Pfarrer Benny Joseph, Georg Fritsche, Lektorin Birgit Koppmann, Jügen Pröm und Jubilar Helmut Klier umrahmt vom Freihunger Kirchenchor (Bild: Hans Apfelbacher)

Marienverehrer feiern ihr Hochfest

Am Palmsonntag feierte die Marianische-Männer-Congregation (MMC) ihr alljährliches Hochfest mit Neuaufnahmen, Ehrungen und Weiheerneuerung in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung. In großer Besetzung eröffnete der Freihunger Kirchenchor, unter der Leitung von Frau Christine Meier die Andacht der Sodalen mit dem Lied „Maria dich lieben”, musikalisch begleitet vom Organisten Armin Spies. Pfarrer Benny Joseph sprach die einführenden Worte und freute sich, dass auch heuer wieder das Hochfest der MMC begangen wird. Georg Fritsche betonte in seinen Grußworten, dass wir heute zusammengekommen sind, um Maria als Königin des Friedens zu ehren und sie um Hilfe zu bitten in einer Zeit, in der der Friede überall bedroht ist. Lektorin Birgit Koppmann griff das Thema „Frieden” in einem wunderbaren Gleichnis auf. Ein König wollte das schönste Bild das den Frieden symbolisiert prämieren. Seine Wahl fiel überrasschend nicht auf ein Bild einer landschaftlichen Idylle, sondern im Gegenteil zeigte das Bild eine dunkle, wolkenbehangene und zerklüftete Berglandschaft, die jedoch ein Kleinod in sich barg. In unwirtlicher Umgebung hütete ein Muttervogel im perfekten Frieden sein Nest. Auch wir Christen dürfen uns nicht nur von schönen Bildern leiten und blenden lassen. Wirklicher Friede bringt Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen. Georg Fritsche hieß Jakob und Jürgen Pröm als neue Sodalen im Kreis der MMC herzlich willkommen. Beide wurden bereits vor Wochenfrist bei der MMC Amberg (St. Georg) durch Zentral-Präses BGR Markus Brunner und dem Präfekten Michael Koller fomell in die Congregation aufgenommen. Bei den Jubilaren Helmut Klier (60 Jahre) und Josef Krämer (70 Jahre) bedankte sich Fritsche ausdrücklich für die langjährige Treue und Liebe zur Gottesmutter. Nach der Weiheerneuerung und dem Dank an alle Mitwirkenden endete die feierliche Andacht mit dem Lied. „Segne du Maria”.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Leistungsprüfung nach der Abnahme, eingerahmt von den Gratulanten. Knieend von links: Johannes Göttlinger, Ronja Kraus, Christian Bauer, Kay Häusler, Bastian Götz, Kilian Kraus, Simon Blind und Andreas Riegel. Stehend von links: Schiedsrichter Horst Kellner, Ausbilderin Christina Rabenstein, Thomas Luber, Johannes Amann, Bürgermeister Uwe König, Richard Pröm, Dominik Rettinger, Hubert Kohl, Andreas Kohl, Werner Luber, Michael Grüner, Martin Böhm, Bernd Lehner, Andreas Luber, Julian Klier, Jörg Weich, Schiedsrichter Christoph Erras, Karl Luber und KBM Frank Schloß. (Bild: Georg Rabenstein)

21 Feuerwehrler aus Freihung meistern Abnahme ohne Fehler

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ – so lautet das Einsatzstichwort an die alarmierten Feuerwehrkräfte bei einem schweren Verkehrsunfall. Auf solch ein Szenario bereitet die Einsatzkräfte unter anderem das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ vor, welches kürzlich bei der Feuerwehr Freihung abgehalten wurde. Das Besondere an der Abnahme: Erstmals nahmen vier Anwärter am sogenannten „Ü40“-Abzeichen im Bereich der technischen Hilfeleistung teil. Diese neue Variante der Leistungsprüfung wird für die Feuerwehren der Oberpfalz erst seit diesem Jahr angeboten. Es richtet sich an erfahrene Einsatzkräfte über 40 Jahre. Voraussetzung ist unter anderem das bereits abgelegte Leistungsabzeichen der höchsten Stufe „Gold-Rot“. Ziel ist es, auch langjährige Feuerwehrdienstleistende weiterhin zu fordern und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Insgesamt 21 Kameradinnen und Kameraden stellten sich den verschiedenen Aufgaben. In einer Woche bereiteten sich die Teilnehmer engagiert und gewissenhaft auf die geforderten Aufgaben vor: Aufbau einer Verkehrsabsicherung, Sicherstellung des Brandschutzes, Bereitstellen der technischen Geräte, sicherer Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich galt es Fragebögen zu beantworten, Gefahrgutkennzeichen zu erkennen und im Rahmen der Gerätekunde einzelne technische Gerätschaften zu erklären und den Aufbewahrungsort im Fahrzeug zu nennen. Die Übungsabende zahlten sich aus, die gestellten Aufgaben wurden zügig, fehlerfrei und routiniert abgearbeitet. Das Schiedsrichterteam, mit Horst Kellner, Christoph Erras und Kreisbrandmeister Frank Schloß, gratulierte und freute sich über die solide Ausbildungsarbeit bei der Feuerwehr Freihung. Bürgermeister Uwe König dankte den Einsatzkräften, welche mit ihrer Leistung zeigten, dass sie für einen potenziellen Ernstfall sehr gut vorbereitet sind. Sichtlich stolz äußerte sich abschließend die Ausbilderin Christina Rabenstein über die tadellose Abnahme. Den erfolgreichen Leistungsnachweis ließen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen.
hinten v. links stehend: Hans Böhm,1.Bezirksvors. Reinhard Ott, Josef Kaiser, Werner Luber, Reinhold Urban, Josef Wisneth, Georg Fritsche, 1.Bgm. Uwe König, Kassier Werner Apfelbacher.<br>Vorne sitzend v. links: Lydia Klapper, Helga Häusler, Tobias Krapf, Heinz Humsberger. (Bild: Erich Apfelbacher)

Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Freihung e.V

Die Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Freihung e. V. leitete kommissarisch in Vertretung Kassier Werner Apfelbacher. Hierbei begrüßte er die zahlreich erschienen Mitglieder/innen. Besonderer Gruß galt dem 1. Bezirksvorsitzenden Reinhard Ott und 1. Bürgermeister Uwe König. Nach dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder 1. Vorstand Johann Großer und Kraus Josef berichteten die Vorstandsmitglieder über ihre Arbeit. Schriftführer Erich Apfelbacher gab einen Überblick über die Aktivitäten der Siedlergemeinschaft des vergangenen Jahres 2025. Besonders hervorzuheben war die Kräuterbuschen-Aktion. Der Erlös vom Verkauf der Kräuterbuschen wurde als Spende an Hr. Pfarrer Benny Joseph überreicht. Kassier Werner Apfelbacher vermeldet eine solide Finanzlage mit einem leichten Kassenplus für 2025. Die Kassenrevisoren Helga Häusler und Martin Reichl bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. 1. Bürgermeister Uwe König überbrachte die Grußworte der Gemeinde und bedankte sich bei Siedlergemeinschaft, die durch ihre Veranstaltungen zum Vereinsleben in der Gemeinde beiträgt. Bezirksvorsitzender Reinhard Ott überbrachte Grüße vom Bezirksverband. Er informierte über Neues auf Bezirks- u. Landesebene, so z. B. wird aktuell der Internetauftritt des Verbandes nach EU-Vorgaben komplett überarbeitet, die einzelnen SG demnächst überarbeitet und angepasst werden. Danach wurden langjährige Vereinsmitglieder mit Urkunde und Anstecknadel durch 1. Bezirksvors. Reinhard Ott, 1. Bgm. Uwe König und Kassier Werner Apfelbacher geehrt. 10-jährige Mitgliedschaft: Thomas Köhler, Hans Böhm, Georg Fritsche, Josef Kaiser, Josef Wisneth, Tobias Krapf, Peter Luber, Reinhold Urban. 20 Jahre Mitgliedschaft: Hans-Dieter Mohr, Stefan Rauscher, Helga Häusler, Hartmut Schröferl, Bernhard Bär. 40 Jahre Mitgliedschaft: Lydia Klapper. 50 Jahre Mitgliedschaft: Heinz Rittner, Juliane Apfelbacher, Heinz Humsberger, Robert Ertl, Cäcilia Ebensberger, Alfred Bauer. Abschließend gab Werner Apfelbacher noch eine Vorschau auf das Vereinsjahr 2026 mit den Terminen .
Die zehn erfolgreichen Teilnehmer der MTA-Abschlussprüfung mit den Schiedsrichtern und Führungskräften. Von links nach rechts. KBM Alexander Zeitler, Bürgermeister Uwe König, KBM Michael Werner, Johannes Göttlinger, Karl Luber, Bastian Götz, Christian Bauer, Ronja Kraus, Kay Häusler, Andreas Kohl, Marvin Lohr, Johannes Großer, Fabian Prösl, Kilian Kraus, stellvertretender Kommandant Johannes Amann, KBM Andreas Luber und KBR Christof Strobl. (Bild: Christina Rabenstein)

