Stimmgewaltiger Auftritt des Großen Chores unter Leitung von StDin Michaela Treese. (Bild: Marion Mack)

Stimmungsvolle Konzertabende des Max-Reger-Gymnasiums

An zwei Abenden und mit je einer eigenständigen, abwechslungsreichen Programmfolge präsentierten die Schülerinnen und Schüler des Max-Reger-Gymnasiums die Schönheiten des beginnenden Sommers in der Sprache der Musik. Schulfamilie, Freunde und Gäste des MRG genossen dabei den inspirierenden Rhythmus sommerlicher Lebensfreude. Bereits am ersten Abend wurde den Konzertbesuchern musikalisch dargeboten, was man für einen lauen Sommerabend braucht. Mit Pauken und Trompeten aus der Ouvertüre von Händels „Feuerwerksmusik“ und der schwungvollen Interpretation von Katy Perrys „Firework“ entzünden die „Schulstreicher & Friends“ (Leitung: Ulrike Straub) die Emotionen des Publikums im vollbesetzten Multifunktionssaal der Schule. Noch kurz blicken Trompetenklänge auf die Jahreszeit des Aussäens („Im Märzen der Bauer“) zurück und es entfalten sich Eindrücke wechselhafter Witterung mit Tschaikowskis gleichermaßen leisem bis aufbrausendem „April“ aus seinem „Jahreszeiten“-Zyklus. Doch schnell werden bereits erste Reisepläne für den Sommerurlaub gemacht: Da lädt die virtuos gespielte Violine des Mittelstufenschülers zum Tanzen auf ungarische Weise ein; das harmonisch aufeinander abgestimmte Querflötenensemble (Leitung: Diana Duarte) lässt mal eine chinesische, mal eine russische Tänzerin auf das imaginäre Parkett treten; und auch der Weg nach Übersee wird in spielerischer Leichtigkeit und mit schnellen Läufen flugs per Querflöten unternommen. Angekommen in Mexiko darf die landestypische Kopfbedeckung zur Freude des Publikums nicht fehlen. Die schulartübergreifende Deutschklasse bringt mit ihrem Gesang das Motto musikalischer Sommerfreuden auf den Punkt: Musik ist international. Denn als Sprache ist sie in jedem Land zu verstehen und erreicht – durch die Jahrhunderte – die Herzen weltweit und vor Ort an diesem Abend in Amberg: Ist es einmal das träumerisch-melancholische Tastenspiel der „Mazurka“ von Alexander Skrjabin, ist es ein anderes Mal die jazzig-swingende Leichtigkeit Friedrich Guldas „Play Piano Play No1“. Musizieren in Gemeinschaft macht Spaß – ob bei Mozarts „Allegro“ aus der „Sonate zu vier Händen“ oder im Bekenntnis zu Zusammenhalt und Freundschaft bei Bruno Mars’ „Count on me“: Gemeinsames Musizieren – wie im Unterstufenchor (Leitung: Regina Schmidt) – bereitet den Mädchen und Jungen zu jeder Jahreszeit sichtlich Freude. Auch der zweite Konzertabend im Stadttheater stellte dies mit dem Auftritt insbesondere der großen Ensembles eindrucksvoll unter Beweis. Gleich zu Beginn prägt das klar akzentuierende Orchester (Leitung: Ulrike Straub) mit Bizets „Carmen-Suite“ und dem Pulsschlag spanischer Lebensfreude die Atmosphäre und lässt bei epischen Klängen („How to train your Dragon“ von John Powell) ein Abenteuergefühl erahnen. Solche unbekannten Traumwelten – mal in zart-perlender Linienführung, mal melancholisch-verspielt – zaubern auch Solo-Pianistinnen der Oberstufe. Während das Vogelhornquartett (Leitung: Robert Vogel) zum Jagen und Wandern in heimatlichen Gründen bläst, geht’s mit „Tutti Flauti“ on tour: Stücke aus Peru, dem Land der Flötenvielfalt, und Brasilien samt Samba-Rhythmus bringen das Publikum in Bewegung und auf sommerliche Temperatur. Zwischendurch kommt man mit „Miss Marple“ und dem mörderisch guten „Salonorchester“ (Leitung: Ulrike Straub) den entsprechenden Film-Klängen auf die Spur. In der swingenden Leichtigkeit von Paul McCartneys Hymne „When I’m sixty-four“ – interpretiert vom Klarinettenquartett (Leitung: Gabriele Böhm) – tauchen die Zuhörer unmittelbar in das filmisch-musikalische Farbenspiel von „Ladies in lavender“ ein. Variationsreich und mit souveräner Grifffertigkeit spielt Sax Reger (Leitung: Thomas Prechtl) auf: „Blues“, „Cool“ und „Waltz“ – eine perfekte Jazz-Mischung aus Tönen, Temperament und Tiefgang. Berührend wird es bei einem Gesangsduett mit „Creep“ von Albert Hammond, bevor die Big Band (Leitung: Thomas Prechtl) mit sattem Brass-Klang und lässigem Saxophon-Solo dem Sommergefühl freien Lauf lässt: „Don’t Stop Me Now“ von Freddie Mercury erfasst das altehrwürdige Stadttheater. Einmal hineingeträumt (Hodgson: „Dreamer“), sieht der Große Chor (Leitung: Michaela Treese) eine unbegrenzte Zukunft für das sommerliche Zusammenspiel: Mal starten die Männer-, mal die Frauenstimmen und treffen sich vereint im fulminanten Finale des Konzertabends. Das Publikum will schließlich bei „You’re the one That I Want“ nur das Eine: eine alle mitreißende Zugabe – und bekommt diese natürlich auch wie die Aussicht auf einen verheißungsvollen Sommer.
Pfarrer Josef Beer segnet das gerade erst entzündete Johannifeuer in Diebis am Kapellenplatz. Noch klein, aber später, wie man so sagt: Oho! (Bild: Michael Götz)

