Die Delegation des Sportanglervereins Schwarzenfeld e.V. zusammen mit Herrn Weiler (Bild: Michael Bauer)

Bierprobe stimmt auf Schwarzenfelder Fischerfest und 75-jähriges Jubiläum ein

Mit einer traditionellen Bierprobe in der Schlossbrauerei Naabeck stimmte sich der Sportanglerverein Schwarzenfeld auf sein Fischerfest am 18. und 19. Juli 2026 ein. Gleichzeitig steht das Fest ganz im Zeichen des 75-jährigen Vereinsjubiläums, das gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Schwarzenfeld-Schmidgaden gefeiert wird. Die Delegation des Sportanglervereins wurde im Rosengarten der Schlossbrauerei von Herrn Weiler herzlich empfangen. Er vermittelte den Gästen interessante geschichtliche Hintergründe zur Brauerei, erläuterte deren Entwicklung im Laufe der Jahrzehnte und ging auf die enge Verbundenheit mit den Vereinen und dem Brauchtum der Region ein. Bei einer anschließenden Besichtigung der Brauerei erhielten die Teilnehmer spannende Einblicke in die einzelnen Produktionsschritte – von der Herstellung der Würze über Gärung und Lagerung bis zur Abfüllung. Eine willkommene Erfrischung bot dabei der Aufenthalt im Lagerkeller: Während draußen hochsommerliche 36 Grad herrschten, sorgten angenehme 6 Grad im Keller für eine spürbare Abkühlung. Höhepunkt war der Bieranstich durch den 1. Vorsitzenden Christian Seeber, der das erste Fass des Festbieres gekonnt anzapfte. Anschließend stießen die Teilnehmer auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und ein gelungenes Fischerfest an. Bei einer zünftigen Brotzeit klang der informative und gesellige Abend in bester Stimmung aus. Mit der gelungenen Bierprobe ist die Vorfreude auf das Fischerfest und das Jubiläumswochenende nun endgültig geweckt.
Die Abiturientinnen und Abiturienten mit einem Einserabitur (Bild: Michael Brandl)

Erster G9-Jahrgang glänzt mit Spitzenleistungen – fünfmal die Traumnote 1,0 am Augustinus-Gymnasium

Mit einer festlichen Entlassfeier in der Max-Reger-Halle verabschiedete das Augustinus-Gymnasium Weiden seinen Abiturjahrgang 2026. Alle 95 zur Prüfung angetretenen Schülerinnen und Schüler bestanden die Allgemeine Hochschulreife. Besonders beeindruckend sind die Ergebnisse: 15 Absolventinnen und Absolventen erreichten ein Einserabitur, fünf von ihnen sogar die Traumnote 1,0. Diese Spitzenleistung gelang Louis Gebhardt, Luise Götz, Laura Kick, Simon Reichl und Paula Siller. Der Gesamtschnitt des Jahrgangs liegt bei hervorragenden 2,15. Für einen stimmungsvollen Auftakt sorgte das Vokalensemble mit ABBAs „The Winner Takes It All”, passend zum Abiturmotto „ABBI – The Winner Takes It All”. Schulleiter Thomas Kreuzer würdigte in seiner Ansprache die Leistungen des ersten G9-Abiturjahrgangs. Das zusätzliche Schuljahr habe viele Chancen eröffnet und sich in den Ergebnissen deutlich ausgezahlt. Besonders hob er jene Schülerinnen und Schüler hervor, die erst während ihrer Schulzeit mit geringen Deutschkenntnissen nach Deutschland gekommen waren und nun erfolgreich, teils sogar mit Spitzenleistungen, das Abitur bestanden haben. Inhaltlich stellte Kreuzer das Thema Zeit in den Mittelpunkt. Schule vermittle nicht nur Wissen, sondern auch wichtige Fähigkeiten für eine zunehmend komplexer werdende Welt, nämlich Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen, Unsicherheiten auszuhalten und Verantwortung zu übernehmen. Das Abitur markiere dabei nicht das Ende, sondern den Beginn der Suche nach dem eigenen Lebensweg. Die Stufensprecher Antonia Lingl und Andrii Lobodynski blickten auf die gemeinsame Oberstufenzeit zurück, die von den Neuerungen des ersten G9-Jahrgangs geprägt war. Zugleich betonten sie, dass Gemeinschaft, Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse weit wichtiger gewesen seien als Noten und Prüfungen. Mit dem Abitur stünden nun viele Wege offen, die neu gewonnenen Freiheiten seien jedoch auch mit Verantwortung verbunden. Die Schule habe dafür das notwendige Rüstzeug vermittelt. Weitere musikalische Höhepunkte setzten Schülerinnen und Schüler des Leistungsfaches Musik mit Mendelssohn Bartholdys „Die Nacht ist vergangen” sowie Paul Zamora (Violoncello) und Veronika Rupprecht (Klavier) mit Saint-Saëns' „Allegro Appassionata”. Den Schlusspunkt bildete das Instrumentalensemble mit Bruno Mars' „Locked Out of Heaven”. Die persönliche Zeugnisübergabe, bei der jede Absolventin und jeder Absolvent von einem selbst gewählten Musikstück begleitet wurde, verlieh dem Abend einen besonderen Charakter und sorgte für zahlreiche emotionale Momente. Die Feier klang anschließend bei einem gemeinsamen Empfang am Augustinus-Gymnasium aus.
Aureliano Zattoni, Iris Meier und Alber Hubert, woraus sich „Aurial“ ableitet auf der Aussenanlage der Waldkapelle.<br><br> (Bild: Herbert Ziegler)

