Pilgergruppe vor der Basilika Santa Maria Assunta in La Verna (Bild: Ingrid Riebl)

Pilgerfahrt des Klosters St. Felix Neustadt/WN mit Guardian Pater Stanisław Śliwiński

„Ein Jahr der Gnade – 800 Jahre ‚Transitus‘ (Heimgang) des Hl. Franziskus von Assisi“: 31 Pilger/innen waren mit Guardian Pater Stanisław Śliwiński vom Minoritenkloster St. Felix in Neustadt/WN unterwegs auf den Spuren des Ordensvaters der Franziskaner-Minoriten. In Assisi besichtigten wir u.a. den Bischofspalast, vor dem Franziskus seinem Vater seine Kleidung übergab und sich von ihm lossagte; den Dom San Rufino mit dem Taufbecken des Hl. Franziskus und der Hl. Klara. Der Aufstieg zur Burg Rocca, welche die Stadt Assisi überragt, wurde mit einem weiten Ausblick belohnt. In der Krankenhütte neben dem Portiunkula-Kirchlein verstarb der Hl. Franziskus am Abend des 3. Oktober 1226. Berührt gedachten die Pilger während der Feier einer Hl. Messe mit Pater Stanisław vor dem Steinsarkophag des Hl. Franziskus in der Tomba von San Francesco seines Todes vor 800 Jahren. In der Basilika Santa Chiara fand die Hl. Klara ihre letzte Ruhestätte. In San Damiano vernahm Franziskus vor dem San-Damiano-Kreuz die Stimme Jesu. 1225 komponierte er hier seinen berühmten ‚Sonnengesang‘. In Greccio im Rietital inszenierte Franziskus an Weihnachten 1223 mit Brüdern und Gläubigen eine lebende Krippe. Auf diese Weihnachtsfeier gehen unsere heutigen Krippendarstellungen zurück. Das Heiligtum San Felice all’ Acqua nahe der Stadt Cantalice wurde an der Stelle erbaut, an welcher der Hl. Felix eine Wasserquelle öffnete, die noch heute fließt. Von den Bewohnern herzlich empfangen, feierten wir Hl. Messe und gedachten des Schutzpatrons der Klosterkirche St. Felix in Neustadt/WN. Per Schiff über den Trasimener See erreichten wir die Isola Maggiore, auf welcher der Hl. Franziskus 1211 die Fastenzeit verbrachte. Auf dem Berg La Verna in der Toskana empfing der Hl. Franziskus im September 1224 die Wundmale Jesu (Stigmatisation). Ergriffen im Gedenken des Mitleidens des Hl. Franziskus mit dem Gekreuzigten feierten wir in der Stigmatisations-Kapelle Hl. Messe. Der letzte Tag begann mit einem anstrengenden Aufstieg in die Einsiedelei Eremo delle Carceri auf dem Monte Subasio. Hier zeugen ausgehauene Felsenhöhlen vom entbehrungsreichen Leben der Minderbrüder. Mitten im Steineichenwald feierten die Pilger mit Pater Stanisław in einer Hl. Messe den Abschluss der Pilgerfahrt.
Peter Ostermann von der Luftsportgruppe (oranges Käppi) begrüßte die Gäste und Vertreter der Vereine und erklärte ansxhließend die Flugzeuge, die in Fichtelbrunn stationiert sind. (Bild: Heidi Franitza)

