Im Austausch vor Ort: Landtagsvizepräsident Tobias Reiß (Mitte) mit Bürgermeister Roman Schäffler (rechts) und Schulleiter Holger König bei seinem Besuch an der Realschule am Tor zur Oberpfalz. (Bild: Daniela Summer)

Landtagsvizepräsident besucht die Realschule Kemnath

In diesen Tagen konnte die Realschule am Tor zur Oberpfalz den 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, MdL Tobias Reiß, zu einem Besuch begrüßen. Reiß ist zudem Mitglied des Ausschusses für Unterricht und Kultus und damit unmittelbar mit den bildungspolitischen Entwicklungen in Bayern befasst. Gemeinsam mit 1. Bürgermeister Roman Schäffler, Schulleiter Holger König, den beiden Konrektorinnen Julia Emmerling und Sandra Hering sowie der Personalratsvorsitzenden Gabi Wolf informierte sich Reiß bei einer kurzen Führung über die hervorragenden räumlichen Gegebenheiten der neuen Schule und das vielfältige Schulleben. Im anschließenden Austausch wurden zahlreiche aktuelle Themen angesprochen. Dazu gehörten die Bedeutung der großzügigen Außenanlagen für die Schülerinnen und Schüler, die Ganztagsbetreuung sowie das Schulprofil Inklusion. Dabei wurde beispielhaft das Unterrichten mit einem Avatar vorgestellt, das neue Möglichkeiten der Teilhabe am Unterricht eröffnet. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Berufsorientierung. Studienrätin Gabi Wolf stellte die vielfältigen Maßnahmen vor, mit denen die Schule ihre Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung auf die Berufswahl unterstützt. Dazu zählen das Berufswahlseminar, das Berufswahlsiegel, Praktika, Betriebsbesichtigungen und weitere Angebote zur Begegnung mit der Arbeitswelt. Auch die Wahlpflichtfächergruppen und deren Bedeutung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg wurden thematisiert. Darüber hinaus ging es um die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf den Schulalltag und die Rahmenbedingungen, unter denen Schule heute arbeitet. Schulleiter Holger König zeigte sich erfreut über den offenen und produktiven Austausch und dankte Tobias Reiß für seinen Besuch im Wahlkreis. Der Besuch bot eine gute Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der Realschule unmittelbar mit einem Vertreter der Landespolitik zu besprechen.
Von links: Frau Groß, Herr Seifert, Frau Ertl, Frau Amm (Bild: Jakob Seifert)

Gut vorbereitet auf den Schulbeginn: „easy start” in den Kitas der Stadt Kemnath

Seit dem Schuljahr 2020/2021 wird im Landkreis Tirschenreuth im Rahmen der Modellregion Inklusion das Programm „easy start” zur Förderung von Vorschulkindern durchgeführt. Es soll mögliche Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen früh erkennen und gezielt vor Schulstart entgegenwirken. Aktuell nehmen 14 Kindergärten teil, durchgeführt wird das Angebot von Sonderpädagogen der Förderzentren Immenreuth und Tirschenreuth. Zum Schuljahr 2026/2027 wird das Programm auch in den Kitas der Stadt Kemnath angeboten. An den drei Standorten mit sieben Kindergartengruppen werden dieses Jahr 59 Vorschulkinder an der Förderung teilnehmen. „Wir feuen uns sehr auf die Kooperation mit dem Kindergarten Kemnath, weil er eine große Einrichtung ist und wir dadurch viele Kinder erreichen”, erklärt Jakob Seifert, Rektor am SFZ Immenreuth. Das Vorschulalter ist für den späteren Erwerb des Lesens, Schreibens und Rechnens besonders wichtig. Kinder entwickeln in dieser Zeit ein grundlegendes Sprachverständnis sowie erste Vorstellungen von Mengen und Zahlen. Zunächst führen Frau Ertl und Frau Groß vom SFZ Immenreuth mit jedem Vorschulkind eine Überprüfung durch, um den Lernstand einzuschätzen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die anschließende Förderung. Dazu arbeiten die beiden Sonderpädagoginnen wöchentlich jeweils etwa 20 Minuten im sprachlichen und 20 Minuten im mathematischen Bereich in Kleingruppen. Das Ziel des Programms ist es nicht, den Kindern das Lesen, Rechnen und Schreiben beizubringen, sondern ihnen früh die Unterstützung zu geben, die sie für einen erfolgreichen Übergang in die Schule benötigen. „Easy start” soll dabei die im Kindergarten geleistete Vorschularbeit nicht ersetzen, sondern durch einen präventiven Baustein ergänzen. Durch die enge Zusammenarbeit und den Austausch der Erzieherinnen und Erzieher mit den Lehrkräften soll jedes Kind die passende Förderung für einen gelungenen Start ins Schuljahr 2027/2028 bekommen.
Hannah Greiner und Johanna Rindler (von links) überreichten zusammen mit Simon Döllinger und Lena Hartung (von rechts) 780 Euro an Dr. Fritz Schneble, den Chefarzt der Kinderklinik Weiden. (Bild: Friedrich Peterhans)

