Die Gruppe auf dem Mitterhof (Bild: Kerstin Frank)

Landwirtschaft im Landkreis Tirschenreuth – eine Fahrt der Demokratie-Werkstatt

Die „Demokratie-Werkstatt” des Netzwerks Inklusion unter der Leitung von Christina Ponader und Friedrich Wölfl ging dem Thema bei einer Fahrt am 25. April nach. 21 Teilnehmer:innen mit und ohne Behinderung nahmen am bewährten Format aus Information und praktischem Erleben teil. Start war im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Tirschenreuth mit Gerhard Gradl, dem Bereichsleiter Landwirtschaft und Schulleiter. Er gab einen Einblick in die Naturräume im Landkreis. Schwerpunkt im Landkreis ist die Milchviehhaltung. Er erläuterte anschaulich den Weg „von der Milch zum Glas“ und sprach von Laufställen und Öko-Prämie bei Weidehaltung, die Kosten für eine automatische Melkeinheit, die Rolle von Proteinen und Stickstoffen. Die Zahl der Betriebe sinkt insgesamt, aber die Produktivität steigt: 1949 ernährte ein Landwirt umgerechnet 10 Personen, 2023 sind es schon 147. In Deutschland können wir uns im Bereich der Landwirtschaft zu 80% selbst versorgen und müssen nur wenig importieren. Gefragt nach den gestiegenen Kontrollanforderungen, die viele Landwirte beklagen, antwortete er mit einem Perspektivwechsel. „Der Zusammenhang zwischen Kontrolle und Fördermitteln, Notwendigkeit von Planung, Nachhaltigkeit und eigener Kosteneffizienz ist nicht von der Hand zu weisen.“ Aus seiner Sicht hilft hier eine gute Informationsweitergabe und Qualifizierung.
Pfarrer Herbert Rösl mit dem liturgischen Dienst, den ausgeschiedenen und neuen Mitgliedern des PGR Pertolzhofen, und den verabschiedeten Ministranten.<br>Vorne von links: Elias Wicki, Marie Baumer, Patricia Landgraf, Lukas Biegerl, Rebecca Fuchs, Oberministrant Manuel Forster. Hintere Reihe von links: Pfarrer Herbert Rösl, Oberministrantin Johanna Betz, Renate Schneeberger, Maria Kühner, Erika Biegerl, Mesnerin Therese Fink, Christina Betz, Markus Zeitler und Sieglinde Reitinger. (Bild: Herbert Rösl)

Lob und Anerkennung für die Pfarrgemeinderäte und Ministranten aus Pertolzhofen

Beim Sonntagsgottesdienst in der Expositur Pertolzhofen fand Pfarrer Herbert Rösl viele lobende und anerkennende Worte für die ausscheidenden Pfarrgemeinderäte und Ministranten. Bei seinen Dankesworten an die Pfarrgemeinderäte stellte Pfarrer Rösl hervor, dass jedes Mitglied auf seine besondere Art und Weise dazu beigetragen hat, den Glauben an Jesus Christus zu bezeugen und durch ihre Mitgestaltung und Durchführung von Festen, Feiern, Veranstaltungen, Gottesdiensten und Andachten haben sie das Pfarrleben gefördert und geprägt. In der Dankesurkunde der Diözese Regensburg wurde erwähnt, wie lange sie dem Pfarrgemeinderat angehörten und es wurde darauf hingewiesen, dass sie in diesem Ehrenamt viel Zeit und Kraft aufwendeten, um sich für eine lebendige Kirche einzusetzen. Für ihr Engagement und ihre selbstlose Mithilfe sprechen wir ihnen Dank und Anerkennung aus. Frau Sieglinde Reitinger gehörte zwölf, Frau Christina Betz acht und Herr Markus Zeitler vier Jahre dem Pfarrgemeinderat Sachausschuss Pertolzhofen an. Im weiteren Verlauf wurden auch die neuen Mitglieder des Pfarrgemeinderates Pertolzhofen herzlich begrüßt. Im Rahmen dieser Feier wurden auch vier Ministranten verabschiedet, die sieben und sogar zehn Jahre als Ministrant/in in der Expositur St. Marien tätig waren. Pfarrer Herbert Rösl ging auf ihren Werdegang ein und stellte fest, dass sie in ihrem stets aktiven und sehr zuverlässigen Dienst, den sie als Ministranten ausgeübt haben, auf diese Weise wesentlich die Liturgie und deren Ablauf mitgestaltet haben. Er sprach ihnen einen ganz herzlichen Dank und ein aufrichtiges Vergelt’s Gott aus und überreichte eine Urkunde und an die neuen Oberministranten jeweils ein schön gestaltetes Bronze-Stehkreuz. Die Betreuerin der Ministranten, Frau Biegerl, fand ebenfalls sehr lobende Worte, stellte das große Engagement für die Ministrantengemeinschaft hervor, die die ausscheidenden Minis durch ihre verschiedenen Aktivitäten wesentlich mitgeprägt haben und überreichte jedem noch ein Geschenk. Frau Patricia Landgraf war zehn Jahre Ministrantin, die anderen Ministranten Frau Marie Baumer, Frau Rebecca Fuchs und Herr Lukas Biegerl, jeweils sieben Jahre. Am Schluss erhielten alle, die Pfarrgemeinderäte und die Ministranten, einen langanhaltenden Applaus.
Sommertanzgruppe der AWO Tanzgruppe Grün-Weiß Oberviechtach e.V. (Bild: Michael Welnhofer)