Mit dem Johannifeuer in Diebis in guter Gesellschaft

Auf den bisher mit am heißesten Tag des Jahres 2026 in unserem ganzen Bayernland fiel heuer das Johannifest der doch relativ kleinen Feuerwehr von Diebis am vergangenen Freitag. Alles, ob Klein oder Groß, freute sich sichtbar auf dieses gesellige Miteinander des Ortes, hält es doch im Letzten auch die drei Orte Diebis, Ipflheim sowie Schafhof als frühere selbstständige Gemeinde, heute sind es Gemeindeteile von Ebermannsdorf, gesellschaftlich fest zusammen. Und dies rührt noch von der Zeit vor der Gebietsreform von 1972 her. So auch diesmal. Erster Vorsitzender der Wehr Georg Straller zusammen mit der Chefin der Aktiven Conny Bäuml hatten organisatorisch alles bestens im Griff. Eine Heilige Messe im kleinen Diebiser Kirchlein, das der Gottesmutter geweiht ist, ging voraus. Auch der Rosenkranz für den Frieden in der Welt wurde gebetet. Ruhestandsgeistlicher Josef Beer feierte zusammen mit den treuen Gläubigen die Eucharistie für die verstorbenen Führungskräfte der FFW, ebenso für Pfarreiangehörige. Alle Gottesdienstbesucher waren aktiv beim Beten sowie Singen vorbildlich dabei. In treffenden Worten wies der Geistliche bei seiner kurzen Predigt beispielsweise auch auf die mit dem 24. Juni schon wieder beginnende Sommersonnenwende mit dem längsten Tag sowie der kürzesten Nacht des Jahres hin, die mit dem Johannifest letztlich auf den Apostel Johannes zurückgehe. Und, wir Christen alle, sollten in vielfacher Weise durch unsere Taten im Leben das Licht und Salz der Erde sein und somit helfen, den wichtigen Mut in das Dunkel der Welt zu bringen. Die doch schönen Lieder „Nun danket all und bringet Ehr“ sowie „Maria breit den Mantel aus“ beschlossen die gläubige Feier. Der Festplatz vor und um das Diebiser Feuerwehrhaus war bis auf den letzten Platz besetzt, das Johannifeuer wurde also von der Bevölkerung ringsum gut angenommen. Insbesondere das gegenseitige, gute Verhältnis samt Zusammenarbeit zwischen den Wehren Pittersbergs und Diebis ist bestens, was sich beim ausgedehnten Meinungsaustausch des Abends auch zeigte. Pfarrer Beer, mit humorvollen Worten vorangehend, segnete das entzündete Feuer am Platz zwischen FFW-Heim und Marienkapelle. Die Kinder tobten sich am Fußballplatz nebenan aus. Bratwürste, Fleisch sowie ein Bierchen oder auch mehr mundeten teils bis zur Mitternacht. Und im Letzten, so die Verantwortlichen der Wehr wiederum gemeinsam, war der Abend nicht nur wieder mal schön, sondern quasi auch „der Kitt der drei Orte“ für weiteren guten Zusammenhalt.
Zeigen sich motiviert für die gestartete Amtszeit: Die amtierenden Markträte Hans Fischer (ab 2.v.l.), Miroslaw Zgrzendek, Veronika Baur (6.v.l.), ihre Vorgänger Marlies Grill (ab 4.v.l.), Marga Kraus und Helmut Bauer (7.v.l.) mit Ortsvorsitzendem Christopher Würz (r.) und Vorstandsmitglied Manuel Kraus (l.). (Bild: Christopher Würz)

