Ein Teil der Geehrten mit dem jüngsten Mitglied Josef Zirngibl, (vorne) -11 Jahre jung, für 10 Jahre geehrt- von Vorsitzender Andrea Krapf (rechts) und für all Jene, die nicht da sein konnten, wird die Ehrung nachgereicht. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Jüngstes Mitglied wurde für 10 Jahre geehrt

Bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Kappl in Wieselrieth, wurde deutlich, das der OWV sehr viele treue und aktive Mitglieder hat. Die Vorsitzende Andrea Krapf berichtete vor der Ehrung vom Adventsglühen der Winterwanderung, des Umgestalten des Zunftbaumes zum Weihnachtsbaum, das stete Herrichten des Hellen Stein und der Digitalisierung der Wanderwege. Mit Urkunden und der Vereinsnadel dankte die Vorsitzende mit Norbert Griesbacher vom OWV-Hauptverein für 10 Jahre: Michael Bodensteiner, Manuel Bodensteiner, Hermann Federl, Dagmar Frischholz, Inge Frischholz, Regina Härtl, Christian Lukas, Daniel Maier, Christian Messer, Tanja Messer, Dorothea Ott, Dr. Jürgen Ott, Martin Reil, Josef Schönberger, Eliska Vavrova, Fabian Winter, Josef Zirngibl und Friedrich Zwack; für 15 Jahre: Josef Baier, Theresia Bausch, Erich Bausch, Elfriede Schick, Markus Federl, Reinhard Forster, Agnes Hammer, Julia Hammer, Michael Harteis, Siegfried Kammerer, Bernhard Kammerer, Sebastian Kellner, Ramona Knorr, Markus Kölbl, Antje Koller, Matthias Maier, Ute Meier, Robert Meier, Andreas Pausch, Maximilian Ram, Karl Reichenberger, Thomas Renner, Gertrud Renner, Johannes Rupprecht, Nicole Scharff, Daniel Siebert, Hannelore Süß, Helmut Süß, Rita Weidknecht, Edmund Weiderecht, Robert Zirngibl, Carola Zirngibl; für 25 Jahre: Michael Kellner, Renate Kraus, Markus Leiß, Daniel Schönberger und Hermann Strigl. Bürgermeister Anton Kappl und OWV-Vorstandsmitglied Norbert Griesbacher dankten für die hervorragende Arbeit und das beweist der enorme Besuch dieser Versammlung. „Es zeigt auch von Einigkeit, Zuspruch und Harmonie, für Diejenigen, die hier vorausgehen, Hut ab.“
 Einstimmig wurde die Vorstandschaft des Förderverein „Burg Leuchtenberg e.V.“ mit ihrer Vorsitzenden und Burgwartin Rita Lingl (sechste von links) wieder gewählt und Bürgermeister Anton Kappl (links) dankte dem „wichtigen Verein“ für die größte Burganlage der Oberpfalz. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Sagenwanderung, Weinabend und Graphoskop für die größte Burganlage der Oberpfalz

Bei den Neuwahlen des Förderverein Burg Leuchtenberg gab es eine Veränderung. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Maier gab Josef Schieder sein Schriftführeramt an Johannes Herrmann weiter. Vorsitzende bleibt die Burgwartin Rita Lingl, seit 2003 im Amt, Vize: Karl Liegl; Kassier: Marcello Hofacker; Beisitzer: Harald Bischof, Jörg Pickelmann, Florian Mayer und neu Thomas Kern, Josef Schieder und Cornelia Gatzky; Kassenprüfer: Reinhold Dobmeier und Karl Meier. Dem Bericht von Vorsitzender Rita Lingl war zu entnehmen, das seit vergangenem Jahr die Rätselaktion „Rund um die Burg Leuchtenberg“ für die Kinder mit ihren Eltern gibt. Nach erfolgreicher Lösung werden die Kinder mit Pixi-Büchlein belohnt. Die Mitglieder sorgten dafür, das Holztore neu gestrichen und Torhalterungen restauriert. wurden. Der Kräutergarten musste wegen Baumaßnahmen ruhen und konnte erst Ende September vom Wildwuchs befreit werden. Der Förderverein unterstützte auch die 900-Jahrfeier der Marktgemeinde mit einem Essenstand und dabei konnte eine guter Umsatz erzielt werden.Trotz der Anschaffung von Vereins-T´Shirt gabs für die Vereinskasse ein Plus, so Kassier Marcello Hofacker. Für dieses Jahr plant der Förderverein auf der größten Burganlage der Oberpfalz, die Sagenführung „Elisabeth von Leuchtenberg“ an zu bieten. Im Herbst wird in die Burg zum Weinabend eingeladen und die sollte mit Liedern vom Männergesangverein „Liederkranz“ umrahmt werden. Die „Belebte Burg“ findet erst wieder im nächsten Jahr statt. Für die Burg gibt es das Angebot, die Aufstellung eines Graphoskop (Orientierungsfernrohr) um die Aussicht über die Oberpfalz genießen zu können. Mit diesem Münzfernrohr könne dies jeder Besucher selbst bedienen und ist mit Sicherheit eine Bereicherung, so Rita Lingl.