AWO Tanzgruppe Grün-Weiß fit für den Sommer

Wenn im östlichen Landkreis Schwandorf die Sommersaison beginnt, ist auch die Tanzgruppe Grün-Weiß des AWO-Jugendwerkes wieder regelmäßig im Einsatz. Die Gruppe gehört seit Jahren zum festen Bestandteil vieler Veranstaltungen in der Region und tritt unter anderem bei Bürgerfesten, Betriebsfeiern und kleineren oder großen Sommerveranstaltungen wie dem Seefest in Schönsee auf. Mit ihren Auftritten sorgt die Tanzgruppe für ein unterhaltsames Programm, ohne dabei auf große Inszenierung zu setzen. Gezeigt werden verschiedene Choreografien, die von klassischen Elementen bis zu moderneren Tanzstilen reichen. Dabei steht vor allem im Vordergrund, ein positives Lebensgefühl und „Sommervibes” zu verbreiten. Beim Publikum kommt das positive Gefühl auf jeden Fall an, denn die Darbietungen werden mit Applaus und Interesse an weiteren Auftritten belohnt. Auch für Veranstalter ist die Gruppe eine verlässliche Größe, wenn es um die Gestaltung eines abwechslungsreichen Programms geht. In den Sommermonaten ist die Tanzgruppe regelmäßig unterwegs und trägt damit zum kulturellen Leben im östlichen Landkreis Schwandorf bei. Wer die Gruppe für eine Veranstaltung anfragen möchte, kann dies unkompliziert tun: Buchungen sind telefonisch unter 0171 2820914 oder per E-Mail an awotanzgruppe@gmx.de möglich. Die AWO-Tanzgruppe Grün-Weiß zeigt damit, wie ehrenamtliches Engagement das Veranstaltungsangebot vor Ort sinnvoll ergänzen kann.
Bemerkenswerte Ehrungen. (Bild: Dr. Jürgen Frank )

Bemerkenswerte Ehrungen

Bemerkenswerte Ehrungen und ein Rückblick in die vergangenen Jahrzehnte standen im Mittelpunkt der jüngsten Jahreshauptversammlung des Gesangsvereins Edelweiß im Pfarrsaal. Nach der Begrüßung bedankte sich Vorsitzender Manfred Prechtl zunächst bei den aktiven Mitgliedern für die Teilnahme an den Proben und Auftritten, der Mitgestaltung des Neujahrsempfangs der Gemeinde und den musikalischen Umrahmungen der Gottesdienste. Er dankte vor allem auch dem Organisten Roland Markhof, Chorleiter Martin Wiche, dem Vereinsvorstand und allen, die den Verein unterstützt haben. Ein stilles Gedenken galt den verstorbenen Mitgliedern Heribert Hautmann und Luise Matt. Chorleiter Martin Wiche dankte allen Sängerinnen und Sängern für die Teilnahme an den Proben (42) und Auftritten (52). Dankbar ist er für die gestalterische Freiheit und die gute Zusammenarbeit mit Pfarrei und Vorstand. Auch würdigte er die gute Kooperation mit den Bläsern und dem Chorleiter. Zum 115-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr regte Martin Wiche eine kleine Feier an. Zweiter Bürgermeister Johannes Geisler hob hervor, dass der Chorgesang heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie hätten sich viele Chöre aufgelöst, weshalb er den Mitgliedern des Gesangsvereins Edelweiß für ihr unermüdliches Engagement besonderen Dank aussprach. Auch Pfarrer Ferdinand Weinberger schloss sich diesen Worten an und lobte nicht nur das Engagement der Sängerinnen und Sänger, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit Chorleiter Wiche und dessen Kantorendienst. Die anschließenden Ehrungen unterstrichen die langjährige Treue der Mitglieder zum Gesangsverein. Eine besondere Auszeichnung des Fränkischen Sängerbundes und des Deutschen Chorverbandes erhielt Altbürgermeister Günter Pöllmann, der seit 60 Jahren aktiv im Chor singt und sich auf jede Probe freut, wie er einmal betonte. Für langjährige Mitgliedschaft wurden ebenfalls folgende Mitglieder geehrt: Für 15 Jahre: Hildegard Pscherer, Josef Bischof, Eckhardt Hochmuth, Melanie und Johannes Bauer, Hans-Jürgen Hautmann, Heidi Leikam, für 20 Jahre: Gudrun Krist, Claudia Sticht, Rita und Jörg Walter, Gabi Ehlich, Bruno Siller. Für 25 Jahre: Alfred Kellner, Alexander Pscherer, für 30 Jahre: Alex Schinner, Helmut Unterburger, für 60 Jahre: Günter Pöllmann, Manfred Prechtl, für 65 Jahre: Christoph Jungnickl, für 70 Jahre: Helmut Wandel. Info: Der Verein hat 31 aktive und 38 passive Mitglieder. Foto: Dr. Jürgen Frank. Geehrte mit Vorsitzendem Manfred Prechtl, vierter von rechts, Chorleiter Martin Wiche, dritter von rechts, Pfarrer Ferdinand Weinberger, fünfter von rechts, zweiter Bürgermeister Johannes Geisler, zweiter von rechts, Diakon Franz Lautenbacher, rechts, zweite Vorsitzende Sabina Schinner, links.
Foto 01: Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft Irlach Tobias Bücherl (rechts) dankte seinem Vorgänger Gerhard Bücherl (2.v. links) für 36 Jahre Vorsitz und Josef Rohfmüller (2.v. rechts) für 30 Jahre stellvertretender Vorsitzender. Mit Bürgermeister Ludwig Prögler (Bild: Nikolaus Scherr)

