Links: Mia Horoszak, rechts: Jana Stahl bei der deutschen Meisterschaft in Garching Hochbrück. (Bild: Monika Horoszak )

Erfolgreiche Teilnahme der Burgschützen Trausnitz bei der deutschen Meisterschaft

Vom 20. bis 30. August 2026 fanden auf der Olympia Schießanlage in Garching - Hochbrück die Deutschen Meisterschaften im Sportschießen statt. Mit dabei waren auch zwei Schützinnen der Burgschützen Trausnitz: Jana Stahl und Mia Horoszak. Die Teilnahme an der DM war für die beiden Schützinnen eine große Ehre und zugleich der Rum für viele Monate intensiven Trainings. Im Rahmen der bayerischen Meisterschaften hatten sich Jana Stahl in der Disziplin Luftgewehr stehend und Drei - Stellung (Schüler) sowie Mia Horoszak in der Disziplin Dreistellung (Jugend) für die DM qualifiziert. Damit waren die Burgschützen Trausnitz auf nationaler Ebene vertreten. Am Freitag, dem 28. August stand für Jana Stahl die Disziplin Luftgewehr Drei-Stellung auf dem Programm, dabei mussten die Schützinnen ihr Können in den Anschlagsarten knieend, liegend und stehend unter Beweis stellen. Insgesamt traten 92 Teilnehmerinnen an. Jana meisterte die anspruchsvolle Disziplin souverän und belegte am Ende einen hervorragenden 26. Platz mit 378 Ringen. Am Samstag dem 29. August starte Jana erneut, diesmal in der Disziplin Luftgewehr 20 Schuss stehend. Mit insgesamt 211 Teilnehmerinnen war das Starterfeld besonders groß. Die Aufregung und Spannung in der riesigen Schießhalle waren deutlich zu spüren, doch Jana bewahrte die Nerven und zeigte, dass sich das monatelange Training gelohnt hatte. Mit einem sehenswerten 17. Platz und 202,1 Ringen konnte sie sich im starken Teilnehmerfeld behaupten. Ebenfalls am Samstag trat Mia Horoszak in der Disziplin Dreistellung (Jugend) an. Gegen insgesamt 104 Starterinnen setzte sie sich erfolgreich durch und erreichte mit 585 Ringen einen beachtlichen 27. Platz . Auch für Mia war die Teilnahme an der DM ein besonderes Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung. Hinter diesen Erfolgen steckt jedoch weit mehr als nur der Wettkampftag. Hartes und schweißtreibendes, stundenlanges Training über das gesamte Jahr war die Grundlage für die guten Platzierungen. Einen großen Anteil daran hatte Günter Scharf, der unzählige Stunden in die Vorbereitung und Betreuung der beiden Schützinnen das ganze Jahr über investierte. Die Leistungen von Jana und Mia sind daher auch ein großer Erfolg für ihren Trainer und die Burgschützen Trausnitz. Beide Schützinnen konnten sich auf der großen Bühne der Deutschen Meisterschaft hervorragend präsentieren und ihren Verein würdig vertreten. Die erreichten Platzierungen zeigen eindrucksvoll das sich Einsatz, Disziplin und kontinuierliches Training auszahlen. Für die Burgschützen waren die Deutschen Meisterschaften 2026 damit ein besonderes sportliches Highlight und ein weiterer Ansporn für die kommenden Wettkämpfe.
Organisatorin Sonja Übler mit Kreisbäuerin Erika Loos, Hausherrn Erwin Purrer und den Ferienkids. (Bild: Sonja Übler)

