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Der Vorstand des Sängerkreis Nord-Oberpfalz Weiden nach den Neuwahlen, von links Vorsitzender Karl Herrmann, Alexander Völkl (Chorleiter Sängergruppe Floß, Zweite Vorsitzende Anna Ott, Geschäftsführer Christian Fink, Landrat Roland Grillmeier, Ehrenvorsitzender Herbert Kick, Zweiter Vorstand Stefan Werner, Revisor Stefan Weig. (Bild: Stefan Werner)

Sängerkreis Nord-Oberpfalz: Treffen der Delegierten in Waldsassen

56 Vereine mit 1231 Mitgliedern gehören dem Sängerkreis Nord-Oberpfalz in Weiden an. Jetzt trafen sich die Delegierten der Gesangvereine und Chorgemeinschaften in den einzelnen Sängergruppen zur Kreisversammlung in Waldsassen. Im Gasthof Prinzregent Luitpold stand neben Tätigkeitsberichten auch die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Der Vorstand um Karl Herrmann ist bestätigt worden; neu in der Führungsspitze sind Anna Ott als stellvertretende Vorsitzende. Neuer Kreisgeschäftsführer ist Christian Fink, Stefan Weig ist zum Revisor bestellt worden. Der Männergesangverein Waldsassen unter Leitung von Andreas Sagstetter begrüßte die Delegierten aus der nördlichen Oberpfalz musikalisch. Über die vielen Gäste freute sich auch Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer, der seine Stadt umfassend vorstellte. Die Grüße des Landkreises Tirschenreuth überbrachte Landrat Roland Grillmeier. Ein ehrendes Gedenken galt den Verstorbenen aus den Reihen des Sängerkreises. Besonders gewürdigt wurde der verstorbene Ehrenvorsitzende des Männergesangvereins Tirschenreuth, Karl Konrad. Vorsitzender Karl Herrmann berichtete von 45 Besuchen bei den Mitgliedsvereinen. Den Bericht des Geschäftsführers Adolf Gaßner, der krankheitsbedingt entschuldigt war, verlas Christian Fink. Dabei gab es interessante Informationen über die verbandsinterne Internetplattform Overso sowie über die Zusammenarbeit mit der Gema. Neben der Rückschau auf das Bundes-Chorfest in Nürnberg und auf den Chortag in Rothenstadt gab es einen Ausblick auf die nächsten Termine in diesem Jahr. Ein Kreiskonzert mit einem weltlichen Programm ist am 24. Oktober in Erbendorf geplant. Gerhard Huber informierte über die finanzielle Situation und verwies auf die Möglichkeit, seitens des Fränkischen Sängerbundes Zuschüsse für diverse Anschaffungen zu erhalten. Kurzberichte der Vorsitzenden der einzelnen Sängergruppen rundeten die Versammlung ab.
Wie ein kleines Wunder war der Besuch der Flosser Gartenfreunde bei der Gärtnerei Steinhilber in Neustadt/Waldnaab. (Bild: Fred Lehner)

Obst- und Gartenbauverein besucht Gärtnerei Steinhilber

Allein schon die Ankündigung über den Besuch der Gärtnerei Steinhilber in der Kreisstadt Neustadt/Waldnaab hatte einen ungewöhnlich großen Zuspruch. Am Ende waren es über 65 Mitglieder und Gartenfreunde, die nach Neustadt gefahren sind, um aus erster Hand über die Entwicklung des Gärtnert-Unternehmens zu hören. Selbst stellvertretende Bezirksvorsitzende Rosa Prell, Kreisfachberaterin Maria Treiber und Bürgermeister Robert Lindner ließen es sich nicht nehmen, mit der großen Flosser Abordnung dabei zu sein. Es war ein Abend der Überraschungen und Erfüllungen, zumal die Familie Steinhilber alles aufgeboten hat, ihren Gästen das Neueste und Beste zu zeigen. Gärtnermeister Reinhard Steinhilber war mit seiner Frau und Tochter Julia ein hervorragender Gastgeber und in seinem Element. Sier alle waren bemüht, die Familiengeschichte des Unternehmens näher zu bringen. Einblick gab es zunächst in die Gewächshäuser, in denen Sommer- und Gewürzpflanzen in den Startlöchern standen. Herausragend das Alleinstellungsmerkmal der eigenen pestizidfreien Anzucht der Blumen und Pflanzen. Immer wieder gab es Momente, die zum Erstaunen führten und Freude bereiteten. Der Spaziergang, die Erzählungen, die Vielfalt der Blumenpracht und vieles mehr, führten zu einer Erfüllung des Besuches. Eine solche Einrichtung in unserer Region zu wissen ist großartig war immer wieder zu hören. Selbst die neuen Verkaufsräume hatten die Flosser inspiziert und der Gang ins neue Café durfte nicht ausbleiben. Es gab ja viel, sehr viel zu erzählen, wobei das Ehepaar Steinhilber glänzend aufgelegt war. Der Gärtnermeister wartete schließlich mit einem Vortrag „Gärtnern durch das Jahr“ auf und durfte reichen Beifall erfahren. Für Vorsitzenden Rita Rosner war es ein echtes Highlight, dass so viele Flosser mit dabei waren. Der Familie Steinhilber mit Tochter Julia war sie überaus dankbar. Dabei durfte in kleines Präsent, die „Flosser Kroua“ nicht fehlen.
Gaumenschmaus für die Mitglieder des Katholischen Frauenbundes  (Bild: Christina Kreuzer)

