Interessiert betrachteten die Kinder die großen Vögel (Bild: Ursula Zimmermann)

Mit Vogel Strauß und Frettchen auf Tuchfüllung - Kinderhaus macht einen Ausflug nach Rackenthal

Bereits seit Tagen freuten sich die Kinderhaus-Kinder auf ihren alljährlichen gemeinsamen Ausflug, der in diesem Jahr zur Little-Hill- Ranch nach Rackenthal ging. Mit zwei großen Bussen machten sich die 75 Kinder mit ihren Betreuerinnen trotz schlechten Wetter auf den Weg. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebten die Kinder so einen abwechslungsreichen Vormittag, den Bianca Biegerl mit ihrem Team gestaltete. Ein Teil der Kinder durfte das Märchen „Hänsel und Gretel” hautnah erleben. Im naheliegenden Wald wurde schon bald das Hexenhaus entdeckt und von den Süßigkeiten genascht. Doch wie auch im richtigen Märchen kam, zur Überraschung der Kinder, die Hexe (dargestellt von einer Mitarbeiter der Ranch) aus dem Häuschen um nachzuschauen, wer daran „knuspert”. In einer etwas abgeänderten Version des Märchens durften die Kinder schließlich der Hexe ein Lied vorsingen und wurden mit Edelsteinen belohnt. Parallel dazu durften die andere Gruppe eine Vielzahl von Tieren bewundern. Wer hat schon mal ein Frettchen gestreichelt, oder ein Straußenei in der Hand getragen. Wie schwer ist ein Hirschgeweih und wann wirft der Hirsch das ab. Auch Ziegen, Hirsche, Alpakas, Esel und sogar Kängurus mit Nachwuchs konnten genau betrachtet werden. Die Kinder erfuhren so viele interessante Dinge über die Tiere. Nur Napoleon, das Hausschwein war nach dem es der ersten Gruppe seine Kunststücke vorgeführt hatte so müde, dass es den Besuch der zweiten Gruppe verschlief. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen fuhren Alle dann wieder in die Einrichtung zurück.
Das Fußball II-Team der HCA-Mädchen. (Bild: Annika Ceesay)

Eiskalte Temperaturen beim ersten Auftritt der HCA-Fußball-Mädchen auf dem Rasen

Als die Mädchenmannschaft des HCA in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2010-2012) als spielfreier Landkreismeister zum Regionalentscheid nach Neumarkt aufbrach, dachte wohl niemand, dass die drei Begegnungen Mitte Mai zu einem Turnier mit eisigen Temperaturen werden würde. Die drei qualifizierten Teams trafen sich auf dem Sportgelände der Knabenrealschule Neumarkt und freuten sich auf die ersten Spiele auf Rasen. Zuerst trat das HCA gegen die Staatliche Realschule Amberg an und das Spiel endete nach einem Kampf auf Augenhöhe mit einem torlosen 0:0. Durch Losentscheid musste das HCA gleich im zweiten Spiel noch gegen die Mädchenrealschule Neumarkt antreten. Mittlerweile pfiff der eisige Wind über das Feld und machte den eigentlich heißen Kampf um den Sieg zu einer Kälteschlacht. Stark kämpfend dauerte es lange, bis die Realschule in Führung ging und kurz vor Schluss machte sie den Sack zu und traf zum 2:0 Endstand. Das Sulzbacher Team durfte dann bereits in die warmen Kabinen, um von dort aus auch das letzte Spiel um den Turniersieg anzusehen. Der ging an die Realschule Neumarkt, nachdem das Team die Amberger Mannschaft ebenfalls mit 2:0 besiegt hatte. Punkt- und torgleich wurden somit die SRS Amberg und das HCA Sulzbach-Rosenberg 2. Sieger im Regionalentscheid und das Team aus Neumarkt darf eine Runde weiterziehen. Trotz der kalten Temperaturen haben die Mädchen fair und konzentriert gespielt und sich bei dem Vergleich teuer verkauft – nächstes Jahr werden sie wieder versuchen, den Titel zu holen!
Die HCA-Fußballmädchen der Wettkampfklasse III. (Bild: Annika Ceesay)

