Die Teilnehmergruppe vor dem Solsteinhaus. (Bild: Peter Bublitz)

Sonnige Tage im Karwendel

Am vergangenen Wochenende startete die diesjährige Sektionsfahrt der DAV Sektion Sulzbach-Rosenberg ins Karwendel. Der Reisebus brachte die TeilnehmerInnen nach Seefeld zu den Bergbahnen Rosshütte, von dort erfolgte der Aufstieg in 3 Gruppen zur Nördlinger Hütte. Der spektakulärste Zustieg war sicher der Steig über das Seefelder Joch, auf dieser großartigen Kamm- und Grat Tour werden die Seefelder Spitze und die Reither Spitze überschritten. Bei fast 30 Grad war der auffrischende Wind angenehm und die Nördlinger Hütte, die höchste Karwendel Hütte auf 2.238m eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Anfang September wird die Hütte ganz abgerissen und ein moderner Neubau entsteht bis 2028. Am darauffolgenden Montag war das Ziel das Solsteinhaus. Eine Gruppe nahm den Freiungen Höhenweg mit Besteigung der Kuhlochspitze und konnte das Ziel in 6 Stunden erreichen, die anderen nahmen die Alternative über den Ursprungsattel, Jöchelschrofen und Eppzirler Scharte. Der eine Weg ist ausgesetzt und erfordert Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, der andere Weg ist nicht weniger herausfordernd, da steil und mit rolligem Gestein versehen. Keine Wolke am Himmel, alle kamen trocken am Solsteinhaus an. Am dritten Tag war der Übergang zur Neuen Magdeburger Hütte geplant. Leider kippte die Wetterlage, sodass die Variante über den Großen Solstein zur Neuen Magdeburger Hütte angesagt war. Der Gipfel auf 2541m Höhe konnte noch trocken erreicht werden, beim Abstieg mussten die Wanderer einen Felsüberhang zum Schutz vor Gewitter aufsuchen. Nach einer halben Stunde waren die Nebelschwaden verschwunden und der Starkregen vorbei und die Hütte konnte gut erreicht werden. Alle Davler waren unfallfrei ans Ziel gekommen, dem urigen Hüttenabend stand nichts im Wege. Am Mittwoch war leider Dauerregen, sodass nur der direkte Abstieg nach Hochzirl in Frage kam. Der Reisebus brachte die TeilnehmerInnen wieder gut nach Hause.
Die Schüler und Lehrkräfte durften auf der Burg Trausnitz in historische Gewänder schlüpfen. (Bild: Nikolaus Scherr)

Schullandheimaufenthalt Burg Trausnitz

Drei unvergessliche Tage auf der Burg Trausnitz erlebten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach jetzt gegen Ende des Schuljahres. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Schulleiterin Waltraud Eichstetter, Ramona Seiderer und Maria Kornitzky verbrachten die Schüler drei erlebnisreiche Tage auf der Burg Trausnitz. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen zahlreiche spannende Aktivitäten. Bei einer Burgführung erfuhren die Kinder viel Wissenswertes über das Leben im Mittelalter und erkundeten die beeindruckende Burganlage. Besonders kreativ ging es beim Herstellen von Zirbenkissen und beim Kerzenziehen zu. Außerdem konnten die Kinder beim Programm „Rund ums Feuer“ viel Interessantes über den richtigen Umgang mit Feuer sowie dessen Bedeutung früher und heute lernen und selber mit Feuersteinen Feuer machen. Besondere Highlights waren der gemeinsame Abend am Lagerfeuer, dort wurde Stockbrot gebacken sowie am zweiten Abend das Rittermahl. In mittelalterlichen Gewändern schlüpften die Kinder in die Rollen von Burgbewohnern vergangener Zeiten und genossen gemeinsam mit den Kindern und Lehrerinnen der Nachbarschule aus Winklarn ein festliches Mahl in besonderer Umgebung. Auch ein Ausflug zum nahegelegenen Stausee sorgte für viel Freude und bot Gelegenheit, die Natur rund um die Burg zu entdecken. Sport und Bewegung kamen ebenfalls nicht zu kurz beim nahegelegenen Fußballplatz. Die drei Tage auf der Burg Trausnitz werden den Kindern und ihren Lehrkräften noch lange in schöner Erinnerung bleiben. Neben vielen neuen Eindrücken stärkten die gemeinsamen Erlebnisse vor allem den Zusammenhalt der Klassengemeinschaft.
Maria Hermann-Preßl, Heike Bauriedl und Josef Preßl (4. v. li.) nahmen gerne die Spende des Waidhauser Frauenbundes von Jutta Reinisch (3. v. li.), Christl Kaas und weiteren Mitgliedern entgegen. (Bild: Siegfried Zeug)

