Gottesdienst auf dem Sportgelände zum 80jährigen Jubiläum des SV Floß. (Bild: Alexander Meier)

Fußball, Gemeinschaft und viele schöne Begegnungen – gelungenes Jubiläumswochenende beim SV Floß

Mit einem abwechslungsreichen Programm auf dem Sportgelände setzte der SV Floß die Feierlichkeiten zu seinem 80-jährigen Vereinsjubiläum nach dem festlichen Ehrenabend im Gasthof „Zum Weißen Rössl“ würdig fort. Sportliche Wettkämpfe, ein besonderer Gottesdienst und viele gesellige Stunden machten das Jubiläumswochenende zu einem gelungenen Fest für Mitglieder, Freunde und Gäste des Vereins. Den Auftakt auf dem Sportgelände bildete am Samstagnachmittag das Herrenturnier. Vier Mannschaften kämpften in spannenden Begegnungen um den Turniersieg und boten den zahlreichen Zuschauern attraktiven Fußball. Trotz des sportlichen Ehrgeizes standen Fairness, gegenseitiger Respekt und die Freude am Spiel jederzeit im Vordergrund – ganz im Sinne des Vereinsmottos „Mit Tat und Wort, treu unserm Sport“. Am Ende durfte sich die SG Bärnau/Thanhausen über den Turniersieg freuen. Den zweiten Platz belegte die SG Floß/Püchersreuth, gefolgt vom TSV Flossenbürg auf Rang drei und der SG Altenstadt Voh./Waldthurn II auf dem vierten Platz. Doch nicht nur auf dem Spielfeld war einiges geboten. Während des gesamten Nachmittags und bis in die Abendstunden herrschte auf dem Sportgelände reger Betrieb. Bei bestem Wetter nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf acht Jahrzehnte Vereinsgeschichte anzustoßen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt, sodass der Turniertag in geselliger Atmosphäre einen harmonischen Ausklang fand. Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzte am Sonntag die evangelische Kirchengemeinde Floß. Sie verlegte ihren Gemeindegottesdienst kurzerhand auf den Sportplatz und feierte gemeinsam mit den Mitgliedern des SV Floß einen festlichen Gottesdienst unter freiem Himmel. Pfarrer Wilfried Römischer stellte seine Predigt unter das Motto „Ein starkes Team“ und zeigte dabei eindrucksvoll auf, wie viele Gemeinsamkeiten ein Sportverein und eine christliche Gemeinde verbindet: Zusammenhalt, Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und das gemeinsame Engagement für eine starke Gemeinschaft. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst vom evangelischen Posaunenchor, der eigens auf das Sportgelände gekommen war und für einen feierlichen Rahmen sorgte. Ein besonderes Highlight war mit Sicherheit auch das Anspiel der Kinder, die in Trikots des SV Floß zeigten, dass ein starkes Team aus mehr als Einzelpersonen besteht – passend zum Thema des Gottesdienstes. Im Anschluss blieben viele Besucher noch zum Frühschoppen auf dem Sportplatz. Bei guter Unterhaltung, Musik und bester Bewirtung wurde gemeinsam weitergefeiert und das Miteinander gepflegt. Den unterhaltsamen Schlusspunkt des Jubiläumswochenendes setzte schließlich das Spiel einiger ehemaliger Spieler gegen die aktuelle SG Wildenau/Püchersreuth/Floß II. Zahlreiche „alte“ Spieler des SV Floß schnürten noch einmal ihre Fußballschuhe und traten gegen die zweite Mannschaft an. Dabei bewiesen die Routiniers eindrucksvoll, dass sie das Fußballspielen nicht verlernt haben. Mit einem deutlichen 7:1-Erfolg ließen die ehemaligen Spieler der jungen Mannschaft kaum eine Chance. Das Ergebnis sorgte nicht nur für Begeisterung bei den Zuschauern, sondern erinnerte den einen oder anderen mit einem Augenzwinkern an das legendäre WM-Halbfinale zwischen Deutschland und Brasilien. Mit dem Festabend am Freitag sowie dem gelungenen Fußballwochenende fand das 80-jährige Vereinsjubiläum des SV Floß einen würdigen Abschluss. Die zahlreichen Besucher, die vielen helfenden Hände und die große Gemeinschaft machten einmal mehr deutlich, was den Verein seit seiner Gründung im Jahr 1946 auszeichnet: Sportliche Leidenschaft, gelebter Zusammenhalt und ein starkes Miteinander über Generationen hinweg.
Kinder besichtigen den Polizeibus (Bild: Reindl)

Vorschulkinder mit Polizisten auf Schulweg unterwegs

„Der Weg zur Schule ist nicht schwer…“ – genau das lernten die Vorschulkinder des Waldkindergarten „Die Goldbacher WurzelZWERGE“ e. V. in dieser Woche gemeinsam mit einem Polizisten. Polizeioberkommissar Carsten Landgraf besucht seit mehreren Jahren immer vor den Sommerferien die Wipfelkobolde. So heißen die Kinder des Waldkindergartens, die im nächsten Herbst in die Schule kommen. Gemeinsam verbringen sie einen interessanten Vormittag und lernen das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Dafür treffen sie sich nicht im Waldkindergarten, sondern am Sportheim in Brand. Vom Parkplatz aus geht es dann los in Richtung Straße. Und dort ist einiges geboten. Baustellen und viel Verkehr – hier kann richtig viel gelernt werden. Die Kinder klären die Fragen, wie sie sich am Schulbus richtig verhalten, wie sie am sichersten die Straße überqueren, wie man sich Fremden gegenüber verhält und vieles mehr. Zum Schluss darf natürlich eine Besichtigung des Polizeibusses nicht fehlen. Und da gibt es allerhand zu entdecken. Die Leitung des Kindergartens, Sabine Reindl, bedankt sich bei Landgraf für seinen Besuch und den ereignisreichen und spannenden Vormittag. Und damit auch die jüngeren Kinder des Waldkindergarten nicht zu kurz kommen, war auch für sie an diesem Tag etwas Besonderes geplant: Die Kinder brachten alle ein Laufrad oder einen Roller mit und machten eine Tour um Brand.
Auf dem Schoß sitzt das kleine Ziegenbaby Benedikt. (Bild: Adriana Vargova)

