Bezirkskantor Michael Grünwald und Orgelschüler Elias Münch beim 3-Hand-Spiel an der Aeolian Grand Reed organ im Musikeum Kemnath. (Bild[M]: Anton Heindl)

Orgelschüler und Akademie Fichtelgebirge- Steinwald im Kemnather Musikeum und Klosterdorf Speinshart

Auf Einladung besuchten die Orgelschüler der evang.lutherischen Kirche Bezirk Weiden Nord und dem Kantor von Marktredwitz Bezirkskantor Herr Michael Grünwald und die Akademie Fichtelgebirge-Steinwald mit Vorsitzender Martina von Waldenfels auch Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Wunsiedel das Musikeum in Kemnath. Begrüßt wurde die Reisegruppe von Anton Heindl unter den Musikeumsarkaden mit der Fischer-Drehorgel. Die gut einstündige Vorführung der Musikautomaten wurde mit vielen Fachfragen durch das durchaus musikalische und durch die Vielfalt der Geräte überraschte Publikum begleitet. Elias Münch aus Tirschenreuth, Schüler der Berufsfachschule für Musik Oberfranken in Kronach versuchte sich mit der in den USA in Auftragsarbeit für das Musikeum gefertigte Tonträgerrolle mit der Einzugsmusik zur Hochzeit von Kaiserin Elisabeth bekannt aus des Sissi-Filmen,an der Aeolian Grand Reed Organ, Objekt des Monats des Musikeums im Kem-Journal Februar 2026 mit Detailbeschreibung und Hörbeispiel mittels Qr-Code verfügbar. Der Melodie liegt ein Stück von Mendelssohn Bartholdy zugrunde. Höhepunkt im Musikeum war jedoch das „3haendige” Handspiel der Originalfassung durch Bezirkskantor Grünwald und Elias Münch, welches mit viel Applaus belohnt wurde. Die weitere Reise in die Oberpfalz führte in das Klosterdorf Speinshart. Nach dem Mittagessen im Klostergasthof führte Barbara Mueller durch die Geschichte von Speinshart und Abt em.Hermann Josef Kugler durch die Kirchengeschichte. Zum Abschluss des für alle Teilnehmer interessanten Tages durften sich die Orgelschüler an der Steinmeyer-Orgel versuchen. Das Angebot wurde gerne angenommen. Rainer Sollfrank hat die Fahrtteilnehmer fotografisch begleitet. Hingewiesen wird auf den nächsten Termin der Publikumsoeffnung des Musikeums am Intern. Museumstag So 17. Mai von 14-16 Uhr mit Kaffee und Kuchen gegen Spende.
Von Links: Martin Fischer (Vorsitzender Imkerkreisverband Tirschenreuth, Kurt Kasseckert, Birgitt Lindner, Florian Beer, Hubert Greil, Günther Leimgruber. (Bild: Florian Beer)

Kontinuität und Verjüngung beim Imkerverein Wiesau Schönhaid – Vorstand einstimmig gewählt