Kepler-Abiturienten spenden für die Kinderklinik Weiden

Verwöhnt, selbstbezogen, unengagiert. Die Generation Z bekommt solche Vorurteile oft um die Ohren. Doch genügend Gegenbeispiele gibt's gleich an der nächsten Ecke. Vier davon machten stellvertretend für ihren Abiturjahrgang 2026 am Weidener Kepler-Gymnasium am Donnerstag der Kinderklinik in Weiden ihre Aufwartung. Mit dabei hatten sie 780 Euro, die sie Chefarzt Dr. Fritz Schneble überreichten. Das Geld ist der Überschuss aus Einnahmen, mit denen der Jahrgang seine Abitur-Aktivitäten finanzierte: Kuchenverkauf, Weihnachtsmarkt, Inserate in der Abiturzeitung. „Wir haben abgestimmt, dass wir dafür etwas für Kinder und Jugendliche in der Region machen wollten”, erklärte Simon Döllinger, der zusammen mit seinen Mitstreiterinnen Hannah Greiner, Johanna Rindler und Lena Hartung gekommen war. Die Wahl sei dann schnell auf die Kinderklinik gefallen. Chefarzt Dr. Schneble freut das riesig. Er stellte dem Besucherquartett kurz die Pädiatrie in Weiden vor und erläuterte, warum Spenden für die Einrichtung so wertvoll sind. Etwa, weil man damit Betten anschaffen kann, damit Eltern bei ihren kranken Kindern unter einem Dach übernachten können, wenn die Kleinen länger stationär bleiben müssen. Zu einem Humanmedizin-Studium oder einer Ausbildung in der Pflege ließen sich die vier Keplerianer nicht überreden. Trotzdem staunten sie beim Gespräch mit dem Chefarzt, welche Möglichkeiten die Berufe heute bieten. Mit einem herzlichen Dank, Grüßen an die Mit-Abiturientinnen und -Abiturienten sowie vielen guten Wünschen für die Zukunft wurden sie verabschiedet.
Die Bergsteiger des DAV Amberg auf dem GTA im Piemont. (Bild: Thomas Graf)

Zu Fuß über die Westalpen: DAV Amberg wandert auf der GTA

Statt der klassischen Alpenüberquerung über den Brenner oder durch die Ötztaler Alpen entschied sich eine Gruppe des DAV Amberg für etwas Besonderes: den ersten Abschnitt der Grande Traversata delle Alpi (GTA) von Airolo nach Domodossola. Der Fernwanderweg führt durch die italienischen Westalpen im Piemont und gilt als ruhiger, ursprünglicher und deutlich weniger überlaufen als die bekannten Routen in den Ostalpen. Im August machten sich neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Weg. In zehn Etappen legten sie rund 130 Kilometer zurück und bewältigten dabei etwa 7.000 Höhenmeter im Aufstieg und ebenso viele im Abstieg. Der Weg führte die Gruppe durch abgelegene Täler, über Pässe und vorbei an kleinen, teils fast verlassenen Bergdörfern. Die Nächte verbrachte die Gruppe in einfachen Unterkünften, in denen die Gastfreundschaft und die regionale Küche für Ausgleich nach den langen Tagen sorgten. Auch die Anreise verlief umweltfreundlich: Hin- und Rückfahrt erfolgten mit dem Zug. Die GTA verlangte den Bergsteigern Ausdauer, Trittsicherheit und gute Planung ab - Markierung und Infrastruktur sind nicht mit den stark frequentierten Alpenrouten vergleichbar, was den Reiz der Tour ausmacht. Mit vielen Eindrücken kehrte die Gruppe so nach Amberg zurück. Interessierte finden auch im Winter und in der nächsten Sommersaison beim DAV Amberg zahlreiche spannende Touren - bestimmt auch weitere Etappen der GTA!
Bei der Viertagesfahrt des AMC Weiden im ADAC erlebte die Gruppe ereignisreiche Tage beim Patenverein des AMC in Sachsen. (Bild: Kurt Koreis)

