Georg Balling in Aktion (Bild: Ronja Storch)

Viele Besucher beim internationalen Museumstag

Kürzlich bot sich im Rahmen des internationalen Museumstags die Gelegenheit, im MuseumsQuartier Tirschenreuth einen Vortrag von Georg Balling zu besuchen. Thema war „Adolph Huska (1889-1962) und seine Egerländer Dudelsackkapelle Weiden”. Eine Auftaktveranstaltung im Hinblick auf die bevorstehende Egerland-Ausstellung im Herbst 2026. Das interessierte Publikum kam zum einen, um Georg Balling persönlich zu hören, der als ausgewiesener Huska-Kenner die Verdienste Huskas für die Nachwelt in Erinnerung behält, und zum anderen, um über Adolf Huska selbst und seine Dudelsackkapelle mehr zu erfahren. Der Vortrag wurde mit viel Bild- und Tonmaterial aus dem Nachlass Huskas bereichert. Balling zeichnete den Lebensweg Huskas als exzellenten Musiker und sein Schicksal als Vertriebener aus Plan bis Weiden nach. In Weiden formierte Huska dann seine weithin bekannte „Weidener Dudelsackkapelle”, die das Egerländer Liedgut bewahrte und für viele Vertriebene in der Region Heimat im Herzen blieb. Auch die Besonderheit des Dudelsacks, wie ihn Huska umbaute und spielte, wurde besprochen und musikalisch mit Tonaufnahmen vorgeführt. Ergänzend zu Balling führte Ingrid Leser ihre eindrücklichen Erinnerungen an die St.Anna-Feste in Mähring dem Publikum bildhaft vor Augen. Dort war Huskas Kapelle ein oft und gern gesehener Teilnehmer. Im Anschluss an den Vortrag brachte Georg Balling noch verschiedene Dudelsäcke zum Klingen und motivierte etliche Zuschauer sogar zum Mitsingen.
Im Gewölbesaal genossen die Besucher bei Kaffee, Kuchen und Cocktails einen gemütlichen Nachmittag in geselliger Runde. (Bild: Melanie Wenisch)

Internationaler Museumstag im Schafferhof begeistert mit Primiz-Thema, Quiz und Eis für Kinder

Am Sonntag, den 17. Mai 2026, veranstaltete der Förderverein Schafferhof im Theres-Neumann-Museum den Internationalen Museumstag. Viele interessierte Besucher aus nah und fern kamen in den Schafferhof und verbrachten dort einen schönen und kurzweiligen Nachmittag. Der diesjährige Museumstag stand ganz im Zeichen der Primiz von Bastian Neumann. Vor fünf Jahren wurde er zum Priester geweiht, seine Primizfeier fand damals im Schafferhof statt. Beim Museumstag nahm sich Bastian Neumann viel Zeit für Gespräche und Fragen der Besucher. Außerdem wurden Fotos und Filme von der Primiz gezeigt, die großes Interesse weckten. Im Gewölbesaal und im Ratssaal war zum Kaffee eingedeckt. Die Plätze waren den ganzen Nachmittag über sehr gut besetzt. Die Damen vom Kaffee-, Kuchen- und Cocktailstand hatten alle Hände voll zu tun. Besonders beliebt war der angebotene Limoncello Spritz. Auch für die Kinder gab es ein besonderes Angebot. Sie konnten bei einem Quiz rund um die Primiz mitmachen. Dafür mussten sie durch die Museumsräume gehen, denn in jedem Raum war eine Lösung versteckt. Das Quiz wurde von den Kindern begeistert angenommen. Als Preis Belohnung erhielten sie ein Eis von „Eis Iris”. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Bei guter Stimmung, vielen Gesprächen und interessanten Eindrücken verging der Nachmittag wie im Flug.
Gemeinsames Foto aller zehn teilnehmenden Mannschaften (Bild: Leonie Bodendörfer)

