1. Vorstand Markus Luber (r) ehrte zusammen mit Bürgermeister Christian Beyer (3.v.r.) die Jubilare (v.l.) Uwe Rupprecht, Reinhard Heltner, Günther Engel, Ehrenmitglied Konrad Strack und Daniel Witt. (Bild: Barbara Rupprecht)

Fortuna Neukirchen ehrt verdiente Mitglieder

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung ehrte der Sportkegelclub Fortuna Neukirchen einige Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft. Eine besondere Ehre wurde Konrad Strack zu teil, der zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt wurde. Der gebürtige Bochumer fand in den 1980er Jahren den Weg nach Neukirchen und schloss sich 1985 der Fortuna an. Aufgrund seiner Initiative wurde in den frühen 1990er Jahren nach längerer Durststrecke wieder eine Jugendmannschaft gegründet. Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Neben zahlreichen Meisterschaften im Ligenbetrieb, gelangen auch einige große Titel im Einzel. So wurde seine Tochter Angela u.a. Bayerische Meisterin und daraufhin in den Nationalkader berufen. Konrad Strack betreute die Jugend bis zum Ende der 2000er Jahre und sorgte dafür, dass der Verein auch heute noch eine gute Altersstruktur vorweisen kann. Neben seinem Engagement für die Jugend, war er von Beginn an eine feste Größe in seiner Mannschaften, die er als Kapitän immer zuverlässig anführte. Erst vor gut drei Jahren musste „Konni” seine Kegelschuhe an den Nagel hängen, was ihn aber nicht davon abhält, alle Spiele seines Vereins weiterhin live im Keglerheim zu verfolgen. Bis heute ist der bescheidene und humorvolle Bochumer Stammgast wenn die Kugeln rollen. Neben Konrad Strack wurden mit Daniel Witt und Uwe Rupprecht zwei Spieler für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt, die einst die Talentschmiede von Konrad Strack durchliefen. Ebenfalls 25 Jahre Mitglied ist Reinhard Heltner. Für seine 45-jährige Treue zum Verein wurde Günther Engel eehrt, der über einige Jahre den Verein als ersten Vorsitzenden führte.
KVT-Vorsitzende Petra Schicker (re.) führte die Gäste nach dem offiziellen Teil der Vernissage gern durch die Ausstellung mit 84 Exponaten von 16 Künstlerinnen und Künstlern.  (Bild: Ulla Britta Baumer)

„TIRkultur in MAKkultur” präsentiert 84 Werke von 16 Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Tirschenreuth

Mit einer umfangreichen Präsentation zeigt sich der Kunstverein Tirschenreuth erstmals in Marktredwitz. Damit ist der Verein über die Oberpfalzgrenzen hinaus nach Oberfranken ausgeschwärmt 84 Werke von 16 Künstlerinnen und Künstler können noch bis 31. Juli in den Räumen des Marktredwitzer Kulturzentrums MaKkultur besichtigt werden. Bei der Vernissage berichtete KVT-Vorsitzende Petra Schicker von den Hintergründen, warum die Tirschenreuther über Landkreis- und Bezirksgrenzen hinweg ausgeschwärmt sind. Gezeigt werden in den großzügigen Räumlichkeiten eine Vielfalt von unterschiedlichen Malereien, Fotografien oder Skulpturen, gefertigt aus Materialien wie Mosaiksteinen oder gemalt mit Öl, Acryl, Aquarell oder Mischtechnik. So vielfältig wie die Techniken sind auch die Motive der Ausstellenden, die von Landschaftsmalerei über Blumen oder Porträts bis hin zu Moderner Kunst, Surrealismus oder Fantasie reichen. Bei der Vernissage bedankte sich Petra Schicker besonders bei der Kulturreferentin von Marktredwitz, Daniela Kinzer, die vor einem Jahr den Tirschenreuthern Platz für eine Ausstellung in MaKkultur eingeräumt hat. Interessierte Gäste können sich sowohl in den beiden großen Ausstellungsräumen wie auf der Galerie oder draußen in den Schaufenstern von den Qualitäten der Tirschenreuther Künstlergilde überzeugen. Die Präsentation mit Titel „TIRkultur in „MAKkultur” kann noch bis 31. Juli in MaKkultur, Marktplatz 58, Innenstadt Marktredwitz zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. In einem umfangreichen, aufgelegten Katalog werden die Vereinsmitglieder vorgestellt.
V. li. n. re Marianne König, SPD AfA Landesvorsitzende Katharina Räth, André Oettel, Holger Joschko, Karl Heinz König und Johannes Foitzik. (Bild: Daniela Ludwig)

