglieder, die für Klassenfahrten, Theater-AG, Theaterprojekte und das Trommelprojekt verwendet wurden. Rektorin Friederike Bösl berichtete vom Alltag der 187 Schulkindern in acht Klassen. Die OGTS werde gut angenommen, 51 Kinder besuchen die Kurzgruppe bis 14 Uhr, und 38 sind bis 15.45 Uhr an der Schule. Die Angebote wolle man noch ausbauen. Ab kommendem Schuljahr gibt es auch am Freitag bis 16 Uhr Ganztagsbetreuung an der Grundschule. Knapp 300 Kinder in 15 Klassen werden von Rektorin Julia Kopp an der Mittelschule geführt. Bläserklasse, Schwimmunterricht und tschechische Sprache sind nur einige Angebote an der Schule, die der Förderverein sponsert. Glückwünsche zum 20-jährigen Jubiläum kamen von Bürgermeister Rudolf Teplitzky, der für das großartige Engagement dankte und die Neuwahlen durchführte. Das bewährte Führungsteam wurde für weitere drei Jahre wiedergewählt.
Bürgermeister Armin Bulenda (links) dankte allen Teilnehmern und gratulierte den Marktmeistern bzw. Siegern zu ihren sportlichen Erfolgen. Schützen-Marktmeister 2026 wurde Christoph Baier (mit Scheibe). Weiterer Dank des Bürgermeisters galt den Organisatoren Schützenmeisterin Claudia Kraus (Siebte von links) sowie Sportleiter Johannes Hanauer (rechts) für das Ausrichten der Meisterschaft mit ihrem Team.  (Bild: Peter Garreiss)

Der Schützen-Marktmeister 2026 heißt Christoph Baier - Insgesamt 145 Schützinnen und Schützen kämpften um die Titel

Die Marktmeisterschaft 2026 wurde auf der Schießanlage des Schützenvereins Loisbachtal Heumaden e. V. ausgetragen. Sportlich und verbissen kämpften die Schützen bereits seit Wochen um Teiler und Titel. Dabei wurden viele außergewöhnlich gute Leistungen erzielt. An den Kämpfen nahmen 145 Schützinnen und Schützen teil. Wertvolle Geld und Sachpreise warteten auf die Gewinner. Sie kamen von den Schützenvereinen Loisbachtal Heumaden, SV Sankt Georg Etzgersrieth, „In Treue fest“ Gebhardsreuth-Grub-Isgier und der SG Moosbach 1925 Moosbach. Zur Proklamation der Meister hatte Bürgermeister Armin Bulenda alle Schützen der Marktgemeinde Moosbach in das Schützenhaus des SV Loisbachtal nach Heumaden eingeladen. Den Auftakt mit einem Promi-Schießen machten Pfarrer Udo Klösel und Moosbachs Bürgermeister Armin Bulenda mit einem symbolischen Ehrenschuss der allerdings „Ins Blaue ging“. Im Luftgewehr wurde Franziska Stahl (Heumaden) Schülermarktmeister mit 86 Ringen vor Johanna Lorenz (Gebhardsreuth) mit 85 Ringen. Jugendmarktmeister im Luftgewehrschießen wurde Magdalena Seegerer (Heumaden) mit 94 Ringen. Die Alters-/Seniorenmarktmeisterschaft Luftgewehr holte sich Claudia Kraus mit 94 Ringen. Marktmeister mit der Luftpistole wurde Andreas Kappl (Gebhardsreuth-Grub-Isgier) mit 95 Ringen. Damenmarktmeister mit dem Luftgewehr wurde Nicole Baier (Gebhardsreuth-Grub-Isgier) mit 96 Ringen. Die Schützenmarktmeisterschaft im Luftgewehrschießen holte sich Christoph Baier mit 99 Ringen. Die meisten Schüler- und Jugendteilnehmer kamen vom Schützenverein Gebhardsreuth (9), Etzgersrieth und Moosbach (je 4) und Heumaden (15). Den Wettbewerb „Pokal Schüler-/Jugendklasse“ gewann Johannes Wittmann mit 33,8 Teiler (Moosbach). Die Promi-Scheibe des Bürgermeisters holte sich Christian Ach (Etzgersrieth) mit einen 424,7 Teiler. Vorgegeben waren 425,1). Die Promi-Scheibe von Pfarrer Udo Klösel gewann Michael Guttenberger (Moosbach) mit einem 810,8 Teiler (vorgegeben waren 814,9 Teiler). 133 Schützen kämpften um die Bürgermeister und Pfarrer-Scheibe. Die Brotzeitscheibe ging an Petra Kick (Heumaden) mit 87 Ringen.
Die Abendklänge mit den Z´s von oben in der Abendsonne.  (Bild: Sandra Klein)