Der Wahlkurs Fußball Mädchen darf endlich auf den Rasen

Am 19. Mai 2026 fand der Regionalentscheid Fußball der Mädchen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2012-2024) in Vilseck statt. Das HCA trat mit einer Mannschaft an, die sich komplett aus dem Wahlkurs Mädchenfußball rekrutiert hat. Die zehn Mädchen machten sich voller Elan auf den Weg zum Turnier, bei dem drei Mannschaften antreten sollten: Das Gymnasium Parsberg, das Erasmus-Gymnasium Amberg und das HCA. Genau in der Reihenfolge wurden die Mannschaften mit ihren Betreuerinnen und Betreuern von einem großen Reisebus abgeholt und sicher nach Vilseck und später wieder zurück transportiert. Nach Losentscheid stand die erste Partie Parsberg gegen Amberg fest, die Parsberg mit 2:0 für sich entschied. Anschließend musste das HCA gegen das Erasmus ran. Die Mädchen kombinierten sich von Chance zu Chance, doch leider wollte der Ball einfach nicht hinter die Linie. Ein unglückliches Handspiel führte dann zu einem Freistoß für das EG, der sehr stark direkt verwandelt wurde. So geriet das HCA in Rückstand. Weiter stark auftretend erkämpfte sich das Team weitere Chancen, blieb allerdings erfolglos und musste kurz vor Schluss noch das 2:0 durch das EG hinnehmen. Im letzten Spiel sollte nochmal alles in die Waagschale geworfen werden, doch der spätere Turniersieger war körperlich und oft spielerisch überlegen – daher musste sich das HCA mit 5:0 geschlagen geben. Dennoch verdient der Auftritt großes Lob, denn alle zehn Mädchen gaben ihr Bestes, versuchten die im Wahlkurs eingeübten Freistoß- und Eckenkombinationen sowie gezielte Pass- und Laufwege konzentriert umzusetzen. Nächstes Jahr soll an diese Leistung angeknüpft werden und die Mannschaft will erneut antreten und Spiele für das HCA gewinnen!
Stolz präsentieren die Schüler der 4. Klasse ihre Urkunden über die bestandene Fahrradführerscheine. Mit POK Manfred Jobst (hinten links), PHM Jürgen Bäumler (hinten rechts) und Schulleiterin Waltraud Eichstetter. (Bild: Nikolaus Scherr)

Viertklässler der Grundschule Tiefenbach zeigen ihr Können

Große Freude in der 4. Klasse der Grundschule Tiefenbach: Alle 17 Schülerinnen und Schüler haben die Prüfung für den „Radlführerschein“ erfolgreich abgelegt. Nach intensiver Vorbereitung durch die Klassenleitung Waltraud Eichstetter meisterten die Kinder zunächst den theoretischen Teil, bevor sie unter der Anleitung von Polizeibeamten Polizeioberkommissar Manfred Jobst und Polizeihauptkommissar Jürgen Bäumler von der Polizeiinspektion Furth im Wald in vier Praxismodulen ihr Radfahrkönnen in der Praxis schulten. Den Abschluss bildete nach der Prüfungsfahrt eine sichere Fahrt im Realverkehr durch Tiefenbach, bei der die jungen Radlerinnen und Radler ihr Können souverän unter Beweis stellten. Mit der Überreichung der Urkunden sowie der Wimpel beglückwünschten sie die Kinder zu ihrem Erfolg und wünschten ihnen allezeit gute Fahrt. Für den engagierten Einsatz überreichten die Viertklässler ein kleines „Dankeschön“ an die Ausbilder. Lobende Worte fand auch Klassenleiterin und Rektorin Waltraud Eichstetter: Sie betonte, wie wichtig Verkehrserziehung und sicheres Verhalten im Straßenverkehr gerade auf dem Schulweg sind, und gratulierte der Klasse zu ihrer großartigen Leistung. Ein besonderer Grund zur Freude: Von den 17 Schülern erhielten gleich sechs einen Ehrenwimpel für ihre herausragende Leistung. Damit ist die 4. Klasse bestens gerüstet für den Alltag auf zwei Rädern – aufmerksam, regelkundig und mit viel Freude am Radeln.
Schulmeisterschaft (Bild: Sabine Graser)

