Startschuss zum nordbayerischen Vorentscheid im Triathlon im Schätzlerbad. (Bild: Ramon Gomez-Islinger)

Lobkos organisieren „Jugend trainiert für Olympia“

Das Lehrerteam der Lobkowitz-Realschule nutzte die idealen örtlichen Voraussetzungen auf dem Schätzlerbadgelände, um den nordbayerischen Vorentscheid der Schulen für das bevorstehende Landesfinale in der Sportart Triathlon zu organisieren. Koordiniert werden diese Wettbewerbe im Rahmen des Programms „Jugend trainiert für Olympia“ durch die Landesstelle für den Schulsport, die Landessieger nehmen im Herbst am Bundesfinale in Berlin teil. Über 75 Mannschaften zwischen Regensburg und Aschaffenburg stellten sich dieser Herausforderung in fünf Wertungsklassen. Trotz mäßiger Witterung waren sämtliche Teilnehmende von den Bedingungen auf der Anlage des SV Weiden begeistert. Nach dem Auftaktschwimmen im großen Becken mussten die mehr als 300 Schülerinnen und Schüler in einer eigens gestalteten Wechselzone auf das Mountainbike wechseln. Die Raddisziplin führte die Sportler, je nach Altersklasse, in ein bis zwei Runden um die Weiheranlage herum. Ein nahtloser und schneller Wechsel auf die Laufstrecke wurde durch das Helferteam aus Schülern der Lobkowitz-Realschule unterstützt. Das Laufen mit Wendepunkt und anschließender Runde endete mit dem Ziel auf dem Fußballfeld. Eine professionelle Zeitnahme mit Chipsystem gewährleistete eine unmittelbare Auswertung der Mannschaftergebnisse, sodass die Siegerehrung zügig vollzogen werden konnte, bevor sich weitere Regenschauer breitmachten. Die Nachwuchstriathleten der Lobkowitz-Realschule belegten achtbare Plätze, während sich das Mädchenteam des Augustinus Gymnasiums sensationell für das Landesfinale qualifiziert hat.
Foto 04: Mit einem gemeinsamen Willkommenslied startete das Schulfest an der Grundschule Tiefenbach. (Bild: Nikolaus Scherr)

Grundschule Tiefenbach feierte Schulfest

„Wir feiern Schulfest“ – unter diesem Motto hat die Schulfamilie, allen voran Schulleiterin Waltraud Eichstetter, zum Schulfest letzten Freitagnachmittag eingeladen und viele Eltern, Großeltern, Geschwister und Interessierte kamen. In der vollbesetzten Aula sagte die Rektorin ein herzliches Grüß Gott. Halt, eigentlich bat sie Schüler der 4. Klasse, die Begrüßung von den beiden Bürgermeistern Martin Holler und Armin Wallner sowie von Pfarrer Albert Hölzl vorzunehmen. Die Schüler grüßten dabei auch die ehemaligen Bürgermeister und ehemaligen Lehrerkollegen. Zu einem Grußwort wurde Bürgermeister Holler gebeten und er fragte kurzerhand die Schüler in der vorderen Reihe, ob sie ihm auch helfen könnten. Da an diesem Tag tropische Temperaturen herrschten, versprach Holler, er bringt die nächsten Tage für alle leckeres Speiseeis vorbei. Damit war ihm tosender Applaus sicher. Nun präsentierte die 2. Klasse einen Tiersong, in dem alle möglichen Tiere ihre markanten Laute von sich gaben. Nach einem gespielten Witz war die 1. Klasse an der Reihe mit dem flotten, lustigen Lied „Gickerl, Gockerl“. Der sogenannte „Cup-Song“ ist hinlänglich bekannt, doch eine Dschungelversion zeigten die Drittklässler. Dass in einer Schule alle Schülerwitze bekannt sind, darf man gut und gerne annehmen. Doch die 4. Klasse bewies, es gibt noch lustige Ausreden und witzige Einfälle, die nicht jedem bekannt sind. Für spitze Ohren bei den Zuhörern sorgte die Tschechisch-AG mit tschechischen Liedern. Einstudiert von Frau Koziolová, der Tschechisch-Lehrerin. Ansteckende Choreografie gab es nun von den beiden Klassen 3 und 4. Lehrerin Ramona Seiderer hat ein Händchen für schwungvolle Moves zu aktuellen und klassischen Hits. Diesmal gab es von Fanta 4 den Superhit „Zusammen“ zu hören und vor allem zu sehen. Nach Dankesworten von Eichstetter und der Elternbeiratsvorsitzenden Bettina Bindl wurden alle eingeladen, die Tiefenbacher Schulhymne zu singen. Refrain: „Mir san vo Taifabach und des is schee“. Bevor alle zum Kuchenbuffet und dem Grill auf dem Pausenhof strömten, stellte die Schulleiterin noch das Marionettentheater aus Oberviechtach vor. Es präsentierte zwei Akte aus den Nibelungen. Ein gelungener Nachmittag, an dem die Schüler diesmal sicher gerne in die Schule kamen. Es gab ja auch kühles Eis und kühle Obstspieße und reichlich Spielmöglichkeiten.
auf dem Bild sind die Ehejubilare des Jahres 2026, zusammen mit Pfarrer Julius Johnrose v.li., stellvertretender Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Roth 3. v.li. und Arbeitskreis-Koordinator Ehe & Familie Richard König 2. v.li. (Bild: Alexander Hörl)

