Landrat Richard Reisinger (v.l.), Hantke Joachim, Hafenbradl Josef, Henle Erich, Herr Pöll Steinmetz Schwandorf, Hammer Heiner, Bürgermeister Hans Ram, Krause Markus, Reiser Martin, Hammer Peter, Scharl Werner (Bild: Michael Rabenhofer)

Ehrungen für Kriegsgräbersammler des Ensdorfer Kriegervereins

Stolz zeigte sich Erster Vorsitzender Joachim Hantke, dass sich mit Bürgermeister Hans Ram und Landrat Richard Reisinger sowie einer Abordnung der Böllersparte der SG Edelweiß Wolfsbach sowie von der Firma Steinmetz Pröll Herr Pröll als Ehrengäste zur Jahreshauptversammlung des Krieger- und Reservistenvereins Ensdorf ins Gasthaus Dietz eingefunden hatten. Viele Dankesworte hatte Hantke auszusprechen, auch an den Obst- und Gartenbauverein Ensdorf, welcher sich um die Gestaltung des Ensdorfer Kriegerdenkmals kümmert. Die Kriegsgräbersammlung brachte mit einem vierstelligen Betrag ein tolles Ergebnis zur Weitergabe ein. Mit den anderen Ortsvereinen sind die Krieger und Reservisten freundschaftlich verbunden. So kam es auch, dass man etwa die Blaskapelle Ensdorf und die Wolfsbacher Böllerschützen im vergangenen Jahr unterstützte. Reservistensprecher Heiner Hammer berichtete über die Aktivitäten, etwa der Teilnahme an der Fronleichnamsprozession oder der Dreitagesfahrt in den Bayerischen Wald. Landrat Richard Reisinger lobte in seinen Grußworten die Solidarität mit dem Krieger- und Reservistenverein. In seiner Funktion als Vizepräsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Landesverband Bayern erklärte er, dass noch ca. 10.000 Einzelschicksale aufzuklären seien. Im Anschluss verteilte der Landrat zusammen mit Bürgermeister Hans Ram die Ehrenurkunden und Verdienstspangen an die Sammler des Vereins. Für 20 Jahre Kriegsgräbersammlung wurden Joachim Hantke, Markus Krause, Werner Scharl, Erich Henle, Heiner Hammer, Josef Hafenbradl, Martin Reiser, Peter Hammer und Wolfgang Reichert sowie Herbert Dietz geehrt. Seit 2005 wurden so 16.304 Euro an Sammelergebnis erreicht. Der Steinmetzmeisterbetrieb Pröll wurde mit der Ehrenurkunde für besondere Leistungen vom Volksbund für die Textänderungen am Kriegerdenkmal in Ensdorf ausgezeichnet. Nach der Versammlung hielt Ortsheimatpfleger Hans Weiß einen interessanten Vortrag zum Thema „Kriegerdenkmäler im Wandel der Zeit“.
Hantke Joachim (v.l.), Landrat Richard Reisinger, Dietz Herbert, Krause Markus, Henle Erich, Hammer Heiner, Hammer Peter, Scharl Werner, Reiser Martin, Hafenbradl Josef und Bürgermeister Hans Ram. (Bild: Michael Rabenhofer)