Schulmeisterschaft im Fußball: Klasse 4a holt den Wanderpokal

Spannende Spiele, großer Einsatz und beste Stimmung prägten die diesjährige Fußball-Schulmeisterschaft der Grundschule Erbendorf. Um den Grundschulmeister des Schuljahres 2025/2026 zu ermitteln, trafen sich die dritten und vierten Klassen gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf dem schuleigenen Fußballplatz an der Schulschwimmhalle. Organisiert wurde das Turnier vom Sportbeauftragten der Schule, Lehrer Benjamin Koppmann. Die Spielleitung übernahm Förderlehrer Bernd Schatke als Schiedsrichter. Jede Klasse trat mit einer Mannschaft aus sechs Feldspielern und einem Torhüter an. Dabei musste stets mindestens ein Mädchen auf dem Spielfeld stehen. Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden” mit fliegendem Wechsel, wobei jede Begegnung zehn Minuten dauerte. Von Beginn an zeigten die Schülerinnen und Schüler großen Einsatz, Teamgeist und Fairness. Für eine hervorragende Atmosphäre sorgten die Klassenkameradinnen und Klassenkameraden am Spielfeldrand, die ihre Teams mit selbst gestalteten Plakaten, Fangesängen und sogar einer eigens einstudierten Showeinlage lautstark unterstützten. Bei idealen äußeren Bedingungen entwickelte sich ein abwechslungsreiches und spannendes Turnier. Am Ende setzte sich die Klasse 4a verdient durch und durfte unter großem Jubel den Wanderpokal der Grundschule von Rektorin Sabine Graser entgegennehmen. Mit dem Turniersieg hat sich die Klasse 4a zugleich für den Kreisentscheid der Klassenmeisterschaften im Fußball qualifiziert. Dort wird sie die Schule gegen die Siegerteams der weiteren Grundschulen des Landkreises vertreten. Die gesamte Schulfamilie drückt bereits jetzt die Daumen und wünscht der Mannschaft viel Erfolg für den kommenden Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerklasse und ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für die gelungene Durchführung der Schulmeisterschaft!
Radlergruppe vor der Burgruine Weißenstein (Bild: Melanie Höfer)

Kultur-Radltour des OWV Moosbach im Steinwald

Zu einer besonderen Tages-Radtour hatte der OWV Moosbach am Sonntag, 7. Juni eingeladen. Zusammen mit Hans Lenk und Melanie Höfer vom Tourismusteam Friedenfels erkundeten die Radler den Naturpark Steinwald. Die beiden Friedenfelser Rad-Guides führten die Radgruppe ab Friedenfels bei gutem Radlwetter zu vielen Sehenswürdigkeiten des Steinwalds. Teufelstein, Räuberfelsen, Lichtkreuz, Infostelle Flussperlmuschel, Ruine Weißenstein und Kiebitzstein waren Haltepunkte, an denen die Guides viel Interessantes zur jeweiligen Geschichte zu berichten wussten. Bei der Infostelle Flussperlmuschel hatte sich die zuständige Geschäftsführerin extra Zeit genommen, um die Moosbacher über diese besondere Muschelart und die Züchtung zu informieren. Zur Mittagspause kehrte man im Waldhaus ein. Ein weiterer Höhepunkt der Tour war der Oberpfalzturm. Wer die über 160 Stufen Aufstieg gemeistert hatte, wurde mit einem grandiosen, Kilometer weiten Rundblick belohnt. Die teils anspruchsvollen Steigungen und Abfahrten erforderten von den Radlern gute Radbeherrschung. Über den Schusterberg und entlang an alten „Kreuzweg-Säulen“ führte der Weg zurück nach Friedenfels. Dort ließ man die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein im Biergarten ausklingen. OWV-Vorstand Enslein bedankte sich mit Gutscheinen vom Friedenfelser Dorfladen bei den beiden Guides für die wunderschöne Routenplanung und die sehr gute Organisation und Begleitung. Mit vielen neuen Eindrücken und sichtlich begeistert von dieser Steinwald-Radtour traten die Moosbacher den Heimweg an. Die Tour war ein weiterer Mosaikstein in der freundschaftlichen Verbundenheit der beiden Naturerlebnisdörfer Friedenfels und Moosbach.
Einen simulierten Verkehrsunfall mussten die Mitglieder der Riedener Jugendfeuerwehr bei der 24-Stunden-Übung anfahren. (Bild: Vera Hollweck)