Frauenbund spendet für Bilder-Restaurierung

Mit einer beträchtlichen Spende brachte der Waidhauser Frauenbund den Heimatkundlichen Arbeitskreis Waidhaus (HAK) einen großen Schritt näher an das gesteckte Ziel, zwei fast in Vergessenheit geratene Kirchenschätze restaurieren zu lassen und ihnen danach einen würdigen Platz in der Waidhauser Pfarrkirche zu bieten. Ein Gemälde zeigt den Hl. Emmeram, den Patron der Pfarrkirche und das zweite den Hl. Antonius. Beide Bilder waren nach Umbauten und Renovierungen des Gotteshauses auf dem Dachboden der Kirche eingelagert. Der Vorsitzende des HAK Waidhaus und Ortsheimatpfleger, Andreas Ringholz, brachte den Stein ins Rollen und startete bei der Volksbank Nordoberpfalz eine Crowdfunding-Aktion, bei der jede Spende von der Volksbank verdoppelt wird. So sollen die notwendige Summe zusammenkommen, um die Gemälde aus dem frühen 19. Jahrhundert restaurieren zu lassen. Nach dem Gottesdienst am 5. Juli übergab die Vorsitzende des Frauenbundes Waidhaus, Christl Kaas, mit einer Abordnung des Vereins eine großzügige Spende. Jutta Reinisch begrüßte die Anwesenden und lud zu einem Glas Sekt ein. Pfarrer Adam Karolczak war wegen des Ulrichsbergfestes verhindert. Der zweite Vorsitzende des HAK, Josef Preßl, die Schatzmeisterin, Maria Hermann-Preßl und Heike Bauriedl als Kirchenpflegerin nahmen die Zuwendung für die Restaurierung freudig entgegen und bedankten sich mit einem „Vergelt’s Gott“ beim Waidhauser Frauenbund.
1. Hängebrücke, 2. Bodensee, 3.Wutachschlucht, 4-5.. Schluchtenweg, 6 Moormandl. (Bild: Maria Honig)

Am Bodensee und im tiefen Schwarzwald

Der Bayerische Wald-Verein und der DAV unternahmen eine Wanderwoche in den tiefen Schwarzwald und an den Bodensee. Ausgerechnet die heißesten Temperaturen des Sommers gab es in der Wander- und Kulturwoche. Hoch oben am Feldberg ging es dann Richtung Todtnau auf dem Wasserfallsteig, entlang und bergab den schmalen Steig an den kühlenden Wasserfällen entlang, immer wieder wurde die Nähe des erfrischenden Wassers gesucht. Durch viel Wald und immer wieder mit schönem Ausblick auf die tiefen, dunklen Täler. Danach ging es zum Fahler Wasserfall, er fällt 97 Meter in die Tiefe, und von der Wildline Hängebrücke, 380 Meter lang und 60 Meter über dem Boden, das wackelt und der Herzschlag wird höher. Nicht für jeden ein Vergnügen. Das Schwäbische Meer lag glänzend in der Sonne mit seinem türkisfarbenen Wasser und der Weite ist eine Augenweide. Bei der Wanderung durch die Weinberge gab es immer den herrlichen Blick zum und über den See, das ist Urlaub pur und lässt die Hitzeanstrengung ein wenig erträglicher machen. Die Gruppe, die nicht mit im Weinberg war, machte einen Stadtbummel und besichtigte Meersburg. Die Nase in dem Wind bei der Überfahrt mit der Fähre nach Konstanz war sehr erfrischend. Im kühlen Reisebus ging es zum Ursprung der Donau, nach Donaueschingen. So klein fängt auch die große Donau an. Wer im Schwarzwald wandern geht, muss in der Wutachschlucht gewesen sein, mit ihrer Vielfalt an Pflanzen-, Blüten- und Farnenwelt ist sie seit 1939 schon Naturschutzgebiet. Und es stimmt, am schmalen Grat an der großen Felsenwand entlang, unter den Wanderern der Fluss, die Wutach, angenehm kühl und schattig war es dort. Über viele Brücken mussten wir dann gehen in dem 3-Schluchten-Weg, aber steil, rutschig und eng ging es bis zum Ende. In der Mitte eine alte ausgediente Mühle, als Gasthaus umgebaut, war ein herrlicher Zwischenstopp. Vom Hochmoor und den Skisprungschanzen von Hinterzarten wanderte dann eine kleine Gruppe über den Berg zum Titisee, einige gingen baden, die anderen machten die Uferpromenade unsicher. Auf der Heimfahrt stand Freiburg mit Besichtigung auf dem Programm. Mit ihrem schönen Dom und der langen Geschichte, den schönen Bürgerhäusern, mit Gold verzierten Gittern vor den Fenstern ließ auf reiche Handelsleute ahnen. Süß waren auch die kleinen Kanäle zwischen den Straßen der Altstadt, wenn sie auch früher einem anderen Zweck dienten, nicht tief, aber immer für eine Erfrischung der Füße gut. So ging auch der heißeste Urlaub zu Ende und der Südschwarzwald hat viel zu bieten.
Streicheleinheiten für die Pferde von den Kindern aus Wernberg (Bild: Lisa Saradeth)