Krieger- und Reservistenverein Ensdorf wählt Vorstandschaft turnusmäßig

Der Krieger- und Reservistenverein Ensdorf hielt seine Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Vereinsgasthaus Dietz ab. Zur Versammlung durfte Erster Vorsitzender Joachim Hantke zudem Ersten Bürgermeister Hans Ram, Landrat Richard Reisinger und von den befreundeten Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach eine starke Abordnung begrüßen. Aktuell hat der rührige Verein 54 Mitglieder. Eine ehrenvolle Aufgabe ist es für die Vereinsmitglieder, den Volkstrauertag zu begehen und das mahnende Andenken wach zu halten. Der Verein unterstützt zudem andere gemeinnützige Organisationen in der Gemeinde, so etwa bei der Spendenübergabe mit gemeinsamer Feier am Barbaratag an die Böllerschützen der SG Edelweiß Wolfsbach. Die Tagesfahrt 2025 führte die Vereinsmitglieder nach Mödlareuth und den Kunst- und Handwerkermarkt in Bad Neualbenreuth. In seinem Jahresausblick 2026 wies Hantke auf die anstehenden Vereinstermine hin. So wird man am 10. April gemeinsam die Theateraufführung in Ensdorf besuchen, von 6. Bis 8. September wird es eine dreitägige Vereinsfahrt in die Pfalz geben. Eine Tagesfahrt zu einem Weihnachtsmarkt im Dezember ist noch in Planung. „Dazu kommen noch die traditionellen, obligatorischen Termine die sich jährlich wiederholen“, erklärte Hantke. Schatzmeister Werner Scharl konnte eine gesunde Finanzlage vermelden. Bürgermeister Hans Ram hob in seinen Grußworten hervor, dass nach wie vor das Gedenken an die Gefallenen der Kriege Aufrecht erhalten werden müsse. Er lobte das ehrenamtliche Engagement, was ein Multiplikator für die Allgemeinheit bzw. Gesellschaft ist. Die anschließende Neuwahl brachte folgende Ergebnisse hervor: Erster Vorsitzender ist nach wie vor Joachim Hantke, sein Stellvertreter Markus Krause. Die Kasse führt auch weiterhin Werner Scharl, Erich Henle ist für die Schriftführung verantwortlich. Der Reservistensprecher heißt Heiner Hammer, als Beisitzer agieren Josef Hafenbradl, Martin Reiser, Peter Hammer, Wolfgang Reichert, Herbert Dietz und Hans Weiß.
Riedens Bürgermeister Erwin Geitner (v.l.), die Geehrten Bernhard Ibler, Stephan Graf, Ensdorfs Dritter Bürgermeister Roland Müller und Vereinschef Sebastian Bösl (Bild: Michael Rabenhofer)

Imker ehren Mitglieder bei Hauptversammlung

Erster Vorsitzender Sebastian Bösl durfte neben den Mitgliedern des Imkervereins Unteres Vilstal auch Riedens Bürgermeister Erwin Geitner und Ensdorfs Dritten Bürgermeister Roland Müller im Landgasthof Zum Bärenwirt zur Jahreshauptversammlung begrüßen. In der Versammlung blickte Bösl auf ein Jahr mit sehr guter Honigernte bei den Mitgliedern zurück. Am Lehrbienenstand in Ensdorf, welcher durch Peter Schirm betreut wird, werden vier Bienenvölker bearbeitet. Zudem gesellten sich vier Neuimker zu den Mitgledern, alle Neuimker aus dem Jahr 2023 sind weiterhin im Verein und beim Imkern aktiv. Grandios verlief die Teilnahme des Imkervereins Unteres Vilstal beim Sommerferienprogramm der Gemeinden Ensdorf und Rieden. 16 Kinder durfte man vergangenen August für einen Tag in die Welt der Bienen mitnehmen. Eine selbstgebastelte Biene als Mitbringsel vom Ferienprogramm des Vereins sorgte für glückliche Kinderaugen. Die Leihgeräte des Vereins können laut Bösl bei Ansprechpartner Josef Reindl abgeholt werden. Den Blick auf das kommende Bienenjahr gerichtet informierte der Erste Vorsitzende über die anstehenden Vereinstermine. Am 6. März findet der erste Imkerstammtisch beim Bärenwirt mit einem Vortrag von Corinna Stoiber über Heilkräuter und die Wirkung auf Honig statt. Aktuell hat der Verein 98 Mitglieder. Die Bienenvölker der Mitglieder erhöhten sich binnen eines Jahres von 694 auf 718. Kassier Albert Stepper berichtete von einer positiven Kassenentwicklung. Bürgermeister Erwin Geitner lobte die rührige Arbeit der Mitglieder im Verein und zeigte sich hocherfreut, dass auch im Nachwuchsbereich des Imkervereins Unteres Vilstal so viel Begeisterung herrscht. Dem schloss sich Ensdorfs Dritter Bürgermeister Roland Müller an. Das der Verein gemeindeübergreifend hervorragendes Ehrenamt leistet, sei für Ensdorf und Rieden ein absoluter Gewinn, so Müller. Für 15 jährige Mitgliedschaft wurde Anton Ströhl, für 25 Jahre Treue zum Verein Bernhard Ibler und Stephan Graf geehrt.
Die Gemeinde Ebermannsdorf ist eine kinderfreundliche Gemeinde. Bürgermeister Erich Meidinger (re) überreichte zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Johann Vornlocher und Herbert Jäger (v.li) Willkommensgeschenke und je 100 Euro Begrüßungsgeld. (Bild: Paul Böhm)