24-Std-Übung forderte die Riedener Jugendfeuerwehr

Die diesjährige 24-Stunde-Übung der Jugendfeuerwehr Rieden forderte die angehenden Feuerwehraktiven ordentlich. Zum Start am Freitagnachmittag hieß es: „Brand eines Papierkorbes“. Der Anfang der Einsätze mit unterschiedlichstem Anforderungsprofil für die Einsatzkräfte war gemacht. Natürlich waren die 13 Jugendlichen der Riedener Jugendfeuerwehr auch beim Regeldienst wie Wartung der Fahrzeuge und Reinigung des Gerätehauses eingesetzt. Jugendwart Elias Hollweck und seine Helfer samt Betreuer der Jugendfeuerwehr hatten wieder interessante und anspruchsvolle Einsätze geplant. Zum zweiten Ort der Übung ging es für die Jugendlichen zur Gemeindestraße zwischen dem Riedener Schützenheim und dem Wertstoffhof Vilshofen. Der realistisch simulierte Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und sieben teils schwer verletzten Personen sorgte bei der Alarmierung für Aufregung. Gemeinsam mit den angerückten Kameraden der Feuerwehren Vilshofen und Ensdorf, Sanitätern des BRK mit Einsatzfahrzeugen sowie den Helfern vor Ort Rieden meisterten alle Beteiligten die Übung besonnen und konzentriert. Der dritte Einsatz war ein ausgelöster Fehlalarm im Kindergarten Rieden, gefolgt von einem großen Brand an der Taubenbacher Kreuzung oberhalb von Rieden. Nach der Brandbekämpfung und dem Löscheinsatz gab es erstmal ein Frühstück vor Ort für alle Teilnehmer. Zum vorletzten Einsatz rückten die Jugendfeuerwehrler wieder Richtung Riedener Kindergarten an der Thanheimer Straße aus. Diesmal war der Übungsort mit einer Nebelmaschine realistisch vernebelt und so wurden zwei verletzte Personen gerettet. Die Alarmierung des letzten Übungseinsatzes der 24-Stunden-Übung signalisierte den Jugendlichen, dass ein Waldarbeiterunfall mit zwei verletzten Personen angefahren werden muss. Bei dieser Übung wurde man erneut von der Feuerwehr Vilshofen und dem Rettungsdienst unterstützt. Nach den erfolgreich gemeisterten Einsätzen ging es zur Abschlussbesprechung mit gemeinsamen Grillabend ins Riedener Feuerwehrhaus.
Siegerehrung mit BSV-Vizepräsidentin Christine Schlockermann (Bild: Karin Schraml)

Bayerische Landesjugendmeisterschaft im 420er beim Yachtclub Weiden e.V.