CSU-Bauernhoftag begeistert die Kinder in Nonnhof

Bereits zum fünften Mal organisierte der CSU-Ortsverband einen Bauernhoftag für Kinder. Knapp 30 Mädchen und Jungen konnten dabei mehr als vier Stunden lang Landwirtschaft hautnah erleben. Erfreulich war, dass nicht nur Kinder aus der Gemeinde, sondern auch aus Sulzbach-Rosenberg und Amberg teilnahmen. Nach der Begrüßung durch Sonja Übler und Übergabe einer persönlichen Urkunde, warteten zahlreiche praktische Stationen auf die Kinder. Aus Sahne wurde in den mitgebrachten Gläsern Butter hergestellt, Hefeteig für Stockbrot ausgerollt, anschließend an der Feuerstelle gebacken und beides zusammen genossen. Hausherr Erwin Purrer und Kreisbäuerin Erika Loos vermittelten den Kindern anschaulich Wissenswertes über den Alltag auf einem Bauernhof, Tierhaltung und Fütterung. Auch die landwirtschaftlichen Maschinen in der Halle wurden genau unter die Lupe genommen. Bei einem Rundgang über die umliegenden Felder konnten die Kinder verschiedene Feldfrüchte kennenlernen. Auf einem abgeernteten Feld durften sie zudem selbst graben und dabei Wurzeln, Tiere und die Auswirkungen der vergangenen Wetterlage entdecken. Anschließend konnten die Kinder verschiedene Stationen nach eigenem Interesse absolvieren. Dazu gehörten das Melken der Kunstkuh „Lieselotte“, eine Fühlstation mit verbundenen Augen, Bulldogfahren und freies Spielen auf dem Hof. Für jede absolvierte Station gab es einen Eintrag auf der persönlichen Urkunde. Nach einer Stärkung mit Bratwurst- und Steaksemmeln bildete eine gemeinsame Runde mit Bauernhofeis den Abschluss. Dabei wurden der Bauernhofkönig und die Bauernhofkönigin gekrönt und mit kleinen Andenken ausgezeichnet. Mit vielen neuen Eindrücken, strahlenden Gesichtern und sichtlich ausgepowert wurden die Kinder schließlich ihren Eltern übergeben. Der CSU-Bauernhoftag zeigte einmal mehr, wie spannend und abwechslungsreich Landwirtschaft für Kinder sein kann – vor allem dann, wenn Wissen nicht nur vermittelt, sondern mit allen Sinnen erlebt werden darf.
Teichwirt Stefan Stock zeigte den Kindern Fische aus nächster Nähe. (Bild: Caroline Würth)

Spannender Ferientag rund um den Fisch

Einen abwechslungsreichen und zugleich lehrreichen Ferientag erlebten die Kinder des Kinderferienclubs der Pfarreiengemeinschaft Neustadt/Waldnaab beim Teichwirtschaftlichen Beispielbetrieb Wöllershof. Bei einer interessanten Führung nahm Teichwirt Stefan Stock die jungen Besucher mit in die Welt der Teichwirtschaft. Anschaulich erklärte er den Kindern, wie Fische aufgezogen werden und was dabei alles zu beachten ist. Besonders beeindruckend waren die Störe, die Stock den Kindern in unterschiedlichen Größen zeigte – vom kleinen Jungfisch bis hin zu den stattlichen großen Exemplaren. Bei den Kindern sorgten die großen Störe für besonders große Augen. Auch eine Barbe konnten die Kinder aus nächster Nähe kennenlernen. Stefan Stock erklärte, dass diese Fischart heute bereits gefährdet ist und machte damit auch auf die Bedeutung des Schutzes heimischer Fischarten aufmerksam. Nach der spannenden Führung wartete auf die Kinder eine besondere Brotzeit: Karpfenpommes und Gemüsesticks. Und auch hier zeigten die jungen Teilnehmer großen Entdeckergeist. Alle Kinder probierten den Fisch – und die Karpfenpommes kamen offenbar bestens an, denn am Ende wurde restlos alles aufgegessen. So konnten die Kinder nicht nur viel über Fische und Teichwirtschaft lernen, sondern zugleich erleben, wie lecker heimischer Fisch sein kann. Ein rundum gelungener Ferientag, der bei den jungen Besuchern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Hirschauer Teilnehmer beim Zeltlager in Grafenwöhr (Bild: Christian Summer)