Ebermannsdorf ist eine kinderfreundliche Gemeinde - je 100 Euro Begrüßungsgeld für 21 Kinder

„Es ist immer etwas Besonderes, so viele strahlende Eltern und glückliche Kleinkinder im Rathaus zu sehen”, sagte Bürgermeister Erich Meidinger bei der Übergabe des Begrüßungsgeldes. Wir wünschen allen Familien von Herzen Gesundheit, Glück und viele wunderschöne Momente nicht nur in dieser Gemeinschaft. 100 Euro als Willkommens-Geschenk der Gemeinde Ebermannsdorf und einem Geschenk der örtlichen Raiffeisenbank überreichte Bürgermeister Erich Meidinger zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Johann Vornlocher und Herbert Jäger zusammen mit der Jugendbeauftragten Julia Eckl und der Kindergartenleiterin Kindergarten-Leiterin Marina Hildebrand an die Eltern von insgesamt 21 Neugeborenen aus dem letzten Jahr im Ebermannsdorfer Rathaus. Wie Meidinger sagte, wolle die Gemeinde damit ein Zeichen setzen, dass Eltern mit ihren Kindern in Ebermannsdorf immer willkommen sind. Kindergartenleiterin Marina Hildebrand freute sich, dass mit dem Kindergarten-Neubau in der Neuen Mitte das Betreuungsangebot wesentlich erweitert worden ist. In vier Betreuungsgruppen stehen in Ebermannsdorf 136 Plätze zur Verfügung. 100 davon sind im Kindergarten und 36 in der Kinder-Krippe U3. Wie Bürgermeister Erich Meidinger anmerkte, ist das Betreuungsangebot in den beiden Ebermannsdorfer Kindergärten und der Kinderkrippe sehr gut. Mit Vornamen heißen die jüngsten Ebermannsdorfer Leano, Emma, Luise, Thea, Jannik, Samira, Mila, Haroun, Marleen, Leon, Lena, Marie, Jonas, Theresa, Lore Ludwig, Liam, Leonie, Lena und Mats. Wie Bürgermeister Erich Meidinger anmerkte, hat die Gemeinde in den vergangenen Jahren viel Geld für den Neubau des Kindergartens ausgegeben. Die Übergabe des Begrüßungsgeldes sei nicht nur für die Eltern mit ihren Kindern eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen, sondern auch die Gemeinschaft von Kindergarten und Grundschule kennenzulernen.
Die Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden präsentierte sich beim Kehraus mit Prinzenbegräbnis am Faschingsdienstag das letzte Mal für diese Saison dem Publikum. (Bild: Daniel Kellner)

Emotionales Prinzenbegräbnis bei Riedener Narrhalla

Es wurde hochemotional in Riedens Faschingsverein und so manche Tränen waren zu sehen. Beim Kehraus mit dem Prinzenbegräbnis der Narrhalla Rot-Weiß-Gold Rieden in der Riedener Mehrzweckhalle ließ man am Faschingsdienstag die fünfte Jahreszeit im Vilstal noch einmal hochleben. Zusammen mit den Prinzenpaaren und Ela Bierler vom Präsidium des Landesverbandes der Ostbayerischen Faschingsgesellschaften durfte Präsident Josef Hollweck zahlreiche Leistungsabzeichen überreichen. „Das Gardeleistungsabzeichen ist ein Symbol für Engagement, Disziplin, Kameradschaft, Ausdauer und für Fleiß“, so der Präsident. Das Bronzene Gardeleistungsabzeichen 2026 erhielt Laura Patzelt, das Silberne wurde Mayla Brockhoff, Franzi Fehlner, Alina Götz, Leonie Salbeck und Heidi Vogel überreicht. Mit dem Goldenen Leistungsabzeichen würdigte der Verein Marie Richthammer. Mit dem Goldenen Leistungsabzeichen mit Stein wurden Laura Friedl, Luisa Graf, Sophie Grunewald, Elena Haas, Eva Hofrichter, Hannah Kellner, Janin Leithold, Hanna und Milena Richthammer, Sarah Schneider und Alina Spies ausgezeichnet. Ein dreifach kräftiges Rieden Oho! Ertönte wiederholt durch die Halle. Hollweck dankte herzlichst dem Präsidium, den Elferdamen und Elferräten, den Gardistinnen und Trainerinnen sowie den Helfern im Hintergrund für die großartige und gemeinsam gestaltete Faschingssaison. An die Tänzerinnen richtete Hollweck einen besonderen Dank: „Liebe Gardemädchen, liebe Tänzerinnen unserer Kindergarde, Jugendgarde und Prinzengarde, Ihr seid das Herz unseres Vereins, und jede einzelne von euch trägt dazu bei, dass unsere Garden so strahlen, wie sie es tun“. Noch einmal präsentierten die Garden ihre Tänze. Der Fasching 2025/2026 stand bei der Narrhalla unter dem Motto „Die Karten werden neu gemischt“. Der letzte elegante Walzer der Prinzenpaare Timo I. und Elena I. sowie von Max I. und Leonie I. rührte das ganze Publikum zutiefst. Das Ableben der beiden Prinzen betrauerten die Prinzessinnen tränenreich.
Die neue Vorstandschaft und Abteilungsleiter mit (vorne v.r.) Schriftführer Herbert Zwick, 2. Vorsitzenden Stefan Singer, Vorsitzenden Daniel Bäumler und Hauptkassiererin Madeleine Brenner mit Stellvertreterin Carina Kaiser.  (Bild: Kathrin Zinkl )