Truppführerqualifikation bei der Feuerwehr Freihung

Zehn engagierte Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Freihung absolvierten kürzlich erfolgreich die Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA). Die Teilnehmer haben damit die Qualifikation zum Truppführer erlangt. Die Voraussetzungen hierfür wurden über mindestens zwei Jahre durch Ausbildungen und Übungen am Standort und durch Ergänzungsmodule geschaffen. In der Vorbereitung zur Prüfung auf das MTA-Abschlussmodul wurden die Grundlagen nochmals vertieft und den Teilnehmern gezielt die Aufgaben eines Truppführers vermittelt. Die Feuerwehrleute sollen nun in die Funktion des Truppführers hineinwachsen, und somit im Einsatzfall Verantwortung für weitere Truppmitglieder übernehmen können. Ronja Kraus, Johannes Göttlinger, Marvin Lohr, Johannes Großer, Andreas Kohl, Fabian Prösl, Christian Bauer, Kilian Kraus, Bastian Götz und Kay Häusler stellten sich der Herausforderung und bewiesen ihre Fähigkeiten. Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Fragen aus verschiedenen Aufgabenbereichen der Feuerwehr. Außerdem mussten sich die Prüflinge auch einer praktischen Prüfung unterziehen. Diese beinhaltete eine Truppaufgabe und eine Gruppenaufgabe. Die Aufgaben des Trupps waren: Auffinden einer bewusstlosen Person, Halten und Rückhalten, Sichern eines Fahrzeugs, Umlagern und Transportieren eines Patienten sowie das Erkennen einer Gefahrgutkennzeichnung. Bei der Gruppenaufgabe ging es um den Einsatz von Hebekissen mit Personenrettung. Der Fokus der Prüfer lag dabei nicht nur auf der korrekten und sicheren Umsetzung der erhaltenen Aufgabe, sondern vor allem auf der Kommunikation zwischen den einzelnen Trupps und dem Gruppenführer. Die Kommandanten und Ausbilder der Wehr hatten die Prüflinge im Vorfeld bestens ausgebildet. Schiedsrichter waren Karl Luber, Kreisbrandrat Christof Strobl und die Kreisbrandmeister Alexander Zeitler, Michael Werner und Andreas Luber. Die anwesenden Führungskräfte gratulierten den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und forderten sie auf auch künftig engagiert an Ausbildungen und Übungen teilzunehmen. Bürgermeister Uwe König bedankte sich für die erbrachten Ausbildungsstunden und die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft, bevor man sich im Gerätehaus zum gemeinsamen Abschlussessen zusammensetzte.


Weitere Artikel

Bild

Feuerwehr Freihung zieht Bilanz bei der Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Freihung konnte Vorsitzender Karl Luber die Vereinsmitglieder und Gäste im Gerätehaus willkommen heißen. Nach dem Totengedenken führte Luber durch die vielen Vereinstermine im vergangenen Jahr. Besonders positiv blickte man auf den Zoiglabend und das Sommerfest zurück. Auch die zahlreichen Geburtstagsgratulationen und Auszeichnungen zählte er auf. Anlässlich des 45- jährigen Dienstjubiläums des Tanklöschfahrzeuges (TLF) verlas Luber das Protokoll von dessen Übergabe und Weihe am 27. Februar 1981. Es folgten die Berichte der Schriftführerin Christina Rabenstein und des Kassiers Martin Koppmann. Die von den Kassenprüfern Manfred Göttlinger und Markus Döbereiner geprüften Konten waren einwandfrei, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Bürgermeister Uwe König sieht die Wehr in guten Händen und möchte dafür sorgen, dass das TLF nicht bis zum 50. Dienstjahr im Einsatz bleiben muss. Kommandant Andreas Luber gab einen Überblick über die Einsätze im vergangenen Jahr. Darunter waren drei schwere Verkehrsunfälle, bei denen zwei Personen ums Leben kamen. Eine große Vielfalt an Übungsangeboten zählte er auf, wie etwa eine Flächenbrandübung, die Räumungsübung im Kindergarten, Übungen mit anderen Feuerwehren, das Leistungsabzeichen und den THL-Nachmittag. Er nannte unter anderem die Zahl der Aktiven, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger. Sein Ausblick verspricht erneut zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Stellvertretend für den Jugendwart berichtete Johannes Großer von zahlreichen Übungen und Abnahmen auf Ebene der Gemeindejugendfeuerwehr. Die 24-Stunden-Übung, eine Vils-Kanufahrt, Lasertag in Regensburg sowie weitere Veranstaltungen und Aktionen zeugen von einer vielseitigen Jugendarbeit. Kreisbrandinspektor Michael Iberer würdigte die Ehrenamtlichen für ihre unentgeltlichen Dienststunden und bezog ausdrücklich auch deren Familien mit ein. Die Versammlung endete ohne weitere Wünsche oder Anträge.
north