Zwischen San Siro und Napoli – ein italienischer Abend an der Heinersreuther Waldkapelle

Sängerin Iris Meier, begleitet von Aureliano Zattoni am Klavier und Albert Hubert mit der Geige, entführte ihr Publikum in die italienische Gefühlswelt. Iris Meier erzählte zwischen den gänzlich in italienischer Sprache vorgetragenen Liedern über die Zusammenhänge und Hintergründe der Musikstücke. Das schon „unvermeidliche O sole mio“ einer jeden solcher Veranstaltung bildete den Anfang und zugleich nochmal die Zugabe am Ende des Abends. Sie erinnere sich gerne an ihre Studienzeit in Mailand und besang dies mit den „Luci a San Siro“, den Lichtern von San Siro. Es ging thematisch sehr viel um Beziehungen und da ist es unvermeidlich, über die Liebe zu sprechen, welches mit „Parlami d’amore“ vorgetragen wurde. Wenn jemand in einer beginnenden Beziehung nicht gleich „mit der Tür ins Haus fallen“ will, sucht man Unterstützung und bittet „sag du es ihr oder ihm“. Bei „Finicoli funicola“ handelt es sich um ein italienisches Volkslied, welches zur Einweihung einer Seilbahn, funivie, am Vesuv entstanden war. Interessanterweise diente die Melodie als Grundlage für den Faschingshit „da liegt ein toter Fisch im Wasser …“. „Santa Lucia“ ist aus Italien nicht wegzudenken und auch hierzulande bekannt. Bei einem ungarischen Instrumentalstück griff auch Iris Meier zu ihrem Streichinstrument. Da man sich hier bei der Waldkapelle befinde, so Iris Meier, wies sie auf die verschiedenen Varianten von „Ave Maria“ als herzergreifende und friedliche Melodie hin, welche zu Trauerfeiern ebenso wie bei Hochzeiten intoniert wird. In Italien sei die „Mama“ das Herzstück einer jeden Familie, aber der Unterschied vom Lied in der deutschen Fassung, wo das Kind die Mama verlässt, kommt es in Italien zur „Mama“ zurück. Italien wurde im 19. Jahrhundert von den Habsburgern beherrscht und mit dem Streben nach Freiheit entstand u. a. auch eine Oper mit dem Lied „Gefangenenchor von Nabucco“, welches in Italien jedem bekannt ist. Im Inhalt des finalen Liedes bzw. der Zugabe „O sole mio“ wird die persönliche Sonne beschrieben, welche einem gegenübersteht. Nach dem finalen Sonnenschein klang der stimmungsvolle Abend mit den Interpreten und dem restlos zufriedenen Publikum bei verschiedenerlei Getränken aus.
Bei Einbruch der Dunkellheit oblag es Kaplan Marvin Schwedler nach einer kurzen Andacht das Johannisfeuer in geschmälerter Ausführung zu segnen. Der ursprünglich hierfür vorgesehene große Holzstoß durfte aufgrund der extremen Trockenheit nicht entzündet werden. (Bild: Alfred Schorner)

