Mit viel Erfahrung und einem wachsamen Auge sorgte Gerd Kölbel gemeinsam mit seinem Team dafür, dass die Brotkuchen im Backofen perfekt gelangen. (Bild: Laura Stark)

Tradition, Genuss und Geselligkeit beim Backofenfest in Betzenberg

Bei bestem Sommerwetter veranstaltete die Backofengemeinschaft Betzenberg am Samstag, 11. Juli, ihr 32. Backofenfest. Im Mittelpunkt des Festes stand wie jedes Jahr der historische Dorfbackofen, in dem nach alter Tradition frisch gebackener Zwiebelkuchen zubereitet wurde. Viele Gäste folgten der Einladung und verbrachten einen gemütlichen Nachmittag und Abend in geselliger Runde. Für das leibliche Wohl und die Unterhaltung war neben den Brotkuchen bestens gesorgt. Neben Kaffee und einer großen Auswahl an hausgemachten Kuchen wurden Gegrilltes sowie herzhafte belegte Brote angeboten. Die musikalische Begleitung durch die „Hoglbouchan“ sorgte für eine stimmungsvolle Atmosphäre, während sich die kleinen Besucherinnen und Besucher auf der Hüpfburg austoben konnten. Das Fest zeigte einmal mehr den starken Zusammenhalt der Betzenberger Dorfgemeinschaft. Viele fleißige Helferinnen und Helfer packten tatkräftig mit an und übernahmen die vielfältigen Aufgaben rund um das Fest – vom Backen und Belegen der Brotkuchen über Grill und Getränkeausgabe bis hin zur Bedienung, der Kaffee- und Kuchentheke sowie dem Spüldienst. Durch den großen Einsatz der Dorfbewohner konnte den Gästen ein rundum gelungenes Fest geboten werden. Die Backofengemeinschaft Betzenberg bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum erfolgreichen Gelingen des Festes beigetragen haben.
Waldfest 2026. (Bild: Maria Leckert)

Waldfest des OWV Luhe lockte bei bestem Sommerwetter zahlreiche Besucher an

Bei hervorragendem Sommerwetter und einem durchweg großen Besucherandrang erwies sich das diesjährige Waldfest des Oberpfälzer Waldvereins Zweigverein Luhe als voller Erfolg. Bereits am Samstag füllten sich die Sitzplätze schnell, und während des gesamten Wochenendes herrschte auf dem Festgelände reger Betrieb. Kulinarisch hatte das alljährliche Waldfest auch wieder einiges zu bieten. In den letzten Wochen arbeiteten viele fleißige Hände am Bau einer neuen Fischerhütte, die pünktlich zum Fest fertig wurde. In dieser gab es wieder gegrillte Makrelen, geräucherte Forellen, Fischburger, Bratwürste und Steaks. In der Brotzeithütte konnten sich die Gäste mit verschiedenen Käsespezialitäten stärken. Besonders die Familien zog es zum Süßwarenstand, an dem Slush-Eis, Wassereis, Crêpes, zahlreiche Süßigkeiten und Wasserpistolen für leuchtende Kinderaugen sorgten. Den stimmungsvollen Auftakt am Samstagabend gestaltete die Hirschauer Wirtshausmusi, die mit ihrer zünftigen Musik für gute Unterhaltung sorgte und viele Besucher bis in die Abendstunden auf dem Festplatz hielt. Der Sonntag begann traditionell mit einem Festgottesdienst am Koppelberg. Im Anschluss stand ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm: die Segnung des liebevoll restaurierten Schankwagens der ehemaligen Brauerei Gambrinus. Diesen hatte der OWV erworben und in den letzten Monaten zum Blickfang des Festes aufbereitet. Das historische Fahrzeug weckte bei vielen Gästen Erinnerungen und wurde mit großem Interesse besichtigt. Auch der zweite Festtag war hervorragend besucht. Das Weißwurstfrühstück erfreute sich großer Beliebtheit, und bereits am Nachmittag waren Kaffee und Kuchen vollständig ausverkauft. Ebenso war das reichhaltige Speisenangebot am Abend aufgrund der großen Nachfrage schon früh vergriffen – ein deutliches Zeichen für den großen Zuspruch, den das Waldfest in diesem Jahr erfahren durfte. Für den musikalischen Ausklang sorgte am Sonntagnachmittag die Gruppe Ufarohablech 2.0, die mit schwungvoller Blasmusik beste Stimmung verbreitete und das Fest würdig abrundete. Der Vereinsausschuss zeigte sich mit dem Verlauf des gesamten Wochenendes äußerst zufrieden. Das hervorragende Wetter, das vielfältige kulinarische Angebot, die musikalische Unterhaltung sowie die zahlreichen Besucher machten das Waldfest zu einer rundum gelungenen Veranstaltung. Ein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, den Unterstützern sowie den vielen Gästen, die durch ihren Besuch zum großen Erfolg des Festes beigetragen haben. Ein großes Dankeschön auch an alle fleißigen Helfer, die in den Monaten zuvor schon fleißig an den beiden Projekten, der Fischerhütte und dem Schankwagen, fürs Waldfest arbeiteten.
Der Schülerrat der Markgraf-Diepold-Grundschule mit Bürgermeister Bernd Sommer, Rektorin Karin Gleißner und Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden. (Bild: Birgit Marti)