Stabwechsel bei der SPD AfA Unterbezirk Amberg Sulzbach Neumarkt

Holger Joschko ist neuer Unterbezirksvorsitzender

Am Donnerstag, 11. Juni 2026, hielt die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Landgasthof Forsthof in Kastl ab. Nach 16 Jahren an der Spitze des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt übergab der bisherige Vorsitzende Karl-Heinz König das Amt an seinen Nachfolger Holger Joschko. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte der scheidende Vorsitzende Karl-Heinz König alle Anwesenden, ein besonderer Gruß galt der SPD-AfA-Landesvorsitzenden Katharina Räth aus Würzburg. Räth betonte in ihrem Grußwort die hohe Bedeutung einer starken AfA in der aktuellen, unruhigen Zeit und hob dabei besonders die aktive Arbeit der AfA im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt hervor. In seinem Rechenschaftsbericht blickte König auf die vergangenen zwei erfolgreichen Jahre zurück. Im Fokus der Arbeit standen drei Informationsveranstaltungen zu den Themen „Der Kampf um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich“ sowie „Der lange Kampf um Arbeitszeitverkürzung“. Zudem wurde das Buch „Mehr Zeit zum Leben Lieben Lachen“ von Katharina Birner und Stefan Dietel vorgestellt. Ein zentrales Thema der Amtszeit war die Begleitung des Prozesses um das Rohrwerk Maxhütte. Gemeinsam mit dem gesamten AfA-Landesvorstand war der Unterbezirk mehrfach vor Ort, um die Beschäftigten zu unterstützen. Kurz vor der Schließung des Werkes forderten SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres, AfA-Landesvorsitzende Katharina Räth und der scheidende Unterbezirksvorsitzende Karl Heinz König die Bayerische Staatsregierung nachdrücklich auf, das Rohrwerk zu retten. König bedankte sich bei allen Wegbegleitern für die Unterstützung während seiner 16-jährigen Amtszeit als Unterbezirksvorsitzender. Im Anschluss fanden die Neuwahlen statt. Das Votum der Mitglieder fiel wie folgt aus: 1. Vorsitzender Holger Joschko, 2. Vorsitzende Johannes Foitzik und André Oettel, Beisitzer Thomas Auer, Marianne König und Karl-Heinz König.
Duftende Blätter, teils frisch gesammelt, teils getrocknet, hatte Kräuterpädagogin Jana Fölkel (Mitte) zum Offenen FrauenTreff mitgebracht. Dagmar Schöberl vom OFT-Team (rechts) und Dekanatsfrauenbeauftragte Corinna Groth (links) freuten sich über das rege Interesse der Frauen.  (Bild: Corinna Groth)

Offener FrauenTreff der Dekanatsfrauenbeauftragten: Teemischungen mit Holunderblüten