Freie Wähler Rieden-Vilshofen wollen Aktivposten im Markt sein

Die Freie Wähler Gemeinschaft Rieden-Vilshofen traf sich zur Jahreshauptversammlung im Cafe Abseits. Zur Versammlung begrüßte Ortsvorsitzender Christopher Würz auch die amtierenden Markträte sowie die bisherigen Ratsmitglieder Helmut Bauer und Marlies Grill. Die beiden langjährigen Markträte, die aus dem Gremium Ende April ausgeschieden waren, wurden mit einem herzlichen Dank für ihr langjähriges Wirken und Präsenten verabschiedet. Im vergangenen Jahr war der Verein erstmals am Marktsonntag mit einem Kinderprogramm vertreten. Verschiedene Infoveranstaltungen zu den Kommunalwahlen wurden abgehalten. Stolz ist man von Seiten der Freien Wähler in der Marktgemeinde auf die erreichten drei Mandate im Riedener Marktrat. Neu im Marktrat sitzen für die FWG Veronika Baur und Hans Fischer, Miroslaw Zgrzendek folgte vergangenen Herbst auf die ausgeschiedene Marga Kraus. In der Sitzung wurden die Vereinsziele und politischen Ziele der Freien Wähler Rieden-Vilshofen diskutiert. So möchte man starke Präsenz in der Gemeinde zeigen und Infoveranstaltungen für Bürger anbieten. Gerade die Jugend und Familien wollen die Freien Wähler ansprechen. „Wir haben die familienfreundliche Gemeinde fest im Blick und möchten der Jugend genau zuhören, wo diese Verbesserungsbedarf in unserer Kommune sieht“, so Miroslaw Zrgrendek. Weiter will man die „Jungen Freien Wähler“ in der Kommune als eigene Jugendorganisation aufbauen. Ortsvorsitzender Würz hatte Grußworte von MdL Bernhard Heinisch mitgebracht, der beruflich in München gebunden war. Heinisch sei, so Würz, sehr stolz auf das Wahlergebnis der Freien Wähler bei den Kommunalwahlen in der Gemeinde. Der Abgeordnete lobte im Besonderen das große Engagement des 1. FC Rieden um dessen Vorsitzenden Hans Fischer. Die Verwirklichung des Mehrgenerationenspielplatzes auf dem FC Gelände sei ein Leuchtturmprojekt. Ein Wunsch aus der Versammlung ist, dass die Möglichkeit einer Bürgersprechstunde in künftigen Marktgemeinderatssitzungen geschaffen wird.
Rundenwettkampf Schüler und Jugend, (Bild: Angelika Stahl)

