Die geehrten der Feuerwehr Holnstein mit ihrem Kommandanten, Vorstand, den Vertretern der Kreisbrandinspektion und den beiden Landtagsabgeordneten. (Bild: Jürgen Leißner)

150 Jahre Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach: Festlicher Kommersabend voller Ehrungen

Mit einem feierlichen Kommersabend im Saal des Neukirchner Hofs beging die Freiwillige Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach am vergangenen Samstag den Start in den Festreigen ihres 150-jährigen Bestehens. Durch das Programm führte der Vorsitzende Gerd Pürner, der die Gäste herzlich willkommen hieß und durch den Abend leitete. Unter den Ehrengästen waren Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Peter Achatzi, Kreisbrandrat Christof Strobl, MdL Dr. Harald Schwartz und MdL Bernhard Heinisch sowie Vertreter der Patenwehren und Nachbarwehren. Nach der Begrüßung eröffnete das Hulzberch Trio musikalisch das Abendessen. Kommandant Markus Guttenberger erinnerte anschließend kurz an die 150-jährige Geschichte der Wehr: Gegründet 1876, mitten in der Epoche des industriellen Wandels, meisterte die Feuerwehr zahlreiche Herausforderungen – von den beiden Weltkriegen über Wiederaufbau und technische Neuerungen bis hin zur Modernisierung der Fahrzeuge und des Gerätehauses. Besonders hervorgehoben wurde die kontinuierliche Förderung von Ausbildung und Jugendarbeit sowie die Integration von Frauen, die heute knapp 30 Prozent der aktiven Mitglieder ausmachen. Im Anschluss folgten die Ehrungen verdienstvoller Kameraden: Das KFV-Ehrenkreuz in Silber erhielten Gerhard Guttenberger und Ehrenvorstand Thomas Brandt. Das Bayerische Ehrenkreuz in Silber wurde erstmals in der Geschichte der Wehr an Ehrenkommandant Karlheinz Pilhöfer verliehen – Anerkennung für Jahrzehnte ehrenamtlichen Engagements. Pürner dankte den Geehrten für ihre beispielhafte Arbeit und ihren Einsatz für die Wehr und die Gemeinschaft. Ein bewegender Moment war das Schirmherrenbitten: Der neu gewählte Bürgermeister Christian Beyer übernahm die Schirmherrschaft, Landrat Reisinger die Ehrenschirmherrschaft. Mit einem Augenzwinkern übertrug Pürner die Verantwortung für das Wetter auf die beiden. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Patenwehren Achtel, Edelsfeld und Röckenricht wurde gewürdigt. Symbolisch überreichte die Feuerwehr Holzscheiben, die zusammen mit Bäumen vor den jeweiligen Feuerwehrhäusern gepflanzt werden sollen – ein sichtbares Zeichen für Beständigkeit, Freundschaft und Kameradschaft. Natürlich kamen auch die Patenwehren nicht mit leeren Händen. Den Abend rundeten Gespräche, Musik und kameradschaftliches Beisammensein ab. Pürner schloss mit den Worten: „Was wir sind, sind wir zusammen.“ Nach 150 Jahren Einsatzbereitschaft, Solidarität und Gemeinschaft blickt die Freiwillige Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach gestärkt in die Zukunft – getreu ihrem Leitspruch: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“ Vorschau auf das Festwochenende: Das große Jubiläumsfest findet vom 8. bis 10. Mai im Festzelt in Holnstein statt. Höhepunkte sind der Zieleinlauf des Landkreislaufs sowie ein großer Festzug am Sonntag. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, mitzufeiern.
v. l.: Vorstand Johannes Kirchner, Schriftführer Daniel Richter, Schatzmeister Peter Härtl, Jugendleiter Julien Lenk, Schützenmeister Franz Paschke, Sportleiter Julian Männer, Bürgermeister Johann Burger, Gauschatzmeister Bruno Salomon. (Bild: Matthias Menzel)

