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Fahrtraining für junge Kraftfahrer

„Könner durch Erfahrung“ ist ein weit verbreitetes Verkehrssicherheitstraining der Verkehrswachten, besonders für junge Fahranfänger, das die Zeit verkürzen soll, bis man durch Routine wirklich sicher fährt (oft 7 Jahre). Die Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld bietet dieses Fahrtraining am Samstag, 6. Juni, um 13 Uhr in Amberg an. Dabei werden mit praktischen Übungen auf abgesperrtem Gelände Fahrsituationen geübt, um in kritischen Situationen richtig zu reagieren und das Fahrzeug besser zu beherrschen. Ziel ist es, das Risikobewusstsein und die Fahrzeugkontrolle zu schärfen, um die Unfallgefahr deutlich zu senken, wie eine Studie der TÜV SÜD AG zeigte. Dieses Fahrfertigkeitstraining richtet sich vor allem an Fahranfänger (18–24 Jahre), ist aber auch für Fortgeschrittene durchaus interessant. Gefahrensituationen werden theoretisch und praktisch mit dem eigenen Auto geübt, um das Fahrgefühl und die Reaktion in „brenzligen“ Momenten zu verbessern. Erfahrene Moderatoren der Verkehrswacht und Fahrlehrer werden die Teilnehmenden ohne Risiko anleiten. Das Training soll helfen, das Unfallrisiko auf etwa ein Drittel zu reduzieren. Das Fahrtraining findet auf dem Firmenparkplatz der Firma Siemens (gegenüber Dultplatz) in Amberg statt und dauert 4 Stunden. Start ist um 13 Uhr, Ende um 17 Uhr. Die Kosten betragen 35 €. Es ist ein praxiserprobtes Programm, das die Lücke zwischen dem reinen „Schein haben“ und dem echten „Könner sein“ schließt und die Verkehrssicherheit junger Fahrer nachhaltig erhöht. Voraussetzung zur Teilnahme sind ein gültiger Führerschein und ein eigener Pkw. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Eine Anmeldung sollte wegen besserer Planung bis zum 30. April per Mail an GBVW-Schwarzenfeld@t-online.de erfolgen. Bei großem Interesse würde die Gebietsverkehrswacht auch weitere Trainings am 13. März in Amberg am Vormittag und am Nachmittag anbieten. Bei Interesse bitte auch per Mail an die Gebietsverkehrswacht wenden.
Neuer Vorstand und Jubilare der Siedlergemeinschaft Schwarzenfeld mit Bürgermeister Peter Neumeier (1. v.l.), dem ersten Vorsitzenden Frederik Lorenz (6.v.l.) und Bezirksvertreter Helmut Grünbauer (4.v.r.). (Bild: Stefan Schmidberger)

Neuwahl bei den Schwarzenfelder Siedlern

Am vergangenen Freitag hielten die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Schwarzenfeld ihre Jahreshauptversammlung im Sportpark Schwarzenfeld ab. Einstimmig wählten sie dabei Frederik Lorenz als ersten Vorsitzenden und die weiteren Mitglieder des Vorstands für die nächsten 4 Jahre. Dies darf durchaus als Bestätigung der erfolgreichen Arbeit in den vergangenen Jahren gewertet werden. Frederik Lorenz begrüßte zur Versammlung neben zahlreichen Mitgliedern den ersten Bürgermeister Peter Neumeier mit weiteren Markträten sowie den Vertreter des Bezirks und Vorsitzenden des Patenvereins Oberwildenau Herrn Helmut Grünbauer. In seinem Rückblick ging Lorenz auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins ein. So konnten auch im vergangenen Jahr zahlreiche Veranstaltungen organisisert werden, die bei den Mitgliedern gut ankamen. Das Vorstandsteam sei inzwischen gut eingespielt und die Angebote des Vereins würden gut angenommen. Auch für das kommende Jahr seien wieder zahlreiche Aktivitäten geplant, dazu gehöre der italienische Abend im Juni wie auch die Fahrt zu einem Christkindlmarkt am zweiten Adventswochenende. Weiter geplant sei in diesem Jahr ein Weinfest, ein Wintergrillen, politische Frühschoppen mit den Markträten der Siedlerliste und einiges mehr. Frederik Lorenz dankte den Mitgliedern für das zahlreiche Erscheinen bei den Veranstaltungen, ein großer Dank ging an den Gerätewart und Hausmeister Richard Feuerer, der viele Stunden seiner Freizeit im Siedlerheim verbringt, um den Geräteverleih zu organisieren und das Vereinsheim in Schuß zu halten. Abschließend wurden im Beisein von Bürgermeister Neumeier und Bezirksvertreter Grünbauer Mitglieder für deren langjährige Treue geehrt, darunter Johann Gerber für 60-jährige Mitgliedschaft im Verein. Eine besondere Ehrung wurde Rudolf Boritzka zuteil, welcher für 30 Jahre Engagement als zweiter Vorstand im Verein ein Geschenk erhielt.
Helmut Kramer vermittelt die sichere Helmabnahme nach Unfall. (Bild: Reinhold Ziermeier)