Erfolgreiche Teilnahme der Burgschützen beim Rundenwettkampf

Am vergangenen Sonntag fand in Nabburg in der Nordgauhalle die Siegerehrung des Rundenwettkampfes statt, welche vom Schützengau Nabburg organisiert wurde. Zahlreiche Schützinnen und Schützen wurden für ihre hervorragende Leistungen während der Wettkampfsaison ausgezeichnet. Besonders erfolgreich war die Mannschaft in der Disziplin Luftgewehr (LG) Freihand. Das Team mit Mia Horoszack, Eva Lehner und Madita Schwandtner erreichte unter insgesamt 13 Mannschaften einen hervorragenden 3. Platz. Mit insgesamt 6142 Ringen sicherten sich die jungen Schützeninnen einen Platz auf dem Podest. Auch in der Einzelwertung konnten beachtliche Ergebnisse erzielt werden, dabei belegte Eva Lehner mit 1973 Ringen den 15. Platz, während Madita Schwandtner mit 1892 Ringen auf Platz 19 landete. Herausragend war die Leistung von Mia Horoszack, die mit starken 2277 Ringen den 1. Platz in der Einzelwertung erreichte und sich damit den Titel sicherte. Die Schülermannschaft bestehend aus Timo Hirmer, Maja Horoszack und Jana Stahl musste sich gegen acht weitere Mannschaften bewähren und zeigte während der gesamten Saison konstant gute Leistungen. Für einen besonderen Höhepunkt sorgte Jana Stahl in der Einzelwertung der Schülerklasse LG stehend. Mit hervorragenden 1.145 Ringen belegte sie den 1. Platz und durfte sich über den Sieg in ihrer Altersklasse freuen. Die erfolgreichen Platzierungen zeigen die gute Nachwuchsarbeit und das hohe sportlichen Niveau der jungen Schützinnen. Die Siegerehrung in Nabburg bot damit einen würdigen Abschluss einer erfolgreichen Rundenwettkampfsaison.
Die Bewohner des Caritasheimes und die Vereinsmitglieder beim gemeinsamen Singen. (Bild: Gerd Neumann)

Fröhliche Singstunde der Senioren im OGV Vereinsgarten

Bei herrlichem Sommerwetter hatte der Obst- und Gartenbauverein den Singkreis des Kleinen Dienstes in den Vereinsgarten eingeladen. Der Singkreis trifft sich 1 mal im Monat im Wechsel in den beiden Altenheimen zum gemeinsamen Singen. Bewohner des Caritasheimes waren in das Vereinsgelände gekommen um Kaffee und selbstgebackene Kuchen zu genießen und gemeinsam zu singen. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Lucia Heindl meinte Heidi Banzer vom Singkreis, dass die Singstunde das erste Mal bei herrlichem Wetter im Freien stattfinden kann. Zunächst wurden die Besucher von den Mitgliedern des OGV mit Kaffee und Kuchen bewirtet, auch erfrischende Getränke standen bereit. Mit Unterstützung von Gitarrenmusik wurden anschließend bekannte Volkslieder und Heimatmelodien gemeinsam gesungen. Die vertrauten Lieder weckten viele schöne Erinnerungen und sorgten für eine fröhliche Stimmung. Unter der schattenspendenden Pergola und inmitten der blühenden Gartenanlage verbrachten die Teilnehmer einen unterhaltsamen und geselligen Nachmittag. Die harmonische Atmosphäre des Vereinsgartens bot den idealen Rahmen für diese gelungene Veranstaltung. Die Verantwortlichen des OGV freuten sich über die zahlreiche Teilnahme und waren der Meinung, dass solche Begegnungen nicht nur die Gemeinschaft fördern sondern auch dazu beitragen, Tradition und Liedgut lebendig zu halten. Am Ende der Singstunde waren sich alle einig, dass der schöne Nachmittag voller Geselligkeit und guter Erinnerung förmlich nach Wiederholung schreit.
Gute Laune Clowns Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf zu Besuch am Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation.  (Bild: Regina Pilhofer )