Seniorenheim St. Benedikt: Jahresausflug zum Hansen Bauernhof in Paulsdorf

Einen erlebnisreichen Tag verbrachten die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims St. Benedikt beim diesjährigen Jahresausflug zum Hansen Bauernhof in Paulsdorf. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden konnten sie zahlreiche Tiere wie Kühe, Schweine, Meerschweinchen, Hühner, Katzen, Hund, Gänse, Ponys, Hasen und Ziegen aus nächster Nähe erleben. Für die An- und Abreise sorgte das Verkehrsunternehmen Bruckner GmbH. Busfahrer Sepp brachte die Gruppe sicher zum Bauernhof und holte sie anschließend wieder ab. Mit seiner freundlichen, hilfsbereiten und geduldigen Art wurde er von allen sehr geschätzt. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Frau Jäger verwöhnte die Ausflugsteilnehmer mit einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen sowie Kaffee, Getränken und Brezen. Ein besonderes Highlight war ein neugeborenes Ziegenbaby, das am selben Tag zur Welt gekommen war. Zu Ehren des Seniorenheims erhielt das kleine Zicklein den Namen Benedikt. Erwähnenswert ist, dass die Bewohnerin, die das Ziegenbaby auf dem Schoß hält, am selben Tag Geburtstag hatte.Mit vielen schönen Eindrücken und Erinnerungen kehrten die Seniorinnen und Senioren nach Hause zurück. Ein herzlicher Dank gilt dem Hansen Bauernhof, insbesondere Frau Jäger, dem Verkehrsunternehmen Bruckner GmbH mit Busfahrer Sepp sowie allen Beteiligten, die diesen wunderschönen Tag möglich gemacht haben.
Mit seinen humorvollen Einlagen brachte der Clown die Bewohnerinnen und Bewohner zum Lachen. (Bild: Marina Fink)

Sommerfest im Caritas-Haus St. Barbara: Ein Nachmittag voller Freude und Gemeinschaft

Bei strahlendem Sommerwetter feierten die Bewohnerinnen und Bewohner des Caritas-Hauses St. Barbara gemeinsam mit ihren Angehörigen, Nachbarn sowie Gästen aus dem sozialen Nahraum ein rundum gelungenes Sommerfest. Der festlich geschmückte Garten war bis auf den letzten Platz gefüllt und bot den perfekten Rahmen für einen fröhlichen Nachmittag voller Begegnungen. Den Auftakt bildete ein feierlicher Gottesdienst, der von Pfarrer Mader gestaltet wurde. Im Anschluss begrüßte Heimleiterin Frau Fink alle Gäste herzlich und eröffnete das Sommerfest. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Frisch gebackene Kücheln aus der Showküche und zahlreiche selbstgemachte Kuchen versüßten den Nachmittag. Großen Anklang fand auch die Tombola mit vielen attraktiven Preisen, die für strahlende Gesichter bei den Gewinnerinnen und Gewinnern sorgte. Musikalisch begleitet wurde das Fest von den Birgländer Musikanten, die mit ihrer stimmungsvollen Musik für beste Unterhaltung und ausgelassene Stimmung sorgten. Ein Clown brachte die Bewohnerinnen und Bewohner zusätzlich zum Lachen und begeisterte mit seinen humorvollen Einlagen. Auch am Abend war bestens für das Wohl der Gäste gesorgt: Frisch gebratene Bratwürste mit Sauerkraut rundeten das Sommerfest kulinarisch ab. Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team des Caritas-Hauses St. Barbara, den ehrenamtlichen Helfern, das mit großem Engagement und viel Herzblut diesen schönen Tag vorbereitet und durchgeführt hat. Dank des Einsatzes aller Beteiligten konnten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen einen unbeschwerten und fröhlichen Tag in angenehmer Atmosphäre erleben. Mit vielen schönen Eindrücken, guten Gesprächen und glücklichen Gesichtern ging ein rundum gelungenes Sommerfest zu Ende – ein Fest, das einmal mehr gezeigt hat, wie wichtig Gemeinschaft, Begegnung und gelebte Nachbarschaft sind.
Mit viel Freude und Begeisterung wurde der einst vor langer Zeit gepflanzte Baum nun mit einem Hinweis feierlich als gemeinsamer Baum und Symbol für die Freundschaft zwischen Frankreich und Waldsassen gekennzeichnet.  (Bild: Wolfgang Weber)

Ein Baum als Symbol für länderübergreifende Freundschaft über 55 Jahre hinweg

Vor rund 20 Jahren stiftete die Stadt Marcoussis anlässlich des Bestehens der 35-jährigen Städtepartnerschaft mit der Stadt Waldsassen für die Klosterstadt ein Bäumchen. Gepflanzt wurde die Platane im Klostergarten unter anderem vom ehemaligen. Bürgermeistern Herbert Hahn und Eric Cochard. Anlässlich des 55-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft hatte Nadja Aumann die Idee, den Baum in Historie und Bedeutung anhand eines Hinweisschildes zu kennzeichnen. Aumann bekam die volle Unterstützung von Bürgermeister Bernd Sommer und der stellvertretenden Leiterin der Geschäftsstelle der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum (KuBZ) der Abtei Waldsassen, Brigitte Sommer bei der Gestaltung und Umsetzung des Schildes. Darüber hinaus sollte die Einweihung mit einem kleinen Festakt erfolgen. Am Bürgerfest lud Aumann zu einer „kleinen Überraschung- une petite surprise” in den Klostergarten ein. Außer etwa 25 französischen Gästen aus Marcoussis, Bürgermeister Bernd Sommer und Brigitte Sommer, fanden sich Stadtrat Christian Urbanek sowie Levin Weber, Vorstand des Tennisvereins Waldsassen und Mitglied Zukunft Waldsassen -beide tätig im Arbeitskreis Städtepartnerschaft-, sowie weitere Mitglieder des TC-Waldsassen und mehr ein.. Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Schwester Sophia in Vertretung von Äbtissin Laetitia Fech. Mit eigens für das Bürgerfest angefertigten Tennis-Trikots mit Aufschrift „TCW-Waldsassen- TCM-Marcoussis- Bürgerfest 2026”, erschienen die Franzosen. Die Platane selbst hatte sich für den Anlass extra „chic“ gemacht in einem „Strick-Kleid“ in den Farben der Trikolore. Tränen und emotionale Momente gab es, als bei den französischen Gästen bekannt wurde, worum es ging. Etliche Franzosen waren vor 20 Jahren bei der Pflanzung des Bäumchens vor Ort. Sommer hob den Wert der Städtepartnerschaft hervor.
Die ehemaligen Klassenkameraden aus der Freudenberger Schule. (Bild: Ina Piehler)