Bürgermeister Sommer zu Gast beim Schülerrat der Grundschule

Zum Abschluss des Schuljahres fand die letzte Sitzung des Schülerrats der Markgraf-Diepold-Grundschule in besonderem Rahmen statt: Bürgermeister Bernd Sommer nahm sich Zeit, um die jungen Vertreterinnen und Vertreter der Schülerschaft zu besuchen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt dieses Treffens zur demokratischen Bildung standen die Schülerinnen und Schüler, die Einblicke in ihre Arbeit als Schülerrat gaben und berichteten, wie sie Anliegen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler aufgreifen, diskutieren und mit Unterstützung von Jugendsozialarbeiterin Annika Gulden gemeinsam nach Lösungen suchen. Bürgermeister Sommer stellte dabei Bezüge zu anderen demokratischen Gremien wie dem Stadtrat her und erklärte, wie Entscheidungen auf kommunaler Ebene getroffen werden. So wurde deutlich, dass Mitbestimmung und Verantwortung bereits in der Grundschule beginnen. Neben allgemeinen Anliegen der Schülerinnen und Schüler spielte auch die bevorstehende Erweiterung und Sanierung der Bildungseinrichtung eine wichtige Rolle. Die Kinder nutzten die Gelegenheit, konkrete Fragen zu stellen und Wünsche für ihre zukünftige Schule zu äußern. Bürgermeister Sommer zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Schülerrats, nahm die Anregungen aufmerksam auf und betonte: „Es ist wichtig, dass Kinder ihre Meinung sagen und erleben, dass ihre Ideen gehört werden. Demokratie lebt vom Mitmachen – und das kann man schon in der Grundschule lernen.“ Rektorin Karin Gleißner freute sich über den Besuch und hob die Bedeutung des Schülerrats hervor: „Unsere Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung und lernen, ihre Interessen respektvoll zu vertreten. Das ist ein wertvoller Beitrag zur Demokratiebildung und stärkt die Schulgemeinschaft.“ Der Besuch des Stadtoberhaupts bildete einen gelungenen Abschluss der Schülerratsarbeit in diesem Schuljahr und zeigte eindrucksvoll, wie demokratische Teilhabe bereits im Schulalltag gelebt werden kann.
Helmut Dostler vom AC Waldershof liegt nach 8.Läufen hinter Reinhard Bayer auf Platz 2 beim Oldtimer Slalom Cup Oberfranken. (Bild: Karl-Heinz Dietrich )

Oldtimer Slalom Cup Oberfranken zieht positive Bilanz zur Halbzeit der Saison 2026

