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Neuwahlen und Ehrungen bei der Feuerwehr Neuhaus. Nach 21 Jahren als Vorsitzender wird Christian Windschiegl von Christian Bauer abgelöst. (Bild: Manuel Windschiegl)

Die Ära Christian Windschiegl geht nach 21 Jahren als Vorsitzender der Feuerwehr Neuhaus zu Ende

Die Feuerwehr Neuhaus verzeichnet erneut einen Zuwachs und kann auf eine stolze Zahl von 145 Mitgliedern blicken. Im Jahr 2025 kann Vorsitzender Christian Windschiegl wieder über ein aktives Vereinsleben der Neuhauser Wehr berichten. Windschiegl erwähnte bei seinen Schlussworten, dass ihn um die Zukunft des Vereins keine Bange ist. Er setzt weiter auf einen starken Nachwuchs, der sich wie auch in den vergangenen Jahren im Verein einbringt. Stellvertretender Vorstand Fabian Kühnl richtete anschließend Dankesworte an den scheidenden Vorstand, der definitiv eine Ära im Neuhauser Feuerwehrverein geprägt hat. Kühnl bezeichnet Windschiegl als „Anpacker“ des Vereins, ohne diesen viele traditionelle Veranstaltungen nicht in dieser Form aufrecht gehalten werden konnten. Die Nachfolge des 1. Vorstandes tritt Christian Bauer an, der mit einem einstimmigen Ergebnis gewählt wurde. Er war bereits Teil der Vorstandschaft als Zeugwart. Das Amt des Zeugwarts übernimmt der ehemalige Kommandant Andreas Bogner. Kommandant Fabian Zetzl präsentierte seinen Bericht der Mitgliederversammlung. Auch im Jahr 2025 rückte die Neuhauser Wehr insgesamt zu 58 Einsätzen aus. Schwerpunkt davon war wieder mit 24 Einsätzen die BAB-93. Auffällig war die deutlich gestiegene Anzahl an Einsätzen für den abwehrenden Brandschutz. Besonders freute sich Zetzl, mit Johannes und Teresa Nacke sowie Viktoria Windschiegl und Luisa Kronwald vier neue Nachwuchskräfte per Handschlag in die Wehr aufnehmen zu können. Des Weiteren konnten Christoph Schrott für 25 Jahre und Wolfgang Käß für 50 Jahre aktive Dienstzeit geehrt werden. Auch 1. Vorstand Windschiegl konnte am Ende seiner Amtszeit noch langjährige Mitglieder des Vereins ehren. So wurden vor Ort für 60-jährige Mitgliedschaft Robert und Albert Beer, Alfons Bergler, Karl Bergler, Alexander Höcht sowie Otto Punzmann ausgezeichnet werden. Sogar für 65 Jahre Mitglied im Verein erhielten Hans Kreinhöfner und Ernst Schönberger eine Auszeichnung.
Blaskapelle „Neuhauser Boum” unter dem Butterfassturm (Bild: Julian Reischl)

Festliche Burgweihnacht unter dem Butterfassturm

In der malerischen Kulisse der Burgmauern fand am vergangenen Sonntag die traditionelle Burgweihnacht der Blaskapelle „Neuhauser Boum” statt. Die alten Burgmauern im Schein der Fackeln schufen eine ganz besondere Atmosphäre. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Besucher konnten mit Glühwein und warmen Wienern die winterliche Kälte vertreiben. Die erste Vorsitzende Lucia Windschiegl begrüßte die anwesenden Gäste und freute sich, dass diese so zahlreich gekommen sind. Die Musikerinnen und Musiker spielten für die Besucher bekannte Weihnachtslieder und Südtiroler Volksweisen. Ganz vorne dabei waren auch wieder die jungen Nachwuchsmusiker, die ihr Können an den Instrumenten zeigten. Außerdem brachten sie die Besucher mit einem lustigen Gedicht über das Roller fahrende Jesuskind zum Schmunzeln. Josef Rettinger und Ramona Hannes am Akkordeon sangen unter anderem das alte Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee”, was bei dem ein oder anderen für ein bisschen Wehmut nach der weißen Pracht sorgte. Pfarrer Hubert Bartel griff in seinen Worten die Vorfreude auf das Christkind auf. Und auch die Geschichte von Franziska Schwamberger erwärmte die Herzen: „Weihnachten ist mehr als Geschenke und Glanz: Es ist das Miteinander, das uns trägt.” Die Musikerinnen und Musiker möchten mit der Burgweihnacht einen Raum für gemeinsame Zeit und ein Miteinander im oft stressigen Alltag schaffen. Ihr Dank gilt besonders der örtlichen Bevölkerung. Ein herzliches Vergelt's Gott den vielen Helfern und Unterstützern des Vereins!
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