Überall in Gärten, Parks und an Straßenrändern kann man derzeit die duftenden Blütendolden des Holunders bewundern. Auch viele andere Blüten und Blätter wachsen in Gottes grüner Apotheke. Beim Offenen FrauenTreff der evangelischen Dekanatsfrauenbeauftragten zeigte die Kräuterpädagogin Jana Fölkel den Besucherinnen, wie man aus den Schätzen der Natur einen Kräutertee mischen kann. Zwei Rezepte hatte die Expertin vorbereitet, eine Mischung zur Stärkung der Abwehrkräfte und einen lindernden Tee bei grippalem Infekt. Hierfür mischten die Frauen zu gleichen Teilen Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüßblüten und Thymian. Schon der Duft war wohltuend. Fölkel erläuterte auch, worauf man beim Sammeln achten muss. Neben Straßen sind die Pflanzen durch Abgase verschmutzt und deshalb unbrauchbar. Man sollte nur Pflanzen sammeln, die man sicher kennt, und man sollte die Dreierregel beachten: Höchstens ein Drittel einer Pflanze solle man sammeln, damit ein Drittel für einen anderen Sammler stehenbleibt und ein Drittel weiter wachsen kann. Dekanatsfrauenbeauftragte Corinna Groth freute sich über die rege Teilnahme, musste den Damen aber mitteilen, dass der Offene FrauenTreff eingestellt wird. Sie berichtete, dass es in den vier Jahren des Bestehens leider nicht gelungen ist, einen festen Stamm von Interessentinnen zu gewinnen. Zu oft sei fast niemand gekommen, „und zwar gerade bei den Themen, die ich besonders interessant fand!“, wunderte sich Groth. Die Dekanatsfrauenbeauftragten werden sich deshalb auf ihre anderen Veranstaltungen konzentrieren, den Internationalen Kochabend in diesem Jahr am 23. Oktober und den Dekanatsfrauentag, der in den drei Altdekanaten Cham, Sulzbach-Rosenberg und Weiden durchgeführt wird.
Philipp Reich vom Jugendmedienzentrum T1. (Bild: Margit Dobmeier)

Medienprojekt an der Grundschule Immenreuth

An der Grundschule Immenreuth fand ein Medienprojekt in Zusammenarbeit mit dem Jugendmedienzentrum T1 statt, das von Sabine Prechtl (Jugendsozialarbeit an Schulen) initiiert und organisiert wurde. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Förderverein der Grundschule unterstützt. Am Vormittag kam Medienpädagoge Philipp Reich in die Klassen 3 und 4, um mit den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien zu besprechen und anzubahnen. Kurzweilig und praxisnah ging es zum Beispiel um das Nutzungsverhalten der Kinder, um Zeitmanagement, den sozialen Umgang im Netz, Desinformation im Internet, Cybergrooming und versteckte Werbung. Am Abend waren die Eltern aller Klassen zu einem Informationsabend eingeladen zum Thema „Immer on – Was Jugendliche im Netz tun, was Eltern dazu wissen sollten“. Dazu begrüßte Schulleiterin Kerstin Schinner nicht nur zahlreiche Eltern und Kollegen, sondern auch Bürgermeister Thomas Kaufmann. Referent Philipp Reich zeigte kurzweilig und informativ auf, wie die Mediennutzung in der Familie möglichst sicher und konfliktarm gestaltet werden kann. Anschaulich führte er den Erwachsenen vor Augen, dass die Nutzung des Internets und der KI für unsere Kinder ganz selbstverständlich zum Alltag gehören. Allerdings birgt das Internet natürlich gerade auch für junge Nutzer viele Gefahren. Für Reich stelle es einen Widerspruch dar, dass Eltern oftmals die Freiräume in der analogen Welt „draußen“ immer mehr einschränken, während die weitaus größeren Gefahren in den internetfähigen Smartphones schlummern, für die Eltern sorgloser Freiräume gewähren. Philipp Reich gab den Zuhörern praktische Tipps an die Hand, zum Beispiel im Hinblick auf „das erste Handy“, Sicherheitseinstellungen, Mediennutzungsverträge, nützliche Links und Regeln im Umgang mit dem Smartphone. Am Ende bedankte sich JaS Sabine Prechtl im Namen der Schulfamilie beim Referenten mit einem kleinen Geschenk für das gewinnbringende Projekt.
Gruppenbild der Senioren der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth/Maria Waldrast<br>vorne in der Mitte: Pfarrer Celestine Thazhuppil (Bild: Margit Konze)

