26 Kinder schnuppern in den Tennissport. (Bild: Sabine Heinl)

26 Kinder schnuppern in den Tennissport

Große Resonanz hat das Ferienprogramm des TC Waldershof gefunden. Insgesamt 26 Kinder nutzten die Gelegenheit, bei bestem Wetter erste Erfahrungen mit dem Tennissport zu sammeln und gemeinsam einen sportlichen Ferientag zu verbringen. Unter der Anleitung von den beiden Trainern Karel Denk und Claus Combe unterstützt von vier engagierten Helfern konnten die Kinder verschiedene Übungen rund um den Tennissport ausprobieren. Dabei standen vor allem der Spaß an der Bewegung und das Kennenlernen des Tennissports im Vordergrund. Die Begeisterung der Kinder war deutlich zu spüren – es wurde fleißig geschlagen, gelaufen und gelacht. Zwischendurch sorgten eine kleine Brotzeit und ein Getränk für die nötige Stärkung. So konnten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit neuer Energie wieder auf den Tennisplatz zurückkehren. Die große Teilnehmerzahl zeigt, dass Tennis in Waldershof wieder deutlich an Interesse gewinnt. „Man merkt, dass der Tennisschwung wieder im Aufschwung ist”, freuten sich die Verantwortlichen des TC Waldershof über die große Resonanz. Am Ende des Ferienprogramms waren sich die Verantwortlichen einig: Die Kinder hatten sichtlich viel Spaß und konnten einen abwechslungsreichen Einblick in den Tennissport gewinnen. Vielleicht hat der Aktionstag bei dem ein oder anderen Kind die Begeisterung für Tennis geweckt und den Grundstein für weitere Schritte auf dem Tennisplatz gelegt. Der TC Waldershof hofft jedenfalls, einige der jungen Teilnehmer künftig wieder auf der Tennisanlage begrüßen zu dürfen.
Start war im Klosterhof, wo in der Gaststätte Torhierl die DJK gegründet wurde. (Bild: Lothar Trager)

DJK-Führung durch Ensdorf zum Jubiläum

Letzte Veranstaltung zum 70-jährigen Bestehen der DJK Ensdorf war eine DJK-Führung durch Ensdorf. Start war im Klosterhof, wo in der Klostergaststätte (Torhierl) der Sportverein am 10.April 1956 gegründet wurde. Im Pfarrsaal nebenan wurden die ersten Übungsstunden der 1971 gegründeten Damengymnastikgruppe abgehalten, da die Schulturnhalle erst im Jahr darauf fertiggestellt wurde. Mit Fotos machte DJK-Vorsitzender Lothar Trager deutlich, wie das Areal zur damaligen Zeit ausgesehen hat. Auf dem Weg zum Salesianer-Sportplatz kam man am Theatersaal des Klosters vorbei, in dem 1976 und 1977 von DJK-Mitgliedern Theaterstücke aufgeführt wurden, deren Einnahmen dem Bau des DJK-Sportheims zugutekamen. Dank des DJK-Gründers P. Anton Gratz stand der DJK zunächst der Salesianer-Sportplatz auf dem Weinberg zur Verfügung. Auf Fotos von der Bannerweihe 1957 ist der Ortsteil „Schön“ zu erkennen. Jetzt versperren hohe Bäume rund um das ehemalige Sportfeld die Sicht. Nachdem dieser Sportplatz von der DJK nicht mehr unbeschränkt benutzt werden konnte, entstand ein neuer Sportplatz an der Vils. Aufgrund des hohen Grundwassers mussten bereits bei der Einweihung 1961 Sägespäne helfen, den Platz bespielbar zu machen. Auch eine grundlegende Sanierung zwei Jahre später half wenig. Vom Spielfeld, das bis 1973 als Spiel- und bis 1983 als Trainingsplatz genutzt wurde, ist heute nichts mehr zu erkennen. Heute verläuft hier heute die Umgehung der Staatsstraße, den Rest hat sich die Natur mit Bäumen und Schilf zurückgeholt. Nächste Station war das ehemalige Vereinslokal, das Gasthaus Dietz. Hier waren die zwei Umkleidezimmer im zweiten Stock und zum Abwaschen stand eine Blechwanne voll Wasser bereit, im Sommer im Hinterhof, bei kalter Witterung in der Backstube. Wie in alten Zeiten wurden von den etwas älteren Teilnehmern Fußballlieder angestimmt. Nachdem die Zeit schon weit fortgeschritten war, endete hier die Führung und man verzichtete auf eine Besichtigung des jetzigen Sportgeländes.
Thomas Hüttner fand eine erwartungsvollen Edelsfelder Gruppe vor.  (Bild: Heidi Hiltel)

