Nach getaner Arbeit hat sich das Team des OWV eine Brotzeit verdient. (Bild: Wolfgang Nicklas jun.)

OWV macht Tännesberger Schlossberg bereit für Ostern

Wie jedes Frühjahr  vor Ostern trafen sich engagierte Mitglieder des Oberpfälzer Wald Vereins Tännesberg um die Anlagen am Schlossberg von den Hinterlassenschaften des Herbstes und Winters zu befreien. Mit Besen, Rechen und viel Tatkraft machten sich die Helfer an die Arbeit. Insgesamt elf Teilnehmer beteiligten sich an der Aktion. Mehrere Vorstandmitglieder hatten Traktoren und Anhänger mitgebracht, um die Menge an Laub zu sammeln und wegzufahren.Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der Verein altersmäßig breit aufgestellt ist. Als jüngster Helfer packte Bastian Heuberger (11) fleißig mit an. Der Vorsitzende Richard Schneider hatte die Aktion wie gewohnt hervorragend vorbereitet. Zudem hatte er bereits im Vorfeld einige Arbeiten erledigt. Gemeinsam nahmen sich die Mitglieder die verschiedenen Bereiche rund um den Schlossberg vor. Besonders im Fokus stand die gesamte Treppenanlage entlang der 14 Kreuzwegstationen.Laub, Äste und sonstiger Unrat wurden gründlich entfernt. Auch die Wege rund um die Anlagen und vor der Auferstehungskapelle wurden sorgfältig gesäubert. So können Spaziergänger und Besucher den traditionellen Kreuzweg wieder sicheren Schrittes begehen.Der Schlossberg ist seit vielen Jahren eng mit der Arbeit des Oberpfälzer Waldvereins verbunden.Die von Carl Burger um 1925 geschaffenen 14 Kreuzwegstationen, die Gruft und die Grotte „Chrstus in Ketten“ gehen auf das Engagement des OWV zurück. Im Jahr 2001 wurden die Kreuzwegstationen umfassend erneuert.Auch das Umfeld, der von Elisabeth Braun betreuten Auferstehungskapelle wurde gründlich gesäubert. Im Jahr 1996 wurde das Gebäude durch den Oberpfälzer Waldverein in seiner heutigen Form neu aufgebaut. Pünktlich zum Abschluss der Arbeiten trafen zwei Goldsteigwanderer ein, die quasi stellvertretend Ihren Dank für den Dienst an der Allgemeinheit aussprachen. Abschießend  ließen sich die Teilnehmer am Fuße des Kreuzweges eine von der Metzgerei Ebnet spendierte Brotzeit schmecken.


Weitere Artikel

Fr. Christine Kick in Ihrem Gartenhaus, welches Sie in ein kleines Klassenzimmer verwandelt hat. (Bild: Nicole Amann )

„Coworking Space” auf dem Erlebnisbauernhof
Netzwerktreffen der Erlebnisbauernhöfe Tirschenreuth / Weiden

