Dem Sonnengesang des heiligen Franziskus auf der Spur - Familien erkundeten den Franziskusweg auf dem Mariahilfberg
Am vergangenen Samstag luden die Kinderkirche-Teams des Dekanates Amberg-Sulzbach Familien zu einem besonderen Spaziergang auf dem Franziskusweg am Mariahilfberg ein. An den acht Stationen konnten die rund 40 Kinder und ihre Eltern dem Sonnengesang des heiligen Franziskus nachspüren und entdecken, wie eng Franziskus mit der gesamten Schöpfung verbunden war. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Kinderkirche-Teams aus Sulzbach, Hirschau, Schnaittenbach, Ammersricht, Kümmersbruck, St. Georg Amberg und Heilige Dreifaltigkeit, Amberg unter der Federführung von Gemeindereferentin Barbara Schlosser. Vor dem Aufbruch begrüßte Pater Benjamin von den Franziskanern am Mariahilfberg die versammelten Familien. An jeder Station erfuhren die Kinder auf spielerische und anschauliche Weise, warum Franziskus Sonne, Mond, Sterne, Wasser, Feuer, Erde, die Menschen und sogar den Tod als Brüder und Schwestern bezeichnete. So konnten sie beispielsweise erleben, wie ein Feuer wächst, ihre Eltern umarmen und dabei die Wärme spüren, die uns auch die Sonne schenkt. Sie fühlten Wasser und wurden darauf aufmerksam, wie kostbar es für alles Leben ist. Beim Spiel mit ihrem Atem erfuhren die Kinder, welche Bedeutung der Wind hat. Das Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ lud zum Staunen ein über die unvorstellbare Größe des Universums und darüber, dass hinter all dem unser gemeinsamer, himmlischer Vater, nämlich Gott steht. Beim Lobpreis der Erde errieten die Kinder anhand verschiedener Symbole, was die Erde ihnen zum täglichen Leben schenkt. An jeder Station sangen die Familien den Kanon „Lobet und preiset ihr Völker den Herrn“. Gemeindereferentin Gabriele Papp begleitete den Gesang mit der Gitarre. Bei der Station „Mensch“ stand der Gedanke des Friedens im Mittelpunkt. Ein gutes Miteinander gelingt nur, wenn Menschen einander die Hand reichen und sich verzeihen. An der letzten Station „Bruder Tod“ entzündeten die Kinder Kerzen. Dabei wurde vermittelt, dass der Tod nicht das Letzte ist, sondern der Anfang eines neuen Lebens bei Gott. Als Erinnerung erhielten die Kinder an jeder Station eine bunte Perle, aus denen am Ende ein kleines Armbändchen geknüpft wurde. Zum Abschluss waren alle Familien zu einem kleinen Picknick eingeladen, zu dem jede Familie selbst etwas zum Essen und Trinken mitgebracht hatte. Dabei waren sich die Teilnehmer einig: Solche familienfreundlichen Angebote, die Glauben, Natur und Gemeinschaft miteinander verbinden, darf es gern öfter geben.