Ehejubilare feiern Dankgottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft

Den ersten Teil der Feierlichkeiten haben die Eheleute schon am vergangenen Mittwoch erlebt, als sie zu einem Vortrag zum Thema „Weil die Liebe niemals endet“ mit Referent Andreas Holzfurtner eingeladen waren. Im zweiten Teil zogen die 24 Ehejubilare aus der Pfarreiengemeinschaft Neusorg-Pullenreuth gemeinsam mit Pfarrer Julius und den Ministranten vom Rathaus hinauf zur Pfarrkirche St. Martin in Pullenreuth. Dort angekommen, wurden die Jubilare von den zwei wartenden Ministranten mit einer Rose begrüßt. Als alle Platz genommen hatten, begrüßte der Geistliche mit folgenden Worten die Ehejubilare recht herzlich: „Der Herr, der uns alle täglich segnet, sei mit euch“. Weiter ging es dann mit der Lesung, die eine Jubilarin vorgetragen hatte. Nach dem Evangelium aus Johannes erzählte Pfarrer Julius den Ehejubilaren in seiner Predigt, dass sie es sind, die gemeinsam durch eine lange Zeit zusammen gelebt haben, egal ob über schöne oder über traurige Momente hielten sie zusammen, so er weiter. Nach dieser Predigt segnete der Geistliche die Ehejubilare, würdigte Ihre Lebenszeit und sprach ihnen Gottes Segen aus. Weiter ging es mit den Fürbitten, die von den Jubilaren vorgetragen worden sind. Bei der Kommunion konnten die Ehejubilare alle beide Gestalten der Kommunion in Empfang nehmen, was sie auch taten. Nach der Kommunion verlasen zwei Jubilarinnen im Wechsel eine besinnliche Meditation. Während des gesamten Gottesdienstes sang die Chorgemeinschaft Pullenreuth/Ebnath unter der Leitung von Alexander Hecht einige Lieder für die Ehejubilare. Mit Lieder wie „Blick vom Himmelsthron“ und dem gemeinsamen „Großer Gott, wir loben dich“ gaben sie ihr Bestes. Stefan Roth als Vertreter von Robert Bauer sprach ein paar nette Worte von der Pfarrgemeinderat und verglich die Ehe mit einer Kerze, die auch bei finsterer Zeit hell aufleuchtet. Seine Kollegen im Arbeitskreis Ehe und Familie überreichten noch eine Erinnerungskerze als Geschenk. Nach dem Schlusssegen ging es dann weiter zum gemeinsamen Mittagessen ins Schützenhaus Pullenreuth.
Gruppenbild vor dem Gebäude der DLB GmbH (Foto Matthias Schöberl) (Bild: Matthias Schöberl)