Hirschauer Trachtlerjugend im Zeltlager Grafenwöhr

Auch in diesen Sommerferien machte sich die Trachtlerjugend des Heimat- und Trachtenvereins Hirschau wieder auf den Weg zum traditionellen Zeltlager des Gauverbandes Oberpfalz ins Waldbad Grafenwöhr. Gemeinsam mit zahlreichen Kindern und Betreuern der anderen Gauvereine erlebten die Teilnehmer eine abwechslungsreiche Woche voller Spiel, Spaß, Gemeinschaft und Trachtlerleben. Passend zum Motto „Harry Potter” verwandelte sich das Zeltlager in die Zauberwelt von Hogwarts. Gleich zu Beginn teilte der „Sprechende Hut” alle Teilnehmer einem der vier Hogwarts-Häuser zu. In Wettbewerben traten die Häuser gegeneinander an und sammelten Punkte für die Hauswertung. Mit viel Eifer bastelten die Kinder Zauberstäbe, Hauswappen und Buttons für die Hausbewohner. Auch der Essensbereich wurde zur „Großen Halle von Hogwarts”. Für Abwechslung sorgten die Lager-Olympiade, das Nachtschwimmen und das Schwarzbeeren-Zupfenim nahegelegenen Wald. Viele Kinder nutzten zudem auch die Gelegenheit, Schwimmabzeichen abzulegen. Ein wichtiger Bestandteil des Zeltlagers waren die Trachtentänze. Während der Woche wurde fleißig geprobt, um die Tänze beim gemeinsamen Abschluss mit Freude und Können zu präsentieren. So zeigte sich einmal mehr, dass Tradition und Brauchtum auch bei der Jugend mit Begeisterung gelebt werden. Am Samstagvormittag fand ein gemeinsamer Lagergottesdienst statt. Im Anschluss gab es einen Weißwurstfrühschoppen, bei dem Eltern, Angehörige, Vereinsmitglieder und Gäste die eingeübten Tänze bewundern konnten. Auch Beiträge rund um das Motto „Harry Potter” durften nicht fehlen. Das Zeltlager war wieder eine gelungene Mischung aus Spiel, Sport, Kreativität, Brauchtum und Gemeinschaft. Für die Hirschauer Jugendlichen und Betreuer waren es erlebnisreiche Tage mit schönen Erinnerungen und neuen Freundschaften. Ein herzlicher Dank gilt allen Verantwortlichen und Betreuern, die mit viel Einsatz zum Gelingen des Zeltlagers beigetragen haben.
Die Siegerin Emma Voigt in Aktion (Bild: Franz Dorfner/ Sepp Falk)

Freie Wähler Hirschau: Hoch hinaus beim Bierkastenklettern

Bei herrlichem Spätsommerwetter veranstalteten die Freien Wähler Hirschau auch in diesem Jahr ihr beliebtes Ferienprogramm. Auf die Kinder wartete diesmal eine besondere Herausforderung: Bierkastenklettern. Zahlreiche Mädchen und Jungen stellten sich der Aufgabe und traten im Wettklettern gegeneinander an. Die notwendige Sicherungsausrüstung stellte Fabian Hüttner zur Verfügung, der zugleich für die fachgerechte Absicherung der jungen Kletterer sorgte. Auch der für die Veranstaltung benötigte Autokran wurde dankenswerterweise von der Firma Falk-Bau zur Verfügung gestellt. Unter den aufmerksamen Augen zahlreicher Eltern ging es für die Kinder hoch hinaus. Nacheinander versuchten sie, möglichst viele Bierkästen sicher übereinanderzustapeln und den immer höher werdenden Turm zu erklimmen. Dabei waren nicht nur Geschick und Mut gefragt, sondern vor allem ein gutes Gleichgewicht. Den mit Abstand höchsten Turm des Tages errichtete Emma Voigt. Sie schaffte es, unglaubliche 30 Bierkästen unter sich aufzubauen und damit einen neuen Tagesrekord aufzustellen. Zum Abschluss setzte sie dem Ganzen noch die Krone auf und stellte sich sogar selbst auf den beeindruckenden Turm. Für diese herausragende Leistung wurde Emma mit einem besonderen Preis belohnt: einem Sechsertragerl voller Limonaden. So endete ein abwechslungsreicher und spannender Ferientag, der bei den Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
v.l. Franziska, Timo Boll, Anna, Sebastian, Sophie, Laurenz (Bild: Dieter Buchner)