Ausflug der Senioren St. Elisabeth/Maria Waldrast nach Dürnsricht

Mit „Sonne im Herzen“ machten sich die Senioren der Pfarreiengemeinschaft St. Elisabeth und Maria Waldrast trotz launischem und unbeständigem Wetter im vollbesetzten Bus auf den Weg nach Dürnsricht, um Pfarrer Celestine Thazhuppil, den ehemaligen Pfarrvikar, in seiner neuen Pfarrei zu besuchen. Margit Konze freute sich sehr über die Begleitung des Stadtpfarrers Thomas Jeschner, der mit einem Reisegebet die Fahrt unter Gottes Segen stellte. Nach einem herzlichen Willkommen durch Pfarrer Celestine wurde die Gruppe von den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates mit ihrer Sprecherin Sandra Schieder in den geschmückten Pfarrsaal geführt und dort mit Kaffee und besten Kuchen und Torten bewirtet. Auch der Bürgermeister Florian Adam ließ es sich nicht nehmen, die Gäste aus Weiden zu begrüßen und in seiner Gemeinde willkommen zu heißen. Im Anschluss lud Pfarrer Celestine die Besuchergruppe ein, in der Pfarrkirche Albertus Magnus eine Andacht zum Lobe Gottes zu feiern. Sehr feierlich und innig wurde diese von ihm gestaltet und die ausgewählten Lieder mit Orgelmusik begleitet. Nach diesem berührenden Innehalten erklärte der Kirchenpfleger Günter Schießl „seine“ Kirche und schilderte deren Werdegang seit der Grundsteinlegung im Jahr 1960. Er lud die Anwesenden ein, sich auch den anlässlich des 50. Weihetages der Pfarrkirche geschaffenen „Albertus Magnus Garten“ anzuschauen, der in unmittelbarer Nähe zu Kirche und Friedhof liegt – einer Oase für viele gute Begegnungen. Inzwischen hatten die Mitglieder des Pfarrgemeinderates schon den Grill angeheizt, um die Gäste mit Bratwürsten und verschiedenen köstlichen Salaten zu bewirten. Die Senioren durften bei Pfarrer Celestine und seinem Pfarrgemeinderat eine überwältigende Gastfreundschaft erfahren. Dafür bedankten sich alle mit großem Applaus und einem Geschenkekorb, der die nächste Sitzung in Dürnsricht etwas auflockern möge.
Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe zeigt Fotos vom Kinderheim von seinen jährlichen Heimaturlaub (Bild: Elisabeth Eiszrich)

Seniorenkreis St. Georg spendet für Straßenkinderprojekt im Kongo

Die interessierten Seniorinnen und Senioren trafen sich am 8. Juni zu einem informativen Nachmittag mit dem Pfarrvikar Dr. Justin Kishimbe. Die Begrüßung übernahm Frau Eiszrich. Sie freute sich sehr, dass sich unser Pfarrvikar bereiterklärte sein Heimatprojekt, das Kinderheim für verwaiste- und Straßenkinder, vorzustellen. Er berichtete von seiner Heimatstadt Lubumbashi im Kongo. Die Demokratische Republik Kongo besteht seit 1977 und hat rund 2022 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Die Mehrheit der Bevölkerung sind Christen. Obwohl das Land reich an Bodenschätzen ist, lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung in Armut. In Lubumbashi hat Dr. Kishimbe den Förderverein Kinderheim Bana e.V. gegründet. Im Heim finden 50 Jungen und Mädchen vom Säuglingsalter bis zum Schulabschluss Aufnahme. Da der Platz längst nicht reicht, ist ein neues, größeres Heim in Bau. Die Betreuung erfolgt durch ein Ehepaar und ehrenamtliche Helfer, während die finanzielle Regelung über den Schwager von Dr. Kishimbe abgewickelt wird. Alle Spendengelder fließen dem Kinderheim zu; ohne diese Unterstützung wäre der Betrieb des Heims nicht möglich. Mit Bildern und einem Video wurde ein kleiner Einblick verschafft, wie die Kinder wohnen und auch unterrichtet werden. Nach dem Kaffeetrinken wurde ein Spendenkorb herumgereicht, um das Projekt zu unterstützen. 400 € konnte Fr. Eiszrich an Dr. Kishimbe überreichen. Im Anschluss gratulierte der Kreis den Geburtstagskindern des Monats Juni. Die nächste Zusammenkunft ist am 20. Juli. Geplant ist eine Busfahrt nach Konnersreuth mit dem Besuch des Grabes und des Geburtshauses des „Konnersreuther Resl”.
Pyramidenkogel am Wörthersee. (Bild: Andrea Zinnecker)