Faszination Weltall: Edelsfelder Nachwuchs im Planetarium

Einen Tag nach der beeindruckenden Sonnenfinsternis ging die Reise zu den Sternen für 27 Kinder und fünf Erwachsenen-Taxis aus Edelsfeld weiter: Im Rahmen des Gemeinde-Ferienprogramms lud der Kneipp-Verein Edelsfeld zu einem Ausflug ins Planetarium und die Sternwarte Ursensollen ein. Der Nachmittag startete um 17 Uhr mit einer gemeinsamen Stärkung im Schulgarten, bevor die Gruppe gemeinsam nach Ursensollen aufbrach. Dort wartete eine der modernsten astronomischen Einrichtungen der Region auf die Nachwuchsforscher. Unter der Regie von Thomas Hüttner erlebten die Besucher eine faszinierende Führung durch den aktuellen Sternenhimmel. Unter der 6,6 Meter großen, geneigten Kuppel – ausgestattet mit einem digitalen Fulldome und dem hochmodernen 3D-Projektionssystem Sky-Skan – wurden Sternbilder und die Weiten des Universums hautnah greifbar. Auch eine virtuelle Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) stand auf dem Programm. Damit sich die Nachwuchs-Astronauten die Reihenfolge unserer Planeten von der Sonne aus mühelos merken können, gab Hüttner den Kindern eine einfache Eselsbrücke mit auf den Weg: Mein (Merkur), Vater (Venus), erklärt (Erde), mir (Mars), jeden (Jupiter), Sonntag (Saturn), unseren (Uranus), Nachthimmel (Neptun). Abgerundet wurde die Vorführung durch einen abenteuerlichen Kinder-Animationsfilm und einen imposanten Blick auf das große Teleskop der Sternwarte. Beim Verlassen des Gebäudes wartete schließlich noch ein echtes Highlight am realen Abendhimmel: Im Westen konnten die staunenden Besucher den Planeten Venus hell leuchten sehen.mMit den letzten Leckereien vom Nachmittag gestärkt, trat die Gruppe schließlich voller neuer Eindrücke den Heimweg nach Edelsfeld an.
Vorfreude auf die Beer-Walbrunn-Tage: Der Kunst- und Kulturverein Anton Beer-Walbrunn freut sich auf musikalische Glanzlichter mit viel Kohlberger Lokalkolorit. (Bild: Silke Winkler)

Anton-Beer-Walbrunn-Kunst- und Kulturverein zieht positive Bilanz bei Jahreshauptversammlung

Einen fast vergessenen Komponisten wieder ins Bewusstsein der Musikwelt zu rücken – mit diesem Anspruch wurde der Anton-Beer-Walbrunn-Kunst- und Kulturverein gegründet. Ein Ziel, das längst erreicht ist. Die Werke des in Kohlberg geborenen Komponisten werden heute von Musikern und Kennern als „musikalische Perlen“ gefeiert. Dass der Verein auch im vergangenen Jahr an diese Erfolgsgeschichte anknüpfen konnte, wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthof Weißer Schwan in Kohlberg deutlich. Beim Rückblick auf das Vereinsjahr 2025 hob Vorsitzender Martin Valeske besonders die Beer-Walbrunn-Tage hervor, die mit musikalischen Raritäten, einem ungewöhnlichen Instrument und zwei herausragenden Künstlern einen kulturellen Höhepunkt setzten. Beim Ausblick auf die für 2026 geplanten Veranstaltungen erklärte Valeske: „Die Beer-Walbrunn-Tage haben in diesem Jahr eine besondere Kohlberger Note.“ Das zeige sich vor allem bei der Auswahl der Musiker. „Die ursprünglich aus Südtirol stammende Violinistin Monika Hager wohnt seit Kurzem in Kohlberg. Sie ist eine hochqualifizierte Musikerin und wird gemeinsam mit dem renommierten Pianisten Christian Reuter den Kammermusikabend in der katholischen Herz-Jesu-Kirche gestalten“, freute sich der Vorsitzende. Beim kirchenmusikalischen Gottesdienst in der Nikolauskirche geht es mit einem musikalischen Glanzlicht aus der Region weiter. Der in Kohlberg aufgewachsene Bariton Manuel Krauß wird Werke von Beer-Walbrunn, Bach, Reger und Cornelius singen. „Kohlberg kann sich glücklich schätzen, solch exzellente Persönlichkeiten in den eigenen Reihen zu haben“, sagte Bürgermeister Gerhard List. Als großer Fan Anton Beer-Walbrunns outete sich Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher bei der Versammlung. Für positive Stimmung sorgte auch der Kassier Reinhard Wagner: Der Verein stehe dank Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Konzerteinnahmen finanziell auf soliden Beinen. Damit dies auch künftig so bleibe, seien weitere Mitglieder willkommen.
Teilnehmer des Jungentages mit Betreuer des Vereins (Bild: Uwe Schmidt)