Am 23. Februar 2026 fand im Schützenhaus Schönhaid die Jahreshauptversammlung des Imkerverein Wiesau Schönhaid statt. Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung gefolgt, um auf das vergangene Vereinsjahr zurückzublicken und wichtige personelle Entscheidungen zu treffen. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die turnusgemäßen Neuwahlen der Vorstandschaft. Der bisherige Vorsitzende Hubert Greil wurde dabei einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenso erhielt der stellvertretende Vorsitzende Florian Beer erneut das volle Vertrauen der anwesenden Mitglieder und wurde ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Veränderungen gab es hingegen bei zwei weiteren Ämtern: Schriftführer Günther Leimgruber und Kassier Kurt Kasseckert stellten sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Beide wurden im Rahmen der Versammlung für ihr langjähriges Engagement in der Vorstandschaft gebührend aus der Vorstandschaft verabschiedet. Zur neuen Schriftführerin wurde Julia Oppl einstimmig gewählt, das Amt des Kassiers übernimmt künftig Thorsten Vater, ebenfalls mit einstimmigem Votum. Zudem wurde Fabian Puss zum neuen Kassenprüfer gewählt. Ein weiterer Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 15-jährige Mitgliedschaft wurden Florian Beer und Florian Greil ausgezeichnet. Ralf Lindner erhielt eine Ehrung für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit. Für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Kurt Kasseckert und Günther Leimgruber geehrt. Die Versammlung endete im Austausch von persönlichen Erfahrungen und mit einem zuversichtlichen Ausblick auf das kommende Vereinsjahr.
Jürgen Trescher (3. von links) überreicht an die Verantwortlichen der DJK Fußballabteilung Enno Köllner, Tarik Köck, Patrick Michl, Markus Zimmermann und Thomas Fukerider (von links nach rechts) eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.  (Bild: Bernhard Knauer)

Die zwei größten Neustädter Vereine helfen sich gegenseitig

Gute Kontakte und gegenseitiges Verständnis zahlen sich aus. Dies zeigte sich in diesem Jahr zwischen dem Neustädter Faschingsverein und der Fußballabteilung der DJK St. Martin Neustadt. Zahlreiche Fußballer der 1. und 2. Mannschaft halfen dem Faschingsverein bei seinen großen Veranstaltungen in diesem Jahr in der Bar und der Garderobe aus. Jürgen Trescher betonte, dass es inzwischen nicht mehr möglich ist, dass der Faschingsverein all die Arbeiten rund um die verschiedensten Veranstaltungen selbst zu schultern. „Aus diesem Grund sind wir mehr als froh, dass wir in Neustadt eine ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen verschiedensten Vereinen haben. Bevor wir Leistungen von fremden Firmen einkaufen und teuer bezahlen müssen, geben wir gerne einen Teil des Erlöses aus den Veranstaltungen an befreundete Vereine weiter.“ Als Vorsitzender des Faschingsvereins übergab Jürgen Trescher eine Spende in Höhe von 1.000 € an die Fußballabteilung der DJK Neustadt. Markus Zimmermann, Teammanager der 1. und 2. Mannschaft, freute sich sehr über diese großzügige Spende. „Die DJK hat eine gute Verwendung dafür und schafft von dem Geld u.a. Präsentationsshirts, Trainingsanzüge und Sportbekleidung für die 1. und 2. Mannschaft an“, so Zimmermann. Trescher betonte die stets sehr gute Zusammenarbeit beider Vereine. „Beide helfen sich das ganze Jahr über aus und arbeiten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Auch der Nachwuchs des Faschingsvereins hat im Sportheim der DJK eine langjährige Trainingsmöglichkeit gefunden.“ Beide Vereine betreiben die größte Jugendarbeit in der Kreisstadt, die DJK im männlichen und der Faschingsverein im weiblichen Bereich. Trescher zeigte sich überzeugt davon, dass diese Zusammenarbeit eine gute Zukunft hat und wünschte der DJK sportlich alles Gute. Markus Zimmermann bedankte sich im Namen aller Spieler für die großzügige Spende des Faschingsvereins und erwähnte ebenso die verlässliche gegenseitige Unterstützung. Er sagte zu, das Geld bestmöglich für die Belange der Abteilung einzusetzen und versprach weiterhin Unterstützung.
Der Vorsitzende Daniel Bäumler (li) und Stellvertreter Stefan Singer (re) dankten (ab 2.v.l) dem ehemaligen Vorsitzenden Thomas Meckl, der Leiterin der Turnabteilung Manuela Klug und Jugendabteilungsleiter Alexander Kühner für das langjährige Engagement. (Bild: Kathrin Zinkl)