Ehemalige Volksschüler erinnern sich an ihre gemeinsame Schulzeit

Viele Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit wurden beim Klassentreffen der ehemaligen Volksschüler des Jahrgangs 1960/1961 in Freudenberg wach. Rund 40 ehemalige Klassenkameraden kamen dazu im Gasthaus Dotzler in Freudenberg zusammen und nutzten die Gelegenheit, sich nach vielen Jahren wiederzusehen und Neuigkeiten auszutauschen. Mit dabei war auch der frühere Lehrer Hans-Peter Kohl, der von Tisch zu Tisch ging und sich mit den Ehemaligen über frühere Zeiten, gemeinsame Erlebnisse und den weiteren Lebensweg der einstigen Schüler unterhielt. Die meisten der Teilnehmer sind ihrer Heimat treu geblieben und leben noch heute in der Oberpfalz. Einige hatten nach der Volksschule auf weiterführende Schulen gewechselt und ließen ebenfalls ihre Erinnerungen an die gemeinsame Klassenzeit aufleben. Zu Beginn des Treffens begrüßte Oswald Dotzler die Gäste. In seiner Ansprache erinnerte er auch an die ehemaligen Klassenkameraden, die bereits verstorben sind. Etwa ein halbes Dutzend der früheren Mitschüler ist inzwischen nicht mehr unter den Lebenden. Für eine besondere Überraschung sorgte der Geburtstag einer Teilnehmerin: Sie erhielt eine Orchidee als Geschenk, ehe die gesamte Runde gemeinsam „Happy Birthday“ anstimmte. Organisiert wurde das Klassentreffen unter anderem von Oswald, Waltraud und Klaus Dotzler sowie Helmut Meier. Bei hochsommerlichen Temperaturen verbrachten die Teilnehmer das Jubiläum (Schulabschluss vor 50 Jahren). So zeigte sich einmal mehr, dass auch Jahrzehnte nach dem Ende der Schulzeit die Verbundenheit innerhalb der ehemaligen Klasse erhalten geblieben ist.
Bürgermeister Ludwig Gürtler (2. von links) eröffnet mit (von rechts) Dr. Sascha Reth, Dekan Alexander Hösl, dtv. Landrat Albert Nickl, Dr. Benjamin Kopp und Gewässerschutzbeauftragten Lothar Kroll die Klimastation am Wasserhäusl in Tännesberg. (Bild: Josef Glas)

Klimastation liefert Daten zur Sicherung der Wasserversorgung

„Mit der Klimastation haben wir eine eigene, regionale Entscheidungshilfe bekommen, um rechtzeitig auf Veränderungen reagieren und unsere Wasserversorgung für die Zukunft sicher stellen zu können“, unterstrich Bürgermeister Ludwig Gürtler die Bedeutung der Anlage. Als wichtigstes Gut bezeichnete stellvertretender Landrat Albert Nickl das nicht vermehrbare Wasser und lobte die Vorsorge für eine zukunftsorientierte Wasserversorgung. Wie schwierig es ist Grundwasser im kristallinen Gestein zu finden, erklärte Sachverständiger Dr. Klaus Dieter Raum, der die Tännesberger Wassergewinnung schon langjährig begleitet. So war der von Altbürgermeister Werner Braun initiierte Tiefbrunnen ein Glücksfall, der die Spitzen der Wasserversorgung ausreichend abdeckt. Auf die Entwicklung des Grundwassers ging Dr. Benjamin Kopp vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ein und befürchtet, dass aufgrund der Extremwetterereignisse die Quellschüttungen bis Mitte des Jahrhunderts um bis zu vierzig Prozent zurückgehen könnten. Die Funktionsweise des Lysimeters, das nur mit den notwendigen Instrumenten ausgestattet ist, erklärte Dr. Sascha Reth von der Herstellerfirma UGT aus Halbergmoos. Es erfasst unter anderem die Sickerwassermenge, die nach der Passage der belebten Bodenschicht zum Grundwasser abfließt. Die erfassten Werte werden dem Rechner im Wasserhäusl übermittelt und mit den Werten der Wetterstation und den elektronisch überwachten Quellen ausgewertet. Mit der Segnung der Klimastation durch Dekan Alexander Hösl, der die Einrichtung als für die Zukunft wichtig bezeichnete, wurde die Anlage offiziell in Betrieb genommen. Die Daten der Klimastation können über die Homepage des Marktes Tännesberg jederzeit eingesehen werden.
„Collective Nap” im Chorraum der Basilika Waldsassen. (Bild: Axel T Schmidt)

KUNSTPROJEKT BADEHAUS bietet COLLECTIVE NAP und DREAM ILLEGAL in Waldsassen.