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Michaela Blattnig schaffte es, die Frauen zu stärken für die 2. Lebenshälfte. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Lebensfroh und mutig sein

Das Pfarrheim in Leuchtenberg war vollbesetzt von Frauen nicht nur ab der Lebensmitte, sondern auch jüngere hatten sich eingefunden. Aus der Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-Michldorf-Roggenstein waren die Interessierten gekommen zu dem Vortrag: „Ich verlieb mich neu ins Leben. Selbstbewusst und lebensfroh in die 2. Lebenshälfte.“ Eingeladen hatte der Katholische Frauenbund (KDFB) und Gymnastikgruppe Leuchtenberg und die Frauengruppe Döllnitz. Sehr begeisternd und realitätsnah stellte die Referentin Michaela Blattnig, von der Katholischen Erwachsenenbildung, die Schwerpunkte wörtlich und schriftlich an der Leinwand vor. „Wir sind der Nabel der Welt und das beginnt mit unserer Geburt und somit unsere 1. Hälfte mit Natur und Instinkt und wir funktionieren.“ Die 2. Hälfte ist ein Umbruch und auch Neubeginn. Wir sollen unser Wissen und die Unabhängigkeit geniessen und auch versuchen nicht mehr Jedermanns Liebling zu sein. Einen Freiraum schaffen zur selbstverständlichen Lebensgestaltung. Auch Rückschau auf das Vergangene zu halten, denn Erinnerungen sind wichtig. Auch hinterfragen, wofür setze ich mich jetzt ein, was habe ich gemeistert, was sind meine Stärken. Die Lebenserfahrungen weitergeben, niederschreiben und somit später für die Enkel erhalten. Wichtig ist, weiterhin lebensfroh und mutig zu sein, so der Appell der Referentin an die sehr aufmerksamen Zuhörerinnen. Bevor diese einstündige lebensbejahende Aufforderung begann, konnten sich alle bei einem sehr reichhaltigen Frühstück stärken. Nach dem ermutigenden Vortrag, mit den enormen Beispielen, denn jede fand sich hier bestimmt wieder, dankte KDFB- Vorsitzende Claudia Rupprecht der Referentin mit Blumen.
 Bürgermeister informiert seine Gemeindebürger beim Seniorennachmittag. (Bild: Sieglinde Schärtl)

Infos aus der Gemeinde und die Urlaubsvertretung Pfarrer Dr. Joe-Barth Abba kennenlernen

Seniorentreff und Hutzagehn – dabei vieles Neues erfahren, wie Geburtstage, Gemeindepolitik und die Urlaubsvertretung von Pater Jo Jovilla Kurian kennenlernen. Im Gasthaus Maier gab es dazu Kuchen und Torten von der Bäckerei Woldrich und Leberkäs von Alfons Maier. Für die Unkosten kam die Marktgemeinde Leuchtenberg mit Bürgermeister Anton Kappl auf. Er hat dazu einen besonderen Fonds, um alljährlich die Senioren aus der gesamten Marktgemeinde zu diesem Treff einzuladen. Am 20. Februar geht das neue Gemeindezentrum in Betrieb, sodass die Bürger dann nicht mehr bis Tännesberg fahren müssen. Das Glasfasernetz wird in Zukunft noch für alle Haushalte verlegt, mit einer Förderung von 90 Prozent durch den Freistaat. Kappl kündigte bereits an, dass am 9. Februar die Einweihung der abgeschlossenen Dorferneuerung stattfindet und dazu Finanz- und Heimatminister Albert Füracker nach Leuchtenberg kommt. Er bat auch die Senioren, am 8. März zur Kommunalwahl zu gehen und bereits am 1. März zur Pfarrgemeinderatswahl. An diesem Nachmittag stellte er auch die Urlaubsvertretung von Pater Jo Jovilla Kurian vor: Bis 15. Februar wird Pfarrer Dr. Joe-Barth Abba, geboren in Nigeria, die Pfarreiengemeinschaft Leuchtenberg-Michldorf-Roggenstein betreuen. Der Priester stellte sich auch kurz vor und freute sich, dass er bei diesem Seniorentreff dabei sein konnte. Bevor alle Brotzeit machten, sprach er das Tischgebet. An diesem Nachmittag konnte der Bürgermeister noch Emma Süß und Josef Zintl zum Geburtstag gratulieren, und der „Hieroldn Sepp“ aus Wittschau spielte dazu mit seiner Tochter Katrin ein Ständchen.
Jeder wollte Erster sein, beim Schaumküsse verspeisen und das ohne Hilfe der Hände (Bild: Sieglinde Schärtl)

