Die Kinder der Bläserklasse mit deren Leiterin Sophie Rüth (Hintere Reihe, links). (Bild: Sophie Rüth)

Riedener Bläserklasse ein Erfolgsmodell in Sachen musikalischer Erziehung

Die Bläserklasse der Blaskapelle St. Georg Rieden ist ein Erfolgsprojekt in der Marktgemeinde in Sachen Jugendarbeit und musikalischer Förderung. Nun war es für die angehenden Musiker an der Zeit, die ersten Früchte ihres Einsatzes und dem vielen Üben zu ernten. 29 Kinder der Bläserklasse Rieden von Musikverein St. Georg haben am 31. Juli erfolgreich das Newcomer-Abzeichen abgelegt und im Rahmen einer Feierstunde ihre Abzeichen erhalten. Die Verleihung fand im Pfarrgarten statt. Für den musikalischen Rahmen sorgte das große Orchester der Blaskapelle St. Georg Rieden. Die Bläserklassenkinder hatten dabei die Gelegenheit, den Musikern zuzuhören und einen Ausblick darauf zu bekommen, wohin ihr eigener musikalischer Weg führen kann. Durch das Programm führte Sophie Rüth, Leiterin der Bläserklasse. Die Musikpädagogin begrüßte die Familien aufs Herzlichste. Zusammen mit den Eltern und den Kindern blickte sie auf das erste gemeinsame Unterrichtsjahr zurück und moderierte die Ehrung der Kinder. Die Bläserklasse wurde im Oktober 2025 gegründet. Seitdem lernen die 29 Kinder ihr jeweiliges Blasinstrument bei Ausbildern der Blaskapelle und proben einmal pro Woche gemeinsam in der Bläserklasse. Besonders erfreulich sei laut Rüth, dass alle 29 Kinder ihre erste Leistungsprüfung erfolgreich ablegten. Mit dem bestandenen Newcomer-Abzeichen ist der erste Meilenstein einer musikalischen Laufbahn erreicht. Das Newcomer-Abzeichen besteht aus zwei Prüfungsteilen: Einem theoretischen Abschnitt mit Grundlagen der Musiklehre sowie einem praktischen Teil, bei dem die Kinder ihr Können auf dem Instrument unter Beweis stellen. „Dass alle ihre erste Prüfung bestanden haben, ist alles andere als selbstverständlich. Darauf können die Kinder unglaublich stolz sein. Sie haben in den vergangenen Monaten mit viel Fleiß geübt und sind als Orchester zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen. Doch ohne die Unterstützung der Eltern wäre das nicht möglich“, freute sich Leiterin Sophie Rüth.
SPD-Vorsitzender Johannes Ambros (rechts) bedankte sich bei den Vielradlern Margit Müller und Martin Menzel mit einer kleinen Aufmerksamkeit. (Bild: Waltraud Lobenhofer)

SPD Poppenricht erstmals beim Stadtradeln mit dabei

Erstmals beteiligte sich die SPD Poppenricht in diesem Jahr am STADTRADELN und konnte dabei gleich ein erfreuliches Ergebnis erzielen. Acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten für das Team kräftig in die Pedale und legten gemeinsam insgesamt 2.309 Kilometer zurück. Das entspricht einer beachtlichen durchschnittlichen Fahrleistung von rund 289 Kilometern pro Teilnehmer. Ein besonderes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich dabei die beiden „MM”: Margit Müller und Martin Menzel. Während Müller starke 634 Kilometer sammelte, setzte sich Menzel mit insgesamt 697 Kilometern knapp an die Spitze des Teams. SPD-Vorsitzender Johannes Ambros bedankte sich bei den beiden fleißigsten Radlern auf augenzwinkernde Weise für ihr besonderes Engagement: Passend zu ihren Initialen „MM” erhielten beide jeweils eine Flasche MM-Sekt sowie eine Packung m&m's. Ambros zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit der erstmaligen Teilnahme: „Für unsere Premiere beim STADTRADELN kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen. Wir werden auch 2027 wieder mitmachen und hoffen auf größere Beteiligung.” Auch im Gesamtranking des Landkreises Amberg-Sulzbach schlug sich das Poppenrichter SPD-Team beachtlich. Unter insgesamt 22 teilnehmenden Teams erreichte die SPD Poppenricht den 11. Platz und landete damit bei ihrer ersten Teilnahme gleich in der oberen Hälfte des Teilnehmerfeldes. Für die Poppenrichter Sozialdemokraten steht deshalb bereits fest: Die Premiere war gelungen – und beim nächsten STADTRADELN sollen wieder möglichst viele Kilometer hinzukommen.
Losfee Fabienne zog die Gewinner Norbert Niebler (ab 3.v.l.), Josef Hafenbradl und Hans Fink. Es gratulierten Bürgermeister Erwin Geitner (2.v.l.) und der stv. Seniorenbeauftragte Gerhard Schnabel. (Bild: Michael Rabenhofer)