Mit gleich zwei Kunstaktionen beteiligte sich Badehaus Maiersreuth e. V. vergangenes Wochenende am Bürgerfest in Waldsassen. Großes Aufsehen – wenn auch bei dem einen oder anderen nur ungläubiges Staunen – erregte Konzeptkünstler und Botschafter Arkadiens, Peter Kees, mit der Projektion „DREAM ILLEGAL”. Nach Eintritt der Dämmerung erstrahlte der Schriftzug bis Mitternacht weithin sichtbar an der Fassade der Kirche und lud dazu ein, an diesem lauen Abend auf der Festmeile zwischen Basilikaplatz und Schwanenwiese, Rathaushof und Kunsthaus, in den angrenzenden Straßen und Gastgärten nicht nur romantisch zu träumen, sondern auch – so jedenfalls die Absicht des Künstlers – „das Unmögliche zu denken”. Aufsehenerregend und doch im wörtlichen Sinn beschaulich ging es einige Stunden vorher im Inneren der Kirche zu. Die österreichische Schlafkünstlerin Anne Glassner hatte in den sonst der Geistlichkeit vorbehaltenen Chorraum, zwischen Altar und Allerheiligstem, zu einem gemeinsam begangenen Kurzschlaf eingeladen. Eine begrenzte Personengruppe der „happy few” konnte an diesem Ort mit seinem reichen Figurenschmuck liegend vor dem Holzgestühl Platz nehmen, sich für eine Weile in die Deckenmalerei vertiefen oder Ruhe, Entspannung, sogar Schlaf finden. Das Erwachen gestaltete sich zum emotionalen Höhepunkt der Kunstaktion: Organist Sargstetter holte die versammelte Gemeinschaft mit einer als „überirdisch” empfundenen Improvisation – dem Auftauchen aus der Tiefe der zu diesem Anlass extra offengehaltenen Krypta vergleichbar – in eine Realität zurück, die vor den Türen der Basilika auf dem Bürgerfest brandete.
Am Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Floß wurde das neue Wechselladerfahrzeug gesegnet und feierlich in Dienst gestellt. (Bild: Marcus Ettl)

Floriansfest der Feuerwehr Floß - Neues Wechselladerfahrzeug gesegnet

Beim Floriansfest der Freiwilligen Feuerwehr Floß stand am Samstag die Segnung des neuen Wechselladerfahrzeugs „Florian Floß 36/1” im Mittelpunkt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen dazu ans Feuerwehrhaus und nutzten die Gelegenheit, das neue Fahrzeug aus der Nähe zu besichtigen. Bereits am Nachmittag zeigte die Feuerwehr bei einer Schauübung, wie die Einsatzkräfte bei einem Verkehrsunfall vorgehen. Die Vorführung gab den Gästen einen Einblick in die technische Hilfeleistung im Ernstfall und die vielseitigen technischen Aufgaben der Wehr. Die Fahrzeugsegnung fand am frühen Abend im Rahmen einer ökumenischen Andacht mit den Pfarrern Max Früchtl und Wilfried Römischer statt. Neben den Festgästen nahmen auch Bürgermeister Robert Lindner, weitere Vertreter aus Politik sowie Abordnungen umliegender Feuerwehren teil. Mit dem neuen Wechselladerfahrzeug erweitert die Feuerwehr Floß ihre Einsatzmöglichkeiten deutlich. Derzeit ist ein Wasserbehälter mit 11.000 Litern Fassungsvermögen im Einsatz. Damit kann die Wehr insbesondere bei Bränden in Bereichen mit schwieriger Löschwasserversorgung schnell größere Wassermengen an die Einsatzstelle bringen. Weitere Abrollbehälter, etwa für Sandsäcke, Schüttgut oder logistische Aufgaben, sind bereits vorgesehen. Das Zugfahrzeug wurde gebraucht beschafft und anschließend in enger Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Bauhof des Marktes Floß umfassend überarbeitet. Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung erledigt. Dadurch konnten Kosten gespart und das Fahrzeug gezielt an die Anforderungen der Flosser Wehr angepasst werden. Nach der Segnung ging das Floriansfest in den geselligen Teil über. Bei gutem Wetter und reger Beteiligung klang der Abend am Feuerwehrhaus aus. Für die Feuerwehr Floß markiert die Indienststellung des „Florian Floß 36/1” einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung des Brand- und Katastrophenschutzes in der Marktgemeinde.
Beate und Robert Götz und Petra Piehler (hintere Reihe Mitte, von rechts) mit Schülerinnen und Schülern der 3/4-Klassen (Bild: Katharina Schärdel)

Inklusionsprojekt an der Grundschule Luhe-Wildenau

Zum Abschluss ihres Heimat- und Sachunterrichtsthemas „Auge” erlebten unsere 3/4-Klassen einen ganz besonderen Vormittag. Das Ehepaar Beate und Robert Götz baute in der Turnhalle und in der Aula einen „Sinnesparcours” auf, den die Kinder durchlaufen konnten. An einzelnen Stationen, die auch von Petra Piehler und den Klassenleitungen betreut wurden, durften die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie sich blinde Menschen im Alltag zurechtfinden und welche Sinne sie dazu nutzen. Es standen verschiedene Mitmachangebote zum Hören, Riechen, Fühlen und Tasten bereit. Außerdem gab es einen Rollstuhlparcours zu meistern. Es war gar nicht so einfach, einen Rollstuhl selbst zu steuern oder auch ein anderes Kind durch Hindernisse zu schieben. Aufregend war auch die Station, an der die Kinder mit einem Blindenstock die Treppe bewältigen mussten. So schwierig hatten sie sich das tatsächlich nicht vorgestellt. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler schon viel über blinde Menschen erfahren. Doch selbst einmal auszuprobieren, wie sich das anfühlt, mit einer Behinderung zu leben, war eine tolle Erfahrung für alle. Wir bedanken uns herzlich bei Beate und Robert Götz, die das Programm seit über 10 Jahren ehrenamtlich für Schulen anbieten und schon öfter bei uns an der Schule zu Besuch waren. Mit dem Parcours will das Ehepaar helfen, Berührungsängste abzubauen und Verständnis für die Lebenssituation sehbehinderter und blinder Menschen zu fördern.
Generalprobe zum Sommerfest: Die Farbenkönige beraten sich wie sie Farbe ins Land bringen können. (Bild: Monika Krieger)