Feuerwehrsenioren Schönseer Land bei der DLB GmbH in Oberviechtach

Über 30 interessierte Feuerwehrsenioren und -seniorinnen folgten am 08.06. der Einladung des Organisatorenteams um Josef Haberl und traten den Weg nach Oberviechtach. Dort besuchten sie die Firma DLB GmbH Berlin (DLB Oberviechtach). Gegen 13.00 Uhr trafen sich die Teilnehmer am Rathaus in Schönsee und fuhren in Fahrgemeinschaften nach Oberviechtach. In der Firma begrüßte Geschäftsführer Albin Dickert die Seniorengruppe und brachte ihnen die Geschichte des Unternehmens näher. Die Firma ist Teil einer mittelständischen Unternehmensgruppe, die für nationale und internationale Kunden Mehrfachdrähte, Litzen und Seile aus Kupfer und -legierungen für verschiedene Bereiche herstellt. Werksleiter Ingo Naumann und Vertriebsleiter Matthias Schöberl führten die interessierten Teilnehmer durch die Firmenräume. Sie berichteten über die diversen Einsatzbereiche der Produkte, die sowohl die Automobilindustrie als auch die Herstellung von Tiefsee- und Bahntechnik, Photovoltaikanlagen, Energieerzeugnisse uvam. umfassen. Nach der detaillierten und kurzweiligen Führung bedankte sich Josef Haberl im Namen der Feuerwehrsenioren sowohl beim Geschäftsführer als auch bei den beiden „Fremdenführern” für ihre interessanten Ausführungen. Wie es bereits zur Tradition geworden ist, schloss sich nach der Rückkehr nach Schönsee ein Besuch in einer örtlichen Gastronomie an. Diesmal wartete das Team bei den Drei Seerosen am Hahnenweiher schon auf die Gäste und servierte deftige Brotzeiten. Die Planungen für die nächsten Veranstaltungen sind schon in „trockenen Tüchern”. Auf die Ziele dürfen die Feuerwehrsenioren und -seniorinnen gespannt sein.
Die Familien der Täuflinge mit Pfarrer Hans Spitzhirn (Bild: Silvia Götz)

Tauferinnerungsgottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft Trausnitz

„Am 24. Juni feiern wir das Hochfest des Heiligen Johannes des Täufers – er hat Jesus getauft. Auch Jesus hat gesagt, er bedarf der Hinkehr zu Gott in den Himmel”, mit diesen einführenden Worten begrüßte Pfarrer Hans Spitzhirn die Familien der Täuflinge der zurückliegenden zwölf Monate aus der Pfarreiengemeinschaft Trausnitz mit Hohentreswitz und Weihern in der Kirche St. Josef in Trausnitz. Er freute sich, dass die Eltern, Großeltern, Patinnen und Paten die Einladung angenommen haben, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und dabei die Taufe zu erneuern. Pfarrer Spitzhirn ging in seiner Predigt auf das Evangelium ein, in dem es lautete, dass nichts verhüllt sei, was nicht enthüllt werde. So hätten die Jünger Jesu erst nach dem Tode Jesu von dessen Wundern erzählt und sein Wirken in die Welt hinausgetragen. Jesus meinte, er sei ein Teil von Gott, und auch wir wären durch die Taufe ebenfalls alle ein Teil von Gott. Früher stand das achteckige Taufbecken vor der Kirche, durch das die meist erwachsenen Täuflinge hindurch in die Kirche eingetreten seien. Das Wort Kirche habe zwei Bedeutungen, zum einen beschreibe es das Gebäude und zum anderen die Gemeinschaft der Glaubenden. Wer in die Kirche hineintrete, werde ein Teil dieser Gemeinschaft. Durch die Taufe haben die Eltern und Paten erklärt, dass ihr Kind zu Jesus gehöre und unter dem besonderen Schutz Gottes stehe. Dieses „Ja” zu Gott sollen wir immer wieder erneuern. Pfarrer Spitzhirn segnete das Wasser und bat die Eltern, mit ihrem Nachwuchs nach vorne zu kommen, um sich mit dem Weihwasser zu bekreuzigen. Gemeinsam wurde feierlich das „Vater unser” mit Gesten gesungen, und die Gottesdienstbesucher stimmten freudig in das Lied „Wer glaubt, ist nicht allein” ein. Als Erinnerungsgeschenk bekamen die Täuflinge ein Büchlein überreicht, in welchem die kirchlichen Symbole kindgerecht erklärt werden. Nach dem Gottesdienst lud der Pfarrgemeinderat zu einer kleinen Bewirtung in geselliger Runde auf dem Kirchenvorplatz ein.
Ob beim „Nehman´s an Altn”, oder „Pudelnackert ohne Hemd”, Crissy Simon hatte die Lacher stets auf ihrer Seite. (Bild: Elfriede Winter)