Ein Tag über den Wolken und ein starkes Zeichen der Solidarität

Peter Ostermann, Jugendleiter der Luftsportgruppe Sulzbach-Rosenberg, begrüßte die Gäste der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach vor dem Tower. Die Idee zu dem Besuch des Flugplatzes mit Rundflügen über die Heimat war beim Altstadtfest entstanden. In einem lockeren Gespräch hatten Jörg Beer, Leiter und Betreuer des Freizeitclubs der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach, und Peter Ostermann den Tag unbürokratisch konkretisiert. Aus der Idee wurde binnen Minuten ein konkreter Ablauf: ein Besuch am Flugplatz, eine Führung durch die Hallen, ein Rundflug für jene, die sich trauten, und ein gemeinsamer Ausklang mit Raum für Gespräche und Begegnungen. Der Verein Schlacken Sulzbach-Rosenberg hatte sich nach Rücksprache mit dem Vorstand bereit erklärt, die Kosten zu übernehmen. Die Entscheidung fiel schnell und ohne große Formalitäten: Den Teilnehmern des Freizeitclubs sollte ein besonderer Tag ermöglicht werden. Nach der Besichtigung und der ausführlichen Erklärung der Flugzeuge rückte für viele Teilnehmer der Traum vom Fliegen spürbar näher. Nach einer Verhaltenseinweisung starteten in drei Staffeln mit jeweils drei Flugzeugen die Rundflüge. Nach der Rückkehr stand den Fluggästen die Begeisterung ins Gesicht geschrieben, auch wenn bei manchem weiche Knie verrieten, wie eindrucksvoll die Zeit in den Lüften gewesen war. Ein gemeinsames Mittagessen bildete den ruhigen, familiären Abschluss des Tages. Auf den Tellern lagen Steaks und Bratwürste vom Grill. Kaffee und Kuchen sorgten für einen gelungenen Ausklang. Man verabschiedete sich herzlich, oft mit einem Blick, der zeigte, dass dieser Tag mehr hinterlassen hatte als schöne Erinnerungen.
„Das Leben, das Holz und ich” - so lautete der Titel des Singspiels in der Molzmühle. (Bild: Ina Piehler)

Die Fantasien eines Waldbauern im Innenhof der historischen Molzmühle

Die Molzmühle in Wutschdorf ist die Bühne von Alfred Mösenburger. Zum nun schon vierten Mal führte der zwischen Johannisberg und Buchberg bekannte Holzhauer sein Singspiel „Das Leben, das Holz und ich” auf. Die Resonanz war schon im Vorfeld enorm, die Eintrittskarten waren schnell ausverkauft. Viele Kurzentschlossene kamen noch spontan dazu, für sie war ebenfalls noch Platz im Hof des historischen Mühlenanwesens. Wie angekündigt, sägte sich Alfred Mösenburger wieder den Zugang zur Bühne frei. Mit seiner Motorsäge kam er aus dem Stall heraus durch eine Bretterwand. Selbstverständlich hatte er wieder seine Stammtischbrüder dabei, mit denen er einst zu später Stunde eine Gesangsgruppe gegründet hat, die „Hacht'n”. Sie wurden unterstützt von professionellen Musikern aus Regensburg: Bernd Meyer (Piano), Andreas Blüml (Gitarre), Christian Diener (Bass) und Gerwin Eisenhauer (Schlagzeug). Als Alfred Mösenburger und die Hacht'n standen auf der Bühne: Martin Nagler, Rudi Leitl und Wolfgang Habrich. Das Waldfräulein interperetierte auf bezaubernde Weise die Sängerin Lilli Mißlinger aus Cham. Das Besondere an dem Singspiel ist zum einen der Stoff der Geschichte - das Leben und die Fantasien eines Waldbauern aus der Oberpfalz, aber auch die Authentizität der Darbietung. Da dürfen Sprache und Ausdruck auch mal kraftvoll, schief und aus dem Takt gekommen sein - genauso wie es eben ist im Leben, im Holz und bei jedem.
Verleihung Bürgermedaille der Stadt Sulzbach-Rosenberg an Peter Zahn  (Bild: Andreas Eckl )