Wanderfreunde Mitterteich auf Tour in Kärnten

Erlebnisreiche Tage verbrachten die Wanderfreunde im Hotel Post in Velden am Wörthersee. Nach einer stressfreien Anreise und dem Check In im Hotel war ein Spaziergang an der Seepromende angesagt. Die Abende standen zur freien Verfügung um das Nachtleben von Velden mit dem Casino zu erkunden. Auf dem Programm am nächsten Tag stand Klagenfurth mit Minimundus. Hier konnte man 166 Modelle im Maßstab 1:25 bestaunen. Das älteste Modell war die Burg Hochosterwitz und einige Modelle kosten auch schon mal 500,000 Euro. Danach ging es weiter zum Pyramidenkogel. Beim Aufstieg über 441 Stufen und auch während der Fahrt mit dem Panoramalift genossen die Teilnehmer einen 360-Grad-Rundblick auf Kärntens wunderbare Seen- und Berglandschaft. Einige Teilnehmer nutzten Europas höchste geschlossene Gebäuderutsche um wieder nach unten zu kommen. Der nächste Vormittag wurde zum Besuch des Strandbad oder zum Bummel durch Velden genutzt. Eine Rundfahrt mit der Santa Lucia war am Nachmittag gebucht. Bei Kaffee und Kuchen ging es in der Veldener Bucht nach Pörtschach, vorbei an der Blumeninsel nach Maria Wörth. Dort war ein Stopp eingeplant um die Kirche zu besuchen, danach ging es mit guter Laue und viel Sonne wieder zurück nach Velden. Die Schokoladen Manufaktur Craigher in Friesach wurde am nächsten Tag besucht. Hier wird jede Tafel Schokolade handgefertigt. in der Erlebniswelt konnte man an 20 Verkostungsstationen schlemmen soviel man wollte. Danach wurde der Dom in Gurk besichtigt. Am Nachmittag besuchte man Villach. Die Heimreise erfolgte ebenso über die Tauernautobahn mit einer Einkehr am Abend. Das Fazit der Teilnehmer eine gelungene Reise mit einem tollen Hotel und super Wetter und der Frage wo die Reise nächstes Jahr hinführt.
Mitglieder aus dem Führungskreis des Katholischen Frauenbundes Floß. (Bild: Christina Kreuzer)