Altbewährte Kräfte und junge Verstärkung

Kürzlich hielt die Zimmerstutzengesellschaft 1899 „Eichenlaub“ Königshütte e. V. ihre Jahreshauptversammlung ab. Vorstand Johannes Kirchner führte durch das obligatorische Programm der Versammlung und hieß dazu neben den Ehrenmitgliedern auch Bürgermeister Johann Burger sowie Gauschatzmeister Bruno Salomon als Gäste herzlich willkommen. Nach dem Gedenken für die verstorbenen Mitglieder des Vereins berichtete Kirchner zunächst von den Höhepunkten des zurückliegenden Vereinsjahrs. Im Anschluss bat er Julian Männer um seinen Bericht zu den sportlichen Aktivitäten. Der Sportleiter konnte auf zahlreiche Erfolge der Schützen im Jahr 2025 zurückblicken und durfte Spitzenplatzierungen verschiedener Wettbewerbe mit Auszeichnungen ehren. Letztlich rundete Schatzmeister Peter Härtl mit seinen Ausführungen zum finanziellen Geschehen des zurückliegenden Vereinsjahres die Berichterstattungen der Vorstandsmitglieder ab. Aufgrund der einwandfreien Buchführung und der soliden Vereinsarbeit sprachen die Kassenrevisoren ihre Empfehlung an die versammelten Mitglieder aus, der Vorstandschaft die Entlastung zu erteilen, welcher diese einstimmig nachkamen. Im Rahmen des nächsten Tagesordnungspunkts „Neuwahlen“ bat Vorstand Kirchner die Ehrengäste Burger und Salomon, den Wahlausschuss zu bilden, welche dies nach erfolgter Zustimmung durch die Versammlung gerne übernahmen. Dank einer gut vorbereiteten Wahl wurde die bisherige Vorstandschaft nach nur kurzer Zeit wiedergewählt. Die einzige Veränderung betrifft das Amt des 1. Jugendleiters, welches fortan durch den 18-jährigen Julien Lenk bekleidet wird. Der bisherige Amtsinhaber Matthias Menzel bleibt der Jugendarbeit allerdings weiter erhalten und wechselt darüber hinaus in die Position des beisitzenden Ausschussmitglieds. Johannes Kirchner dankte der Versammlung nochmals im Namen aller gewählten Amtsträger für das Vertrauen und freute sich ganz besonders über die junge Verstärkung in der Vereinsführung. In ihren Grußworten unterstrichen Bürgermeister Burger und Gauschatzmeister Salomon die Wichtigkeit der Jugendarbeit für den Fortbestand der Vereine. In diesem Fall sei es beispielhaft gelungen, den Schützennachwuchs in die Führungsarbeit des Vereins zu integrieren. Burger nutzte den Besuch bei den Schützen in Königshütte, um auch zwei Urgesteine des Vereins aufgrund ihres Einsatzes für die Gesellschaft in der Gemeinde zu ehren. Entsprechend würdigte er Ludwig Ernst und Eberhard Kirchner für ihr jahrzehntelanges Engagement rund um den Schützenverein mit der Ehrennadel der Gemeinde Leonberg.
SCK Trainer, Betreuer und Vorstandschaft haben an der Fortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt teilgenommen.  (Bild: Daniel Kohl)

SC Kirchenthumbach setzt erneut auf Prävention und Verantwortung

Der SCK hat bereits zum zweiten Mal eine Trainerfortbildung zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport durchgeführt und damit ein klares Zeichen für Prävention, Sensibilisierung und Verantwortung im Vereinsleben gesetzt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie Trainerinnen und Trainer, Betreuerinnen und Betreuer sowie alle Verantwortlichen im Verein Anzeichen sexualisierter Gewalt erkennen, richtig einordnen und im Verdachtsfall angemessen handeln können. Gerade im Kinder- und Jugendbereich komme dem Schutz junger Menschen eine besonders hohe Bedeutung zu. Durchgeführt wurde der Vortrag von Angela Frank, Mitarbeiterin von Dornrose e.V. aus Weiden. In ihrem praxisnahen und zugleich sensiblen Vortrag vermittelte sie wichtige Grundlagen rund um Grenzverletzungen, Prävention, Handlungssicherheit und den verantwortungsvollen Umgang mit möglichen Verdachtsfällen. Dabei wurde deutlich, dass Präventionsarbeit nicht erst im Ernstfall beginne, sondern bereits im täglichen Miteinander, in klaren Regeln und in einer offenen Vereinskultur. Die erneute Durchführung der Fortbildung ist ein wichtiger Baustein im Schutzkonzept des SC Kirchenthumbach. Der Verein macht damit deutlich, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen nicht nur ein formaler Auftrag ist, sondern aktiv und nachhaltig gelebt werden soll. Zum Schutzkonzept des Vereins gehören neben solchen Schulungsmaßnahmen auch weitere konkrete Präventionsbausteine. Dazu zählt unter anderem die regelmäßige Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses durch Personen, die im Verein Verantwortung im Kinder- und Jugendbereich übernehmen. Darüber hinaus wird eine vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) vorbereitete Selbstverpflichtungserklärung eingesetzt, mit der Trainerinnen und Trainer sowie weitere Verantwortliche ihr Bewusstsein für einen respektvollen, achtsamen und grenzwahrenden Umgang mit Kindern und Jugendlichen unterstreichen. Mit der erneuten Fortbildung zeigt der SC Kirchenthumbach, dass Prävention ein fortlaufender Prozess ist, der Aufmerksamkeit, Wissen und klare Strukturen braucht. Der Verein übernimmt damit Verantwortung und stärkt das Vertrauen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und allen Mitgliedern. Der SC Kirchenthumbach setzt so ein wichtiges Zeichen: Sport soll ein sicherer Ort sein – für alle.
Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger referierte zum Thema Brandschutz im häuslichen Bereich im Gasthaus Hirschenwirt beim VdK Ortsverband Rieden-Vilshofen-Ensdorf. (Bild: Marga Kraus)