AMC Weiden pflegte die Partnerschaft bei Viertagesfahrt in Sachsen

Vier Tage lang standen Begegnungen, Technikgeschichte und gemeinsame Unternehmungen im Mittelpunkt einer Reise des AMC Weiden nach Annaberg-Buchholz. Reiseleiter Kurt Koreis führte die Gruppe in zwei Neunsitzerbussen zum Patenverein AMC Annaberg-Buchholz. Die beiden Vereine verbindet bereits seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft. Auch die Oldtimerabteilung des sächsischen AMC gehört zu den gemeinsamen Interessen. Die Reise begann am Betriebsgelände der Firma Ach in Weiden. Erste Station war Mödlareuth. Die Teilnehmer besichtigten die ehemalige innerdeutsche Grenze und informierten sich über die Geschichte des einst geteilten Ortes. Erhaltene Grenzanlagen und ein Wachturm vermittelten einen Eindruck von der damaligen Situation. Das heute neu hergerichtete Freilichtmuseum machte die deutsche Teilung anschaulich. Anschließend ging es weiter nach Annaberg-Buchholz. Im Parkhotel Waldschlösschen bezog die Gruppe für die vier Tage ihre Unterkunft. Am Abend trafen die Weidener auf dem Pöhlberg mit den Freunden des AMC Annaberg-Buchholz zusammen. Der 1. Vorsitzende Marco Ebermann begrüßte die Gäste. Auch der Ehrenvorsitzende Eberhard Kronstein und Oldtimer-Abteilungsleiter Thomas Kronstein nahmen an dem Treffen teil. Im Mittelpunkt stand eine gemeinsame „Kfz-Sitzung” mit der Oldtimerabteilung. Die Motorsportfreunde tauschten Erfahrungen aus und berichteten über ihre jeweiligen Aktivitäten und Vorhaben. Dabei ging es auch um die Frage, welche Veranstaltungen die beiden Vereine künftig planen und welche Ideen sich gegenseitig übernehmen lassen. Am zweiten Tag besuchte die Gruppe das Sächsische Industriemuseum und die benachbarte Zinngrube in Ehrenfriedersdorf. Einige der Oberpfälzer fuhren mit der Grubenbahn tief in das Bergwerk ein und erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Geschichte des Zinnbergbaus. Nach dem gemeinsamen Mittagessen blieb der Nachmittag zur freien Verfügung. Ein Teil der Teilnehmer nutzte die Zeit für einen Rundgang durch Annaberg-Buchholz und erkundete die Stadt auf eigene Faust. Der dritte Tag führte die Reisegruppe nach Jöhstadt. Dort stiegen die Teilnehmer in die historische Preßnitztalbahn. Rund 90 Minuten dauerte die Fahrt durch die Landschaft. Mehrere Haltestellen boten Gelegenheit, die Umgebung näher kennenzulernen. Auf halber Strecke legte die Gruppe einen Zwischenstopp bei einem Forellenhof ein. Dort stand ein gemeinsames Fischessen auf dem Programm, bevor die historische Bahn die Fahrt fortsetzte. Tags darauf hieß es Abschied nehmen. Die Weidener verabschiedeten sich von ihren Gastgebern und vereinbarten, den Kontakt zwischen den beiden AMC-Vereinen weiter zu pflegen. Auf der Heimfahrt legte die Gruppe noch einen Stopp in Töpen ein. In der Fattingsmühle, einer historischen Mühle an der Saale bei Hof, kehrten die Teilnehmer zum Mittagessen ein. Eine kurze Wanderung bot anschließend Gelegenheit, sich nach den Eindrücken der vergangenen Tage noch einmal die Beine zu vertreten. Am späten Nachmittag erreichten die beiden Kleinbusse wieder Weiden. Hinter den Teilnehmern lag eine abwechslungsreiche Viertagesreise, die touristische Eindrücke mit der Pflege der langjährigen Freundschaft zwischen dem AMC Weiden und dem AMC Annaberg-Buchholz verband.
Wurzer Hogerer im Deutz Museum. (Bild: Roland Ried )