Jagdversammlung in Irlach

Fast 30 Mitglieder und Gäste begrüßte der Vorsitzende Tobias Bücherl am Beginn der Versammlung der Jagdgenossenschaft Irlach und mit dabei Pfarrer Albert Hölzl und Bürgermeister Ludwig Prögler. Auf der Tagesordnung stand nun das Totengedenken und dazu erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen. Den Tätigkeitsbericht trug Schriftführer Stefan Rettinger vor und als wesentlichen Punkt in der letzten Versammlung war sicher die Neuwahl der Vorstandschaft zu nennen. Den Bericht über die finanzielle Situation der Jagdgenossenschaft oblag Kassier Konrad Blattmeier und er nannte als größte Einnahme die Jagdpacht in Höhe von 1400 Euro. Dem Jagdpächter ist seit Jahrzehnten auferlegt, dass dieser eine jährliche Spende an die Kirche Irlach in Höhe von 410 Euro zu tätigen hat. Geringe Einnahmen waren durch die Leihgebühren des Holzspalters zu erwähnen und hier sollte nach einem neuen Unterstellplatz gesucht werden. Der Vorsitzende Tobias Bücherl wird diesen unterstellen, da sonst keine Meldung kam. Die beiden Kassenprüfer Franz Bücherl und Christian Reitinger konnten eine ordentliche Kassenführung bestätigen und so fiel die Entlastung einstimmig aus. Unter Punkt fünf fragte Bücherl die Mitglieder, ob der Jagdpachtschilling ausbezahlt werden sollte, oder wie er befürwortete in der Kasse verbleiben kann. Dies wurde einstimmig befürwortet. Nun stand die Aufnahme eines weiteren Jagdpächters an, denn Bernhard Dirscherl stellte den Antrag zusätzlich zum bisherigen Pächter Bernhard Hauser in das Jagdrevier Irlach mit aufgenommen zu werden. Dirscherl ein gebürtiger Irlacher ist allen bestens bekannt und schon in einem Jagdrevier in Weiding aktiv. Den zur Wahl notwendigen Wahlausschuss bildeten Bürgermeister Ludwig Prögler, Gerhard Bücherl und Martin Holler. Sie stellten 25 Wahlberechtigte fest und bereits nach dem ersten geheimen Wahlgang konnte Prögler das Ergebnis bekanntgeben. Mit 22 JA-Stimmen wurde Bernhard Dirscherl zum weiteren Jagdpächter im Revier Irlach gewählt. Dieser sagte vielen Dank für das Vertrauen und Prögler gratulierte zur Wahl. Damit stehe ein örtlicher Ansprechpartner zur Verfügung, der, etwa bei Wildunfällen, schnell reagieren kann. Beim letzten Punkt der Tagesordnung stand die Ehrung von langjährigen Vorstandsmitgliedern an. Tobias Bücherl bat seinen Vater und Vorgänger im Amt Gerhard Bücherl nach vorne und erinnerte an die lange Zeit von 1989 bis 2025 in der er den Vorsitz der Jagdgenossenschaft mit Leben erfüllte. Ebenso wurde Josef Rohrmüller für seine Mitgliedschaft in der Vorstandschaft in der Zeit von 1995 bis 2025 geehrt. Mit Gesetzten und Paragraphen muss sich die Jagdgenossenschaft auch rumschlagen, denn es bestünde nun die Möglichkeit sich vom Abschlussplan befreien zu lassen. Dies würde jedoch, so Bücherl einen hohen bürokratischen Aufwand bedeuten. Folglich stimmten die Anwesenden für die bisherige Regelung mit Abschussplan und der sieht dieses Jahr 24 Rehe vor. Der Bitte um ein Grußwort kam Ludwig Prögler gerne nach und er gratulierte dem neuen Mitpächter Dirscherl, sowie den ausgeschiedenen langjährigen Vorstandsmitgliedern. Die Gemeinde Tiefenbach, und damit schloss er seinen Nachfolger im Amt Martin Holler ein, strebe immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Jagdgenossenschaft und mit allen Vereinen an. Dies soll auch in Zukunft so bestehen. Nun kam eine Nachfrage aus den Reihen der Jagdgenossen über die Verwendung der Spende, welche die Jagdpächter seit Jahrzehnten an die Kirche Irlach überweisen. Dies löste vielfache und lange Diskussionen aus und Pfarrer Albert Hölzl brachte klar zum Ausdruck, dass er über die Verwendung von einzelnen Spenden an die Kirche nicht öffentlich Auskunft geben darf. Der Sachaufwandsträger der Kirche ist bekanntlich die Gemeinde Tiefenbach und Bürgermeister Prögler erwähnte die letzte Sanierungsarbeit am Mauerwerk der Kirche bei der sich die Diözese Regensburg mit 18 Prozent beteiligte und den Rest teilten sich Gemeinde und Kirche Irlach je nach deren Möglichkeiten. Diese Antworten beruhigten den Fragesteller jedoch nicht. Aktuell steht wieder eine Sanierung des Kirchendaches an und erst wenn ein Kostenrahmen feststeht, können Diözese, Gemeinde und Irlach gemeinsam den Finanzierungsrahmen festlegen. Jeder im Raum konnte ein gewissen Misstrauen von einigen feststellen und ein Jagdgenosse fasste die Stimmung im Ausspruch „Früher war der Zusammenhalt in Irlach besser!“ zusammen.
Gut besucht: Zahlreiche Gäste verfolgten den Bildervortrag von Mitarbeiterin Paula über ihr Auslandssemester in Australien. (Bild: Martina Reger)