TSV Eslarn stellt mit neuer Vorstandschaft die Weichen für die Zukunft

Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Eslarn standen vor allem Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die einzelnen Abteilungen sind laut Vereinsführung sportlich auf einem guten Weg und blicken optimistisch in die Zukunft. Im Herrenbereich sind zwei Teams und im Jugendbereich sieben Mannschaften im Spielbetrieb. Rund 90 Kinder und Jugendliche trainieren regelmäßig auf dem Vereinsgelände. Dazu kommt noch die Turnabteilung, die Tanzgruppe und BodyShake. Mit einem Rückblick aufs Vereinsgeschehen erinnerte Vorsitzender Thomas Meckl an die vielen Unternehmungen. Hauptkassiererin Madeleine Brenner erläuterte die Ein- und Ausgaben. Ein Dank ging an die Mitglieder, Spender und Vereinsführung. Eine tadellose Kassenführung bescheinigte Kassenprüferin Gabi Lindner und von 10 Sitzungen berichtete Schriftführer Andreas Miketta. „Der Verein hat aktuell 768 Mitglieder, dies ist gleichsam der Höchststand in der Vereinshistorie und betreut 210 Kinder und Jugendliche.“ Ein Höhepunkt waren Neuwahlen einer neuen Vorstandschaft und Abteilungsleiter durch Wahlleiter Georg Zierer. Zum ersten Vorsitzenden wurde neu Daniel Bäumler gewählt. Unterstützt wird er von Stellvertreter Stefan Singer, Hauptkassiererin Madeleine Brenner und ihrer Stellvertreterin Carina Kaiser. Vom Stellvertreter zum 1. Schriftführer wurde Herbert Zwick und neu zum stellvertretenden Schriftführer Peter Brenner bestimmt. Das Amt eines Beisitzer übernahmen Stefanie Kaiser-Lehner, Manfred Feselmeier, Florian Bauer, Johannes Meckl, Marco Warta, Matthias Kaiser und Albert Zinkl. Die Kassenprüfung bleibt weiterhin in den bewährten Händen von Gabriele Lang und Petra Salomon. Auch in den Abteilungen ergaben sich personelle Veränderungen. Die Turnabteilung wird künftig von Regina Schmid und Nicole Voit geleitet. Im Jugendfußball übernehmen mit Benjamin Heider, Julian Salomon und Kathrin Zinkl gleich drei neue Abteilungsleiter die Verantwortung. Für die Fußballabteilung übernahmen Tim Singer und Christian Windirsch die Leitung. Der neue Vorsitzende Daniel Bäumler dankte allen für die Übernahme der Ehrenämter. Ein wichtiger Punkt der Versammlung war die einstimmig beschlossene moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge um sechs Euro ab dem Jahr 2027. Die Vorstandschaft erläuterte aufgrund der stetig steigenden Kosten für den Verein die unumgängliche Entscheidung. „Insbesondere Ausgaben für den Unterhalt und die Modernisierung der Sportanlagen, steigende Energie- und Betriebskosten, Anschaffungen für den Trainings- und Spielbetrieb sowie allgemeine laufende Vereinskosten stellen den TSV zunehmend vor finanzielle Herausforderungen.“ Zum Abschluss bedankte sich mit einem optimistischen Blick in die Zukunft der neue Vorsitzende Daniel Bäumler bei allen Mitgliedern, Trainern, Helfern und Unterstützern für ihren Einsatz. Ein weiterer Dank ging an den Ehrenvorsitzenden Franz Singer, der die Koordination von Trauerfällen und die Vertretung des Vereins bei Beerdigungen übernimmt.
Zusammen mit Präses Pfarrer Hannes Lorenz (rechts hinten) überreichte Vorsitzender Walter Elberskirch (3. von links) in dankbarer Anerkennung die Ehrenurkunden des Landesverbandes Bayern an langjährige Mitglieder des Männervereins „St. Josef“ Nabburg. (Bild: Sepp Ferstl)