Ein ganz besonderer Erlebnistag für die Kids der Tischtennisabteilung des TSV DETAG Wernberg

Die Tischtennisabteilung des TSV DETAG Wernberg war dem Aufruf des BTTV gefolgt für das „Pokal Grand Opening” des Deutschen Tischtennisbundes in der KIA Metropol Arena in Nürnberg die Tischtennisstars mit „Einlaufkindern” zu unterstützen. Die Jugendspieler der Tischtennisabteilung erlebten in Nürnberg einen aufregenden Tag, ganz nah bei den Tischtennisstars der Bundesliga. Ob Dimitrij Ovtcharov, Patrick Franziska, Bastian Steger oder auch Deutschlands Tischtennisaushängeschild -Timo Boll – alle Tischtennisstars stellten sich sehr gerne den Kids für Autogramme und Photos. „Ich war sooooo nervös”, sagt Jorik. Der Schüler vom TSV Detag Wernberg war am Sonntag Hand in Hand mit Tischtennis-Weltstar Hugo Calderano (1. FC Saarbrücken) in die Kia Metropol Arena eingelaufen. So wie Jorik erging es auch 25 weiteren Kindern, die mit den Profis in die Halle marschierten und unvergessliche Momente erlebten, zum Beispiel Joriks Vereinskollegin Sophie, die mit dem sympathischen Schweden Kristian Karlsson (Borussia Dortmund) einlief. (Quelle: Homepage BTTV) Die „EinlaufKids” erhielten ein kostenloses Event-Trikot, Tickets für eine Begleitperson, Verpflegung vor Ort und konnten die Spiele in der Halle verfolgen, saßen ganz nah an den Boxen und konnten die Matches hautnah miterleben. Ein Tag der ganz bestimmt für alle beteiligten Kids, Eltern und Betreuer noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Im rechten Bild. Mitte - Reinhold Ziegler stellvertretender Kreisvorstand im Kreisverband Weiden LVBI, rechts - Konstantin Andes, links - Matthias Weiß-Zimmermann (Bild: Konstantin Andes)

Vortrag beim Bienenzuchtverein Weiden mit Ehrengast Reinhold Ziegler

Zur Monatsversammlung am 02.09.26 unseres Bienenzuchtvereins konnten wir diesmal zahlreiche Gäste aus den benachbarten Vereinen begrüßen. Besonders gefreut haben wir uns über unseren Ehrengast Herrn Reinhold Ziegler, der einen interessanten Vortrag zum Thema „Bekämpfung der Varroamilbe durch totale Brutentnahme” hielt. Herr Ziegler erklärte anschaulich, wie sich die Varroamilbe durch gezielte Entnahme verdeckelter Brut in ihrer Entwicklung eindämmen lässt. Dabei ging er sowohl auf die verschiedenen Methoden als auch auf den richtigen Zeitpunkt und die praktische Durchführung ein. Besonders wichtig sei eine sorgfältige Planung, damit die Bienenvölker möglichst wenig belastet werden und trotzdem eine wirksame Reduzierung der Milben erreicht wird. Im Anschluss des Vortrags entwickelte sich eine lebhafte und offene Diskussion. Die Anwesenden stellten viele Fragen und berichteten von ihren eigenen Erfahrungen aus den Vereinen und Bienenständen. Dabei wurden unterschiedliche Vorgehensweisen miteinander verglichen. Auch mögliche Schwierigkeiten, zum Beispiel bei der Beurteilung der Brut oder bei der weiteren Behandlung der Völker, kamen zur Sprache. Herr Ziegler beantwortete die Fragen ausführlich und gab hilfreiche Tipps für die praktische Anwendung. Neben dem fachlichen Austausch kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen wurde in entspannter Runde weiterdiskutiert und Erfahrungen wurden ausgetauscht. Am Ende waren sich alle einig, dass der Vortrag viele wertvolle Anregungen vermittelt hatte. Die Monatsversammlung zeigte einmal mehr, wie wichtig der gemeinsame Austausch und die Zusammenarbeit unter den Imkerinnen und Imkern sind. Wir bedanken uns herzlich bei Herrn Ziegler für seinen informativen Vortrag sowie bei allen Gästen für ihren Besuch und die interessanten Beiträge.
Von li nach re: Roland Sandmann, Armin Bauer, Ludwig Kraus  (Bild: Angelika Stahl)

