gesamte Vorstandschaft mit u.a.1. Vors. Falk, 2. Vors. Schneller, 4. und 6. v.r. und Bezirksvors. Embacher, 1. v.l. (Bild: Waltraud Dütsch)

Jahresversammlung mit Neuwahlen

Im Gasthaus „Zum Bartl” begrüßte der 1. Vorsitzende Franz Schneller, der sich nicht mehr zur Wahl für dieses Amt stellt, die Kameraden und Kameradinnen, den Jubilar, sowie den 1. Bürgermeister Stefan Frank mit Gattin und den BSB-Bezirksvorsitzenden Horst Embacher. Nach dem Totengedenken und der Genehmigung der Tagesordnung begrüßte 1. Bürgermeister Frank die Anwesenden und bedankte sich für die bisherige Arbeit, und beim scheidenden 1. Vorsitzenden Franz Schneller, der über 25 Jahre den Verein geleitet hat. Er betonte, dass sich die Kameradschaft einsetzt für die Pflege des Soldatenfriedhofes, die Kriegsgräbersammlung (Ergebnis 1.985,25 €) durchführt und sich am Volkstrauertag beteiligt. Er hofft und wünscht, dass die Kameradschaft weiterhin so lebendig bleibt. BSB-Bezirksvorsitzender Horst Embacher dankte in seinem Grußwort seinem Ziehvater Franz Schneller für die lange Zeit als Vorsitzender und auch als Weggefährte im ehemaligen Kreisverband. Dem Jubilar, Heiner Koch, wurde von Schneller und Embacher das Veteranenabzeichen der Bundeswehr überreicht. Er trat am 04.04.1960 in Weiden in die Bundeswehr ein und wurde nach einer freiwilligen Zeit am 31.12.1961 ehrenhaft entlassen. Im ausführlichen Rechenschaftsbericht wurden z.B. die Teilnahme an Vorstandssitzungen, Kreis- Bezirks- und Landesversammlungen, Schießabende, die Besichtigung einer Kleinstbrauerei, der BW-Wetterstation in Kümmersbruck, Hahnenkammfest in Edelsfeld, die Adventsfeier und einiges mehr aufgelistet. Schneller besuchte erkrankte Kameraden und überbrachte die besten Grüße des Vereins bei runden Geburtstagen. Die Mitgliederzahl wurde mit 31, darunter 3 Frauen, angegeben. Er dankte der Stadt für die Unterstützung und dem Bezirksvorsitzenden für die gute Zusammenarbeit. Kassier Alfred Promm gab einen übersichtlichen Kassenbericht ab. Es wurde gut gewirtschaftet. Hans Graf und Reinhold Dütsch bescheinigten in ihrem Revisionsbericht eine gut und sauber geführte Kasse und beantragten die Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig genehmigt wurde. Die anstehenden Wahlen brachten folgendes Ergebnis: 1. Vors. Kurt Falk, 2. Vors. und Schriftführer Franz Schneller, Kassier Alfred Promm, Fahnenträger Otto Gareis, Schusswart Helmut Pilhofer, Schießwart Günter Fleischmann, Kassenprüfer Hans Graf und Reinhold Dütsch, Beisitzer Gerd Meier, Werner Zeltner und neu Hans-Jürgen Falk und Roland Kohl. Der Bezirksvorsitzende sprach kurz über die Situation der Bundeswehr, die Erhöhung des Landesbeitrags und gab einige Termine bekannt. Der neue 1. Vorsitzende Kurt Falk bedankte sich für das Vertrauen, bedankte sich bei den Ehrengästen und schloss mit dem Gruß „In Treue fest” die Jahresversammlung.
Die Feuerwehr Tröbes zeichnete langjährige und treue Mitglieder aus. Dazu gratulierten Bürgermeister Armin Bulenda, Vorsitzender Jonas Rom (von links) sowie Kreisbrandmeister Thomas Kleber und Kommandant Johann Neuber (oben von rechts). (Bild: Jonas Rom)

