Jutta Wiesner begrüßt die Gäste (Bild: Alfred Schuster)

Einmal im Gras sitzen

Einmal im Gras sitzen, nichts tun und nur genießen. Mit diesen Worten aus einer Geschichte von Elke Bräunling eröffnete Jutta Wiesner das Café miteinander im SOS-Kinderdorf Oberpfalz und begrüßte die zahlreichen Gäste. Pfarrerin Friederike Steiner lud dann alle zur Stärkung zu Kaffee und Kuchen ein, bevor das Gedächtnistraining begann. Es gab viel Gesprächsstoff und eine gewisse Spannung war deutlich zu spüren. So dann übernahm Frau Steiner die Moderation und erwies sich als versierte Kennerin. In einer Geschichte verpackte sie verschiedene Sprichwörter und die Besucher mussten die angefangenen Sätze vervollständigen. Endlich ist es Mai und der April ist vorbei. Denn der April macht,…oder es regnet, wie…Es folgte ein Märchenquiz. „Ein chirurgischer Eingriff rettet die Familie“ oder „Ein Halbstarker verschleudert sein Vermögen“, waren Beispiele von insgesamt 15. In Vierergruppen wurden die Aufgaben gelöst. Die Stimmung war heiter und ausgelassen. Bei weiteren Quizfragen – „Wo befindet sich die spanische Treppe“ oder beim Teekesselchen waren die Gemüter erhitzt und so manches war ja auch nicht ganz einfach. Alle waren konzentriert und interessiert dabei. Zu einzelnen Fragen ließ die Pfarrerin wiederholt Erinnerungen und Anekdoten aus ihrer Kindheit und Jugendzeit einfließen, was zu Erheiterung beitrug. Brigitte Strößner beendete mit einem Segen den kurzweiligen Nachmittag und lud zu BINGO am 2. Juni 2026 herzlich ein.
Das Kirchengremium um Pfarrer Udo Klösel dankte für das ehrenamtliche Wirken in der Pfarrei. (Bild: Karl Ziegler)

Pfarrfamiliennachmittag in Eslarn mit Rückblick und Ehrungen

Im Pfarrheim „St. Marien“ in Eslarn fand ein öffentlicher, familiärer Pfarrfamiliennachmittag statt. Der unterhaltsame und zugleich informative Nachmittag wurde musikalisch von einem Teil des Kirchenchors, der Schola, mit dem alpenländischen Lied „Da Tag“ eröffnet. Pfarrer Udo Klösel begrüßte die Anwesenden herzlich und dankte für das solidarische Miteinander. Unter den Gästen befanden sich Pfarrvikar Dr. Basil Ngwega, Bürgermeister Thomas Kleber, Gemeindereferent Benedikt Eckert sowie die Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl. Pfarrer Klösel betonte den Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit mit allen Gremien und der Gemeinde und dankte für das bereits gezeigte Engagement. Für einen weiteren musikalischen Höhepunkt sorgte ein Duett mit Martina Brenner am Klavier und Magdalena Eckert an der Klarinette. In ihrem Rückblick erinnerte Pfarrgemeinderatssprecherin Agnes Härtl an die letzte Pfarrversammlung im Oktober 2023 und die seither eingetretenen Veränderungen. Besonders hervorgehoben wurden die Verabschiedung von Pfarrer Erwin Bauer nach 22 Jahren sowie die Einführung von Pfarrer Udo Klösel im September 2025 in der neu gegründeten Pfarreiengemeinschaft. Erfreulich sei zudem die Verlängerung des Wirkens von Pfarrvikar Basil sowie die zusätzliche Unterstützung durch Gemeindereferent Benedikt Eckert und Diakon Herbert Sturm. „Dadurch sei es möglich, regelmäßig Gottesdienste auch in Eslarn anzubieten.“ Ein besonderer Dank galt allen ehrenamtlich engagierten kirchlichen Gremien wie Frauenbund, der Kolpingsfamilie, dem Kirchenchor, den liturgischen Diensten sowie den Helferinnen und Helfern im Hintergrund wie Hausmeister, Reinigungskräften und Blumenschmuck-Team. „Ohne dieses Engagement wäre ein lebendiges Pfarreileben nicht möglich – ein herzliches Vergelt’s Gott dafür“, so Härtl. Im Anschluss berichtete Kirchenrechnungsprüfer Karl Schmid aus der Kirchenverwaltung. In sieben Sitzungen seien insgesamt 75 Punkte behandelt worden. Die katholische Kirche finanziere sich hauptsächlich aus der Kirchensteuer, ergänzt durch Vermögenserträge, Staatsleistungen, Spenden und Kollekten. Schmid erläuterte zudem die Einnahmen im Detail: zweckgebundene Spenden in Höhe von 3.875,20 Euro, Kollekten und Opfergelder von 15.108 Euro, Messstipendien von 2.700 Euro sowie Erlöse aus dem Pfarrfest (2.860 Euro) und dem Pfarrfasching (1.100 Euro).
Klare Regeln für den digitalen Schulalltag. (Bild: Sabine Graser)