Urgemütlicher Hutzaabend am historischen Goglhof

„Wir wollen heute einen lustigen Abend verbringen“, versprach Ernst Luber, der 1. Vorsitzende des Freundeskreises Goglhof, zur Begrüßung – und er sollte Wort halten. Unter dem treffenden Motto „Wia im richtign Lebn“ hatte der Verein zu einem traditionellen Hutzaabend in das Freilandmuseum eingeladen. Die Gäste erlebten unbeschwerte Stunden voller Humor, Musik und Oberpfälzer Gemütlichkeit. Für beste Unterhaltung hatten sich die Verantwortlichen ein abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Im Mittelpunkt standen tiefsinnige und hintergründige Sprüche von Karl Valentin sowie der humorvolle Sketch „Der schwierige Kuhhandel“, der von Ernst Luber und Ortsheimatpflegerin Elfriede Winter natürlich in waschechter Oberpfälzer Mundart zum Besten gegeben wurde. Rita Kordein bereicherte den Abend mit ihren „Gspazettln“ und gewitzten Sprüchen. Denn Beiträge aus dem Publikum waren ausdrücklich erwünscht. Für die musikalischen Höhepunkte des Abends sorgte Crissy Simon. Die aus Funk und Fernsehen bekannte Künstlerin schaffte es mit ihrer unnachahmlichen, mitreißenden Art im Handumdrehen, dass das gesamte Publikum kräftig mitsang und schunkelte. Auch das Wetter spielte mit, forderte jedoch etwas Kreativität. Trotz der sommerlichen Hitze ließ es sich im idyllischen Hof wunderbar aushalten. Der prächtige Hausgiebel erwies sich als idealer Schattenspender. Für die nötige Abkühlung von innen war ebenfalls gesorgt. Die kühlen Getränke, deftigen Pfefferbeißer und frisch gestrichenen Schmalzbrote lagerten gut geschützt im ehemaligen Kuhstall, wo angenehme Temperaturen herrschten. Am Ende waren sich alle einig: Der Hutzaabend war ein voller Erfolg, der Tradition und Geselligkeit perfekt miteinander verband.
Die Seniorinnen und Senioren inmitten von Alpakas. (Bild: Konrad Nickl)

