Impressionen OWV Waldfest Wernberg-Köblitz 2026. (Bild: Thomas Gareis )

OWV Wernberg-Köblitz feiert sein Waldfest bei bestem Wetter und kühlen Getränken

Am Sonntag, 02.08.26 feierte der OWV-Wernberg-Köblitz sein alljährliches Waldfest rund um die OWV-Hütte. Schon am Vormittag kamen viele Besucher*innen zum Feldgottesdienst vor der Hütte und getreu dem Motto: „Erst die Mess und dann die Mass” ließ man es sich im Anschluss bei einem Weißwurstfrühstück und Kaltgetränken gutgehen. Über den ganzen Tag hinweg wurden durch viele fleißige Hände, Speisen bereitet, Kaffee gekocht, selbstgemachte Kuchen verkauft und in „gemütlicher Ausgelassenheit” ein toller Tag verlebt. Am frühen Nachmittag platzte der Festbereich fast aus allen Nähten und sämtliches Interieur wurde gebraucht um den zahlreichen Gästen einen Platz im Schatten bieten zu können. Der Renner in diesem Jahr war die Waldlimo mit u.a Sirup, Lavendel, Minze und Rosmarin. Sie erfrischte wie ein Waldspaziergang am Morgen und gleichte manch Flüssigkeitsdefizit aus. Bis in die Nacht feierte die OWV-Gemeinde, freute sich über die zahlreichen Gäste, auch aus anderen OWV-Sektionen oder über den Gegenbesuch einer kleinen Delegation der „Weinfestfreunde”, die nur Stunden vorher ihr Weinfest abhielten. Fröhlich wurde in Summe ein tolles Fest gefeiert im besten Sinn des Satzes „den Herrgott einen guten Menschen sein lassen”. Der OWV Wernberg-Köblitz bedankt sich recht herzlich bei allen Gästen*innen und freut sich bereits auf das nächste Waldfest am 1. Sonntag im August 2027
Der Abschied von Gemeindeassistentin Sarah Koch am Pittersberg wurde quasi aufgrund immer guter Zusammenarbeit mit besonders schönen Sonnenblumen bereichert. Alle in der Nikolauspfarrei und auch darüber hinaus, sind dabei sichtlich gute Freunde geworden. Ein Wiedersehen hat man sich daher versprochen. Von links: Pfarrer Robin Sagai, Sarah Koch mit ihrem Schatzkästlein (vorne zu sehen), Gemeindereferentin Kathrin Blödt, Ruhestandspfarrer Josef Beer und Kirchenpfleger Josef Schlegl, der letztlich Kirchlich rundum für alles sorgt.  (Bild: Michael Götz)

Gemeindeassistentin Sarah Koch lässt Praktikum mit Stolz und Freude hinter sich und schaut positiv nach vorne.

Die Pfarrgemeinde Pittersberg mit Pfarrer Robin Sagai an der Spitze verabschiedete kürzlich im Rahmen eines Vorabendgottesdienstes Sarah Koch aus Schwarzenfeld und entließ die pastorale Mitarbeiterin somit aufgrund ihres in der Nikolauspfarrei sowie Ebermannsdorf und Theuern gut abgeschlossenen Praktikums auch auf Weisung des Bistums von Regensburg in ihre Berufswelt. Ihr künftiger Arbeitsmittelpunkt, so Frau Koch bei vorbereiteten, lieben Abschiedsworten an die Pittersberger Gläubigen sowie Mitstreiter, wird die Stadtpfarrkirche von Burglengenfeld sein. Sie freue sich darauf und auf die dortige Zusammenarbeit mit Dekan Michael Hirmer, wie sie weiter ausführte, wo sicher auch ein reiches Feld an Aufgaben und Arbeit auf beide warte. Frau Koch war Gemeindereferentin Kathrin Blödt, wie in der Regel innerhalb des Bistums üblich, in dem Fall in der hiesigen Pfarreiengemeinschaft zur Seite gestellt worden, damit sie für ihr künftiges Berufsleben möglichst reiche Erfahrung, die heutzutage mehr denn je nötig ist, sammeln konnte. Und Blödt wiederum bestätigte dabei ihrer Kollegin in den Dankesworten ihrerseits wörtlich gute, religiöse Arbeit auf festem Glaubensfundament. Schon eingangs des Dankgottesdienstes sang deshalb die Pfarrgemeinde zusammen: Singt dem Herrn ein neues Lied und niemand soll’s Euch wehren! Am Schluss der Eucharistie ergriff Kathrin Blödt am Ambo noch einmal das Wort. Viele Einsätze seien von Sarah Koch doch in dem Praktikumsjahr 2025/2026 zu meistern gewesen, teils miteinander und teils schon selbstständig, ob beispielsweise das Erntedankfest oder ein Familienkreuzweg, bis hin zu der „Kirche im Kleinen“, wie auch die Seniorennachmittage. Alle Aufträge habe sie couragiert gemeistert. Dafür sagte sie Koch öffentlich ein aufrichtiges Dankeschön, auch im Namen der drei Pfarrgemeinden, genauso wie für ihr umfangreiches, theologisches Wissen rund um die Liturgie, wie sie meinte. Das bleibende Geschenk der Erinnerung für Sarah Koch, so Blödt abschließend, solle das Schatzkästlein sein, das sie schon 2025 erhalten habe. Alle wichtigen, praktischen Erfahrungen für ihre weitere Arbeit solle sie darin auch weiterhin sammeln. Es sei letztlich ihr Fundament, wo sie stets darauf zurückgreifen könne. Und ihr allseits gewünschter, reicher Segen Gottes gehöre dazu. Ein Marienlied beschloss den herzlich schönen Pfarreiabschied.
Bilden einer Suchkette um eine vermisste Person zu finden. (Bild: Melanie Tafelmeyer)