Kaffeekränzchen beim VdK mit Vortrag über häuslichen Brandschutz

Die informativen Kaffeekränzchen des VdK Ortsverbandes Rieden-Vilshofen-Ensdorf sind sehr beliebt. Beim letzten Treff im Gasthaus Hirschenwirt durfte Ortsvorsitzende Marga Kraus Kreisbrandmeister Jürgen Ehrnsberger von der Landkreisfeuerwehr begrüßen. Der erfahrene Feuerwehrmann ist zuständig für den Inspektionsbereich II und referierte über das Thema Brandschutz im häuslichen Bereich. Prävention ist ein wichtiges Thema bei der Feuerwehr und so ist Vorbeugen von Bränden und dem Kennen möglicher Brandursachen und Gefahrenbereiche nicht nur für Kameraden der örtlichen Feuerwehren, sondern für die Gesellschaft an sich sehr wichtig. Einer der Themenfelder von Ehrnsberger beim Riedener VdK waren die Vorschriften zu Rauchmeldern in Haushalten. Er erläuterte die Pflicht für die Anbringung von Rauchmeldern, welche mittlerweile in allen Bundesländern vorgeschrieben sind. In welchen Räumen diese notwendig seien und wie oft die Rauchwarnmelder geprüft werden müssen, erklärte er. Auch beim Kauf gibt es einige Dinge zu beachten. Empfehlenswert seien Rauchmelder mit bestimmten Qualitätskennzeichen und fest eingebauten 10-Jahres-Batterien. Marga Kraus erklärte, dass gerade bei Seniorinnen und Senioren es besonders wichtig sei, dass funktionierende Rauchmelder im Haushalt an den vorgesehenen Stellen installiert sind. Wenn dann doch ein Brandfall im Haushalt eintritt, informierte Jürgen Ehrnsberger, was zu tun ist. „Wenn man die Wohnung bei einem Brand verlassen kann, dann dies sofort tun und hinter sich die Wohnungstüre verschließen und unverzüglich die 112 anrufen“, so der Kreisbrandmeister. Ein Drittel aller Wohnungsbrände gehen laut dem Feuerwehrmann auf elektrische Defekte, vor allem in Küchenräumen. Man solle etwa darauf achten, nicht mehrere Mehrfachstecker hintereinander anzuschließen. Auch gäbe es bei modernen Küchenherden sogenannte Herdwächter, die sicherlich empfehlenswert seien. Zum Ende des Kaffeekränzchens bedankte sich Marga Kraus herzlichst bei Jürgen Ehrnsberger.
Über eine Spende von 1.500 Euro freuen sich Barbara Faltenbacher von den Maltesern, Susanne Vorsatz von der Initiative e.V. und Rainer Sindersberger von der Tafel. Ebenso im Bild einige Damen des Inner Wheel Club Weiden.  (Bild: Petra Jüttner)