Eleonore Sindersberger Senioren zu Gast bei den Pirker Alpakas

Ein ganz besonderer Ausflug führte unsere Seniorengruppe vor kurzem nach Pirk: Sie waren zu Besuch bei den „Pirker Alpakas“ von Leila Smekal und Marco Wabra. Ermöglicht wurde uns diese wunderbare Fahrt durch die großartige Unterstützung von Rotaract Club in Weiden. Sie stellten uns kostenlos einen Bus zur Verfügung, der alle Teilnehmer sicher und komfortabel an das Ausflugsziel brachte. Schon beim Ankommen war klar, dass uns ein unvergesslicher Tag erwarten würde. Die beiden Gastgeber empfingen uns von der ersten Minute an sehr herzlich und liebevoll. Bei einer gemütlichen Runde mit Kaffee und frisch gebackenem Kuchen konnten wir erst einmal ankommen und die idyllische Atmosphäre genießen. Gut gestärkt lauschten wir anschließend einem sehr interessanten Vortrag von Leila und Marco. Die beiden erzählten uns mit viel Herzblut und Fachwissen Wissenswertes über die Herkunft, die Haltung und den besonderen Charakter der sanftmütigen Tiere aus den Anden. Ein besonderes Erlebnis für die Sinne war es, dass die Senioren dabei auch die frisch geschorene Alpakawolle selbst fühlen durften. Zudem gab es die Gelegenheit, die vielen verschiedenen Produkte zu bewundern, die aus dieser hochwertigen Faser hergestellt werden: von wärmenden Socken und Stirnbändern über kuschelige Decken und Kissen bis hin zu herrlich flauschigen Kuscheltieren. Auch die Naturseifen, die unter Verwendung von Alpakawolle entstehen und in verschiedenen Duftrichtungen einluden, sorgten für Begeisterung. Das absolute Highlight wartete jedoch zum Schluss auf uns: Die Senioren durften die Alpakas höchstpersönlich füttern! Die anfängliche Zurückhaltung verflog im Nu, als die flauschigen Vierbeiner mit ihren großen Kulleraugen und ihrer behutsamen, ruhigen Art das Futter direkt aus den Händen knabberten. Diese hautnahe Begegnung zauberte allen ein großes Lächeln ins Gesicht – die friedliche Ausstrahlung der Alpakas war förmlich spürbar und tat einfach gut. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt dem Team von Rotaract für die Bereitstellung des Busses und die Ermöglichung dieser Fahrt sowie Leila und Marco für die wunderbare Bewirtung, den tollen Vortrag und diesen rundum gelungenen Nachmittag.
Pfarrer Josef Beer segnet das gerade erst entzündete Johannifeuer in Diebis am Kapellenplatz. Noch klein, aber später, wie man so sagt: Oho! (Bild: Michael Götz)

Mit dem Johannifeuer in Diebis in guter Gesellschaft

Auf den bisher mit am heißesten Tag des Jahres 2026 in unserem ganzen Bayernland fiel heuer das Johannifest der doch relativ kleinen Feuerwehr von Diebis am vergangenen Freitag. Alles, ob Klein oder Groß, freute sich sichtbar auf dieses gesellige Miteinander des Ortes, hält es doch im Letzten auch die drei Orte Diebis, Ipflheim sowie Schafhof als frühere selbstständige Gemeinde, heute sind es Gemeindeteile von Ebermannsdorf, gesellschaftlich fest zusammen. Und dies rührt noch von der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 her. So auch diesmal. Erster Vorsitzender der Wehr Georg Straller zusammen mit der Chefin der Aktiven Conny Bäuml hatten organisatorisch alles bestens im Griff. Eine Heilige Messe im kleinen Diebiser Kirchlein, das der Gottesmutter geweiht ist, ging voraus. Auch der Rosenkranz für den Frieden in der Welt wurde gebetet. Ruhestandsgeistlicher Josef Beer feierte zusammen mit den treuen Gläubigen die Eucharistie für die verstorbenen Führungskräfte der FFW, ebenso für Pfarreiangehörige. Alle Gottesdienstbesucher waren aktiv beim Beten sowie Singen vorbildlich dabei. In treffenden Worten wies der Geistliche bei seiner kurzen Predigt beispielsweise auch auf die mit dem 24. Juni schon wieder beginnende Sommersonnenwende mit dem längsten Tag sowie der kürzesten Nacht des Jahres hin, die mit dem Johannifest letztlich auf den Apostel Johannes zurückgehe. Und, wir Christen alle, sollten in vielfacher Weise durch unsere Taten im Leben das Licht und Salz der Erde sein und somit helfen, den wichtigen Mut in das Dunkel der Welt zu bringen. Die doch schönen Lieder „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie „Maria breit den Mantel aus“ beschlossen die gläubige Feier. Der Festplatz vor und um das Diebiser Feuerwehrhaus war bis auf den letzten Platz besetzt, das Johannifeuer wurde also von der Bevölkerung ringsum gut angenommen. Insbesondere das gegenseitige, gute Verhältnis samt Zusammenarbeit zwischen den Wehren Pittersbergs und Diebis ist bestens, was sich beim ausgedehnten Meinungsaustausch des Abends auch zeigte. Pfarrer Beer, mit humorvollen Worten vorangehend, segnete das entzündete Feuer am Platz zwischen FFW-Heim und Marienkapelle. Die Kinder tobten sich am Fußballplatz nebenan aus. Bratwürste, Fleisch sowie ein Bierchen oder auch mehr mundeten teils bis zur Mitternacht. Und im Letzten, so die Verantwortlichen der Wehr wiederum gemeinsam, war der Abend nicht nur wieder mal schön, sondern quasi auch „der Kitt der drei Orte“ für weiteren guten Zusammenhalt.
Zeigen sich motiviert für die gestartete Amtszeit: Die amtierenden Markträte Hans Fischer (ab 2.v.l.), Miroslaw Zgrzendek, Veronika Baur (6.v.l.), ihre Vorgänger Marlies Grill (ab 4.v.l.), Marga Kraus und Helmut Bauer (7.v.l.) mit Ortsvorsitzendem Christopher Würz (r.) und Vorstandsmitglied Manuel Kraus (l.). (Bild: Christopher Würz)