„Schnallts enk o und trinkts nommal“

Pünktlich zu Beginn der „Schönseer Abendklänge“ um 19:30 Uhr zeigte sich über dem CeBB-Areal ein strahlend blauer Himmel. Entsprechend sonnig war die Laune der „Z´s“ und der rund 120 Gäste, die sich sogar rund um den Kurpark platzierten. Mit den Worten „Schnallts enk o und trinkts nommal“ holte Reinhard Zilk, einer der drei Stars des Abends, das Publikum ab - in einen Musikabend der Extraklasse. Gemeinsam mit Marina und Carolin zog er die Zuhörer vom ersten Ton an in den Bann. 3. Bürgermeister Josef Fleißer unterbrach das Konzert nur für eine kurze Begrüßung und dankte allen Beteiligten, bevor Gesang, Gitarre, Steirische, Kontrabass und Bariton die Ohren der Musikliebhaber weiter verwöhnten. Stücke wie „Ein Tag, wie ich ihn mag“ sorgten schnell für eine Mitmach-Stimmung in den Gästereihen. Die Interaktionen des Kapellenchefs mit dem Publikum ließen jede Schüchternheit vergessen, sodass nicht nur geklatscht und geschunkelt, sondern auch lauthals mitgesungen wurde. Selbst der vierbeinige Stammgast Toby machte Reinhards berühmten Juchzern Konkurrenz. Als sich das für den Abend vorbereitete Repertoire, „fufzea Stickla“, dem Ende neigte, war das Publikum noch lange nicht geneigt, den Abend zu beenden. Die Rufe nach einer Zugabe wurden immer lauter und das Trio erfüllte noch einen Wunsch: „Sierra Madre“. Doch auch damit war es nicht getan – das begeisterte Publikum bekam nicht genug von dem Wohlfühlabend. Erst, als nachdem „Der Mond hält seine Wacht“ gespielt war und „Fliege mit mir in die Heimat“ eine eindeutige Botschaft vermittelte, zeigten die Gäste Erbarmen und entließen „Die Z´s“ in den Feierabend.
Schüleraustausch verbindet seit 35 Jahren - Ungarische Gäste im Landratsamt empfangen. (Bild: Marcel Weidner)

Schüleraustausch verbindet seit 35 Jahren – Ungarische Gäste im Landratsamt empfangen