Klasse 3a und 3/4 entdecken das Hofleben in Brudersdorf

Einen erlebnisreichen Ausflug durften die Klassen 3a und 3/4 heute auf dem Erlebnisbauernhof der Familie Schönberger in Brudersdorf erleben. An vielen verschiedenen Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah in das Leben auf einem Bauernhof eintauchen und dabei jede Menge Neues erfahren. Gleich zu Beginn ging es auf Entdeckungstour über den Hof. Heu und Stroh wurden genau unter die Lupe genommen und die Kinder erfuhren, wofür diese Materialien gebraucht werden. Besonders spannend war auch das Mahlen von Hafer: Die Schülerinnen und Schüler durften selbst ausprobieren, wie aus den Körnern eine wichtige Zutat für leckere Lebensmittel entsteht. Natürlich durfte auch der Kontakt zu den Tieren nicht fehlen. Die Kinder beobachteten und fütterten die Hühner, schauten sich die Pferde und Kühe ganz genau an und lernten viel über die artgerechte Haltung der Tiere. An einem anschaulichen Modell konnten sie außerdem den Verdauungsvorgang einer Kuh nachvollziehen und bekamen dadurch einen noch besseren Einblick in die Landwirtschaft. Auch die Werkstatt des Hofes wurde erkundet. Die Kinder staunten über die verschiedenen Geräte und Maschinen und durften sich sogar in einen Radlader setzen. So konnten sie sehen, welche großen Fahrzeuge und Werkzeuge auf einem Bauernhof täglich zum Einsatz kommen. Nach den vielen Eindrücken wartete eine leckere Hofbrotzeit auf die fleißigen Entdeckerinnen und Entdecker. Bei Apfelsaft und frischen Butter-Schnittlauch-Broten wurde gemeinsam gegessen und geplaudert. Aus dem selbst gemahlenen Hafer entstand außerdem ein köstliches Müsli mit Joghurt und frisch geschleudertem Honig. Besonders beeindruckend war für einige auch die Geschichte der fleißigen Bienen: Eine Biene legt in ihrem kurzen Leben eine Strecke zurück, die ungefähr einmal um die Erde reichen würde – und trotzdem reicht ihre Arbeit nur für etwa einen Teelöffel Honig. Deshalb wurde der wertvolle Honig von den Kindern natürlich besonders aufmerksam genossen. Der Ausflug auf den Erlebnisbauernhof Schönberger war für alle ein spannender und lehrreicher Tag. Die Schülerinnen und Schüler durften vieles selbst ausprobieren, Fragen stellen und Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben. Mit vielen neuen Eindrücken kehrten sie schließlich wieder zurück – und waren sich einig: Dieser Bauernhoftag war etwas ganz Besonderes!
Sommerfest der beiden Frauenbünde im Bärnstüberl Würzelbrunn. (Bild: Christina Kreuzer)

Ökumenisches Sommerfest wieder von Erfolg gekrönt

Die beliebte Veranstaltung der beiden christlichen Konfessionen im renommierten und idyllisch gelegenen Bärnstüberl in Würzelbrunn, einer Wohlfühloase der besonderen Art, stand ganz im Zeichen gelebter Ökumene. Die Organisation lag in diesem Jahr in den Händen des katholischen Frauenbundes - unter dem Vorsitz von Christina Schaller - zusammen mit ihren engagierten Mitgliedern aus dem Führungskreis. Der evangelische Frauenbund mit Christa Riedel an der Spitze und ihr Team unterstützen das Fest bestens. Für die Wanderfreunde wurde der Radweg gewählt um in den beschaulichen Ortsteil von Floß zu gelangen. Nach ca. einer Stunde Fußmarsch erwartete die Gruppe ein schmackhaftes und üppiges Büfett, das nicht nur ein Augenschmaus war, sondern Genuss auf höchstem Niveau und man schlemmte im wahrsten Sinne des Wortes wie „Gott in Frankreich.” Der gesellige Abend wurde musikalisch von Helmy aus Weiden umrahmt, der mit seinem Akkordeon mächtig aufspielte und so für fröhliche Stimmung und vor allem gute Laune sorgte. Sommerblütenduft, angeregte Gespräche und das goldene Licht der untergehenden Sonne prägten die Abenddämmerung, ein zauberhafter Moment. Besonders beeindruckend waren die familiäre Atmosphäre, die zuvorkommende Hilfsbereitschaft sowie die Herzlichkeit der Familie Gollwitzer. Auch der starke Zusammenhalt, das gute Miteinander und die feste Verbundenheit der beiden Frauenbünde untereinander wurden bei diesem Ereignis erneut unter Beweis gestellt.
Einmarsch mit den „Neuhauser Boum und Moidl” an der Spitze mit Bürgermeister und Pfarrer.  (Bild: Wilhelm Daubner)