Inner Wheel Club Weiden spendet 4.500€ an regionale Organisationen

Bereits seit Jahren engagieren sich die Damen des Inner Wheel Serviceclub Weiden mit ihrem Pop Up Store am Unteren Markt in Weiden. Hier wird zweimal im Jahr - November/Dezember und Ostern - sehr erfolgreich und komplett ehrenamtlich hochwertige Damenmode sowie Schuhe und Accessoires aller Art zu fairen Preisen verkauft. Der Erlös kommt immer regionalen Organisationen und Vereinen zugute. Dieses Mal konnten sich diese Drei über eine Spende in Höhe von je 1.500 Euro freuen: Malteser Herzensprojekt e.V., die Initiative e.V. und die Tafel e.V. Weiden. Das Herzensprojekt der Malteser ermöglicht schwerkranken Menschen nochmal einen Wunsch zu verwirklichen. Vom Besuch eines Fussballspiels beim Lieblingsverein oder der Teilnahme an der Hochzeit der Enkelin ist alles dabei. Die Initiative e.V. ist zuständig für die Obdachlosenunterkunft in Weiden. Darüber hinaus unterstützt der Verein Betroffene und deren Kinder präventiv durch Gespräche und Aktivitäten. Die Tafel Weiden e. V, hilft in ihrem Sozialkaufhaus bereits seit Jahrzehnten durch den Verkauf von lebensnotwendigen Dingen und Lebensmitteln an diejenigen, denen es aktuell schlechter geht. Ein großes Dankeschön geht an alle Organisationen und deren ehrenamtliche Mitglieder, die durch ihre Zeit und ihren Einsatz so viel Gutes tun. Der Inner Wheel Club Weiden ist ein Frauen Service Club und unterstützt seit Jahren mit Spenden und Aktionen in der Region insbesondere Frauen in Not oder Krisensituationen.
Der Frauenbund Hohenthan hat wieder gespendet. Von links Geistl. Beirat Pfr. Konrad Amschl, 1. Vors. Monika Lang mit Spendenbescheinigung KUNO, Dr. Annemarie Schraml (Feuerkinder),Pater Klaus Kniffki, Rita Haberkorn i.V Schgwester Anna Rita, Südafrika und Maaria Lankl-Schabner, Schatzmeisterin. (Bild: Gertraud Zeitler)

Engagierter Frauenbund Hohenthan

Zur Jahreshauptversammlung des Frauenbundes Hohenthan konnte 1. Vorsitzende Monika Lang die anwesenden Mitglieder sowie geistlichen Beirat Stadtpfarrer Konrad Amschl begrüßen. Den Jahresbericht übernahm Schriftführerin Gertraud Zeitler. Sie berichtete von vielfältigen Aktionen während des vergangenen Jahres wie Weltgebetsabend mit KDFB Bärnau, Gebetsabende auf Bezirksebene, Palmbüschel binden, Maiandacht mit Lichterprozession in Altglashütte, Kräuterbüschel binden, Übernahme von Kaffee und Kuchen beim Pfarrfest sowie die gemeinsame Kirchweihwanderung mit dem KDFB Bärnau zum Birkholmhof. Im Oktober wurde wieder die Wallfahrt nach Altötting durchgeführt. Am 23. November lockte der Hohenthaner Adventmarkt wieder viele Besucher aus der ganzen Region. Dank vieler Helfer auch außerhalb des Frauenbundes konnten die Besucher im adventlich geschmückten Pfarrhof schöne Stunden verbringen. Der Reinerlös des Frauenbundes vom Adventmarkt aus Verkauf von Adventskränzen, Kaffee und Kuchen wird wieder für soziale Zwecke gespendet. Weitere Aktionen des Frauenbundes waren das Schmücken des Maialtares, des Erntealtares und das Schmücken des Christbaumes in der Pfarrkirche. Es wurden wieder Geburtstags- und Krankenbesuche durchgeführt. Nach dem Jahresbericht legte Schatzmeisterin Maria Lankl-Schabner einen geordneten Kassenbericht vor. In seinem Grußwort freute sich Pfarrer Amschl, dass viele fleißige Frauen für ein lebendiges Leben in der Pfarrgemeinde da sind. Pfarrer Amschl bedankte sich bei der Vorstandschaft und allen Mitgliedern für ihre gemeinsame Arbeit. Er wünschte sich, dass noch mehr Frauen Verantwortung übernähmen. Bei der folgenden Neuaufnahme konnten 2 neue Mitglieder begrüßt werden, drei Mitglieder erhielten die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. Nun folgte die Spendenübergabe aus dem Erlös der verschiedenen Aktionen. Jeweils 500,00 € erhielten Schwester Anna-Rita in Südafrika, Pater Kniffki für Kindergarten in Moldawien, Dr. Annemarie Schraml für Feuerkinder und KUNO-Stiftung Regensburg. Nach dem Dank der 1. Vorsitzenden bei allen Mitgliedern und Helfern für ihre Arbeit folgte das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen.
Von links nach rechts: Markus Glatzel, Johannes Rupprecht, Norbert Reuschl, Herta Grollmisch, Robert Stubenvoll, Nikolai Platzer, Herbert Grollmisch, Willi Zinnbauer, Willi Würfl, Christian Dotzler und Bertram Gebhard. (Bild: Herbert Grollmisch)