Kindergarten St. Martin feiert Sommerfest im Farbenzauber

Der Kindergarten St. Martin in Schlicht feierte sein diesjähriges Sommerfest unter dem Motto „Farbenzauber”. Trotz der vorhergesagten 42 Grad hatten Leitung, Erzieherinnen, Elternbeirat und Förderverein lange beraten, ob das Fest stattfinden könne. Dank zahlreicher Schattenspender wie Sonnenschirmen, Pavillons und Sonnensegeln wurde der Platz gut vorbereitet. Ein besonderer Dank gilt dabei Klaus Meier und Karin, für ihre Tatkräftige Unterstützung. Ein Teil des Bolzplatzes wurde zur Freilichtbühne umgestaltet. Die Kinder waren mit großer Freude und viel Motivation dabei, sodass das Fest wie geplant beginnen konnte. Einrichtungsleiterin Frau Bruev begrüßte die Gäste herzlich und freute sich über die vielen Besucher, die trotz der Hitze gekommen waren, um gemeinsam mit den Kindern einen besonderen Tag voller Freude, Gemeinschaft und bunter Momente zu erleben, ebenso bedankte sie sich bei allen Helfern und Helferinnen, die tatkräftig mithalfen damit das Fest auch gelingen konnte. Erster Bürgermeister Thorsten Grädler bedankte sich für die Einladung und betonte, dass das Thema „Farbenzauber” die Vielfalt und das Anderssein auf wunderbare Weise aufgreife. Den Auftakt machten die Kleinsten aus Krippe und Kleinkindbereich mit einem farbenfrohen Tanz zur vorbereiteten Kulisse. Anschließend präsentierten die Kindergartenkinder ihr eingeübtes Stück „Die Geschichte vom Farbenzauber”, dass sich mit Anderssein, Zusammenhalt und Freundschaft beschäftigte. Mit Liedern, Texten und Kostümen zeigten die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen, dass Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern. Das Lied „Hand in Hand” griff diese Botschaft noch einmal eindrucksvoll auf. Im Anschluss bewirteten Eltern, Erzieherinnen, Elternbeirat und Förderverein die Gäste im Hof der ehemaligen Schule in Schlicht mit warmen Speisen und kühlen Erfrischungen. Die Kinder konnten sich währenddessen bei Spielen, Bastelangeboten und an der Wasserbahn vergnügen.
Dr. Klaus Sauerbeck bei seiner Lesung in den Klassen 1/2a und 1/2b. (Bild: Ortrud Sperl)

Lesung mit Dr. Klaus Sauerbeck

Ein besonderes Erlebnis erwartete die Schülerinnen und Schüler bei der Autorenlesung mit Dr. Klaus Sauerbeck an der Grundschule Niedermurach und an der Grundschule Altendorf. Mit viel Humor, Spannung und Einfühlungsvermögen stellte der Kinderbuchautor – inspiriert durch seine Reise nach Kenia – die Geschichte „Die kleine gestreifte Giraffe” vor und zog die Kinder von der ersten Minute an in seinen Bann. Die Geschichte handelte von Seka, einer kleinen Giraffe mit Zebrastreifen, und Tander, dem Zebra mit Flecken und vermittelte eine wichtige Botschaft: Jeder ist einzigartig und niemand soll ausgegrenzt werden. Anhand der kleinen Giraffe Seka und ihrem Freund Tander zeigte Klaus Sauerbeck eindrucksvoll, wie wichtig Freundschaft, Toleranz und gegenseitige Unterstützung sind. Besonders anschaulich wurde die Lesung durch zahlreiche Bilder, die den Inhalt unterstützten. Für zusätzliche Begeisterung sorgte eine weitere Geschichte rund um den Fußball. Klaus Sauerbeck brachte nicht nur einen nachgemachten WM-Pokal mit, sondern auch einen echten Fußball der WM 1990, bei dem sogar alle damaligen Profis unterschrieben hatten, den die Kinder aus nächster Nähe bestaunen durften. Dadurch wurde die Lesung zu einem abwechslungsreichen Erlebnis, das Literatur und spannende Erlebnisse miteinander verband. Zum Abschluss bedankte sich das Fördervereinsmitglied Dr. Werner Schuler im Namen des Fördervereins der Grundschule Niedermurach herzlich bei Klaus Sauerbeck für seine zwei Lesungen an der Grundschule Niedermurach und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung ein kleines Präsent. Die Autorenlesung war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis und vermittelte auf eindrucksvolle Weise die Botschaft, dass Vielfalt eine Bereicherung ist und jeder Mensch seinen Platz in der Gemeinschaft hat.
Feierliche Eröffnung des Jubiläumsschulfestes mit Liedern und Tänzen (Bild: Silke Weiß)