Sommer, Sonne, gute Laune beim Sommerfest der Ökumenischen Sozialstation

Strahlender Sonnenschein, fröhlicher Gesichter und der Duft von frisch gebrühten Kaffee: Die Ökumenische Sozialstation hat ihr traditionelles Sommerfest gefeiert. Gäste, Angehörige und Mitarbeiter erlebten einen rundum gelungenen Nachmittag, der ganz im Zeichen der Gemeinschaft und der Lebensfreude stand. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Pflegedienstleitung Fr. Riederer Brigitte, gab es zum Auftakt ein reichhaltiges Buffet mit selbstgebackenen Kuchen von den Mitarbeitern der Sozialstation. Für die passende Umrahmung des Festes sorgten die Musikanten Karin Bleisteiner und Hans Pirner mit ihren Instrumenten und bekannten Melodien. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Gäste mitsangen, im Takt mit schunkelten oder Erinnerungen an die Tanzveranstaltungen von früher ausgetauscht wurden. Als große Überraschung streuten sich zwei Gute Laune Clowns, Rosa Wirschtl und Coco Schlupfhupf, unter die Anwesenden. Mit der der Suche nach dem Bademeister und dem Pool wirbelten sie das Sommerfest auf. „Es ist einfach herrlich zu sehen wie viel Freude diese Beisammensein allen bereitet” freute sich die Geschäftsführerin Fr. Singer-Grimm Birgit. Der Grill wurde angeheizt und schon bald breitet sich der klassische Duft von frischen Bratwürste und deftigen Sauerkraut aus. Ein perfekter kulinarischer Abschluss eines Sommerfestes der noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Ein großes Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag möglich gemacht haben
Der Vorsitzende des KFZ-Fachverein e.V. Weiden und nördl. Opf. Mike Robak (Zweiter von rechts) ernannte im Namen des Vereins seinen Vorgänger Josef Schärtl (rechts) zum Ehrenvorsitzenden und Georg Bücherl (Zweiter von links) zum Ehrenmitglied im Beisein von Kassier Arwed Schade (links). (Bild: Herbert Hirmer)

Josef Schärtl wurde zum Ehrenvorsitzenden des KFZ-Fachverein e.V. Weiden nördl. Opf.

Seit 17 Jahren an der Spitze des KFZ-Fachvereins e.V. Weiden und nördliche Oberpfalz zu stehen, das war für Josef Schärtl ein Ehrenamt zum Wohle seiner Berufskollegen. Für dieses Engagement wurde Schärtl nun zum Ehrenvorsitzenden des KFZ-Fachvereins ernannt. Der KFZ-Meister, der 1971 vor der Handwerkskammer in Regensburg seine erfolgreiche Prüfung ablegte, war in mehreren KFZ-Betrieben in Tännesberg und Weiden bis zum Renteneintrittsalter tätig. Durch seinen Beruf ergab es sich, dass er vor 17 Jahren das Amt von Andres Schörner übernahm. Mit 161 Mitgliedern führte Schärtl den Verein, den es in Bayern in dieser Form nur einmal gibt. Wichtig waren ihm immer die regelmäßigen Treffen im Handwerkerhaus sowie Fortbildungsabende mit Unterstützung seines Stellvertreters Georg Bücherl. Mit verschiedensten Firmen aus dem KFZ-Gewerbe der Region und darüber hinaus lud er zu Fachvorträgen ein. Betriebsbesuche bei regionalen Werkstätten, unter anderem bei Reifen Sellmayr und der KFZ-Werkstätte Martin Regler, gehörten zu den regelmäßigen Informationsangeboten. Der Verein war zunächst nicht im Vereinsregister eingetragen, und so kümmerte sich Schärtl darum, dass dies rechtmäßig wurde. Das nahm im Gesetzes-Dschungel sehr viel Zeit in Anspruch, weshalb er zwei Jahre länger als geplant im Ehrenamt tätig blieb. Der Schriftverkehr mit dem Registergericht und dem Finanzamt verlangte wegen der Gemeinnützigkeit sehr viel Geduld. Im vergangenen März konnte Schärtl bei der Jahreshauptversammlung das Amt an Mike Robak übergeben, der neben seinem Beruf bei der Handwerkskammer im Gesellenausschuss vertreten ist. Für seinen Nachfolger war es wichtig, das Ehrenamt seines Vorgängers in einem würdigen Rahmen herauszustellen. So traf sich der KFZ-Fachverein mit dem neuen Vorsitzenden und dessen Vorstandschaft im Gasthof „Zum Alten Schuster“ in Weiden. Hier stellte Robak die jahrelange Arbeit und die Verdienste von Josef Schärtl als Vorsitzender heraus. „Ihm war nie etwas zu viel, er ging immer voraus und mit seinem Fachwissen konnte er seine Mitglieder begeistern.“ Für diese Arbeit ernannte ihn Robak im Namen des KFZ-Fachvereins zum Ehrenvorsitzenden. Auch den beiden Stellvertretern von Schärtl, Georg Bücherl und Hans Person, wurde Dank ausgesprochen, und sie wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Zusätzlich erhielten die Frauen des Trios Blumensträuße, „denn hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau“.
Besonders begeisterten die Kinder und Jugendlichen des Schiclub Pleystein, die mit viel Engagement und Freude ein abwechslungsreiches Programm einstudiert hatten.  (Bild: Alex Schön)