z'Dolam triumphiert aufs Neue bei SKF-Fußballturnier

Bereits zum dritten Mal in Folge heißt der Sieger des alljährlichen Freizeitfußball-Turniers am Silberberg „z'Dolam”. Die Mannschaft aus Thalheim setzte sich im Finale gegen die Freizeitkicker des ASV Schwend durch. Dabei standen die Vorzeichen vor dem Finale aufseiten der Schwender: In der Vorrunde bezwang man den Titelverteidiger bereits mit 1:0 und schloss die Gruppenphase mit starken Leistungen und ohne Gegentor auf dem ersten Platz ab. Auch im Halbfinale bewiesen sie Mentalität und erreichten im 8-Meterschießen gegen die Traditionsmannschaft „Azonga” das Finale. Es schien, als würden die Schwender nach einigen erfolglosen Jahren ihre konstant hohe spielerische Qualität endlich in Erfolg ummünzen. Aber die Thalheimer berappelten sich und zogen als Zweiter der Gruppe A und einem Sieg im zweiten Halbfinale gegen „Azonga Junior” ebenfalls im 8-Meterschießen ins Finale ein. Und auch das Finale blieb in der regulären Spielzeit ohne Entscheidung, sodass beide Mannschaften erneut vom Punkt ranmussten. Für reichlich Diskussionsstoff sorgte dabei der letzte Versuch des ASV Schwend, da nicht endgültig geklärt werden konnte, ob der Ball die Linie überschritten hatte. Auf dem Platz wurde der Schuss letztlich als Fehlschuss gewertet – und „z'Dolam” durfte den nächsten knappen Turniersieg feiern. Im internen Spiel um Platz drei der im Halbfinale geschlagenen Mannschaften setzte sich „Azonga” gegen ihre Nachwuchskicker „Azonga Junior” durch. Nach einem schwachen Start ins Turnier musste sich die Gastgebermannschaft des SKF mit Rang fünf zufriedengeben. Platz sechs und sieben gingen mit „Lok Alfeld” und „Kirwa Firabo” ins Frankenland. Als Achtplatzierter reiht sich die zweite Heimmannschaft „Kirwa Fürnried” vor den „Wilden Kerlen” und „2 tracht Prügel” ein. Organisiert, vorbereitet und umgesetzt wurde die Veranstaltung rund um das Fürnrieder Frühlingsfest durch ein breit aufgestelltes Team, das von allen Teilnehmern und Gästen mit großem Applaus gewürdigt wurde.
Besuch im Hof-Cafe Müllner in Schwarzach b. Nabburg (Bild: Gaby Narozny)

„Von der Kohlegrube zum Freizeitparadies”, erlebnisreicher Ausflug des Kath. Frauenbundes St. Konrad, Weiden

Schöne, erlebnisreiche Stunden verbrachten die Frauen des Kath. Frauenbundes St. Konrad aus Weiden, unter Leitung von Gaby Narozny, bei der Muttertagsfahrt nach Schwarzach bei Nabburg und ins Oberpfälzer Seenland bei Schwandorf. Am frühen Nachmittag steuerte die Busgruppe das Hof-Cafe Müllner in Schwarzach bei Nabburg an. In den historischen Räumen der ehemaligen Getreidemühle hatten die Frauen genügend Zeit, sich mit Kaffee, und leckeren Kuchen und Torten verwöhnen zu lassen. Ein kleiner Spaziergang rund um den Müllner-Hof, idyllisch am Ufer der Schwarzach gelegen, rundete den Aufenthalt ab. Im Laufe des Nachmittages lernten die Frauen im Bus, bei einer 2-stündigen Rundfahrt mit Gästeführerin E. Wissmann, die schönsten Seiten des Oberpfälzer Seenlandes kennen. Nach der Entdeckung von Kohlevorhaben im 18. Jahrhundert, entwickelte sich rund um Wackersdorf die Braunkohleindustrie, die bis 1982 bestand. Danach wurden die Abbaugebiete geflutet und es entstanden der Murner See und der Brückelsee. Beim Rundgang im Erlebnispark „Wasser-Fisch-Natur” am Murner See informierte die Gästeführerin über die Natur an den insgesamt 5 Weihern, man konnte naturbezogene Beobachtungsgeräte testen und einen Weg über eine Hängebrücke wagen. Ein richtiges Urlaubsgefühl brachte den Frauenbund-Frauen der kurze Aufenthalt am sog. „Karibikstrand” am Murner See, mit feinem Sandstrand, Palmen und Liegestühlen im „Murano Beachclub” und tollem Ausblick auf das Wasser. Durch den Industriepark Wackersdorf, dem Gelände der ehem. geplanten WAA und vorbei der großen Kart-Anlage ging die Fahrt nach Stulln zum Gasthof Bodensteiner, wo die Frauen mit einer guten Brotzeit in gemütlicher Runde den schönen Tag ausklingen ließen.
Taubenauflass aus dem Kabinenexpress (Bild: Walter Schlenk)