Im Rahmen des langjährigen Schüleraustauschprogramms zwischen dem Gymnasium Neustadt an der Waldnaab und dem Török-Ignác-Gimnázium in Gödöllő in Ungarn empfing Landrat Andreas Meier am Montag, 15. Juni 2026, eine Gruppe von 24 Schülerinnen und Schülern sowie zwei Lehrkräfte aus Ungarn in der Schlosskapelle des Landratsamtes Neustadt an der Waldnaab. Gemeinsam mit Schulleiter Francisco García und Studiendirektor Markus Staschewski begrüßte der Landrat die Gäste aus der rund 30 Kilometer von Budapest entfernten Stadt Gödöllő. Die Schulpartnerschaft zwischen beiden Gymnasien besteht bereits seit dem Jahr 1991 und zählt damit zu den traditionsreichsten internationalen Austauschprogrammen der Region. In seinem Grußwort stellte Landrat Andreas Meier den Landkreis Neustadt an der Waldnaab, seine Geschichte sowie die vielfältigen Aufgaben des Landratsamtes vor. Dabei erläuterte er auch die Rolle von Kreistag und Landrat sowie die Bedeutung kommunaler Selbstverwaltung. Besonders hob er den Wert internationaler Begegnungen hervor: „Schüleraustauschprogramme ermöglichen es jungen Menschen, andere Kulturen kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu schließen. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum europäischen Gedanken und zum gegenseitigen Verständnis.“ Die Austauschbegegnung findet seit mittlerweile 35 Jahren jährlich statt. Jeweils im Herbst reisen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neustadt nach Ungarn, während im Frühjahr der Gegenbesuch der ungarischen Jugendlichen erfolgt. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht dabei besonders intensive Einblicke in den Alltag und die Kultur des jeweiligen Gastgeberlandes. Ergänzt wird das Programm durch gemeinsame schulische, kulturelle und gesellschaftliche Aktivitäten. Ein besonderer Moment des Empfangs war die Ehrung der ungarischen Lehrerin Csikósné Hunics. Sie organisiert den Schüleraustausch auf ungarischer Seite bereits zum 15. Mal und hat ihn auch davor schon mehrmals begleitet. Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Landrat Andreas Meier eine Urkunde für ihr langjähriges Engagement. Die kontinuierlich hohen Teilnehmerzahlen seien ein Beleg für die Attraktivität und Bedeutung des Austauschprogramms. Studiendirektor Markus Staschewski, der den Austausch am Gymnasium Neustadt betreut, bedankte sich für den Empfang im Landratsamt und die Unterstützung des Landkreises. Die langjährige Partnerschaft habe bereits vielen jungen Menschen wertvolle Erfahrungen ermöglicht und zahlreiche Freundschaften hervorgebracht. Zum Abschluss des Empfangs wünschte Landrat Meier den Gästen noch viele schöne Eindrücke im Landkreis Neustadt an der Waldnaab und einen weiterhin gelungenen Aufenthalt. Zur Austauschbegegnung zwischen dem Török-Ignáz-Gimnázium und dem Gymnasium Neustadt an der Waldnaab ist festzuhalten, dass das erste Austauschprogramm im Jahr 1991 stattfand. Jedes Jahr nehmen etwa 20 bis 24 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Neustadt an der Waldnaab daran teil. Jeweils im Oktober erfolgt die Fahrt der deutschen Schülerinnen und Schüler nach Gödöllő in Ungarn. Ende April oder Anfang Mai findet der Gegenbesuch der ungarischen Schülerinnen und Schüler statt. Jedes Austauschprogramm steht unter einem aktuellen Thema oder Motto.
Bürgermeister Florian Reger, Kindergartenleitung Gabi Schönberger, stellvertretender Landrat Hans Prechtl, Hortleitung Lena Schuller und Naturpark-Rangerin Anna Spiller. (Bild: Stefanie Fröhlich)