24 Stunden Action: Wasserwacht-Jugend Weiherhammer trainiert für den Ernstfall

Blaulicht, Funkverkehr, Boote auf dem Wasser und jede Menge spannende Einsatzszenarien – bei der 24-Stunden-Übung der Wasserwacht Weiherhammer wurde den neun Jugendlichen garantiert nicht langweilig. Organisiert wurde die Übung von einem Organisationsteam bestehend aus der Jugendleitung (Stephanie Englert und Sabrina Grä) sowie der technischen Leitung (Andreas Gräf und Sophie Winter) und weiteren Helfern (Regina Richthammer, Andreas Wunder und Thomas Heibl), die ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt hatten. Den Auftakt machte eine groß angelegte Hochwasserlage am Röthenbacher Weiher. Zehn verletzte Personen mussten versorgt und ein Seniorenheim evakuiert werden. Mit zwei Booten, zwei Bootsführern und neun Wasserrettern meisterten die Nachwuchsretter die Herausforderung souverän und bewiesen Teamgeist sowie schnelles Handeln. Anschließend führte der Weg nach Etzenricht. Dort galt es, in der Haidenaab hinter dem Edeka nach einer vermissten Person zu suchen. Mit einer Suchkette durchkämmten die neun Wasserretter den Fluss systematisch. Auch wenn die vermisste Person in diesem Szenario nicht gefunden werden konnte, sammelten die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall. Im dritten Szenario wartete eine Rettung auf dem Wasser: Ein hilfloser SUP-Fahrer musste gerettet werden, während sich weitere unter Drogeneinfluss stehende Personen am Ufer befanden. Die Wasserretter führten eine schwimmende Rettung mit einem SUP als Rettungsmittel durch und konnten die Situation sicher bewältigen. Direkt im Anschluss stand eine Funkübung auf dem Programm. Ziel war es, den sicheren Umgang mit den Funkgeräten zu trainieren und die Scheu vor dem Funken abzubauen. Denn eine klare Kommunikation ist bei Einsätzen genauso wichtig wie die eigentliche Rettung. Auch an Land wurden die Jugendlichen gefordert. Beim First-Responder-Szenario mussten zwei Patienten mit Verletzungen im Gesichts- und Kopfbereich versorgt werden. Hier standen die Erstversorgung und die richtige Betreuung der Patienten im Mittelpunkt. Den Abschluss bildete ein Verkehrsunfall mit vier schwer verletzten Personen. Die Nachwuchsretter sicherten zunächst die Einsatzstelle ab und übernahmen anschließend die Versorgung der Verletzten. Dabei konnten sie zeigen, wie wichtig Zusammenarbeit, Ruhe und ein strukturiertes Vorgehen im Einsatz sind. Neben den realitätsnahen Übungen kam jedoch auch der Spaß nicht zu kurz. Zwischen den einzelnen Szenarien wurde gemeinsam gespielt, viel gelacht und natürlich gut gegessen. Die lockere Atmosphäre sorgte dafür, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde und die Teilnehmer mit viel Freude bei der Sache waren. Am Ende waren sich alle einig: Die 24-Stunden-Übung war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen konnten spannende Einblicke in die vielfältige Arbeit der Wasserwacht gewinnen und ihr Wissen in der Praxis anwenden. Denn eines ist klar: Üben ist wichtig, um im Ernstfall vorbereitet zu sein. Die Teilnehmer blicken bereits voller Vorfreude auf die nächste 24-Stunden-Übung im kommenden Jahr.
Die ständige Wegbegleiterin Brigitte Karl würdigt das Engagement von Christine Forster (stehend v.r.). (Bild: Ilona Singer)