Klare Regeln für den digitalen Schulalltag an der Mittelschule Erbendorf

Digitale Medien sind fester Bestandteil modernen Unterrichts an der Mittelschule Erbendorf. Um einen verantwortungsvollen und lernförderlichen Umgang mit iPads im Schulalltag zu sichern, hat die Klasse 8M ein praxisnahes Projekt umgesetzt: die Entwicklung eines anschaulichen Regelplakats zur iPad-Nutzung. Ausgangspunkt war der Deutschunterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler gemeinsam zehn zentrale Regeln erarbeiteten. In einem demokratisch gestalteten Prozess wurde diskutiert, abgewogen und formuliert: Welche Vereinbarungen braucht es für ein respektvolles Miteinander im digitalen Raum? Welche Regeln unterstützen konzentriertes Arbeiten? Die Jugendlichen brachten eigene Erfahrungen ein, hörten einander zu und trafen gemeinsam Entscheidungen – ein Beispiel gelebter Demokratie im Klassenzimmer. Im Anschluss setzten die Schülerinnen und Schüler ihre Inhalte kreativ um. In Kleingruppen entstanden mit dem Design-Tool Canva unterschiedliche Plakatentwürfe. Dabei kamen auch KI-gestützte Anwendungen sowie frei verfügbare Bildmaterialien zum Einsatz. Die bewusste Auswahl und Nutzung digitaler Werkzeuge förderte nicht nur gestalterische Kompetenzen, sondern auch einen reflektierten Umgang mit Medieninhalten und Urheberrechten. Die fertigen Entwürfe wurden anschließend gemeinsam gesichtet und bewertet. In einem transparenten Auswahlverfahren entschied sich die Klasse für ein Siegerplakat, das nun im Schulhaus ausgehängt wird und professionell als Poster gedruckt allen als Orientierung dient. Besonders hervorzuheben ist das Engagement einzelner Schülerinnen und Schüler, die das Regelplakat in weiteren Klassen präsentierten. Sie erklärten die Inhalte verständlich und verdeutlichten, warum klare Regeln für ein positives Lernklima und einen respektvollen digitalen Umgang unerlässlich sind. Das Projekt steht exemplarisch für die Umsetzung zentraler Bildungsziele der bayerischen Mittelschule: Im Bereich der Medienerziehung erwerben Schülerinnen und Schüler Kompetenzen im kritischen, reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Gleichzeitig werden im Sinne der Demokratiebildung Kommunikationsfähigkeit, Partizipation und das Aushandeln gemeinsamer Regeln gefördert. Die Klasse 8M zeigt damit eindrucksvoll, wie schulisches Lernen lebensnah gestaltet werden kann – und wie Jugendliche aktiv Verantwortung für ihre Lernumgebung übernehmen.
Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden folgende Mitglieder geehrt: Karl-Heinz Baumann ist 15 Jahre im Verein und Markus Grimm sowie Dominik Mulayire haben zehn Jahre voll. Von links: Reiner Gruber, Markus Grimm, Dominik Mulayire, Karl-Heinz Baumann, Michael Meister. (Bild: Michael Meier)