60 Jahre Grundschule Parkstein – Gemeinsam wachsen: gestern, heute, morgen

Parkstein. Mit einem stimmungsvollen Jubiläumsschulfest feierte die Grundschule Parkstein ihr 60-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Gemeinsam wachsen – gestern, heute, morgen” begaben sich Hunderte Besucherinnen und Besucher auf eine besondere Zeitreise durch die Geschichte der Schule – von ihren Anfängen bis hin zu den Zukunftsvisionen der Kinder. Bereits am Tag zuvor war ein weiterer bedeutender Meilenstein gefeiert worden: Mit einer feierlichen Einweihung und Segnung wurde der neue Anbau der Mittagsbetreuung offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das moderne Gebäude bietet den Schülerinnen und Schülern optimale Bedingungen für Betreuung und gemeinsames Lernen und steht zugleich sinnbildlich für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Grundschule Parkstein. Den Auftakt des Jubiläums bildete die Eröffnungsfeier auf dem Basketballplatz. Nach dem feierlichen Einzug aller Schulkinder auf das aktuelle WM-Lied „DNA – It's not just a game” begrüßte Rektorin Silke Weiß die zahlreichen Gäste. In ihrer Ansprache griff sie die Botschaft des aktuellen WM-Songs auf und übertrug diese auf die Schulgemeinschaft. „Wir sind nicht nur irgendeine Schule – wir sind eine besondere Schule. Wir lernen in zwei Schulhäusern, sind aber im Herzen miteinander verbunden.” Mit diesen Worten beschrieb sie die Identität der Grundschule Parkstein–Schwarzenbach. Die „DNA” der Schule sei geprägt von Zusammenhalt, gegenseitiger Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und einem starken Miteinander. Schule bedeute weit mehr als Unterricht – sie sei ein Ort, an dem Kinder gemeinsam wachsen, Talente entdecken und Gemeinschaft erleben. Diese Werte seien das Fundament der Grundschule Parkstein und würden auch künftig ihre Arbeit bestimmen. Dies bestätigte auch der neu gewählte Elternbeirat mit einem besonderen Geschenk – mit der Auszeichnung als „Grundschule mit Herz”, welche in Form eines Bildes, das beide Schulhäuser miteinander verbindet, tags zuvor der Rektorin überreicht wurde. Im Anschluss richteten Bürgermeister Reinhard Sollfrank und Elternbeiratsvorsitzender Florian Allertseder ihre Grußworte an die Festgäste. Musikalisch und tänzerisch gestalteten die Schülerinnen und Schüler das abwechslungsreiche Eröffnungsprogramm. Das gemeinsame Lied aller Klassen „Wir sind ein Team – Parkstein und Schwarzenbach” brachte den Geist der Schulgemeinschaft eindrucksvoll zum Ausdruck. Mit einem Tanz aus vergangenen Zeiten erinnerten die Kinder der ersten Klasse an den Schulalltag früherer Generationen, bevor die vierte Klasse mit ihrem Lied „Wenn wir hier steh'n mit 'nem Lächeln im Gesicht” einen weiteren musikalischen Höhepunkt setzte. Den Abschluss der Eröffnungsfeier bildete ein Tanz der Klasse 1/2. Anschließend lud die Schule zu einer liebevoll gestalteten Zeitreise ein. Auf dem Außengelände konnten Kinder und Erwachsene Spiele von früher und heute ausprobieren und dabei erleben, wie sich Freizeit und Spiel im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. An einer weiteren Station konnten die Kinder Blumensamenpapiere herstellen, die sie später mit nach Hause nehmen durften. Nach dem Einpflanzen sollen daraus Blumen wachsen – ein passendes Sinnbild für das Jubiläumsmotto „Gemeinsam wachsen – gestern, heute, morgen”. Der Weg führte weiter ins Schulgebäude. Im Treppenhaus begleitete eine Foto- und Textausstellung die Gäste auf ihrer Reise durch mehr als sechs Jahrzehnte Schulgeschichte. Historische Aufnahmen, Erinnerungen und Informationen machten die Entwicklung der Grundschule Parkstein anschaulich und führten die Besucher zum „Schulkino”. Dort berichteten Parksteiner Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in Interviews, die von Schülerinnen und Schülern geführt worden waren, eindrucksvoll über ihre Schulzeit. Die persönlichen Erinnerungen ließen Geschichte lebendig werden und zeigten, wie sehr sich Schule im Laufe der Jahrzehnte verändert hat – und welche Werte bis heute Bestand haben. Vor dem Schulkino konnten die Besucher selbst erfahren, wie früher geschrieben wurde. Mit Schiefertafeln und historischen Schreibgeräten wurde der Schulalltag vergangener Zeiten greifbar und der Vergleich mit den heutigen Lernmöglichkeiten anschaulich. Im zweiten Obergeschoss setzte sich die Zeitreise fort. Weitere Bilder dokumentierten die Entstehungsgeschichte der Grundschule Parkstein bis in die Gegenwart. Herzstück der Ausstellung war das liebevoll gestaltete „Schulmuseum”, in dem historische Unterrichtsmaterialien und Schulgegenstände Erinnerungen an frühere Generationen weckten. Zudem konnten die Gäste mithilfe von QR-Codes auf Lernplakaten der 4. Klasse per Handy oder bereitgestellten iPads die Entstehungsgeschichte des Schulhauses anhand von Filmen und digitalen Beiträgen nachverfolgen. Der Blick richtete sich jedoch nicht nur zurück. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich auch mit der Frage, wie Schule im Jahr 2076 aussehen könnte. Mit kreativen Ideen und fantasievollen Entwürfen zeigten sie, wie Lernen in 50 Jahren gestaltet sein könnte. So verband die Ausstellung Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf eindrucksvolle Weise. Den feierlichen Abschluss des Jubiläumstages bildete das gemeinsame Pflanzen eines Apfelbaumes. Er steht symbolisch für das, was die Grundschule Parkstein seit 60 Jahren auszeichnet: starke Wurzeln, gesundes Wachstum und den Mut, den Blick nach vorne zu richten. Ein herzliches Dankeschön sprach die Rektorin dabei der ortsansässigen Gärtnerei Hausner aus, die die Pflanzaktion bestens vorbereitet und auch vollendet hat. Rektorin Silke Weiß dankte allen Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Elternbeirat, den Eltern, der Gemeinde Parkstein sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingen des Jubiläums beigetragen hatten. Bestes Wetter, gute Laune, tolle Aktionen sowie Grillspezialitäten, ein umfangreiches Kuchen- und Snackbuffet wie auch kalte Getränke trugen zum Wohlbefinden der zahlreichen Besucher bei und luden zum vierstündigen Verweilen ein. Das Jubiläumsfest machte eindrucksvoll sichtbar, was die Grundschule Parkstein auszeichnet: eine lebendige Schulgemeinschaft mit einer starken Identität, die ihre Geschichte wertschätzt, die Gegenwart aktiv gestaltet und gemeinsam mit ihren Kindern zuversichtlich in die Zukunft wächst.
Der Sponsor mit den Siegern des Turniers (Bild: Andrea Graf)