Die Reisevereinigung Amberg startete die Saison 2026

Im Monat Mai starten die Brieftaubenzüchter wie alle Jahre ihre Wettflüge. 13 Flüge für Alttauben und 5 für die diesjährigen Jungtauben sind geplant. Alle Flüge werden gemeinsam im Regionalverband 653 Oberpfalz durchgeführt. Die Schläge der Mitglieder der Reisevereinigung Amberg stehen in Etzdorf, Kümmersbruck, Lintach, Traßlberg und Sulzbach-Rosenberg. Der 1. Flug fand ab Kirchberg in 162 km Entfernung statt. 315 „Rennpferde der Lüfte” nahmen teil. Um 9.00 Uhr wurden die Rollos des Kabinenexpress geöffnet und die Tauben auf die Heimreise geschickt. Die Siegertaube konstatierte Werner Troidl in Sulzbach-Rosenberg um 10.38 Uhr, das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 83 km/h. Den 2. und 3. Platz belegen Tauben von Georg Eichenseer in Traßlberg. Nach 13 Minuten war der Preisflug beendet. Das beste prozentuale Ergebnis erzielte Michael Niedermeier in Etzdorf mit 53 Prozent. Zum 2. Flug ab Heilbronn setzten die Züchter der RV Amberg 237 Tauben ein. Um 8.00 Uhr erfolgte der Start im 195 km entfernten Heilbronn. Nach 2 Stunden und 24 Minuten konstatierte Walter Schlenk in Sulzbach-Rosenberg seinen 191, ein erst einjähriges Männchen und gewann den 1. RV-Preis. 2. und 3. wurde Michael Niedermeier, er erzielte auch wieder das beste prozentuale Ergebnis mit knapp 45 Prozent. Am 3. Fug nahmen 232 Tauben der RV Amberg teil. Gestartet wurde in Hockenheim um 7.45 Uhr mit 238 km Entfernung. Georg Eichenseer gewann diesmal den 1. RV-Preis, sein 3-jähriges Männchen kam um 10.17 Uhr in Traßlberg an, er flog die Strecke mit durchschnittlich 94 km/h. Die Preisdauer war 15 Minuten. Prozentual schnitt Werner Troidl mit 44 Prozent am besten ab.
Von links nach rechts: Josef Bonczyk, Stefan Lukas, Anita Fritsch, Maria Sauer, Maria Stehle, Bürgermeisterin Michaela Treml, MdB Nicole Bäumler (Bild: Max Treml)

255 Jahre Treue zur SPD – Ortsverein Püchersreuth ehrt langjährige Mitglieder

Im Rahmen eines Ehrenabends im Sportheim ehrte der SPD-Ortsverein Püchersreuth insgesamt sechs langjährige Mitglieder für zusammen 255 Jahre Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Für 55 Jahre Treue zur Partei wurde Anita Fritsch ausgezeichnet. Bereits seit 50 Jahren gehören Maria Stehle, Johanna Haner und Josef Bonczyk der SPD an. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft können Stefan Lukas sowie Maria Sauer zurückblicken. Die Vorsitzende Maria Sauer dankte den Geehrten für ihre jahrzehntelange Treue zur Partei sowie für die engagierte Mitarbeit im Ortsverein. Als Anerkennung erhielten die Jubilare Urkunden, Ansteckbroschen in Gold beziehungsweise Silber sowie ein kleines Geschenk. Die stellvertretende Vorsitzende Michaela Treml, die inzwischen das Amt der Ersten Bürgermeisterin der Gemeinde Püchersreuth übernommen hat, berichtete über ihre ersten Wochen im neuen Amt und gab dabei interessante Einblicke in ihre bisherigen Erfahrungen. Als Ehrengast gratulierte die Landtagsabgeordnete Nicole Bäumler dem Ortsverein zum großartigen Wahlerfolg und lobte die engagierte Arbeit des fleißigen SPD-Ortsvereins Püchersreuth. In einem ausführlichen Bericht schilderte sie zudem ihre Arbeit im Bayerischen Landtag und vermittelte den Gästen interessante Einblicke in die vielfältigen und nicht immer einfachen Aufgaben einer Landtagsabgeordneten. Ein gemeinsames Essen rundete den gelungenen Ehrenabend in geselliger Atmosphäre ab.
Bei der Übergabe des Erlöses vom Frühstück für den guten Zweck: (von links) SPD-Ortsvorsitzende Andrea Egner, Michaela Jung, 2. Vorsitzende Bananenflanke Nordoberpfalz e. V. Susi Höcht, 1. Vorsitzende Bananenflanke Nordoberpfalz e. V. Carina Völkl und Vorsitzende SPD Frauen Flossenbürg Birgit Vogel (Bild: Barbara Bannert)

SPD Frauen Flossenbürg spenden Erlös für Frühstück an Bananenflanke Nordoberpfalz e. V.