FC Bayern Fanclub knackt die 200er-Marke

Harmonie, beeindruckende Zahlen und eine große Portion Vorfreude prägten die diesjährige Jahreshauptversammlung des FC Bayern Fanclubs 1982 Pechbrunn in der Gaststätte „Hammerner Dorfkneipe“. Während der Verein sportlich mit seinem Herzensverein in München mitfiebert, stehen lokal alle Zeichen auf Feierlichkeit: Das 45-jährige Bestehen im Jahr 2027 wirft bereits jetzt seine Schatten voraus. Der erste Vorsitzende Reiner Gruber konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die anschließenden Neuwahlen bestätigten den eingeschlagenen Kurs: Die gesamte Vorstandschaft wurde in ihren Ämtern wiedergewählt. Reiner Gruber bleibt 1. Vorsitzender, unterstützt von Michael Meister als seinem Stellvertreter. Die Kasse führen weiterhin Markus Grimm und Michael Schrott, während Tanja Meister und Torsten Ruda als Schriftführer fungieren. Als Beisitzer komplettieren Bettina Gruber, Gino Ruda und Andreas Kuhbandner das Team. Ergänzend dazu berichtete der Kassier von einer stabilen finanziellen Lage, woraufhin die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig erfolgte. Für ihre langjährige Treue zum Verein wurden folgende Mitglieder geehrt: Karl-Heinz Baumann ist 15 Jahre im Verein und Markus Grimm sowie Dominik Mulayire haben zehn Jahre voll. Besonders stolz zeigte sich die Vereinsführung über die aktuelle Mitgliederentwicklung. Der Fanclub ist lebendiger denn je: Nun konnte auch die „magische“ Grenze von 200 Mitgliedern überschritten werden. Stand die Mitgliederzahl im Jahr 2025 noch bei 192 Personen, so zählt der Verein aktuell bereits 205 treue Anhänger – ein deutliches Zeichen für die Attraktivität und den starken Zusammenhalt innerhalb der Pechbrunner Fangemeinschaft. Ein zentraler Punkt der Versammlung war auch die Planung für das 45-jährige Vereinsjubiläum, das am 19. Juni 2027 gefeiert werden soll. Um die Chancen auf den Besuch eines offiziellen Vertreters oder Spielers des FC Bayern München zu erhöhen, prüft der Verein derzeit, die traditionelle Weihnachtsfeier zugunsten einer Jahresabschlussfeier in den Januar zu verschieben. In diesem Zeitraum sei die Verfügbarkeit von Persönlichkeiten aus der Landeshauptstadt erfahrungsgemäß höher. Für das laufende Jahr wurde zudem auf das vereinseigene Oktoberfest am 17. Oktober 2026 hingewiesen.
Die neu gewählte Vorstandschaft der Oberlandler mit Vorsitzendem Wolfgang Bischof (Zwiter von links). (Bild: Mario Zeitler)