Seniorennachmittag auf der Kirwa bringt die Riedener zusammen

Der Seniorennachmittag am Kirwamontag ist in Rieden ein traditioneller Termin, der sehr gut von der Bevölkerung angenommen wird. Zu dieser Veranstaltung laden Kirwaleit Rieden und die Marktgemeinde gemeinsam die älteren Bewohner ein. Bürgermeister Erwin Geitner begrüßte zusammen mit dem stellvertretenden Seniorenbeauftragten Gerhard Schnabel die Gäste des Seniorentages im Festzelt der Kirwa. Am Eingang verteilten zudem Schnabel und Brigitte Huber die Quizzettel. Für die Besucher gab es neben Verpflegungsgutscheinen auch die Möglichkeit, beim Seniorenquiz teilzunehmen. Sachpreise des Marktes Rieden und des Landkreises warteten auf die Teilnehmer, welche letztlich die sieben Fragen zu Rieden richtig beantworteten und danach im Lostopf von der Losfee gezogen wurden. Dass tatsächlich von 320 abgegebenen Ratezetteln nur 35 richtig waren, lag laut Schnabel wohl an der ersten Frage: Welches Tier beinhaltet das Riedener Wappen? Richtig wäre der Rüde gewesen, tatsächlich haben aber die Mehrheit der Gäste als Lösung die Ziege angerkreuzt. Schnabel schmunzelte bei der Auflösung: „Ja liabe Leit, i woaß, mir san in Reyn im Goasland, aber im Wappen hamma den Rüden…“. Die Stimmung war bestens. Vom Seniorenmosaik war Franziska Haas-Würz anwesend, die Geistlichen Pfarrer Slawomir Niemczewski und Alfredo Malikoski beteten mit den Anwesenden. Bestens versorgten die Kirwaleit die Gäste mit Getränken, bei der Metzgerei Greß gab es die Klassiker vom Grill, beim Fischereiverein Rieden dufteten die gegrillten Forellen. Für die süßen Feinschmecker bot die KAB Rieden ein reichhaltiges Kuchen- und Tortenbuffet an. Unter den Gästen auch Besucher der Riedener Tagespflege Unteres Vilstal der Caritas. Die FC Radler durften natürlich nicht fehlen. Herzberührend war der Auftritt der Riedener Kinderkirwapaare unter der Anleitung von Christina Hollweck und Michaela Wagner. Nach Ziehung von Losfee Fabienne erhielten die Sachpreise beim Quiz Hans Fink, Norbert Niebler und Josef Hafenbradl überreicht.
Die Amberger Sambatruppe Jalapeños Percussion war beim tschechischen Sambafestival aktiv dabei; rechts vorne der musikalische Leiter Andreas Bornholdt. (Bild: Stefan Neubauer)