Feuerwehr Tröbes erhält Fahrzeug - Wehr hat 2026 allerhand vor

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tröbes fand im Gasthof Bodensteiner in Tröbes statt. Erster Vorsitzender Jonas Rom eröffnete und begrüßte die Mitglieder in der gefüllten Wirtsstube. Darunter die Ehrengäste Bürgermeister Armin Bulenda und Kreisbrandmeister Thomas Kleber. Schriftführerin Magdalena Eger verlas die Niederschrift der Jahreshauptversammlung 2025 und Kassenverwalterin Christina Feil berichtete über die Finanzen der Wehr. Johannes Eger und Johann Reitinger bescheinigten einwandfreie Kassenführung und stellten Antrag auf Entlastung sowie der gesamten Vorstandschaft. Im Anschluss stellte erster Kommandant Johann Neuber den Tätigkeitsbericht für das Jahr 2025 vor. Freudig berichtete er der Versammlung den Weg der Anschaffung eines gebrauchten Tragkraftspritzenfahrzeuges. Es werde bald nach Tröbes geliefert. Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden für das Jahr 2025, durfte Rom ein neues Mitglied im Verein willkommen heißen. Manuela Hetgens wurde von den Vorsitzenden Jonas Rom und Sebastian Sperl in die Feuerwehr Tröbes aufgenommen. Stolz sprach sich der erste Vorsitzende über die Beteiligung bei Festumzügen und Ausrückungen im vergangenen Jahr aus. Vor allem beim 150-Jährigen Jubiläum der Feuerwehr Moosbach, bei dem die Wehr als Patenverein mitwirken durfte, waren sehr viele Mitglieder vertreten. Auch beim Bau des Geräteschuppens habe man die äußerst gute Beteiligung gemerkt. Rom erklärte, dass die Zusammenarbeit im Verein und der Vorstandschaft dafür stehe, dass niemand alleine kämpfe und alle am gleichen Strang ziehen. Zweiter Vorsitzender Sebastian Sperl schloss sich den Worten von Rom an. Er sprach das anstrengende Jahr 2026 an und betonte, dass der Verein, vor allem auch mit dem Bau des Schuppens im vergangenen Jahr sehr beansprucht wurde und sehr gut gemeistert habe. Sein Dank galt auch dem Bürgermeister Armin Bulenda für die gute Zusammenarbeit. Im nächsten Punkt wurde der Vorschlag über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wegen der stetig wachsenden Kosten von acht Euro, auf zehn Euro von der Versammlung genehmigt. Folgende Mitglieder wurden durch Überreichung einer Urkunde für langjährige treue Mitgliedschaft geehrt und gedankt: Andreas Hofmeister für 20 Jahre; Michael Bauer, Markus Dirscherl, Florian Frischholz und Sebastian Sperl für 25 Jahre; Andreas Danzl und Franz Gürtler jun. für 30 Jahre; Bernhard Rom für 35 Jahre; Alois Reitinger und Johann Neuber für 40 Jahre sowie Franz Gürtler sen. für 55 Jahre.
Vortrag über Tierrettung bei Stallbränden im Feuerwehrhaus Floß (Bild: Marcus Ettl)

Vortrag über Tierrettung bei Stallbränden im Flosser Feuerwehrhaus

Einen praxisnahen und zugleich wichtigen Unterricht zum Thema „Rettung von Großvieh bei Brandereignissen landwirtschaftlicher Gebäude” veranstalteten die Feuerwehren Floß und Bergnetsreuth gemeinsam mit dem Steyr-Club Floß. Im Mittelpunkt stand dabei die Tierrettung bei Stallbränden, ein Einsatzszenario, das Feuerwehren wie auch Landwirte vor besondere Herausforderungen stellt. Als Referentin konnte Lea Staber aus Rosenheim gewonnen werden. Die Tierärztin ist selbst aktiv bei der Feuerwehr tätig, unter anderem als Atemschutzgeräteträgerin und Gruppenführerin, und brachte damit sowohl fachliche als auch einsatztaktische Erfahrung in den Vortrag ein. Behandelt wurden unter anderem typische Brandursachen in landwirtschaftlichen Gebäuden sowie die besonderen Schwierigkeiten bei Bränden in Tierhaltungsanlagen. Einen Schwerpunkt bildete die Rettung von Rindern bei Stallbränden, wobei Staber anschaulich auf die Sinneswahrnehmung der Tiere einging und erklärte, wie diese auf Rauch, Lärm und ungewohnte Situationen reagieren. Ebenso wichtig war das Thema Eigenschutz der Einsatzkräfte bei der Evakuierung von Tieren. Ergänzt wurde der Vortrag durch Hinweise zum vorbeugenden Brandschutz und zu Maßnahmen, mit denen Landwirte das Risiko von Stallbränden reduzieren können. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Feuerwehren aus der Region teil, darunter Feuerwehrleute aus Floß, Bergnetsreuth, Neustadt a.d. Waldnaab, Störnstein, Plößberg, Püchersreuth, Ilsenbach, Wurz, Neudorf bei Georgenberg, Georgenberg/Neuenhammer, Brünst, Waldkirch und Altenhammer. Zudem nutzten auch rund 40 Landwirte die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Möglich wurde der Vortrag durch die Unterstützung mehrerer Unternehmen aus der Region, die damit einen wertvollen Beitrag zur Aus- und Fortbildung von Feuerwehren und zur Sicherheit in der Landwirtschaft leisteten.
Gruppenbild vor dem Geschändeten Heiland in der Basilika mit den Vertretern der Pfarrei Eger und den Ehrengästen. (Bild: Thomas Vogl)