Die Oberlandler wählen eine neue Vorstandschaft

Die Jahreshauptversammlung der Oberlandler fand im Oberlandstüberl in Witzlricht statt. Die Versammlung begann mit einer Begrüßung durch den 1. Vorstand sowie einer stillen Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder Andreas Schönberger und Albert Obermeier. In seinem Bericht ließ der Vorsitzende Wolfgang Bischof das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders hervorgehoben wurde die bestens organisierte Familienfahrt nach Edelwies, die vor allem für die Kinder ein unvergessliches Erlebnis war. Ein weiteres Highlight war wie in jedem Jahr das gut besuchte Zeltlager. Auch die Hüttenwanderung im August ins Oberland fand großen Anklang: Nach einer Käfer-Besichtigung bei Martin Bodensteiner führte die Route über den Hof von Familie Obermeier und den Weiher von Michael Butz ins Oberlandstüberl, wo der Tag gemütlich ausklang. Die Kirwa wurde insgesamt als gelungen bewertet, auch wenn insgesamt ein Rückgang der Besucherzahlen festgestellt wurde. Sehr gut angenommen wurden das traditionelle Helferessen beim Romwirt sowie die Winterwanderung, die vom Hochspeicher Aschach über Lintach bis zum Klärwerk und schließlich zum Gasthof Dotzler führte. Begleitet wurde die Wanderung von Tom Bischof, der unterwegs interessante Einblicke gab. Abgerundet wurde das Vereinsjahr durch eine Brauereibesichtigung bei der Brauerei Winkler mit anschließendem Zoiglnachmittag. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde die Vorstandschaft größtenteils im Amt bestätigt: Wolfgang Bischof bleibt Vorsitzender, unterstützt von Michael Butz als 2. Vorstand und Matthias Zeitler als 3. Vorstand. Veränderungen gab es bei den Kassen- und Schriftführerposten: Michael Bischof übernimmt nun das Amt des 1. Kassiers, während Roland Binner zum 2. Kassier gewählt wurde. Mario Zeitler ist neuer 1. Schriftführer, Christian Obermeier übernimmt erstmals das Amt des 2. Schriftführers. Ausgeschieden ist Tobias Gaßner als bisheriger 1. Schriftführer. Auch bei den Kirwaburschen gab es Neuwahlen: Michael Sperl wurde zum 1. Kirwachef gewählt, Bastian Leißl zu seinem Stellvertreter. Hannes Obermeier schied aus seinem Amt als 1. Kirwachef aus.
Stolz übergaben die Pirker Firmlinge den Erlös aus dem Osterbrotverkauf den Leiter des Kinderhauses St. Elisabeth, Peter Wasel. (Bild: Nadine Mückl)

Pirker Firmlinge engagieren sich für den guten Zweck

Mit viel Einsatzfreude und handwerklichem Geschick haben die Firmkinder aus Pirk am Karsamstag in der Brotbackstube in Hochdorf Osterbrote für einen guten Zweck gebacken. Unter der Anleitung von Diana Argauer stellten die Jugendlichen die traditionellen Brote von Grund auf selbst her. Vom sorgfältigen Abwiegen der Zutaten über das Kneten des Teiges bis hin zum Formen der Brote und dem abschließenden Verzieren mit Zuckerguss waren die Firmbewerber in jeden Arbeitsschritt eingebunden. So konnten sie nicht nur praktische Erfahrungen sammeln, sondern auch erleben, wie aus gemeinsamer Arbeit etwas Wertvolles entsteht. Während die Osterbrote im Ofen goldbraun buken, gestalteten die Kinder kreative Plakate für den Verkauf in der Osternacht. Unterstützt wurde die Aktion von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt sowie den Müttern Nadine Mückl, Silvia Blenz und Stefanie Faltenbacher, die tatkräftig zum Gelingen der Aktion beitrugen. Der Verkauf der frisch gebackenen Osterbrote in der Osternacht stieß auf große Resonanz. Der gesamte Erlös wurde dem Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach gespendet. Zur offiziellen Spendenübergabe lud Leiter Peter Wasel die Firmlinge gemeinsam mit ihren Eltern nach Windischeschenbach ein. Vor Ort erhielten die Besucher interessante Einblicke in den Alltag der jungen Menschen, die im Kinderhaus betreut werden. Bei einer Führung über das Gelände konnten sie sich selbst ein Bild von der Einrichtung und ihrer wichtigen Arbeit machen. Ein besonderes Highlight war für die Firmkinder die Besichtigung der Außenanlage. Mit großer Begeisterung testeten sie die Seilbahn und das Trampolin auf dem Spielplatz – Spielgeräte, die vollständig durch Spenden aus den vergangenen Jahren finanziert werden konnten. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie soziales Engagement und gemeinschaftliches Handeln schon in jungen Jahren viel bewirken können. Die Firmlinge aus Pirk dürfen stolz auf ihren Beitrag von 500 Euro sein.
Die Musikkapelle Ursensollen unter der Leitung von Stefan Neger (Bild: Sabine Pöhlmann)