Schleinkofer Cup in Schmidmühlen – Ein Golffest für die ganze Familie

Bei strahlender Stimmung fand auf dem Golfplatz in Schmidmühlen der diesjährige Schleinkofer Cup statt – ein Turnier, das nicht nur die aktiven Golferinnen und Golfer begeisterte, sondern sich zu einem fröhlichen Familienfest entwickelte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten auf dem hervorragend gepflegten Platz ihr Können und lieferten sich spannende, aber stets faire Wettkämpfe. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur sportlicher Ehrgeiz, sondern vor allem die Freude am gemeinsamen Golferlebnis und das gesellige Miteinander. Auch abseits der Fairways war einiges geboten. Zahlreiche Kinder sorgten rund um die Grüns für fröhliches Treiben. Mit Spiel, Spaß und viel Bewegung genossen sie den Tag in vollen Zügen und trugen mit ihrem Lachen zu der herzlichen Atmosphäre bei. So wurde der Schleinkofer Cup nicht nur zu einem sportlichen Highlight, sondern auch zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie. Nach dem Turnier kamen alle Teilnehmer und Gäste in gemütlicher Runde zusammen. Bei guter Verpflegung wurden die schönsten Schläge, gelungene Putts und manche lustige Begebenheit des Tages noch einmal Revue passieren gelassen. Die Siegerehrung bildete schließlich den würdigen Abschluss eines rundum gelungenen Turniertages. Der Schleinkofer Cup hat einmal mehr gezeigt, dass Golf weit mehr ist als ein sportlicher Wettbewerb – er verbindet Generationen, schafft Begegnungen und sorgt für gemeinsame Freude. Die Vorfreude auf die nächste Ausgabe ist bereits jetzt groß. Das 1. Brutto der Herren ging mit 39 Bruttopunkten an Paul Cormann und das 1. Brutto Damen mit 18 Bruttopunkten an Ulrike Leikam. In der Nettoklasse A konnte Richard Wagner den 1. Platz für sich entscheiden mit 45 Nettopunkten vor Salelea Tuiolemotu mit 43 Nettopunkten. Platz 3 ging an Hubert Leikam mit 38 Nettopunkten. Die Nettoklasse B konnte mit 41 Punkten Eva Schildhauer für sich entscheiden. Auf den 2. Platz kam Roland Fürst mit 37 Punkten vor Lutz Grünberg mit 35 Punkten. Bei der Nettoklasse C siegte Cornelia Feldmeier mit 42 Nettopunkten. Auf Platz 2 kam Andreas Krell mit 40 Nettopunkten vor Conny Bucher mit 38 Punkten. Die Sonderwertung Nearest to the Pin bei den Damen ging an Petra Zenger mit 3,90 m und bei den Herren an Richard Wagner mit 8,26 m.
Bild Jubilare: Theresa Wittmann Von Links: Alois Bruischütz, Alfons Bogner, Peter Wittmann, Rudi Rath, Vorstand Michael Renner, Norbert Zeitler, Hans-Günter Spickenreuther, Bezirksvorsitzender Reinhard Ott (Bild: Theresa Wittmann)

Siedlergemeinschaft Wildenau feiert 55-jähriges Bestehen

Bei hochsommerlichen Temperaturen von über 35 Grad feierte die Siedlergemeinschaft Wildenau am Sonntag, 21. Juni 2026, ihr 55-jähriges Bestehen. Der Festtag begann traditionell mit einem Weißwurstfrühschoppen und lockte zahlreiche Mitglieder und Gäste auf das Festgelände. Nach der Öffnung der traditionellen Holzkegelbahn startete der Wettkampf um den alljährlichen Kegelchampion. Gewonnen hat zum wiederholten Male Joachim Walter, gefolgt von Florian Albrecht und Marcus Fritsch. Alle Gewinner durften sich über div. Wertgutscheine freuen. Auch für die jüngsten Besucher wurde wieder einiges geboten: Neben frischem Popcorn, einer Schatzsuche, Wasserspielen und Glitzertattoos sorgte vor allem die Hüpfburg trotz der hohen Temperaturen für viel Begeisterung. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gratulierte auch der Bezirksvorsitzende Reinhard Ott persönlich zum 55-jährigen Bestehen der Gemeinschaft. Zudem standen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder auf dem Programm. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Udo Abe, Alois Bruischütz, Reinhard Haise, Hans-Günter Spickenreuther und Norbert Zeitler ausgezeichnet. Eine Ehrung für 40 Jahre Vereinstreue erhielt Karl Mark. Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden schließlich Alfons Bogner, Peter Wittmann und Rudi Rath geehrt. Die Siedlergemeinschaft Wildenau blickte damit nicht nur auf ihre 55-jährige Vereinsgeschichte zurück, sondern würdigte auch die Treue ihrer langjährigen Mitglieder, die das Vereinsleben über Jahrzehnte hinweg geprägt haben.
Viel Spaß hatten die Waldthurner und Hostauer Kinder bei ihrem gemeinsamen Ausflug ins MegaFun (Bild: Carina Bauer)

Grenzenloser Spielspaß: Kinder aus Waldthurn und Hostau erleben gemeinsamen Ausflug

Die Kinder der Kindertagesstätte St. Josef in Waldthurn freuten sich kürzlich auf einen besonderen Tag: Ein gemeinsamer Ausflug ins MegaFun nach Grafenwöhr stand an – und das Zusammenkommen mit ihren Freunden aus der tschechischen Partnerstadt Hostau machte den Tag zu einem echten Highlight. Der Tag begann bereits mit einer fröhlichen Busfahrt, bei der die Vorschulkinder und die nächstjährigen Vorschulkinder angeregt über ihre bisherigen Reisen und Abenteuer plauderten. In Grafenwöhr angekommen, empfingen sie die Kinder des Partnerkindergartens aus Hostau mit viel Begeisterung. Die Wiedersehensfreude war groß, und alle versammelten sich zu einem gemeinsamen Begrüßungskreis, in dem sie zusammen sangen und lachten. Der Besuch im MegaFun bot anschließend zahlreiche Spielmöglichkeiten. Besonders schön war, dass die Kinder die gesamte Spielhalle allein für sich hatten – ein Raum voller Kletternetze, Rutschen und Hüpfbereiche, in dem sie nach Herzenslust toben, spielen und ihre Energie entfalten konnten. Zwischendurch stärkten sich alle bei einer gemeinsamen Brotzeit, bevor der Spaß weiterging. Solche Treffen sind für die Kinder nicht nur eine Freude, sondern auch eine wichtige Gelegenheit, Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu knüpfen und zu vertiefen. Im Vorschuljahr finden diese Begegnungen regelmäßig statt und stärken durch gemeinsame Aktivitäten das Verständnis füreinander sowie das Miteinander. Ein großer Dank gilt Erzieherin Karolina Němcová (KiTa Waldthurn), die die Organisation federführend übernommen hat, sowie dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch Regensburg (Tandem), das den Ausflug finanziell unterstützt. Mit strahlenden Gesichtern und vielen tollen Erinnerungen traten die Kinder am Ende des Tages gemeinsam die Heimreise nach Waldthurn an – voller Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.
Bild: Celina Schleifenheimer