Motorrad-Fahrsicherheitstraining der Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld stieß auf großes Interesse

Das erste Motorrad-Fahrsicherheitstraining der Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld stieß nicht nur in der Region auf großes Interesse. Selbst aus Grafenwöhr machte sich ein Teilnehmer auf den Weg nach Schwarzenfeld, um sich von den Experten für Verkehrssicherheit auf die neue Zweiradsaison 2026 vorbereiten zu lassen. Die neu ausgebildeten Motorradtrainer der Landesverkehrswacht Bayern, Horst Bauer und Markus Dorschner, vermittelten gemeinsam mit Vorstandsmitglied Reinhold Ziermeier ihr Wissen rund um sicheres Motorradfahren im Straßenverkehr. Dabei standen sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fahrübungen auf dem Programm. Alle Teilnehmenden erschienen mit der vorgeschriebenen Schutzkleidung, sodass die Schulung pünktlich um 13 Uhr beginnen konnte. In vier intensiven Stunden wurden die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer fit für den Start in die neue Saison gemacht. Sicherer Fahrspaß setzt eine gute Beherrschung der Maschine voraus. Deshalb gehörten unter anderem richtiges Bremsen, Slalomfahren, Kurventechnik, Blickführung und Notmanöver zu den Schwerpunkten des Trainings. Durch wiederholtes Üben konnten die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten verbessern und zugleich die Grenzen ihrer Maschinen besser kennenlernen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der richtigen Sitzposition, der Verfeinerung des Balancegefühls sowie dem gezielten Einsatz von Vorder- und Hinterradbremse bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten ausreichend Zeit, die Übungen mehrfach zu trainieren und zu festigen. Abgerundet wurde das Sicherheitstraining durch einen Kurzvortrag von Helmut Kramer. Er zeigte, wie einem bewusstlosen Motorradfahrer sicher der Helm abgenommen werden kann, und ließ den Vorgang von Teilnehmenden praktisch demonstrieren. Mit vielen neuen Erkenntnissen und aufgefrischten Kenntnissen können die Teilnehmenden nun gut vorbereitet und sicher in die Motorradsaison starten. Bereits am 18. April bietet die Gebietsverkehrswacht Schwarzenfeld erneut ein Motorrad-Fahrsicherheitstraining auf dem Gelände der Firma Beer Zerspanungstechnik in Schwarzenfeld an. Interessierte können sich per E-Mail an GBVW-Schwarzenfeld@t-online.de anmelden.
Seniorenbeauftragte Gabriele Beck (links stehend) bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Hans Lobinger (rechts stehend) für seine schöne und aufschlussreiche Bilderschau über Alt-Schwarzenfeld  (Bild: Silvia Beck)