Mit einer Doppelveranstaltung den Läufen 7.und 8.beim ATC-Weiden ging der Oldtimer Slalom Cup Oberfranken (OSCO) in die Halbzeit der Saison 2026.Ingesamt fanden 45 Teilnehmer den Weg ins Weidner Industriegebiet Am Brandweiher. Darunter auch wieder Fahrer aus den Vereinen des Landkreises Tirschenreuth.Weiter in Führung liegt der Waldershofer Reinhard Bayer (Just for Fun). Bayer der beim 7.Lauf nur auf Rang 36 kam und Rang 6 beim 8.Lauf belegte konnte mit diesen Ergebnissen seine Führung knapp verteidigen. Helmut Dostler (AC Waldershof) kann mit dem 7. und 5.Platz wertvolle Punkte gut machen und liegt nur knapp 2/10 Punkte hinter dem Audi 50 Fahrer auf Rang 2 in der Meisterschaft. Auch Michaela Gehret vom MSC Wiesau konnte sich mit Platz 23 und Platz 9 beim 8.Lauf auf den 8.Platz in der Meisterschaft verbessern. Damit führt Sie die Damenwertung an. Werner Maier liegt hinter Gehret auf Rang 9 zur Halbzeit der Meisterschaft. Tobias Bayer vom MSV Falkenberg ist mit dem 10.Platz in den Top Ten nach 8 Läufen. Mit den Plätzen 14,18 und 19 liegen Manfred Keller (MSC Wiesau), Manfred Bayer (MSV Falkenberg) und Wolfgang Scholz (MSC Wiesau) in den Top 20 des OSCO und halten weiter Kontakt zu den vorderen Plätze. Torsten Hilpert fuhr mit Platz 5 beim 7 Lauf in Weiden sein bestes Ergebnis der Saison ein, was den Fahrer des MSV Falkenberg auf Rang 21 in der Meisterschaft nach vorne brachte. Lena Bergler vom MSV Falkenberg liegt nach der Doppelveranstaltung, wo Sie einen 6.Platz erreichte auf Rang 34. Auch Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg) und Laura Sollfrank vom MSC Wiesau konnten weitere Punkte für die Meisterschaft sammeln. Mit insgesamt 65 Teilnehmer, die bei den bisherigen Veranstaltungen an den Start gingen, setzt die Meisterschaft ihren Aufwärtstrend fort .Anfang August geht es in der Meisterschaft weiter mit dem Lauf des MSC Pegnitz. Auf dem Flugplatz in Speichersdorf wird dort der 9.von 16 Läufen zum Oldtimer Slalom Cup Oberfranken 2026 ausgetragen.
In der Teestube der Jagdschlosswohnung lässt es sich gut plaudern. (Bild: Gabriele Buchbinder)