Mitte Mai 2026 richtete der Yachtclub Weiden (YCW) zum dritten Mal die Bayerische Landesjugendmeisterschaft der 420er im Rahmen der Ranglistenregatta „Nordbayernpokal“ am Brückelsee aus. Von den 15 gemeldeten Crews aus Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen reisten bereits die ersten am Donnerstag und Freitag an, um das Revier kennenzulernen. Am Samstag wurde die Regatta bei gutem Wetter offiziell durch den 1. Vorsitzenden Thomas Sparrer, den stellvertretenden Landrat von Schwandorf Peter Wein und die Vizepräsidentin des Bayerischen Segelverbandes Christine Schlockermann eröffnet. Nach den Grußreden folgten die Steuerleutebesprechung und der erste Start. Um 12.15 Uhr nutzte die Wettfahrtleitung die guten Windverhältnisse aus NW mit durchschnittlich 5,5 kn für den ersten Start, während die an Land gebliebenen Gäste mit Kaffee und Kuchen verpflegt wurden. Bei idealen Segelbedingungen mit konstantem Wind aus NW zwischen 6 und 9 kn konnte Wettfahrtleiter Michael Schraml alle fünf für Samstag geplanten Wettfahrten mit den 13 gestarteten Booten durchführen. Die meisten Teilnehmer ließen den Abend im Clubheim oder auf der Terrasse des Clubs ausklingen. Am Sonntag hieß es warten auf entsprechenden Wind, welcher aber wie vorhergesagt sehr wechselhaft und nur bei durchschnittlich 2–3 kn blieb. Deshalb konnte die sechste und letzte Wettfahrt leider nicht mehr gestartet werden. Um 14.30 Uhr war die Siegerehrung durch Wettfahrtleiter Michael Schraml gemeinsam mit BSV-Vizepräsidentin Christine Schlockermann. Die ersten sechs Platzierten erhielten ein T-Shirt und wahlweise Thermotrinkbecher oder Drybag und die restlichen Platzierten einen Stoffbeutel vom Bayerischen Segelverband, den sie dann wahlweise mit Thermotrinkbecher oder Drybag füllen konnten. Die Sieger und bayerischen Landesjugendmeister 2026 in der Bootsklasse 420 wurden Anna Ratay und Madeline Bechtold von der Segelgemeinschaft Erlangen (SGE), Zweite und Vizelandesjugendmeister wurden Elisa Chapuis und Michael Liebeskind vom gastgebenden Verein YCW und Dritte wurden Luise Reuther und Jule Wülfert vom Segelclub Förmitzspeicher Hof (SF-Hof). Die Podestplätze erhielten von BSV-Vizepräsidentin Christine Schlockermann die Meisterschaftsurkunden und von Jugendwartin Karin Schraml die Pokale „Nordbayernpokal“.
Publikum lauscht gebannt bei den Schönseer Abendklängen (Bild: Nicole Rochelt)