Klanggewalt und Präzision: Musikkapelle Ursensollen überzeugt auf ganzer Linie

Bei ihrem traditionellen Frühjahrskonzert in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Hohenkemnath zeigte die Musikkapelle Ursensollen unter der Leitung ihres Dirigenten Stefan Neger ihr ganzes Können. Nachdem die Kapelle vor kurzem bei einem Wertungsspiel das Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg teilgenommen“ erhalten hatte, konnten sich die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche davon überzeugen, dass die Auszeichnung zu Recht vergeben wurde. Der Beginn des Konzertes wurde mit „Where eagles soar“ dem majestätischen Weißkopfseeadler gewidmet und entführte die Zuhörer klanglich in den amerikanischen Bundesstaat Maine, wo sie durch die Musik die Weite der Landschaft und die Freiheit sehr gut spüren konnten. Es blieb jedoch nicht bei der friedlichen Stimmung, denn das folgende sinfonische Gedicht „Carthago“ von Anselmo Loretan beschreibt den schicksalshaften Untergang der antiken Stadt, die sich in einem ewigen Streit mit dem alten Rom befand. Die Musiker verstanden es mit dem Dirigenten, ein musikalisches Bild der Kriege, auch mit Hannibals Kriegselefanten, zu zeichnen, sowie den Untergang der Stadt und die Trauer den Zuhörern zu präsentieren. Eine wahre Reise durch die wechselhafte Geschichte der Stadt Carthago. Mit der „Ouverture to a new age“ nahmen der Dirigent und das Orchester das zahlreiche Publikum mit auf eine Reise in ein neues Zeitalter. Festliche Blechbläserfanfaren eröffneten das Stück von Jan de Haan, das in einer strahlenden Coda endete und die Klasse des Orchesters zeigte. Des Weiteren standen die zwei Stücke auf dem Programm, welche die Musiker um Stefan Neger beim Wertungsspiel bereits beeindruckend spielten, „Tarjan“ des französischen Komponisten Thierry Deleruyelle, das die Zuhörer in das unglaublich vielseitige Land Ungarn entführte, und „Arkansas“ von Jacob de Haan, das einen Folk-Song aus dem besagten amerikanischen Bundesstaat als Grundmotiv in drei Sätzen immer wieder anders gestaltet. Beeindruckende Soli und eine sehr präzise Leistung des Orchesters bestätigten die Wertung „mit ausgezeichnetem Erfolg“ des Wertungsspiels. Auch ein Land hoch im Norden kam zu musikalischen Ehren, nämlich Finnland, mit der „Finnish Folk Song Suite“ von Jan von der Roost. Die Ursprünglichkeit der verwendeten Volksmelodien ist im ganzen Stück bewahrt, das Orchester konnte seine Klangfarben besonders herausarbeiten. Nachdem die Zuhörer die Musiker und ihren Dirigenten Stefan Neger mit Standing Ovations zu einer Zugabe überreden konnten, verabschiedete sich das Orchester schwungvoll mit der Filmmusik zu „Pocahontas“. Insgesamt eine überzeugende Leistung der Musiker und ihres Dirigenten bereitet Freude und lässt gespannt sein auf das, was noch kommen wird.
Bisherige und zugleich neue Vorstandschaft mit Elke Burger, Albert Sollfrank und Pfarrer Bruckner. Es fehlen Martina Amtmann, Helga Pöllath und Monika Vornhof. (Bild: Rita König)