Natur erleben, Heimat verstehen

Naturpark-Kitas St. Martin: Rezertifizierung und Erstzertifizierung feierlich überreicht In der Kindertagesstätte St. Martin in Pfreimd lag spürbare Aufregung in der Luft – und jede Menge Stolz. Denn, die Auszeichnung als „Naturpark-Kita” wurde an den Kindergarten mit Krippe St. Martin zum wiederholten Male und an den Schülerhort erstmalig überreicht. Damit dürfen sich nun beide Einrichtungen für den Gültigkeitszeitraum von fünf Jahren Teil eines besonderen Bildungsnetzwerks nennen, das Kindern originäre Natur- und Heimaterfahrungen in ihrer direkten Umgebung ermöglicht. Feierlich eröffnet wurde die Veranstaltung von den Krippenkindern, die ihre Gäste mit einem fröhlichen Begrüßungslied willkommen hießen. Schon hier wurde deutlich: Natur ist hier Teil des Alltags und jeder Käfer und jede Raupe werden wertgeschätzt. Was ist eigentlich ein Naturpark? Ein Naturpark ist ein Großschutzgebiet, in der Natur, wirtschaftliche Nutzung, Erholung und nachhaltige Entwicklung gemeinsam gedacht werden. Der Naturpark Oberpfälzer Wald sorgt dafür, dass die Kulturlandschaft und ihre Arten bewahrt werden und gleichzeitig nutzbar und erlebbar sind. Genau hier setzen die Naturpark-Kitas an: Sie bringen Kindern die Natur direkt vor der Haustür näher – spielerisch, fundiert und zukunftsorientiert. Kooperationen, die Natur vertraut machen Kindergartenleiterin Gabi Schönberger blickte in ihrer Ansprache auf fünf intensive Jahre der ersten Zertifizierungsdauer zurück. Dabei wurde deutlich: Natur- und Umweltbildung ist längst ein fester Bestandteil des pädagogischen Alltags geworden. Die enge Zusammenarbeit mit dem Naturpark Oberpfälzer Wald sowie vielen regionalen Partnern bildet dafür das Fundament. So geht nicht nur die Rangerin des Naturparks regelmäßig auf Entdeckungstour mit den Kindern und dem Team, sondern es entstand auch ein gemeinsames Projekt mit dem Obst- und Gartenbauverein mit dem Thema „Von der Blüte bis zum Apfel”. Der Oberpfälzer Waldverein ermöglichte Aufenthalte am Eixlberg, während die Hegegemeinschaft Wissen über „Tiere unseres Waldes” vermittelte. Auch engagierte Privatpersonen und Gruppen wie die „Grüne Truppe” trugen dazu bei, dass Natur praktisch erlebbar wird – etwa bei Baumpflanzaktionen, der Pflege des Gartens oder der Befüllung des Hochbeets. Der Schülerhort beteiligte sich zudem an Projekten des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV). Im Programm der Naturpark-Kita spielen neben der Natur auch Kultur und Geschichte eine Rolle: Im Museum Pfreimd und im Freilandmuseum erfuhren die Kinder, wie Menschen früher lebten, arbeiteten und spielten – und wie viel enger ihr Alltag mit Natur verbunden war. Auch die Erwachsenen lernen fleißig dazu Hortleitung Lena Schuller zeigte in einer Präsentation, wie vielfältig die Projekte der vergangenen Jahre waren. Und nicht nur die Kinder lernen kontinuierlich über ihre Umwelt. Fortbildungen im Bereich Natur- und Waldpädagogik sorgten dafür, dass das pädagogische Personal der Einrichtungen spannende Inhalte auch selbst immer wieder neu und fundiert vermitteln kann, an Kinder und Eltern. Auszeichnung als Auftrag für die Zukunft Nach dem Rückblick folgte der feierliche Moment: Der stellvertretende Landrat Hans Prechtl überreichte gemeinsam mit Bürgermeister Florian Reger die Zertifikate. Die Wertschätzung war groß – ebenso wie der Blick nach vorn. Denn die Zertifizierungen sind nicht nur eine Bestätigung, sondern auch ein Versprechen: Kindern soll weiterhin ermöglicht werden, ihre Umwelt aktiv zu entdecken, Zusammenhänge zu verstehen und eine echte Verbindung zu ihrer Heimat aufzubauen. Beim anschließenden Beisammensein wurde genau darüber gesprochen – über gemeinsame Projekte, neue Ideen und die Bedeutung, Natur und Kultur für Kinder verständlich und erlebbar zu machen.
Angehörige im Zentrum. (Bild: Josef Schaumberger)

Pflegende Angehörige sichern Versorgung

Laut dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention werden in Bayern acht von zehn Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt, meist von ihren Angehörigen. Das Thema Pflege war Mittelpunkt der Monatsversammlung Juni der ver.di Senioren (Post, Spedition und Telekom) im Café Mitte, Am Stockerhutpark in Weiden. Als Referent führte Andreas Wagmüller (Leiter der Fachstelle für pflegende Angehörige) bei der Caritas-Sozialstation in Vohenstrauß durch den Vortrag. Die soziale Pflegeversicherung ist eine tragende Säule in der Sozialversicherung. Wann pflegebedürftige Menschen Leistungen aus der Versicherung bekommen und welche Leistungen das sind, hängt von der Dauer der Pflegebedürftigkeit, vom Pflegegrad und von der Art der Pflege ab. Die pflegenden Angehörigen übernehmen eine Mammutaufgabe, die ihnen viel abverlangt. Häufig geraten sie an ihre Grenzen, ihre eigenen Bedürfnisse rücken in den Hintergrund und die Versorgung und Pflege des Angehörigen wird zum Lebensmittelpunkt. Aus diesem Grund haben die ILE-Kommunen im Naturparkland Oberpfälzer Wald gemeinsam mit der Caritas-Sozialstation Vohenstrauß eine Fachstelle für pflegende Angehörige ins Leben gerufen. Eines der Ziele der Fachstelle ist es, die psychische und physische Gesundheit der Pflegenden zu erhalten und die häusliche Situation stabil zu halten. Erreicht wird dies durch eine Beratung in allen Anliegen rund um die Pflege und Betreuung zu Hause sowie zur Pflegeversicherung. Die Fachstelle unterstützt außerdem bei anfallendem Schriftverkehr sowie Antragstellungen. Zudem werden alle notwendigen Kontakte zu den vorhandenen Hilfsangeboten, Pflegeeinrichtungen und Vereinen hergestellt und miteinander verknüpft. Die Fachstelle führt Sprechstunden in den jeweiligen Rathäusern vor Ort, Termine zu anderen Zeiten oder Hausbesuche sind nach Absprache möglich. Ebenfalls sind Online-Termine möglich.
130 Jahre FFW Zinst . (Bild: Florian Bayer)