Senioren 60+ auf Entdeckungsreise zur historischen Reitschule in Světce

Mit einem voll besetzten Bus und 58 Teilnehmern unternahm die Gruppe 60+ eine eindrucksvolle Tagesfahrt nach Světce bei Tachov in Tschechien. Begleitet wurde die Reise im Bus der Firma Wolf-Reisen von Pater Joseph aus der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg. Ziel war die historische Reitschule des Fürstengeschlechts Windischgrätz, die seit 2010 als Nationalkulturdenkmal der Tschechischen Republik gilt. Sie ist die größte Reitschule Tschechiens und nach der Spanischen Hofreitschule in Wien die zweitgrößte ihrer Art in Mitteleuropa. Mit viel Humor, Charme und beeindruckendem Fachwissen führte Gästeführer Pavel Votr die Besucher durch die imposante Anlage. Er öffnete Türen zu den ehemaligen Jagdschlosswohnungen, dem Reitstall, der Schmiede, den Keller- und Wirtsräumen und ließ mit zahlreichen Geschichten das Leben der früheren Bewohner lebendig werden. Besonders seine Anekdoten rund um die Fürstenloge und das Jagd-Separée sorgten immer wieder für schmunzelnde Gesichter. Historische Gewänder und Requisiten luden die Reisegruppe zum Mitmachen ein und machten die Führung zu einem besonderen Erlebnis. Ebenso stellte Votr die heutige Nutzung des Kulturdenkmals vor. Konzerte, Filmmusikfestivals, Tage der offenen Tür und wechselnde Ausstellungen beleben die historische Reitschule. Aktuell beeindruckte eine liebevoll gestaltete Kräuterausstellung mit kunstvoll dekorierten Räumen und festlich gedeckten Tafeln. Nach knapp zwei Stunden verließen die Teilnehmer die Reitschule mit vielen neuen Eindrücken und großem Respekt vor diesem außergewöhnlichen Baudenkmal. Den geselligen Abschluss fand die Fahrt im Kastanienhof in Hinterbrünst bei einer zünftigen Brotzeit und einem frischen Pivo (Bier). Zum Abschluss bedankte sich Organisatorin Kuni Hanauer bei allen Mitreisenden für das große Interesse. Ein besonderer Dank galt Michaela Wolfinger, die mit ihren langjährigen Kontakten nach Tschechien und ihren Sprachkenntnissen die Organisation maßgeblich unterstützt hatte. Ein herzlicher Applaus würdigte ihr Engagement. Die Vorfreude auf die nächste gemeinsame Fahrt der Senioren Plus ist bereits groß.
Jahrgangsbeste Sommer 2026 (Bild: Uli Süßmann)

56 Absolventinnen und Absolventen an der Berufsschule Nabburg feierlich verabschiedet

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung hat die Berufsschule Nabburg 56 Absolventinnen und Absolventen aus sechs Ausbildungsberufen verabschiedet. Außenstellenleiterin Rosina Pimmer begrüßte die Absolventinnen und Absolventen sowie die Lehrkräfte. Ein besonderer Gruß galt dem Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums Oskar-von-Miller Schwandorf, OStD Martin Abt. Verabschiedet wurden drei Kfz-Mechatroniker, drei Metallbauer, 15 Kaufleute im Einzelhandel, 13 Verkäuferinnen und Verkäufer, 21 Industriekaufleute sowie eine Bankkauffrau. In ihrer Begrüßungsrede griff Rosina Pimmer die derzeit laufende Fußballweltmeisterschaft auf und zitierte den ehemaligen Bundestrainer Sepp Herberger mit den Worten: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Dieses Zitat, so Pimmer, passe hervorragend zur Situation der Absolventinnen und Absolventen. Mit dem erfolgreichen Berufsabschluss gehe zwar ein bedeutender Lebensabschnitt zu Ende, gleichzeitig beginne jedoch ein neuer mit vielfältigen beruflichen Chancen und Herausforderungen. Dabei betonte sie den besonderen Wert der dualen Berufsausbildung. Fachwissen allein reiche nicht aus – erst durch praktische Erfahrungen in den Ausbildungsbetrieben, Werkstätten und im Unterricht werde aus Wissen echtes Können. Neben fachlichem Wissen seien Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft zur persönlichen Weiterentwicklung entscheidende Voraussetzungen für den beruflichen Erfolg. In seiner Festansprache stellte Schulleiter OStD Martin Abt die Bedeutung einer wertschätzenden Kommunikation in den Mittelpunkt. Sprache verändere sich zwar mit jeder Generation, dennoch brauche das gesellschaftliche Miteinander eine gemeinsame Basis gegenseitigen Respekts und gegenseitiger Wertschätzung. Gerade in einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz Texte und Bilder nahezu perfekt erstellen könne, gewinne die zwischenmenschliche Begegnung weiter an Bedeutung. Persönliche Begegnungen, ein aufmunterndes Wort, Mitgefühl oder ein ehrliches Lächeln ließen sich nicht künstlich erzeugen. Deshalb bleibe der direkte Austausch zwischen Menschen unverzichtbar – sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Den Absolventinnen und Absolventen gab Abt mit auf den Weg, den Mut zu haben, auf andere Menschen zuzugehen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft mit Offenheit und Tatendrang zu gestalten. Im Anschluss nahm Martin Abt die Ehrung der Jahrgangsbesten vor. Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Sarah Schuierer (Kfz-Mechatronikerin), Jaqueline Planek (Verkäuferin), Jana Gleixner (Kauffrau im Einzelhandel) und Emily Ellmann (Industriekauffrau) ausgezeichnet. Zum Abschluss griff Rosina Pimmer den Gedanken des Schriftstellers Franz Kafka auf: „Wege entstehen dadurch, dass wir sie gehen.“ Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen Gesundheit, Glück, beruflichen Erfolg und den Mut, ihren eigenen Weg mit Zuversicht zu gehen. Beim anschließenden Stehempfang bot sich Gelegenheit, gemeinsam auf den erfolgreichen Berufsabschluss anzustoßen.
Vertreter der Vereine und des Katholischen Frauenbundes bei der Spendenübergabe (Bild: Johann Bauer)