Stimmgewaltiger Gesangverein singt sich in Herzen

Petrus meint es in diesem Jahr nicht gut mit den Schönseer Abendklängen. Von den fünf bisherigen Veranstaltungen fand das Musikspektakel gestern zum vierten Mal wetterbedingt in der Schulaula statt. Doch davon lassen sich die Musikliebhaber nicht beeindrucken. Rund 50 Gäste durfte der Gesang- und Orchesterverein begrüßen. Chorleiter Andreas Wirnshofer kündigte bereits zu Beginn ruhigere Töne an. Auch Schönsees 3. Bürgermeister Josef Fleißer forderte das Publikum bei seiner Begrüßung auf, diese Töne ins Herz zu lassen. Die kurzen Reden versprachen nicht zu viel. Der stimmgewaltige Männerchor erfüllte nicht nur die Räume der Schule. Die Stimmen und Melodien suchten sich alsbald den Weg in die Tiefe der Seelen. Andreas Wirnshofer, der nicht nur als Dirigent wirkte, sondern den Chor als begnadeter Sänger ergänzte, führte durch das Liedgut des Abends. „Wein, Weib und Gesang” wurden ebenso besungen, wie das Wandern und die Heimatliebe. Selbstverständlich gehörten auch Lieder zum Schmunzeln, wie „Diridonda” zum Repertoire. A capella, also nur mit dem „Instrument, das man immer dabei hat – der Stimme”, verzauberten die elf Herren die begeisterten Zuhörer. Angsteckt von der Leidenschaft der Sänger hörte man bei so manch bekanntem Liedgut Gesang auch aus den Reihen der Gäste. Zum Ende des besonderen Konzerts fiel der Abschied schwer und ohne Zugabe wurden die sonoren Männerstimmen nicht in den Feierabend entlassen. Auch dritter Bürgermeister Fleißer ergriff noch einmal das Wort und bedankte sich beim Gesang- und Orchesterverein für den „Gesang vom Feinsten”. Mit den Z´s und der Blaskapelle Weiding stehen noch zwei Highlights bei den nächsten Schönseer Abendklängen aus, bevor die „Abendklänge-Saison” für dieses Jahr endet.
Anschaulich und mit viel Hintergrundwissen erläuterte Pfarrer Udo Klösel den Teilnehmern die Figuren, Altäre und die Geschichte der Wieskirche bei Grub. (Bild: Claudia Rieß)

Spannende Einblicke in die Geschichte der Wieskirche bei Grub/Moosbach

Im Rahmen der Moosbacher Erlebnistouren führte Pfarrer Udo Klösel Interessierte durch die Wieskirche bei Grub und vermittelte dabei interessante Einblicke in deren Geschichte und Bedeutung. Zu Beginn erläuterte er die Entstehungsgeschichte der Kirche und ging auf die Hintergründe ihrer Errichtung ein. Anschließend erklärte er die Figuren und Darstellungen im Kirchenraum und zeigte deren religiöse und historische Bedeutung auf. Besonders anschaulich erläuterte Pfarrer Klösel die Figuren und Altäre der Wieskirche. Im Mittelpunkt steht das Gnadenbild des gegeißelten Heilands, das einst die Wallfahrt nach Grub begründete. Auch die Darstellungen der Gottesmutter Maria, des heiligen Franz von Assisi sowie weiterer Heiliger erklärte er und zeigte deren Bedeutung für den christlichen Glauben und die Wallfahrtstradition auf. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung war die frühere Wallfahrt zur Wieskirche. Pfarrer Klösel berichtete von den zahlreichen Pilgern, die einst nach Grub kamen, und stellte die Votivtafeln sowie verschiedene Votivgaben vor. Diese gespendeten Gegenstände zeugen bis heute von den Anliegen, Hoffnungen und dem Dank der Gläubigen und geben einen eindrucksvollen Einblick in die Frömmigkeit vergangener Zeiten. Pfarrer Klösel spannte dabei auch den Bogen von der einst bedeutenden Wallfahrt zur heutigen Nutzung der Wieskirche. Auch wenn die großen Pilgerströme vergangener Zeiten ausbleiben, pilgern bis heute einzelne Wallfahrtsgruppen zur Wieskirche und halten die Tradition lebendig. Darüber hinaus werden von Mai bis Mitte Oktober jeweils montags Gottesdienste gefeiert. So bleibt die Wieskirche auch heute ein besonderer Ort des Glaubens, der Begegnung und der Besinnung. Die Teilnehmer verfolgten die Ausführungen mit großem Interesse und nutzten die Gelegenheit, Fragen zur Geschichte der Kirche und zur früheren Wallfahrt zu stellen. Die Führung bot einen abwechslungsreichen Einblick in die religiöse und kulturelle Bedeutung der Wieskirche bei Grub und stellte einen gelungenen Programmpunkt der Moosbacher Erlebnistouren dar.
Übergabe der Erinnerungsgeschenke<br>Von links: Vorsitzender Matthias Lang, Kommandant Manfred Brugger (Velden Wörther See)<br>Von rechts: Kommandant Thomas Schwarz, stv. Kommandant Peter Bodensteiner (Bild: Norbert Friedl)