Zahlreiche Ehrungen beim Kath. Männerverein „St. Josef „ Nabburg - neues Programm steht

Der erste Kreuzweg am Anfang der Fastenzeit in der Pfarrkirche bildete den Auftakt zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Katholischen Männerverein St. Josef Nabburg im Jugendwerk. Nach der Genehmigung der Tagesordnung eröffnete Vorsitzender Walter Elberskirch die mit dem „Lieblingsgebet“ von Pater Rupert Mayer. In seiner Rückschau auf 2025, unterlegt mit Bildern, freute er sich, dass die vielfältigen und ansprechenden Veranstaltungen im Jubiläumsjahr von vielen Teilnehmern und von der Gesamtbevölkerung angenommen wurden. Die Angebote stießen stets auf ein sehr positives Echo und trugen mit dazu bei, den Verein nach außen gut zu präsentieren. Der Mitgliederstand konnte trotz schmerzlicher Verluste durch Todesfälle gut ausgeglichen werden durch 20 Neuzugänge. Aktuell zählt der Verein 234 Mitglieder. Präses Pfarrer Hannes Lorenz zollte den Männern in seinem Grußwort Lob und Anerkennung für die mutige Entscheidung das 125jährig Gründungsfest gebührend zu feiern. „Es war sehr es viel los und es ist alles guat ganga!“ Er ermutigte alle, jetzt die neu entdeckten vorhandenen Talente nicht zu vergraben, sondern sie weiter zu nutzen und zu versuchen sie zu verdoppeln. Der Geistliche dankte den Männern für das Vorbild im Glauben und das vorbildliche Mitmachen bei allen kirchlichen Festen im Jahreskreis. Anerkennende Worte fand auch 2. Bürgermeisterin Irene Ehemann. Ihr Grußwort stellte sie auf das Engagement im Ehrenamt ab und dankte für das wertvolle Mitgestalten des kulturellen Lebens in der Stadt Nabburg. Das neue Halbjahresprogramm ist in Druck. Es umfasst wiederum die unterschiedlichsten Veranstaltungen und Ereignisse zu denen auch Freunde und Bekannte eingeladen und darüber hinaus Frauen gleichermaßen willkommen sind. Vorab: der traditionelle Männereinkehrtag wird dieses Jahr am Sonntag, 8. März vormittags stattfinden. Ein interessanter Abend verspricht der 14. April zu sein mit einem Vortrag von Alexander Dewes: „Melodien, die Geschichte schrieben“. Für das zweite Halbjahr sollen erstmals und gezielt Veranstaltungen für die „junge Generation“ angeboten werden. Dazu hofft die Vorstandschaft auf Vorschläge aus den Reihen der „Newcomer“. Beim Tagesordnungspunkt Ehrungen würdigte Vorsitzender Elberskirch die langjährige Treue zahlreicher Männer. Zusammen mit Präses Pfarrer Hannes Lorenz überreichte er in dankbarer Anerkennung Urkunden des Landesverbandes: für 25 Jahre Mitgliedschaft an Ram Sebastian, Ringlstetter Armin, Heller Jakob, Götz Markus, Radlböck Wilhelm und für vier Jahrzehnte an Dotzler Franz, Gietl Hans, Götz Albert, Kleber Johann, Reitinger Herbert, Schärtl Armin, Reisner Karl-Ludwig, Dobler Johann, Stöckl Willibald, Scharf Josef, Hösl Karl, Irlbacher Richard, Kirchhofer Georg und Schopper Anton. Bereits 60 Jahre unterstützen den Verein Matthias Irlbacher und Johann Scheibinger.
Monika Krieger (Mitte hinten), die angehenden Kommunionkinder und die Band 1-Way (rechts) gestalteten einen bunten Faschingsgottesdienst in der Pfarrkirche Schlicht (Bild: Christian Trummer)