Katholischer Frauenbund überraschte Vorsitzende mit Ausflugsfahrt

Fester Programmpunkt im Jahresplan des Katholischen Frauenbundes ist der schon zur Tradition gewordene Kurztrip in die nähere Umgebung von Floß. Eigens für die Vorsitzende, Christina Schaller, ging die Reise in diesem Jahr ins Stiftland nach Tirschenreuth. Es war beabsichtigt, den Fischhofpark, eine Oase der Erholung und Entspannung, zu erkunden und auch entsprechend zu umrunden. Da aber der Wettergott offensichtlich vergessen hatte die Himmelsschleusen zu schließen, musste kurzfristig umdisponiert werden, da es fast pausenlos regnete. Die Mitglieder des Führungskreises mit Renate Bock, Christine Wirth, Christa Neubeck, Karin Niemann, Anahit Baloyan und Christina Kreuzer entschieden sich deshalb für einen Stadtrundgang. Man schlenderte über den Marktplatz mit verschiedenen Geschäften und Restaurants, entdeckte versteckte Ecken und Gassen, bestaunte das Rathaus und einiges mehr. Eine kunsthistorische Sehenswürdigkeit ist die im barocken Baustil errichtete Pfarr- und Wallfahrtskirche „Mariä Himmelfahrt“. Sie bot nicht nur die Möglichkeit der Besichtigung, sondern lud auch zum Verweilen, Beten und Innehalten ein. Besonders bemerkenswert ist die immerwährende Anbetung des Allerheiligsten in der Gnadenkapelle. Diese Fahrt ins Blaue war nicht nur eine Anerkennung für die geleistete Arbeit, sondern auch ein besonderes Dankeschön und eine gebührende Wertschätzung. Sie leitet den Frauenbund bereits seit vielen Jahren erfolgreich, und durch ihre Mitgestaltung wird das pfarrliche Leben noch zusätzlich bereichert. Ein „leiser Motor“ sozusagen, der läuft und läuft. Ihr Einsatz und vor allem auch die aktive Mitarbeit ihres Führungsteams zeigen auf allen Ebenen, wie wichtig der Katholische Frauenbund Floß als starke Stimme in Kirche und Gesellschaft ist.
Die Wandergruppe am „Schwammerl”. (Bild: Xaver Flierl)

WVV-Wanderung zum „Schwammerl”

Wanderung über das Amberger Schwammerl auf den Erzberg. Mitglieder und Freunde des Amberger Wander- und Volkssportvereins trafen sich am 07.06.2026 auf dem Mariahilfberg um von da ins Vereinsheim auf dem Erzberg zu wandern. Von der Kirche führte der Weg dann zum Fliegenschwammerl wo schon interessierte Mitglieder warteten um aus erster Hand zu erfahren, wie Karl Müller vor 49 Jahren mit seinen Schülern der Berufsschule das „Schwammerl“ rettete. Es war ein Bericht aus der Stadtratssitzung im Jahr 1976, dem Müller entnahm, dass das stark ramponierte und baufällige Bauwerk abgerissen werden soll. Er besah sich die Baustelle und machte über die Schulleitung den damaligen Oberbürgermeister Prechtl den Vorschlag dieses kostenlos mit seinen Schülern wieder zu sanieren. Dieser Vorschlag gefiel den Stadträten so gut, dass sich Stadtrat Bösl bereit erklärte, das hierfür nötige Holz kostenlos bereit zu stellen. Das wiederum animierte den Stadtrat Platzer dazu, das Kupferblech für das Dach zu spendieren und Stadtrat Baumgärtner erklärte sich spontan bereit, das Kupferblech kostenlos zu montieren. Zugleich erklärte Baumeister Mickan, dass er das Fundament kostenlos erneuern werde. So ist aus einer Zeitungsnotiz ein Musterbeispiel praktiziert worden, wie Bürger für die Stadt aktiv werden können um ein Denkmal der Nachwelt kostenlos zu erhalten. Es besteht in der restaurierten Form nun seit 49 Jahren ohne zusätzliche Erhaltungsmaßnahme. Lediglich im letzten Jahr wurden die Sitzbänke, die Stufen und das Umfeld verschönert. Über den Erzweg ging es dann hinunter zur Vils, die wir am Gnandörfl überquerten. Am tiefsten Punkt angelangt mussten wir aber nun hinauf auf den Erzberg. Nach einem anstrengenden Aufstieg erreichten wir dann durstig das Vereinsheim. Hier konnten wir uns bei Radler, Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen wieder erholen und den schönen Tag ausklingen lassen.
Die 64 Firmlinge mit Domdekan em. Josef Ammer, Dekan Hösl mit den Pfarrern Wilhelm Bauer, Ronald Liesaus, Pater Jo Jovilla aus Leuchtenberg, den Diakonen Ulrich Wabra und Janusz Szubartowicz und Gemeindeassistentin Elena Harwardt. (Bild: Reinhard Kick)