Der Bürgermeister Franz Schöner zeigt den Kindergartenkinder welche Tiere den Wald bewohnen

Zwei spannende und erlebnisreiche Tage verbrachten die Kindergartenkinder des Kinderhauses Dorfpiraten gemeinsam mit ihren Erzieherinnen im Wald. Dabei standen Bewegung, Naturerfahrung und jede Menge Abenteuer im Mittelpunkt. Schon am Morgen machten sich die Kinder voller Vorfreude auf den Weg. Mit offenen Augen und neugierigen Blicken erkundeten die kleinen Naturforscher den Wald, beobachteten Käfer, Schnecken und Vögel und sammelten Stöcke, Blätter, Zapfen und Federn und andere Naturschätze. Das besondere Highlight der Waldtage war der Besuch des Ersten Bürgermeisters Franz Schöner. Mit viel Engagement erklärte Herr Schöner den Kindern die verschiedenen Baumarten, die im heimischen Wald wachsen. Als Anschauungsmaterial hatte er unterschiedliche Äste mitgebracht, anhand derer die Kinder ihr bereits erworbenes Wissen unter Beweis stellen konnten. Mit großem Interesse beteiligten sie sich am Gespräch und stellten dem Bürgermeister zahlreiche Fragen. Da Franz Schöner viele Jahre als Jäger tätig war, hatte er zudem verschiedene ausgestopfte Waldtiere entlang des Waldwegs platziert. Gemeinsam mit den Kindern begab er sich auf eine lehrreiche Entdeckungstour und vermittelte dabei viele interessante Informationen über die heimische Tierwelt. Die Kinder konnten unter anderem die Felle von Marder, Iltis, Fuchs und Dachs bestaunen. Außerdem betrachteten sie verschiedene Vogelarten wie den Waldkauz und eine Eule. Für besondere Begeisterung sorgten auch ein abgeworfenes Geweih eines Rothirsches, das Gehörn eines Rehbocks sowie Wildschweinzähne. Die beiden Waldtage waren für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Kinder kehrten mit leuchtenden Augen, vielen schönen Erinnerungen und zahlreichen spannenden Geschichten in das Kinderhaus zurück. Einig waren sich alle: Diese besonderen Tage in der Natur werden noch lange in Erinnerung bleiben – und eine Wiederholung im nächsten Jahr wurde beschlossen.
Gründungsmitglieder Frau Irmgard Kneidl und Marianne Lindner , sitzend<br>Erste Diözesanvorsitzend Frau Martha Bauer . Erste Bezirksvorsitzende Frau Rita König aus Kemnath und Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer (Bild: Carola Meier)

70 Jahre Katholischer Deutscher Frauenbund Pressath

Der Katholische Deutsche Frauenbund Pressath feierte am Samstag in kleinen Rahmen ihr Jubiläum. 70 Jahre KDFB Pressath in einen festlich geschmückten Pfarrsaal. Zu diesem Festnachmittag sind viele Mitglieder und Gäste der Einladung gefolgt. Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer begrüßte alle recht herzlich. Besonders unserer zwei Gründungsmitglieder Frau Marianne Lindner und Frau Irmgard Kneidl die heute zu ihren Ehrentag in unserer Mitte mit viel Applaus begrüßt wurden. Wie auch Pfarrer und geistlicher Beirat Edmund Prechtl mit Gemeindereferentin Frau Anita Polok, Pfarrgemeindesprecher Frau Renate Kneidl und Herrn Martin Graser. Bürgermeister Herr Andras Reindl, die erste Diözesanvorsitzende Frau Martha Bauer aus Regensburg, erste Bezirksvorsitzende Frau Rita König, DJK Vorsitzender Herr Roman Kastl mit seine Ehefrau Martina, Herr Helmut Langhammer vom Kolpingsverein und vom KDFB - Burkhardsreuth Frau Andrea Schwemmer und Frau Margit Buschfelder. Bei einer Festrede gab es einen kleinen Rückblick in die Geschichte vom KDFB -Pressath der 70 Jahre. von der Teamsprecherin Frau Christine Pfeiffer. Danach folgten die Grußworte von Fr. Martha Bauer, Fr. Rita König, Herrn BM Andreas Reindl und Herrn Pf. Ed. Prechtl. Alle gratulierten den Jubelverein zu ihren 70 Jahren und das der FB Pressath sehr viele schöne Veranstaltungen durch das ganze Jahr hat. Der Frauenbund ist eine gute Bereicherung für die Pfarrei und die Stadt Pressath. Sie wünschten den KDFB Pressath und seinen Führungsteam eine gute Hand und alles gute für die weiteren Jahre. Danach wurden Fr. Marianne Lindner und Fr. Irmgard Kneidl geehrt für 70 Jahre Treue Mitgliedschaft vom FB Pressath. Frau Gerlinde Sommer wurde als neues Mitglied per Handschlag herzlich aufgenommen. Natürlich hatte der KDFB auch noch eine sehr schöne Spendenübergabe an Herrn Pf. Ed Prechtl und der Pfarrei zu übergeben anlässlich des 70 jährigen Jubiläum. Zwei neue Sitzgarnituren aus Holz für den Pfarrgarten unter den Arkarden. Gefertigt wurden diese in den Regenbogenwerkstätten in Weiden . Danach wurden das große Kuchenbuffet Eröffnet mit einer wunderschönen Frauenbundtorte von Frau Monika Stopfer. Zum Abschluss des Festtages war um 17 Uhr der Festgottesdienst mit Einzug in die Kirche St. Georg. Zelebriet von Herr Pf. Ed. Prechtl , musikalisch Umrahmt von St. Georgs Chor . Der Gottesdienst wurde unter der Regie von Frau Tanja Maurer gestaltet. Danke ans Frauenbundteam und an alle die dazu bei getragen haben, das dieser Festnachmittag so schön war.
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