TSV Eslarn dankt Christine Forster für 33 Jahre ehrenamtliches Engagement

Eslarn. Mit einer kleinen Feierstunde hat der TSV Eslarn seine langjährige Übungsleiterin Christine Forster verabschiedet. Nach 33 Jahren als Übungsleiterin der Turnerfrauen übergab sie die Verantwortung in jüngere Hände. Gleichzeitig würdigte der Verein ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, mit dem sie das Turnangebot des TSV über mehr als drei Jahrzehnte entscheidend geprägt hat. Christine Forster ist seit dem 1. Mai 1988 Mitglied und seit 2024 aufgrund ihrer Leistungen Ehrenmitglied des TSV Eslarn. Neben ihrer Tätigkeit als Übungsleiterin leitete sie 20 Jahre lang die Turnabteilung und engagierte sich mit großem Einsatz für den Ausbau des Vereinsangebots. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Turnerriege zu einer lebendigen und starken Gemeinschaft. Gymnastik, Walking, Wirbelsäulentraining, Fuß- und Venengymnastik sowie abwechslungsreiche Übungsstunden mit verschiedenen Handgeräten gehörten zum festen Programm. „Das Ehrenamt lebt nicht von denen, die Zeit haben, sondern von denen, die sich Zeit nehmen“, lautet ein Leitsatz, der Christine Forsters Wirken treffend beschreibt. Mit Herzblut, Zuverlässigkeit und großem persönlichem Einsatz begleitete sie Generationen von Turnerinnen und trug wesentlich zum lebendigen Vereinsleben des TSV bei. Im Rahmen der Verabschiedung dankte TSV-Vorsitzender Daniel Bäumler der langjährigen Übungsleiterin im Beisein zahlreicher Damen für ihren unermüdlichen Einsatz: „Du hast unseren Verein über viele Jahre hinweg bereichert und Spuren hinterlassen, die bleiben werden.“ Als Zeichen der Anerkennung überreichte der Verein ein Präsent. Anschließend ließ man den Abend bei einem gemeinsamen italienischen Buffet in geselliger Runde ausklingen. Auch wenn Christine Forster das Amt als Übungsleiterin abgibt und ein wenig kürzer treten wird, bleibt sie der Turnabteilung verbunden. Die Walking-Gruppe wird sie weiterhin begleiten. Die Verantwortung in der Turnabteilung liegt bei Regina Schmid und Nicole Voit, die die erfolgreiche Arbeit fortführen werden. Neben Gymnastik und Walken mit Brigitte Karl und Christine Forster bietet Sonja Spangler Yoga, Christa Würfl Faszientraining, Karina Dimper und Liane Horn BodyShake und Belinda Lindner Tanzen an.
„Eine starkes Team bestehend aus der KG Amberg und den zertifizierten Natur- und Umweltpädagogen aus ganz Bayern Foto: Andreas Geilersdörfer”. (Bild: Andreas Geilersdörfer)