Gelungene „Nacht der Bücherei” mit australischem Flair

Sehr viele Gäste sowie fast das gesamte Büchereiteam nahmen am Freitag, den 24. April 2026, an der „Nacht der Bücherei” teil und erlebten einen abwechslungsreichen Abend voller Literatur, Eindrücke aus Australien und kulinarischer Spezialitäten. Den Auftakt bildete die Vorstellung der neuesten Bücher. Das Team präsentierte eine Auswahl aktueller Titel aus verschiedenen Genres und machte Lust auf die zahlreichen Neuanschaffungen. Insgesamt hat die Bücherei ihren Bestand um rund 150 neue Bücher erweitert, unter anderem auch Kinder- und Jugendbücher, sowie ein paar Tonie-Figuren. Im Anschluss berichtete Mitarbeiterin Paula von ihrem Auslandssemester in Australien. In einem lebendigen Bildervortrag nahm sie die Besucher mit auf eine Reise ans andere Ende der Welt. Eindrucksvolle Fotografien, persönliche Erlebnisse und viele spannende Geschichten vermittelten einen authentischen Einblick in Land und Leute und begeisterten das Publikum. Auch kulinarisch wurde einiges geboten: Passend zum Thema konnten die Gäste australische Spezialitäten probieren wie z.B. das alkoholfreie Bundaberg Ginger Beer, welches auch in weiteren Sorten angeboten wurde und die Schokokekse „TimTams”. Das Büchereiteam selbst hatte zudem fleißig gebacken und servierte herzhafte Sausage Rolls – Blätterteig gefüllt mit Rinderhackfleisch – sowie süße Lamingtons, kleine Biskuitwürfel mit Schoko-Kokos-Überzug. Der Abend klang in gemütlicher Atmosphäre mit Zeit zum Schmökern und Stöbern aus. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, neue Bücher auszuleihen. Die „Nacht der Bücherei” wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg wahrgenommen – eine gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und Gemeinschaft.
Etzgersrieth feierte das Patrozinium Sankt Georg ihrer Ortskirchen. Nach dem Festgottesdienst wurde das Allerheiligste durch den Kaplan Michael Steinhilber durch den Ort getragen. Es war eine Demonstration des Glaubens und der Verehrung des heiligten Georgs. (Bild: Selina Seidl)