Jugendtag/Racing-Day 2026 des MRSC Amberg e.V.

Auch in diesem Jahr veranstaltete der MRSC Amberg e.V. wieder seinen beliebten Jugendtag/Racing-Day. Am Samstag, den 1. August 2026, konnten wir insgesamt 12 begeisterte Jugendliche bei uns begrüßen. Die Veranstaltung wurde erneut in Zusammenarbeit und enger Abstimmung mit der Stadt Amberg und der Kommunalen Jugendarbeit (KoJa) im Rahmen der Jugendförderung durchgeführt. Nach einer kurzen Begrüßung und der Vorstellung der Organisatoren sowie der zahlreichen Helfer startete der praktische Teil des Tages. Zunächst wurden die Jugendlichen mit den RC-Cars und der dazugehörigen Technik vertraut gemacht. Dabei standen unter anderem das Laden der Akkus, die Bedienung der Fernsteuerungen und die grundlegende Funktionsweise der Fahrzeuge auf dem Programm. Besonders gut kam unser Tamiya TT-01 Fuhrpark bei den Teilnehmern an. Die Jugendlichen konnten die Fahrzeuge selbst ausprobieren und dabei erste Erfahrungen sammeln. Für die Neulinge ging es zunächst darum, in kleinen Gruppen das richtige Handling, die Lenkung sowie das kontrollierte Beschleunigen und Bremsen zu erlernen. Nachdem die ersten Übungen auf den einzelnen Parcours erfolgreich absolviert waren, durften die inzwischen sicherer gewordenen Fahrer die komplette Rennstrecke nutzen. Dabei konnten sie ihr neu erlerntes Können direkt unter Beweis stellen und hatten sichtlich viel Spaß. Nach einer kleinen Stärkung während der Mittagspause ging es anschließend wieder auf die Strecke. Auch das Wechseln und Laden der Akkus wurde im Laufe des Tages immer routinierter und professioneller durchgeführt. Die Begeisterung der Jugendlichen war deutlich zu spüren. Einige Teilnehmer hatten so viel Freude an den RC-Cars und der Veranstaltung, dass sie am liebsten noch länger geblieben wären und gar nicht nach Hause wollten. Der Jugendtag/Racing-Day des MRSC Amberg e.V. war somit auch im Jahr 2026 wieder ein voller Erfolg und hat gezeigt, wie viel Begeisterung und Freude der RC-Car-Sport bei Jugendlichen wecken kann.
Die Radlergruppe im ehemaligen Kirchenschiff von Grafenried/Lucina  (Bild: Siegfried Filipp )