Bürgerfest 2026 in Windischeschenbach – Gemeinschaft, Zoiglkultur und beste Stimmung bei idealem Sommerwetter

Strahlender Sonnenschein, sommerliche Temperaturen und beste Rahmenbedingungen sorgten am vergangenen Wochenende für ein rundum gelungenes Bürgerfest in der Zoiglstadt. Erneut fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Stadt, den Ortsteilen und der gesamten Region in der Innenstadt ein und machten das traditionelle Bürgerfest zu einem vollen Erfolg. Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, gemeinsam zu feiern und die besondere Atmosphäre in der Zoiglstadt zu genießen. Den feierlichen Auftakt bildete der traditionelle Festzug vom Rathaus zum Kommunbrauhaus. Angeführt wurde dieser von Erstem Bürgermeister Karlheinz Budnik und Stadtpfarrer Hubert Bartel. Ihnen folgten die Mitglieder des Stadtrates, die Standbetreiber sowie eine Abordnung der Patenbatterie der Stadt Windischeschenbach mit Batteriechef Major Phillip Tiemens und Batteriefeldwebel Oberstabsfeldwebel Mario Grafe. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher begleiteten den Festzug und verfolgten anschließend die offizielle Eröffnung an der Zoiglskulptur. Mit dem traditionellen dortigen Bieranstich eröffnete Bürgermeister Karlheinz Budnik unter dem Beifall der zahlreichen Gäste das Bürgerfest offiziell. Der anschließende Ehrensalut der Böllerschützengruppe verlieh der Eröffnung einen besonders würdigen und festlichen Rahmen. Im weiteren Verlauf des Tages herrschte auf der gesamten Festmeile reges Treiben. Die zahlreichen Vereine und Standbetreiber boten ein vielfältiges kulinarisches Angebot und sorgten gemeinsam mit den musikalischen Darbietungen und Attraktionen für eine rundum gelungene Veranstaltung. Natürlich durfte dabei auch der Zoigl nicht fehlen. Sowohl der Windischeschenbacher als auch der Neuhauser Zoigl fanden großen Zuspruch und unterstrichen einmal mehr die lebendige Brautradition, für die die Zoiglstadt über die Region hinaus bekannt ist. Mit viel Herzblut sorgten die örtlichen Vereine nicht nur für das leibliche Wohl der Gäste, sondern trugen mit ihrem großen ehrenamtlichen Engagement maßgeblich zur besonderen Atmosphäre des Bürgerfestes bei. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten am Nachmittag die „Neuhauser Boum und Moidla“, die mit zünftiger Blasmusik die Gäste unterhielten und für beste Biergartenstimmung sorgten. Zwischen den Bühnenauftritten begeisterte die Trommlergruppe „Samba Secco“ mit ihren mitreißenden Rhythmen auf der gesamten Festmeile. Am Abend übernahmen schließlich die „Havlicek Brothers“ die Bühne und sorgten mit ihrem abwechslungsreichen Liveprogramm für ausgelassene Stimmung bis in die Nacht. Zu den Höhepunkten des Nachmittags zählte auch das beliebte Entenrennen im Stadtbach, das wieder zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer anlockte. Darüber hinaus kamen insbesondere Kinder und Familien bei den vielfältigen Spiel- und Mitmachangeboten der örtlichen Vereine voll auf ihre Kosten. Großen Zuspruch fand auch die Bürgerfest-Tombola. Die von der Stadt Windischeschenbach gestifteten attraktiven Preise sorgten bei der Verlosung für große Spannung und viele glückliche Gewinnerinnen und Gewinner. Bis in die Abendstunden wurde auf der gesamten Festmeile gefeiert, gelacht und die besondere Atmosphäre des Bürgerfestes genossen. Das Bürgerfest machte einmal mehr deutlich, dass das vielfältige Vereinsleben und das große ehrenamtliche Engagement eine tragende Säule des gesellschaftlichen Miteinanders in Windischeschenbach sind. Gerade dieses Zusammenspiel von Vereinen, Organisationen, Stadtverwaltung und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern verleiht dem Bürgerfest Jahr für Jahr seinen besonderen Charakter und macht es zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Zoiglstadt. Erster Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich mit dem Verlauf des Bürgerfestes sehr zufrieden: „Unser Bürgerfest hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig unsere Stadt und wie stark unser Gemeinschaftssinn sind. Es freut mich sehr, dass so viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus nah und fern gemeinsam mit uns gefeiert haben. Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schnelllebiger wird, sind Begegnungen wie beim Bürgerfest von unschätzbarem Wert. Sie stärken den Zusammenhalt und machen unsere Stadt lebenswert. Mein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, den Standbetreibern, den Musikerinnen und Musikern sowie allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ebenso danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Bauhofes und der Stadtverwaltung, den Sicherheits- und Rettungskräften sowie allen, die im Hintergrund zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Ohne dieses hervorragende Miteinander wäre ein Bürgerfest in dieser Qualität nicht möglich.“ Mit seinem abwechslungsreichen Programm, der großen Besucherresonanz und dem vorbildlichen Engagement der zahlreichen Vereine und Ehrenamtlichen hat das Bürgerfest 2026 einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welch hohen Stellenwert diese Traditionsveranstaltung im gesellschaftlichen Leben der Stadt Windischeschenbach genießt.
Fünftklässler bei einer praktischen Übung zur Verkehrserziehung (Bild: Carolin Weidner)