75 Jahre Geschändeter Heiland in der Basilika Waldsassen

Unter großer Teilnahme der Bevölkerung wurde am Freitag, 6. Februar 2026, mit einer Andacht an die Ereignisse nahe dem heutigen Grenzübergang Svatý Kříž erinnert. Damals wollten tschechische Soldaten beim Abbrechen der Wallfahrtskirche „Zum Gegeißelten Heiland vo da Wies“ die Christusfigur eines Vortragekreuzes an einem Galgen baumelnd über einem Lagerfeuer verbrennen. Durch das Herabreißen vom Kreuz wurden ihm die Arme abgebrochen, so dass er auch als der „Christus ohne Arme“ bezeichnet wird. Der bay. Polizist Paul Hampel rettet beherzt den Corpus und dieser wurde dann in die damalige Stadtpfarrkirche gebracht, wo er seither besonders verehrt wird. Zur Gedenkandacht konnte Stadtpfarrer Dr. Thomas Vogl Pfr. Libor Buček zusammen mit Pfarrangehörigen aus Eger begrüßen, ebenso Pfr. Andreas Kraft von der Ev. Kirchengemeinde Waldsassen, Äbtissin Laetitia Fech mit dem Konvent, 1. Bürgermeister Bernd Sommer, Waldsassen und Landrat Roland Grillmeier aus Tirschenreuth. Auch eine Abordnung der Polizeiinspektion Waldsassen mit dem Dienststellenleiter Polizeihauptkommissar Harald Fuchs an der Spitze zählte zu den Ehrengästen. In seiner kurzen Ansprache verwies Stadtpfarrer Vogl auf die Wichtigkeit von Erinnerung, die für Gegenwart und Zukunft nötig ist. Die Aufgabe eines versöhnten Miteinanders bleibt angesichts der aktuellen Entwicklungen immer eine Herausforderung und Aufgabe. Wenn Christus keine anderen Arme und Hände hat als die unseren, dann sind wir verpflichtet, diese immer wieder neu entgegenzustrecken und zu reichen. Bürgermeister Sommer und Polizeihauptkommissar Fuchs mahnten in ihren Grußworten ebenfalls, angesichts der erschreckenden Tat einst und den Ereignissen heute Werte zu achten und sich mutig und aus christlichem Geist dafür einzusetzen. Die Andacht wurde in deutscher und tschechischer Sprache gemeinsam gefeiert und war so auch Ausdruck dessen, was über Jahrzehnte vor dem Geschändeten Heiland immer wieder erbeten wurde. Ursprünglich sollte die Andacht am Grenzübergang an der Stelle der damaligen Ereignisse gefeiert wurden, musste aber witterungsbedingt dann doch in die Basilika verlegt werden. Es soll jedoch zum Wallfahrtstag im September noch eine Feier am Gedenkort stattfinden. Dazu wird rechtzeitig informiert werden.
Der Schriftführer Thomas Höreth und Vorsitzende Karl Roth (von links nach rechts) dankten den langjährigen Mitgliedern Peter Sollfrank, Patrick Hopfner, Josef Rosenmüller, Franz Singer, Josef Betz, Rudolf Rosenmüller, Michael Kleber und Josef Eiber. Dem Dank schloss sich Kassier Fabian Illing an.  (Bild: Josef Fuchs)