Auf den Spuren der untergegangen Dörfer

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Deshalb führte die Auftaktveranstaltung für das Herbst-Winter-Programm der Radler- und Wandergruppe des Volksbildungswerkes - Oberviechtach-Schönsee beim Grenzübergang Schwarzach hinüber ins Nachbarland. Wanderführer Siegi Filipp hatte eine E-Bike-Tour zu den untergegangenen Dörfern im Böhmerwald zusammengestellt, von Plöß bis hinunter nach Nemanice/Wassersuppen bei Waldmünchen. Der 2. Weltkrieg und die darauf folgende Vertreibung der deutschen Bewohner dieser Dörfer gehört ja auch untrennbar zur Geschichte des Schönseer Landes. Sämtliche Gebäude in der ehemaligen Grenz-Sperrzone wurden dem Erdboden gleichgemacht, mehr als die Namen dieser Dörfer und Siedlungen sind den den meisten von uns nicht mehr bekannt. Deshalb hatte Siegi Filipp seine Ausführungen mit alten Fotos ergänzt, die Peter Lampl vom Heimatmuseum Stadlern dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hatte. Ziel war, diesen ehemaligen Orten wieder so etwas wie ein Gesicht zu geben. Highlight der Tour war eine Führung im „wieder ausgegrabenen” Dorf Grafenried, wo im Laufe der letzten Jahre eine Art Freilichtmuseum entstanden ist. Helmut Roith aus Treffelstein hat hier eine schier unglaubliche Arbeit geleistet, er hat nicht nur unzählige Stunden mit der Ausgrabung verbracht, sondern auch die Historie der einzelnen Häuser zusammengetragen. Zu einem bewegenden Zufall kam es noch gegen Ende der Tour, als man in Wenzelsdorf auf Wenzel Licha traf, den mit 92 Jahren letzten noch lebenden Bewohner des ehemaligen Wenzelsdorf. Mit 25 Teilnehmern war das Interesse an dieser Veranstaltung unerwartet groß. Zwar ist der Zustand der Radwege gewöhnunsbedürftig, aber die reizvolle Landschaft mit stellenweise urwaldähnlichem Charakter und die ursprüngliche Weidelandschaft zaubern Bilder, wie sie so bei uns nicht mehr anzutreffen sind. 80 Jahre durfte sich die Natur hier ungehindert entwickeln mit einem enormen Reichtum an seltenen Pflanzen und Tieren, ein Highlight am „Grünen Band” Bayern-Böhmen. Man kann ohne Übertreibung sagen, wer hier bei uns über die Grenze fährt, kommt von einem auf den anderen Meter in eine andere Welt. Bilder von dieser Tour sind auch auf der FB-Seite „Siegfried Filipp” einsehbar. Die nächste Radtour mit dem VBW OVI-Schönsee führt am 6. September ins Land der Choden nach Domazlice.
Köstliche Gerüche wehen den Gästen beim CSU Barbecue um die Nase und machen Lust auf die Grillspezialitäten. (Bild: Sylvia Wallinger)

Unionsfamilie sagt Danke

Mittlerweile gehört das Sommerfest der Unions-Familie schon als fester Bestandteil in den Terminkalender der Mitglieder. Wenigstens einmal in Jahr Danke zu sagen, an alle Mitglieder und deren Familien, für so viel Unterstützung und Engagement, bei diversen Veranstaltungen liegt den Vorsitzenden Wolfgang Würschinger, Renate Müller und German Würschinger sehr am Herzen. Die Vorfreude auf das diesjährige Unionsfest währte schon lange und angesichts der letzten Wochen freute sich jeder darauf, im Garten des Albert-Weidner-Hauses einen lauen Sommerabend genießen zu können. Aber, Petrus hatte was anderes vor und schickte am geplanten Tag die Verantwortlichen in ein Wechselbad der Wetterlage. Können wir draußen bleiben, oder wollen wir doch innen aufdecken? Diese Frage beschäftige den ganzen Tag. Letztendlich wurde die sichere Variante gewählt, wobei die Männer an den Grills Glück hatten, dass es abends nicht doch anfing zu regnen. Das Barbecue wurde an verschiedenen Stationen zubereitet. Saftigen Lachs hatte Bürgermeister Martin Schregelmann in seinem Smoker gegart, bei Martin Moller gab es Scampi und Albert Weidner war für unterschiedliche Steaks und Bratwürste zuständig. Die Gäste konnten sich außerdem über ein reich gedecktes Salatbuffet freuen und diverse Getränke standen ebenfalls zur Verfügung. In diesem Jahr galt es vor allem den Kandidaten der Kommunalwahl zu danken. Wolfgang Würschinger verteilte mit Fraktionsvorsitzendem Michael Feige Geschenke an die Männer und Frauen, die sich zur Wahl gestellt hatten. Gut gesättigt und bei hervorragender Laune verbrachten die Gäste einige fröhliche Stunden bei interessanten Gesprächen in lockerer Gesellschaft.
Spiel, Spaß und Action beim Ferienprogramm des TB Jahn Wiesau (Bild: Wolfgang Schatzberger)