Ins Schwarze getroffen: Jäger-Kreisgruppe Amberg begeistert beim Kinderfest

Neugierige Kinder, staunende Eltern und reger Andrang haben das Bild am Stand der Kreisgruppe Amberg im Landesjagdverband Bayern (KG Amberg) beim diesjährigen Amberger Kinderfest bestimmt. Gestartet ist damit auch der erste öffentliche Auftritt der „Wilden Schule“, dem Natur- und Umweltbildungsangebot der bayerischen Jäger für Kinder und Jugendliche. Schon von Weitem zog das abwechslungsreiche Mitmachangebot die Besucher an: Kinder ließen sich in vielerlei Tiere verwandeln, erklommen einen Hochsitz, entdeckten spielerisch die heimische Tierwelt und begegneten faszinierenden gefiederten Beutegreifern aus nächster Nähe. So wurde Natur für mehrere hundert Familien zu einem Erlebnis, das Wissen, Begeisterung und Mitmachen auf eindrucksvolle Weise miteinander verband. Zum Erfolg des Auftritts trugen auch die Absolventen der Ausbildung zum zertifizierten Natur- und Umweltpädagogen des Landesjagdverbands bei. Sie waren aus ganz Bayern nach Amberg gekommen, um gemeinsam mit den Mitgliedern der KG Amberg fundiertes Wissen über Natur, Wildtiere und Jagd spannend und kindgerecht zu vermitteln. Gleichzeitig feierte das neue Landesjagdverbands-Projekt „Wilde Schule“, das erst in diesem Jahr ins Leben gerufen worden ist, seine Premiere. Über sieben Stunden hinweg präsentierten die Waidleute ihr Bildungsangebot auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände und sie stießen bei großen wie kleinen Besuchern auf außerordentlich positive Resonanz. Der Informations- und Erlebnisstand bot zahlreiche Mitmachstationen für Kinder aller Altersgruppen. Mit allen Sinnen konnten sie die heimische Tier- und Pflanzenwelt entdecken. Beim Kinderschminken verwandelten sich die jungen Besucher in Füchse, Rehe, Dachse oder Eulen und die fantasievoll gestalteten Motive sorgten für ebenso bunte wie auch strahlende Gesichter. Wer sein Wissen testen wollte, war beim Wald- und Wildquiz genau richtig. Spannende Fragen rund um die heimische Tierwelt vermittelten auf unterhaltsame Weise Wissenswertes über Natur und Jagd. Großes Interesse weckte auch die Station mit Trophäen und Fellen. Hier konnten die Besucher etwa Fährten lesen und beurteilen, wobei die Kinder spielerisch lernten, die vielfältigen Tierspuren zu erkennen und den verschiedenen Wildarten richtig zuzuordnen. Ergänzt wurde das Wilde-Schule-Angebot mit dem Wildlandmobil aus Bamberg, das zahlreiche Präparate sowie interessante Informationen über Wildtiere bereithielt. Ein weiterer Publikumsmagnet war der eigens errichtete Kinder-Hochsitz, von dort aus konnten die jungen Naturforscher lebensnahe Wildtier-Darstellungen entdecken und so ihren Blick für die Natur schärfen. Für Begeisterung sorgten schließlich die Mitarbeiter der Wildtierauffangstation aus Kümmersbuch, die mit einem imposanten Steinadler und einem prächtigen Uhu vertreten waren. Organisiert wurde der gesamte Auftritt von Andreas Geilersdörfer, dritter Vorsitzender der KG Amberg, der gemeinsam mit zahlreichen Helfern für einen reibungslosen Ablauf der interaktiven Präsentation sorgte. „Es war sehr beeindruckend, diese kollektive Unterstützung mit Unterstützung von Waidleuten aus ganz Bayern erleben zu dürfen“, bekräftigt Geilersdörfer. Die Erwartungen hinsichtlich des Publikumszuspruchs seien mehr als erfüllt worden und dies mache Mut für weitere Aktionen in der Zukunft. „Die durchweg positive Resonanz der Besucher zeigte eindrucksvoll, wie groß das Interesse an Natur, Wildtieren und der Arbeit der Jägerschaft ist“, so der regionale Jagdfunktionär. Mit ihrem vielfältigen Angebot sei es der KG Amberg gemeinsam mit den Natur- und Umweltpädagogen der „Wilden Schule“ gelungen, Wissen anschaulich zu vermitteln, eventuell vorhandene Vorurteile abzubauen und Kinder wie Erwachsene für die heimische Natur zu begeistern. „Der erfolgreiche Auftritt beim Amberger Kinderfest machte einmal mehr deutlich, dass moderne Jagd und zeitgemäße Naturpädagogik Hand in Hand gehen und gemeinsam einen wertvollen Beitrag zur Umweltbildung leisten“, resümiert Geilersdörfer.
Schlüsselübergabe von Angelina Voit an Julia Dobmayer, im Beisein von Kita-Leiterin Birgit Bocka, Dekan Alexander Hösl und Kirchenpfleger Werner Hanauer. (Bild: Angelina Voit)

Sprach-Kita hinterlässt bleibende Spuren – Veränderungen in der Kindertagesstätte Don Bosco Vohenstrauß