Verleihung der Bürgermedaille von Sulzbach-Rosenberg an Peter Zahn

Am vergangenen Freitag wurde Herr Peter Zahn im Rathaussaal der Stadt Sulzbach-Rosenberg im Rahmen einer Festsitzung des Stadtrates mit der Bürgermedaille der Stadt Sulzbach-Rosenberg ausgezeichnet. Erster Bürgermeister Stefan Frank würdigte damit das außergewöhnliche und über Jahrzehnte hinweg andauernde Engagement von Peter Zahn für den Umwelt- und Naturschutz. Die Bürgermedaille sei Ausdruck der Anerkennung und des Dankes für seine herausragenden Dienste für die Stadt Sulzbach-Rosenberg. Peter Zahn war von 1988 bis 2026 - mit einer kurzen Unterbrechung während seiner Zeit als Stadtrat - als Umweltschutzbeauftragter der Stadt Sulzbach-Rosenberg tätig. In dieser Zeit setzte er sich mit großem persönlichem Einsatz und Sachverstand für die Belange des Umwelt- und Naturschutzes ein. Sein Wirken war dabei stets von dem Anliegen geprägt, die natürlichen Lebensgrundlagen in Sulzbach-Rosenberg zu bewahren und die Entwicklung der Stadt verantwortungsvoll und nachhaltig zu begleiten. Einen besonderen Höhepunkt des Abends bildete die Laudatio von Dr. Hubert Weiger, Ehrenvorsitzender des Bund Naturschutz, der das langjährige Engagement von Peter Zahn würdigte und dessen Verdienste für den Schutz von Natur und Umwelt innerhalb der Stadt Sulzbach-Rosenberg, aber auch über die Stadtgrenzen hinaus hervorhob. Besondere Erfolge Peter Zahns in seiner Zeit als Umweltschutzbeauftragter seien die Renaturierung des Erlbachs, die Stadt-Biotopkartierung 1990, die Baumschutzverordnung sowie das Radwegekonzept und die Sanierung von Deponien. Die Verleihung fand im Beisein geladener Gäste statt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom „Ensemble Steirische Harmonika“ der Städtischen Sing- und Musikschule.
Die Bischofsurkunde, das Ehrenzeichen in Gold für Kirchenmusik, einen im Erzgebirge holzgeschnitzten Engel an der Orgel und eine Flasche Champagner, die Pfarrer Früchtl aus Frankreich mitbrachte, durfte Fröhlich aus der Hand der dankbaren Gratulanten in Empfang nehmen, (Bild: Fred Lehner)

60 Jahre Kirchenmusik durch Organisten Hans Fröhlich

In der so reichen Geschichte der Kirchenmusik in der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer ist der Name von Hans Fröhlich unauslöschlich. Noch vor seiner Zeit waren es Hans Pronadl, Albert Götz, Theodor Kilbert, Hans Dietl und Klemens Tischler, die sich als Organisten und Chorleiter einen Namen machten. Seit dem Pfingstfest 1966 saß der aus Flossenbürg stammende Hans Fröhlich als 17-Jähriger an der Flosser Kirchenorgel. Wiederholt hat sich dies bei der Primiz des Heimatpriesters, Pater Leo Beck. Dass es heute über 60 Jahre sind und die Kirchenorgel zu seinem Hobby als Lehrer, zuletzt als Konrektor der Grund- und Mittelschule wurde, das hätte er selbst nicht geglaubt. Vor fünf Jahren musste Fröhlich seine Tätigkeit als Organist und Leiter des Kirchenchores und des Kirchenorchesters aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen aufgegeben. Ein schmerzlicher Schritt, der zugleich zu einem tiefen Einschnitt in die Kirchenmusik der Pfarrgemeinde wurde. Was überaus dankbar anzuerkennen ist: Fröhlich sitzt heute noch an der Orgel, wenn Aushilfe bei Gottesdiensten, Beerdigungen und Andachten gebraucht wird. Auch der Flosser Harald Bäumler (Chorleiter in Neustadt WN ) sitzt öfter als Aushilfe an der Heimatorgel, ebenso seine Frau Klara. Die Nachfolge von Fröhlich hat in den letzten Jahren Elisabeth König aus Neustadt/Waldnaab angetreten, die sich auch der Jugendförderung besonders annimmt.
Die Freiwillige Feuerwehr Tröbes mit Kommandant Johann Neuber kann sich über zwei neue gut ausgebildete Truppen freuen. Dazu gratulierte das Prüfungsteam sowie Bürgermeister Armin Bulenda (links) und Vorsitzender Sebastian Sperl (rechts). (Bild: Peter Garreiss)