„Achtung Auto 2.0” begeistert Fünftklässler der Mittelschule Kirchenthumbach

Welche Folgen kann ein kurzer Blick auf das Handy haben? Und warum ist der Sicherheitsgurt bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten lebenswichtig? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse der Mittelschule Kirchenthumbach im Rahmen des kostenfreien Verkehrssicherheitsprogramms „Achtung Auto 2.0” der ADAC Stiftung. Unter der Leitung von Asmir Cucak erlebten die Kinder eine 90-minütige Unterrichtseinheit, bei der Theorie und Praxis eng miteinander verbunden wurden. Im Mittelpunkt stand die Formel „Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg”. Statt die Inhalte nur zu hören, konnten die Schülerinnen und Schüler diese selbst erleben: Bei Lauf- und Sprintübungen erfuhren sie, wie sich der Reaktionsweg auf den Anhalteweg auswirkt. Anschließend beobachteten sie am Aktionsfahrzeug eindrucksvoll, welchen Brems- und Anhalteweg ein Auto tatsächlich benötigt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Gefahren von Ablenkungen im Straßenverkehr. Besonders deutlich wurde den Kindern, dass bereits ein kurzer Blick auf das Smartphone schwerwiegende Folgen haben kann – sowohl für Fußgänger als auch für Autofahrer. Auch die Auswirkungen von Sekundenschlaf sowie Alkohol- und Drogeneinfluss auf die Reaktionsfähigkeit wurden altersgerecht thematisiert. Großes Interesse weckte außerdem die richtige Sicherung im Auto. Die Schülerinnen und Schüler lernten die korrekte Position des Sicherheitsgurts kennen und erfuhren, warum Kinder unbedingt einen passenden Kindersitz benötigen. Ein besonderes Highlight war die Vollbremsung bei etwa 15 km/h im Aktionsfahrzeug, die alle Kinder – selbstverständlich gut gesichert – selbst miterleben durften. Die Begeisterung der Fünftklässler war während der gesamten Veranstaltung deutlich spürbar. Dank der abwechslungsreichen und anschaulichen Durchführung durch Asmir Cucak wurden wichtige Inhalte zur Verkehrssicherheit nachhaltig vermittelt.
Nicht nur bei den Kindern ist die Freude über die neue Nestschaukel groß. (v.l.) 1. Vorsitzende des Fördervereins der Kita St. Vitus Nadine Meier, 2. Vorsitzende des Fördervereins der Kita St. Vitus Nadine Dehling, Bauunternehmer Christoph Margraf, seine Ehefrau Lisa Margraf, stellvertretender Bauhofleiter der Gemeinde Illschwang Manfred Luber, 1. Bürgermeister der Gemeinde Illschwang Dieter Dehling, Leiterin der Kindertagesstätte St. Vitus Sabrina Stibbe und Erzieherin Lisa Held. (Bild: Nadine Meier)

Förderverein spendiert Nestschaukel für die Krippenkinder der Kindertagesstätte St. Vitus