KRK Vilseck – Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Im November 2026 verstarb der langjährige 1. Vorsitzende der Krieger- und Reservistenkameradschaft (KRK) Vilseck, Max Hammer, nach kurzer, schwerer Krankheit, und deshalb musste der Verein außerplanmäßig Neuwahlen durchführen. Der Interims-Vorsitzende Willi Würfl hat deshalb fristgerecht zur Mitgliederversammlung mit Neuwahlen ins Vereinslokal Gasthof Hammer in Vilseck eingeladen. Willi Würfl konnte neben den sehr zahlreich erschienenen Vereinsmitgliedern auch den Kreisvorsitzenden der Reservisten-Kreisgruppe Oberpfalz Mitte, Oberst der Reserve Bertram Gebhard, und den Kreisorganisationsleiter Markus Glatzel begrüßen. Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres, Peter Winter, Max Hammer und Peter Seibold, wurde der Kreisvorsitzende Gebhard zum Versammlungsleiter für die Neuwahlen gewählt. Zu Wahlbeisitzern wurden Markus Glatzel und Clark Dernjac gewählt. Nach der Beschlussfassung über die Tagesordnung gab Willi Würfl gemeinsam mit Schriftführer Norbert Reuschl einen Überblick über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres: Monatsversammlungen, Grillfest in Ebersbach, Besuch des F-104-Museums in Niederalteich, Kriegsgräbersammlungen an den Friedhöfen in Vilseck und Sorghof, Mitgestaltung des Volkstrauertages in Vilseck, Verabschiedung und Teilnahme an der Urnenbeisetzung von Max Hammer, Weihnachtsmarkt mit Feldküche auf Burg Dagestein, Weihnachtsfeier, Vergleichsschießen mit Luftdruckwaffen bei Tell Vilseck und Teilnahme an der Kreisdelegierten-Versammlung und am sicherheitspolitischen Seminar in Altmannshof. Kassenwart Herbert Grollmisch informierte über die Finanzen der KRK Vilseck, und die Kassenrevisoren Robert Stubenvoll und Herta Grollmisch bestätigten eine ordnungsgemäße Buchführung und schlugen die Entlastung der Vorstandschaft vor. Kreisvorsitzender Gebhard führte dann die Neuwahlen durch. Die Wahl zum 1. Vorsitzenden der KRK Vilseck wurde geheim durchgeführt und Willi Würfl wurde einstimmig gewählt. Die weitere Wahl der Vorstandschaft ergab Folgendes: 2. Vorsitzender ist Willi Zinnbauer, Herbert Grollmisch bleibt Kassenwart und Norbert Reuschl bleibt Schriftführer. Zu Kassenrevisoren wurden wieder Robert Stubenvoll und Herta Grollmisch gewählt. Als Kreisdelegierte und Ersatzdelegierte wurden gewählt: Willi Würfl, Willi Zinnbauer, Herbert Grollmisch, Norbert Reuschl, Nikolai Platzer, Johannes Rupprecht und Christian Dotzler. Nach der Verpflichtung in die Ämter gemäß § 10 der Wahl- und Delegiertenordnung durch den Kreisvorsitzenden Gebhard wurde die Versammlung an den neugewählten Vorsitzenden Willi Würfl übergeben. Vorsitzender Würfl gab einen Ausblick auf die vom Reservistenverband in naher Zukunft angebotenen Veranstaltungen und fragte nach Wünschen und Anträgen der anwesenden Mitglieder. Würfl selber wünschte sich, dass sich neue und jüngere Reservisten der Kameradschaft anschließen, und beendete den offiziellen Teil der Mitgliederversammlung.
Von links nach rechts: Herrn 1. Bgm. Neuß, Herr Günter Grüner, Frau Sieglinde Lehner, Frau Helga Nittmann, 1. Vors. Frau Heidi Deinlein, Frau Elsa Sommer, Frau Elisabeth Lehner, Frau Maria Graf, Frau Johanna Mutzbauer, Herr Horst Popp und Herr Kurt Schaller. (Bild: Anna Suft)