Johannesfeuer in Aschach auf Sparflamme

„Das Johannisfeuer erinnert an den heiligen Johannes den Täufer. Seit Jahrhunderten werden rund um seinen Namenstag Feuer entzündet. Diese erinnern an einen Menschen, der nicht sich selbst in den Mittelpunkt gestellt hat, sondern auf Jesus hingewiesen hat. Auch wir kommen heute zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und den herrlichen Sommerabend zu genießen. Bitten wir Gott, dass er unsere Begegnungen segnet und uns immer wieder neu den Blick auf das Wesentliche schenkt”. Einleitende Worte von Kaplan Marvin Schwedler bei der Segnung des Feuers gerichtet an die zahlreich erschienenen Zuschauern. Der Katholische Burschenverein Aschach (KBV) als Ausrichter der alljährlich stattfindenden Veranstaltung hatte wieder keine Mühe gescheut einen gewaltigen Holzstoß auf dem Bolzplatz in der Nähe der Donatuskapelle zu errichten. Dieser durfte aufgrund der bestehenden Trockenheit und Flächenbrandgefahr aber nicht abgebrannt werden, eine kleinere Feuerstelle in einer Schale entschädigte symbolisch die gelungene Feier. Die Mitglieder des KBV Aschach versorgten ihre Gäste mit Bratwürsten und Getränken, die bei den abendlich nachlassenden Tagestemperaturen den weiten Ausblick hinauf zum Mariahilfberg und in den westlichen Landkreis genießen konnten. Es bewahrheiteten sich die Ausführungen von Kaplan Schwedler: ein Feuer zieht Menschen an, man schaut hinein, kommt miteinander ins Gespräch und verbringt Zeit, Feuer verbindet. Aber das Feuer verweist noch auf etwas Größeres auf Christus, das Licht der Welt.
15 Vilsecker Fußballer der Alten Herren verbrachten zum 29. Mal ihren Wanderurlaub in Lajen - Südtirol. (Bild: Johannes Rumpler)

Südtirol ruft! Erlebnisreiche Tage der Vilsecker Fußball-Veteranen

Auch dieses Jahr machten sich wieder 15 Vilsecker Fußballer der Alten Herren des FV auf den Weg nach Lajen ins sonnige Südtirol. Traditionell war man wieder im Tschutscherhof bei Gastgeber Johannes untergebracht, um dort 3 bzw. 4 Nächte zu verbringen. In der urgemütlichen Unterkunft wurde man wie immer herzlich empfangen und verließ nach einem reichhaltigen Frühstück das Quartier, um entweder auf das Rennrad zu steigen oder sich im Bergwandern zu erproben. Ausgewählt wurden sehr abwechslungsreiche Touren, bei denen jeder Teilnehmer auf seine Kosten kam. So stand am 1. Tag eine lockere Tour durch das Annatal bei St. Ulrich auf dem Programm, bei der man auf 8,25km 530 Höhenmeter meisterte. Als Belohnung wurde die Mannschaft im Gasthof zur Sonne von Wirt Oskar mit verschiedenen Nudelvariationen verköstigt. Am 2.Tag startete die durch Nachreisende vergrößerte Gruppe am Völser Weiher und wanderte gemeinsam zur neuen und wunderschönen Tuffalm. Nach Speis und Trank verlängerte ein Teil der Truppe die Tour zur idyllischen Alpi-Alm und genoss die phänomenale Aussicht auf das Grödnertal. Am letzten Tag vor der Abreise startete man wiederum in St.Ulrich und fuhr mit der Resciesa-Standseilbahn, um zum Gipfelkreuz auf dem Ausserraschötz zu gelangen. Der teilweise beschwerliche Abstieg erfolgte über die Kapelle Maria Einsiedel und durch wunderschöne Bergwälder, um schließlich wieder in Lajen anzukommen. Am Abend ging es für die Mannschaft in den Buchner Hof, um ein klassisches Törggelen Menü zu sich zu nehmen. Ausklingen ließ man den Abend wiederum im Tschutscherhof. Hier schaute man gemeinsam das WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste und die wunderbaren Tage in Südtirol wurden perfekt abgerundet.
Teilnehmer der Kulturreise der Tutzing-Freunde Weiden (Bild: Siegfried Bühner)