Große Freude herrscht in der Kindertagesstätte St. Vitus in Illschwang: Der Förderverein der Kita hat der Einrichtung eine neue Nestschaukel für die jüngste Gruppe „Eulennest” gesponsert. Damit wurde ein lang gehegter Wunsch erfüllt, denn bislang fehlte im Garten eine Schaukelmöglichkeit für die Krippenkinder. Die neue Nestschaukel bietet den Kleinsten nun eine zusätzliche Spiel- und Bewegungsmöglichkeit und wird bereits mit großer Begeisterung genutzt. Der Aufbau der Schaukel konnte dank der Unterstützung mehrerer Helfer zügig umgesetzt werden. Die Firma Margraf sowie die Gemeinde Illschwang stellten das benötigte Baumaterial zur Verfügung. Für die fachgerechte Montage sorgte der stellvertretende Bauhofleiter Manfred Luber. Durch dieses Engagement konnte das neue Spielgerät schnell und unkompliziert errichtet werden. Der Förderverein der Kita St. Vitus setzt sich das ganze Jahr über mit großem ehrenamtlichem Einsatz für die Kinder ein. Durch Aktionen wie den Kuchenverkauf am Kirwasonntag, das beliebte Preisrommé-Turnier, Kinderschminken und viele weitere Veranstaltungen werden Spenden gesammelt, die zu 100 Prozent den Kindern der Einrichtung zugutekommen. So konnten in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Spielmaterialien, Ausflüge und besondere Angebote finanziert werden. Das Engagement der aktiven Mitglieder trägt maßgeblich dazu bei, den Kindergartenalltag noch abwechslungsreicher und schöner zu gestalten. Beim Pressetermin dankte die Leiterin der Kindertagesstätte St. Vitus, Sabrina Stibbe, allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihren unermüdlichen Einsatz. Auch Illschwangs Erster Bürgermeister Dieter Dehling war vor Ort und betonte die große Bedeutung des Fördervereins für die Gemeinde. Ohne das ehrenamtliche Engagement wären viele Aktionen und Anschaffungen, die den Kindern zugutekommen, nicht möglich. Die neue Nestschaukel sei dafür ein schönes Beispiel und eine wertvolle Bereicherung für die Kindertagesstätte.
Im Bild von links nach rechts: Ulli Graber (Diakonieverein), Herr Schmer, Maria Müller, Akiko Pischulti (Diakonieverein) (Bild: Inge Dannehl)

Großzügige Unterstützung für „Tandem-Radeln mit Herz”

Ein starkes Zeichen der Solidarität: Der Diakonieverein Wernberg-Köblitz unterstützt das Crowdfunding-Projekt von Maria Müller mit einer Spende von 250 Euro. Ziel der Initiative ist die Anschaffung eines „Fun2Go”-Parallel-Tandems, um Menschen in der Region unbeschwerte Erinnerungsmomente zu schenken. Bei diesem speziellen Dreirad sitzen die Fahrer nicht hintereinander, sondern nebeneinander. Das ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe und bietet maximale Sicherheit: Eine Person lenkt und bremst, während der Beifahrer – egal ob Senior, Mensch mit Behinderung oder reha-bedingt eingeschränkt – ohne Druck und je nach eigener Kraft mitstrampeln kann. Das Tandem schafft pure Lebensqualität und echte gesellschaftliche Teilhabe. Ob für den Ausflug zur Eisdiele oder als Aktivierung für Demenzerkrankte – die Bewegung an der frischen Luft weckt Lebensfreude und Erinnerungen. „Als Diakonieverein unterstützen wir dieses Engagement, das den Menschen in unserer Heimat direkt zugutekommt, aus voller Überzeugung”, betonte Akiko Pischulti, Vorsitzende des Diakonievereins, bei der Übergabe. Maria Müller zeigte sich sichtlich gerührt: „Diese 250 Euro bringen uns unserem Ziel ein großes Stück näher. Es ist einfach wundersam, wie viel Rückhalt diese Aktion in der Gemeinde erfährt.” Sobald das Tandem finanziert ist, wird Maria Müller den Verleih an Privatpersonen, Pflegeheime und Vereine ehrenamtlich koordinieren. Die Spende des Diakonievereins ist dafür ein wichtiger Baustein – jeder weitere Euro hilft, das Projekt auf die Straße zu bringen.
von links: Marianne Göbel (neueSchriftführerin), Alfred Wulfänger (Vorsitzender), Klaus Wirth (2. Vorsitzender, Dagmar Gebhardt (ehemalige Schriftführerin, Nicole Bäumler (MdL) (Bild: Gabriele Pittroff)