Jahreshauptversammlung des VdK Ortsverbandes Auerbach

Die 1. Vorsitzende Heidi Deinlein begrüßte die Anwesenden auch als stellvertretende Kreisverbandsvorsitzende. Sie gab bekannt, dass der Ortsverband Auerbach derzeit 690 Mitglieder hat. Die Mitgliederzahlen beim VdK steigen immer weiter. Sie sprach die Probleme der heutigen Zeit an. Gerade in der heutigen Zeit ist deshalb ein starker VdK wichtiger denn je. Das Engagement der ehrenamtlichen Mitglieder ist das Fundament des Verbandes. Es gibt zurzeit auch eine Debatte über den Sozialstaat. Der VdK macht unmissverständlich klar, dass Reformen nicht zu Kürzungen bei den Schwächsten führen dürfen. Nicht der Sozialstaat sei das Problem, sondern eine ungerechte Verteilung der finanziellen Lasten. Weiter sprach sie an, dass sich der VdK dafür einsetzt, dass alle Erwerbstätigen in die Rentenversicherung einzahlen und auch in die Pflegeversicherung. Pflegebedürftige und Pflegende brauchen mehr Unterstützung. Würdige Pflege muss überall gewährleistet werden. Der VdK mischt sich auf allen politischen Ebenen sozialpolitisch ein – für soziale Gerechtigkeit, eine faire Steuerpolitik, eine solidarische Pflege- und Gesundheitsversorgung, gute Arbeit, Inklusion und Teilhabe und eine menschenwürdige Absicherung für alle. Erster Bürgermeister Neuß dankte der 1. Vorsitzenden und den Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement. Der VdK ist eine ganz starke Gemeinschaft geworden. Ihm wäre es aber lieber, wenn man den VdK nicht so brauchen würde. Er hofft, dass verschiedene Maßnahmen wie zum Beispiel Wohnanlagen für Senioren auch bald umgesetzt werden können. Deinlein dankte Erstem Bürgermeister Neuß für die gute Zusammenarbeit. Er hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen des VdK, zum Beispiel Barrierefreiheit beim Friedhof oder auch das Trauercafé. Arthur Schriml sprach die Themen „Aktivrente“ und Minijobs an. Er wies darauf hin, dass man bei Erreichen der jeweiligen Regelaltersgrenze seit dem 1. Januar 2026 mit der Aktivrente bis zu 2.000 Euro steuerfrei zur Rente dazu verdienen kann. Sozialabgaben wie Kranken- und Pflegeversicherung fallen dabei aber an. Der Lohnsteuervorteil gilt ausschließlich für sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen (nicht Landwirte, Beamte, Freiberufler usw.). Minijobber können ab 1. Juli 2026 ihre Befreiung von der Rentenversicherungspflicht erstmals wieder rückgängig machen. Sie zahlen dann zwar etwas mehr Geld ein, erhalten dafür aber vollwertige Rentenansprüche. Deinlein gab einen Überblick für die im Jahr 2026 geplanten Aktivitäten. Ehrungen: Für 15-jährige Mitgliedschaft wurden Sieglinde Lehner, Helga Nittmann, Elsa Sommer, Gabriele Lohner, Maria Graf und Horst Popp geehrt. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt Elisabeth Lehner, Johanna Mutzbauer und Günter Grüner, für 30-jährige Mitgliedschaft Kurt Schaller. Die Geehrten erhielten eine Urkunde, eine Ehrennadel und ein kleines Geschenk. Erster Bürgermeister Neuß und der stellvertretende Vorsitzende Arthur Schriml ehrten auch die 1. Vorsitzende Heidi Deinlein für ihre 25-jährige Mitgliedschaft beim Ortsverband Auerbach. Schriml dankte Deinlein für ihr großes Engagement und betonte, dass sie das Gesicht des Ortsverbandes Auerbach ist.
BKV Kreisversammlung in Stulln (Bild: Josef Hauer)

BKV Kreisverband Oberviechtach, Jahreshauptversammlung

Für die Ortskameradschaften fand bei Kameradschaft Stulln im Sportheim die Mitgliederversammlung statt. Der Kreisvorsitzende, Peter Breitschafter, leitete die Versammlung und es gab die turnusmäßigen Berichte des Schriftführer, Andreas Hopfner und vom Kassier, Josef Wutz jun. Ein Grußwort sprach der 1. Bgm. der Gemeinde Stulln. Er forderte die Mitglieder auf weiterhin für Frieden und Freiheit zu arbeiten und versuchen junge Männer und Frauen in die jeweilige Kameradschaft einzubinden. „Die Toten mahnen die Lebenden” besser noch „Die Toten verpflichten die Lebenden” waren seine mahnenden Worte. Wichtigster Tagungspunkt war die Fahrt am 14. Juni 2026 nach Altötting. Der BKV Landesverband feiert heuer sein 70-jähriges Bestehen. Eingeladen sind alle Kameradschaften. Für die Teilnehmer wird ein Bus eingesetzt. Anmeldungen sollen umgehend beim jeweiligen Ortsvorsitzenden erfolgen. Übergeben wurden auch die Siegerurkunden vom Kreisschießen. Diszipline: Gewehr 50 m: 1. Andrea Schinner, 2. Toni Hauser, 3. Peter Scherr. KK Pistole 25 m: 1. Peter Breitschafter, 2.Toni Hauser, 3. Christian Niedermeier. Luftgewehr: 1. Josef Wutz, 2. Manfred Lorenz, 3. Michael Huber. Mannschaft: 1. KRK Högling, 2. KSK Niedermurach, 3. KSK Wildeppenried. Gesamtsieger: 1. Toni Hauser, 2. Manfred Lorenz, 3. Michael Huber. Nach dem Punkt Wünsche und Anträge wurde die harmonisch verlaufende Versammlung mit Pflege der Kameradschaft gesellig weitergeführt.
Neue Vorstandschaft des VdK OV Waldsassen (Bild: Erika Dekrell)

