Die teilnehmenden Kinder mit den drei stolzen Kartoffelkönigen Pia Kraus (3. v. l.), Tobias Ries (4. v. l.) und Emil Greß (5. v. l.). (Bild: Michaela Kopp)

Kinderaktion „Ran an die Kartoffeln”

Zum Start der Gartensaison hatte die Vorstandschaft des Obst- und Gartenbauvereins Freudenberg/Wutschdorf die Kinder zu einer Pflanzaktion eingeladen. „Wir packen unseren Garten in die Kiste – Ran an die Kartoffeln!” lautete die Aufforderung und die Kinder legten normal gelbe, aber auch rote Kartoffeln in stabile Holzkisten oder Jutesäcke. Danach nahmen sie ihre Pflanzgefäße mit nach Hause und dann hieß es, die Pflanzen zu pflegen. Jetzt, rund 4 Monate später, trafen sich die Kinder wieder, um nachzuschauen, ob sich neue Kartoffeln in den Kisten gebildet hatten. Mit Eifer waren sie dabei und wühlten in der Erde, um all ihre Kartoffeln ans Tageslicht zu bekommen. Die Freude war groß, wenn Kartoffeln entdeckt wurden! Dann wurden die Kartoffeln gezählt, gewogen und vermessen, um die „Kartoffelkönige”, die ihre Pflanzen die Saison über am besten gepflegt hatten, zu finden. Die meisten Kartoffeln (37 Stück) hatte Emil Greß in seiner Kiste! Die längste Kartoffel mit 10 cm fand sich in der Kiste von Pia Kraus und über die schwerste Kartoffel mit 101 g konnte sich Tobias Ries freuen! Die drei Kartoffelkönige erhielten eine Urkunde und einen Königsmantel umgelegt. Natürlich konnten die Kinder die Frage beantworten, was denn aus Kartoffeln hergestellt wird – und so erhielt jedes Kind eine Tüte voll Chips. Gemeinsam wurde über dem Lagerfeuer noch Stockbrot geröstet und so ging ein schöner Nachmittag zu Ende.
Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. (Bild: Josef Kleber)

Familiengottesdienst in Waidhaus: Gemeinsam glauben, singen und beten

Am Sonntag, 30. August 2026, feierte die Pfarrgemeinde St. Emmeram in Waidhaus einen besonders gestalteten Familiengottesdienst. Im Mittelpunkt stand das Vaterunser, das sich wie ein roter Faden durch die gesamte Feier zog. Bereits zu Beginn wurde die Gemeinde mit dem Kanon „Wo zwei oder drei” auf den Gottesdienst eingestimmt. Einen besonderen Akzent setzte anschließend ein Dialog zwischen einem Betenden und Gott: Lucia und Markus machten dabei auf anschauliche und teilweise humorvolle Weise deutlich, wie viel Inhalt in den vertrauten Worten des Vaterunsers steckt und wie unmittelbar sie mit dem eigenen Alltag verbunden sind. Nach dem Evangelium in Leichter Sprache und einer kurzen Ansprache griffen auch die Fürbitten die einzelnen Bitten des Vaterunsers wieder auf. Dabei standen Familien, Kinder und Jugendliche, Menschen in Not, Frieden, die Bewahrung der Schöpfung, die Ernte, die Ferienzeit sowie die Verstorbenen im Mittelpunkt. Eine besondere Premiere gab es bei der musikalischen Gestaltung: Erstmals wirkte in Waidhaus der neu zusammengestellte Familienchor der Pfarreiengemeinschaft mit. Unter der Leitung von Katharina Grötsch, die den Chor am Keyboard begleitete, und mit Monika Weig an der Gitarre sorgten Sängerinnen und Sänger aus der gesamten Pfarreiengemeinschaft für eine lebendige und zugleich feierliche Atmosphäre. Mit Liedern wie „Gott, du bist ja bei mir”, „Santo, Santo”, „Sei behütet” und „Laudato si” wurde die Gemeinde immer wieder zum Mitsingen eingeladen. Zum Abschluss sprach das Vorbereitungsteam gemeinsam ein Segensgebet, bevor Pater Thom den liturgischen Segen spendete. Als kleine Erinnerung an den Gottesdienst wurden Give-away-Kerzen mit dem Motiv „Gott liebt dich” verteilt. Mit dem Schlusslied „Wer glaubt, ist nie allein” endete ein Familiengottesdienst, der Gemeinschaft, Glauben und die Freude am gemeinsamen Feiern auf besondere Weise miteinander verbunden hat.
Rastpause der MTB-Gruppe in Pielenhofen (Bild: Stefan Schieder)