Ehrungen verdienter Persönlichkeiten im Ehrenamt

Beim TSV Eslarn stand die erste offizielle Amtshandlung der neu formierten Vorstandschaft ganz im Zeichen des Dankes und der Anerkennung. Zeit ist das kostbarste Gut, das drei Vereinsfunktionäre mit unzähligen und unbezahlbaren Stunden ihrem Verein schenkten. Die Drei waren mit vielen anderen der Herzschlag des TSV, die alles am Laufen halten. „Danke, dass ihr eure Zeit und Leidenschaft eingebracht habt und damit gesorgt habt, dass alle den Sport und das Hobby leben konnten.” Vorsitzender Daniel Bäumler nutzte den Anlass, um die drei langjährigen Vereinsfunktionäre öffentlich zu würdigen. „Sie haben ihren Verein über viele Jahre hinweg mit außergewöhnlichem ehrenamtlichem Engagement geprägt.” Die Ehrungen entwickelten sich zu einem bewegenden Moment, der die große Wertschätzung innerhalb der Vereinsfamilie eindrucksvoll widerspiegelte. Besonders hervorgehoben wurde das Wirken seines Amtsvorgängers Thomas Meckl. Über mehr als ein Jahrzehnt hinweg führte er den TSV als erster Vorsitzender mit Tatkraft, Verantwortungsbewusstsein und Weitblick. In dieser Zeit wurden zahlreiche zukunftsweisende Projekte realisiert. Dazu zählen unter anderem der Bau des neuen Grillhauses, die Modernisierung der Flutlichtanlagen sowie verschiedene infrastrukturelle Verbesserungen am Vereinsgelände. Mit seinem unermüdlichen Einsatz habe Meckl entscheidende Impulse für eine nachhaltige und positive Entwicklung des Vereins gesetzt und dessen Profil langfristig gestärkt. Eine weitere Ehrung galt Alexander Kühner, der sich über zwei Jahrzehnte hinweg als Jugendabteilungsleiter engagierte. Darüber hinaus war er viele Jahre als aktiver Trainer in unterschiedlichen Jugendmannschaften tätig. Mit großem persönlichen Einsatz, unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden und viel Herzblut habe er maßgeblich zum Aufbau und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der erfolgreichen Nachwuchsarbeit beigetragen. Sein Wirken bilde einen zentralen Baustein für die hervorragende Jugendarbeit und damit für die Zukunftsfähigkeit des Vereins. Große Anerkennung erhielt nicht zuletzt Manuela Klug für ihren außergewöhnlichen Einsatz als Leiterin der Turnabteilung. Über zehn Jahre hinweg führte sie die Abteilung und betreute darüber hinaus 18 Jahre lang mit bemerkenswerter Hingabe und Kreativität das Kinderturnen. Mit Begeisterung und Verantwortungsbewusstsein habe sie Generationen von Kindern für Bewegung und Sport begeistert und damit einen unschätzbaren Beitrag zum lebendigen Vereinsleben geleistet. Ihr Engagement gilt als tragende Säule des TSV. Die Bedeutung der Turnabteilung unterstreicht ein Blick auf die Zahlen: Von den rund 210 Kinder und Jugendlichen nehmen rund die Hälfte regelmäßig an den wöchentlichen Übungsstunden teil. Für die Betreuung zeichnen 18 ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer mit Helferinnen und Helfern in der Turn- und Fußballabteilung verantwortlich. Auch Frauenturnen mit Walkinggruppe und Bodyshake sowie die Tanzgruppe sind beliebt. Feste Größen im Jahreskalender sind Kinderferienprogramm, Kinderweihnachtsfeier und Kinderfasching. Die geehrten Persönlichkeiten bedankten sich ihrerseits herzlich bei allen Helferinnen und Organisatoren für die tatkräftige Unterstützung sowie bei der Vereinsführung für die besondere Würdigung ihres langjährigen Wirkens. Der Abend machte einmal mehr deutlich, wie sehr der TSV Eslarn vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder lebt und wie wichtig es ist, diesen Einsatz sichtbar zu würdigen.
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