Drei Tage Ausnahmezustand in Zinst
Feuerwehr feiert 130-jähriges Bestehen

Mit einem rundum gelungenen Festwochenende hat die Freiwillige Feuerwehr Zinst ihr 130-jähriges Bestehen gefeiert. Bei bestem Sommerwetter strömten zahlreiche Besucher aus der Region nach Zinst, um gemeinsam mit den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden dieses besondere Jubiläum zu begehen. Den Auftakt bildete am Freitag die Rocknacht mit der Band „F.U.C.K.“, die das voll besetzte Festzelt bis spät in die Nacht zum Beben brachte. Ausgelassene Stimmung und friedliches Feiern prägten den ersten Festabend. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Tradition. Eindrucksvoll angeführt von der Jugendblaskapelle Kemnath zog der Kirchenzug durch die Ortschaft. Die jungen Musiker überzeugten mit einem professionellen Auftritt und verliehen dem Festzug einen würdigen musikalischen Rahmen. Beim Festgottesdienst wurde die neue TS der Feuerwehr gesegnet. Die moderne Pumpe ersetzt ein über Jahrzehnte hinweg zuverlässig eingesetztes Vorgängermodell und stellt einen weiteren wichtigen Schritt für die Zukunft der Wehr dar. In ihren Grußworten würdigten die Ehrengäste die Bedeutung des Ehrenamtes. Bürgermeister Marco Pscherer bezeichnete die Feuerwehren als Stützen des gesellschaftlichen Lebens. Landrat Hubert Schicker dankte den Aktiven für ihren Einsatz und überreichte der Wehr eine Spende. Für Highlight sorgte der Landrat anschließend selbst, als er gemeinsam mit der Kapelle noch ein Musikstück spielte. Am Abend sorgte Hansi Reitmeier bei „Tracht meets FFW Zinst“ für beste Unterhaltung und ein erneut voll besetztes Festzelt. Zu einem emotionalen Höhepunkt entwickelte sich der Familiennachmittag am Sonntag. Zahlreiche ehemalige Bewohner aus Zinst, Altensteinreuth und Unterwappenöst waren in ihre Heimat zurückgekehrt. Die Verantwortlichen der Feuerwehr Zinst zeigten sich mit dem Verlauf des Festes äußerst zufrieden. Dank monatelanger Vorbereitung und zahlreicher Helfer wurde das Jubiläum zu einem eindrucksvollen Zeichen für Gemeinschaft, Tradition und gelebtes Ehrenamt.
Die beiden Vorsitzenden Sonja Heindl und Christine Sommer mit der Gewinnerin Christine Ryba und der Losfee Raphael. (Bild: Conny Siller)