Amberger Jalapeños Percussion Gruppe internatonal on tour

Die Amberger Sambatruppe Jalapeños Percussion macht Radau und diesmal nicht in unseren Landen, sondern im benachbarten Tschechien. Bereits im Vorjahr waren die Jalapeños einer Einladung zum internationalen Sambafestival in Brünn gefolgt und hatten ‚durchschlagenden‘ Erfolg. So war es keine Überraschung, dass auch in diesem Jahr eine Einladung erfolgte und sich rd. 30 scharfe Schoten unter der musikalischen Leitung von Andreas Bornholdt vor einigen Tagen auf die Reise nach Brünn machten. In der Innenstadt von Brünn war ‚volle Hütte‘, der Festzug quer durch die Innenstadt mit verschiedenen brasilianischen Musik- und Tanzgruppen war gut organisiert, beste Stimmung bei den verschiedenen Sambagruppen und den vielen Zuschauern war garantiert. Die Erholungspause nach dem Festzug war nicht lang, kurzes Ausschwitzen, mit dem einen oder anderen Kaltgetränk wurde der Verlust an Flüssigkeit wieder ausgeglichen und dann ging es erneut rund. Der Soloauftritt der Jalapeños vor zahlreichen begeisterten Zuschauern war einfach super, bis spät in die Nacht wurde dann an anderen Bühnen mitgemacht und abgetanzt. Das Sambafestival hat bei einigen Aktiven doch an der Kondition gezehrt, so dass bei der langen Heimfahrt (mit Leo’s Busreisen wie immer 1a) am Sonntag der sonst übliche Sound im Bus etwas gemäßigter ausgefallen ist. Aber das Beste zum Schluss, die interessierten Leser können die Jalapeños Percussion Life erleben und zwar in Amberg am 2. September (Amberg ‚Einzigartig‘ ab 18.00 Uhr) am Marktplatz und Umgebung. Kommen, hören und staunen, es lohnt sich!
Beim Bobbycar-Wettrennen hatten die Kinder ihre helle Freude. (Bild: Michael Rabenhofer)

Toller Familiennachmittag der Wasserwacht im Freibad Rieden mit Spendenübergabe

Die Wasserwacht Ortsgruppe Vilstal-Kümmersbruck feierte mit vielen Besuchern im Riedener Freibad vergangenen Samstag den Familiennachmittag. Ein buntes Programm erwartete dabei Kinder, Eltern, Großeltern und Interessierte. Kinder konnten in einer abgetrennten Bahn des Schwimmerbeckens Abzeichen abnehmen lassen unter der Aufsicht der Wasserwachtmitglieder. Hurra riefen die Kinder, welche beim Bobbycar-Rennen von der großen Edelstahlrutsche beim Nichtschwimmerbecken heruntersausten. Ortsgruppenvorsitzender Jens Günther zeigte sich mit Technischem Leiter Stephan Bergler und Jugendleiterin Corinna Huber sehr zufrieden ob des großen Zuspruchs seitens der Freibad- und Wasserwachtgäste. Stefan Übler überreichte an diesem Nachmittag im Namen der bekannten rockig-boarischen Partyband Quertreiber aus Wolfsbach eine Spende über 500 Euro an die Wasserwacht Vilstal-Kümmersbruck und deren Vorsitzenden Jens Günther. Vor kurzem konnte im Freibad Rieden die neue Tischtennisplatte eingeweiht werden, auch dank mehrerer Unterstützer wie der Marktgemeinde Rieden, der Theatergruppe d`Goaslandler, Familie Schmidt vom Hirschenwirt, Metalltechnik Richthammer aus Thanheim, Firma Godelmann aus Fensterbach. Nun wurde die Tischtennisplatte bei einem Turnier von Freibadteam und Wasserwacht beim Familiennachmittag spielerisch eingeweiht. Die Teilnehmer erhielten kleine Sachpreise. Dabei fungierte der Tischtenniserfahrene Vorsitzende der Wasserwacht Ortsgruppe, Jens Günther, als Schiedsrichter. Bademeister Max Wagner ließ es sich nicht entgehen, zusammen mit Besucherkindern Teams zu bilden und auf lockere Weise gegeneinander anzutreten. Spiel und Spaß standen natürlich im Vordergrund. Die Ortsgruppe bot einen leckeren Essensstand an mit allerlei gesunden Bowls mit Früchten und verschiedenen Toppings. In toller Gemeinschaft und mit viel Freude ging so der gut besuchte Familiennachmittag der Wasserwacht Vilstal Kümmersbruck im Freibad Rieden über die Bühne.
north