Studienfahrt zum weltberühmten Coburger Adel

Weil das Herzoghaus Coburg große Teile der europäischen Geschichte prägte, lud der Freundeskreis Weiden der Evangelischen Akademie Tutzing zu einer Studienfahrt nach Coburg ein. Das Interesse war groß, rasch war die Reise ausgebucht und bei der Rückkehr nach Weiden am Abend gab es sehr viel Lob für die Organisatoren Dr. Uta Doenitz, Professor Dr. Dieter Doenitz und Dr. Ehrenfried Lachmann, Sprecher des Freundeskreises. Auch die hohen Hitzetemperaturen hielten die Teilnehmer nicht davon ab, tief in die Geschichte der Coburger Adelsgeschlechter einzutauchen und sich mit historischen Geschehnissen zu befassen, die in der Öffentlichkeit oftmals viel zu wenig bekannt sind. In Führungen durch Schloss Ehrenburg und die Coburger Altstadt sowie in der Veste Coburg zeigten anschaulich, welche enorme Rolle Coburger Adelsgeschlechter in der Europäischen Geschichte spielten. Coburg war Residenz von Herzzögen des ehemaligen Herzogtums von Sachsen-Coburg und Gotha. Die Liste bekannter und großer Herrscherdynastien, die alle ihre Wurzeln im Coburger Herzoghaus haben, ist fast unendlich lang. Sie beginnen beim englischen Königshaus mit Königin Viktoria, über Mitglieder der russischen Zarenfamilie bis hin zum Deutschen Kaiserhaus. Folge einer geschickten Heiratspolitik führte dazu, dass Königshäuser vieler europäischer Staaten, wie zum Beispiel Dänemark, Schweden, Spanien und Griechenland durch Kinder und Kindeskinder des Coburger Herzoggeschlechts geprägt wurden. Die Reiseteilnehmer haben auch gesehen, dass berühmte Persönlichkeiten wie Martin Luther, Johann Strauß, Lucas Cranach d. Ä. und Friedrich Rückert in Coburg bleibende Spuren hinterlassen haben. Die Fülle vielfältiger Eindrücke und Erfahrungen dieses Tages wird lange in Erinnerung bleiben.
Die Schülerinnen und Schüler der Violinklasse von Soojung Cho gestalteten gemeinsam mit ihren Lehrkräften Soojung Cho und Franz Nestler einen abwechslungsreichen Vorspielabend im Auditorium der Musikschule. (v.l.n.r.) Leon Batsch, Julia Schneider, Sophia Palos, Judith Ernstberger, Soojung Cho, Raphael Herfurth, Franz Nestler. (Bild: Monika Batsch)