Traditionelles Saugrillen zum Saisonabschluss der Burgschützen Trausnitz

Am vergangenen Sonntag fand am Schützenheim Trausnitz das traditionelle Saugrillen statt. 1. Schützenmeister Ludwig Kraus hatte alle Mitglieder, Unterstützer, Freunde und Helfer eingeladen. Das beliebte Fest ist mittlerweile zu einer festen Tradition im Vereinsleben geworden. Bereits in den frühen Morgenstunden waren die fleißigen Griller Ludwig Kraus, Armin Bauer, Roland Sandmann, Günter Scharf und Stefan Spreda auf den Beinen. Schon um 4 Uhr morgens wurde der Ofen angeheizt das Spanferkel vorbereitet und eingehängt. Schon bald zog der appetitliche Bratenduft über das Schützenheim. Zum Frühschoppen fanden sich die ersten Gäste auf dem Vorplatz ein. Bis zum Mittag füllte sich dieser immer mehr, sodass schließlich zahlreiche Besucher bei kühlen Getränken und gutem Essen die familiäre Atmosphäre genossen. 1.Schützenmeister Ludwig Kraus begrüßte die anwesenden Gäste besonders Ehrenschützenmitglied Heinz Runge sowie langjährigen Mitglieder des Vereins. Einen besonderen Dank richtete er auch an Trainer Günter Scharf für dessen außergewöhnliches Engagement, mit dem er sich das ganze Jahr über für die jungen Schützinnen Mia Horoszak und Jana Stahl einsetzt und sie bei ihrem Training unermüdlich begleitet. Ebenso galt ein besonderer Dank Armin Bauer und Rudi Runge für die Kostenübernahme der Getränke und des Spanferkels. Als die Griller schließlich das knusprige Spanferkel servierten, war die Freude bei den Gästen groß. Die Spezialität kam hervorragend an und wurde von den Besuchern mit großen Appetit genossen. Anschließend durften natürlich auch Kaffee und selbstgemachter Kuchen nicht fehlen. Bis in den frühen Abend hinein saßen die Gäste noch gemütlich beisammen. Das traditionelle Saugrillen hat damit einmal mehr gezeigt, dass neben dem sportlichen Schießen auch Kameradschaft, Gemeinschaft und Geselligkeit einen wichtigen Platz im Vereinsleben einnehmen.
Eine verletzte Person wird aufgefunden. (Bild: Markus Kindl)