Wurzer Hogerer besuchen Deutz Fahr Werk in Lauingen

Am 06.10 26 stand für die Wurzer Hogerer ein ganz besonderer Tagesausflug auf dem Programm. Der Besuch des modernsten Traktorenwerkes in Europa, des Deutz Fahr Werkes, in Lauingen. Das Werk wurde erst 2017 für rund 90 Millionen Euro erbaut. Nach dem Eintreffen auf dem riesigen Werksgelände nutzten die Hogerer die Möglichkeit im Werksmuseum die Entwicklung des Traktorenbaus vom ältesten Modell von 1920 bis hin zu den neuesten gigantischen Modellen, bei denen ein Hinterrad eine Tonne wiegt. Nach dem äußerst interessanten Rundgang durch das Deutz Museum folgte eine Videopräsentation im eigenen Kinoraum über die Entwicklung und die weltweite Struktur des Unternehmens. Über die genannten Zahlen und Daten konnte man nur staunen. Nach dem Mittagessen in der Werkskantine folgte dann der geführte Rundgang durch die 6 ha großen Produktionshallen. Hier konnte man an den einzelnen Stationen den Auf- und Zusammenbau der Traktoren vom ersten Schritt bis hin zum fertigen Modell verfolgen. Die vielen Fragen der Hogerer wurden sehr fachkundig beantwortet. Je nach Auftragslage verlassen täglich 35 bis 40 Traktoren der einzelnen Produktionsreihen das Werk und werden in alle Welt ausgeliefert. Nach der 2 stündigen und für alle Teilnehmer beeindruckenden Führung trat man voll mit Informationen und Eindrücken die Heimfahrt an. Am Ende der Fahrt bedankte sich der 1. Vorsitzende, Günther Liebs, bei den Teilnehmern und dem Organisator Hans Konopka für den perfekten Ablauf und das gute Gelingen des Ausfluges. Man plane weitere Fahrten ähnliche Art durchzuführen.
Wolfgang Würschinger (CSU), Renate Müller (FU) und German Würschinger (JU) freuten sich mit Karl Seiler (ADAC) über den tollen Erfolg des Algunder Abends. (Bild: Kathrin Müller)

Algunder Abend der Unionsfamilie ein voller Erfolg

Vollkommen überwältigt war CSU Vorsitzender Wolfgang Würschinger, vom Ansturm der Besucher, zum „Algunder Abend” im Albert-Weidner-Haus. Begeisterte Gesichter zeigten die Organisatoren der Unionsfamilie und freuten sich außerordentlich über das Verlangen der über 150 Gäste nach den kulinarischen Köstlichkeiten aus der Patengemeinde Algund. Jung und Alt waren gekommen, um sich die Gaumengenüsse und Schmankerln schmecken zu lassen. Sogar im Vorraum des Albert-Weidner-Hauses wurde nachbestuhlt, um alle Gäste unterzubringen. Jung und Alt waren es auch, die für das Wohl der Gäste unterwegs waren, denn die Junge Union übernahm behände, freundlich und flott die Bewirtung der Besucher und Frauen Union und CSU wuselten in der Küche herum, um liebevoll die Brotzeitbretter, belegt mit Südtiroler Speck und Kaminwurzen, Käse aus der Algunder Sennerei und knackigem Schüttelbrot oder würzigen Vinschgauern herzurichten. Dazu wurden Rot- und Weißwein aus der Algunder Kellerei gereicht. Damit die Köstlichkeiten überhaupt angeboten werden konnten, bedurfte es auch der Organisation alles aus Südtirol nach Etzenricht zu bringen. Würschinger dankte hier besonders FU-Vorsitzender Renate Müller und Bürgermeister Martin Schregelmann, die wieder einmal extra in die Patengemeinde gefahren waren und ihre Autos mit den Delikatessen vollgepackt hatten, damit sich alle an den Köstlichkeiten erfreuen konnten. Wolfgang Würschinger freute sich sehr, dass auch MdL Dr. Stephan Oetzinger, fast wie jedes Jahr, auf ein Speckbrettl vorbei kam. Die Veranstalter waren sehr zufrieden, das Essen war am Ende des Abends alles ausverkauft und den Besuchern hat es sehr gut gefallen. Ein guter Anteil der Gäste war auch heuer wieder eine starke Abordnung an ADAC Mitgliedern, die mit Vorsitzendem Karl Seiler gerne die fast 50jährige Traditionsveranstaltung besuchten und damit auch die Verbindung mit der Patengemeinde Algund hochhalten möchten.
Feuerwehr Schwarzenbach (Bild: Matthias Schiffl)