Vor Gott muss sich niemand verkleiden

Schlicht. Über ein volles Gotteshaus in Schlicht freute sich Pfarrvikar Jimmy Joseph am Faschingssonntag vor allem auch deshalb, weil er viele maskierte Kinder begrüßen konnte. Mit großem Hallo wurde auch Monika Krieger in der Kirche begrüßt, als sie als Elefant verkleidet ans Mikrophon trat und anstelle der Predigt, die Geschichte vom Elefanten Elmar erzählte, der im Gegensatz zu seinen Artgenossen eine bunt karierte Haut hatte. Deshalb hatte er auch viele spöttische Blicke und dumme Bemerkungen seiner Herde und auch anderer Tiere zu ertragen. Als er aber mit Hilfe von Beerensaft seine Haut auch in ein Grau verwandelte, fiel er zwar nicht mehr auf, wurde aber auch nicht mehr erkannt unter den vielen anderen Tieren. Nachdem ein Regenguss die Farbe wieder abwusch, waren alle und auch er selbst wieder froh, als Elmar wiedererkannt zu werden. Kinder aus der Kommunionvorbereitungsgruppe machten die Erzählung mit Plakaten und gemalten Elefanten für alle Kirchensucher sehr anschaulich. Pater Jimmy ging in einer kurzen Ansprache auch auf die Geschichte ein und verdeutlichte, dass bei Gott jeder so sein darf und angenommen wird, wie er eben ist, und dass Gott möchte, dass auch die Menschen diese Einstellung zeigen. Die Kinder trugen auch die Kyrie-Rufe und die Fürbitten vor, versammelten sich alle zum Vater unser um den Altar und zogen zum Schluss unter dem Beifall der übrigen Kirchenbesucher in einer lustigen Polonäse durch die Kirche. Musikalisch wurde der Gottesdienst, der von Monika Krieger vorbereitet worden war, durch die Gruppe „1-Way“ aus Kümmersbruck mit neuen geistlichen Liedern in hervorragender Weise gestaltet, was auch mit sehr viel Applaus bedacht wurde.
Vortrag Samstag Abend. Karl Prösl in mitten der Zuhörer (blaue Jacke unter der rechten Lampe) (Bild: Walter Fischer)

Karl Prösl referiert über Tradition und Gemeinschaft

Unter dem Motto „Kohlberg – Feiern, Feste und Vereine. Geselliges Leben im 20. Jahrhundert“, berichtete Bürgermeister a. D. Karl Prösl im Landgasthaus Janner über die Entstehung der Vereine, die Persönlichkeiten, welche sie gründeten und entscheidend prägten. Viele der heute bestehenden Vereine haben eine lange Tradition. Beginnend mit der Freiwilligen Feuerwehren und der Krieger- und Reservistenkameradschaft Kohlberg. Nicht alle der in Summe über 50 Vereine überdauerten bis heute. So gab es beispielsweise in der Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg drei Radfahr- und verschiedene Burschenvereine. So manch kuriose Begebenheit sorgte für Lacher unter den Zuhörenden. So rückte eine der beiden Ortsfeuerwehren vor vielen Jahrzehnten zu einem Brand nach Neumaierhof ohne Löschmaschine aus, weil der Kommandant den Schlüssel zum Feuerwehrhaus in der Tasche hatte und bei seiner künftigen Braut übernachtete. Der Brand konnte trotzdem gelöscht werden. Durch seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Marktgemeinde als Marktrat und Bürgermeister, Vereinsvorstand des SV-Kohlberg-Röthenbach sowie durch seine Tätigkeit als Berichterstatter für „Den Neuen Tag“, hat Prösl nicht nur ein umfangreiches Wissen, über die Geschehnisse und der, für einen Ort wie Kohlberg so wichtigen Vereine, sondern auch eine große Fotosammlung welche begleitend zum kurzweiligen Vortrag besichtigt werden konnte. Sowohl am Vortragsabend als auch am darauffolgenden Sonntagnachmittag kamen viele Besucher, um sich die Bilder mit großem Interesse anzusehen. So manch alte Geschichte wurde wieder in Erinnerung gebracht und man rätselte gemeinsam, wer denn die einzelnen Personen auf den historischen Fotos sind. Reinhard Ponitz hat dazu über einen Beamer Bilder der Unparteiischen und Freien Wähler seit Gründung der politischen Gemeinschaft gezeigt. Die beiden ehemaligen Vorsitzenden Prösl und Ponitz ermöglichten den aktuellen Kandidatinnen und Kandidaten der UPW /FW Kohlberg sich in der Vortragspause einem größeren Publikum vorzustellen. Alle sich Bewerbenden bewiesen, dass sie ihr berufliches Fachwissen und ihr Engagement bereits in verschiedenen Organisationen der Marktgemeinde und den Vereinen einsetzen und warben dafür die Ideen und die Tatkraft auch im Marktrat zum Wohle des Ortes einbringen zu dürfen. Der Vorsitzende Walter Fischer bedankte sich für den wertvollen Einsatz seiner beiden Vorgänger sehr herzlich. Das Publikum spendete Karl Prösl den verdienten Applaus.
von links: Max Weindler, Sebastian Hergesell, Gregor Mardanow, Daniel Spickenreither, Markus Klier, Martin Birner, Sebastian Winderl, Christoph Steffens, Thomas Habel, Magdalena Stangl, Verena Binder (vorne), Andreas Dirnberger (dahinter), Rosa Schafbauer (Bild: Monika Steffens)