64 Jugendliche empfangen in Waldau das Sakrament der Firmung

In der voll besetzten Benefiziumskirche St. Johannes Nepomuk in Waldau empfingen am Samstag 64 Jugendliche aus den Pfarreien Vohenstrauß, Böhmischbruck, Tännesberg, Roggenstein, Michldorf und Leuchtenberg das Sakrament der Firmung. Gespendet wurde die Firmung durch Domdekan em. Josef Ammer im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer. Bereits zu Beginn des festlichen Gottesdienstes begrüßten Dekan Alexander Hösl und die Firmlinge den Firmspender sowie die zahlreichen Eltern, Paten und Gottesdienstbesucher. Die Jugendlichen brachten dabei ihre Freude darüber zum Ausdruck, diesen besonderen Tag gemeinsam mit ihren Familien und der Pfarrgemeinde feiern zu dürfen. Dekan Hösl feierte zusammen mit den Pfarrern Wilhelm Bauer, Ronald Liesaus, Pater Jo Jovilla aus Leuchtenberg, den Diakonen Ulrich Wabra und Janusz Szubartowicz und Gemeindeassistentin Elena Harwardt den Festgottesdienst in der voll besetzten Kirche mit. In seiner Predigt griff Domdekan Josef Ammer den Weg des Glaubens von der Taufe bis zur Firmung auf. Die Firmung sei die bewusste Bestärkung des Glaubens und die Zusage, dass Gott den Menschen durch den Heiligen Geist auf seinem Lebensweg begleite. Besonders die Handauflegung und die Salbung mit Chrisam seien sichtbare Zeichen für Gottes Nähe, seinen Schutz und seine stärkende Liebe. Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen des Heiligen Geistes. Bereits die Lesung vom Pfingstereignis und das Evangelium von der Sendung der Jünger machten deutlich, dass Christus seine Kirche auch heute begleitet und den Menschen Kraft schenkt. Die Firmlinge erneuerten gemeinsam ihr Taufversprechen und bekannten vor der versammelten Gemeinde ihren Glauben. Während der Firmspendung begleiteten Chorgesang und meditative Texte die Feier. Dabei wurde das Bild des Feuers als Symbol des Heiligen Geistes aufgegriffen. Gottes Liebe, so wurde den Jugendlichen mit auf den Weg gegeben, sei wie ein Feuer, das wärmt, begeistert und Menschen befähigt, Verantwortung zu übernehmen und ihren Glauben im Alltag zu leben. In den Fürbitten baten die Firmlinge unter anderem für die Kirche, für Frieden in der Welt, für Kranke und Einsame sowie für ihre Familien. Besonders beteten sie um Weisheit und Mut, die richtigen Entscheidungen für ihren weiteren Lebensweg treffen zu können. Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten feierlich unter der Leitung von Talina Winter gestaltet. Mit einfühlsamen Liedern verliehen sie der Firmfeier einen würdigen Rahmen und sorgten für eine festliche Atmosphäre. Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich die Neugefirmten bei ihren Eltern und Paten für deren Begleitung auf ihrem Glaubensweg sowie bei allen Verantwortlichen, die sie während der Firmvorbereitung unterstützt hatten. Die Grüße der Pfarrgemeinde an die Firmlinge überbrachte Pfarrgemeinderatssprecher Dr. Manfred Bauer. Sein besonderer Dank galt Firmspender Domdekan Josef Ammer für die Spendung des Sakraments. Mit dem feierlichen Schlusssegen und dem gemeinsamen Auszug endete ein eindrucksvoller Gottesdienst, der den Jugendlichen Mut machte, ihren Glauben als lebendige Kraft im Alltag zu erfahren und als Christen Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen.
Viele Helfer waren beim Arbeitseinsatz im Kinderhaus Ebnath dabei. (Bild: Josef Söllner)