Sport, Spaß und jede Menge Action beim TB Jahn Wiesau

Unter dem Motto „Sportliches Allerlei“ lud der TB Jahn Wiesau zu einem abwechslungsreichen Ferienprogramm-Nachmittag ein – und sorgte damit bei den Kindern für jede Menge Bewegung, Spaß und gute Laune. Die Sparten Leichtathletik, Tennis und Turnen hatten für die Kindern ein buntes Programm vorbereitet. Mit Geschicklichkeitsspielen durften die Kinder in die vielfältigen Sportangebote des TB Jahn Wiesau hineinschnuppern. Der sportliche Nachmittag startete für alle mit einer musikalischen Aufwärm-Gymnastik auf dem Rasenplatz. Anschließend wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und machten sich auf den Weg zu den verschiedenen Stationen. Im Stadion des Sportzentrums brachte die Sparte Leichathletik den Kindern spannende Trainingselemente aus den Disziplinen Stabhochsprung und Hürdenlauf näher. Im Innenhof hatte die Abteilung Turnen verschiedene Spielstationen aufgebaut. Auf der Slackline konnten die Kinder ihr Gleichgewicht testen, beim Dosenwerfen und Luftballon-Spikern war Geschicklichkeit gefragt. Beim Stelzen- und Pedalo-Wettlauf wurde mit viel Ehrgeiz um die Wette geflitzt. Auf den Tennisplätzen lernten die jungen Sportler erste Erfahrungen mit Schläger und Ball sammeln. Unter fachkundiger Anleitung unserer Trainer lernten sie, wie ein perfekter Aufschlag funktioniert und durften anschließend sogar kleine Matches austragen. Zwischen den Stationen standen Erfrischungsgetränke bereit, so dass die Kinder immer wieder ausreichend Energie tanken konnten. Zum krönenden Abschluss gab es für alle frisch gegrillte Bratwürste. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle Helfer und vor allem an Petrus, der uns ideales Sportlerwetter bescherte und erst zum Bratwurst-Essen die Regenschleusen öffnete.
Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken kamen schnell Fachgespräche unter den Züchtern und ihren Gästen in Schwung. Rechts Vorsitzender Joachim Hagen, links Bürgermeister Dieter Dehling, ihm gegenüber Leonhard Renner. (Bild: Leonhard Ehras)

Sommerfest des GZV Sulzbach-Rosenberg

Mitglieder und Freunde der Geflügelzucht nutzten wieder das traditionelle Sommerfest des Geflügelzuchtvereins Sulzbach-Rosenberg, verbunden mit einer kleinen Ausstellung wertvoller Tauben und Hühner, für ein Treffen mit Gleichgesinnten. Leonhard Renner stellte wie in den Vorjahren seine landwirtschaftlichen Räumlichkeiten in Bachetsfeld für diesen Sonntagnachmittag zur Verfügung. Vorsitzender Joachim Hagen freute sich über die zahlreichen Gäste, unter ihnen Illschwangs Bürgermeister Dieter Dehling, der ehemalige Neukirchner Bürgermeister Winfried Franz, der frühere Kreisvorsitzende der Geflügelzüchter Walter Deinzer und Ehrenvorsitzender Jürgen Speigl. Hagen sah mit Sorgen die Altersstruktur seines Vereins, die zu einer Abnahme der Mitgliederzahl führe und die Schwierigkeiten, Nachwuchs für dieses wertvolle Hobby zu gewinnen. Sein Dank galt neben den Helfern bei der Vorbereitung des Sommersfestes vor allem Leonhard Renner für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Im Ausstellungsraum konnten verschiedene Rassen der Tauben mit unterschiedlichem Farbschlag betrachtet werden. Mährische, Böhmische und Deutsche Strasser gurrten neben Prachener, Modena, Mondeneser, neben den seltenen Brieftauben in weißem Federkleid, neben Texaner Kennfarbig. Bei dieser Vielfalt an Rassen und Farben sehen die Züchter ihren Auftrag, die Genetik dieser Tiere zu erhalten und weiterzuvererben. Bei den Hühnern lenkten vor allem die riesigen Brahma die bewundernden Blicke auf sich. Friesen Hennen, Nachfahren aus den Zeiten der Wikinger, konnten von der Größe her mit den Brahma nicht mithalten. Zu Kaffee und Kuchen, Kaltgetränken und Grillspezialitäten erfreuten sich Geflügelzüchter und interessierte Besucher an den ausgestellten Prachtexemplaren und fanden ausreichend Gelegenheit zu Fachgesprächen.
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