Üben für den Ernstfall

Das Einsatzspektrum der Feuerwehren ist sehr breit gefächert. Um die verschiedenen Handgriffe weiter zu vertiefen und auch die lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu schulen, führte die Feuerwehr Oberlind eine größere Übung auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Obernankau durch. Oft sind bei einer Meldung noch nicht alle Einzelheiten bekannt und erst beim Eintreffen an der Einsatzstelle setzt sich dann das Bild genauer zusammen. In diesem Fall informierte der Besitzer des Anwesens darüber, dass in einem Lagerraum eine starke Rauchentwicklung vorhanden sei und vier seiner Mitarbeiter sowie ein Kind nicht mehr aufzufinden wären. Während eine Gruppe die Wasserversorgung sicherstellte, machte sich der Atemschutztrupp bereit, den verrauchten Lagerraum näher zu untersuchen. Die andere Gruppe musste die Personensuche übernehmen. Da das Anwesen sehr weitläufig und es mittlerweile auch finster geworden war, wurden durch diese Umstände der Einsatz noch weiter erschwert. Ebenso stellte der Stall als Einsatzort die Feuerwehrleute vor besondere Herausforderungen, da man die Tiere möglichst wenig beunruhigen soll. Ebenso war das Rote Kreuz mit vor Ort und unterstützte die Einsatzkräfte bei ihren Tätigkeiten und der Versorgung der Patienten. Nachdem die Übung abgeschlossen war, wurde nochmals in der Runde eine Besprechung abgehalten, wo auch im Bereich der Ersten Hilfe noch viele Tipps von Heinrich Rewitzer und Josef Sollfrank weitergegeben wurden. Kommandant Markus Kindl, welcher die Übung ausgearbeitet hatte, dankte dem Eigentümer Wolfgang Beierl für die Bereitstellung der Örtlichkeit und sprach auch den Kräften der Oberlinder Wehr, welche mit 20 Personen vertreten waren, ein großes Lob für ihre Teilnahme und ihre sehr gute Arbeit aus.
Burschen am Chiemsee vor der Fahrt mit dem nostalgischen Schaufelraddampfer (Bild: Klaus Schuller)

Mitterteicher Burschen in Rosenheim, am Chiemsee und in Abensberg

Mit einem Bus der ESKA und dem Busfahrer Daniel Trißl besuchte der Burschenverein unter der erfahrenen Führung ihres Reiseleiters Andreas Kempf am vergangenen Wochenende unter anderem die „sympathische Rosenheimer Wiesn”, wie sie liebevoll von den Einheimischen bezeichnet wird. Am Tag nach der Anreise besichtigten die Burschen das „Holztechnische Museum”, das über die Himmelsleiter im Ellmaier-Haus aus dem 16. Jahrhundert erreichbar ist. Auf über 400 Quadratmetern wurde den Mitterteichern die frühere und heutige Ver- und Bearbeitung von Holz nahe gebracht, anhand von Objekten und Modellen, sowie die imposanten Fähigkeiten der „alten Handwerker” anschaulich erläutert. Der Wiesnfestzug mit den von Sechs- und Vierspännern gezogenen und festlich geschmückten Brauereiwägen folgte im Anschluss. Angeführt von freundlich winkenden Polizisten in ihren Autos und auf ihren Pferden reitenden Polizistinnen zog der stattliche Festzug mit zahlreichen Vereinen an der begeistert mitklatschenden, spalierstehenden Menschenmenge vorüber. Metzger und Bäcker teilten Brezen und Würste aus, den fein gekleideten Trachtlern und allen am Fest Teilnehmern stand die Freude über diesen vom Wettergott großzügig begleiteten Tag ins Gesicht geschrieben. Gestärkt in Flötzingers Bräustüberl konnte anschließend an einer Besichtigung der Rosenheimer Feuerwehr teilgenommen werden. Der Besuch der Wiesn war für den Großteil der Burschen der krönende Abschluss eines ereignisreichen Rosenheimer Aufenthalts. Die Heimfahrt führte zunächst an den Chiemsee nach Prien. Eine Schifffahrt zur Fraueninsel mit einem zünftigen Mittagessen beendete die Reise in den Chiemgau. Abensberg mit dem „Symbolgehalt des Kuchlbauer Turms” und eines Lehrgangs im Brauen von Weißbier, verbunden mit der üblichen Stärkung im Erdhügelhaus, war der krönenden Abschluss des Ausflugs des Burschenverein Concordia 1894 Mitterteich.
north