Feuerwehr Tröbes stellte ihre Schlagkraft unter Beweis

Gute Leistungen bewiesen die Mitglieder der Feuerwehr Tröbes bei der Leistungsprüfung am Badeweiher Tröbes. Erstmals fanden die Prüfungen mit dem Einsatz des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) und in nagelneuen Schutzanzügen statt. Kommandant Johann Neuber freute sich über zwei neue gut ausgebildete Truppen. Vor dem Schiedsrichterteam mit Kreisbrandinspektor Martin Weig, Kreisbrandmeister Thomas Kleber und Dominik Zintl von der Feuerwehr Waidhaus bestanden folgende Feuerwehrleute die Leistungsprüfung: Lukas Danzl (Gold-grün) und Johannes Danzl (Gold-blau); Alois Reitinger (Gruppenführer), Maximilian Sperl, Josef Kleber, Johannes Eger und Tobias Hofmeister (alle Gold), Rainer Lingl, Simon Zimmermann und Magdalena Eger (alle Silber). Die Leistungsprüfung BFV 2 (Silber) Gruppe im Löscheinsatz Ü 40 bestanden Maschinist Robert Rappl sowie Johann Neuber. Die Leistungsprüfung BFV 1 (Bronze Gruppe im Löscheinsatz Ü 40) ging an Reinhard Danzl. Aufgaben der Prüflinge waren: der Aufbau einer Löschwasserversorgung, die Wasserentnahme vom Badeweiher Tröbes, die Wasserverteilung mit 3 C-Strahlrohren und das Umwerfen von drei etwa 20 Meter entfernten Eimern. Zeugen waren Bürgermeister Armin Bulenda, Moosbach und erster Feuerwehr-Vorsitzender Sebastian Sperl. Das Schiedsrichterteam stellte die absolut fehlerfreie Arbeit der Prüflinge fest. Es hatte keinerlei Fehler zu bemängeln. Vorsitzender Sebastian Sperl begrüßte im Anschluss alle Ehrengäste und Prüflinge im Gasthaus Bodensteiner. Er bedankte sich bei den Schiedsrichtern für ihren zeitlichen Aufwand. Ein großer Dank ging an die Aktiven, die sich immer wieder am Leistungsabzeichen beteiligt haben. Er bescheinigte ihnen einen hohen Übungsfleiß. Dadurch wurde ein tolles Ergebnis erzielt. Sein Dank galt den Ausbildern Johann Neuber (Kommandant), Alois Reitinger (Gruppenführer), Michael Bauer (stellvertretender Kommandant). Der Vorsitzende war ebenfalls als Ausbilder mit dabei. Die Übergabe der Leistungsabzeichen erfolgte durch Kreisbrandinspektor Martin Weig. Dieser freute sich über große und gute Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Tröbes. Auch Bürgermeister Armin Bulenda gratulierte zu dem Erfolg. Das sei Beleg für Einsatzbereitschaft und Qualität der Ausbildung innerhalb der Ortsfeuerwehr. Er dankte auch dem Kommandanten Johann Neuber und allen Aktiven für ihr ehrenamtliches Engagement zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.
Die 5. und 6. Klasse beim Wandertag auf dem Fichtelgeisterweg. (Bild: Lara Bürger)