Feuerwehr Oberköblitz beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden Wörther See - 50 Jahre Partnerschaft

Seit 50 Jahren besteht eine Partnerschaft mit der Feuerwehr Velden Wörther See. Ihren Anfang nahm sie, als der damalige zweite Vorsitzende Ulrich Hübner während eines Urlaubs 1975 in Velden Kontakt zur örtlichen Feuerwehr knüpfte. Fast auf den Tag genau vor 50 Jahren war die Feuerwehr Oberköblitz zum 100-jährigen Gründungsfest in Velden am Wörthersee erstmals in Kärnten. Gerne nahm die Feuerwehr Oberköblitz die Einladung zum 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Velden am ersten Juni-Wochenende an. Drei Feuerwehrkameraden nahmen sogar die Strapazen in Kauf und fuhren mit dem Rad nach Velden. Nach der Ankunft am Freitag traf man sich zunächst mit den Kameraden der Partnerfeuerwehr Damtschach. Die Feierlichkeiten in Velden begannen mit der offiziellen Begrüßung der geladenen politischen Vertreter, der Abordnungen der Feuerwehren und des Feuerwehrkommandos durch Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger. Beim Totengedenken auf dem Friedhof Velden wurde am Nachmittag der verstorbenen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner in einem würdigen Rahmen gedacht. Am Abend stand die Kameradschaft im Mittelpunkt. Gemeinsam mit weiteren Partnerfeuerwehren aus Velden/Vils, Haltern am See, Pasewalk, St. Veit im Pongau und Biedermannsdorf wurde die langjährige Verbundenheit gepflegt und vertieft. Im Rahmen des Festabends überreichte Vorsitzender Matthias Lang gemeinsam mit dem Kommandanten Thomas Schwarz und dem stellvertretenden Kommandanten Peter Bodensteiner an den Kommandanten der Feuerwehr Velden, Manfred Brugger, zwei gekuppelte Schläuche mit den Aufschriften „FF Velden Wörther See“ und „FF Oberköblitz“. Hinzu kamen eine Urkunde zur 50-jährigen Partnerschaft sowie eine weitere Urkunde zum 150-jährigen Gründungsfest. Einlagen durch unseren Busfahrer Karl Eckert durften nicht fehlen. Viele ungläubige Blicke in Richtung Bühne: ist das der echte „DJ Ötzi“? Der Samstag war geprägt von einem eindrucksvollen Festzug entlang des Seecorso am Ufer des Wörthersees, vorbei am berühmten Schlosshotel, zum Festakt am Gemonaplatz. Vor zahlreichen Ehrengästen, darunter Bürgermeisterin Dr. Margit Heissenberger und Feuerwehrpräsident Ing. Rudolf Robin, erhielten ein neues Wechselladerfahrzeug „WLF-Saug/Druck“ sowie das neue Boot „Ursula“ durch Landesfeuerwehrkurat Harald Truskaller und Feuerwehrkurat Mag. Martin Satlow den kirchlichen Segen. Ein weiterer Höhepunkt war die Auszeichnung von Kommandant Manfred Brugger: Kreisbrandrat Christian Demleitner verlieh ihm für seine fast 30-jährige grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Feuerwehren aus Deutschland die Medaille für Internationale Zusammenarbeit. Mit einem Vorbeimarsch an den Ehrengästen und einem Festabend im Sicherheitszentrum klang der Samstag aus. Am Sonntag trat die Feuerwehr Oberköblitz nach einer Schifffahrt auf dem Wörthersee mit Frühstück an Bord der „MS Thalia“ die Heimreise an. Die Teilnehmer nahmen viele eindrucksvolle Erlebnisse mit nach Hause und hoben insbesondere die große Gastfreundschaft der Feuerwehr Velden Wörther See hervor.
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