Etzgersrieth feierte seinen „Girngdoch“

Die Gläubigen der Expositur Etzgersrieth und die dazu gehörigen Orte Niederland, Rückersrieth, Pfaffenrieth, Uchamühle, Tradlhof feierten das Patrozinium ihrer Ortskirche. Mit dabei Gläubige aus Böhmischbruck und Moosbach. Die Kirche ist dem Hl. Georg geweiht. So wird alljährlich der sogenannte „Girngdoch“ (Georgstag) gefeiert. Er ist einer der bedeutendsten Feiertage in Etzgersrieth. Kaplan Michael Steinhilber aus Bad Kötzting, der dazu extra in die Heimat kam, hielt den Festgottesdienst. In seiner Predigt ging er auf die Aussage von Jesus ein „Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben“. Dieses Bild wirkt zwar in der nördlichen Oberpfalz etwas fremd, meint er. Jedoch kann eine Rebe nur wachsen und Frucht bringen, wenn sie mit dem Weinstock verbunden bleibt. Sonst kann es passieren, dass unser Leben innerlich austrocknet – wie eine Rebe, die vom Weinstock getrennt ist. Doch es geht nicht nur um die Verbindung zu Christus allein. Durch ihn sind wir auch miteinander verbunden. Wir gehören zusammen als Gemeinschaft der Glaubenden. Wir feiern hier gemeinsam Gottesdienst. Wir sind mit all jenen zusammen, die heute hier sind. Wir sind auch verbunden mit all denen, die vor uns hier gelebt, gebetet und geglaubt haben. Wir sind hineingenommen in eine große Gemeinschaft – über Zeiten und Generationen hinweg. Zu dieser Gemeinschaft gehören auch unsere Heiligen. Am Fest des Heiliger Georg wird das sichtbar: Menschen, die aus der Verbindung mit Christus gelebt haben und daraus Kraft geschöpft haben. Sie können uns Vorbilder und Wegbegleiter auf unserem eigenen Glaubensweg sein.
Neue Vorstandschaft SpVgg Pfreimd 2026-2029 (Bild: Dennis Lobinger)

Jahreshauptversammlung bei der SpVgg Pfreimd

Vergangenen Sonntag trafen sich über 70 Mitglieder der SpVgg Pfreimd zur JHV 2026 im Gasthaus Herdegen in Untersteinbach. Christian Tröster eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung aller Anwesenden und der Ehrengäste. Im Bericht des Vorstands ging er zuerst auf die positive Mitgliederentwicklung der letzten Jahre ein. Aktuell hat die SpVgg Pfreimd 1.357 Mitglieder, was einem Zuwachs von 157 Mitgliedern zur letzten JHV in 2023 entspricht. Er sprach auch das Highlight der letzten Wahlperiode an, das 55-jährige Bestehen der Sparte Turnen mit großem Sportfest. Zudem ging Tröster auf die Investitionen in die Infrastruktur ein. Hervorzuheben ist die Installation einer PV-Anlage mit Batteriespeicher auf den Vereinsheimen Fußball und Teerstock. Zum Abschluss bedankte er sich bei allen ehrenamtlichen Funktionären im Hauptverein und den Sparten, allen Trainern, Übungsleitern, Betreuern und allen, die zum positiven Vereinsleben beitragen. Zudem bedankt sich die SpVgg Pfreimd beim scheidenden Bürgermeister Richard Tischler, allen Stadträten und der Stadtverwaltung für eine immer positive Zusammenarbeit. Der Kassenbericht wurde letztmalig durch Josef Beck verlesen, welcher sein Amt abgeben wird. Er ging auf eine grundsätzlich positive Entwicklung des Kassenstandes ein. 1. Kassenrevisor Richard Stich bescheinigte den Kassieren eine durchgehend sehr ordentliche und saubere Kassenführung. Er forderte die anwesenden Mitglieder zur Entlastung der Vorstandschaft auf, welche auch einstimmig beschlossen wurde. Die Ehrungen für langjährige Mitglieder übernahm wieder Christian Tröster. Es wurden Mitglieder geehrt, die in der vergangenen Wahlperiode ihre 25-, 40-, 50- oder 60-jährige Mitgliedschaft hatten. Viele der zu ehrenden Mitglieder waren anwesend und wurden einzeln nach vorne gebeten, um die Anstecknadel der SpVgg Pfreimd entgegennehmen zu können. Die Leitung der Neuwahl wurde freundlicherweise durch Robert Fröhler übernommen, der sich kurzfristig als Wahlvorstand bereitstellte. Die Vorstandschaft setzt sich in den kommenden drei Jahren wie folgt zusammen:
Gruppe cababana im Martin-Schallinghaus am 25.4.26 Foto: Lothar Heisig (Bild: Agnes Kramer)