Feuerwehr Schwarzenbach erfolgreich bei Leistungsprüfung „Wasser”

Schwarzenbach. Am 26. September stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbach mit großem Engagement der Leistungsprüfung „Wasser”. In verschiedenen Stufen konnten die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden ihr Können, ihre Einsatzbereitschaft und die gute Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft unter Beweis stellen. Die Leistungsprüfung wurde von den Schiedsrichtern KBM Czepa, KBM Frank und EKBM Reisnecker abgenommen. Insgesamt trat eine Gruppe mit neun Feuerwehrmitgliedern zu den Prüfungen der Stufen 1, 2, 4 und 5 an. Besonders erfreulich war dabei die Teilnahme von vier Feuerwehrkameradinnen in der Stufe 1 (Bronze). Auch die Altersgruppe der Ü-40-Kameraden stellte sich der Herausforderung. Insgesamt nahmen neun Feuerwehrmitglieder an den Prüfungen teil. Bei den Leistungsabzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) konnten folgende Stufen erfolgreich abgelegt werden: • KFV Stufe 1: 2 Teilnehmer • KFV Stufe 2: 2 Teilnehmer • KFV Stufe 5: 5 Teilnehmer Darüber hinaus wurden auch Leistungsabzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes (BFV) erfolgreich absolviert: • BFV Stufe 1: 2 Teilnehmer • BFV Stufe 2: 7 Teilnehmer Die intensive Vorbereitung auf die Leistungsprüfung zahlte sich aus. In zahlreichen Übungseinheiten wurden die einzelnen Handgriffe, Abläufe und Aufgaben trainier Kommandant Thomas Schüssler zeigte sich mit den Leistungen seiner Mannschaft sehr zufrieden und bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihren Einsatz und die investierte Zeit. Ebenso galt sein Dank den Ausbildern und allen Helfern, die zur erfolgreichen Vorbereitung beigetragen haben. Die Freiwillige Feuerwehr Schwarzenbach gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu den erfolgreich abgelegten Leistungsabzeichen und bedankt sich bei den Schiedsrichtern für die faire und sachkundige Abnahme der Prüfungen.
Die Reisegruppe des SV Etsdorf genoss wieder drei schöne Tage beim diesjährigen Vereinsausflug (Bild: Sandra Preitschaft)

Drei Tage, vier Städte – SV Etsdorf unterwegs

Der SV Etsdorf ging wieder auf große Fahrt. 40 Mitglieder und Freunde des Vereins machten sich auf zu einem dreitägigen Vereinsausflug an Rhein, Mosel und nach Luxemburg.Los ging es bereits früh am Morgen in Richtung Speyer. Dort stand der mächtige Kaiserdom, UNESCO-Weltkulturerbe, im Mittelpunkt. Bei einem Stadtspaziergang durch die historische Altstadt gab es viel zu entdecken – von der Maximilianstraße bis zum Altpörtel. Nach einer Stärkung ging die Fahrt weiter nach Trier. Die Gruppe erkundete die älteste Stadt Deutschlands bei einer Stadtführung. Porta Nigra, der Dom und die Basilika beeindruckten die Teilnehmer sichtlich. Die 2000-jährige Geschichte Triers wurde von der Führerin lebendig erzählt und machte Lust auf mehr. Abends traf man sich noch am Marktplatz zu einem Gläschen Wein.Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Nachbarländer. Mit einer ortskundigen Reiseleiterin ging es zunächst in die Stadt Luxemburg. Die imposanten Ausblicke und Gebäude sorgten für viele Fotomotive. Anschließend führte die Tour nach Saarburg. Das Highlight dort: Der mitten in der Altstadt über 20 Meter in die Tiefe stürzende Wasserfall – ein Naturschauspiel, das es so in Deutschland nur einmal gibt.Der gesellige Höhepunkt folgte am Abend: Im Weingut von Nell in Trier – das traditionsreiche Weingut an der Mosel – wartete eine zünftige Weinprobe mit Abendessen auf die Etsdorfer. Bei Riesling, deftigem Essen und vielen Anekdoten und Informationen des Winzers war die Stimmung prächtig.Am letzten Tag stand Bernkastel-Kues auf dem Programm. Das romantische Städtchen verzauberte mit seinen schiefen Fachwerkhäusern und engen Gassen. Hier war Zeit für eigene Entdeckungen: Die einen nutzten die Gelegenheit zu einer Schifffahrt auf der Mosel, andere wanderten durch die steilen Weinberge oder zum kleinen Wasserfall oberhalb des Ortes, wieder andere flanierten einfach durch die Altstadt und genossen das einzigartige Flair. Erfüllt mit vielen neuen Eindrücken trat man danach die Heimfahrt an.
Im Bild (von rechts nach links): Referent Adrian Käß, Barbara Kaßeckert (2. Kolping-Vorsitzende), Anneliese Krenkel (1. Vorsitzende KEB TIR), Hans Stelzl (Leiter KEB TIR) und Reiner Gärtner (1. Kolping-Vorsitzender). (Bild: Luis Kaßeckert)