Lebendiges Vereinsleben und Ehrungen langjähriger Mitglieder

Eslarn. Der Fischereiverein Eslarn e.V. blickte im Rahmen seiner Jahreshauptversammlung im Fischerhäusl auf ein aktives und engagiertes Vereinsjahr zurück. Vorsitzender Karl Roth begrüßte 32 Mitglieder sowie Marktratsmitglied Georg Zierer und eröffnete die Versammlung mit einer Gedenkminute für die verstorbenen Vereinskameraden. Schriftführer Thomas Höreth berichtete in seinem Jahresrückblick von einem lebendigen Vereinsleben und großem ehrenamtlichem Einsatz. Neben mehreren Vorstandssitzungen, unter anderem gemeinsam mit dem Kreisfischereiverein Vohenstrauß zum Thema Fischbesatz, prägten zahlreiche Veranstaltungen das Vereinsjahr. Die traditionellen Fischverkäufe am Aschermittwoch und Karfreitag erfreuten sich erneut großer Beliebtheit. Auch das gesellschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz und so stärkten Anfischen, Königsfischen, Generationenfischen sowie ein Gemeinschaftsfischen mit dem Nachbarverein den solidarischen Zusammenhalt. Leider musste das traditionelle Fischerfest wetterbedingt abgesagt werden. Der Fischereiverein beteiligte sich intensiv auch am Heimatfest, übernahm den Ausschank im Festzelt und nahm am Tag der Vereine und Betriebe teil. Besonders der Festumzug mit einem kreativ gestalteten Festwagen in Form eines Bootes auf Rädern sorgte für große Aufmerksamkeit. Weitere ehrenamtliche Einsätze folgten beim Markttreiben und beim Zoigltag im Kommunbrauhaus. Beim Schnupperfischen standen im Rahmen des Ferienprogramms vor allem die Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Den Abschluss des Jahres bildete traditionsgemäß der Christbaumverkauf, der wiederholt viele Interessierte aus Eslarn und Umgebung anzog. Kassier Fabian Illing informierte über eine solide Finanzlage mit einem positiven Jahresergebnis. Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, woraufhin der Financier einstimmig entlastet wurde. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für ihre Treue zum Verein wurden ausgezeichnet: Michael Kleber (25 Jahre), Patrick Hopfner (30 Jahre) und Josef Eiber (35 Jahre). Auf beeindruckende 40 Jahre Vereinszugehörigkeit blicken Josef Betz, Wolfgang Karl, Josef Rosenmüller, Rudolf Rosenmüller, Franz Singer und Peter Sollfrank zurück. Vorsitzender Roth dankte allen Geehrten ausdrücklich für ihr langjähriges Engagement und ihre Treue. Abschließend stellte Roth klar, dass Mitglieder über 65 Jahre sowie körperlich beeinträchtigte Mitglieder von der Verpflichtung zum Arbeitsdienst befreit sind. Zudem wies der Vorsitzende auf den bevorstehenden Fischverkauf am Aschermittwoch und den Preisschafkopf am 5. April 2026 hin. Die Jahreshauptversammlung zeigte einmal mehr, dass Engagement und die Gemeinschaft innerhalb des Fischereivereins Eslarn e.V., auch in schwierigen Zeiten bestehen bleibenn. Die Versammlung unterstrich eindrucksvoll, wie wichtig Ehrenamt, Miteinander und Zusammenhalt für den Fischereiverein Eslarn e.V. sind.
Die Sieger der Maskenprämierung „ Rocker und Punker „ (Bild: Uwe Salfer)

Buntes Treiben am Sportgelände - Der Förderverein des SC Schwarzenbach hatte zum Faschingsball geladen. Unter dem Motto „ Rocker und Punker „

Der Fußball ist in der Winterpause – Doch nun riss der Förderverein des SC Schwarzenbach das Sportheim aus dem Winterschlaf. Anlass war der Faschingsball. Als Show Act gewann der Förderverein den PFV Pressather Faschingsverein. Prinzenpaar, Männerballett und Showtanzensemble reisten mit an. Wie es sich für echte Faschingsnarren gehört, machten diese während und zwischen den Tänzen ordentlich Stimmung. Bei den Showtänzen zeigte das Ensemble mehrere Akte mit tollen Sprüngen und Hebefiguren. Energisch forderte das Publikum eine Zugabe – Der PFV waren vorbereitet und lieferten. Wie es sich für Fasching gehört, waren die Gäste bunt maskiert. Viele Rocker und Punker, gemischt mit anderen schönen Kostümen, tanzten auf der Tanzfläche ausgiebig. Vorsitzender Franz Salfer, der selber als Rocker unterwegs war, beobachte in „Türsteher Manier” das Geschehen. Bei der Maskenprämierung hatte die Jury, Anja Kirschsieper, Sabine Thumfart und Ihr Mann Markus, die Qual der Wahl, –Die ersten drei Plätze für die besten Kostüme waren allesamt Rocker und Punker. Sie erhielten Sekt -/ und Piccolo Flaschen sowie Klopfer für alle Teilnehmer. Für die passende musikalische Begleitung sorgte der Mundharmonika Franz. Zu vielen Partyhits tanzten nicht nur der PFV Pressath, sondern auch die Schwarzenbacher und Gäste von nah und fern. So ging es bis spät in die Nacht. Mitorganisator Andreas Lindner versichert: „Es war ein schöner Ball. Uns freut vor allem, dass alles friedlich blieb wie schon die Jahre davor.”
north