Vorspielabend zeigte Können junger Geigentalente

Schülerinnen und Schüler der Violinklasse von Soojung Cho begeisterten im Auditorium der Musikschule mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm. Gleichzeitig sammelte die Musikschule Spenden für die „Tafel Weiden e. V.” und „Tomorrow for Future”. Mit einem vielseitigen Programm präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Violinklasse von Soojung Cho kürzlich im Auditorium der Musikschule die Ergebnisse ihrer musikalischen Arbeit. Vor zahlreichem Publikum zeigten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können und sammelten zugleich Spenden im Rahmen des Musikschulmottos „Klangvoll helfen – Musik verbindet Welten”. Den Auftakt gestaltete Julia Schneider mit den Stücken „The Bear is Sleeping” und „Supercalifragilisticexpialidocious”. Es folgte Leon Batsch mit dem „Jägerchor” von Carl Maria von Weber. Anschließend überzeugte Sophia Palos rhythmisch mit dem humorvollen Stück „The Hippopotamus” von Michael Flanders und Donald Swann. Einen besonderen Höhepunkt setzte Judith Ernstberger, die vor kurzem die freiwillige Leistungsprüfung D2 erfolgreich abgelegt hatte. Gemeinsam mit Raphael Herfurth aus der Klasse von Franz Nestler interpretierte sie die anspruchsvollen „Air Variés op. 89” von Charles Dancla aus ihrem Prüfungsprogramm. Beide überzeugten mit sicherer Technik und harmonischem Zusammenspiel. Den Abschluss übernahmen Geigenlehrerin Soojung Cho und Klavierlehrer Franz Nestler mit Niccolò Paganinis „Cantabile op. 17”. Ihr gemeinsamer Beitrag unterstützte zugleich die Spendenaktion zugunsten der „Tafel Weiden e. V.” und „Tomorrow for Future”. Soojung Cho zog ein positives Fazit: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel musikalische Entwicklung durch regelmäßiges Üben und gemeinsames Musizieren möglich ist. Solche Vorspielabende sind wichtige Erfahrungen, weil sie das Selbstvertrauen stärken und die Freude an der Musik mit dem Publikum teilen.”
Die Gewinnerin des Johanni-Pokals Manuela Geitner und der Erste Schützenmeister Johannes Wenkmann (Bild: Hermann Schmidt)

Vergabe des Johanni-Pokals

An Johanni, dem 24.06.2026, fand die Preisverleihung vom gleichnamigen Schießen, bei der Schützengesellschaft Edelweiß Hohenkemnath statt. Insgesamt beteiligten sich 40 Schützinnen und Schützen an diesem vereinsinternen Schießen. Erster Schützenmeister Johannes Wenkmann konnte eine stattliche Anzahl von Mitgliedern bei der Preisverleihung im Biergarten von Willi Matar begrüßen. Außerdem gratulierte er den Anwesenden Johann, Johannes etc. zu ihrem Namenstag. Meister bei den Schülern aufgelegt, wurden mit je 82 Ringen, die Brüder Max und Lukas Kurz. Es folgten Finn Szantner mit 70 Ringen und Annika Rachl mit 65 Ringen auf den weiteren Plätzen. Meister bei den Junioren II wurde Johannes Lautenschlager mit 86 Ringen. In der Damenklasse siegte Manuela Geitner mit sehr guten 93 Ringen. Meister in der Schützenklasse wurde Timo Schuller-Streich mit 95 Ringen vor Johannes Wenkmann mit 93, Alexander Schmerbauch mit 82 und Andreas Schmidt mit 76 Ringen. Meister in der Altersklasse wurde Toni Götz mit 68 Ringen vor Walid Matar. Die Seniorenklasse Damen und Herren gewann Hermann Schmidt mit 85 Ringen, vor Winfried Wenkmann mit 73, Renate Schmidt mit 66 und Hans Wenkmann II mit 65 Ringen. Es folgte die Wertung auf die Glücksscheibe. Hier siegte der Pistolenschütze Alexander Schmerbauch mit einem 57,4 Teiler. Es folgten Timo Schuller-Streich mit einem 60,8 Teiler und Manuela Geitner mit einem 64,0 Teiler auf Platz zwei und drei. Insgesamt wurden 10 Teiler-Ergebnisse unter der Marke 100 geschossen. Es folgte die Vergabe des Johanni-Pokals. Der Pokal ist ein Wanderpokal, dieser muss entweder zweimal hintereinander oder dreimal außer der Reihe gewonnen werden. Nachdem der Pokal letztes Jahr einen neuen Besitzer fand, stiftete Johannes Wenkmann einen neuen Johanni-Pokal. Mit einem 61,2 Teiler geht der Pokal heuer an Manuela Geitner. Es folgten ihr Winfried Wenkmann mit einem 71,7 Teiler und Annika Rachl mit einem 92,0 Teiler. Zum Schluss bedankte sich Johannes Wenkmann, recht herzlich bei Allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ab sofort geht der Schützenverein in die Sommerpause. Der Trainingsauftakt für die neue Saison wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Auf dem Bild sind alle geehrten Sängerinnen und Sänger mit Pfarrer Arnold Pirner (links) und Leiterin Larissa Burgardt (rechts) zu sehen. (Bild: Silvia Ippisch)