Freie Wähler Rieden-Vilshofen wollen Aktivposten im Markt sein

Die Freie Wähler Gemeinschaft Rieden-Vilshofen traf sich zur Jahreshauptversammlung im Cafe Abseits. Zur Versammlung begrüßte Ortsvorsitzender Christopher Würz auch die amtierenden Markträte sowie die bisherigen Ratsmitglieder Helmut Bauer und Marlies Grill. Die beiden langjährigen Markträte, die aus dem Gremium Ende April ausgeschieden waren, wurden mit einem herzlichen Dank für ihr langjähriges Wirken und Präsenten verabschiedet. Im vergangenen Jahr war der Verein erstmals am Marktsonntag mit einem Kinderprogramm vertreten. Verschiedene Infoveranstaltungen zu den Kommunalwahlen wurden abgehalten. Stolz ist man von Seiten der Freien Wähler in der Marktgemeinde auf die erreichten drei Mandate im Riedener Marktrat. Neu im Marktrat sitzen für die FWG Veronika Baur und Hans Fischer, Miroslaw Zgrzendek folgte vergangenen Herbst auf die ausgeschiedene Marga Kraus. In der Sitzung wurden die Vereinsziele und politischen Ziele der Freien Wähler Rieden-Vilshofen diskutiert. So möchte man starke Präsenz in der Gemeinde zeigen und Infoveranstaltungen für Bürger anbieten. Gerade die Jugend und Familien wollen die Freien Wähler ansprechen. „Wir haben die familienfreundliche Gemeinde fest im Blick und möchten der Jugend genau zuhören, wo diese Verbesserungsbedarf in unserer Kommune sieht“, so Miroslaw Zrgrendek. Weiter will man die „Jungen Freien Wähler“ in der Kommune als eigene Jugendorganisation aufbauen. Ortsvorsitzender Würz hatte Grußworte von MdL Bernhard Heinisch mitgebracht, der beruflich in München gebunden war. Heinisch sei, so Würz, sehr stolz auf das Wahlergebnis der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen in der Gemeinde. Der Abgeordnete lobte im Besonderen das große Engagement des 1. FC Rieden um dessen Vorsitzenden Hans Fischer. Die Verwirklichung des Mehrgenerationenspielplatzes auf dem FC Gelände sei ein Leuchtturmprojekt. Ein Wunsch aus der Versammlung ist, dass die Möglichkeit einer Bürgersprechstunde in künftigen Marktgemeinderatssitzungen geschaffen wird.
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