1400 Euro Spende des Frauenbundes Schmidmühlen

Der Katholische Frauenbund spendete insgesamt 1400 Euro an Vereine für aktive Jugendarbeit und an das Frauenhaus Amberg. Beim Kinderfest 2026 in Schmidmühlen war der Frauenbund aktiv dabei mit Verkauf von Kaffee und Kuchen. Der Erlös wurde noch vom Verein aufgestockt und so konnte man 1400 Euro erreichen. Die Vorstandschaft nahm dies zum Anlass, wieder verschiedenen Vereinen eine Finanzhilfe zu übergeben. So konnte man in diesem Jahr 1400 Euro spenden. Diese Spende gliederte sich auf für aktive Jugendarbeit mit je 100 Euro an: Jugendfeuerwehr Emhof, Schützenverein Emhof, Fischereiverein Schmidmühlen, Sportverein Schmidmühlen, Sportgemeinschaft Tischtennis Schmidmühlen, Schützenverein Schmidmühlen, Feuerwehr Schmidmühlen, Faschingskomitee Schmidmühlen und die kirchliche Blaskapelle „St. Ägidius“ Schmidmühlen. Eine Spende in Höhe von 500 Euro ging an das Frauenhaus SkF Amberg für die Kinder. Das Frauenhaus Amberg wurde am 1. September 2022 eröffnet. Es verfügt über fünf Apartments, in einem Apartment kann jeweils eine Frau mit bis zu drei Kindern untergebracht werden. Im Frauenhaus arbeiten ausschließlich Frauen. Das Team wird durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unterstützt, welche nachts, am Wochenende und an Feiertagen Rufbereitschaftsdienste übernehmen. Das Frauenhaus bietet Frauen und ihren Kindern, die von körperlicher, seelischer, sozialer, ökonomischer und/oder sexualisierter häuslicher Gewalt akut betroffen oder davon bedroht sind, vorübergehenden Schutz und Unterkunft. Das Frauenhaus nimmt Frauen ab 18 Jahren mit und ohne Kinder (Jungs bis einschließlich 14 Jahren) auf, unabhängig von ihrer regionalen, nationalen, kulturellen oder konfessionellen Herkunft. „Der Katholische Frauenbund hofft, dass die Spenden gut angewendet werden und bedankt sich zugleich bei den vielen Helferinnen und Helfern bei den durchgeführten Aktionen.“ Der Dank galt natürlich auch den Unterstützern der Aktionen, nur so kann man andere Vereine und Institutionen durch finanzielle Spenden unterstützen. Der Frauenbund wird sich auch wieder am Marktfest in Schmidmühlen beteiligen. Die Planungen dazu haben bereits begonnen.
Beim Sommerfest des AWO-Ü50-Cafés genossen die zahlreichen Besucher im Biergarten des Mehrgenerationentreffs einen geselligen Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Musik, Gegrilltem und vielen guten Gesprächen. (Bild: Michael Welnhofer)