Kinderhaus St. Josef putzt sich für den Tag der offenen Tür heraus

Damit sich die Einrichtung von ihrer besten Seite präsentieren kann, haben dort vor Kurzem viele fleißige Hände zusammengewirkt. Die Mitglieder des Elternbeirats hatten zu einer gemeinsamen Reinigungsaktion aufgerufen, um das Gelände tatkräftig auf Vordermann zu bringen. Diesem Ruf folgten die Leiterin des Kinderhauses, Daniela Escher, sowie engagierte Eltern und weitere Mitglieder des Elternbeirats, die tatkräftig mitanpackten. Mit Schaufeln, Hacken und viel Tatendrang wurde dem Unkraut zu Leibe gerückt, Beete wurden gepflegt und auch die Gehege gründlich gesäubert. Zum wohlverdienten Abschluss des erfolgreichen Arbeitseinsatzes gab es für alle Helfer kühle Getränke und frische Semmeln – in gemütlicher Runde ließ man den gemeinsamen Tag so harmonisch ausklingen. Dank des großartigen Gemeinschaftsgeistes erstrahlt das gesamte Areal nun in neuem Glanz und ist bestens vorbereitet für die anstehende Großveranstaltung. Einladung zum Tag der offenen Tür am Samstag, 20. Juni: Der Fleiß der Helfer hat einen freudigen Grund. Das Kinderhaus St. Josef lädt die gesamte Bevölkerung sowie alle interessierten Familien herzlich zum Tag der offenen Tür am Samstag, den 20. Juni, ein. In der Zeit von 16:00 bis 18:00 Uhr öffnen sich die Türen für alle, die die Räumlichkeiten und das Außengelände einmal ganz in Ruhe besichtigen möchten. Das Kinderhauspersonal steht dabei gerne bereit, um Einblicke in den Alltag zu geben. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Auf die Besucher wartet eine Auswahl an leckeren Speisen und erfrischenden Getränken, die zum gemütlichen Verweilen und Austausch einladen. Das Team des Kinderhauses und der Elternbeirat freuen sich auf viele neugierige Gäste und ein schönes Beisammensein.
Interessiert betrachteten die Kinder die großen Vögel (Bild: Ursula Zimmermann)

Mit Vogel Strauß und Frettchen auf Tuchfüllung - Kinderhaus macht einen Ausflug nach Rackenthal

Bereits seit Tagen freuten sich die Kinderhaus-Kinder auf ihren alljährlichen gemeinsamen Ausflug, der in diesem Jahr zur Little-Hill- Ranch nach Rackenthal ging. Mit zwei großen Bussen machten sich die 75 Kinder mit ihren Betreuerinnen trotz schlechten Wetter auf den Weg. Aufgeteilt in zwei Gruppen erlebten die Kinder so einen abwechslungsreichen Vormittag, den Bianca Biegerl mit ihrem Team gestaltete. Ein Teil der Kinder durfte das Märchen „Hänsel und Gretel” hautnah erleben. Im naheliegenden Wald wurde schon bald das Hexenhaus entdeckt und von den Süßigkeiten genascht. Doch wie auch im richtigen Märchen kam, zur Überraschung der Kinder, die Hexe (dargestellt von einer Mitarbeiter der Ranch) aus dem Häuschen um nachzuschauen, wer daran „knuspert”. In einer etwas abgeänderten Version des Märchens durften die Kinder schließlich der Hexe ein Lied vorsingen und wurden mit Edelsteinen belohnt. Parallel dazu durften die andere Gruppe eine Vielzahl von Tieren bewundern. Wer hat schon mal ein Frettchen gestreichelt, oder ein Straußenei in der Hand getragen. Wie schwer ist ein Hirschgeweih und wann wirft der Hirsch das ab. Auch Ziegen, Hirsche, Alpakas, Esel und sogar Kängurus mit Nachwuchs konnten genau betrachtet werden. Die Kinder erfuhren so viele interessante Dinge über die Tiere. Nur Napoleon, das Hausschwein war nach dem es der ersten Gruppe seine Kunststücke vorgeführt hatte so müde, dass es den Besuch der zweiten Gruppe verschlief. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen fuhren Alle dann wieder in die Einrichtung zurück.
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