Christoph Steffens weiterhin Vorsitzender des FC Neunburg

Reibungslos lief die Wahl der neuen Vorstandschaft des FC Hauptvereines in Neunburg vorm Wald ab. Christoph Steffens, 1. Vorsitzender, betonte in seinem Rückblick die wertvolle Arbeit der Abteilungen und dankte seiner bisherigen Vorstandschaft für die allzeit gute, faire und konstruktive Zusammenarbeit. Er zog ein kurzes Resümee über die Geschichte des FC Neunburg, die Gründung und das heuer stattfindende Jubiläum. Vom 26.–28.06.26 feiert der FC Neunburg ein großes Fest auf dem Sportgelände, mit einer Stadtmeisterschaft, Jugendturnieren, guten Bands und dem ein oder anderen Überraschungshighlight. Ein Tagesordnungspunkt beinhaltete die Sanierung des FC Sportheimes an der Scherrstraße, besser als „Haisl“ bekannt, welches nun in neuem Glanz erstrahlt. Wenige Arbeiten sind noch notwendig, die Außenfassade muss noch saniert werden, damit es rechtzeitig zum 100-jährigen Jubiläum im Juni alle Gäste empfangen kann. Sein ausdrücklicher Dank galt allen fleißigen Helfern, den Firmen und der Stadt, ohne die dieses große Projekt nicht möglich gewesen wäre. Markus Klier, 3. Vorsitzender und Schatzmeister, hatte alle Zahlen übersichtlich zusammengefasst und gab auch einen Einblick in den aktuellen Kassenstand. Für seine langjährige Tätigkeit in der Vorstandschaft erhielt Max Weindler ein kleines Präsent. Steffens bedankte sich für die vielen Jahre ehrenamtlichen Engagements. Martin Birner, 1. Bürgermeister der Stadt Neunburg, lobte das neue FC Heim und natürlich die vielen fleißigen Helfer, die dies zustande gebracht haben. Mit viel Eigenleistung, unzähligen Feierabendstunden und einem gemeinschaftlichen Zusammenhalt haben die Fußballer es geschafft aus dem maroden Sportheim ein neues, modernes Haisl zu errichten. Dies bringt alle Abteilungen zusammen, denn jeder kann es nutzen, Veranstaltungen und Sitzungen dort abhalten oder einfach nur zum gemütlichen Zusammensein oder beim Stammtisch vorbeikommen.
Die Vorstandschaft von li: Florian Gietl, Marcus Hauffe (3. Vorstand) Christian Senft, Johannes Höning (1. Kassier) Andreas Bösl (1. Vorstand) Simon Lugert, Heike Angerer (2. Kassier) Fernando Soares (2. Vorstand) Inge Birner, Claudia Dietl (1. Schriftführer) Martin Bodenmeier, Hilde Groß (2. Schriftführer), Bernhard Werner, 1. Bürgermeister Reinhard Sollfrank, Peter Melchner, nicht im Bild: Christian Drews, Alfred Neumann und Sven Winkler (Bild: Andreas Bösl)

Zeiglhaus Parkstein e.V. ist in der Mitte der Gesellschaft in der Marktgemeinde Parkstein und Umgebung angekommen.