Wanderung auf dem Fichtelgeisterweg

Einen besonderen Wandertag erlebten die Klassen 5 und 6 der Fichtelnaabtal-Mittelschule Ebnath-Neusorg zusammen mit ihren Lehrkräften Natalie Kratzer, Lara Bürger und Sebastian Högl auf dem Fichtelgeisterweg. Geführt wurden sie von Martin Exner vom Fichtelgebirgsverein, der in liebevoller und zeitaufwändiger Arbeit den Fichtelgeisterweg selbst gestaltet hat. Angefangen an der Schule in Ebnath führte der Weg vorbei am Milleniumbaum (einem zur Jahrtausendwende gepflanzten Baum), dem Hizelbach, einem uralten Steintrog, einem alten Stadel sowie einem Holzkreuz aus dem Jahr 1744. Hinter Hölzlashof startete der Fichtelgeisterweg mit einer tiefen Hohlgasse, welche von einem mächtigen Geist bewacht wird. Durch diese Hohlgasse verlief jahrhundertelang der ganze Verkehr in Richtung Pullenreuth. Schon in der Hohlgasse erwarteten die Schüler am Rand liebevoll gestaltete Fichtelgeister aus Naturmaterialien. Im anschließenden Waldstück veranstaltete man einen Tannenzapfenzielwurfwettbewerb, den die 6. Klasse knapp für sich entscheiden konnte. Danach wurden Plätze für die von den Schülern im Unterricht selbst gebauten Fichtelgeister gesucht und diese dort platziert. Nach einem Brotzeitstopp am Fuchsfelsen kamen die Schüler gegen Mittag mit ausreichend Bewegung an der frischen Luft wieder an der Schule an. Sie lernten darüber hinaus, wie man sich im Wald richtig verhält, die Natur schützt und alle hörten zudem viele neue Anekdoten über ihre Heimatregion. Der Dank aller für die interessante Führung galt am Ende Martin Exner.
Die Teilnehmer der Zoiglfahrt bei der Zoiglstube „Fiedlschneider”. (Bild: Manuel Häffner)

Zoiglfahrt der Pfarrei Herz Jesu führte nach Neuhaus und Windischeschenbach

Die Pfarrei Herz Jesu aus Weiden machte sich bei schönem Wetter zu einer Zoiglfahrt auf. Der voll besetzte Bus führte die Teilnehmer zunächst nach Neuhaus. Dort wurden sie mit Glockenklang in besonderer Weise empfangen. In der Filialkirche St. Agatha feierte die Gruppe eine Andacht. Anschließend nahm sich Pfarrer Hubert Bartel etwas Zeit für eine Kirchenführung. Dabei erläuterte er die Geschichte und die Besonderheiten des Gotteshauses und vermittelte den Besuchern interessante Einblicke. Weiter ging die Fahrt nach Windischeschenbach zum GEO-Zentrum. Bei einer Führung erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die geologischen Untersuchungen und das dortige Tiefbohrprojekt. Im Mittelpunkt stand das 9.101 Meter tiefe Bohrloch, mit dem die Wissenschaftler tief in die Erdkruste vorgedrungen sind. Der dazugehörige Bohrturm ist 83 Meter hoch und gilt als höchster Landbohrturm der Welt. Die fachkundigen Erläuterungen machten die Dimensionen dieses einzigartigen Forschungsprojekts anschaulich. Den geselligen Abschluss bildete der Besuch der Zoiglstube „Fiedlschneider” in Windischeschenbach. Bei einer zünftigen Brotzeit mit Zoigl verbrachten die Pfarrangehörigen einen unterhaltsamen Nachmittag. Musik und Tanz sorgten für gute Stimmung und luden zum geselligen Beisammensein ein. Organisiert wurde die Zoiglfahrt vom PGR-Sprecher Manuel Häffner aus Herz Jesu. Die gelungene Verbindung aus Gebet, Kultur, Wissenschaft und Gemeinschaft fand bei Allen großen Anklang. Dankbar blickten die Pfarrangehörigen auf einen abwechslungsreichen Tag mit schönen Begegnungen und frohen Stunden zurück. 
Pfarrer Hannes Lorenz freute sich über die große Teilnahme an der Ferienaktion der Pfarrbücherei St. Johannes und lobte den Leseeifer der Kinder. (Bild: Gertraud Gietl)