70 Jahre Frauenbund: KDFB Münchenreuth feiert mitreißendes Jubiläum

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) in Münchenreuth blickt auf sieben Jahrzehnte Vereinsgeschichte zurück und das wurde am vergangenen Wochenende gebührend gefeiert. Trotz anfänglichen Regenwetters am Freitag verwandelte sich das Festgelände in einen wahren Publikumsmagneten, der von groß bis klein für beste Laune sorgte. Schon am ersten Festtag herrschte im beheizten Festzelt eine fantastische Partystimmung. Das ungemütliche Wetter tat der Feierlaune keinen Abbruch – im Gegenteil: Man konnte die Freude in den Gesichtern der zahlreichen Besucher ablesen. Ein absolutes Highlight des Abends war die mit viel Liebe zum Detail aufgebaute Retro-Bar. Hier gaben sich die „Retro-Rosi“, die „Hotte-Lotte“, der „Coole-Kone“ und die „Unschuldige-Uschi“ ein geselliges Stelldichein. Für die perfekten Rhythmen und super Stimmung sorgte DJ Lisa. Mit einem hervorragenden Gespür für die Hits der letzten 70 Jahre ging sie gezielt auf die Wünsche aus dem Publikum ein. „Wahnsinn, den Hit habe ich schon ewig nicht mehr gehört!“, war an diesem Abend ein oft gehörter und begeisterter Ausruf. Am Sonntag zeigte sich dann auch das Wetter von seiner besten Seite. Die 83 Mitglieder des Vereins freuten sich über Sonnenschein und zahlreiche Gäste, die bereits am Vormittag zum feierlichen Gottesdienst angereist waren. Pfarrer Anton Witt und der Jugendchor aus Münchenreuth hatten den Gottesdienst besonders festlich gestaltet. Die musikalische Darbietung der Jugendlichen legte die Messlatte hoch und ließ die Festgäste staunen. Das sehr gut gefüllte Festzelt lud im Anschluss zum Verweilen ein. Bei leckerem Essen und einer lockeren Atmosphäre genossen die Besucher den Tag bei netten Gesprächen und musikalischer Umrahmung. Für zünftige Unterhaltung sorgten Jakob Siller und Tobias Forster, die mit ihrer Steirischen Harmonika und dem Tenorhorn aufspielten. Neben einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen und Torten, die am Nachmittag reißenden Absatz fanden, war die Tombola der absolute Höhepunkt des Sonntags. Insgesamt 60 Gutscheine wurden unter den Festgästen verlost. Die größte Überraschung des Tages glückte jedoch bei der Ziehung des Hauptpreises: Ein exklusiver Wellnesstag für zwei Personen auf dem Heindlhof. Die Freude der strahlenden Gewinnerin über den Hauptpreis war ihr deutlich anzusehen. Ein rundum gelungenes Festwochenende, das den Mitgliedern und Gästen noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.
Mitarbeitende des LAELKB beim Betriebsausflug in Buchhof. (Bild: Gerda Stollner)

Archivschätze aus Nürnberg zeigen Flierls Wirken von Neuendettelsau über Australien bis Papua-Neuguinea

Das Team des Landeskirchlichen Archivs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern besuchte am 10. Juni im Rahmen eines Betriebsausflugs das Johann-Flierl-Museum in Fürnried. Im Mittelpunkt standen die Lebensgeschichte des Missionars Johann Flierl sowie die enge Verbindung zwischen Museumsarbeit und archivischer Quellenforschung. Begleitet wurde die Gruppe von Gerda Stollner, die durch die Dauerausstellung im ehemaligen Schulhaus führte. Zu den Gästen zählten unter anderem die Leiterin des Landeskirchlichen Archivs, Dr. Alexandra Lutz, sowie ihr Stellvertreter Dr. Daniel Schönwald, der den Ausflug organisiert hatte. Die Ausstellung dokumentiert Leben und Wirken Johann Flierls, der von seiner Oberpfälzer Heimat aus zu einem der bedeutendsten Missionare der Neuendettelsauer Mission wurde und in Australien sowie Papua-Neuguinea wirkte. Grundlage der Ausstellung sind zahlreiche historische Quellen, die über viele Stunden hinweg im Landeskirchlichen Archiv in Nürnberg recherchiert und ausgewertet wurden. Für die Auswahl der Exponate sichteten die Mitarbeitenden umfangreiche Archivbestände. Dazu zählen Flierls Tagebücher, frühe Wörterbücher, zahlreiche Briefe sowie Berichte und Korrespondenzen mit der Missionsanstalt in Neuendettelsau, der Kolonialverwaltung in Berlin und Behörden in Australien und Amerika. Die Führung machte deutlich, wie diese Dokumente dazu beitragen, die Lebensstationen des Missionars nachzuzeichnen und historische Zusammenhänge verständlich zu machen. Nach dem Museumsbesuch führte eine Wanderung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Geburtshaus Johann Flierls im nahegelegenen Buchhof. Die Verbindung von Ausstellung und Originalschauplatz eröffnete zusätzliche Einblicke in die Herkunft und Prägung des Missionars. Den Abschluss des Ausflugs bildete eine gemeinsame Einkehr im Gasthaus Färber in Fürnried. Anschließend setzte die Gruppe ihre Reise in Richtung Sulzbach-Rosenberg und Amberg fort. Der Besuch verdeutlichte eindrucksvoll, wie eng Archivarbeit, historische Forschung und museale Vermittlung zusammenwirken, um das Erbe Johann Flierls für heutige und kommende Generationen lebendig zu erhalten.
Pfarrer Ronald Liesaus mit Lektorin Michsela Wolfinger. (Bild: Dr. Manfred Bauer)