Religiöser Einkehrtag in Johannisthal, einem Ort der Begegnung

76 Frauen aus 7 Zweigvereinen des Katholischen Frauenbundes des Bezirkes Neustadt - davon 15 aus Floß - machten sich vergangene Woche auf den Weg um am Einkehrtag im Exerzitienhaus in Johannisthal teilzunehmen. Es ist schon zur Tradition geworden und fast ein kleines „MUSS” diesen etwas anderen Tag an diesem beschaulichen Ort mit besonderer Ausstrahlung zu verbringen. Ein idyllisch gelegenes Plätzchen, an dem Menschen innehalten, sich begegnen und im Glauben gestärkt werden. Direktor Manfred Strigl begrüßte die Teilnehmerinnen sehr herzlich und freute sich wieder über das große Interesse an dieser Veranstaltung. „Ihr seid das Salz der Erde”. So wie seinen Jüngern spricht Jesus auch uns zu: „Seid Würze für die Welt!” Anhand eines Experimentes wurde den Damen verdeutlicht, dass das Salz trägt. Wir können tragen und ertragen. Salz ist im Wasser unsichtbar. Auch Gott ist für uns Salz. ER ist nicht erkennbar und doch sind wir von IHM getragen. Der Gegenwart Gottes nachzuspüren ist ein lebenswichtiger Aspekt der christlichen Spiritualität. Wir können unsere Verbindung zu Gott immer durch die menschlichen Beziehungen überprüfen. Wie wir zu ihnen stehen, so ist unser Verhalten zum Herrn. Am Ende des bewegenden Einkehrtages feierte man noch zusammen die Heilige Messe. Alle waren sich einig, auch im nächsten Jahr wieder ins Haus Johannisthal zu kommen um Ruhe, Orientierung, neue Kraft für Herz und Geist - auf dem Weg zum Osterfest - zu finden.
Viel Freude hatte die Jugendgruppe beim letzten Ferienprogramm. (Bild: Fred Lehner)

Jugendarbeit beim Waldverein trägt Früchte

Als vor gut zwei Jahren durch Thomas Buchner vom Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Floß und Umgebung, die Anregung kam, der Jugendarbeit einen besonderen Stellenwert einzuräumen und den Aufbau einer Jugendgruppe zu fördern, gab es allenthalben viel Zuspruch. Als Mitglied des Vereinsausschusses war Buchner schließlich bereit, den Aufbau einer Jugendgruppe in die Hand zu nehmen. Damit waren keine leeren Worthülsen verbunden, vielmehr wurden die Vorstellungen durch Buchner auch angepackt. Vorstand und Aufsichtsrat machten Nägel mit Köpfen und bestellten Buchner auf Vorschlag des Heimatpflegers Fred Lehner zum Jugendleiter. Jetzt findet er auch durch seine Frau Katja kräftige Unterstützung. Katja Buchner hat sich zudem bereit erklärt, sich auch als Fotowartin im Verein zu engagieren. Was in den vergangenen zwei Jahren an Veranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen an den Tag gelegt wurde, ist erstaunlich. Thomas Bucher, er konnte an der Jahreshauptversammlung leider nicht teilnehmen, hatte in seinem Bericht sorgfältig und genau aufgelistet, mit welchen Veranstaltungen die Jugendgruppe in den vergangenen zwei Jahren aufwartete. Im Rahmen der Weiterentwicklung hat die Jugendgruppe den offiziellen Namen „Die Woidkraxler“ angenommen. Dieser Name steht hinsichtlich der Naturverbundenheit, Abenteuerlust, Heimatliebe und das aktive Entdecken der Umgebung – Werte, die die Jugendarbeit des Waldvereins prägen. Thomas Buchner macht sich nicht nur viel Mühe, er wartet immer wieder mit neuen Ideen und Vorschlägen für eine breite, vielfältige und interessante Jugendarbeit auf. Ganz bewusst stellt er dabei heraus, dass es ihm um Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität, Selbstbewusstsein und Werte wie Respekt, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft gehe. Überaus erfreulich sei, dass er durch den Hauptverein ebenso wie vom Markt und den Mitgliedern des Vereins hervorragend unterstützt werde. So könne der Erfolg nicht ausbleiben. Es sind zentrale Bausteine für eine positive Entwicklung. Mit diesem starken Fundament, viel Engagement und immer neuen Idee kann die Jugendgruppe des OWV optimistisch in die Zukunft blicken. Die Jahreshauptversammlung nahm davon mit viel Beifall und Dankbarkeit Kenntnis.
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