541 gelesene Bücher – Preise für den Sommerferien-Leseclub

In den Sommerferien fand in der Pfarrbücherei St. Johannes in Nabburg wieder der Sommerferien-Leseclub statt. Beim SFLC konnten sich die Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klassenstufe kostenlos als „Clubmitglied” in der Bücherei registrieren lassen. Dazu erhielten sie das „Sommerjournal”, in dem sie Stempel für jedes gelesene und bewertete Buch sammeln konnten. In diesem Jahr haben nach Auswertung der abgegebenen Journale die 37 Mädchen und 27 Jungs insgesamt 541 Stempel gesammelt, so dass im Durchschnitt jedes Kind auf 8 gelesene Bücher kam. Zum Ausklang der Aktion „Sommerferien-Leseclub 2026” überreichten die Organisatoren Gertraud Gietl und Johannes Klug am 23.09. die Urkunden und Preise im Jugendwerk. Von den anfänglichen 64 Teilnehmer haben 54 Teilnehmer mehr als 3 Bücher gelesen und wurden mit einer Urkunde und kleinen Preisen belohnt. Den Fleißpreis – ein Jahr kostenlose Ausleihe für die Bücherei – erarbeitete sich Christoph Lottner, der in acht Wochen unglaubliche 40 Stempel ergattert hatte. Dieses Jahr waren einige sehr schöne und kreative Heftgestaltungen dabei. Dafür erhielten Leandra Obermeier, Hanna Götz und Elli Götz je einen Gutschein der Firma Rossmann. Bei der Verlosung der gespendeten Hauptpreise hatte aber dann wieder jeder die Chance etwas zu gewinnen. Bei der Auslosung konnten sich Emil Schwendner über eine Eintrittskarte ins Nabbadabbadu und Fabian Haberl über eine Familienfreikarte ins Freilandmuseum freuen. Den Hauptgewinn – eine Saisonkarte ins Freibad Perschen – erhielt Frieda Knorr. Gertraud Gietl bedankte sich nochmals bei den Schülerinnen und Schüler für ihre rege Teilnahme, bei den Eltern als Unterstützer und Fahrer, der Pfarrei und der Stadt für die finanzielle Ausstattung und bei allen Mitarbeiterinnen für die Mitarbeit bei der Ausleihe und Stempeln. Beide Organisatoren freuen sich bereits auf den Leseclub im nächsten Jahr.
Feierliche Spendenübergabe an Herbert Putzer von der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz im Vereinsheim  (Bild: Gabriele Buchbinder)

3.500 Euro für krebskranke Kinder
Benefiz-Fußballspiel der Krieger- und Soldatenkameradschaften Böhmischbruck und Kleinschwand verbindet Sport und Solidarität

Fußball, Kameradschaft und vor allem der gute Zweck standen Ende August beim Benefizspiel der Krieger- und Soldatenkameradschaften Böhmischbruck und Kleinschwand im Mittelpunkt. Nun konnte eine erfreuliche Bilanz gezogen werden, 3.500 Euro kommen der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz e.V. zugute. Zahlreiche Zuschauer, Spieler und Helfer sorgten rund um das Spiel für einen geselligen Nachmittag. Doch der sportliche Wettstreit war letztlich nur die eine Seite der Veranstaltung. Viel wichtiger war allen Beteiligten die gemeinsame Idee, mit einem besonderen Tag anderen Menschen zu helfen. Die beiden Vorsitzenden Werner Fischer und Alfons Wurzer dankten allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. „Ein solches Benefizspiel funktioniert nur, wenn viele mit anpacken“, betonten sie und schlossen dabei Organisatoren, Helfer, Spieler, Besucher und Spender gleichermaßen ein. Als Vertreter der Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz war auch Herbert Putzer, Kopf der Vorstandschaft, vor Ort. Er bedankte sich herzlich für die große Spendenbereitschaft und gab im voll besetzten Vereinsheim einen Einblick in die Arbeit der Organisation. Diese reicht weit über finanzielle Unterstützung hinaus. Die Kinderkrebshilfe begleitet erkrankte Kinder und ihre Familien in einer besonders schwierigen Lebensphase persönlich, menschlich und finanziell. Dabei geht es auch darum, trotz der Sorgen immer wieder ein Stück Normalität, Freude und Hoffnung zu schenken. Gemeinsame Ausflüge, Feiern und besondere Erlebnisse können für betroffene Kinder und ihre Familien kleine Lichtblicke schaffen. So wurde das Benefizspiel zu weit mehr als einem Fußballnachmittag. 3.500 Euro sind das sichtbare Ergebnis, dahinter stehen Gemeinschaftssinn, Hilfsbereitschaft und viele Menschen, die etwas bewegen wollten. Beim anschließenden Beisammensein im Vereinsheim wurde nicht nur auf den gelungenen Tag zurückgeblickt. Es wurden bereits neue Ideen entwickelt und erste Planungen für weitere gemeinsame Aktionen angestoßen.
Alle teilnehmenden Stadträte mit BGM Stefan Frank, dem Sportleiter der ZSG Armin Strobel und Werner Fischer mit seiner Frau Monika. (Bild: Reinhold Brandl)