Seit 2017 nahm die Kindertagesstätte Don Bosco am Programm „Sprach-Kitas“ teil – zunächst als Bundesprogramm und ab 2023 als Landesprogramm. Von 2020 bis 2026 begleitete Angelina Voith das Programm als Sprach-Kita-Fachkraft und setzte gemeinsam mit dem pädagogischen Team zahlreiche Projekte und Impulse um. Zum 31. Dezember 2026 läuft das Programm aus, viele seiner Inhalte werden jedoch weiterhin den Kita-Alltag prägen. Im Mittelpunkt der Sprach-Kita standen die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit den Familien. Sprache wurde dabei nicht nur in gezielten Angeboten aufgegriffen, sondern als fester Bestandteil des gesamten Kita-Alltags verstanden. Im gemeinsamen Spiel, bei Gesprächen, in Projekten und mithilfe unterschiedlicher Medien erhielten die Kinder vielfältige Möglichkeiten, sich auszudrücken, miteinander in Kontakt zu treten und ihre Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse mitzuteilen. Über die Jahre entstanden zahlreiche Projekte zu Sprache, Inklusion und Elternarbeit. So halfen beispielsweise die „Farbenmonster“ und eine Corona-Handpuppe den Kindern dabei, Gefühle und Veränderungen während der Pandemie kindgerecht zu verarbeiten. Auch die Kinderrechte wurden aufgegriffen, sodass die Kinder lernten, ihre Meinung zu äußern, mitzubestimmen und eigene sowie fremde Grenzen zu achten. Ein besonderes Highlight war und ist das Sprach-Restaurant im Eingangsbereich des Kindergartens. Die Idee entstand aus den Interessen und Alltagserfahrungen der Kinder, da Restaurantbesuche, Einkaufen, Kochen und gemeinsames Essen vielen von ihnen vertraut sind. Im gemeinsamen Spiel erleben sie, welche Aufgaben und Berufe es in einem Restaurant gibt, wie eine Bestellung aufgegeben wird und wie Menschen höflich miteinander sprechen. Dabei können die Kinder eigene Erlebnisse einbringen, verschiedene Rollen ausprobieren und ihren Wortschatz ganz nebenbei erweitern. Das inzwischen fest im Kita-Alltag verankerte Projekt wird auch über das Ende des Sprach-Kita-Programms hinaus fortgeführt. Da Sprache eine wichtige Grundlage für Inklusion, Integration und gesellschaftliche Teilhabe darstellt, wird Julia Dobmaier das Projekt zukünftig als Fachkraft für Integration und Inklusion übernehmen. Damit kommt es im beliebten Restaurant gewissermaßen zu einem „Pächterwechsel“. Im März 2026 schloss Julia Dobmaier zudem ihre Ausbildung zur Fachkraft für bayerische Kindertageseinrichtungen erfolgreich ab. Veränderungen und neue Wege gehören jedoch nicht nur zum Alltag im Kindergarten. Auch für einige Kinder aus der Krippe beginnt bald ein neuer Lebensabschnitt: Im September wechseln sie aus ihren bisherigen Krippengruppen in die Kindergartengruppen der Einrichtung. Aus diesem Anlass fand am Freitag, 31. Juli 2026, gemeinsam mit Dekan Hösl eine Abschlussandacht für die zukünftigen Kindergartenkinder statt. In der Mitte war ein großes Haus aufgebaut, dessen Fenster in den Farben der jeweiligen Kindergartengruppen gestaltet waren. In den Fenstern befanden sich Kerzen und Bilder der Kinder, die symbolisch bereits ihren neuen Platz im Kindergarten zeigten. Im Verlauf der Andacht durfte jedes Kind über eine Brücke gehen. Diese stand für den Weg von der Krippe in den Kindergarten und machte den bevorstehenden Übergang für die Kinder sichtbar und erlebbar. Der Gang über die Brücke verdeutlichte noch einmal, welch großer Entwicklungsschritt vor ihnen liegt: Vertrautes wird zurückgelassen, während gleichzeitig neue Räume, Beziehungen und Erfahrungen auf sie warten. So endet für die Kindertagesstätte Don Bosco zwar zum Jahresende ein langjähriges Programm, doch viele seiner Inhalte, Ideen und Werte werden weitergetragen. Gleichzeitig beginnen für die Krippenkinder neue Wege. Sowohl das Sprach-Restaurant mit seiner neuen „Pächterin“ als auch die zukünftigen Kindergartenkinder zeigen: Veränderungen bedeuten nicht nur Abschied, sondern bieten immer auch Raum für Begegnungen, Entwicklung und einen neuen Anfang.
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