Cababana begeisterte sein Publikum

Am 25.04.2026 verzauberten die Musikerinnen und Musiker der Gruppe cababana im vollbesetztem Martin-Schallinghaus mit Klängen aus aller Welt. Mit tiefen Trommelklängen begann die Reise in Nordamerika. Die Musiker zogen mit „Kuwate” in den Kirchenraum ein. Die Naturverbundenheit dieser indigenen Völker zeigt sich in ihrer Musik. In Afrika angekommen präsentierte erst der Chor, dann die Trommlerinnen rhythmische Musik aus diesem Kontinent. Die Übersetzung der Liedtexte sagt: Vorwärts, lasst uns unser Tagwerk beginnen. Sing Afrika sing, Auch ein sehr kraftvolles Vater unser war zu hören. Immer wieder wurde der Wusch nach Frieden besungen. Endlich waren wir in Venezuela und begleiteten das Eselchen nach Bethlehem. Besonderes Augenmerk wurde auf die Handpan gerichtet, verziert durch die Querflöte und bereichert durch Oceandrum und Rainmaker. Das Publikum war aufgefordert die Augen zu schließen, um diese meditativen Klänge noch intensiver zu erleben. Anschließend reisten wir in den Nahen Osten mit dem allseits bekannten „Shalom chaverim”. Aus Indien wurde ein Kirtan gechantet, was soviel heißt, wie das immerwährende Wiederholen eines Mantras. Auch in russischer Sprache wurde an den Frieden erinnert „Tebe poem” Die Lieder wurden in den Originalsprachen gesungen. Alle solistischen Parts, die Instrumentalstücke sowie die Sprecherrollen wurden alle aus der Musikgemeinschaft besetzt. Nach 2 Zugaben und tosendem Applaus endete der Abend. Leitung: Agnes Kramer www.cababana.de
Sandra Käs (Zweite von links) tritt als Schatzmeisterin der Georgenberger CSU in die Fußstapfen von Michael Schieder (Zweiter von rechts). Darüber freuen sich Vorsitzende Marina Hirnet und Landrat Andreas Meier. (Bild: Rudolf Völkl)

Sandra Käs neue Schatzmeisterin der CSU Georgenberg

„Wir waren politisch viel unterwegs.” Mit ihrer Feststellung verwies Marina Hirnet in der CSU-Ortshauptversammlung am Dienstag im Gasthaus „Hammerwirt” vor allem auf die Bürgermeisterwahl 2025 und die Kommunalwahl in diesem Jahr. „Da sind wir schon auf Hochtouren aufgelaufen”, blickte die Vorsitzende zurück. Verbunden mit den guten Ergebnissen hob sie den Einsatz der Kandidatinnen und Kandidaten hervor. Das galt auch für Susanne und Michael Schieder. „Sie haben den Wahlkampf getragen”, bedankte sie sich und bedauerte deren Rückzug als stellvertretende Vorsitzende und Schatzmeister. „Ihr habt alles mit tiefer Überzeugung gemacht.” Laut Hirnet hatte sich die CSU auch gesellschaftlich stark eingebracht. Im Rückblick erwähnte sie das Ferienprogramm, den Adventsmarkt, den Preisschafkopf und die Organisation des Benefizkonzerts mit „ChorDiSono” durch den zweiten Bürgermeister Rudolf Völkl. Ein großes Lob zollte Albert Mäckl dem Schatzmeister Michael Schieder. „Die Buchhaltung könnte nicht besser sein”, würdigte der Prüfer, der die Unterlagen zusammen mit Josef Helgert unter die Lupe genommen hatte, Schieders tadellose Arbeit. Bürgermeister Wolfgang Bock informierte über aktuelle Themen. Zur neuen Schatzmeisterin wählten die Mitglieder einstimmig Sandra Käs. 50 Jahre bei der CSU dabei ist Alfons Zimmermann. „Günter Helgert ist leider verhindert”, sagte Hirnet. „Er ist seit 45 Jahren Mitglied, und ich ihm die Urkunde persönlich vorbeibringen.” Zufrieden mit den CSU-Wahlergebnissen war Andreas Meier. „Im Landkreis haben wir fünf Bürgermeister dazugewonnen”, freute sich der Landrat.
Mit viel Begeisterung erledigten die Kinder die Pflanzarbeiten im Garten. (Bild: Gerd Neumann)

Erster Arbeitseinsatz der „Kreinzl-Mäuse”