Zwischen Pilgerwegen und Dolce Vita: KEB-Vortrag in Friedenfels begeistert

Für einen Abend wurde die voll besetzte Veranda im „Goldenen Engel” zum Ausgangspunkt einer virtuellen Reise durch Italien. Unter dem Titel „Die Schönheit Italiens – Zwischen Pilgern, Natur und Geschichte” nahm Adrian Käß aus Friedenfels die Zuhörer mit zu bedeutenden Städten, beeindruckenden Landschaften und vor allem zu Orten, an denen Glaube und Pilgertradition bis heute lebendig sind. Von Venedig über Mailand und den Gardasee führte die Reise zunächst nach Padua. Neben den kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten rückten dabei auch religiöse Zeugnisse in den Mittelpunkt. Besonders Padua mit der Basilika des heiligen Antonius zeigte die enge Verbindung von Kunst, Geschichte und gelebtem Glauben. Ein weiterer, wenn auch stiller Pilgerort war Assisi, die Wirkungsstätte des heiligen Franziskus. Käß schilderte die Stadt als einen Ort, an dem Gläubige aus aller Welt auf den Spuren des Heiligen unterwegs sind. Die Bilder vermittelten dabei nicht nur die Schönheit der mittelalterlichen Stadt, sondern auch ihre besondere spirituelle Atmosphäre. Anschließend ging es durch die Toskana mit Vinci, Lucca, San Gimignano, Volterra und Siena bis nach Florenz. Neben Landschaft, Kunst und Kultur zeigte der Referent immer wieder die Spuren christlicher Tradition, die das Erscheinungsbild vieler Städte bis heute prägen. Auch im Süden Italiens warteten besondere Eindrücke. Palermo und Pompei zeigten die Vielfalt und die tiefe Geschichte des Landes. Den Höhepunkt bildete schließlich Rom - seit Jahrhunderten Ziel unzähliger Pilger. Petersdom, Vatikan und die zahlreichen Kirchen und historischen Stätten machten deutlich, welche zentrale Bedeutung die Stadt für Christen aus aller Welt besitzt. Mit beeindruckenden Aufnahmen, persönlichen Erlebnissen und humorvollen Anekdoten brachte Käß seinen Zuhörern Italien näher. Dabei wurde deutlich, dass das Land weit mehr ist als schöne Landschaften und berühmte Städte: Es ist auch ein Ort gelebten Glaubens und jahrhundertealter Pilgerwege.
Hauptzelebrant Weihbischof Dr. Josef Graf. Konzelebranten Dekan Alexander Hösl, Pfarrer Ronald Liesaus und Pfarrer i. R. Willi Bauer. Diakon Janusz Stubartowicz und Gemeindereferentin Elena Harwardt. (Bild: Christin Thumann)