Die SPD-Frauen Flossenbürg veranstalteten am Samstag, 16. Mai 2026, im Pilspub Murphy's in Flossenbürg ein Frühstück für den guten Zweck zugunsten des Vereins Bananenflanke Nordoberpfalz e. V. Die Veranstaltung war ausverkauft, da zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt waren. Sie unterstützten mit ihrer Teilnahme die wichtige Arbeit des Vereins. Die erste Vorsitzende der SPD-Frauen Flossenbürg, Birgit Vogel, begrüßte die Gäste herzlich. Besonders dankte sie dem anwesenden Vorstand des Vereins mit der 1. Vorsitzenden Carina Völkl, der 2. Vorsitzenden Susi Höchtl sowie Michaela Jung für ihr Kommen. Ein besonderer Dank galt außerdem Peter Gruber, der die Räumlichkeiten des Pilspubs Murphy's zur Verfügung stellte. Ohne seine Unterstützung, so Vogel, wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen. Die Besucher konnten ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Frühstück genießen, das zum Teil von den Mitgliedern der SPD-Frauen gespendet worden war. Im Anschluss informierte Carina Völkl in einem ausführlichen Vortrag über die Arbeit des Vereins. Der Verein bietet betreute Kurse für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren mit geistiger Behinderung an. Völkl berichtete, dass der Standort in Neustadt an der Waldnaab seit fünf Jahren existiere, während der Verein Bananenflanke insgesamt bereits seit 15 Jahren aktiv sei. Der Name „Bananenflanke” gehe auf den ehemaligen HSV-Nationalspieler Manfred Kaltz zurück, der in den 1970er- und 1980er-Jahren durch seine Flanken mit stark gekrümmter Flugbahn bekannt wurde. Gegründet worden sei der Verein von zwei Heilerziehungspflegern. Der Name solle verdeutlichen, dass das Leben der betreuten Kinder ebenfalls nicht immer geradlinig verlaufe. Aus persönlicher Erfahrung schilderte Völkl, selbst Mutter eines Kindes mit Down-Syndrom, dass Kinder mit Beeinträchtigungen mit zunehmendem Alter oft Schwierigkeiten hätten, in regulären Fußballvereinen mitzuspielen. Deshalb stünden bei der Bananenflanke vor allem Freude an der Bewegung und Gemeinschaft im Mittelpunkt. Zunächst habe sie mit ihrem Kind das Angebot in Regensburg genutzt, bevor der Verein in Neustadt gegründet worden sei. Dort habe die Bananenflanke große Unterstützung erfahren, insbesondere durch die DJK Neustadt, die trotz eigener voller Trainingspläne ihre Sportstätten sofort zur Verfügung gestellt habe. Weiter führte Völkl aus, dass sie durch die Zusammenarbeit mit städtischen Bananenflanken-Vereinen die dortigen Herausforderungen gut kenne, aber immer wieder begeistert sei, wie viele Unterstützer sich im ländlichen Raum fänden. Sämtliche Mitglieder arbeiteten ehrenamtlich. Zudem würden neben Trainern auch immer wieder Betreuer gesucht. Im Rahmen der anschließenden Gesprächsrunde wollte Nicole Bäumler wissen, aus welchem Einzugsgebiet die Kinder nach Neustadt an der Waldnaab kämen. Völkl erklärte, dass die derzeit rund 40 betreuten Kinder und Jugendlichen aus den Landkreisen Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth sowie Schwandorf stammen. Einen festen Sponsor gebe es bislang nicht. Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung konnte Birgit Vogel dem Verein Bananenflanke Nordoberpfalz e. V. eine Spende in Höhe von 640 Euro überreichen, die beim Frühstück für den guten Zweck zusammengekommen war. Das Geld komme den Kindern und Jugendlichen zugute. Damit werde Ausrüstung sowie Fahrten zu Spielen und Ausflüge finanziert.
Der BVS Weiden erreichte beim „Inklusiven Tag der Bewegung” in Auerbach den zweiten Platz der Gruppenwertung. Mit dabei waren Abteilungsleiterin Martina Weiß (3. von links), die älteste Teilnehmerin Gisela Leonhard (4. von links) und der jüngste Teilnehmer Martin Völkl (3. von rechts). (Bild: Reinhard Kreuzer)