Jahreshauptversammlung mit Humor, Hausaufgaben und Hausmacher-Semmeln

Dass eine Jahreshauptversammlung alles andere als trocken sein kann, bewies der SPD-Ortsverein bei seiner diesjährigen Versammlung. Vorsitzender Alfred Wulfänger eröffnete den Abend und begrüßte neben den erschienenen Mitgliedern auch die Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Nicole Bäumler. Im Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr wurde deutlich: Langweilig war’s definitiv nicht. Fünf Vorstandssitzungen, ein Faschingszug unter dem Motto „Bauernhof-Gaudi“, ein Ferienprogramm mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen der Max-Reger-Halle, eine sechstägige Reise an den Caldonazzo-See mit stolzen 52 Teilnehmern und ein Preisschafkopf mit 16 Tischen sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. Auch für das kommende Vereinsjahr stehen wieder einige Höhepunkte auf dem Programm: Ein Besuch auf dem Erlebnisbauernhof, der Faschingsumzug, eine sechstägige Reise an die Ostsee, das Weinfest und natürlich der traditionelle Preisschafkopf. Kassiererin Gabi Pittroff präsentierte den Kassenbericht, der von den Kassenrevisoren Romana Wulfänger und Holger Stiersdorfer gründlich geprüft worden war. Das Ergebnis: Die Kasse stimmt. Entsprechend fiel auch die Entlastung einstimmig aus. Bei den Neuwahlen gab es eine Veränderung: Marianne Göbel übernimmt künftig das Amt der Schriftführerin. Ihre Vorgängerin Dagmar Gebhardt wurde mit Blumen verabschiedet. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft sollten Claudia und Oliver Wulfänger geehrt werden. Beide konnten die Urkunde allerdings nicht persönlich entgegennehmen. Nicole Bäumler nutzte ihren Vortrag, um einen Blick auf die große Politik zu werfen. Haushaltskürzungen, Lehrkräftemangel, Stellenabbau an der Universität Regensburg und die Elektrifizierung der Bahn standen auf der Themenliste. Besonders lobte sie den starken Zusammenhalt im Ortsverein und bedankte sich bei Cilli Bodensteiner für deren Bereitschaft, bei der Bürgermeisterkandidatur Verantwortung zu übernehmen. Zum Abschluss dankte Alfred Wulfänger allen Anwesenden für ihr Kommen.
Mit viel Erfahrung und einem wachsamen Auge sorgte Gerd Kölbel gemeinsam mit seinem Team dafür, dass die Brotkuchen im Backofen perfekt gelangen. (Bild: Laura Stark)

Tradition, Genuss und Geselligkeit beim Backofenfest in Betzenberg

Bei bestem Sommerwetter veranstaltete die Backofengemeinschaft Betzenberg am Samstag, 11. Juli, ihr 32. Backofenfest. Im Mittelpunkt des Festes stand wie jedes Jahr der historische Dorfbackofen, in dem nach alter Tradition frisch gebackener Zwiebelkuchen zubereitet wurde. Viele Gäste folgten der Einladung und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und Abend in geselliger Runde. Für das leibliche Wohl und die Unterhaltung war neben den Brotkuchen bestens gesorgt. Neben Kaffee und einer großen Auswahl an hausgemachten Kuchen wurden Gegrilltes sowie herzhafte belegte Brote angeboten. Die musikalische Begleitung durch die „Hoglbouchan“ sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre, während sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf der Hüpfburg austoben konnten. Das Fest zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt der Betzenberger Dorfgemeinschaft. Viele fleißige Helferinnen und Helfer packten tatkräftig mit an und übernahmen die vielfältigen Aufgaben rund um das Fest – vom Backen und Belegen der Brotkuchen über Grill und Getränkeausgabe bis hin zur Bedienung, der Kaffee- und Kuchentheke sowie dem Spüldienst. Durch den großen Einsatz der Dorfbewohner konnte den Gästen ein rundum gelungenes Fest geboten werden. Die Backofengemeinschaft Betzenberg bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum erfolgreichen Gelingen des Festes beigetragen haben.
Waldfest 2026. (Bild: Maria Leckert)