Fronleichnam in Altenstadt/Vohenstrauß

Bei idealem Wetter feierte die Filialgemeinde am Sonntag, 08.06.2026 das Fronleichnamsfest mit einem festlichen Gottesdienst und einer beeindruckenden Prozession. Die große Beteiligung von Pfarrangehörigen zeigte eindrucksvoll die Lebendigkeit und den Zusammenhalt der Glaubensgemeinschaft. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Reinold Liesaus zelebriert. Die musikalische Gestaltung übernahm der Kirchenchor unter der Leitung von Claudia Gruber. Während der Prozession wurde die Gemeinde von einem Bläserensemble unter der Leitung von Johannes Gruber begleitet. Als Lektoren wirkten Michaela Wolfinger, Anja Gruber, Gisela Lang und Dr. Manfred Bauer mit. Besonders erfreulich war die große Beteiligung zahlreicher Vereine, Verbände und kirchlicher und kommunaler Gremien. An der Spitze gingen Kirchenpfleger Werner Hanauer und Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer mit den Mitgliedern der Gremien. Ein schönes Zeichen des Miteinanders setzte auch 3. Bürgermeister Alfons Raab, der gemeinsam mit Mitgliedern des Stadtrats an der Feier teilnahm. Seine Anwesenheit wurde von vielen als Ausdruck gegenseitiger Wertschätzung und Verbundenheit innerhalb der Stadtgemeinschaft wahrgenommen. Zahlreiche Ministrantinnen und Ministranten verliehen der Feier einen besonders festlichen Rahmen. Entlang des Prozessionsweges waren vier liebevoll gestaltete Altäre von Männerverein, Burschenverein, Ministranten und Frauenbund aufgebaut worden, die jeweils einen eigenen Schwerpunkt setzten. Die Fronleichnamsprozession stand unter dem Leitgedanken „Christus geht mit uns”. An den vier Altären wurde darüber nachgedacht, wie Christus die Menschen in ihren Familien, in Schule und Beruf, in Krankheit und Leid sowie auf dem Weg in die Zukunft begleitet.
Zweiter Kommandant Markus Lehner (v.r.), Vorsitzender Jürgen Bösl, Stellvertreter Stefan Schönberger gratulierten mit Bürgermeister Thomas Kleber (v.l.) und Zugführer Jürgen Merold dem neuen Ehrenmitglied Bernhard Kaiser zur Ernennung. (Bild: Karl Ziegler)

Bernhard Kaiser zum Ehrenmitglied der FFW Eslarn ernannt

In der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Böhmerwald“ begrüßte Vorsitzender Jürgen Bösl zahlreiche Mitglieder. Als Höhepunkt wurde Bernhard Kaiser für seine jahrzehntelangen Verdienste um die Wehr zum Ehrenmitglied ernannt. Die Ehrung nahm Vorsitzender Jürgen Bösl vor und die Laudatio hielt Zugführer Jürgen Merold. Der heute 67-jährige Bernhard Kaiser trat bereits am 1. Januar 1975 im Alter von 15 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Eslarn bei. Über nahezu fünf Jahrzehnte hinweg habe Kaiser außergewöhnliches Engagement gezeigt und sei als Maschinist sowie als Atemschutzgeräteträger stets an vorderster Front gestanden. „Leider konntest du die 50 Jahre aktive Dienstzeit aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht ganz erreichen“, sagte Bösl. Seine große Leidenschaft galt als gelernter Kfz-Mechaniker und Mechatroniker insbesondere der Feuerwehrtechnik und bei technischen Problemen fand er stets eine Lösung. Insgesamt 27 Jahre wirkte er im Vereinsausschuss der Feuerwehr mit und war Mitorganisator zahlreicher Veranstaltungen. Ein weiteres außergewöhnliches Projekt war der Abbau und Verkauf des gemeindeeigenen Skilifts am Stückberg. Auf Initiative von Bernhard Kaiser wurde die Anlage von einem Feuerwehrtrupp demontiert und anschließend per eBay nach Rumänien verkauft. Auch der gesellige Teil kam bei Kaiser nie zu kurz, wobei er beim Faschingszug „Fosnd Agrom“ mit seinem Lanz-Bulldog begeisterte. Zu Beginn dieses Jahres musste Bernhard Kaiser aufgrund der gesetzlichen Altersgrenze aus dem aktiven Feuerwehrdienst ausscheiden.
Unsere Erstkommunionkinder im Xperium St. Englmar (Bild: Beate Suttner)