Stadtrat am Schießstand der ZSG 1893 Rosenberg

Eine starke Beteiligung des Sulzbach-Rosenberger Stadtrates freute die Zimmerstutzenschützen sehr. Hatten sie doch auch ein attraktives Programm vorbereitet. Nach einer deftigen Brotzeit ging es Gruppenweise an die Luft- gewehrstände. Es galt bei vier Disziplinen einen guten Schuß abzugeben. Werner Fischer, der auch das Schießen vorbereitete und durchführte, stiftete drei Pokale. Hier siegte Zweiter Bürgermeister Günter Koller, gefolgt von Dr. Stefan Morgenschweis und Dr. Thomas Steiner. Auf der Scheibe Meister war Bettina Moser die Beste. Ihr folgte 1. Bürgermeister Stefan Frank und zweiter Bürgermeister Günter Koller. Für diese Drei stellte die ZSG Sachpreise zur Verfügung. Auf die Scheibe Wanderpokal, der Pokal wurde vom ersten Bürgermeister gestiftet, hatte Jörg Bruckner die Nase vorne. Florian Kaufman wurde Zweiter, Dritter wurde Maximilian Klose. Die neue Stadtratscheibe, wurde gestiftet vom Bürgermeister, er war der letzte Sieger auf der alten Scheibe. Der Erste der sich hier mit einem Foto verewigen konnte war Maximilian Klose. Er hatte den besten Schuß abgegeben. Die Freude war natürlich groß. In den Schlußworten bedankte sich der Bürgermeister für die Durchführung und die Arbeiten die voraus gingen. 1.Schützenmeister Reinhold dankte allen 16 Teilnehmern herzlich und alle freuten sich schon auf das Schießen im Jahr 2027. Man saß noch länger zusammen bei angeregter Unterhaltung.
„Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht” - bildlich umgesetzt bei der „Nacht der offenen Kirche” in Nabburg (Bild: Raphael Haubelt)

Bei der „Nacht der offenen Kirche” symbolisierte die Pfarrei Nabburg „Gottes Wort” mit beeindruckenden Lichteffekten

„Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht.“ Unter diesem „Light-Motiv“ aus Psalm 119 hatte die Pfarrei St. Johannes Nabburg zur „Nach der offenen Kirche“ eingeladen, zu einem emotionalen Abend, der über den Raum der illuminierten Stadtpfarrkirche hinaus auch die Sinne erweiterte. Schon die überraschende Optik der Lichteffekte animierte zum ungezwungenen Erkunden neuer Blickwinkel mit ungewohnten Perspektiven und damit einhergehend dem symbolischen Finden eigener Lebenswege, erhellt und begleitet durch nachdenkliche Texte, dem melodischen Gesang der Gruppe Effata oder meditativem Orgelspiel. Ein abwechslungsreicher Ablaufplan gab den „Wanderern“ von einzelnen Impuls- zu anderen Aktiv-Stationen dabei nur die grobe Richtung vor, markierte aber auch besonders inspirierende „Licht-Quellen“ wie „Taizé-Momente“ oder konzentrierte den Lichtkegel auf die ausstrahlende Aura der Monstranz. Davon ausgehend und gestärkt durch das Verstehen und Nachsinnen über Gottes Botschaft, können „auch wir in so vielen Punkten und Momenten, wie es unsere Kirche heute Abend so vielfältig gezeigt hat“, appellierte Stadtpfarrer Hannes Lorenz abschließend, ein ganz besonderes „Licht für andere sein.“ Das Resümee der Besucher: „Nacht der offenen Kirche – mit so vielen nicht nur per Handyfotos festgehaltenen, sondern darüber hinaus auch geistig nachhaltig wirkenden Eindrücken - Gerne wieder!”
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