Waldfest des OWV Luhe lockte bei bestem Sommerwetter zahlreiche Besucher an

Bei hervorragendem Sommerwetter und einem durchweg großen Besucherandrang erwies sich das diesjährige Waldfest des Oberpfälzer Waldvereins Zweigverein Luhe als voller Erfolg. Bereits am Samstag füllten sich die Sitzplätze schnell, und während des gesamten Wochenendes herrschte auf dem Festgelände reger Betrieb. Kulinarisch hatte das alljährliche Waldfest auch wieder einiges zu bieten. In den letzten Wochen arbeiteten viele fleißige Hände am Bau einer neuen Fischerhütte, die pünktlich zum Fest fertig wurde. In dieser gab es wieder gegrillte Makrelen, geräucherte Forellen, Fischburger, Bratwürste und Steaks. In der Brotzeithütte konnten sich die Gäste mit verschiedenen Käsespezialitäten stärken. Besonders die Familien zog es zum Süßwarenstand, an dem Slush-Eis, Wassereis, Crêpes, zahlreiche Süßigkeiten und Wasserpistolen für leuchtende Kinderaugen sorgten. Den stimmungsvollen Auftakt am Samstagabend gestaltete die Hirschauer Wirtshausmusi, die mit ihrer zünftigen Musik für gute Unterhaltung sorgte und viele Besucher bis in die Abendstunden auf dem Festplatz hielt. Der Sonntag begann traditionell mit einem Festgottesdienst am Koppelberg. Im Anschluss stand ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die Segnung des liebevoll restaurierten Schankwagens der ehemaligen Brauerei Gambrinus. Diesen hatte der OWV erworben und in den letzten Monaten zum Blickfang des Festes aufbereitet. Das historische Fahrzeug weckte bei vielen Gästen Erinnerungen und wurde mit großem Interesse besichtigt. Auch der zweite Festtag war hervorragend besucht. Das Weißwurstfrühstück erfreute sich großer Beliebtheit, und bereits am Nachmittag waren Kaffee und Kuchen vollständig ausverkauft. Ebenso war das reichhaltige Speisenangebot am Abend aufgrund der großen Nachfrage schon früh vergriffen – ein deutliches Zeichen für den großen Zuspruch, den das Waldfest in diesem Jahr erfahren durfte. Für den musikalischen Ausklang sorgte am Sonntagnachmittag die Gruppe Ufarohablech 2.0, die mit schwungvoller Blasmusik beste Stimmung verbreitete und das Fest würdig abrundete. Der Vereinsausschuss zeigte sich mit dem Verlauf des gesamten Wochenendes äußerst zufrieden. Das hervorragende Wetter, das vielfältige kulinarische Angebot, die musikalische Unterhaltung sowie die zahlreichen Besucher machten das Waldfest zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Unterstützern sowie den vielen Gästen, die durch ihren Besuch zum großen Erfolg des Festes beigetragen haben. Ein großes Dankeschön auch an alle fleißigen Helfer, die in den Monaten zuvor schon fleißig an den beiden Projekten, der Fischerhütte und dem Schankwagen, fürs Waldfest arbeiteten.
Der Schülerrat der Markgraf-Diepold-Grundschule mit Bürgermeister Bernd Sommer, Rektorin Karin Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden. (Bild: Birgit Marti)

Bürgermeister Sommer zu Gast beim Schülerrat der Grundschule

Zum Abschluss des Schuljahres fand die letzte Sitzung des Schülerrats der Markgraf-Diepold-Grundschule in besonderem Rahmen statt: Bürgermeister Bernd Sommer nahm sich Zeit, um die jungen Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt dieses Treffens zur demokratischen Bildung standen die Schülerinnen und Schüler, die Einblicke in ihre Arbeit als Schülerrat gaben und berichteten, wie sie Anliegen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufgreifen, diskutieren und mit Unterstützung von Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden gemeinsam nach Lösungen suchen. Bürgermeister Sommer stellte dabei Bezüge zu anderen demokratischen Gremien wie dem Stadtrat her und erklärte, wie Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen werden. So wurde deutlich, dass Mitbestimmung und Verantwortung bereits in der Grundschule beginnen. Neben allgemeinen Anliegen der Schülerinnen und Schüler spielte auch die bevorstehende Erweiterung und Sanierung der Bildungseinrichtung eine wichtige Rolle. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und Wünsche für ihre zukünftige Schule zu äußern. Bürgermeister Sommer zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Schülerrats, nahm die Anregungen aufmerksam auf und betonte: „Es ist wichtig, dass Kinder ihre Meinung sagen und erleben, dass ihre Ideen gehört werden. Demokratie lebt vom Mitmachen – und das kann man schon in der Grundschule lernen.“ Rektorin Karin Gleißner freute sich über den Besuch und hob die Bedeutung des Schülerrats hervor: „Unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und lernen, ihre Interessen respektvoll zu vertreten. Das ist ein wertvoller Beitrag zur Demokratiebildung und stärkt die Schulgemeinschaft.“ Der Besuch des Stadtoberhaupts bildete einen gelungenen Abschluss der Schülerratsarbeit in diesem Schuljahr und zeigte eindrucksvoll, wie demokratische Teilhabe bereits im Schulalltag gelebt werden kann.
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