Sommerfest des AWO Ü50-Cafés begeistert zahlreiche Gäste

Das Ü50-Café des AWO-Ortsvereins Oberviechtach hatte seine Mitglieder und Freunde zum traditionellen Sommerfest in den Biergarten des AWO-Mehrgenerationentreffs „Am Sandradl 20” eingeladen. Bei angenehmen Temperaturen und zahlreichen schattigen Sitzplätzen genossen die Besucher einen geselligen Nachmittag. Die gute Seele des Ü50-Cafés, Juane Demleitner, hieß die zahlreichen Gäste herzlich willkommen. Gleichzeitig gratulierte sie dem AWO-Ortsvorsitzenden Michael Welnhofer zu seiner Wahl zum Seniorenbeauftragten des Landkreises Schwandorf. Gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden Marion Dietz und ihrem engagierten Team hatte Demleitner ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet sowie Kaffee vorbereitet, das großen Anklang fand. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Rudl mit volkstümlichen Melodien und bekannten Schunkelliedern, die viele Gäste zum Mitsingen und Mitklatschen animierten. Am späten Nachmittag übernahmen Anne-Marie Hubatsch und Karlheinz Pieper das Grillen. Dazu wurde ein abwechslungsreiches Salatbuffet angeboten, das den Gästen hervorragend schmeckte. AWO-Vorsitzender Michael Welnhofer informierte über die kommenden Veranstaltungen. So findet am 10. Oktober der Seniorennachmittag des Landkreises erneut in Oberviechtach statt. Mit der Ausrichtung wurde die AWO-Tanzgruppe beauftragt. Das nächste Ü50-Café ist für den 16. September geplant. Dann wird die Seniorenlotsin des Landkreises Schwandorf einen informativen Vortrag halten.
Philipp Reich (Leiter des T1) und Landrat von Neustadt a.d. Waldnaab Andreas Meier (Bild: Christian Kreil)

T1-Jahresbericht zeigt: Medienbildung und länderübergreifende Jugendprojekte wachsen weiter

Das Jugendmedienzentrum T1 überreicht Landrat Andreas Meier (CSU) den aktuellen Jahresbericht 2025 – mit vielfältigen Projekten, länderübergreifendem Austausch und kreativer Medienarbeit mit Jugendlichen. Das Jugendmedienzentrum T1 blickt wieder stolz auf ein vielfältiges Jahr der medienpädagogischen Arbeit mit 945 jungen Menschen in 42 Projekten und Workshops zurück: Die Eröffnung des Filmstudios im T1 und den zusätzlichen Büroräumen war 2025 eines der Highlights in der Entwicklung des Jugendmedienzentrums T1. Die weiteren Highlights waren: MeT1s – Medientutoren-Ausbildung: Wie jedes Jahr bildete das T1 Schüler der 8. und 9. Klassen aus TIR, NEW und WEN zu Medientutoren aus. Ihre Aufgabe ist, jüngere Klassen beim sicheren Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen, zu den Themen Internetsicherheit, Klassenchat-Regeln und Cybermobbing-Prävention. „First Class Mates”: Fünf Projektdurchgänge mit 10 Schulklassen aus Deutschland und Tschechien, aus Deutschland waren dabei die Mädchenrealschule Waldsassen, die Sophie-Scholl-Realschule Weiden und die Mittelschule Altenstadt a. d. Waldnaab. Ziel war die medienpädagogische Vernetzung und kulturelle Begegnung junger Menschen beider Länder. Ferienspaß im T1 – Ferienprogramm mit Medienpädagogik: Kinder konnten Medien kreativ erleben – im Vordergrund standen das Ausprobieren, gemeinsame Gestalten und ein spielerischer Zugang zu Medien. Dabei ist auch ein Film entstanden, der auf dem Kanal des T1 auf YouTube zu sehen ist. „Auf die Pedale! Do pedálů!” Das deutsch-tschechische Jugendprojekt brachte 92 junge Menschen aus der nördlichen Oberpfalz und Tschechien zusammen. An zwei Tagen erlebten die Teilnehmenden in Waldsassen und Franzensbad gemeinsame Radtouren mit digitaler Schnitzeljagd. StreetFAM aus Cheb und das The Box Tanzstudio Weiden boten Tanz-, Bewegungs- und Sprachanimationsangebote. Die Mischung aus Bewegung und Begegnung förderte Austausch und neue Kontakte über Grenzen hinweg. Auch die KI war ein wichtiges medienpädagogisches Thema, welches mit Formaten wie „Picture Maker” und „Song Creator” zum kreativen Umgang mit Künstlicher Intelligenz einlud.
Stefan Bäumler - Susanne Wagner - Andreas Hruschka  (Bild: Stefanie Jarsetz  )