Mitgliederversammlung 2026 des VdK OV Waldsassen

Am Samstag, 26. März 2026, fand im Café NatKa die ordentliche Mitgliederversammlung 2026 statt. Der 1. Vorsitzende Michael Burger begrüßte neben den anwesenden Mitgliedern den Kreisgeschäftsführer Thomas Döhler, den 1. Bürgermeister der Stadt Waldsassen, Bernd Sommer, sowie Nicole Schmid, ein langjährig zu ehrendes Mitglied. Zu Beginn der Versammlung wurden die Anwesenden gebeten, der verstorbenen Mitglieder des OV Waldsassen in einer Schweigeminute in Ehrfurcht und Trauer zu gedenken. Ganz besonders wurde dabei auch an unser kürzlich verstorbenes Mitglied der Vorstandschaft, Edeltraud Seuz, gedacht. Der OV Waldsassen verzeichnet aktuell 592 Mitglieder. Im vergangenen Jahr hat der OV Waldsassen wieder verschiedene Treffen und Veranstaltungen durchgeführt, um den Austausch zwischen den Mitgliedern zu fördern und auch die Einsamkeit besonders bei älteren Menschen zu bekämpfen. Dies waren ein Vortrag zum Thema Patientenverfügung gemeinsam mit LebenPlus, die Muttertagsfeier, das Sommerfest mit der Kappl-Führung, das Herbstfest und die Weihnachtsfeier. Diese geselligen Treffen meist mit Kaffee und Kuchen und musikalischer Umrahmung wurden von den Mitgliedern gut angenommen und waren gut besucht. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Einladungen zu den Veranstaltungen weiterhin wie bisher in den Medien bekannt gemacht werden (über die Rubrik Termine im O-Netz und im Stadtanzeiger, über die Heimat-Info und die Website des OV Waldsassen). Irene Wagemann verlas dann den Kassenbericht. Die ordentliche Kassenführung gab hier keinen Anlass zu einer Beanstandung. Zur Ehrung für langjährige Mitgliedschaft im OV Waldsassen waren 28 Mitglieder zur Versammlung eingeladen. Nicole Schmid konnte für 15 Jahre Mitgliedschaft die Ehrung persönlich entgegennehmen. KGF Döhler berichtete über die VdK-Delegiertentagung am 21. März 2026 mit Wahl des Kreisvorstandes und der Delegierten für den Landesverbandstag 2026. Michael Burger vom OV Waldsassen wurde zum stellvertretenden Vorstand im Kreisverband gewählt. Ein Dankeschön nochmal ging auch an die Familie Zeitler für ihr langjähriges Engagement im Kreisvorstand. KGF Döhler unterrichtet auch über die Überlegungen und Planungen auf Bundesebene im sozialen Bereich. Aktuell gibt es zwei Änderungen zum Thema Rente. Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeiten möchte, darf zukünftig 2.000 Euro steuerfrei hinzuverdienen. Zum anderen ist bei der Mütterrente ab 1. Januar 2027 jedes Kind drei Entgeltpunkte im Versicherungsverlauf wert. Diese Umsetzung erfolgt automatisch im Januar 2028. Der KV bezieht im April die neue Geschäftsstelle in Wiesau, Bahnhofsplatz 4, und ist dort ab 15. April 2026 wieder zu erreichen. Die Telefonnummern bleiben gleich. Bei dringenden Anliegen während der Umzugsphase kann man sich an die Bezirksgeschäftsstelle wenden. Bürgermeister Sommer bedankte sich für die Arbeit und das Engagement des OV Waldsassen und auch bei Nicole Schmid für die langjährige Treue. Er wünscht sich von der Politik, dass nicht immer alle Entscheidungen für die Bürger gleich bewertet werden, auch wenn es gut gemeint ist, sondern auf spezielle Situationen und Gegebenheiten abgestimmt werden, wo sie auch dann sinnvoll sind. Er wünscht Michael Burger viel Freude bei der Arbeit auf Kreisebene. Bürgermeister Sommer weist auch auf die neue Legislaturperiode ab 1. Mai 2026 hin mit Referenten und Beauftragten für z. B. Menschen mit Behinderung, junge Familien etc. Er empfiehlt LebenPlus mit den entsprechenden Angeboten und verweist auf Ausflugsziele und kulturelle Angebote in Waldsassen (z. B. Klosterbibliothek, neue Glasorgel in der Basilika). Er erwähnt die Sanierung des historischen Firmenstandorts der Firma Lamberts und die Aufwertung mit Glaskunstfenstern von bedeutenden Künstlern weltweit. Danach erfolgte die Entlastung der Vorstandschaft. In den Wahlausschuss wurden Thomas Döhler, Bernd Sommer und Regina Zeitler einstimmig gewählt. Der Wahlausschuss führte die Neuwahlen durch. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender Michael Burger, stellvertretender Vorsitzender Werner Dekrell, Schriftführerin Beate Scharnagl, Kassiererin Irene Wagemann, Beisitzer: Elke Burger, Erika Dekrell, Ute Fröhler, Marina Gebhard, Alois Kirschbaum, Angelika Kodewitz, Nicole Schmid, Claudia Summer. Alle Mitglieder der Vorstandschaft wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. Der OV Waldsassen plant für das kommende Jahr auch wieder abwechslungsreiche Veranstaltungen. Damit möchte der OV das Gemeinschaftsleben vor Ort aktiv stärken, Menschen zusammenbringen und ein lebendiges Miteinander schaffen. Die nächsten Termine: Muttertagsfeier am 2. Mai 2026, 14 Uhr im Café NatKa. Sommerfest am 19. Juli 2026 auf der Panzen. Herbstfest 11. Oktober 2026 im BRK-Heim in Waldsassen. Weihnachtsfeier 12. Dezember 2026 im Hotel zum Königl. bayer. Forsthaus (Familie Pirkl).
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Oberviechtach wurden durch stv. Ortsvorsitzenden Jochen Schneider (links), Ortsvorsitzenden Tobias Ehrenfried (2. v. links) sowie CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Peter Pirzer (rechts) langjährige Mitglieder für ihre Treue ausgezeichnet. Für 50 Jahre: Reinhold Malzer (2. v. rechts), Günther Flierl ( 3. v. rechts) und Hermann Völkl (vertreten durch Sohn Thomas 4. v. rechts). Eine Auszeichnung für 10 Jahre Mitgliedschaft erhielten Franz Sperl (3. v. links), Ortrud Sperl (4. v. links) sowie Pfarrer Martin Popp (entschuldigt).  (Bild: Anita Pösl)