Große Ehrung für die Kirchenchöre

Bei einem festlichen Abend am 23. Juni wurden im Pfarrheim St. Martin die Kirchenchöre Luhe und Oberwildenau geehrt. Pfarrer Arnold Pirner hieß alle Sängerinnen und Sänger, Larissa Burgardt als Leiterin beider Chöre, sowie die PGR-Sprecher Willi Köllner (Luhe, selber Chorsänger) und Silvia Ippisch (Oberwildenau) und Kirchenpfleger Hans Häusler aus Oberwildenau herzlich willkommen; Bernhard Irlbacher aus Luhe war beruflich verhindert. In seiner Festansprache betonte Pfarrer Pirner, dass er sehr froh und stolz sei, in Luhe und Oberwildenau gleich zwei sehr gute Kirchenchöre zu haben, die die kirchlichen Feste musikalisch hervorragend gestalten und ihnen einen besonders würdigen Charakter verleihen zur Ehre Gottes und zur Freude der Gläubigen. Er zitierte den heiligen Augustinus, der einst feststellte: „Wer singt, betet doppelt!“. „Sie, liebe Sängerinnen und Sänger, widmen einen festen Teil Ihrer Freizeit der Kirchenmusik, kommen jede Woche zu den Singstunden und teilen Ihre Zeit an den Festtagen so ein, dass Sie mit dem Chor die Gottesdienste gestalten können. Das ist ganz und gar nicht selbstverständlich, und deshalb möchte ich Ihnen im Namen der Pfarrgemeinde und persönlich ganz herzlich Vergelt’s Gott sagen für Ihr Engagement“, lobte Pfarrer Pirner seine Chöre. Anschließend nahm er zusammen mit den PGR-Sprechern und Kirchenpfleger Hans Häusler die Ehrungen vor. Vom Luher Kirchenchor wurden mit Urkunden des Bischofs geehrt: Karl Weiß (72 Jahre), Wolfgang Eimer (48), Rosemarie Eimer (59 Jahre), Manfred Schwab (48), Benita Pirzer (47), Rita Gleißner (46), Gertrud Werner (45), Uwe Raab und Christina Käs (35), Nicole Schmid und Tanja Käs (30), Christine Reichel (28), Andi Bayerl (27), Rita Trogisch und Agnes Hehenberger (25). Pfarreiurkunden erhielten: Sonja Schlosser, Christine Kick und Peter Hentschel (19), Elisabeth Sollfrank (18), Christian Sollfrank (16), Gisela Schulze (15), Kerstin Kick (12), Willi Köllner (10) sowie Christine Schulze und Petra Irlbacher (2). Vom Oberwildenauer Chor wurden mit Urkunden des Bischofs geehrt: Peter Anzer (58), Karin Meiler (51), Georg Duschner (49), Claudia Gruber (48), Bernhard Meiler (41), Siegmund Frischholz (40), Andrea Kick und Sonja Anzer (36), sowie Chorleiterin und Organistin Larissa Burgardt (27). Ihr überreichte Pfarrer Pirner zusätzlich einen Blumenstrauß. Mit Pfarreiurkunden wurden geehrt: Melanie Roith, Brigitte Häusler und Helmut Faltenbacher (12), Monika Baumer (10), Irmgard Dietrich (3) und Manuela Richter (2). Alle Geehrten erhielten außerdem noch kleine musikalische Präsente. Beim gemütlichen Beisammensein wurden noch viele Erinnerungen und Anekdoten aus früheren Zeiten ausgetauscht, bevor der festliche Abend zu Ende ging.
Stolz zeigten die Kinder ihre Stempel (Bild: Manuela Hinkel)

Bewegung macht Spaß im Tännesberger Kinderhaus!