Die Mehrzweckhalle bebte von Faschingsfeiernden

In der Faschingszeit gehört es dazu, dass die Ausgelassenheit im Vordergrund steht. Die Kinder sind hier Weltmeister und mache Erwachsene können da von ihnen lernen, denn das Lachen und Tanzen gehört zum Leben. Die Mehrzweckhalle bebte am Sonntagnachmittag durch die Musik, Tanz und vielen Aufführungen und kein Platz war leer. Die Gymnastikgruppe mit dem Dreigespann Marga Schieder-Beierl, Renate Simon, Manuela Weißenburger luden mit ihrem Team abermals zum Kinderfasching ein. Nicht nur aus der Marktgemeinde waren kleine Maschkerer mit ihren Eltern und Großeltern gekommen sondern auch aus den angrenzenden Gemeinden. Es gab keinen leeren Platz auch nicht in der Sängerstube, denn hier wurden verschiedenste Kuchen und Krapfen mit Kaffe angeboten. Die Animateure, Marga, Sophie, Maria, Silvia und Corinna hielten die Faschingsbegeisterten auf Trab. Die Kinder, das Jüngste, ein Jahr und zehn Monate, waren begeistert und machten mit Feuereifer mit. Die Vielzahl der Masken waren umwerfend, einfallsreich und bewundernswert. Mit Musikinstrumenten zogen die Animateure mit den kleinen Maskierten in den Saal ein. Unter anderem waren die Kinder gefordert, vor allem begeistert bei der „Reise nach Jerusalem, Lumbatanz, Schaumküssewettessen, Bobby Car Rennen, Schnappspiel mit Essschnüren, Mumienspiel und Papierschlacht. Neben der Polognaise gab es verschiedene Animationstänze und das zeigte wie gekonnt die Kleinen dies vorführten. Die Erziehungsberechtigten und Gäste, darunter auch Bürgermeister Anton Kappl, staunten was hier alles auf die Beine gestellt wurde.
: Alle, die zur Jahreshauptversammlung des KDFB ins Pfarrheim gekommen waren, wurden mit diesem süßen Gruß begrüßt (Bild: Sieglinde Schärtl)

Bet und arbeite und feiere dazu, so beim KDFB in Leuchtenberg

Der Jahresrückblick zeigte abermals auf, dass beim Katholischen Frauenbund sehr viel angeboten wird. Die Jahreshauptversammlung begann mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Pater Jo Jovilla Kurian feierte die Messe mit den Mitgliedern in der Pfarrkirche St. Margareta. Vorsitzende Claudia Rupprecht zeigte sich erfreut, dass im Pfarrheim danach viele sich versammelt hatten, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Sie dankte allen für die stete Unterstützung und dass die Angebote so gut angenommen werden. Nach soviel Berichten lud sie alle zu einer warmen Brotzeit ein. Schriftführerin Maria Winter ging auf viele Aktivitäten des abgelaufen Jahres ein. Es gab gesellige Treffen, Infoabende und Gebetsstunden. Erfolgreich, wie seit vielen Jahren war wieder das Fastenessen mit der bereits zu Berühmtheit erlangten „Schwammerlbrühe“. Frühstücken mit Vorträgen und die Treffen mit der Gymnastikgruppe Leuchtenberg und der Frauengruppe Döllnitz zeigt von Gemeinsamkeit und gegenseitiger Wertschätzung. Aktiv vertreten war der KDFB bei der 900 Jahrfeier der Marktgemeinde sowie bei der Verabschiedung von Pfarrer Adam Nieciecki und der Einführung des neuen Pfarrers Pater Jo Jovilla Kurian und Diakon Ulrich Wabra. Gebetet wurde unter anderem am Weltgebetstag, der Josefiandacht, dem Kreuzweg, bei der Wallfahrt nach St. Quirin, dem Oktoberrosenkranz in der Vierzehn Nothelfer Kirche in Söllitz. Danach gabs auch immer eine Stärkung bei der Einkehr und es zeigte, das Leib und Seele zusammengehört. Der Oasentag, der vom Diözesanverband ausgerichtet wurde, fand Anklang, sowie die Teilnahme an der Bezirksversammlung in Teunz. Auch dieses Jahr ist wieder mit vielen Veranstaltungen bestückt sowie mit beten, arbeiten, informieren, sich stärken und Ausflüge zu unternehmen.
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