Alle zwei Jahre findet ein Netzwerktreffen für die Erlebnisbäuerinnen und Erlebnisbauern statt. Dieses Mal wurde das Haus der Biodiversität in Tännesberg gewählt, was erst seit 2025 eröffnet ist. Eingangs gab es eine kurze Einführung durch das Informationszentrum mit der Projektmanagerin Nathalie Ingerl. Biodiversität ERleben und VORleben, erklärte die Leiterin das Motto der als interaktive Ausstellung. Sichtlich beeindruckte der moderne Neubau und das sanierte Altgebäude. Die Ausstellung mit überdimensionalen Landschaften ermöglicht eine spielerische Erkundung der Natur. Die dazugehörige Streuobstwiese vereint Bildung mit Natur- und Klimaschutz, sowie die Förderung des Umweltbewusstseins, besonders sind hiervon Schulklassen angesprochen. Danach gaben Christiana Enslein, zuständige Beraterin vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden und ihre Stellvertreterin Veronika Kick einen Rückblick über das vergangene Jahr, sowie Hinweise auf die kommenden Aktivitäten. Christiana Enslein schloss mit dem Zitat von Konfuzius zugewandt zu den Erlebnisbäuerinnen: „Sage es mir, und ich werde es vergessen. Zeige es mir, und ich werde er vielleicht behalten. Lass es mir tun, und ich werde es behalten.” Danach ging es auf den Betrieb zu Christine Kick, ebenfalls in Tännesberg. Die Erlebnisbäuerin stellte einen Teil ihres Lernprogramms „Rund um die Milch” vor und zeigte auch Inhalte des Lernprogramms „Huhn” den interessierten Bäuerinnen. Sie hatte das Gartenhaus in ein kleines Klassenzimmer verwandelt, die Teilnehmerinnen durften ihr Wissen in einer Quizrunde zeigen. „Wir sind eine Bauernhofschule. Das Schulgebäude ist die schöne Natur, das Klassenzimmer der Acker, die Wiese, der Wald oder auch der Stall. Unsere Lehrenden sind die Pflanzen, Tiere und die Menschen, die auf dem Bauernhof leben,” so Christine Kick in ihren Ausführungen. Ziel des Lernprogramms „Erlebnisbauernhof” ist es, den Kindern mit allen Sinnen das Leben und Arbeiten auf einen Bauernhof zu vermitteln. Jedes Kind darf einmal in der Grundschulzeit und einmal in der Sekundarstufe I ein kostenloses Lernprogramm auf einen gelisteten Erlebnisbauernhof ableisten. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus unterstützt dieses Lernprogramm bereits seit vielen Jahren. Gelistete Betriebe stehen unter www.erlebnisbauernhof.bayern.de oder können über die Ansprechpartnerinnen Christiana Enslein und Veronika Kick am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Tirschenreuth-Weiden i. d. OPf. angefragt werden, Tel. 09631/7988-1212.
An den Stehtischen vor der Bar wurden viele gute Gespräche geführt. (Bild: Stephanie Kuchlbauer)

CSU Wintergrillen am Lehrpfad: Gemeinschaft, Schnee und gute Gespräche

Das diesjährige Wintergrillen der CSU am Lehrpfad fand zwar später als gewohnt statt, doch die Stimmung hätte kaum besser sein können. Der späte Termin brachte einen Vorteil mit sich: Endlich lag wieder genügend Schnee – sehr zur Freude der Kinder. Der Abend begann nass, doch Hausherr Werner Schärtl und CSU Vorsitzende Stephanie Kuchlbauer konnten dennoch zahlreiche Besucher begrüßen. In der großen Garage des Gastgebers fanden alle Schutz, Wärme und genügend Platz, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Besuch aus anderen CSU-Familien war gut vertreten: Zum Beispiel schauten Anton Kappl, der Bürgermeister der Nachbargemeinde, sowie die stellvertretende Landrätin Andrea Lang vorbei und suchten den Austausch mit den Anwesenden. Sobald der Regen nachließ, ließ es sich an Feuerschale und Feuertonne wunderbar aushalten, während der Duft von Gegrilltem durch die Luft zog. Für die erste Schicht am Grill standen David Nesner und Thomas Bäuml bereit. Nesner hatte zudem für die Kinder wieder Haselnussstecken vorbereitet, damit Marshmallows über dem Feuer geröstet werden konnten. Ein besonderes Highlight für die jüngsten Besucher war das Basteln von Glitzerarmbändern. Ein Team um Franziska Ebnet hatte diese Idee und auch gleich alles organisiert – und sie wurde begeistert angenommen. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Das Team um Josef Geitner, Wilhelm Seegerer und Johannes Winter schenkte Kaufnitzer Winterpunsch und weitere Getränke aus. Irene Hammerl verwöhnte die Gäste mit frisch gebackenen Kücheln – ein süßes Schmankerl, das perfekt zum Punsch passte. Ingesamt konnte das Organisationsteam mit dem Besuch wieder sehr zufrieden sein.
north