Senioren in Schwarzenfeld in alten Zeiten entführt

Die Seniorenbeauftragte Gabriele Beck, begrüßte über 150 Personen im über voll besetzten Pfarrsaal. Gerade noch die Kuchentafel passte in ein kleines Eck ansonsten war alles mit Tische und Stühle vollgestellt um die große Anzahl an Senioren von Schwarzenfeld unterzubringen. Das Pfarrheim platzte aus allen Nähten. Es gab Kaffee und selbstgebackene Kuchen und wieder einen gemütlichen „Ratsch“ bis es zum Höhepunkt des Nachmittags kam, der Bildervortrag „As Leb’n in Schwoarzafeld wia’s friüha woar“ Teil 2 von Hans Lobinger aus Kögl. Den mit inspirierenden zusammengestellte Bildervortrag, Ansichten vom Markt, teils zurück bis 1930/1940, 1950 u. 1960. Erinnerungen an noch nicht ausgebaute Straßenzüge, Einweihung der Marienkirche, Alt-Schwarzenfeld, Foto eines Kinderchor’s wo sich Seniorenbeauftragte Gabriele Beck erkannte mit einem Blumenstrauß in der Hand. Eine große Diskussion löste auch das Bild aus, wer die sportlichen Fußballmänner des Bergchors waren. Aufnahmen von Theaterstücken, wo sich sich aus dem Helferteam Anne Dirrigl erkannte, sie spielte da die 2. Bürgermeisterin. Genauso waren auch eine Bilderfolge von der 975 Jahre Feier ein Genuß zum Anschauen. Das letzte Bild war eine Überraschung, als das Johannisfeuer angezündet wurde, sah die Feuersäule aus wie ein Kreuz, das alle faszinierte. Der zweistündige Vortrag war kurzweilig u. gefüllt mit Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten. Alle Fotos entstammen aus dem Archiv des Marktes, das vom früheren Ortsheimatpfleger Peter Bartmann vor vielen Jahren an den Markt veräußert wurde. Vor einigen Jahren hat es sich Hans Lobinger zur Aufgabe gemacht, eine Sammlung sehenswerter Motive auszusortieren und so „Alt-Schwarzenfeld“ der Öffentlichkeit nahe zu bringen. Mit großen Applaus bedankten sich die Senioren schließlich bei dem Vortragenden u. die Seniorenbeauftragte Beck überreichte Hans Lobinger ein kleines Präsent u. bedankte sich für den interessanten Bildervortrag. Noch auf dem Heimweg wurde über die alte Geschichte u. Bilder diskutiert. Die nächste Seniorenveranstaltung ist am Samstag, 11.April2026 das Weißwurstfrühstück mit musikalischer Unterhaltung, dem Harmonika Franz. Anmeldung ist dringend erforderlich wegen den Sitzplätzen bei Seniorenbeauftragte Beck, Tel. 09435/307648


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Instrumentenübergabe an die Kleinen Musikhelden (Bild: Kristina Betz)

Kleine Musikhelden entdecken neue Klänge

Mit viel Begeisterung und Neugier nahmen die jüngsten Nachwuchsmusiker der Musikkapelle Schwarzenfeld ihre neuen Instrumente in Empfang. Möglich gemacht wurde die Anschaffung durch den Förderverein der Musikkapelle, der damit gezielt die musikalische Früherziehung unterstützt. Der Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, sowohl die musikalische als auch die außermusikalische Weiterbildung der Musikerinnen und Musiker zu fördern und den Hauptverein aktiv zu unterstützen. Unter dem Motto „Kleine Musikhelden” werden Kinder bereits im frühen Alter spielerisch an Musik herangeführt. In der musikalischen Früherziehung gibt es zwei Altersgruppen für Kinder von zwei bis vier sowie von vier bis sechs Jahren. Ergänzend dazu bietet die Blockflötengruppe „Flötenabenteuer” Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit einem Instrument zu sammeln. Die Kurse werden fachkundig von Tanja Betz, die die musikalische Früherziehung betreut, sowie von Christiane Bäuml, Leiterin der Blockflötengruppe, geleitet. Damit die jungen Musikerinnen und Musiker mit geeigneten Instrumenten arbeiten können, beteiligte sich der Förderverein an der Anschaffung hochwertiger und nachhaltiger Orffinstrumente. Beim Auspacken der neuen Instrumente waren auch die Vorsitzenden des Fördervereins, Inge Bauer-Joswig und Alois Gsödl, vor Ort. Sie konnten dabei die große Freude und Aufregung der Kinder hautnah miterleben. Unter der Anleitung von Tanja Betz durften die Kinder die Instrumente sofort ausprobieren. Schnell erfüllten verschiedenste Klänge und Rhythmen den Raum. Mit viel Begeisterung wurde gemeinsam musiziert, gesungen und geklatscht – zur Freude aller Beteiligten. Die neuen Instrumente bieten nun beste Voraussetzungen, damit die kleinen Musikhelden weiterhin spielerisch in die Welt der Musik eintauchen können.
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