Kunsttherapie im Hospiz Sankt Felix

Unser gemeinnütziger / mildtätiger Verein „Zusammen erreichen wir mehr e. V.” unterstützt und begleitet die Hospizarbeit, um sterbenden Menschen ein würdiges und selbst bestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Dies verwirklichen wir durch die Sammlung von Spenden und die Durchführung von Veranstaltungen. Unsere Spenden gehen an das Hospiz sowie an weitere wertvolle Projekte. Die Spenden kommen zu 100 % dort an, wo sie benötigt werden. Für uns ehrenamtliche Hospizbegleiter liegt der persönliche Kontakt zu den Menschen ganz besonders am Herzen. Unsere Spendeninitiative ist für alle Mitglieder unseres Teams eine sehr wichtige Aufgabe. Oft sind es die kleinen Gesten, die Trost und Geborgenheit spenden - ein Gespräch, eine Hand, die gehalten wird oder einfach das stille da sein. Für Menschen mit unheilbaren Erkrankungen wird im Hospiz eine Kunsttherapie angeboten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 850 € im Monat – diese müssen über Spenden finanziert werden. Wir möchten das Hospiz für ein halbes Jahr unterstützen und übernehmen die Kosten, dank der Spende von den Ladies Circle 66 aus Weiden. Die Kunsttherapie ist keine medizinische Behandlung, sondern ergänzt diese als interaktiven Bestandteil palliativer Begleitung. Wenn Worte fehlen können die Gäste im Hospiz mit verschiedenen Materialien, Farben und Formen ihre Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen und Erinnerungen erlebbar machen. Die Kunsttherapie ist emotional wichtig. Bei Erschöpfung, Atemnot oder eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit kann nonverbales Gestalten entlastend wirken und reduziert subjektiv Angst, Schmerz und innere Leere. Kreative Arbeiten stellen eine Form von Selbstwirksamkeit dar. Im Sterbeprozess wird häufig Bilanz gezogen, die Kunsttherapie fördert die Kommunikation mit den Angehörigen. Ein gestaltetes Werk kann Gesprächsanlass sein, besonders dort, wo Gespräche über den Tod schwerfallen. Gemeinsames Gestalten kann Nähe und Abschied erleichtern. Als Andenken werden zum Beispiel auch Karten gestaltet oder letzte Briefe an die Angehörigen geschrieben, welche bleibende Erinnerungen hinterlassen und Trost spenden.
Übergabe durch Frau Gabi Enßner an den Heimatpflegebund Pressath (Bild: Eckhard Bodner)