Am Samstag, 25. April trafen sich im Vereinsgarten des OGV Erbendorf die „Kreinzl-Mäuse” zum ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr um gemeinsam erste Erfahrungen mit dem Pflanzen und Säen zu sammeln. Nach der Begrüßung und einer kurzen Einführung der geplanten Arbeiten wurden 3 Gruppen gebildet. Es waren Kartoffel zu legen, Radieschen zu säen und Sonnenblumenkerne in der Blumenwiese zu pflanzen. Eine Gruppe bearbeitete die vorbereiteten Kartoffelbeete mit kleinen Schaufeln und Harken, dabei lernten sie, wie wichtig ein gut bearbeiteter Boden für das Wachstum der Kartoffeln ist. Die Kinder gruben nun die vorgekeimten Kartoffeln in die Beete und bedeckten sie sorgfältig mit Erde. Die zweite Gruppe widmete sich dem Säen von Radieschen. Gemeinsam wurden die Samen in Reihen ausgestreut und leicht mit Erde bedeckt. Die dritte Gruppe war damit beschäftigt, in der Blumenwiese Sonnenblumen zu pflanzen. Die Kinder beobachteten aufmerksam wie klein die Radieschensamen und die Sonnenblumenkerne im Vergleich zu den Kartoffeln sind und verstanden, dass jede Pflanze unterschiedliche Bedingungen braucht. Die Gruppen wechselten jeweils nach getaner Arbeit, sodass jedes Kind einmal im Kartoffelbeet, in der Blumenwiese und am Hochbeet arbeiten durfte.. Zum Abschluss wurden die Beete gegossen, und die Pflanzreihen wurden mit kleinen Schildern markiert. Die „Kreinzl-Mäuse” durften dann noch Bohnen in Blumentöpfe pflanzen die sie mit nach Hause nehmen konnten mit der Aufgabe, diese zu gießen und beim nächsten Treffen mitzubringen. Natürlich macht Arbeit hungrig und durstig. Wie gewohnt, gab es für alle, Kinder und Mütter, wieder ein umfangreiches Angebot an deftigen sowie süßen Köstlichkeiten. Die Aktion förderte nicht nur das Wissen über Pflanzen und Gartenarbeit, sondern auch Teamgeist, Verantwortung und Freude an der Natur. Man darf gespannt sein, was sich die OGVler für das nächste Treffen der „Kreinzl-Mäuse” einfallen lassen.
Der Maibaum im „Haus Mühlbühl” wurde aufgestellt. (Bild: Thomas Schrems)

Tradition trifft Gemeinschaft: Maibaumfest im „Haus Mühlbühl”

Ein Stück bayerische Tradition zog am Nachmittag in das BRK-Seniorenzentrum Haus Mühlbühl ein, als gemeinsam das Maibaumaufstellen gefeiert wurde. Eingebettet in den wöchentlichen Singkreis erhielt die Veranstaltung einen besonders stimmungsvollen Rahmen, der bei den Bewohnerinnen und Bewohnern großen Anklang fand. Bei strahlendem Sonnenschein, wenngleich begleitet von einem frischen, kühlen Wind, wurde der Maibaum im Außenbereich der Einrichtung aufgestellt. Für viele war es eine schöne Erinnerung an frühere Maifeiern, die sofort Gespräche und Anekdoten aus vergangenen Zeiten entstehen ließ. Musikalisch wurde das Fest durch den Singkreis begleitet, bei dem gemeinsam bekannte Lieder angestimmt wurden. Die vertrauten Melodien sorgten schnell für eine lockere und gesellige Atmosphäre, in der auch kräftig mitgesungen wurde. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Neben erfrischenden Kaltgetränken durfte natürlich auch das ein oder andere Bier nicht fehlen. Besonders großen Zuspruch fanden die frisch gebratenen Bratwürste, die vom Küchenteam der Einrichtung zubereitet wurden und für echte Feststimmung sorgten. Im Mittelpunkt stand an diesem Nachmittag jedoch nicht nur der Maibaum selbst, sondern vor allem das gemeinschaftliche Erleben. Das Zusammensein, die Gespräche und das Gefühl von Tradition und Zusammenhalt machten die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Ereignis.
Die neu gewählte Vorstandschaft mit Gauvorstand Peter Fink (rechts) (Bild: Johann Siegert)

HTV Stamm Schwandorf bestätigt die Vorstandschaft

Zur Mitgliederversammlung durfte der Vorsitzende Georg Spandl auch den Vorstand des Gauverbands Oberpfalz, Peter Fink, begrüßen. Er bat um eine Gedenkminute für die verstorbenen Ehrenmitglieder Erna Neumüller und Karl Heinz Schrotberger. Ein Höhepunkt war das 100-jährige Jubiläum des Patenkindes Stiftländer Heimatverein in Wiesau. Volksfesteinzug, Fahnenabordnung beim Volkstrauertag, Gedenkgottesdienst und eine vorweihnachtliche Feier waren wieder fester Bestandteil des Vereinslebens. Danach schloss er mit dem Trachtengruß „Sitt und Tracht der Alten wollen wir erhalten – den Alten zur Ehr, den Jungen zur Lehr.“ Vortänzerin Gertraud Beer berichtete, dass die 13 abgehaltenen Vereinsabende unterschiedlich gut besucht waren. Neben altbekannten Tänzen wurden auch neue erlernt. Insgesamt war man bei 20 Veranstaltungen vertreten. Hervorzuheben waren der Tanz in den Mai, der erstmals zusammen mit dem Bruderverein d’Nabtaler gestaltet wurde. Es wurden je zwei gemeinsame Tanzproben mit den Nabtalern und den Stoapfälzern Wackersdorf abgehalten, um die Gemeinschaft der Trachtler zu stärken. So tanzte man auch gemeinsam mit den Stoapfälzern beim Kirchweihtanz im Marienheim. Der traditionelle Sterntanz am Hl. Abend bildete wieder den Jahresausklang. Jugendleiterin Bettina Beer berichtete, dass die Jugend immer im Verein aktiv ist, sei es beim Basteln von Palmbüscheln als auch bei den verschiedenen Auftritten. Dafür dankte sie den Jugendlichen. Die Kasse weist einen ausgeglichenen Stand auf. Die Revisoren bestätigten eine ordentlich geführte Kasse. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die Vorstandschaft im Wesentlichen bestätigt:
Der Saisonstart für die Oldtimerfreunde des AMC im ADAC ist geglückt, die vorbereitete Route ging durch landschaftlich reizvolles Gebiet bis nach Oberviechtach. (Bild: Matthias Kastner)