Festlicher Gottesdienst zur Wiedereröffnung

Mit einem festlichen Pontifikalgottesdienst hat die Pfarrei Vohenstrauß die abgeschlossene Innenrenovierung der Pfarrkirche Maria Immaculata gefeiert. Hauptzelebrant und Prediger war Weihbischof Dr. Josef Graf. Konzelebranten waren Dekan Alexander Hösl, Pfarrer Ronald Liesaus und Pfarrer i. R. Willi Bauer. Diakon Janusz Stubartowicz und Gemeindereferentin Elena Harwardt wirkten ebenfalls mit. Für eine besonders festliche musikalische Gestaltung sorgte der Projektchor der Pfarreiengemeinschaft Vohenstrauß-Tännesberg unter Leitung von Claudia Gruber. Gemeinsam mit dem Orchester erklang Charles Gounods „Messe solennelle de Sainte Cécile” – eine beeindruckende Aufführung, die dem Gottesdienst einen besonderen Glanz verlieh. In seiner Predigt stellte Weihbischof Graf die Kirchenrenovierung in einen größeren Zusammenhang. Nicht nur Kirchengebäude müssten immer wieder erneuert werden, sondern auch die Kirche als Gemeinschaft der Gläubigen. „Ecclesia semper reformanda” – die Kirche brauche immer Erneuerung. Mit Blick auf die Erntedanktexte rief Graf dazu auf, Gott trotz aller Erfolge und Sicherheiten nicht zu vergessen. Die Kirche habe gerade in einer Zeit, in der viele ihre Bedeutung infrage stellten, die Aufgabe, den Glauben und die Hoffnung auf das ewige Leben wachzuhalten. „Halten Sie bitte der Kirche die Treue!”, appellierte der Weihbischof. Eine Gabenprozession mit zahlreichen Vertretern der Pfarrgemeinde unterstrich die Bedeutung des Festtages. Unter anderem wurden ein Stein aus der renovierten Kirche, die Bibel, Brot, eine Friedenskerze, Blumen und Früchte zum Altar gebracht. Zum Abschluss wünschte Weihbischof Graf der Pfarrei, dass die renovierte Kirche nicht nur ein schönes Gebäude bleibe, sondern ein lebendiger Ort des Gebetes, der Begegnung und des Glaubens: „Möge die Kirche bei Ihnen hier in Vohenstrauß Zukunft haben.”
Bei herrlichem Sonnenschein stellte sich die Reisegruppe vor der markanten Skulptur „Gekippter Halbkreis” in Ramsberg am Brombachsee zum Erinnerungsfoto auf. (Bild: Franz Melchner)

Sonnige Seniorenausflug nach Freystadt und an den Brombachsee

Einen abwechslungsreichen Herbstausflug erlebten die Seniorinnen und Senioren der Pfarreiengemeinschaft Speinshart/Oberbibrach/Vorbach/Schlammersdorf am 6. Oktober. Bei strahlendem Sonnenschein führte die Fahrt zunächst nach Freystadt und anschließend an den Großen Brombachsee. Erstes Ziel war die prächtige Wallfahrtskirche Maria Hilf in Freystadt. Die Ursprünge der Wallfahrt reichen bis ins Jahr 1644 zurück, die heutige barocke Kirche entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts und zählt zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dort feierte die Gruppe mit Pater Prior Adrian einen sehr angenehm gestalteten Gottesdienst. Im Anschluss brachte Frau Burger den Besucherinnen und Besuchern bei einer interessanten Kirchenführung die Geschichte und viele Besonderheiten des Gotteshauses näher. Danach ging es zum Mittagessen in das nahe gelegene Klosterrestaurant „Franziskus”. Das Essen war ausgezeichnet und der Service zügig, sodass die Reisegruppe pünktlich zur Weiterfahrt aufbrechen konnte. Am Nachmittag erreichte man Ramsberg am Großen Brombachsee im Herzen des Fränkischen Seenlands. Bis zur Abfahrt blieb noch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang an der Anlegestelle. Dann hieß es „Leinen los” auf der MS Brombachsee. Der außergewöhnliche Trimaran bot beste Voraussetzungen für eine gemütliche Rundfahrt über den See. An Bord wartete eine üppige Kaffeetafel auf die Gäste – hungern musste wahrlich niemand. Danach zog es viele hinaus an Deck, wo man sich bei herrlichem Sonnenschein den „Seewind” um die Nase wehen ließ und die schöne Landschaft rund um den Großen Brombachsee genießen konnte. So ging ein abwechslungsreicher und erlebnisreicher Ausflug zu Ende. Der feierliche Gottesdienst, die interessante Kirchenführung, das gute Essen und die schöne Schifffahrt sorgten für viele bleibende Eindrücke. Nach einem langen Tag machte sich die Gruppe schließlich auf den Heimweg und konnte auf viele angenehme gemeinsame Stunden zurückblicken.
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