Regensburgtour des RSV Concordia Windischeschenbach

Bei bestem Radfahrwetter machten sich 33 Mitglieder des RSV Concordia Windischeschenbach gemeinsam auf den Weg nach Regensburg. An der mittlerweile traditionellen Tour beteiligten sich sowohl die Sparte Rennrad als auch die Mountainbiker des Vereins. Pünktlich um 8 Uhr erfolgte der gemeinsame Start in Windischeschenbach, bevor die beiden Gruppen unterschiedliche Strecken in Richtung Regensburg einschlugen. Die Organisation der Rennradtour lag in den Händen von Radsportleiter Christian Niklas. Die Rennradfahrer hatten eine rund 200 Kilometer lange Strecke zu bewältigen, die mit einem Abstecher durch den Bayerischen Wald sowohl zusätzliche Höhenmeter als auch landschaftliche Reize bot. Für die Mountainbiker hatten die MTB-Spartenleiter Jasmine und Martin Fenzl eine rund 130 Kilometer lange Tour vorbereitet. Auf dem Weg nach Regensburg wurden Rastpausen in Schwandorf und Pielenhofen eingelegt. Die Fahrt nach Regensburg hat beim RSV Concordia bereits Tradition. Für die Mountainbiker wurde die Tour in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal durchgeführt, während die Rennradgruppe zum dritten Mal die Herausforderung der langen Strecke in Angriff nahm. Trotz der unterschiedlichen Streckenlängen erreichten beide Gruppen ihr Ziel nahezu gleichzeitig. In Regensburg trafen sich die Teilnehmer schließlich zu einem gemeinsamen Abendessen in einem Biergarten, wo die Erlebnisse des Tages bei gemütlichem Beisammensein ausgetauscht wurden. Besonders erfreulich war der unfall- und pannenfreie Verlauf der gesamten Tour. Nach einem sportlich anspruchsvollen und erlebnisreichen Tag trat die Gruppe schließlich gemeinsam mit dem Bus die Rückfahrt nach Windischeschenbach an. Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass die Regensburgtour auch in diesem Jahr wieder eine gelungene Gemeinschaftsveranstaltung der beiden Sparten des RSV Concordia war.
Die teilnehmenden Kinder und die Aufsichtspersonen beim diesjährigen Ferienprogramm der Schützengesellschaft Concordia Konnersreuth beim Wettbewerb des modernen Fünfkampfes im Schützenheim. (Bild: Max Bindl)

19 Kinder waren begeistert vom Modernen Fünfkampf der Konnersreuther Schützen beim Ferienprogramm

Konnersreuth Vor kurzem veranstaltete die Schützengesellschaft „Concordia“ Konnersreuth 1888 im Rahmen des diesjährigen Ferienprogramms der Marktgemeinde Konnersreuth ihren schon traditionellen modernen Fünfkampf. In Vertretung für den verhinderten Vorsitzenden hieß Max Bindl hierzu 19 Kinder (14 Jungs und 5 Mädchen) im Schützenheim herzlich willkommen und erklärte zu Beginn des Nachmittags die Spielregeln und die jeweiligen Aufgaben, die zu bewältigen sind. Gefragt war zu einen die Geschicklichkeit beim Bälle werfen „alles im Eimer“, oder das sogenannte „Quäntchen Glück“ beim Würfeln. Eine ruhige Hand und Zielgenauigkeit brauchte man beim Gummiringschießen aber auch beim Lichtgewehrschießen. Beim Kegeln brauchte man wieder Geschick und ein gutes Augenmaß um die Kegel umzuwerfen. Bei den teilnehmenden Kindern entfachte sprichwörtlich ein ehrgeiziges Rennen um viele Punkte, um abschließen einen vorderen Platz zu erreichen. Dabei gab es so manche Überraschung bei den einzelnen Disziplinen. Nachdem alle teilnehmenden Kinder ihre Stationen absolviert hatten, und die Teilnahmezettel abgegeben waren, wurde mit Spannung auf die Auswertung und Siegerehrung gewartet. Bevor Max Bindl zur Preisverleihung kam, bedankte er sich bei seinem achtköpfigen Team und für die großartige Unterstützung an diesem Nachmittag.
15 Kinder hatten viel Spaß beim Ferienprogramm der Feuerwehr. (Bild: Maria Schindler)

Abenteuer in der Natur

Einen abwechslungs- und erlebnisreichen Tag in der Natur erlebten 15 Kinder Mitte August beim Ferienprogramm der FFW Brand unter dem Motto „Kids vs. Wild“. Begleitet wurden sie dabei von den beiden Betreuerinnen Vroni Söllner und Maria Schindler und ihrem Helfer Florian Söllner. Bei sonnigem und warmem Sommerwetter startete die Gruppe mit einer Wanderung zum Gaassteig. Dort wartete bereits das erste Abenteuer: Die Kinder konnten auf den Steinen in der Naab klettern und dabei Natur und Gewässer einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Nach einer gemütlichen Brotzeit ging es weiter mit einer Wanderung mitten durch die Naab. Das kalte Wasser war eine willkommene Abkühlung. Dabei standen Konzentration, gemeinsames Erleben und natürlich jede Menge Spaß im Mittelpunkt. Zur Stärkung gab es anschließend eine weitere Brotzeit; diesmal mit selbstgemachter Butter, die bei den Kindern besonders gut ankam. Ziel des Ferienprogramms war es, den Kindern die heimische Natur, ihre nähere Umgebung und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich direkt vor der eigenen Haustür bieten, näherzubringen. Ganz nach dem Motto „Kids vs. Wild“ konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei selbst aktiv werden, Neues entdecken und einen abwechslungsreichen Tag in der freien Natur verbringen. Am Ende waren sich wohl alle einig: „Kids vs. Wild“ war ein gelungenes Ferienerlebnis mit viel Bewegung, Spaß und spannenden Eindrücken aus der heimischen Natur.
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