BVS Weiden beim „Inklusiven Tag der Bewegung” in Auerbach

Beim „Inklusiven Tag der Bewegung” in Auerbach zeigte der BVS Weiden sportlich starke Präsenz. 14 Nordic-Walker reisten am Wochenende mit dem Vereinsbus und einem weiteren Pkw zur Rußhütte an, wo um 10 Uhr der Startschuss fiel. Insgesamt 126 Teilnehmer aus der Oberpfalz nahmen die gut ausgeschilderten Strecken über drei, sechs und acht Kilometer in Angriff. Die anspruchsvollen Waldwege verlangten den Sportlern einiges ab. Steile Anstiege, schnelle Gefällestrecken und wechselnder Untergrund forderten Ausdauer und Konzentration. Unterwegs stärkten sich die Teilnehmer an einer Verpflegungsstation mit Getränken und Obst. Besonders auffällig präsentierten sich die Walker des BVS Weiden und der BRSG Neutraubling. Mit ihren roten Vereinsjacken prägten sie das Bild auf den Strecken und stellten gemeinsam fast die Hälfte aller Teilnehmer. Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand vor allem das gemeinsame Erlebnis von Menschen mit und ohne Behinderung im Mittelpunkt. Auch bei den Sonderwertungen überzeugte der BVS Weiden. Martin Völkl gehörte mit acht Jahren zu den jüngsten Teilnehmern und meisterte die sechs Kilometer souverän. Gisela Leonhard war mit 86 Jahren die älteste Starterin und absolvierte ebenfalls die sechs Kilometer lange Strecke. Nach dem Lauf ehrten die Veranstalter die Teilnehmer in der Rußhütte. Bei der Gruppenwertung belegte der BVS Weiden den zweiten Platz und erhielt dafür einen Pokal. Abteilungsleiterin Martina Weiß freute sich über den starken Auftritt ihrer Mannschaft: „Unsere Gruppe zeigte großen Zusammenhalt und viel sportlichen Ehrgeiz. Vor allem die generationsübergreifende Teilnahme machte diesen Tag für uns besonders.” Beim gemeinsamen Mittagessen mit Currywurst oder gerösteten Knödeln und Salat sowie einem großen Kuchenbuffet klang der gelungene Sporttag in geselliger Runde aus.
Volleyballverein, Lehrkräfte und Grundschüler bei der Siegerehrung  (Bild: Michaela Ponnath)

Bayerischer Grundschul-Volleyballcup in Konnersreuth

Der Bayerische Grundschul-Volleyballcup geht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Volleyball-Verbandes 2026 in eine neue Runde und die Grundschule Konnersreuth nahm auch in diesem Jahr mit den Schülerinnen und Schülern der ersten bis vierten Jahrgangsstufe daran teil. Dieser sportliche Aktionstag fand am Freitag, den 15. Mai 2026, in Kooperation mit der Sparte Volleyball des Konnersreuther Sportvereins in der Schulturnhalle statt. Dabei unterstützten die Mitglieder des Volleyballvereins tatkräftig die Lehrkräfte der Grundschule bei der Organisation, Umsetzung und Durchführung. Das Turnier wurde am Langnetz in Spielrunden ausgetragen, die auf eine Zeit von vier Minuten begrenzt waren. In Zweier-Teams spielten die Kids im Modus „Jeder gegen Jeden Smashball“. Dabei wurde der Ball in das gegnerische Feld gespielt, geworfen, geschlagen – aus dem Stand oder im Sprung – alles war erlaubt. Der Ball durfte maximal einmal aufspringen oder musste direkt gefangen werden sowie im Gegenzug genauso wieder in das gegnerische Feld gespielt werden. Jedes Team konnte den Ball maximal auf seiner Seite zum Mitspieler abgeben, bevor er über das Netz gepritscht oder gebaggert wurde. Ziel dieses Sporttages war es, möglichst vielen Kindern eine positive Erfahrung mit dem Volleyballsport zu ermöglichen, das heißt niedrigschwellig, spielerisch und mit nachhaltiger Wirkung. Der Grundschul-Cup bot einen einfachen, altersgemäßen Einstieg in das Volleyball-Spiel. Im Mittelpunkt standen dabei nicht Leistung oder Ergebnisdruck, sondern Bewegung, Teamgeist, Fair Play, Integration und vor allem Spaß ohne komplizierte Regeln. Dabei war der Cup nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine Chance, die Schulgemeinschaft zu stärken. Die Kinder lernten dabei, miteinander zu spielen, sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Erfolge zu feiern. Diese Werte bleiben weit über das Spielfeld hinaus bestehen. Die Verleihung der Medaillen und Urkunden mit den jeweils erreichten Punkten im Team erfreute alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Für die Eltern, die als Zuschauer bei diesem Turnier dabei waren, gab es Kaffee und Kuchen.
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