Die Mitglieder des Vereins trafen sich am Sonntag den 22.02.2026 zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im vereinseigenen Zeiglhaus. Der im Jahr 2020 gegründete Verein kann eine sehr erfolgreiche Bilanz vorweisen. Sowohl der Vorstand, als auch die Bereichsleiter Gastro, Brauwesen, Hausmeisterteam, Administration, Brauchtum / Kultur, Finanzen und Zentralbereich konnten beindruckend über das abgelaufene Vereinsjahr mit Bildern und Worten berichten. In den Beiträgen wurde das immense Gemeinschaftsgefühl, die sehr imposante Eigenleistung in allen Teilbereichen und der vorhandene Teamspirit betont und gelobt. Der Verein sieht sich nun gut gerüstet, zusammen mit der Marktgemeinde Parkstein und dem Amt für ländliche Entwicklung den nächsten Bauabschnitt anzugehen. In den nächsten 2 Jahren soll die Außenfassade saniert werden und der in den 70er Jahren abgebrannte Stodl wieder neu aufgebaut werden. Sehr stolz sind die Mitglieder, dass seit August 2025, nach 123 Jahren, wieder Perkstoiner Bier in der Marktgemeinde gebraut wird, das mittlerweile überregional als eines der besten Biere gelobt wird. Das Zeigl kommt an den sehr gut besuchten Donnerstagen in den vereinseigenen Stuben zum Ausschank. Am 23.05.2026 soll das neue Brauhaus mit einer Festveranstaltung im Beisein der Hallertauer Hopfenkönigin eingeweiht werden. Der 1. Bürgermeister Reinhard Sollfrank würdigte im Grußwort die Bedeutung des Zeiglhauses für die Marktgemeinde Parkstein und sprach von einem Leuchtturmprojekt. Der Wahlausschuss konnte die Neuwahlen in kurzer Zeit durchführen und alle Positionen wurden einvernehmlich durch die Mitglieder bestätigt. Der Verein geht mit einem exzellenten Vorstandsteam die Herausforderungen der nächsten 3 Jahre an und zählt weiterhin auf die Unterstützung der aktiven und passiven Mitglieder sowie unserer zahlreichen Gäste.
Auf dem Bild v.l. 2. Vorsitzender Peter Bauernfeind, in der Mitte Ehrenschützenmeister Max Bindl und 1. Vorsitzender Martin Dietz.  (Bild: Sarah Weiß)

In der Jahreshauptversammlung wird Max Bindl zum Ehrenschützenmeister ernannt

Bereits seit 1971 gehört Max Bindl den Concordia Schützen als Mitglied an und ist seitdem dem Schützenverein treu verbunden und noch heute aktiver Sportschütze. Nicht nur aktiv auch ehrenamtlich engagierte er sich für das Schießwesen. In der Zeit ab 1981 im Vereinsausschuss und zudem als Kassenprüfer, bevor er anschließend von 1996 bis 2002 den Posten des zweiten Schützenmeisters übernahm. Im Anschluss daran, ab 2002 bis 2021 wählte man ihm zum ersten Schützenmeister und Sportleiter hier war er für das Schießwesen im Verein verantwortlich. Nachdem er diesen Posten in jüngere Hände übergab, engagiert er sich seitdem wieder im Vereinsausschuss und ist nunmehr über 35 Jahre ins Geschehen im Schützenverein eingebunden. Zudem betreut er sehr sorgfältig seit fast vierzig Jahren die Vereinschronik. Für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Schützengesellschaft Concordia und dem vorbildlichen Einsatz um das Schützenwesen in Konnersreuth, wurde Max Bindl auf einstimmigen Beschluss der Jahreshauptversammlung zum Ehrenschützenmeister ernannt. Wie Vorsitzender Martin Dietz in seiner Laudatio verlauten ließ, gebührt ihm großer Dank und Anerkennung für diese Leistungen und er hat diese Auszeichnung mehr als Verdient. Unter großen Beifall nahm Max Bindl die Auszeichnung entgegen. Er dankte den Mitgliedern für diese große Ehre und entgegengebrachte Würdigung. In diesem Zusammenhang sprach er aus, dass er weiterhin den Schützenverein in Konnersreuth mit Rat und Tat unterstützen werde, damit Tradition verbunden mit Brauchtum auch in Zukunft bestehen bleibe für nachfolgende Generationen.
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