Ganz nach dem olympischen Prinzip „Dabei sein ist alles” hat neulich im Kinderhaus ein kleines „Sportfest”, die KNAXIADE stattgefunden. Dabei haben die Kinder schon allein durch die Teilnahme gewonnen. Ganz ohne Leistungsdruck, aber mit viel Abwechslung durften die kleinen Sportler schon am frühen Morgen die gestellten Bewegungsaufgaben lösen. Bereits nach Dienstantritt bauten die Mitarbeiterinnen die verschiedenen Bewegungsstationen für die Kinder im Schatten des Hauses auf. Nach einer Begrüßung zogen die Kinder schließlich von Station zu Station. Während die Älteren Aufgaben wie Sackhüpfen, Balancieren und Klettern erledigten, stand bei den jüngeren Kindern BobbycarWettrennen, Säckchen werfen und Bälle einsammeln auf dem Programm. Waren alle Aufgaben abgearbeitet, hat jedes Kind sechs Stempel auf seiner Karte gesammelt. Als Belohnung gab es schließlich ein Eis, welches man sich noch am Brotzeitplatz unterm Haus schmecken lies. Die KNAXIADE ist eine beliebte, wettbewerbsfreie Bewegungsolympiade für Kindergärten, die von den Sparkassen in Kooperation mit Sportverbänden (wie dem Bayerischen Turnverband) organisiert wird. Sie steht unter dem Motto „Bewegung macht Spaß” und soll Kinder spielerisch und ohne Leistungsdruck zur Bewegung motivieren. Bereits im Vorfeld haben Mitarbeiterinnen des Kinderhauses an einer Fortbildung teilgenommen, die der Sparkassenverband dazu kostenfrei organisiert hat. Die KNAXIADE wurde im Jahr 1994 ins Leben gerufen und feierte damit in der Saison 2023/24 bereits sein 30-jähriges Bestehen
Die Sänger von Sängerbund Kulmain und Chorgemeinschaft Pullenreuth-Lochau mit Chorleiterin Andrea Krauß und Chorleiter Alexander Hecht. (Bild: Alexander Hecht)

Erste gemeinsame Zoiglfahrt stärkt Chorgemeinschaft

Die Chorgemeinschaft Pullenreuth-Lochau und der Sängerbund Kulmain haben kürzlich erstmals gemeinsam eine Zoiglfahrt unternommen – und dabei eindrucksvoll gezeigt, wie sehr Musik verbindet. Ziel des geselligen Ausflugs war es nicht nur, den Zusammenhalt zwischen den beiden Chören zu stärken, sondern auch den Austausch unter den Sängern zu fördern und gleichzeitig Interesse bei interessierten neuen Mitgliedern zu wecken. Bei bester Stimmung führte die Fahrt zum Rechersimer Zoigl nach Röthenbach, bei dem neben kulinarischen Genüssen vor allem die Musik im Mittelpunkt stand. Immer wieder stimmten die Sänger bekannte und beliebte Chorsätze an – teils sogar auswendig. Die Darbietungen kamen bei den anwesenden Gästen sehr gut an und es gab reichlich Applaus. Die Freude am gemeinsamen Musizieren war während der gesamten Fahrt deutlich spürbar und trug maßgeblich zur lockeren und herzlichen Atmosphäre bei. Nach den fröhlichen Stunden zeigten sich beide Chöre entschlossen, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Bereits während der Zoiglfahrt wurden erste Pläne für weitere gemeinsame Aktivitäten geschmiedet. Im Fokus stehen dabei insbesondere die bevorstehenden gemeinsamen Proben für das Kreiskonzert im Oktober in Erbendorf. Mit der gelungenen Premiere der Zoiglfahrt haben die Chorgemeinschaft Pullenreuth-Lochau und der Sängerbund Kulmain nicht nur einen unterhaltsamen Nachmittag erlebt, sondern auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Engagement und die verbindende Kraft der Musik gesetzt. Singen tut einfach gut!
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