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim KDFB

Zur Jahreshauptversammlung im Martinssaal begrüßte Sprecherin Schmidt Geistlichen Beirat Pfarrer Bruckner, Zweiten Bürgermeister Albert Sollfrank und die Stellvertretende Bezirksvorsitzende Elke Burger. Im Rückblick auf das Vereinsjahr richtete sie einen Dank an alle aktiven und passiven Mitglieder für das Miteinander und ein „Vergelt´s Gott“ an das Vorstandsteam und die Kassenprüferinnen für den unermüdlichen Einsatz. Der verstorbenen Mitglieder wurde ehrend gedacht. Tätigkeitsbericht und Kassenbericht gaben die Aktivitäten im kirchlichen und weltlichen Bereich wieder. Nach dem Bericht der Kassenprüferinnen wurde die Vorstandschaft entlastet. Bei der Neuwahl, die Elke Burger leitete, wurden Anni Lautenbacher, Theresia Horn und Irene Schmidt ins Führungsteam, Doris Kellner als Schatzmeisterin, Rita König als Schriftführerin, Petra Tretter und Martina Amtmann als Beisitzerinnen sowie als Kassenprüferinnen Helga Pöllath und Monika Vornhof gewählt, geistlicher Beirat ist weiter Pfarrer Bruckner. Elke Burger würdigte das Programm und den Zusammenhalt im Verein, Albert Sollfrank wies außerdem auf das Einbringen christlicher Werte in die Gesellschaft hin, was hier erkennbar umgesetzt wurde und ermunterte zum Mittun. Pfarrer Bruckner nahm eine Spende von 200 Euro für die Heizkosten entgegen, er unterstrich wie wichtig es ist, dass Pfarrangehörige Dienste in der Pfarrei übernehmen. Der KDFB dankte Bürgermeister Kopp und Zweitem Bürgermeister Albert Sollfrank herzlich für das gute Zusammenwirken und die erfahrene Wertschätzung, verbunden mit allen guten Wünschen und Gottes Segen für den Ruhestand. Der Nachmittag klang bei Kaffee und Kuchen aus.
Die Vorstandschaft der TSG Mantel Weiherhammer v.l.n.r. Liane Adam, Elfriede Frischmann, Heinrich Hildebrand, Marina Bayerlein, Andreas Solter  (Bild: Göppl Andreas )

Neuwahlen bei der TSG: Vorstand bleibt nahezu unverändert

Am vergangenen Sonntag fand die Jahreshauptversammlung der TSG Mantel-Weiherhammer mit turnusgemäßen Neuwahlen statt. Dabei setzten die Mitglieder auf Kontinuität: Heinrich Hildebrand wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Auch Andreas Solter bleibt 2. Vorsitzender. Zur Schriftführerin wurde Marina Bayerlein gewählt, während Elfriede Frischmann weiterhin die Kasse führt. Unterstützt wird sie weiterhin von Michaela Härtl. Die Geschicke der Mitgliederverwaltung werden weiterhin von Liane Adam und Anton Fleissner geführt. Als Kassenprüfer bestimmten die Mitglieder Hans Beyer sowie neu im Amt Lena Keilhofer. Ein besonderer Moment der Versammlung war die Verabschiedung von Waltraud Rothballer, die über Jahrzehnte hinweg als Kassenprüferin tätig war und für ihr langjähriges Engagement großen Dank und Anerkennung erhielt. In ihren Berichten gaben alle Abteilungen einen Überblick über die aktuelle sportliche Lage – mit durchweg positiven Nachrichten: Jede Sparte konnte einen Zuwachs an Mitgliedern verzeichnen. Insgesamt zählt die TSG mittlerweile 1693 Mitglieder und gehört damit zu den größten Sportvereinen im Landkreis Neustadt. Auch die Ehrengäste würdigten die Vereinsarbeit. Wolfgang Schwarz, Vertreter des BLSV, dankte für das große Engagement und appellierte an die Verantwortlichen, weiterhin zusammenzuhalten und die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Bürgermeister Richard Kammerer, hob die gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Kommunen hervor. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass sich erneut alle Funktionsträger zur Wahl gestellt hatten – ein Engagement, das heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei. Zudem bot die Versammlung Raum für eine offene Diskussion sowie einen konstruktiven Austausch zwischen Mitgliedern und Vorstand. Die Versammlung zeigte insgesamt ein lebendiges Vereinsleben, geprägt von Wachstum, Engagement und dem gemeinsamen Ziel, den Sport in der Region weiterhin breit aufzustellen.
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