CSU will Chancen durch gemeinsames Handeln nutzen

Auf der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbandes Oberviechtach legte Vorsitzender Tobias Ehrenfried den Fokus auf die Ergebnisse der Kommunalwahl in Stadt und Landkreis. Er dankte der Bevölkerung für das Vertrauen sowie den Mitgliedern und Kandidaten für die Unterstützung in der von großem Engagement geprägten Zeit. Im Namen der versammelten Mitglieder und als Anerkennung überreichte stellvertretender Vorsitzender Jochen Schneider ein Präsent an Tobias Ehrenfried. Dieser sei mit seiner Erfahrung aber auch durch sein menschliche Art überzeugend für die gemeinsamen Ziele und das CSU-Team eingestanden. Bereits zwei Tage nach der Wahl hat sich die CSU-Fraktion bestehend aus Tobias Ehrenfried, Peter Pirzer, Reinhard Elsner und Dr. Georg Schwindl neu aufgestellt. Der neue CSU-Fraktionsvorsitzende Peter Pirzer freute sich, dass die CSU erneut mit Abstand als zweitstärkste Kraft aus den Wahlen hervorging. Ziel sei es, nunmehr eine enge Kooperation zwischen Ortsverband und Stadträten zu pflegen. Auch wurde durch die Vollversammlung der Mitglieder per Beschluss bestätigt, dass die CSU eine Fraktionsgemeinschaft mit der SPD im Stadtrat bildet. Ebenso wurde entschieden, dass für das Amt eines stellvertretenden Bürgermeisters ein eigener CSU-Kandidat bei der ersten Stadtratssitzung vorgeschlagen werde. Die Verantwortlichen luden alle Mitglieder dazu ein, sich am künftigen Dialogprozess zu beteiligen und sich aktiv in die Stadtpolitik einzubringen. Hiervon wurde bereits in der Versammlung bei Themen wie seniorengerechtes Wohnen, Kooperation mit der Bundeswehr oder Social Media Gebrauch gemacht.
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