Kunstwerk kommt nach Pressath zurück

Es gibt nur wenige Kunstwerke von Pressath die eine historische Ansicht der Haidenaabstadt darstellen. Nun ist wohl eines der schönsten Gemälde wieder nach Pressath zurückgekehrt und hat im Haus der Heimat einen besonderen Platz gefunden. Im Klosterdorf Speinshart fand die Übergabe des rund 100 Jahre alten Kunstwerkes durch Frau Gabi Enßner aus Nürnberg an Eckhard Bodner, den Vorsitzenden des Heimatpflegebundes statt. Zu Speinshart hat Frau Enßner einen besonderen Bezug, denn hier verstarb in den 50iger Jahren in dem im Kloster untergebrachten Altenheim ihr Urgroßvater Johann Nitsche. Er war zusammen mit seiner Familie nach dem 2. Weltkrieg unter dramatischen Umständen aus Rumburg in Nordböhmen vertrieben worden und fand vorübergehen eine Bleibe im Schulhaus in Pressath. Seine 1930 geborene Enkelin Margit fand dort mit Hans Dietl aus der bekannten Baderfamilie den Partner fürs Leben. Beide siedelten später nach Nürnberg über, mit ihnen auch das Winterbild eines unbekannten Meisters von der Pressather „Wasserkante”. Zusehen ist ein Mann mit Pferd und Schlitten, auf dem Stroh oder Heu transportiert wird. Besonders interessant die historische Stadtsilhouette mit Blick auf die Stadtpfarrkirche St. Georg. Groß war die Freude bei den Vertretern des Heimatpflegebundes über dieses wertvolle Ausstellungsstück, das man nun auch der Öffentlichkeit präsentieren will. Am Sonntag, den 19. Juli ist das Haus der Heimat ausnahmsweise vormittags geöffnet. Von 10 bis 12 Uhr besteht während des musikalischen Frühschoppens der Pressather Musikanten die Möglichkeit den Neuzugang und die zahlreichen Sonderausstellungen zu besuchen. Der Eintritt ist frei!
Stephan Graf zeigte anschaulich das „Käfigen von Königinnen”. (Bild: Michael Rabenhofer)

Imkerfest kurzweilig, gemütlich und mit anschaulichem Vortrag

Die Bienenfreunde des Imkervereins Unteres Vilstal kamen mit Freunden und Nachbarn der Einladung des Vereins zum Imkerfest am Lehrbienenstand in Ensdorf gerne nach. Das Wetter spielte den Vilstalern gut mit und sorgte mit einem Sonne-Wolken-Mix bei rund 23 Grad für einen angenehmen Rahmen zum Fest des rührigen Imkervereins in Ensdorf, Rieden und Umgebung. Unter Apfel- und Kirschbäumen auf dem Gelände des Lehrbienenstandes im Klostergarten saß man gemütlich beisammen und lauschte zunächst der Begrüßung von Vereinsvorsitzendem Sebastian Bösl. Dieser bedankte sich bei den engagierten Mitgliedern und Helfern. Mitglieder des befreundeten Imkervereins aus Schmidmühlen schauten beim Fest vorbei und mit einer bunten und schmackhaften Auswahl an verschiedenen Kuchen, Bratwurstsemmeln und Getränken wurde es ein kurzweiliger Nachmittag. Fleißig grillte Josef Reindl die Würstl am Grill. Kaffee reichten Albert Stepper und Heidi Dolles-Birner. Fachsimpeln über den Zustand der Bienenvölker oder zum Honigertrag waren natürlich an den Tischen Gesprächsstoff. Die Möglichkeit der Ausgabe von Varroamilbenmitteln nutzten einige Imker. Der Verein hat selbst mehrere Bienenvölker am Gelände, welche von den Jungimkern betreut werden. Sie lernen dadurch den Umgang mit den Tieren, das Imkern von A bis Z und machen so das ganze Jahr über eine Reise durch die Jahreszeiten mit ihren Blüten, der Arbeit der Bienen und dem Leben im Bienenstock. Das richtige Käfigen der Königinnen zur Varroabehandlung zeigten Stephan Graf und Peter Schirm den interessierten Imkern. Ganz brav waren sie, die Bienen der Vereinsvölker und so war es tatsächlich auch ohne Schutz und etwas Rauch zur Beruhigung möglich, den Mitgliedern die richtige Vorgehensweise näher zu bringen. In wenigen Wochen werden dann die gekäfigten Königinnen vom Imkerfest freigelassen beim Praxistermin am 26. Juli am Lehrbienenstand. Übrigens sieht das internationale Markierungssystem für Bienenköniginnen für das Jahr 2026 die Farbe Weiß vor.
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