Erstkommunionausflug der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen nach St. Englmar

Einen erlebnisreichen und rundum gelungenen Tag verbrachten die 32 Erstkommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft Mantel-Neunkirchen gemeinsam mit Pfarrer Thomas Kohlhepp und dem engagierten Erstkommunionteam bei ihrem Ausflug ins „Bayerwald Xperium -Die Welt der Wahrnehmung” in St. Englmar am 12. Juni 2026. Nach der Ankunft wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt und erkundeten bei einer spannenden Führung die faszinierende Erlebniswelt. Dabei gab es allerhand zu entdecken, auszuprobieren und zu hinterfragen. Naturwissenschaftliche Phänomene wurden nicht nur erklärt, sondern konnten anschließend an zahlreichen Mitmach-Stationen selbst erforscht werden. Mit großer Neugier wurde experimentiert, getestet, getüftelt und gestaunt. Manche Versuche sorgten für verblüffte Gesichter, andere für lautes Gelächter – und so zeigte sich schnell: Lernen macht besonders viel Spaß, wenn man selbst Hand anlegen darf. Die Begeisterung war groß und die Zeit verging wie im Flug. Auf der Heimfahrt durfte natürlich auch der inzwischen fast schon traditionelle Zwischenstopp bei McDonald's nicht fehlen. Dort wurden die Energiereserven wieder aufgefüllt und die schönsten Erlebnisse des Tages ausgiebig besprochen. Am Ende eines abwechslungsreichen Tages kamen die Kinder glücklich, zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zuhause an.
BGM Elisabeth Gruber, Gabi Mattula, Helga Löw, Pfarrer Wolfgang Bauer, Ute Rödel, Gemeindereferentin Elisabeth Harlander (Bild: Irene Bauer)

Wir feiern heut ein Fest

Mit diesem Motto feierten die Eltern-Kind-Gruppen der Pfarrei St. Antonius/ St. Wolfgang in Kümmersbruck ihr 30jähriges Bestehen. Nach einem Kleinkindergottesdienst und dem anschließenden Kirchkaffee luden die Leiterinnen der Gruppen, Frau Ute Rödel und Frau Helga Löw mit ihren Helferinnen zu Spiel- und Bastelangebote für Groß und Klein auf dem Kirchplatz ein. Vor 30 Jahren gründeten die damals jungen Mütter Angelika Hammer und Renate Amrhein die Gruppen in den kirchlichen Räumen. Neben der Kontaktaufnahme für Eltern und Kindern war es beiden Frauen wichtig, Themen die junge Eltern beschäftigen, gezielt in kleinen Gesprächen in die wöchentlichen Treffen und gemeinsamen Abendterminen einzubauen. Dafür absolvierten die Leiterinnen Schulungen, die von der Diözese Regensburg in Zusammenarbeit mit dem Frauenbund organisiert wurden. Das Angebot wurde sehr gut angenommen, so dass sich zeitweise bis zu 7 Gruppen in den extra für die Eltern-Kind-Arbeit ausgebauten Räumen unter der Kita St. Antonius trafen. Auch nach 30 Jahren treffen sich wöchentlich Mütter und Väter mit Kindern von 0-3 Jahren. Beim gemeinsamen Spielen, Basteln, Singen, lernen Kinder, Kontakt untereinander aufzunehmen und soziales Verhalten einzuüben. Mütter und Väter erhalten Anregungen für kindgerechte Beschäftigungen und tauschen ihre Erfahrungen aus. Die Gruppenstunden finden einmal pro Woche für zwei Stunden statt. Sie werden mit Spielen, Basteln, Liedern und vielem mehr gestaltet und machen sowohl den Kindern, als auch den Erwachsenen Spaß! Ein eigener Gesprächsabend, einmal im Vierteljahr, bietet zusätzlich Gelegenheit, sich intensiver mit aktuellen Themen zu beschäftigen. Momentan treffen sich in den Räumen drei Gruppen. Die Leiterinnen sind dankbar für die Unterstützung der Pfarrei und des Frauenbundes mit deren Hilfe ein solches Projekt hoffentlich noch viele Jahre bestehen kann.
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