Oldtimer-Saisonauftakt trotzt Regenprognose beim AMC im ADAC

Regenfälle und kühle Temperaturen hatte der Wetterbericht für den Tag der lange geplanten Saisoneröffnung des AMC-Oldtimerstammtischs kürzlich angekündigt. Die Aussichten ließen Schlimmes befürchten, einige Oldtimerfreunde sagten kurzfristig ab. Dennoch begrüßte Stammtischleiter Albrecht von Beckedorf 35 Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen am Edeka-Parkplatz beim Café Schaller in der Bürgermeister-Probst-Straße. Organisator Matthias Kastner stellte die vorbereitete Route vor. Die Strecke führte erneut über verkehrsarme und landschaftlich reizvolle Straßen. Noch bevor die Teilnehmer zu ihren Fahrzeugen aufbrachen, sorgte ein besonderer Programmpunkt für Aufmerksamkeit: Oldtimerfreunde aus Marienbad, mit denen seit Jahren eine enge Freundschaft besteht und die gemeinsam eine grenzüberschreitende, kommende Herbstveranstaltung organisieren, überraschten die Gruppe mit einem musikalischen Beitrag. Ein Elvis-Imitator aus Prag präsentierte zwei bekannte Titel aus dem Repertoire des „King”. Nach dem Auftritt überreichte Karl Sailer ein Gastgeschenk an die tschechischen Freunde. „Die Tour sollte Gemeinschaft und Fahrfreude verbinden, genau das ist uns heute gelungen”, sagte Kastner. Anschließend startete die Ausfahrt. Entgegen der Prognosen zeigte sich das Wetter gnädig, während der gesamten Strecke blieb es trocken. Erstes Ziel war die Mittagspause am Oberfahrenberg. Gut gestärkt führte die Route weiter zur privaten Oldtimersammlung der Firma Mitlmeier in Etzgersrieth, die eigens für die Gruppe ihre Tore geöffnet hatte. Begleitet von weiteren Elvis-Klängen erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Sammlung. Karl Sailer skizzierte zudem die Geschichte der Ortschaft und die Entstehung ihres Namens. Die Ausfahrt führte schließlich durch den Oberpfälzer Wald zum Abschluss ins Café Weigl nach Oberviechtach. Bei Kaffee und Kuchen sowie musikalischer Begleitung klang ein ereignisreicher Tag aus.
Christian Bauer las den Kindern beim Vorlesetag im Riedener Kindergarten kunterbunte Geschichten vor. (Bild: Bianca Hammer)

Vorlesetag im Riedener Kindergarten St. Georg

Die Förderung der Freude am Lesen, des Zuhörens und dem Erleben von Geschichten stellten die Verantwortlichen des Riedener Kindergartens St. Georg am Welttag des Buches in den Mittelpunkt. Zum Vorlesetag erzählten verschiedene Leser den Kindern der verschiedenen Gruppen in der Einrichtung aus Bilderbüchern. Am Vorlesen nahmen Bürgermeister Erwin Geitner, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Josef Weinfurtner, Carola Simon von der Pfarrbücherei, Christian Bauer als Kirchenpfleger und Vertreter des Kindergartenträgers sowie vom Elternbeirat Julia Schubert und Maria Trager teil. „Das Vorlesen hat für die frühkindliche Entwicklung eine große pädagogische Bedeutung“, erklärte Kindergartenleiterin Bianca Hammer. Neben der Förderung der sprachlichen Entwicklung und des Wortschatzes stärkt das Vorlesen auch die Konzentrationsfähigkeit, fördert die Fantasie und Kreativität sowie das Textverständnis der Kinder. Zudem bringe es auch Vorteile für die emotionale und soziale Entwicklung. Bei diesem erlebnisreichen Tag machten die 70 Kinder der Kindertagesstätte zusammen mit den Vorlesern eine kunterbunte und fantasievolle Reise in die Welt der kindgerechten Bilderbücher. In der mit dem Welttag des Buches verbundenen Bücherwoche durften die Kinder ihr Lieblingsbuch von daheim mitbringen und vorstellen. An diesem so besonderen Tag durften die Kinder auch die nebenanliegende Pfarrbücherei besuchen. Dabei wurde natürlich in der Kinderecke viel geschaut und bestaunt. Nach diesem ereignisreichen Tag bekamen die Kindergartenvertreter von den Eltern durchweg positive Rückmeldungen, da den Kindern der Vorlesetag sehr gefallen hat.
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