50 Jahre Schiclub Pleystein – Sommerfest mit winterlicher Leidenschaft

Der Schiclub Pleystein ist Teil des TSV Pleystein und ist auch nach 50 Jahren jung geblieben – und die Leidenschaft für den Wintersport ungebrochen. Mit einem stimmungsvollen und bestens besuchten Fest hat der Schiclub Pleystein sein 50-jähriges Bestehen gefeiert und das ausgerechnet mitten im Sommer. Schauplatz der Feierlichkeiten war der Pleysteiner Kirnerhof, wo Mitglieder, Gäste und Freunde des Vereins gemeinsam auf ein halbes Jahrhundert Vereinsgeschichte zurückblickten. Auftakt des Jubiläums war ein feierlicher Festzug hinauf zur Kreuzbergkirche. Dort gedachten die Teilnehmer ihrer verstorbenen Mitglieder. Den Gottesdienst zelebrierte Pater Thom. Im Anschluss zogen die Skisportler, begleitet von der Blaskapelle Pleystein, wieder „ins Tal“ zum Kirnerhof, wo der 50. Geburtstag seinen Lauf nahm. Für beste Unterhaltung sorgte dort die „Bussybabyband“ aus Vöslesrieth, die mit ihrer Musik ordentlich einheizte. Die offizielle Begrüßung übernahmen der Vorsitzende Christian Enslein und sein Stellvertreter Robert Franz. Enslein ließ sich dabei eine originelle Aktion – natürlich nur für die Erwachsenen – einfallen. Ein Holzski, bestückt mit vier Gläsern hochprozentiger Getränke, wurde regelmäßig zum Einsatz gebracht – alle 45 Minuten durften oder mussten vier Hartgesottene zur Verkostung antreten. Für das Jubiläum hatte Christian Held zudem 100 eigens gestaltete Jubiläums-Shirts „50 Jahre Schiclub TSV Pleystein – seit 1976“ für die Mitglieder organisiert. Auch zahlreiche Ehrengäste erwiesen dem Verein zum „halben Jahrhundert Schiclub“ die Ehre. Stellvertretende Landrätin Andrea Lang, Zweiter Bürgermeister Christoph Müllhofer sowie der Vorsitzende des TSV Pleystein Hauptvereins, Josef Windisch, richteten Geburtstagsgrüße an die vielen anwesenden Skifreunde. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der beeindruckende Auftritt der „Schifans“. Besonders begeistert zeigten sich die Kinder und Jugendlichen, die mit viel Engagement und Freude ein abwechslungsreiches Programm einstudiert hatten. Sie tanzten mitten im Sommer und ließen mit dem Lied „Rauf auf’n Berg“ bereits Vorfreude auf die kommende Wintersaison aufkommen. Der Auftritt, einstudiert von Julia Beugler, zählte zweifellos zu den Highlights des Abends. Sportwart Ski Alpin Alex Schön ließ sich von der ausgelassenen Stimmung mitreißen, tanzte mit und animierte auch die Gäste zum Mitmachen. Die Begeisterung war überall spürbar – ein Jubiläum voller Energie und sportlicher Lebensfreude. Der Schiclub Pleystein, einst vor 50 Jahren von Johann Wallbrunn gegründet, zählt heute rund 310 Mitglieder inklusive 150 Kinder und Jugendlichen. Das sportliche Angebot reicht vom alpinen Skisport über nordische Disziplinen bis hin zu Laufen im Sommer. So wurde beim Jubiläumsfest zwar ausgelassen bei sommerlichen Temperaturen gefeiert, doch in vielen Gesprächen schwang bereits die Vorfreude auf die kommende Wintersaison mit.
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